Landesliga: Phönix Schifferstadt – Viktoria Herxheim

Landesliga: Phönix Schifferstadt – Viktoria Herxheim 3:2 (2:0)

Verdienter Sieg für Phönix Schifferstadt

Herxheim erzielte die schöneren Treffer, die zwei reichten aber nicht. Phönix Schifferstadt gewann, wahrscheinlich mit der bis dahin besten Saisonleistung, die Partie verdient mit 3:2.

Schifferstadt war fast immer einen Ticken schneller und aggressiver als die Gäste. Man kann sagen, der Wille zu siegen war erkennbar und setzte sich insgesamt dann auch durch. Das soll nicht heißen, dass Herxheim kein ebenbürtiger Gegner war, aber diesmal war der Fußballgott auf Seiten der Truppe von Ediz Sari.

So z.B. in der 12. Minute, als ein Tor der Gastgeber wegen Abseits nicht anerkannt wurde, der Schiri aber zuvor ein Foul gesehen hatte, den (aufgrund der Abseitsstellung nicht genutzten) Vorteil laufen ließ und dann doch Freistoß pfiff. Geri Hasa verwandelte aus der Distanz ins linke untere Eck zum für Phönix befreienden 1:0.

Ein weiterer Standard führte in der 38. Minute zum 2:0. Nach einem Eckball sprang Lucas Federer höher als seine Gegenspieler und köpfte aus kurzer Distanz unhaltbar für Lukas Dudenhöffer ein.

Stichwort Herxheimer Torhüter; Dudenhöffer stand im Kasten, weil Dennis Karn krank gewesen war und in der Woche nicht trainieren konnte. Bei einer Abwehraktion hatte sich Dudenhöffer jedoch verletzt, war gehandicapt und musste noch vor der Pause für Karn Platz machen.
Dieser ungeplante Wechsel machte sich später bemerkbar, als Herxheim noch zweimal getauscht hatte und Julian Hahn sich eine Viertelstunde vor Schluss verletzte und raus musste – Unterzahl für die Viktoria.

Aber der Reihe nach; zunächst startete Herxheim nach Wiederanpfiff eine Aufholjagd. In der 52. klatschte ein Kopfball der Gäste nur an den Pfosten, in der 59. folgte der Anschlusstreffer. Einen hohen Querpass vor dem Phönix-Strafraum nahm Julian Hahn volley und ballerte die Kugel in den Winkel – nur noch 2:1.

Ein Konter in der 68. Minute brachte Manuel Maier in die Position allein vor Karn an den Ball zu kommen, diesen zu versetzen und zum 3:1 einzunetzen. Gefühlt war das schon die Entscheidung, weil Schifferstadt eine richtig gute und stabile Mannschaftsleistung auf den Platz „zauberte“. Spannend blieb es dennoch, weil sich Herxheim nicht geschlagen geben wollte – auch nicht als dann Julian Hahn runter musste, sprich, eine viertelstündige Unterzahl zu bewältigen war.

Ein wenig Hoffnung auf wenigstens einen Punkt keimte bei der Stengel-Elf auf, als Kadir Seker in der 85. aus 18m einfach drauf hielt und, wie Hahn zuvor, das Spielgerät in den Winkel platzierte. Wirklich zwei tolle Tore, aber nach einem intensiven, kräftezehrenden Spiel und nun in Unterzahl fehlten den Herxheimern die nötigen Körner, um in den letzten 10 Minuten (davon 5 Nachspielzeit) noch entscheidende Akzente zu setzen. Zumal Schifferstadt nach wie vor auf hohem Level agierte und nichts mehr anbrennen ließ.

Foto: Sieg für Phönix – Manuel Maier nach dem entscheidenden 3:1 in der 68. Minute

Foto: Julian Hahn gelang hier der spektakulärste Treffer des Tages mit der Volleyabnahme aus 20m in den Winkel – bei seinem Anschluss zum 1:2 keimte Hoffnung auf bei der Viktoria

Bildergalerie vom Spiel

Viktoria Herxheim – FSV Offenbach

Viktoria Herxheim – FSV Offenbach 2:1 (0:1)

Man Of The Match Kadir Seker versemmelte erst zwei 100%ige, um dann nach dem 0:1 Rückstand durch Denis Thomas zweimal gnadenlos zuzuschlagen.

