Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim 2:2 (1:2)

73 Sekunden waren gespielt, da stand es 0:1. Mihai Petrescu war halbrechts vorne und netzte zur sehr frühen Führung der Viktoria ein. Den schnellen Ausgleich hatte Tobias Gleich auf dem Fuß, gegen Konstantin Stengel kam er in der 4. Minute einen Schritt zu spät. Dafür fiel auf der Gegenseite das 0:2. Nach einem Foul an Cristian Cenusa versenkte Raphael Hahn den fälligen Strafstoß.
Diesem Rückstand rannte Geinsheim nach und hatte den ersten Erfolg noch vor der Pause. Pascal Nebel setzte einen Freistoß an den Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor sprang, nur noch 1:2.

Foto: Griff auch noch in der Nachspielzeit konsequent durch und zückte dreinmal Rot, Schiedsrichter Adrian Muntean – hier war es lediglich Gelb für Michael Appel

Die 2. Halbzeit war ein intensiver Kampf auf Biegen und Brechen, in dem Herxheim dem 3:1 näher war als Geinsheim dem Ausgleich. Ein weiteres Tor für die Gäste wäre sicherlich die Entscheidung gewesen. Das gelang aber nicht und so blieb Geinsheim weiterhin die Aussicht auf einen Zähler. Es dauerte lange, aber in der 90. war es soweit. Im Gewühl vor der Torlinie war es Pascal Nebel, der den Ball über die Linie bugsierte, 2:2 in der 90. Minute.
Bei inzwischen ganz schlechten Lichtverhältnissen, war es im Getümmel wohl zu Handgreiflichkeiten gekommen. Genau wahrzunehmen war das von außen nicht, vom Schiri jedoch schon, denn er zeigte Konstantin Stengel und Patrick Linzenmeier die Rote Karte. Nach einem Tritt gegen Raphael Hahn, der sich im Spielaufbau befand, musste in der Nachspielzeit auch der zuvor erst eingewechselte Lukas Manger mit direkt Rot runter.

Foto: Verständlicher Jubel nach dem späten Ausgleich

Warum Schiedsrichter Adrian Muntean mit zunehmender Spielzeit und auch nach Spielschluss von außen (verbal) heftig angegriffen wurde, erschloss sich mir nicht. Aus meiner Sicht hatte er in der teilweise hart umkämpften Partie keinen gravierenden Fehler gemacht. Drei Rote Karten am Spielende sind natürlich unglücklich, man muss aber davon ausgehen, dass sie berechtigt waren – zumindest die Beschwerden auf dem Platz hielten sich in engen Grenzen.

Geinsheim fing sich gegen wache Herxheimer zwei frühe Dinger ein. Die Viktoria versäumte es jedoch dem Gegner mit dem dritten Treffer den „Todesstoß“ zu versetzen. So hatte der SVG bis zum Schluss die Möglichkeit mit einem Törchen noch was Zählbares zu erreichen, was dann mit dem entsprechenden Willen, dem nötigen Kampfgeist und einem unglaublich effektivem Pascal Nebel tatsächlich noch gelang.

A-Klasse: Viktoria Herxheim II – SV Rülzheim II

A-Klasse: Viktoria Herxheim II – SV Rülzheim II 1:3 (0:2)

In der 9. Minute ging der Gast aus Rülzheim durch einen Knaller aus 24m in den Winkel, abgefeuert von Elvis Bequiraj, mit 1:0 in Führung. Nur 2 Minuten später sprintete Modesta Nganamodel der Viktoria Abwehr davon und ließ auch Johannes Hublitz keine Chance, 0:2. Herxheim tat sich schwer, musste man doch u.a. auf Topgoalgetter Dennis Bodenseh verzichten. Ein Kopfball von Marc Andruszko an die Latte in der 38. Minute war die spärliche Offensivausbeute der Gastgeber. Die 2-Toreführung für Rülzheim war verdient.

Foto: Modesta Nganamodel überlistet Johannes Hublitz zum 0:2

In der 2. Halbzeit ließ es Rülzheim etwas ruhiger angehen, das hohe Tempo der ersten Hälfte wäre eh nicht zu halten gewesen; war aber auch nicht nötig. Trotz der sich nun engagiert wehrenden Viktoria erhöhte die Hartmann-Elf sogar noch auf 3:0. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Dennis Faust sicher.

