Landesliga: Viktoria Herxheim – TSV Gau-Odernheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – TSV Gau-Odernheim 1:1 (0:0)

Nach einem intensiven Kampfspiel geriet Herxheim in der 90. Minute 0:1 in Rückstand, als Eric Wischang gleich mehrere Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen ließ und unhaltbar für Konstantin Stengel in den Winkel einnetzte. Ein in der 92. Minute nach innen gebrachter Freistoß landete beim kurz zuvor eingewechselten Marcel Hadrosek, der zum 1:1 einköpfte.

Der späte Rückstand war unglücklich, der noch spätere Ausgleich verdient.

Foto: 1:1 durch den Kopfball von Hadrosek

Bilder vom Spiel folgen

Landesliga: Viktoria Herxheim – VfB Bodenheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – VfB Bodenheim 2:0 (0:0)

Trotz der ein oder anderen Chance endete die 1. Halbzeit torlos.
Nur eine Minute nach Wiederanpfiff ging Herxheim durch Marcel Hadrosek mit 1:0 in Führung. Nach der roten Karte für Marco Wünstel (53.) hatte Bodenheim in Überzahl die Möglichkeit auszugleichen. Den nicht mit dem Platzverweis zusammen hängenden Foulelfmeter (64.) schob der Gefoulte, Adem Kaya, am Pfosten vorbei ins Aus. In der Nachspielzeit versenkte Mihai Petrescu den verhängten Strafstoß zum 2:0 Endstand.
Zwischendurch hätte Konstantin Stengel mit einem Abschlag fast ein Tor erzielt, die Bodenheimer inkl. Torwart waren weit aufgerückt, der Ball ging aber (nur) einen Meter am Gästekasten vorbei.

Ein hoch verdienter Sieg für Herxheim, den man mit dem Platzverweis und dem unnötigen Elfmeter gegen einen knapp über Abstiegsniveau agierenden Gegner fast noch in Gefahr gebracht hätte.
Dass die Gästemannschaft „von vielen Trainerkollegen als Favorit um den Aufstieg gehandelt wird“ konnte sie in Herxheim jedenfalls nicht nachweisen.

Foto: Großchance für Aziz Kamara

Verbandspokal: TuS Knittelsheim – Viktoria Herxheim

Verbandspokal: TuS Knittelsheim – Viktoria Herxheim 0:4 (0:1)

Tore: 0:1 Stieber (12., FE an Meinzer), 0:2 Meinzer (53.), 0:3 Pabst (64.), 0:4 Osaj (72.)
Zuschauer: 400

Bericht des TuS Knittelsheim

Vor rund 350 Zuschauern auf dem Sportplatz in Knittelsheim begannen beide Teams zu Beginn recht verhalten. Viele Fehlpässe auf dem schwierigen Geläuf prägten die Anfangsphase.. Die Viktoria aus Herxheim kam nach rund 12 Minuten in den Strafraum des TuS und war nur durch ein Foul zu stoppen. Der Schiedsrichter legte sich hier schnell fest und entschied auf Elfmeter. Eine Kann-Entscheidung, aber keine Muss-Entscheidung. Patrick Stieber blieb eiskalt und überwand A-Jugendtorhüter Joel Pereira, der eine starke Partie in seinem ersten Aktivenspiel zeigte. Wach gerüttelt von dem Rückstand spielte der TuS gezielter nach vorne. Ein Weitschuss von Rückkehrer Florian Schmidt strich nur ganz knapp am Gehäuse der Gäste vorbei. Kurz vor der Pause schlug Sven Matic einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Konstantin Stengel das Leder gerade noch aus dem Eck fischen konnte. So blieb es bei der 1:0 Führung für die Viktoria zur Pause.
Nach der Pause wurden die Offensivaktionen der Schwarz-Gelben weniger. In der 53. Spielminute traf Marcel Meinzer mit einem Schlenzer zum 0:2 für die Gäste. Die TuS’ler warfenn nochmal alles in die Waagschale und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Ein Kopfball von Capitano Gracjan Trzmiel verfehlte nur knapp sein Ziel. Bei einer Rudelbildung vor dem Herxheimer Tor gab es für die Beteiligten jeweils den gelben Karton. Als der TuS wieder zurück ins Spiel fand, erzielte Christian Pabst mit einem Sonntagsschuss des 3:0 für die Blauen aus Herxheim. Nun ließen auch die Kräfte beim TuS nach und der eingewechselte Leutrim Osaj erzielte den 0:4 Endstand. Somit ist bereits in der ersten Runde Endstation im Verbandspokal für den TuS. Am Sonntag starten die Schwarz-Gelben zum ersten Spiel in der Bezirksliga beim VfB Haßloch!

