Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Gimbsheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Gimbsheim 0:0

Aufgrund der 1. Halbzeit stellt dieses Unentschieden zwei verlorene Punkte dar für die Viktoria. Herxheim hatte ein deutliches Chancenplus zu verzeichnen gegenüber dem Gegner. Bei 5-6 gut heraus gespielten und gefährlichen Aktionen war das ein oder andere Tor im Bereich des Möglichen. Man hätte durchaus mit einem 2:0 in die Pause gehen können, aber irgendwie fehlte den Abschlüssen die letzte Konsequenz, der letzte absolute Wille den Ball ins Netz zu befördern. Zudem stand da eine Gimbsheimer Mannschaft gegenüber, die sehr solide agierte und es punktuell schaffte offensive Nadelstiche zu setzen. So z.B. in der 17. Minute als ein Kopfball von Frederik Bayer und Torhüter Dennis Karn im Verbund grade noch von der Linie gekratzt werden konnte.

Man kennt das ja, der eine rennt an, kann seine Chancen nicht nutzen und der andere kommt mit einem Angriff zum Siegtreffer. Soweit ging das Geschehen dann aber doch nicht, auch wenn Herxheim in der 2. Hälfte nicht mehr zu „alter Stärke“ fand. Allerdings konnte auch Gimbsheim seine zwei Hochkaräter aus der 52. und 54. Minute nicht verwerten.
Danach fand die Viktoria allmählich wieder zurück in die Partie, war aber bis zum Schlusspfiff der gut leitenden Schiedsrichterin Katharina Menke in den Aktionen nie mehr zwingend genug – mehr als die ein oder andere Halbchance sprang nicht mehr heraus – um die positive Entscheidung herbei zu führen. Somit teilte man sich, wie schon in der Hinrunde (2:2) schiedlich friedlich die Punkte mit dem Gast.

Foto: Da auch dieser (letzte) Abschluss vom eingewechselten Nicolas Fink von den Gimbsheimern geblockt werden konnte, blieb es vor 120 Zuschauern torlos

Landesliga: SV Rülzheim – SV Büchelberg

Landesliga: SV Rülzheim – SV Büchelberg 4:1 (2:0)

Max Krämer und André Nenning tüteten mit jeweils 2 Treffern den letzten Dreier des Jahres ein.

Angriffslustige Rülzheimer gingen früh, und da schon verdient in Führung. Max Krämer markierte bei strömendem Regen in der 6. Minute das 1:0. In der 25. Minute erhöhte André Nenning auf 2:0. Eine Hereingabe vom „Linksaußen“ Andelo Srzentic nahm er zentral im 16er an, drehte sich einmal um die eigene Achse und somit von den Gegenspielern weg und hatte dann freie Bahn die Kugel überlegt ins Netz zu bugsieren. So macht ein erfahrener Ex-Regionalligaspieler Tore.
Da Büchelberg sich nicht versteckte, sondern munter mitspielte sahen die 420 Zuschauer ein schnelles und von beiden Seiten sehr offensiv geführtes Landesligamatch.

Die Zweitoreführung für die Gastgeber zur Pause war hoch verdient, aber kein Ruhekissen für den 2. Spielabschnitt. Demzufolge führte der SVR seinen Sturmlauf fort und vorentschied die Partie in der 55. Minute. Ein Steilpass erreichte an der 16er Kante André Nenning, der Übersicht bewies und uneigennützig auf den besser postierten Max Krämer quer legte, dieser wiederum schlenzte das Runde cool an Houssam Nezhari vorbei ins Eckige, 3:0.

Mit dem 4:0 in der 66. Minute war die Messe endgültig gelesen. Nach einem Eckball reagierte Nenning am schnellsten und erzielte aus kurzer Distanz seinen zweiten Treffer.
Davor und danach war Alu prüfen angesagt. In der 61. touchierte ein Schrägschuss von Nenning die Latte. In der 75. landete ein weiterer Rülzheimer Versuch nur am Querbalken und in der 87. erzitterte nach einem Distanzschuss der lilane Pfosten.
Ja, trotz der klaren Führung blieb es eine unterhaltsame Angelegenheit auf dem Rülzheimer Kunstrasen. Büchelberg bemühte sich weiterhin und bis zum Schluss um eine Resultatsverbesserung und wurde in der 88. belohnt. Den von Patrick Kunsmann verhängten Foulelfer verwandelte Kevin Apfel sicher zum 1:4 Anschluss – mehr als Kosmetik war das aber natürlich nicht mehr.