Als Jonas Healy nach einer knappen Stunde (59.) eine flache Hereingabe mit der Schuhspitze erwischte und zum 1:3 Anschlusstreffer ins Tor bugsierte, schien die Möglichkeit auf wenigstens einen Punkt wieder vorhanden. Allerdings waren alle weiteren Angriffe der Herxheimer nicht von höchster Gefährlichkeit geprägt, und die lilane Abwehr um Torwart Sandro Faulhaber hielt bis zum Schlusspfiff vom guten Schiedsrichter Alexander Burhardt stand und brachte den verdienten Sieg nach Hause.

Foto: Dennis Faust per Strafstoß zum 0:3

Landesliga: FSV Offenbach – Viktoria Herxheim

Landesliga: FSV Offenbach – Viktoria Herxheim 0:3 (0:3)

Hurrikan Viktoria brauchte 3 Minuten um Offenbach zu vernichten und ebbte dann ab. Die Ausläufer richteten bis zum Schlusspfiff keinen weiteren Schaden mehr an.

Der FSV wehrte sich nach dem ernüchternden turboschnellen Rückstand nach Kräften, konnte jedoch keine der 3-4 guten Chancen nutzen, gab somit die Punkte ab und hängt weiter in der engeren Abstiegszone fest.

Von der 10. bis zur 13. Minute ging alles wahnsinnig schnell, viel zu schnell für die Offenbacher Abwehrformation, die eher einem offenen Scheunentor glich – und Herxheim nutzte das weidlich aus.
In der 10. erzielte Nicolas Fink nach einer guten Rechtsflanke das 0:1. Eine Hereingabe von Patrick Stieber verwertete Cristian Cenusa – mit 40 schneller als seine teilweise halb so alten Gegenspieler – zum 0:2 in der 11.
Den Sack zu machte wiederum Fink, der einen Konter mit dem 0:3 abschloss.

Foto: 3 Tore in 3 Minute, da staunte der Fachmann und der Laie wunderte sich…

Vor immerhin über 500 Zuschauern offenbarte der FSV Offenbach die schon von der vergangenen Saison bekannten Schwächen; Fehler in der Abwehr, die der Gegner zu Treffern nutzt, und eine eklatante Abschlussschwäche. Ob sich bei einem Anschlusstor irgendwas am Endergebnis geändert hätte, ist reine Spekulation und eher unwahrscheinlich, aber in den restlichen 77 Minuten nach den 3 Einschlägen wäre die Partie wenigstens ein wenig spannender gewesen.
Gegen Ende tat sich in der Hinsicht immer weniger und aufgrund des einsetzenden Regens hatte Schiedsrichter Manuel Brell ein Einsehen und pfiff fast 2 Minute früher ab.

Foto: „Rudelbildung“ von Schützen und Vorbereitern

Landesliga: Viktoria Herxheim – TSV Gau-Odernheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – TSV Gau-Odernheim 1:1 (0:0)

Nach einem intensiven Kampfspiel geriet Herxheim in der 90. Minute 0:1 in Rückstand, als Eric Wischang gleich mehrere Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen ließ und unhaltbar für Konstantin Stengel in den Winkel einnetzte. Ein in der 92. Minute nach innen gebrachter Freistoß landete beim kurz zuvor eingewechselten Marcel Hadrosek, der zum 1:1 einköpfte.

Der späte Rückstand war unglücklich, der noch spätere Ausgleich verdient.

Foto: 1:1 durch den Kopfball von Hadrosek

Bilder vom Spiel folgen

Landesliga: Viktoria Herxheim – VfB Bodenheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – VfB Bodenheim 2:0 (0:0)

Trotz der ein oder anderen Chance endete die 1. Halbzeit torlos.
Nur eine Minute nach Wiederanpfiff ging Herxheim durch Marcel Hadrosek mit 1:0 in Führung. Nach der roten Karte für Marco Wünstel (53.) hatte Bodenheim in Überzahl die Möglichkeit auszugleichen. Den nicht mit dem Platzverweis zusammen hängenden Foulelfmeter (64.) schob der Gefoulte, Adem Kaya, am Pfosten vorbei ins Aus. In der Nachspielzeit versenkte Mihai Petrescu den verhängten Strafstoß zum 2:0 Endstand.
Zwischendurch hätte Konstantin Stengel mit einem Abschlag fast ein Tor erzielt, die Bodenheimer inkl. Torwart waren weit aufgerückt, der Ball ging aber (nur) einen Meter am Gästekasten vorbei.

