2. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim

2. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim 0:5 (0:3)

Zur 1. Halbzeit

Für die Rülzheimer war natürlich die 3:0 Führung zur Halbzeit und später der Endstand das Highlight, für mich und vielleicht einige andere auch, war es die Inbetriebnahme der elektronischen Anzeigetafel. Es war mir eine große Ehre bei der Einweihung das Schaltpult bedienen und nach den Toren die Anzeigeinformationen aktualisieren zu dürfen. Allerdings scheint es mindestens fraglich, ob man mich angesichts des Spielverlaufs zum Nachteil der Viktoria nochmal an die Tasten lässt – ein glückbringender Drücker sieht anders aus… Aber im Ernst, das Ganze ist eine tolle Sache!

Foto: „Dreikampf“ im Mittelfeld

Foto: Nach dem Abpfiff versuchte Stadionsprecher Heinz Weis mit der Manipulation der Anzeigetafel das Ergebnis etwas freundlicher für die Viktoria zu gestalten. Genützt hat es letztendlich nichts, es blieb offiziell beim 0:5

Toll war das Spiel für Herxheim auch weiterhin nicht. Man war noch nicht wieder richtig aus den Kabinen raus, da stand es 0:4. In der 47. hatte Moritz Stock die Kugel von rechts außen nach innen gezogen und traf an Freund und Feind vorbei ins Netz. Vielleicht das einzig positive auf Herxheimer Seite, die Tatsache, dass man sich nicht hängen ließ und womöglich komplett aufgab. Das Aufbäumen blieb allerdings meist in den Anfängen stecken. Eine echte Torchance sprang in der 2. Spielhälfte nicht heraus. Ein Torschuss, der zweite der Partie von Julian Hahn in der 88. Minute, war doch etwas arg wenig – insgesamt enttäuschend; auch die 45-minütige Unterzahl relativiert da nichts.
In der 78. machte Rexhep Mustafa nach einem Eckball mit dem 5:0 Endstand den Sack endgültig zu und die Demontage der Gastgeber perfekt.

1. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim

1. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim 0:5 (0:3)

Zur 2. Halbzeit

Vor der tollen Kulisse von über 800 Augenzeugen bezog die Viktoria eine regelrechte Tracht Prügel. Im Nachbarschaftsderby fiel Rülzheim gegen einen in jeder Hinsicht unterlegenen Kontrahenten das siegen dabei gar nicht mal so schwer und war auch in der Höhe verdient.

Foto: Stock`sche Co-Produktion beim 1:0

Foto: Vorarbeit von Moritz Stock zum 2:0 durch Rainer Vollmar (links), der das Zuspiel fordert (Bilder des Abschlusses in der Galerie)

Moritz Stock hatte in der 9. Minute nach feiner Vorarbeit seines Bruders Paul für die 1:0 Führung gesorgt. In der 20. kam Rainer Vollmar im 16er zum Abschluss und überwand Konstantin Stengel zum 2:0. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) fällte Christian Pabst im Strafraum den davon eilenden Michael Bittner von hinten. Klare Sache, Elfmeter und rote Karte für Pabst. Rexhep Mustafa verwandelte zum 3:0.

Foto: Das Foul von Christian Pabst war zu deutlich die Verhinderung einer Torchance, als dass die „Doppelbestrafung“ hätte entfallen können – Paul Stock sieht das auch so…

Es gab Stimmen, die besagten, dass wenn der Kopfball von Mike Tiator in der 45. nicht nur an den Querbalken sondern ins Netz geflogen wäre, vielleicht alles anders gelaufen wäre. Das ist deutlich anzuzweifeln, weil die Performance der Viktoria grundlegend schlecht war. Die Aussicht, dass sich daran etwas ändert, war angesichts des 0:2 bzw. dann 0:3 und der Unterzahl gleich Null.

A-Jugend Verbandsliga: Viktoria Herxheim – SC Hauenstein

A-Jugend Verbandsliga: Viktoria Herxheim – SC Hauenstein 5:1 (1:0)

Mit diesem auch in der Höhe verdienten Sieg macht die Viktoria einen wichtigen Schritt in Richtung der Nichtabstiegsplätze.

Tore: 1:0 Raphael Hahn (25., Freistoß), 2:0 Marcel Reichling (59., FE an Musa Jabbi), 3:0 Marcel Reichling (70.), 4:0 Lars Meyer (75.), 4:1 Julian Herrmann (82.), 5:1 Maik Fichtenkamm (89., FE)

Bes. Vork.: Schiedsrichter nimmt auf Befragen des „gefoulten“ Spielers, Raphael Hahn, den (unberechtigt) verhängten Foulelfmeter zurück und entscheidet korrekterweise auf Eckball.

Foto: Strafstoß zum 5:1 durch Maik Fichtenkamm

Landesliga: Viktoria Herxheim – SVW Mainz

Landesliga: Viktoria Herxheim – SVW Mainz 1:0 (0:0)

Vor 180 Zuschauer auf dem nigelnagelneuen Kunstrasen reichte ein Geniestreich vom eingewechselten Dennis Bodenseh, um drei wichtige Punkte einzutüten.

In einer Partie auf insgesamt überschaubarem Niveau war die 1. Halbzeit ausgeglichen, allerdings mit Chancenvorteilen für die Mainzer Gäste. Die super Gelegenheit zur Führung hatte Dennis de Sousa Oelsner kurz vor der Pause, als er allein vor Konstantin Stengel abschließen konnte, sich aber für die falschen 5% der Toröffnung entschied. Mit dem aufgrund dieser Aktion für Herxheim etwas glücklichen torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen.