Büchelberg zeigte eine gute spielerische Leistung, kam aber vorne nicht annähernd zu den Abschlüssen, die nötig gewesen wären, um eine Chance auf was Zählbares zu haben.

Mit diesem auch in der Höhe verdienten Sieg hat Rülzheim die Option auf dem Platz an der Sonne zu überwintern. Voraussetzung dafür ist, dass der LSC als Tabellenletzter dem Titel(mit)favoriten Basara Mainz mindestens einen Punkt abknöpfen kann…

Fotos: Querpass von André Nenning (Nr. 17) auf Max Krämer, der Houssam Nezhari zum 3:0 überwinden kann

Landesliga: SV Rülzheim – Phönix Schifferstadt

Landesliga: SV Rülzheim – Phönix Schifferstadt 1:1 (0:0)

Tore: 1:0 Andelo Srzentic (80.), 1:1 Dana Kader (90.+1)
Zuschauer: 220

Bes. Vork.: Der Anpfiff verzögerte sich um mehrere Minuten, weil das Tornetz geflickt werden musste. Bis zur 15. Minute musste schon zweimal der Ball gewechselt werden, weil er jeweils „platt“ war.

Aus dem Spiel heraus gelang Rülzheim trotz vieler guter Torchancen kein Treffer. Ein Standard musste her; in der 80. trat Carsten Lutz zum Freistoß an und Andelo Srzentic köpfte die Kugel zum höchst verdienten 1:0 in die Maschen. Eben jener Srzentic hatte zwei frühe Hochkaräter (10., 19.) nicht nutzen können. Auch Max Krämer (21.) und André Nenning (22.) verzogen aus der Distanz knapp.
Rülzheim war dominant, klar feldüberlegen, die eindeutige aktivere und bessere Mannschaft, scheiterte aber an der unterirdischen Chancenverwertung. Und da Schifferstadt extrem defensiv ausgerichtet war, dies gut und konzentriert umsetzte und lediglich punktuell offensive Nadelstiche setzte, ging es vor 220 Zuschauern torlos in die Halbzeitpause.

An der grundlegenden Kräfteverteilung änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nichts. Mindestens 70% Ballbesitz für den gastgebenden SVR, jetzt aber ohne die absoluten hochkarätigen Torchancen. Dafür wurden die vereinzelten Gegenangriffe der Sari-Elf gefährlicher.
Nach dem bisherigen Spielverlauf schien die Partie mit dem 1:0 für die favorisierten Rülzheimer ein gutes Ende zu nehmen. Allerdings bäumte sich der Phönix nochmal mächtig auf und profitierte in der Nachspielzeit von einer klasse Einzelleistung Manuel Maiers. Seine Vorarbeit auf links hebelte die in dem Moment nicht optimal gestaffelte Defensive des Gastgebers aus und die exakte Hereingabe konnte der ungedeckte Dana Kader leicht zum 1:1 Ausgleich einschieben.

Fotos: Carsten Lutz tritt an zum Freistoß; innen köpft Andelo Srzentic im Duell mit Pietro Berrafato das zu dem Zeitpunkt (80.) erlösende und hochverdiente 1:0, das aber am Ende nicht zum Dreier reichte, weil in der Nachspielzeit (90.+1) Manuel Maier über links toll vorarbeitete und Dana Kader nur noch einschieben musste.

Landesliga: FSV Offenbach – SV Rülzheim

Landesliga: FSV Offenbach – SV Rülzheim 2:1 (0:0)

Foto: Markierte das wichtige 1:0 und lieferte insgesamt eine bärenstarke Partie ab, Gustavo Felix Rudy

Dass es vor über 300 Zuschauern in der 1. Halbzeit torlos blieb, lag (vor allem)
1. an Jonas Mittenbühler, der in der 6. Minute knapp verzog
2. an Sascha Pfirrmann, der in der 8. Minute gegen Gustavo Felix Rudy zur Ecke klärte
3. an André Nenning, der in der 29. Minute nur den Pfosten traf
4. an Andelo Srzentic, dessen Distanzschuss in der 36. Minute am Tor vorbei zischte

um nur die wichtigsten Aktionen, sprich Torchancen zu nennen.