Ein hoch verdienter Sieg für Herxheim, den man mit dem Platzverweis und dem unnötigen Elfmeter gegen einen knapp über Abstiegsniveau agierenden Gegner fast noch in Gefahr gebracht hätte.
Dass die Gästemannschaft „von vielen Trainerkollegen als Favorit um den Aufstieg gehandelt wird“ konnte sie in Herxheim jedenfalls nicht nachweisen.

Foto: Großchance für Aziz Kamara

Verbandspokal: TuS Knittelsheim – Viktoria Herxheim

Verbandspokal: TuS Knittelsheim – Viktoria Herxheim 0:4 (0:1)

Tore: 0:1 Stieber (12., FE an Meinzer), 0:2 Meinzer (53.), 0:3 Pabst (64.), 0:4 Osaj (72.)
Zuschauer: 400

Bericht des TuS Knittelsheim

Vor rund 350 Zuschauern auf dem Sportplatz in Knittelsheim begannen beide Teams zu Beginn recht verhalten. Viele Fehlpässe auf dem schwierigen Geläuf prägten die Anfangsphase.. Die Viktoria aus Herxheim kam nach rund 12 Minuten in den Strafraum des TuS und war nur durch ein Foul zu stoppen. Der Schiedsrichter legte sich hier schnell fest und entschied auf Elfmeter. Eine Kann-Entscheidung, aber keine Muss-Entscheidung. Patrick Stieber blieb eiskalt und überwand A-Jugendtorhüter Joel Pereira, der eine starke Partie in seinem ersten Aktivenspiel zeigte. Wach gerüttelt von dem Rückstand spielte der TuS gezielter nach vorne. Ein Weitschuss von Rückkehrer Florian Schmidt strich nur ganz knapp am Gehäuse der Gäste vorbei. Kurz vor der Pause schlug Sven Matic einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Konstantin Stengel das Leder gerade noch aus dem Eck fischen konnte. So blieb es bei der 1:0 Führung für die Viktoria zur Pause.
Nach der Pause wurden die Offensivaktionen der Schwarz-Gelben weniger. In der 53. Spielminute traf Marcel Meinzer mit einem Schlenzer zum 0:2 für die Gäste. Die TuS’ler warfenn nochmal alles in die Waagschale und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Ein Kopfball von Capitano Gracjan Trzmiel verfehlte nur knapp sein Ziel. Bei einer Rudelbildung vor dem Herxheimer Tor gab es für die Beteiligten jeweils den gelben Karton. Als der TuS wieder zurück ins Spiel fand, erzielte Christian Pabst mit einem Sonntagsschuss des 3:0 für die Blauen aus Herxheim. Nun ließen auch die Kräfte beim TuS nach und der eingewechselte Leutrim Osaj erzielte den 0:4 Endstand. Somit ist bereits in der ersten Runde Endstation im Verbandspokal für den TuS. Am Sonntag starten die Schwarz-Gelben zum ersten Spiel in der Bezirksliga beim VfB Haßloch!

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Anmerkungen: Der Knittelsheimer Bericht entspricht m.E. den Tatsachen. Der Elfer schien aus der Ferne ein wenig strittig. Aber Fabian Knarr kann realistisch betrachtet gar nicht anders entscheiden, wenn ein Stürmer im 16er, auf dem Weg zum Tor, von hinten bedrängt wird und fällt. Immerhin hatte der TuS zwei relativ gute Chancen zum Ausgleich; wenn da das 1:1 fällt… das bleibt Spekulation. Es wäre aber zumindest ein wenig spannender gewesen, vor allem in der zweiten Halbzeit. Nachdem Marcel Meinzer mit einem wunderschönen Drehschuss das 2:0 erzielt hatte, war klar, dass die Sache zugunsten von Herxheim entschieden war.
Den Glückstreffer von Christian Pabst zum 3:0 haben visuell viele gar nicht mitbekommen. Und der Konter von Patrick Stieber mit dem Abschluss vom grade eingewechselten Leutrim Osaj war dann nur noch das i-Tüpfelchen auf einen insgesamt ungefährdeten und natürlich verdienten Sieg.

Foto: Florian Schmidt: „I bims 1 Maschiene!“ – Konstantin Stengel: „Nein, I bims 1 Maschiene!“ So könnte der Dialog verlaufen sein; man weiß es nicht.

