Testspiel: Phönix Bellheim – Viktoria Herxheim

Testspiel: Phönix Bellheim – Viktoria Herxheim 1:2 (1:0)

Nach einer sehr guten ersten Halbzeit und der 1:0 Führung durch Peter Kellerhals aus der 31. Minute, musste Bellheim dem harten Vorbereitungspensum Tribut zollen und sich der favorisierten Viktoria mit 1:2 (Tore in der 50. und 55. Minute) geschlagen geben.


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Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim 0:1 (0:0)

Tolle Spielzüge, rassige Zweikämpfe, spannende Torraumszenen, schöne Tore – all das bekamen die Zuschauer in diesem Derby, das fast schon ein Klassiker ist, nicht zu sehen.
Die Aktionen in der ersten Halbzeit blieben alle schon im Ansatz hängen. Anzahl der Torchancen gleich Null; bei den halben oder viertel Torchancen kann man mit viel gutem Willen jeder Mannschaft 1-2 zusprechen.

Fotos: Kopfball Philipp Keller zum 1:0 Siegtreffer – SVG-Torwart Sebastian Schindler kann dem Ball nur hinterher schauen

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Die Flaute wurde in der 54. Minute mit Hilfe eines Standards beendet. Nach Freistoß von Christian Slatnek stieg Philipp Keller am höchsten und köpfte ein zum 1:0. Man kann von „verdient“ sprechen, weil Herxheim bis dahin die aktivere Elf gewesen war. Das Tor tat dem Spiel gut – naja, bedingt. Die Mittel, die beide Teams zur Verfügung hatten waren begrenzt und blieben es auch nach dem Treffer. Klar, Geinsheim musste etwas mehr wagen nach Vorne, was Herxheim eigentlich Kontermöglichkeiten hätte eröffnen sollen; so läuft das dann ja meistens.
Die Realität war allerdings die, dass Geinsheim nicht die Qualität hatte, die Viktoria-Abwehr ernsthaft unter Druck zu setzen und in Verlegenheit zu bringen, und Herxheim schaffte es nicht, die vorhandenen Räume zu schnellen Gegenstößen zu nutzen.
Halt stopp, da war doch noch was! In der 82. Minute, nach einem Eckball köpfte Pascal Nebel nur knapp neben das von Konstantin Stengel gehütete Gehäuse. Das hätte der Ausgleich sein können, ja eigentlich müssen, denn wirklich verdient hatte den Sieg keiner. Der Viktoria wird das jedoch herzlich egal sein – drei Punkte sind drei Punkte, ohne Wenn und Aber. Nichtsdestotrotz fragt man sich, wann denn endlich der zum Rundenauftakt (vorm Heimspiel gegen Geinsheim) versprochene „begeisternde Fußball“ geboten wird, der „den Fan mitreißt“!? Bisher war davon wenig bis nichts zu sehen. Ergebnisfußball gab es in Herxheim vergangene Saison schon zu sehen, und da war es teilweise tatsächlich mitreißend und dramatisch. Nunja, es braucht halt alles seine Zeit – Geduld, liebe Viktoria-Fans. Siebter in der Tabelle und nächste Woche das Heim-Derby gegen Rülzheim ist auch nicht soo übel 🙂

Landesliga: Viktoria Herxheim – ASV Maxdorf

Landesliga: Viktoria Herxheim – ASV Maxdorf 2:1 (0:0)

Dem bevorstehenden Anlass entsprechend, nämlich Halloween, lieferten beide Teams den 150 Zuschauern eine gruselige 1. Halbzeit, sprich ein unansehnliches Kampfspiel zwischen den Strafräumen. Einziges Highlight war der erste und einzige Torschuss in der 32. Minute. Julian Hahn zog aus 20m flach ab und prüfte damit Gästekeeper Taner Özdemir, der sich strecken musste, diese Aufgabe aber ohne größere Probleme bewältigte.

Ein wenig entschädigte die 2. Halbzeit für das vorher Dargebotene. Spielerisch war es immer noch weit weg von „gut“, aber es war nun wenigstens Tempo drin. Das resultierte vor allem in dem schnellen Tor für Herxheim, einem danach offenen Spiel, einigen Torraumszenen und zwei weiteren Treffern.
Aber der Reihe nach. Nach Wiederanpfiff und einem personellen Wechsel hatte sich die Maxdorfer Abwehr noch nicht recht sortiert, da lief der schnelle Patrick Stieber auf der rechten Seite allen davon, drang in den 16er ein und vollendete diesen Konter mit dem feinen Abschluss aus spitzem Winkel zum 1:0 (47.).

Foto: Patrick Stieber macht sein 1:0

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Das Tor tat dem Spiel gut; Maxdorf musste kommen, Herxheim dagegen halten – beide konnten und wollten sich keine Punktverluste leisten.
In der 51. Minute parierte Konstantin Stengel mit einem Faust-Reflex einen gefährlichen Maxdorfer Freistoß, den Nachschuss aus kurzer Distanz bekam er ins Gesicht. Treffer verhindert, aber teuer bezahlt, denn Stengel musste 12 Minuten später raus; scheinbar hatte er die Kugel aufs Auge bekommen. Kurz zuvor hatte Herxheim die Gelegenheit zu erhöhen; Dennis Bodenseh war ob der unerwarteten Chance überrascht, bekam aus 5m nur wenig Druck hinter den Ball, so dass das Ding auf der Linie geklärt werden konnte.

