Landesliga: FSV Offenbach – SV Geinsheim

Landesliga: FSV Offenbach – SV Geinsheim 3:0 (0:0)

Foto: Aley Hayes (Nr. 8) verwandelt sicher zum 2:0

Nach einer ausgeglichenen, torlosen 1. Halbzeit mit 2-3 Halbchancen hüben wie drüben, war das 1:0 (52.) durch Luca Felix Felix, dessen Schuss unhaltbar abgefälscht wurde, der Grundstein zum Sieg. Alex Hayes erhöhte per Foulelfmeter (an Felix) auf 2:0 (67.), und Tim Hörner köpfte nach einem Ecball ein zum 3:0 (85.) Endstand.
War Geinsheim bis zum 1:0 noch gleichwertig und nach dem Rückstand drauf und dran den Ausgleich zu erzielen, ging es nach dem 2:0 stetig bergab. Letztendlich ist der Sieg für Offenbach verdient. Den Gästen fehlte das nötige kreative und spielerische Element, das beim FSV bis zu einem gewissen Grad vorhanden war.

FSV Offenbach orientiert sich inzwischen Richtung sicheres Mittelfeld und sitzt mit nun 19 Punkten auf Platz 9 dem heutigen Gegner (21 Punkte/8.Platz) direkt im Nacken.

Bilder vom Spiel folgen

Foto: Eine der wenigen guten Chancen der Gäste wird hier von Dennis Mandery glänzend pariert. Am Pfosten sichert Luca Felix Felix ab.

Landesliga: SV Geinsheim – BSC Oppau

Landesliga: SV Geinsheim – BSC Oppau 2:2 (1:1)

Wie ein Tabellenletzter trat der BSC Oppau in Geinsheim (© by www.pfalzfussball.de) wahrlich nicht auf und erkämpfte sich ein verdientes Unentschieden. Der eine Punkt bringt in der Rangliste nicht so arg viel, aber nach dem Trainerwechsel ist er gut für die Moral und das Selbstvertrauen. Und diese Attribute werden gebraucht am nächsten Sonntag, wenn der aktuelle Spitzenreiter, Marienborn in Oppau aufschlägt.

Geinsheim machte auf dem rutschigen Boden und gegen einen schwierigen Gegner, was zu machen war. Zweimal ließ man allerdings eine Chance ungenutzt, die beide gut genug waren, die Zeichen Richtung Sieg zu stellen.
In der 29. verhängte Schiri Patrick Kunsmann einen Strafstoß gegen die Gäste, den Pascal Nebel (© by www.pfalzfussball.de) absolut unhaltbar zur 1:0 Führung verwandelte. So ganz nachvollziehbar war die Entscheidung von außen nicht, da Geinsheim zum Abschluss (drüber) gekommen war und wohl erst danach ein inkorrekter Kontakt statt fand. Etwas später kam es zu einem „Foul“ im Oppauer 16er, das (von außen betrachtet!) eher nach Foulelfmeter aussah. Die Pfeife blieb stumm; möglicherweise eine Konzessionsentscheidung.

Foto: Der Trainer des nächsten Geinsheim-Gegners wurde freundlich begrüßt – Peter Hagenbucher und Ediz Sari (Phönix Schifferstadt)

Trotz anfänglich guter Offensivaktionen des BSC war die Führung für Geinsheim (© by www.pfalzfussball.de) nach eine halben Stunde zumindest nicht unverdient. Und nicht lange danach, gab es sogar die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Pascal Nebel war völlig frei vor Keeper Daniel Jacob, legte, genauso uneigennützig wie unnötig quer auf den mitgelaufenen Christoph Appel, der die Kugel aber knapp verpasste.
Das war eine der oben erwähnte verpassten Gelegenheiten; ein 2:0 wäre ein schwer zu stemmendes Pfund gewesen für die Oppauer.

Der Ausgleich gelang Dominique Golab noch vor der Pause. Mit vollem Körpereinsatz behauptete er den Ball, setzte sich gut durch, zog ab und traf aus 14m in den Winkel, 1:1 in der 42. Minute.