Foto: Tor offen – Abschluss schwach – Stengel pariert

In der 2. Hälfte kam für den keineswegs enttäuschenden, aber in seinen Aktionen ein wenig glücklos gebliebenen Ardijan Dullaj Dennis Bodenseh auf den Platz. Das erste Ausrufezeichen setzte allerdings der wie immer extrem aktive Julian Hahn. In der 52. traf er nach einem gut inszenierten Angriff nur den Außenpfosten. In der 65. folgte der Auftritt des Dennis Bodenseh. Aus etwa 30m Torentfernung erkannte er, dass SVW-Keeper Axel Schulze relativ weit vor seinem Kasten stand und überlistete diesen mit einer passgenauen Bogenlampe zum 1:0. Dass sowas bei Bodenseh kein Zufall ist, zeigte sich später, als er in einer ähnlichen Situation fast nochmal getroffen hätte.
Dieser Siegtreffer zeigte auch mal wieder – ein Bodenseh in guter, geschweige denn in Bestform ist in dieser Mannschaft unverzichtbar!

Für eine Schrecksekunde sorgte in der 82. Gästespieler Adem Kaya, als er aus kurzer Distanz (und natürlich unabsichtlich) Marco Wünstel abschoss. Nach kurzer Behandlungspause konnte Wünstel weiter machen. In der 90. wurde ein gefährlicher Abschluss von Ismael Imre grade noch zur Ecke abgefälscht, und auf der Gegenseite bereinigte Stengel die letzte Offensivaktion des Spiels gegen Adem Kaya im Stile eines erfahrenen Spitzentorwarts; da brannte nichts mehr an. Kurz danach beendete der gute und souveräne Schiedsrichter Patrick Kessel, unterstützt von seinen sicheren und fehlerfreien Kollegen an den Außenlinien, die Partie.

Foto: „Kampf bis zum nimmi geht“ – Philipp Keller beackerte die gesamte Spielfläche, war hinten und vorne zu finden. Kurz gesagt, er machte ein ganz starkes Spiel

Mit weiteren zwei Nachholspielen in der Hinterhand rückt Herxheim theoretisch, sprich bei optimaler Punkteausbeute, den Spitzenteams arg auf die Pelle. Das werden spannende Wochen – mal sehen wie die Mannschaft mit diesem enormem Druck umgeht…
Das vor dem Spiel sehr optimistische SVW Mainz bleibt durch diese Niederlage im Tabellenkeller hängen, befindet sich weiterhin in höchster Abstiegsgefahr und könnte bei ungünstigen Ergebnissen der direkten Konkurrenten gar auf Abstiegsplatz abrutschen

Testspiel: Phönix Bellheim – Viktoria Herxheim

Testspiel: Phönix Bellheim – Viktoria Herxheim 1:2 (1:0)

Nach einer sehr guten ersten Halbzeit und der 1:0 Führung durch Peter Kellerhals aus der 31. Minute, musste Bellheim dem harten Vorbereitungspensum Tribut zollen und sich der favorisierten Viktoria mit 1:2 (Tore in der 50. und 55. Minute) geschlagen geben.


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Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim 0:1 (0:0)

Tolle Spielzüge, rassige Zweikämpfe, spannende Torraumszenen, schöne Tore – all das bekamen die Zuschauer in diesem Derby, das fast schon ein Klassiker ist, nicht zu sehen.
Die Aktionen in der ersten Halbzeit blieben alle schon im Ansatz hängen. Anzahl der Torchancen gleich Null; bei den halben oder viertel Torchancen kann man mit viel gutem Willen jeder Mannschaft 1-2 zusprechen.

Fotos: Kopfball Philipp Keller zum 1:0 Siegtreffer – SVG-Torwart Sebastian Schindler kann dem Ball nur hinterher schauen

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Die Flaute wurde in der 54. Minute mit Hilfe eines Standards beendet. Nach Freistoß von Christian Slatnek stieg Philipp Keller am höchsten und köpfte ein zum 1:0. Man kann von „verdient“ sprechen, weil Herxheim bis dahin die aktivere Elf gewesen war. Das Tor tat dem Spiel gut – naja, bedingt. Die Mittel, die beide Teams zur Verfügung hatten waren begrenzt und blieben es auch nach dem Treffer. Klar, Geinsheim musste etwas mehr wagen nach Vorne, was Herxheim eigentlich Kontermöglichkeiten hätte eröffnen sollen; so läuft das dann ja meistens.
Die Realität war allerdings die, dass Geinsheim nicht die Qualität hatte, die Viktoria-Abwehr ernsthaft unter Druck zu setzen und in Verlegenheit zu bringen, und Herxheim schaffte es nicht, die vorhandenen Räume zu schnellen Gegenstößen zu nutzen.
Halt stopp, da war doch noch was! In der 82. Minute, nach einem Eckball köpfte Pascal Nebel nur knapp neben das von Konstantin Stengel gehütete Gehäuse. Das hätte der Ausgleich sein können, ja eigentlich müssen, denn wirklich verdient hatte den Sieg keiner. Der Viktoria wird das jedoch herzlich egal sein – drei Punkte sind drei Punkte, ohne Wenn und Aber. Nichtsdestotrotz fragt man sich, wann denn endlich der zum Rundenauftakt (vorm Heimspiel gegen Geinsheim) versprochene „begeisternde Fußball“ geboten wird, der „den Fan mitreißt“!? Bisher war davon wenig bis nichts zu sehen. Ergebnisfußball gab es in Herxheim vergangene Saison schon zu sehen, und da war es teilweise tatsächlich mitreißend und dramatisch. Nunja, es braucht halt alles seine Zeit – Geduld, liebe Viktoria-Fans. Siebter in der Tabelle und nächste Woche das Heim-Derby gegen Rülzheim ist auch nicht soo übel 🙂