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Anmerkungen: Der Knittelsheimer Bericht entspricht m.E. den Tatsachen. Der Elfer schien aus der Ferne ein wenig strittig. Aber Fabian Knarr kann realistisch betrachtet gar nicht anders entscheiden, wenn ein Stürmer im 16er, auf dem Weg zum Tor, von hinten bedrängt wird und fällt. Immerhin hatte der TuS zwei relativ gute Chancen zum Ausgleich; wenn da das 1:1 fällt… das bleibt Spekulation. Es wäre aber zumindest ein wenig spannender gewesen, vor allem in der zweiten Halbzeit. Nachdem Marcel Meinzer mit einem wunderschönen Drehschuss das 2:0 erzielt hatte, war klar, dass die Sache zugunsten von Herxheim entschieden war.
Den Glückstreffer von Christian Pabst zum 3:0 haben visuell viele gar nicht mitbekommen. Und der Konter von Patrick Stieber mit dem Abschluss vom grade eingewechselten Leutrim Osaj war dann nur noch das i-Tüpfelchen auf einen insgesamt ungefährdeten und natürlich verdienten Sieg.

Foto: Florian Schmidt: „I bims 1 Maschiene!“ – Konstantin Stengel: „Nein, I bims 1 Maschiene!“ So könnte der Dialog verlaufen sein; man weiß es nicht.

Entscheidungsspiel: SV Erlenbach – Viktoria Herxheim II

Entscheidungsspiel: SV Erlenbach – Viktoria Herxheim II 0:3 (0:0)

Vor über 500 Zuschauern auf dem idyllisch gelegenen Waldsportplatz zu Hayna tat sich die favorisierte Viktoria lange Zeit schwer gegen aufopferungsvoll kämpfende Erlenbacher und einen lange Zeit nicht zu bezwingenden SVE-Keeper Florian Heilmann. Allerdings machte man sich auch selbst das Leben, bzw. das Erreichen der Relegation schwer, indem man in der 1. Halbzeit mehrere Hochkaräter liegen ließ. Einmal Florian Müller (35.) und Cristian Cenusa (10., 29.) gleich zweimal verpassten es, die verdiente Führung zu erzielen. Mit einem unnötigen torlosen Unentschieden pfiff Schiedsrichter Dorian Schurer zum Kabinengang. Und selbst das Remis geriet für Herxheim in Gefahr als Wojciech Koman kurz vor der Pause von halbrechts abschließen konnte, aber knapp am langen Viktoria-Pfosten vorbei zog.

Fotos: Die drei vergebenen Großchancen für die Viktoria aus der 1. Halbzeit. Einmal verpasst Cenus knapp die Hereingabe von Müller. Zweimal pariert Heilmann bravourös.

Bei sommerlichen Höchsttemperaturen würde es wohl auch eine Frage der Kondition werden, wer am Ende jubeln können sollte. Und wer da das erste Tor erzielen würde, hätte deutliche Vorteile sich letztendlich durchzusetzen. Fast wäre dieser vorteilhafte Treffer Erlenbach gelungen. In der 57. Minute köpfte Florian Guth ca. vom 5er Eck über Viktoria-Torwart Johannes Hublitz hinweg Richtung langem Toreck, da aber hatte sich Christian Eck postiert und beförderte die Kugel von der Linie ins Aus. Nix war`s für Erlenbach mit einer Führung den Gegner so richtig unter Druck zu setzen und nervös zu machen.