In der 66. erzielte Rudy das 1:0 für den FSV, das Nenning 3 Minuten später mit seinem Abstauber egalisierte.
Bevor Daniel Evrard in der 74. den von Pfirrmann an Jonas Mittenbühler verursachten Foulelfmeter zum 2:1 Siegtreffer verwandelte, hatte Offenbach durch Rudy und Tim Lechnauer in der 71. Minute eine Doppelchance. Insofern kann man ganz sicher von einem verdienten Sieg für die mannschaftlich geschlossen agierenden Roten sprechen. Das Spiel der lilanen Mannschaft war über die 90 Minuten betrachtet schlicht und ergreifend nicht gut genug, um sich die Tabellenführung (ein Punkt hätte gereicht) zurück zu erobern.

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt 2:1 (0:0)

Wie ein Abstiegskandidat trat der Gast aus Schifferstadt wahrlich nicht auf, sondern machte den favorisierten Herxheimern das Leben und das Siegen ganz lange ganz schwer. Am Ende setzte sich der Favorit aufgrund zweier individueller Glanzpunkte doch durch.

In der 70. Minute brach Marcel Hadrosek den Bann. Mit seinem schönen Schlenzer von links außen in den rechten Winkel erzielte er die zu dem Zeitpunkt ein wenig überraschende 1:0 Führung. Schifferstadt war gut in der Partie drin gewesen, machte immer wieder über die Außenpositionen ordentlich Druck auf die Viktoria Abwehr, die jedoch trotz der Ausfälle von Philipp Keller und Mihai Petrescu stand hielt.
Eine der wenigen Ausnahmen war der Anschlusstreffer von Christoph Mehrl, der in der 85. Minute nach einer nicht konsequent geklärten Ecke und der erneuten Hereingabe zum 1:2 einköpfen konnte.
Das war aber nach dem zweiten Herxheimer Tor in der 77. Minute, durch den nur ein paar Minuten zuvor eingewechselten Julian Hahn zu wenig. Bei seinem Treffer zum 2:0 setzte Julian Hahn mit einem Slalomlauf die gesamte FSV-Abwehr schachmatt und ließ auch Eric Ehringer zwischen Pfosten keine Abwehrchance.

Apropos Pfosten; den, und zwar den Herxheimer Innenpfosten, prüfte in der 1. Halbzeit, in der 34. Minute Fabian Klein, als er aus 20m flach abzog und Pech hatte. Schon in der 20. Minute hatte der Gast kein Glück, als ein Abschluss knapp vorbei rauschte. Eine Führung für Schifferstadt nach 45 Minuten wäre aufgrund der Chancenverteilung nicht unverdient gewesen. Die größte Chance für die Viktoria hatte Raphael Gehrlein schon in der 4. Minute; sein Kopfball, nach einem Imre-Freistoß, wurde von Ehringer von der Linie gekratzt.

Trotz der durchaus vorhandenen Brisanz – Herxheim kämpft um den Anschluss an die absolute Spitze, Schifferstadt gegen den Abstieg – und einiger gelber Karten, war es vor 100 Zuschauern ein absolut faires und korrekt geführtes Kunstrasen-Derby, das in Schiri Nico Bauer und seinen Kollegen an den Außenlinien einwandfreie Spielleiter hatte.

Auf Sparflamme…

…liefen meine Wochenendaktivitäten hinsichtlich des Besuchs von Fußballspielen. Schuld daran war und ist ein grippaler Infekt, der in Ruhe auskuriert werden will. Ich hoffe bis Donnerstag so weit wieder auf dem Damm zu sein, um das Abstiegsderby Lingenfeld gegen Edesheim/Roschbach verfolgen zu können.

Was Herxheim daran hinderte, seine hochkarätigen Torchancen zum Sieg zu nutzen, mag eher bzw. vor allem am Gegner gelegen haben. Geinsheim wehrte sich mit aller Macht gegen den haushohen Favoriten und erarbeitete und erkämpfte sich u.a. mit einem guten Daniel Vogelsang im Kasten letztlich ein ein wenig glückliches, aber nicht unverdientes Unentschieden. Vor 270 Zuschauern am kalten Samstag Nachmittag wäre von den Spielanteilen und den Torchancen her, aber auch ein Sieg für die Viktoria in Ordnung gegangen.

Am kommenden Samstag kann Herxheim die verlorenen Punkte gegen das nächste Kellerkind, FSV Schifferstadt, zurück holen. Um Anschluss an das Spitzentrio zu halten, ist ein Dreier Pflicht.
Geinsheim kann am Sonntag das nächste Spitzenteam ärgern. Warum sollte man nicht auch in Bretzenheim einen Bonuspunkt erkämpfen!?