Foto: Perfekter Elfer zum 1:0

In der 62. Minute wechselte Rudi Brendel Steffen Wiegerling (© by www.pfalzfussball.de) ein. Ein Glücksgriff, der sich 8 Minuten später bezahlt machte. Nach einem Eckball stieg Wiegerling hoch und köpfte in der 70. Minute das 2:1. Nachdem Christoph Jakob in der 75. mit gelb-rot vom Platz gegangen war, musste in Unterzahl ein Geniestreich her für den erneuten Ausgleich. In der 80. Minute erkannte Dennis Leising die Tatsache, dass Sebastian Schindler einige Meter vor seinem Kasten stand und feuerte aus 34m die Kugel an die Lattenunterkante und ins Netz, 2:2.

Kurz vor Schluss (87.) inszenierte Geinsheim noch einen schönen schnellen Angriff über 3 Stationen. Theobald schickte Nebel steil, der prima nach innen passte, wo Appel nur ganz knapp verpasste. Das hätte das späte Happy End für den SVG sein können. So aber blieb es bei der insgesamt gerechten Punkteteilung.

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim 2:2 (1:2)

73 Sekunden waren gespielt, da stand es 0:1. Mihai Petrescu war halbrechts vorne und netzte zur sehr frühen Führung der Viktoria ein. Den schnellen Ausgleich hatte Tobias Gleich auf dem Fuß, gegen Konstantin Stengel kam er in der 4. Minute einen Schritt zu spät. Dafür fiel auf der Gegenseite das 0:2. Nach einem Foul an Cristian Cenusa versenkte Raphael Hahn den fälligen Strafstoß.
Diesem Rückstand rannte Geinsheim nach und hatte den ersten Erfolg noch vor der Pause. Pascal Nebel setzte einen Freistoß an den Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor sprang, nur noch 1:2.

Foto: Griff auch noch in der Nachspielzeit konsequent durch und zückte dreinmal Rot, Schiedsrichter Adrian Muntean – hier war es lediglich Gelb für Michael Appel

Die 2. Halbzeit war ein intensiver Kampf auf Biegen und Brechen, in dem Herxheim dem 3:1 näher war als Geinsheim dem Ausgleich. Ein weiteres Tor für die Gäste wäre sicherlich die Entscheidung gewesen. Das gelang aber nicht und so blieb Geinsheim weiterhin die Aussicht auf einen Zähler. Es dauerte lange, aber in der 90. war es soweit. Im Gewühl vor der Torlinie war es Pascal Nebel, der den Ball über die Linie bugsierte, 2:2 in der 90. Minute.
Bei inzwischen ganz schlechten Lichtverhältnissen, war es im Getümmel wohl zu Handgreiflichkeiten gekommen. Genau wahrzunehmen war das von außen nicht, vom Schiri jedoch schon, denn er zeigte Konstantin Stengel und Patrick Linzenmeier die Rote Karte. Nach einem Tritt gegen Raphael Hahn, der sich im Spielaufbau befand, musste in der Nachspielzeit auch der zuvor erst eingewechselte Lukas Manger mit direkt Rot runter.

Foto: Verständlicher Jubel nach dem späten Ausgleich

Warum Schiedsrichter Adrian Muntean mit zunehmender Spielzeit und auch nach Spielschluss von außen (verbal) heftig angegriffen wurde, erschloss sich mir nicht. Aus meiner Sicht hatte er in der teilweise hart umkämpften Partie keinen gravierenden Fehler gemacht. Drei Rote Karten am Spielende sind natürlich unglücklich, man muss aber davon ausgehen, dass sie berechtigt waren – zumindest die Beschwerden auf dem Platz hielten sich in engen Grenzen.

Geinsheim fing sich gegen wache Herxheimer zwei frühe Dinger ein. Die Viktoria versäumte es jedoch dem Gegner mit dem dritten Treffer den „Todesstoß“ zu versetzen. So hatte der SVG bis zum Schluss die Möglichkeit mit einem Törchen noch was Zählbares zu erreichen, was dann mit dem entsprechenden Willen, dem nötigen Kampfgeist und einem unglaublich effektivem Pascal Nebel tatsächlich noch gelang.

Landesliga: Phönix Schifferstadt – FSV Offenbach

Landesliga: Phönix Schifferstadt – FSV Offenbach 1:1 (0:0)

Mit dem Unentschieden werden beide wohl nicht so ganz zufrieden sein – allerdings aus unterschiedlichen Gründen, die nicht so gelagert sind, wie man anhand der Tabellensituation und der damit einhergehenden Verteilung der Favoritenrolle meinen könnte.