Fotos: Fast die Führung für Erlenbach; Kopfball von Guth – Eck (verdeckt) klärt auf der Linie

In der Endphase der Partie setzte sich dann doch die bessere Physis Herxheims durch. Der noch einigermaßen frische, weil erst zum zweiten Spielabschnitt eingewechselte Philipp Stenner arbeitete sich rechts nach vorne, verlud auch Torwart Florian Heilmann und netzte ein zum 1:0 für Herxheim. Das Tor setzte bei der Viktoria nochmal Kräfte frei und in der 79. konnte der ungedeckte Cristian Cenusa die vorzügliche Vorarbeit vom überragenden Dennis Bodenseh mit dem 2:0 veredeln. Doppelschlag innerhalb von 2 Minuten, die Sache war entschieden.
Mit dem 3:0 in der 88. setzte Bodenseh seiner guten Leistung das Sahnehäubchen auf.

Fotos: Hereingabe von Bodenseh nach innen zu Cenusa, der zum 2:0 einschiebt

Foto: Nach dem 3:0 durch Dennis Bodenseh – Erlenbach am Boden, Herxheim in der Relegation gegen FV Queichheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – BSC Oppau

Landesliga: Viktoria Herxheim – BSC Oppau 0:2 (0:1)

Zuschauer: 150

Bemerkenswert, Schiedsrichter Hüseyin-Yusuf Dogan kam ohne jegliche Karte aus. In der insgesamt recht fairen Partie gab es 2-3 Szenen, in denen gelb gerechtfertigt gewesen wäre. Dogan regelte das ohne den Karton zu zücken und machte seine Sache ziemlich gut – Respekt.

Fotos: Alexander Lindenaus (Nr. 18) Kopfball landet am Pfosten – den Nachschuss von Francisco Cetin (Nr. 94) klärt Marco Wünstel auf der Linie

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Schon in der 1. Minute nach einer Ecke für Oppau köpfte Alexander Lindenau den Ball an den Pfosten. Der Nachschuss von Francisco Cetin geriet zu schwach und konnte von Marco Wünstel auf der Linie geklärt werden. So früh schon erkannte man wie der Hase läuft. Wie in Geinsheim beim 3:2 Sieg war auch hier und heute klar zu erkennen, dass sich der BSC mit Vehemenz und spielerischen Potenzial gegen die Abstiegsgefahr stemmen will und wird.

Oppau war besser und dominierte die Partie in Herxheim. Aus dem Nichts heraus wäre fast die Viktoria in Führung gegangen. Julian Hahn zimmerte in der 23. Minute die Kugel aus 30m aber nur an den Pfosten. Ein derber Fehlpass in der Herxheimer Hälfte leitete das 0:1 in der 35. Minute ein. Ein Oppauer nahm den Ball auf und passte geistesgegenwärtig steil auf Kai Müller, der dadurch frei vor Lukas Dudenhöffer auftauchte und diesem keine Abwehrchance ließ.

Drei Minuten später lag der Ausgleich in der Luft. André Heesakkers Schuss aus vorzüglicher zentraler Position wurde abgefälscht und nach der folgenden Ecke zirkelte Ismael Imre das Leder an die Querlatte. Auch wenn die Führung zur Halbzeit aufgrund der klar besseren und strukturierten Spielweise verdient war für Oppau, war sie auch ein wenig glücklich, Herxheim hatte die besseren Torchancen gehabt.

Foto: Das 0:1 durch Max Schneider

Ein weiterer Pfostentreffer folgte in der 54. Minute, diesmal allerdings für die Gäste, Francisco Cetin hatte abgezogen. Im Nachsetzen kam Max Schneider an die Kugel und nutzte die Gunst des Moments bzw. die Unordnung in der Herxheimer Abwehr zum 2:0. In der restlichen Spielzeit war der BSC Oppau einem dritten oder vierten Tor weit näher als eine chaotisch agierende Viktoria dem Anschlusstreffer. Lukas Dudenhöffer hatte mehrfach die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Gegen Ende des Spiels verwalteten die Gäste geschickt mit weiten Befreiungsschlägen und ein wenig Zeitspiel bei Freistößen u.ä.

Fotos: Das 0:2 durch Kai Müller (Nr. 15)

Herxheim verpasste es, sich mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heran zu robben. Allerdings mutet es wie ein Witz an, dass man mit einer teilweise weniger begeisternden Spielweise, speziell in den letzten Partien, diese Möglichkeit überhaupt geboten bekommt. Nun, es stellt u.a. der Liga kein besonders gutes Zeugnis aus.
Oppau hat sich mit 2 Siegen in Folge in eine relativ gute Position im Abstiegskampf gebracht. Muss aber jetzt gegen wiedererstarkte, scheinbar übermächtige Rülzheimer ran. Aber auch die direkten Konkurrenten haben schwere Brocken vor der Brust. Unten wie oben bleibt es spannend – nach dem nächsten Spieltag weiß man evtl. mehr.

2. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim

2. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim 0:5 (0:3)

Zur 1. Halbzeit

Für die Rülzheimer war natürlich die 3:0 Führung zur Halbzeit und später der Endstand das Highlight, für mich und vielleicht einige andere auch, war es die Inbetriebnahme der elektronischen Anzeigetafel. Es war mir eine große Ehre bei der Einweihung das Schaltpult bedienen und nach den Toren die Anzeigeinformationen aktualisieren zu dürfen. Allerdings scheint es mindestens fraglich, ob man mich angesichts des Spielverlaufs zum Nachteil der Viktoria nochmal an die Tasten lässt – ein glückbringender Drücker sieht anders aus… Aber im Ernst, das Ganze ist eine tolle Sache!

Foto: „Dreikampf“ im Mittelfeld

Foto: Nach dem Abpfiff versuchte Stadionsprecher Heinz Weis mit der Manipulation der Anzeigetafel das Ergebnis etwas freundlicher für die Viktoria zu gestalten. Genützt hat es letztendlich nichts, es blieb offiziell beim 0:5

Toll war das Spiel für Herxheim auch weiterhin nicht. Man war noch nicht wieder richtig aus den Kabinen raus, da stand es 0:4. In der 47. hatte Moritz Stock die Kugel von rechts außen nach innen gezogen und traf an Freund und Feind vorbei ins Netz. Vielleicht das einzig positive auf Herxheimer Seite, die Tatsache, dass man sich nicht hängen ließ und womöglich komplett aufgab. Das Aufbäumen blieb allerdings meist in den Anfängen stecken. Eine echte Torchance sprang in der 2. Spielhälfte nicht heraus. Ein Torschuss, der zweite der Partie von Julian Hahn in der 88. Minute, war doch etwas arg wenig – insgesamt enttäuschend; auch die 45-minütige Unterzahl relativiert da nichts.
In der 78. machte Rexhep Mustafa nach einem Eckball mit dem 5:0 Endstand den Sack endgültig zu und die Demontage der Gastgeber perfekt.

1. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim

1. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim 0:5 (0:3)

Zur 2. Halbzeit

Vor der tollen Kulisse von über 800 Augenzeugen bezog die Viktoria eine regelrechte Tracht Prügel. Im Nachbarschaftsderby fiel Rülzheim gegen einen in jeder Hinsicht unterlegenen Kontrahenten das siegen dabei gar nicht mal so schwer und war auch in der Höhe verdient.

Foto: Stock`sche Co-Produktion beim 1:0

Foto: Vorarbeit von Moritz Stock zum 2:0 durch Rainer Vollmar (links), der das Zuspiel fordert (Bilder des Abschlusses in der Galerie)

Moritz Stock hatte in der 9. Minute nach feiner Vorarbeit seines Bruders Paul für die 1:0 Führung gesorgt. In der 20. kam Rainer Vollmar im 16er zum Abschluss und überwand Konstantin Stengel zum 2:0. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) fällte Christian Pabst im Strafraum den davon eilenden Michael Bittner von hinten. Klare Sache, Elfmeter und rote Karte für Pabst. Rexhep Mustafa verwandelte zum 3:0.

Foto: Das Foul von Christian Pabst war zu deutlich die Verhinderung einer Torchance, als dass die „Doppelbestrafung“ hätte entfallen können – Paul Stock sieht das auch so…

Es gab Stimmen, die besagten, dass wenn der Kopfball von Mike Tiator in der 45. nicht nur an den Querbalken sondern ins Netz geflogen wäre, vielleicht alles anders gelaufen wäre. Das ist deutlich anzuzweifeln, weil die Performance der Viktoria grundlegend schlecht war. Die Aussicht, dass sich daran etwas ändert, war angesichts des 0:2 bzw. dann 0:3 und der Unterzahl gleich Null.

A-Jugend Verbandsliga: Viktoria Herxheim – SC Hauenstein

A-Jugend Verbandsliga: Viktoria Herxheim – SC Hauenstein 5:1 (1:0)

Mit diesem auch in der Höhe verdienten Sieg macht die Viktoria einen wichtigen Schritt in Richtung der Nichtabstiegsplätze.