Foto: Kadir Seker in DEM brisanten Zweikampf mit Daniel Evrard, dem Rudelbildung folgte

Das war vor über 600 Zuschauern ein echtes, weil intensives und umkämpftes Südpfalz-Derby, das mit Herxheim den letztlich verdienten Sieger fand.

Zunächst konnte Seker in der 10. und 27. Minute den Ball nicht im Netz unterbringen, obwohl er frei vor Dennis Mandery zum Abschluss kam. Als dann in der 30. Minute Jonas Mittenbühler auf der Gegenseite an Dennis Karn scheiterte unkten einige Zuschauer schon, dass sich das Auslassen der ersten beiden Torchancen noch rächen würde.
Und tatsächlich geriet Herxheim nur eine Minute danach in Rückstand. Im Getümmel im 5-Raum der Viktoria war FSV-Torjäger Denis Thomas zur Stelle und nickte aus kürzester Distanz zum 0:1 ein.
Wirklich beeindruckt war die Stengel-Elf davon nicht, aber bis zur Pause kam man nicht mehr zu gefährlichen Aktionen. Das Tor hatte dem Gast Sicherheit verschafft und der ging mit der knappen Führung in die Kabine.

Das erste „Highlight“ der 2. Halbzeit war ein Foul vom wie immer sehr engagiert zu Werke gehenden Daniel Evrard an Kadir Seker. An der Außenlinie hebelte er ihn aus und beförderte seinen Kontrahenten unsanft vom Platz – Seker rutschte bis auf den gepflasterten Bereich. Die Folge: Rudelbildung. Fast wäre die Situation eskaliert, aber der nicht immer ganz souverän wirkende Schiedsrichter behielt die Ruhe, verwarnte (zurecht) beide Akteure und da sich niemand verletzt hatte, lief die Partie nach kurzen, wenn auch intensiven Diskussionen weiter.

Die einzig richtige Antwort Sekers folgte in der 56. Minute. Ein wunderbarer Pass von Julian Hahn versetzte Seker in die Lage Mandery „endlich“ zu überwinden, 1:1. Nun war das Spiel auch numerisch wieder offen und nahm Fahrt auf. Auf der Gegenseite, in der 59., scheiterte Jonas Mittenbühler am gut reagierenden Karn.

Wie der Ausgleich blieb auch der Siegtreffer, vor den Augen seines Zeiskamer Ex-Trainers, Sahin Pita – der übrigens nicht oft und im Prinzip nie unbegründet Spiele anderer Teams beobachtet, und am Ende der Saison Jahn Zeiskam verlassen wird… – Seker vorbehalten. Eine Flanke von Mihai Petrescu köpfte der Man Of The Match zum 2:1 in die Maschen.

Die Schlussoffensive der Offenbacher beschwor nochmal einige Gefahr und brenzlige Szenen vor dem Viktoria-Tor herauf. Aber mit viel Übersicht und entsprechendem Einsatz bereinigte die blaue Abwehr die Situationen. Als dann auch der letzte Distanzschuss von Felix Luca Felix weit über die Querlatte in den Himmel über dem benachbarten Edeka flog war der Dreier für die Heimmannschaft und mindestens bis Sonntag Tabellenplatz Zwei fix.

Bilder vom Spiel

Testspiel 1/2 am Samstag: Viktoria Herxheim – TSG Jockgrim

Testspiel: Viktoria Herxheim – TSG Jockgrim 4:3 (3:1)

Foto: Marcel Hadrosek setzt sich durch und erzielt die 1:0 Führung für Herxheim

Durch das Einzelaktionstor von Marcel Hadrosek und zwei Strafstößen, beide sicher verwandelt von Steven Knoblauch, lag Herxheim mit 3:0 in Front. Mit dem Halbzeitpfiff gelang Benjamin Hörner ebenfalls per Penalty der Anschlusstreffer.
Kurz bevor der eingewechselte Cristian Cenusa das vierte Tor für die Viktoria markierte, verkürzte Ralf Bittig auf 2:3 aus Sicht der Jockgrimer. Ein paar Minuten vor Spielende erzielte Hörner mit seinem zweiten Tor den 4:3 Endstand.