Entscheidungsspiel: SV Erlenbach – Viktoria Herxheim II

Entscheidungsspiel: SV Erlenbach – Viktoria Herxheim II 0:3 (0:0)

Vor über 500 Zuschauern auf dem idyllisch gelegenen Waldsportplatz zu Hayna tat sich die favorisierte Viktoria lange Zeit schwer gegen aufopferungsvoll kämpfende Erlenbacher und einen lange Zeit nicht zu bezwingenden SVE-Keeper Florian Heilmann. Allerdings machte man sich auch selbst das Leben, bzw. das Erreichen der Relegation schwer, indem man in der 1. Halbzeit mehrere Hochkaräter liegen ließ. Einmal Florian Müller (35.) und Cristian Cenusa (10., 29.) gleich zweimal verpassten es, die verdiente Führung zu erzielen. Mit einem unnötigen torlosen Unentschieden pfiff Schiedsrichter Dorian Schurer zum Kabinengang. Und selbst das Remis geriet für Herxheim in Gefahr als Wojciech Koman kurz vor der Pause von halbrechts abschließen konnte, aber knapp am langen Viktoria-Pfosten vorbei zog.

Fotos: Die drei vergebenen Großchancen für die Viktoria aus der 1. Halbzeit. Einmal verpasst Cenus knapp die Hereingabe von Müller. Zweimal pariert Heilmann bravourös.

Bei sommerlichen Höchsttemperaturen würde es wohl auch eine Frage der Kondition werden, wer am Ende jubeln können sollte. Und wer da das erste Tor erzielen würde, hätte deutliche Vorteile sich letztendlich durchzusetzen. Fast wäre dieser vorteilhafte Treffer Erlenbach gelungen. In der 57. Minute köpfte Florian Guth ca. vom 5er Eck über Viktoria-Torwart Johannes Hublitz hinweg Richtung langem Toreck, da aber hatte sich Christian Eck postiert und beförderte die Kugel von der Linie ins Aus. Nix war`s für Erlenbach mit einer Führung den Gegner so richtig unter Druck zu setzen und nervös zu machen.

Fotos: Fast die Führung für Erlenbach; Kopfball von Guth – Eck (verdeckt) klärt auf der Linie

In der Endphase der Partie setzte sich dann doch die bessere Physis Herxheims durch. Der noch einigermaßen frische, weil erst zum zweiten Spielabschnitt eingewechselte Philipp Stenner arbeitete sich rechts nach vorne, verlud auch Torwart Florian Heilmann und netzte ein zum 1:0 für Herxheim. Das Tor setzte bei der Viktoria nochmal Kräfte frei und in der 79. konnte der ungedeckte Cristian Cenusa die vorzügliche Vorarbeit vom überragenden Dennis Bodenseh mit dem 2:0 veredeln. Doppelschlag innerhalb von 2 Minuten, die Sache war entschieden.
Mit dem 3:0 in der 88. setzte Bodenseh seiner guten Leistung das Sahnehäubchen auf.

Fotos: Hereingabe von Bodenseh nach innen zu Cenusa, der zum 2:0 einschiebt

Foto: Nach dem 3:0 durch Dennis Bodenseh – Erlenbach am Boden, Herxheim in der Relegation gegen FV Queichheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – BSC Oppau

Landesliga: Viktoria Herxheim – BSC Oppau 0:2 (0:1)

Zuschauer: 150

Bemerkenswert, Schiedsrichter Hüseyin-Yusuf Dogan kam ohne jegliche Karte aus. In der insgesamt recht fairen Partie gab es 2-3 Szenen, in denen gelb gerechtfertigt gewesen wäre. Dogan regelte das ohne den Karton zu zücken und machte seine Sache ziemlich gut – Respekt.

Fotos: Alexander Lindenaus (Nr. 18) Kopfball landet am Pfosten – den Nachschuss von Francisco Cetin (Nr. 94) klärt Marco Wünstel auf der Linie

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Schon in der 1. Minute nach einer Ecke für Oppau köpfte Alexander Lindenau den Ball an den Pfosten. Der Nachschuss von Francisco Cetin geriet zu schwach und konnte von Marco Wünstel auf der Linie geklärt werden. So früh schon erkannte man wie der Hase läuft. Wie in Geinsheim beim 3:2 Sieg war auch hier und heute klar zu erkennen, dass sich der BSC mit Vehemenz und spielerischen Potenzial gegen die Abstiegsgefahr stemmen will und wird.