Also, in der 63. Minute Stengel raus – für ihn stellte sich Lukas Dudenhöffer zwischen die Pfosten – und auf der Gegnerseite Stürmer Christian Jesberger rein. Das zahlte sich für die Gäste in der 68. aus. Jesberger traf zwar nicht selbst, aber Herxheim musste auf ihn Acht geben, dadurch kamen andere zum Zug. Einen Freistoß von rechts außen köpfte Thomas Gomola an den Querbalken, den Abpraller versenkte Felix Sembritzki zum 1:1 Ausgleich.
Das war keineswegs unverdient und mit etwas Glück wäre für die Gäste sogar noch mehr drin gewesen. In der 74. landete ein 24m-Distanzschuss von Alexander Völkl am Pfosten. Dudenhöffer flog zwar, hätte den Einschlag aber wohl nicht verhindern können. Pech für Maxdorf, Glück für Herxheim.

Foto: Der Maxdorfer Distanzschuss landet nur am Pfosten

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Glück für die Viktoria auch in der 90. Minute. Ein Freistoß vom eingewechselten Christian Slatnek von ganz links außen, flog quer durch den Maxdorfer Strafraum und durch Freund und Feind hindurch direkt ins lange Eck zum glücklichen 2:1.
Die bis dahin 12-minütige Unterzahl der Gastgeber – gelb-rot für Stieber wegen Weiterspielen nach Abseits – brachte für den ASV keinerlei Vorteile. Auch in den fast 7 Minuten Nachspielzeit war davon nichts zu spüren, so dass Herxheim den Vorsprung letztendlich ungefährdet über die Ziellinie brachte.

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt 1:1 (0:0)

Zuschauer: 180
Tore: 0:1 ET (71.), 1:1 Julian Hahn (90.)

Es hätte so schön werden können, wenn, ja wenn der Tabellenführer FSV Schifferstadt komplett hätte antreten und auch so hätte durchspielen können. Sowas liegt Herxheim daheim „Am Krönungsbusch“, eine bessere Motivation hätte es für die Viktorianer nicht geben können. Auf diese Konstellation hatte ich bei der Auswahl des Spiels gesetzt.
Aber von vornherein fiel der Schifferstädter Wundersturm, Wolff (verletzt) und Heims (privat verhindert), aus; dazu gesellte sich aus dem Mittelfeld Fabian Klein. Nach für die Zuschauer vielversprechendem Beginn mit zwei halben Chancen für die Gäste und einem 20m-Flachschuss von Ismael Imre, musste in der 15. Minute Matthias Herrmann verletzt runter und in der 25. auch Christoph Mehrl.

Selbstverständlich war diese Schwächung ein Vorteil für Herxheim und man setzte das gegnerische Tor durch einen Distanzschuss von Marco Moch (28.) und einen von Leutrim Osaj an den Pfosten genagelten Distanzhammer (35.) unter Druck, aber die spielerische Qualität sank auf unteren Landesligadurchschnitt. Beide Seiten bemühten sich um Linie, heraus kam jedoch hauptsächlich Kampf um den Ball. Torlos ging es in die Halbzeitpause.

Grundlegend änderte sich an der Spielweise zunächst auch in der 2. Halbzeit nichts. Einen gefährlichen Freistoß Herxheims parierte FSV-Keeper Mario Fohs in der 48. und auch später nochmal bravourös. Ganz allmählich übernahm die Viktoria die Feldhoheit und dominierte die Partie zusehends. Einer der wenigen Gegenangriffe schien alles zunichte zu machen. Eine Flanke von rechts erwischte Philipp Keller nur mit der Fußspitze und beförderte den Ball unhaltbar neben den Pfosten ins eigene Netz. Batsch, das zu diesem Zeitpunkt sehr, sehr unverdiente 0:1.

Wie man es von Herxheim kennt, lässt sich die Mannschaft von sowas überhaupt nicht beeindrucken. Der Offensivdruck wurde noch erhöht – manifestiert an der Einwechslung zweier weiterer Stürmer, Dennis Bodenseh und André Heesakker. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit.
Und Gott, nein, Thorsten Reiter ist mein Zeuge, vor dem Marsch vom Essensstand hinters Schifferstädter Tor habe ich prophezeit, dass Viktoria Herxheim noch das 1:1 macht 🙂

Okay, man machte es spannend, aber in der 90. war es soweit. Eine Flanke von Ardijan Dullaj wuchtete Julian Hahn mit vollstem Körpereinsatz in die Maschen. Es war vollbracht und natürlich absolut verdient. Vom Einsatz und den vorhandenen Chancen her, wäre auch ein Sieg in Ordnung gegangen. Spielerisch war es von beiden Seiten bestenfalls Mittelmaß, insofern müssen und können beide mit der Punkteteilung leben.