Foto: Jockgrims Spielertrainer Marc Staiger

Video 1: Die 2 Strafstoßtore von Steven Knoblauch


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Video 2: Angriff Herxheim; ohne Torerfolg


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Hallenturnier Herxheim 2018 – Tag 2

Viktoria Herxheim – Hallenturnier 2018 – Tag 2

Ergebnisse vom Herxheimer Hallenturnier 2018
Bilder des 1. Turniertages

Verdientermaßen gewann die Viktoria in diesem Jahr ihr eigenes Hallenturnier gegen einen bärenstarken SC Hauenstein mit einem 2:0 im Finale.

Nach der Vorrunde hatten gleich 3 Teams jeweils 9 Punkte auf dem Konto. Herxheim mit dem mit Abstand besten Torverhältnis ging als Erster aus der Gruppe A. Billigheim/Ingenheim musste aufgrund des geringfügig schlechteren Torverhältnisses Hauenstein den Vortritt ins Halbfinale lassen.

Rohrbach/Impflingen und Mörlheim schlugen sich ebenso wacker wie Bad Bergzabern in der anderen Gruppe. Unglücklich ausgeschieden ist Herxheim 2; zwei Siege reichten nicht zum Weiterkommen. Die Partie gegen Bad Bergzabern war wohl eine der spannendsten des Tages und wurde von Herxheim II mit 5:4 gewonnen.
Zeiskam und Offenbach setzten sich insgesamt klar durch. Zeiskam mit dem um 2 Tore besseren Torverhältnis ging als Spitzenreiter aus der Gruppe B hervor.

Im 1. Halbfinale war es trotz des knappen 5:3 eine sichere Angelegenheit für Herxheim. Offenbach hatte da nur 4 Feldspieler zur Verfügung und konnte nicht wechseln. Der Kräfteverschleiß machte sich gegen Ende der Partie bemerkbar.
Im anderen Halbfinale war Hauenstein das aggressivere Team und gewann verdient gegen Zeiskam, das sich dann im 9m-Schießen gegen Offenbach den 3. Platz sicherte.

Im intensiven Endspiel war Viktoria Herxheim in allen Belangen einen Ticken besser und hatte mit USA-Legionär Marcel Meinzer den besten Spieler des Turniers in seinen Reihen.
Bester Turniertorwart war Jens Subat von Fortuna Billigheim/Ingenheim.

FV Kapellen-Drusweiler hatte aufgrund von Personalproblemen für den 2. Spieltag abgesagt. Die Spiele gegen Zeiskam und Offenbach fielen somit aus und wurden jeweils mit 0:2 gewertet.

Die merkwürdigen Konsequenzen bei den zwei Roten Karten seien hier nur der Vollständigkeit erwähnt. Der Rohrbacher Torwart stand im nächsten Spiel wieder im Kasten, während Daniel Evrard für den Rest des Turniers gesperrt war…

Video: 9m-Schießen um Platz 3 zwischen Zeiskam und Offenbach


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Video: Die letzten 2 Minuten des Endspiels zwischen Herxheim und Hauenstein


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A-Klasse: SV Rülzheim II – Viktoria Herxheim II

A-Klasse: SV Rülzheim II – Viktoria Herxheim II 2:3 (1:2)

So müssen Derbys sein; intensiv, umkämpft, mit vielen spielerischen Aktionen und wie hier, 5 sehenswerten Toren. Leider, wohl aufgrund der unangenehmen Witterung, vor zu wenigen, geschätzten 50 Zuschauern.

Insgesamt stand der durchgehenden Rülzheimer optischen Überlegenheit, die Effektivität Herxheims gegenüber. So erwiderte die Viktoria die stürmische Anfangsphase der ganz in weiß gekleideten Lilanen in der 3. Minute mit einem Lattentreffer; Florian Müller war der „Unglücksrabe“.

Müller korrigierte sein Abschlusspech in der 18. Minute, als er im dritten Versuch innerhalb einer Szene – Rülzheim konnte mehrfach nicht entscheidend klären – endlich den Ball im Netz unterbringen konnte, 0:1.
Drei Minuten später (21.) setzte Robin Dränkow nach einem Eckball den Kopfball an die Latte. Wieder drei Minuten später war es die Rülzheimer Nr. 9 – Kevin Baltrusch setzte sich im Herxheimer 16er gut durch – die zum 1:1 ausgleichen konnte.

Das schönste Tor des Tages gereichte dem Gast aus dem Nachbardorf zur 2:1 Halbzeitführung. Sebastian Trapp trat in der 36. weit rechts außen an zum Freistoß und beförderte das Spielgerät mit der linken Klebe, für Sascha Pfirrmann unhaltbar in den entfernten Winkel – wunderschön.