Tore: 1:0 Raphael Hahn (25., Freistoß), 2:0 Marcel Reichling (59., FE an Musa Jabbi), 3:0 Marcel Reichling (70.), 4:0 Lars Meyer (75.), 4:1 Julian Herrmann (82.), 5:1 Maik Fichtenkamm (89., FE)

Bes. Vork.: Schiedsrichter nimmt auf Befragen des „gefoulten“ Spielers, Raphael Hahn, den (unberechtigt) verhängten Foulelfmeter zurück und entscheidet korrekterweise auf Eckball.

Foto: Strafstoß zum 5:1 durch Maik Fichtenkamm

Landesliga: Viktoria Herxheim – SVW Mainz

Landesliga: Viktoria Herxheim – SVW Mainz 1:0 (0:0)

Vor 180 Zuschauer auf dem nigelnagelneuen Kunstrasen reichte ein Geniestreich vom eingewechselten Dennis Bodenseh, um drei wichtige Punkte einzutüten.

In einer Partie auf insgesamt überschaubarem Niveau war die 1. Halbzeit ausgeglichen, allerdings mit Chancenvorteilen für die Mainzer Gäste. Die super Gelegenheit zur Führung hatte Dennis de Sousa Oelsner kurz vor der Pause, als er allein vor Konstantin Stengel abschließen konnte, sich aber für die falschen 5% der Toröffnung entschied. Mit dem aufgrund dieser Aktion für Herxheim etwas glücklichen torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen.

Foto: Tor offen – Abschluss schwach – Stengel pariert

In der 2. Hälfte kam für den keineswegs enttäuschenden, aber in seinen Aktionen ein wenig glücklos gebliebenen Ardijan Dullaj Dennis Bodenseh auf den Platz. Das erste Ausrufezeichen setzte allerdings der wie immer extrem aktive Julian Hahn. In der 52. traf er nach einem gut inszenierten Angriff nur den Außenpfosten. In der 65. folgte der Auftritt des Dennis Bodenseh. Aus etwa 30m Torentfernung erkannte er, dass SVW-Keeper Axel Schulze relativ weit vor seinem Kasten stand und überlistete diesen mit einer passgenauen Bogenlampe zum 1:0. Dass sowas bei Bodenseh kein Zufall ist, zeigte sich später, als er in einer ähnlichen Situation fast nochmal getroffen hätte.
Dieser Siegtreffer zeigte auch mal wieder – ein Bodenseh in guter, geschweige denn in Bestform ist in dieser Mannschaft unverzichtbar!

Für eine Schrecksekunde sorgte in der 82. Gästespieler Adem Kaya, als er aus kurzer Distanz (und natürlich unabsichtlich) Marco Wünstel abschoss. Nach kurzer Behandlungspause konnte Wünstel weiter machen. In der 90. wurde ein gefährlicher Abschluss von Ismael Imre grade noch zur Ecke abgefälscht, und auf der Gegenseite bereinigte Stengel die letzte Offensivaktion des Spiels gegen Adem Kaya im Stile eines erfahrenen Spitzentorwarts; da brannte nichts mehr an. Kurz danach beendete der gute und souveräne Schiedsrichter Patrick Kessel, unterstützt von seinen sicheren und fehlerfreien Kollegen an den Außenlinien, die Partie.

Foto: „Kampf bis zum nimmi geht“ – Philipp Keller beackerte die gesamte Spielfläche, war hinten und vorne zu finden. Kurz gesagt, er machte ein ganz starkes Spiel

Mit weiteren zwei Nachholspielen in der Hinterhand rückt Herxheim theoretisch, sprich bei optimaler Punkteausbeute, den Spitzenteams arg auf die Pelle. Das werden spannende Wochen – mal sehen wie die Mannschaft mit diesem enormem Druck umgeht…
Das vor dem Spiel sehr optimistische SVW Mainz bleibt durch diese Niederlage im Tabellenkeller hängen, befindet sich weiterhin in höchster Abstiegsgefahr und könnte bei ungünstigen Ergebnissen der direkten Konkurrenten gar auf Abstiegsplatz abrutschen