Foto: Zeichen gesetzt…

BILDERGALERIE: FSV Offenbach – Phönix Schifferstadt

Landesliga: FSV Offenbach – Phönix Schifferstadt 1:0 (1:0)

Landesliga: FSV Offenbach – Phönix Schifferstadt

Landesliga: FSV Offenbach – Phönix Schifferstadt 1:0 (1:0)

Bilder vom Spiel

Foto: Abendstimmung über dem Queichtal

Schade eigentlich, bis zur 69. Minute war es ein gutes, wie ich finde, sogar ein sehr gutes Spiel. Ständig ging es vor 100 Zuschauern in hohem Tempo rauf und runter, sinnvollerweise hauptsächlich über die Außenbahnen. Der Ballbesitz wechselte meistens nicht durch Fehlpässe, sondern weil das Spielgerät in intensiven, harten, aber weitestgehend fairen Zweikämpfen erobert wurde – dann ging es ohne Verzögerungen in die andere Richtung.

Der absolut schönste Angriff des Tages wurde schon in der 4. Minute zelebriert. Vom eigenen 16er kombinierten die Offenbacher quer über das gesamte Spielfeld zum Gästestrafraum, wo dann Tim Lechnauer den letzten Ballkontakt hatte und Niklas Wiegand keine Abwehrchance ließ und zum 1:0 einnetzte.
Später, in der 37. und 38. parierte Wiegand bravourös zwei weitere Abschlüsse von Lechnauer und hielt sein Team damit im Spiel.

Foto: Zwei wahrscheinlich nicht ganz so glückliche Akteure – Kader (vorne) sah später Rot, Hayes (hinten) vergab einen Strafstoß

Die Führung war, trotz eines sehr gut spielenden und kämpfenden Gegners verdient für den FSV. Und die hätte in der 51. Minute ausgebaut werden können, aber Alex Hayes traf mit seinem Foulelfmeter – Wiegand hatte Johannes Becker unsanft gebremst – nur Alu.

Stichwort „Johannes Becker“; der kam in der 35. Minute für den verletzten Christian Stamer aufs Feld – und wurde in der 76. wieder ausgewechselt. Zumindest von außen war diese „Strafe“ nicht nachvollziehbar. Offenbachs Trainer Daniel Jahnke wird seine Gründe gehabt haben und es mag irgendwie mit dem Umstand zu tun gehabt haben, dass Offenbach zu diesem Zeitpunkt in dreifacher Überzahl agierte!?

Stichwort „dreifache Überzahl“. Bis zur 69. war es wie gesagt ein hoch interessantes Landesligaspiel, das der Schiedsrichter mit 3 Platzverweisen entscheidend beeinflusste – wobei es auch dann sehr interessant war, aber halt auf eine ganz andere Art und Weise.
Jetzt nämlich wusste Offenbach mit dem vielen Platz überhaupt nichts anzufangen, ließ die Kugel hauptsächlich hinten rum zirkulieren und fand kein Mittel gegen die sich weit in die eigene Hälfte zurück ziehenden Schifferstädter gefährliche offensive Akzente zu setzen.

Was war passiert? Der sich – teilweise zurecht – beschwerende Manuel Maier, meckerte einmal zu viel und quittierte in der 69. seine zweite Gelbe Karte.
Zwei Minuten später wehrte sich Dana Kader etwas zu heftig gegen den Körperkontakt seines Gegenspielers; da gab`s direkt Rot. Das fand Denis Jolic überzogen, teilte dies auch dem Schiri mit und sah ebenfalls seine zweite Gelbe Karte.

Wie gesagt, konnte der FSV aus der großen numerischen Überlegenheit kein Kapital schlagen und ganz allmählich hatten sich die Gäste darauf eingestellt und bewegten sich ihrerseits wieder nach vorne in den gegnerischen Strafraum. Und fast wäre ihnen die „Sensation“ gelungen. Nach einem Freistoß von außen in den 16er, wurde der anschließende Abschluss grade noch so an den Pfosten gelenkt und ging von dort ins Aus; die anschließende Ecke brachte nichts ein.

Eine sicherlich angebrachte Nachspielzeit von 2-3 Minuten wurde dem Phönix nicht gewährt; der Unparteiische Jan-Vincent Ritter pfiff wenige Sekunden nach Verstreichen der regulären 90 Minuten ab. Während das komplette Schifferstadter Team so schnell, wie man es selten gesehen hat, in der Kabine verschwand, feierten die Offenbacher noch einige Zeit diesen Dreier auf dem hell erleuchteten Kunstrasen.