Davon dass Herxheim heute vielleicht ein wenig motivierter war als die aufgrund des Heimvorteils leicht favorisierten Rülzheimer zeugte das 3:1 in der 69. Minute. Nach der Balleroberung im SVR-Strafraum gelang Jonas Röller aus spitzestem Winkel das 3:1.

Der Treffer verfehlte seine Wirkung nicht, Rülzheim baruchte eine kleine Weile, um sich von dem Schock zu erholen. In der Phase war Herxheim dem 4:1 deutlich näher als die Gastgeber dem Anschluss. Die endgültige Entscheidung hatte Florian Müller in der 77. Minute auf dem Fuß. Den gut vorgetragenen Konter konnte er jedoch nicht zu Ende bringen und scheiterte an Pfirrmann. Sascha Pfirrmann war es auch, der in der 80. Minute gleich zwei gefährliche Herxheimer Schüsse nacheinander entschärfte.

Kurz vor Spielende (89.) gelang dem eingewechselten, die Lücke erkennenden Philipp Baltrusch mit einem prima Flachschuss aus 20m noch das 2:3, aber das kam zu spät. Schiedsrichter Edmund Heiliger, der die faire Partie jederzeit im Griff hatte, gewährte Marc Socher und seiner Elf keine Nachspielzeit und pfiff fast punktgenau nach 90 Minuten ab.

Foto: Schütze des wichtigen 0:1, Florian Müller

Foto: Schütze des 1:1, Kevin Baltrusch

Foto: Kann sein Zaubertor (scheinbar) selbst nicht fassen… 😉 der Schütze des 1:2, Sebastian Trapp

Foto: Der Schütze des (vor-)entscheidenden 1:3, Jonas Röller

Foto: Schütze des zu späten 2:3, Philipp Baltrusch (Nr. 24)

Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Gimbsheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Gimbsheim 0:0

Aufgrund der 1. Halbzeit stellt dieses Unentschieden zwei verlorene Punkte dar für die Viktoria. Herxheim hatte ein deutliches Chancenplus zu verzeichnen gegenüber dem Gegner. Bei 5-6 gut heraus gespielten und gefährlichen Aktionen war das ein oder andere Tor im Bereich des Möglichen. Man hätte durchaus mit einem 2:0 in die Pause gehen können, aber irgendwie fehlte den Abschlüssen die letzte Konsequenz, der letzte absolute Wille den Ball ins Netz zu befördern. Zudem stand da eine Gimbsheimer Mannschaft gegenüber, die sehr solide agierte und es punktuell schaffte offensive Nadelstiche zu setzen. So z.B. in der 17. Minute als ein Kopfball von Frederik Bayer und Torhüter Dennis Karn im Verbund grade noch von der Linie gekratzt werden konnte.

Man kennt das ja, der eine rennt an, kann seine Chancen nicht nutzen und der andere kommt mit einem Angriff zum Siegtreffer. Soweit ging das Geschehen dann aber doch nicht, auch wenn Herxheim in der 2. Hälfte nicht mehr zu „alter Stärke“ fand. Allerdings konnte auch Gimbsheim seine zwei Hochkaräter aus der 52. und 54. Minute nicht verwerten.
Danach fand die Viktoria allmählich wieder zurück in die Partie, war aber bis zum Schlusspfiff der gut leitenden Schiedsrichterin Katharina Menke in den Aktionen nie mehr zwingend genug – mehr als die ein oder andere Halbchance sprang nicht mehr heraus – um die positive Entscheidung herbei zu führen. Somit teilte man sich, wie schon in der Hinrunde (2:2) schiedlich friedlich die Punkte mit dem Gast.

Foto: Da auch dieser (letzte) Abschluss vom eingewechselten Nicolas Fink von den Gimbsheimern geblockt werden konnte, blieb es vor 120 Zuschauern torlos

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt 2:1 (0:0)

Wie ein Abstiegskandidat trat der Gast aus Schifferstadt wahrlich nicht auf, sondern machte den favorisierten Herxheimern das Leben und das Siegen ganz lange ganz schwer. Am Ende setzte sich der Favorit aufgrund zweier individueller Glanzpunkte doch durch.