Oppau war besser und dominierte die Partie in Herxheim. Aus dem Nichts heraus wäre fast die Viktoria in Führung gegangen. Julian Hahn zimmerte in der 23. Minute die Kugel aus 30m aber nur an den Pfosten. Ein derber Fehlpass in der Herxheimer Hälfte leitete das 0:1 in der 35. Minute ein. Ein Oppauer nahm den Ball auf und passte geistesgegenwärtig steil auf Kai Müller, der dadurch frei vor Lukas Dudenhöffer auftauchte und diesem keine Abwehrchance ließ.

Drei Minuten später lag der Ausgleich in der Luft. André Heesakkers Schuss aus vorzüglicher zentraler Position wurde abgefälscht und nach der folgenden Ecke zirkelte Ismael Imre das Leder an die Querlatte. Auch wenn die Führung zur Halbzeit aufgrund der klar besseren und strukturierten Spielweise verdient war für Oppau, war sie auch ein wenig glücklich, Herxheim hatte die besseren Torchancen gehabt.

Foto: Das 0:1 durch Max Schneider

Ein weiterer Pfostentreffer folgte in der 54. Minute, diesmal allerdings für die Gäste, Francisco Cetin hatte abgezogen. Im Nachsetzen kam Max Schneider an die Kugel und nutzte die Gunst des Moments bzw. die Unordnung in der Herxheimer Abwehr zum 2:0. In der restlichen Spielzeit war der BSC Oppau einem dritten oder vierten Tor weit näher als eine chaotisch agierende Viktoria dem Anschlusstreffer. Lukas Dudenhöffer hatte mehrfach die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Gegen Ende des Spiels verwalteten die Gäste geschickt mit weiten Befreiungsschlägen und ein wenig Zeitspiel bei Freistößen u.ä.

Fotos: Das 0:2 durch Kai Müller (Nr. 15)

Herxheim verpasste es, sich mit einem Sieg bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz heran zu robben. Allerdings mutet es wie ein Witz an, dass man mit einer teilweise weniger begeisternden Spielweise, speziell in den letzten Partien, diese Möglichkeit überhaupt geboten bekommt. Nun, es stellt u.a. der Liga kein besonders gutes Zeugnis aus.
Oppau hat sich mit 2 Siegen in Folge in eine relativ gute Position im Abstiegskampf gebracht. Muss aber jetzt gegen wiedererstarkte, scheinbar übermächtige Rülzheimer ran. Aber auch die direkten Konkurrenten haben schwere Brocken vor der Brust. Unten wie oben bleibt es spannend – nach dem nächsten Spieltag weiß man evtl. mehr.

2. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim

2. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim 0:5 (0:3)

Zur 1. Halbzeit

Für die Rülzheimer war natürlich die 3:0 Führung zur Halbzeit und später der Endstand das Highlight, für mich und vielleicht einige andere auch, war es die Inbetriebnahme der elektronischen Anzeigetafel. Es war mir eine große Ehre bei der Einweihung das Schaltpult bedienen und nach den Toren die Anzeigeinformationen aktualisieren zu dürfen. Allerdings scheint es mindestens fraglich, ob man mich angesichts des Spielverlaufs zum Nachteil der Viktoria nochmal an die Tasten lässt – ein glückbringender Drücker sieht anders aus… Aber im Ernst, das Ganze ist eine tolle Sache!

Foto: „Dreikampf“ im Mittelfeld

Foto: Nach dem Abpfiff versuchte Stadionsprecher Heinz Weis mit der Manipulation der Anzeigetafel das Ergebnis etwas freundlicher für die Viktoria zu gestalten. Genützt hat es letztendlich nichts, es blieb offiziell beim 0:5

Toll war das Spiel für Herxheim auch weiterhin nicht. Man war noch nicht wieder richtig aus den Kabinen raus, da stand es 0:4. In der 47. hatte Moritz Stock die Kugel von rechts außen nach innen gezogen und traf an Freund und Feind vorbei ins Netz. Vielleicht das einzig positive auf Herxheimer Seite, die Tatsache, dass man sich nicht hängen ließ und womöglich komplett aufgab. Das Aufbäumen blieb allerdings meist in den Anfängen stecken. Eine echte Torchance sprang in der 2. Spielhälfte nicht heraus. Ein Torschuss, der zweite der Partie von Julian Hahn in der 88. Minute, war doch etwas arg wenig – insgesamt enttäuschend; auch die 45-minütige Unterzahl relativiert da nichts.
In der 78. machte Rexhep Mustafa nach einem Eckball mit dem 5:0 Endstand den Sack endgültig zu und die Demontage der Gastgeber perfekt.