Foto: Siegtorschütze und somit „Man of the Match“ Tim Lechnauer (rechts)

Landesliga: SV Rülzheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Rülzheim – Viktoria Herxheim 2:2 (1:0)

Rülzheim ging verdientermaßen nach 27 Minuten durch Andelo Srzentic in Führung. Nach einem Freistoß von Max Brechtel markierte er im Nachsetzen das 1:0. Dabei blieb es trotz, hüben wie drüben, weiterer Torchancen bis zur Pause.
In der 53. spritzte Cristian Cenusa dazwischen und spitzelte ein zum verdienten 1:1 Ausgleich. Herxheim hatte dem Ligafavoriten sehr gut Paroli geboten, war zeitweise gar die dominierende Mannschaft. Der „Schock“ folgte fast im direkten Gegenzug, wieder war Srzentic da und besorgte die erneute Führung, 2:1.
Der erwähnte Schock saß bei den Gästen jedoch nicht allzu tief, ab sofort stürmte man munter drauf los und wurde in der 84. Minute belohnt, als Nicolas Fink von rechts nach innen zog und aus 16m Kadir Yalcin zum 2:2 Ausgleich überwand.
Bis zur letzten Sekunde, und auch schon von Anfang an, stand die Partie auf des Messers Schneide, weil beide Seiten ohne größere taktische Zwänge auf den Dreier gingen. Vor über 1200 Zuschauern blieb es auf dem neuen Kunstrasenplatz gerechterweise bei der Punkteteilung.

Foto: Zweifacher Rülzheimer Torschütze, Andelo Srzentic (Nr. 25) verfolgt vom späteren Ausgleichstorschützen, Nicolas Fink

Foto: Cristian Cenusa, der den wichtigen Ausgleich erzielte, im Laufduell mit Dominik Steinel

Foto: Nicolas Fink zieht ab und trifft zum 2:2 Endstand

BILDERGALERIE – Landesliga: Viktoria Herxheim – Phönix Schifferstadt

Zum Bericht – Landesliga: Viktoria Herxheim – Phönix Schifferstadt 0:2 (0:1)

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Landesliga: FSV Offenbach – SV Geinsheim

Landesliga: FSV Offenbach – SV Geinsheim 1:2 (1:0)

Die bisher in 3 Spielen ohne Punkt gebliebenen Geinsheimer entführen deren drei aus Offenbach.

Dass die Gäste was bewegen wollten, deutete sich in der 1. Halbzeit an. Der SVG war feldüberlegen und Spiel bestimmend und verbuchte mehrere gute und gefährliche offensive Aktionen. Die beste Einschussgelegenheit hatte Pascal Nebel; von halbrechts beförderte er die Kugel aus dem Lauf heraus dann aber doch recht deutlich über die Querlatte.

Foto: Alex Hayes per Strafstoß zum 1:0

Offenbach startete schwach und steigerte sich nicht gravierend – bis in der 30. Minute ein Gästeakteur wenig clever Jonas Mittenbühler im Strafraum von hinten tackelte und Schiri Marcel Bender keine andere Wahl ließ als auf den Punkt zu zeigen. Alex Hayes kuckte Konrad Siegler aus und versenkte sicher zum 1:0. Mit dieser eher unverdienten Führung ging es in die Pause.

Offenbach kam deutlich aggressiver aus der Kabine, war sichtlich gewillt, die Führung zu bestätigen, sprich auszubauen. Das sah jetzt deutlich besser als in der 1. Halbzeit. Aber mitten in die gute Phase hinein gelang Geinsheim ein Gegenangriff, den Julian Herrmann mit dem Tor zum 1:1 abschloss. Trotz der zwischenzeitlichen Steigerung der Einheimischen war der Ausgleich für den SVG verdient.

Im Anschluss konnte sich keiner der Kontrahenten echte Vorteile heraus spielen. Aber zum Ende hin schien es tatsächlich so zu sein, dass Geinsheim sich nicht mit dem einen Punkt begnügen wolle. So kam es ganz bitter für den FSV, der in der 89. Minute den Treffer zum 1:2 hinnehmen musste. Dass Luca Felix in der Nachspielzeit für eine unpassende Äußerung Richtung Schiedsrichter Rot quittierte, war für diese Partie nicht mehr entscheidend; aber er, der ansonsten ein gutes Spiel machte, wird mindestens im nächsten fehlen.

Foto: Pascal Nebel zieht davon, zieht ab und zieht drüber