In der 70. Minute brach Marcel Hadrosek den Bann. Mit seinem schönen Schlenzer von links außen in den rechten Winkel erzielte er die zu dem Zeitpunkt ein wenig überraschende 1:0 Führung. Schifferstadt war gut in der Partie drin gewesen, machte immer wieder über die Außenpositionen ordentlich Druck auf die Viktoria Abwehr, die jedoch trotz der Ausfälle von Philipp Keller und Mihai Petrescu stand hielt.
Eine der wenigen Ausnahmen war der Anschlusstreffer von Christoph Mehrl, der in der 85. Minute nach einer nicht konsequent geklärten Ecke und der erneuten Hereingabe zum 1:2 einköpfen konnte.
Das war aber nach dem zweiten Herxheimer Tor in der 77. Minute, durch den nur ein paar Minuten zuvor eingewechselten Julian Hahn zu wenig. Bei seinem Treffer zum 2:0 setzte Julian Hahn mit einem Slalomlauf die gesamte FSV-Abwehr schachmatt und ließ auch Eric Ehringer zwischen Pfosten keine Abwehrchance.

Apropos Pfosten; den, und zwar den Herxheimer Innenpfosten, prüfte in der 1. Halbzeit, in der 34. Minute Fabian Klein, als er aus 20m flach abzog und Pech hatte. Schon in der 20. Minute hatte der Gast kein Glück, als ein Abschluss knapp vorbei rauschte. Eine Führung für Schifferstadt nach 45 Minuten wäre aufgrund der Chancenverteilung nicht unverdient gewesen. Die größte Chance für die Viktoria hatte Raphael Gehrlein schon in der 4. Minute; sein Kopfball, nach einem Imre-Freistoß, wurde von Ehringer von der Linie gekratzt.

Trotz der durchaus vorhandenen Brisanz – Herxheim kämpft um den Anschluss an die absolute Spitze, Schifferstadt gegen den Abstieg – und einiger gelber Karten, war es vor 100 Zuschauern ein absolut faires und korrekt geführtes Kunstrasen-Derby, das in Schiri Nico Bauer und seinen Kollegen an den Außenlinien einwandfreie Spielleiter hatte.

Auf Sparflamme…

…liefen meine Wochenendaktivitäten hinsichtlich des Besuchs von Fußballspielen. Schuld daran war und ist ein grippaler Infekt, der in Ruhe auskuriert werden will. Ich hoffe bis Donnerstag so weit wieder auf dem Damm zu sein, um das Abstiegsderby Lingenfeld gegen Edesheim/Roschbach verfolgen zu können.

Was Herxheim daran hinderte, seine hochkarätigen Torchancen zum Sieg zu nutzen, mag eher bzw. vor allem am Gegner gelegen haben. Geinsheim wehrte sich mit aller Macht gegen den haushohen Favoriten und erarbeitete und erkämpfte sich u.a. mit einem guten Daniel Vogelsang im Kasten letztlich ein ein wenig glückliches, aber nicht unverdientes Unentschieden. Vor 270 Zuschauern am kalten Samstag Nachmittag wäre von den Spielanteilen und den Torchancen her, aber auch ein Sieg für die Viktoria in Ordnung gegangen.

Am kommenden Samstag kann Herxheim die verlorenen Punkte gegen das nächste Kellerkind, FSV Schifferstadt, zurück holen. Um Anschluss an das Spitzentrio zu halten, ist ein Dreier Pflicht.
Geinsheim kann am Sonntag das nächste Spitzenteam ärgern. Warum sollte man nicht auch in Bretzenheim einen Bonuspunkt erkämpfen!?

Foto: Zeichen gesetzt…

Landesliga: SV Rülzheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Rülzheim – Viktoria Herxheim 2:2 (1:0)

Rülzheim ging verdientermaßen nach 27 Minuten durch Andelo Srzentic in Führung. Nach einem Freistoß von Max Brechtel markierte er im Nachsetzen das 1:0. Dabei blieb es trotz, hüben wie drüben, weiterer Torchancen bis zur Pause.
In der 53. spritzte Cristian Cenusa dazwischen und spitzelte ein zum verdienten 1:1 Ausgleich. Herxheim hatte dem Ligafavoriten sehr gut Paroli geboten, war zeitweise gar die dominierende Mannschaft. Der „Schock“ folgte fast im direkten Gegenzug, wieder war Srzentic da und besorgte die erneute Führung, 2:1.
Der erwähnte Schock saß bei den Gästen jedoch nicht allzu tief, ab sofort stürmte man munter drauf los und wurde in der 84. Minute belohnt, als Nicolas Fink von rechts nach innen zog und aus 16m Kadir Yalcin zum 2:2 Ausgleich überwand.
Bis zur letzten Sekunde, und auch schon von Anfang an, stand die Partie auf des Messers Schneide, weil beide Seiten ohne größere taktische Zwänge auf den Dreier gingen. Vor über 1200 Zuschauern blieb es auf dem neuen Kunstrasenplatz gerechterweise bei der Punkteteilung.