Foto: Nach dem Eigentor von Philipp K. gelang Julian Hahn per Kopf der hoch verdiente 1:1 Ausgleich

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Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Horchheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Horchheim 0:1 (0:0)

Foto: Einer von 80

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Herxheim hatte leichte Feldvorteile, Horchheim leichte spielerische Vorteile. Herxheim hatte ein deutliches Übergewicht an klaren Torchancen, die bei nur 50%iger Verwertung locker für einen Dreier gereicht hätten, aber Horchheim machte aus fast nichts das Tor, das Siegtor.

In der 75. Minute konnte Konstantin Stengel einen platzierten Distanzschuss ins rechte untere Eck nur nach vorne abwehren, wo Benjamin Baumann stand und zum 0:1 abstaubte.

Gegen harmlose Gäste, die mit viel Respekt auftraten und diesen erst langsam ablegten, fand die Viktoria in keiner Phase ein echtes Rezept. Dass trotzdem mehrere gute Torchancen heraus sprangen, entsprang seltener gutem Kombinationsspiel, öfter jedoch individueller Leistung und teilweise dürftiger Abwehrarbeit Horchheims.

Dass nicht mal eine der Gelegenheiten genutzt wurde, was wenigstens zum Punktgewinn gereicht hätte, zeugt nicht von dem nötigen Selbstvertrauen – dass Leute wie Bodenseh, Imre, Stieber grundsätzlich die Qualität haben einzunetzen, weiß man. Pech hatte Christian Pabst mit seinem gut angesetzten Seitfallzieher, der knapp neben dem Pfosten im Aus landete.

Negativer Knackpunkt in Herxheims Spiel war das Mittelfeld. Obwohl prominent besetzt mit Leutrim Osaj, Julian Hahn und Ismael Imre, kamen da kaum mal echte Impulse ins Spiel, geschweige denn überraschende Aktionen.
Schon eher sehenswert die teilweise minutenlangen Fehlpassorgien beider Kontrahenten im Verlauf der 2. Halbzeit, die mehr an Ping-Pong erinnerten, denn an Fußball.

Die erste Heimniederlage der Saison muss schnell abgehakt werden. Nächsten Samstag beim Tabellenletzten in Ingelheim sind drei Punkte Pflicht, bevor dann am Freitag, dem 14.10.2016, 19:30 Uhr, die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison, Aufsteiger FSV Schifferstadt zu Gast „Am Krönungsbusch“ ist.

Trost für Herxheim, auch nach diesem Spieltag bleibt man in der Tabelle VOR dem SV Rülzheim.

Landesliga: SV Rülzheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Rülzheim – Viktoria Herxheim 1:0 (0:0)

Zuschauer: 750 (geschätzt)

Ein samstäglicher Sonntagsschuss von Michael Bittner beschert Rülzheim den Sieg im Derby.

Das war ein knapper, aber verdienter Erfolg für den SVR in einem Spiel, das sich hauptsächlich über die vorhandenen Torchancen definierte. Der Einsatz stimmte weitgehend, spielerisch waren nicht wenige Zuschauer doch recht enttäuscht ob des Gezeigten – auf beiden Seiten.

Mit etwas Glück hätte Herxheim einen Punkt mitnehmen können. Dennis Bodenseh hatte die Gelegenheiten, vergab aber unglücklich – bei seinem Lupfer – oder etwas überhastet – bei seiner Direktabnahme einer guten Flanke. Pech auch bei einem Herxheimer Schuss, der nur an der Latte landete.

Foto: Kommt ein Keller geflogen… Zweikampf Philipp Keller und Moritz Stock

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Es hätte jedoch auch deutlich dicker für Herxheim kommen können, z.B. wenn Nicolai Esswein treffsicherer gewesen wäre. Einmal (12. Minute) scheiterte er am sicheren Konstantin Stengel, zum Andern ging sein Nachschuss (29.) nach einem Freistoß drüber – das waren zwei 100%-Chancen. Ganz früh (6.) hatte schon Bernhard Benneter aus sehr guter Position das Ziel verfehlt.

Foto: Bernhard Benneter vergibt knapp gegen den gut den Winkel verkürzenden Konstantin Stengel

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Foto: Kann man auch rein machen – Nicolai Esswein zielt zu gut, Konstantin Stengel hält

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45 plus 5 Minuten torlos, trotz einiger guter bis sehr guter Einschussmöglichkeiten. Dann kam Michael Bittner 20m vor dem Stengel`schen Gehäuse an den Ball, zog ab und traf unhaltbar in den Winkel, 1:0 in der 50. Minute. Herxheim mühte sich im Anschluss, wenigstens noch den Ausgleich zu erzielen, hatte aber nicht die Mittel und nicht mehr die nötige Power die stabile SV-Abwehr entscheidend auszuhebeln. Ein gefährlicher Kopfball kurz vor Spielende war die mäßige Ausbeute der „Schlussoffensive“.