Foto: Zweifacher Rülzheimer Torschütze, Andelo Srzentic (Nr. 25) verfolgt vom späteren Ausgleichstorschützen, Nicolas Fink

Foto: Cristian Cenusa, der den wichtigen Ausgleich erzielte, im Laufduell mit Dominik Steinel

Foto: Nicolas Fink zieht ab und trifft zum 2:2 Endstand

BILDERGALERIE – Landesliga: Viktoria Herxheim – Phönix Schifferstadt

Zum Bericht – Landesliga: Viktoria Herxheim – Phönix Schifferstadt 0:2 (0:1)

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Kreispokal: Türkgücü Germersheim – Viktoria Herxheim II

Kreispokal: Türkgücü Germersheim – Viktoria Herxheim II 1:4 (0:1)

Foto: Herxheims Interimscoach, Michael Aprill, war vor der Partie leicht angespannt ob der Schwere der Pokalaufgabe

Bei bestem Fußballwetter im altehrwürdigen Germersheimer Wrede-Stadion ging Herxheim schon in der 7 Minute in Führung. Jonas Healy tankte sich links durch und vollendete den Angriff von halblinks ins rechte lange Eck, 0:1. Der Treffer sorgte für Sicherheit und Selbstvertrauen im Spiel der Viktoria. Bis zur 20. Minute hatten die Gäste zwei weitere Großchancen zu verbuchen – dies galt aber auch für Türkgücü auf der anderen Seite. Später in der 1. Halbzeit musste zweimal auf der Linie geklärt werden. Hüben in der 34. von Johannes Jochim nach Ecke und einem gefährlichen Kopfball. Drüben konnte ein Germersheimer grade noch vor einem einschussbereiten Herxheimer den Ball weg schlagen.
Eine gutklassige und abwechslungsreiche 1. Spielhälfte endete mit dem Pfiff von Meike Trauth und der verdienten Führung für Herxheim.

Nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff gelang Türkgücü der Ausgleich. Baris Cakici kam von rechts und setzte die Kugel an Patrick Hof vorbei ins Netz. Sollte das die Wende zu Gunsten der Germersheimer sein? Eher nein! Herxheim kämpfte und spielte unbeeindruckt weiter und hatte in der 56. etwas Glück als FV-Keeper Ersin Kalem einen relativ harmlosen Schuss prallen ließ und Jonas Healy im Nachschuss das 1:2 erzielen konnte.

Nach dem erneuten Rückstand machte der FV auf, versuchte mit wütenden Offensivaktionen ins Match zurück zu finden. Das gelang nicht wie gewünscht, man musste aufgrund der aufgerückten Abwehrformation in der 70. Minute gar den Konter hinnehmen, der zum 1:3 führte. Sebastian Trapp war mit einem Steilpass schön auf die Reise geschickt worden und zimmerte die Kugel wunderbar und unhaltbar für Kalem in den Winkel.

Die Chance zum schnellen Anschluss wurden seitens der Germersheimer vergeben, und nun lief ihnen die Zeit davon. Als dann bei einem weiteren konterähnlichen Angriff in der 79. Minute Timo Dupljanin mit einem künstlerisch wertvollen Außenrist-Heber das 1:4 gelang war die Sache erledigt.

Gegen Ende der Partie sah man einen gelösten und zufrieden lächelnden Interimscoach Aprill an der Seitenlinie, der mit seiner Mannschaft ein gutes Spiel und einen verdienten Sieg feiern konnte.
Für Germersheim war das ein Vorgeschmack, was die Köhler-Elf als Aufsteiger in der A-Klasse erwartet. Das war aber das erste Pflichtspiel der Saison und Luft nach oben ist sicherlich vorhanden.

Foto: Michael Aprill lächelt – den Sieg vor Augen