Um die obige Aussage gleich zu belegen, sei gesagt, dass der FSV Offenbach von zwei guten Mannschaften bis auf ein paar Minuten in der Schlussphase die bessere war! Dass es torlos in die Halbzeitpause ging, lag an der eher suboptimalen Chancenverwertung des FSV. Ein 0:1 hätte es sein müssen, ein 0:2 oder 1:3 war leicht möglich. Das war schon stark wie die Gäste den haushohen Favoriten nicht zur Entfaltung kommen ließen und selbst Möglichkeiten fanden gefährlich vors Hirschmann`sche Tor zu kommen. Ungeachtet der Tabellensituation, Zweiter gegen Zwölfter – war es ein Duell auf Augenhöhe mit den klar besseren Gelegenheiten für den FSV Offenbach.

Foto: Intensive, aber jederzeit faire Zweikämpfe waren in der gutklassigen Partie an der Tagesordnung – hier Franz Inser gegen Christian Heil

Wenn man Phönix-Trainer Ediz Sari kennt, weiß man, dass er mit dem Gezeigten nicht zufrieden war und sicherlich eine entsprechende Halbzeitansprache gehalten wurde. Die Frage nach Wiederanpfiff war nun, ob der Phönix seinem Anspruch gerecht werden würde und die Partie ab sofort dominieren könnte. Ähm, nein, das war nicht der Fall. Offenbach machte dem „weißen Ballett“ die Räume eng und das Spielen so gut wie unmöglich oder mindestens sehr, sehr schwer. Der vorläufige Höhepunkt für die Roten war der Angriff in der 62. Minute über die rechte Außenbahn. Die gute Hereingabe von Gustavo Rudy konnte Jonas Mittenbühler zum hoch verdienten 0:1 veredeln.

Hätte Daniel Henninger wenig später mit seinem gefühlvollen Heber über Hirschmann hinweg nicht nur den Innenpfosten getroffen, sondern ins Tor, die Partie wäre wohl entschieden gewesen. Vom Pfosten flog die Kugel genau in die Arme des Torwarts. Aber klar war, dass das 1:0 ein dünnes Pflaster ist. Phönix startete gute 20 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eine Schlussoffensive mit vielen wütenden Angriffen. Aus dem Spiel heraus gelang zunächst nichts, da musste ein Standard her. Yasin Koc brachte in der 75. einen Freistoß nach innen, etwa auf die Höhe des Elfmeterpunktes, wo der mit nach vorne gegangene Christian Heil am höchsten stieg und zum 1:1 einköpfte. Kurz vor Ende hatte Heil sogar den Siegtreffer auf dem Fuß; seinen Abstauber aus kürzester Distanz klärte Dennis Mandery mit super Reaktion und machte damit seinen Fehler beim Gegentreffer, nämlich raus zu gehen ohne an den Ball zu kommen, wieder gut.
Trotz der zu langen 5-minütigen Nachspielzeit, des ansonsten prima leitenden Schiedsrichters Oliver Götte, und weiteren Angriffen der Gastgeber blieb es bei der Punkteteilung.

Foto: Die Phönix-Fans fieberten 95 Minuten mit ihrem Team

Bezugnehmend auf den obigen Einführungssatz sei gesagt, dass Offenbach vor dem Spiel ein Unentschieden sicherlich unterschrieben hätte. Nach den 95 Minuten muss man konstatieren, dass ein Auswärtssieg nicht nur möglich war sondern verdient gewesen wäre. Schifferstadt kann nach dem zweiten Heim-Remis in Folge auf keinen Fall zufrieden sein. Spitzenreiter Marienborn hat jetzt die Möglichkeit die Verfolger auf 5 bzw. 6 Punkte Abstand zu distanzieren. Wenn es schlecht läuft, könnte Phönix Schifferstadt sogar auf den 5. Platz abrutschen – Siege von Herxheim, Rülzheim und Geinsheim vorausgesetzt.

Foto: Fast der späte Siegtreffer durch Christian Heil – Dennis Mandery pariert

Landesliga: Phönix Schifferstadt – SV Rülzheim

Landesliga: Phönix Schifferstadt – SV Rülzheim 3:3 (3:0)

Sorry, aber besser spät als nie 🙂

Nach einer 3:0 Führung für Phönix Schifferstadt nach 45 Minuten, erkämpfte sich der SV Rülzheim noch ein Unentschieden. Der am Ende verdiente Ausgleich zum 3:3 fiel in der 3. der 5-minütigen Nachspielzeit.

Tore: 1:0 Tim Demele (13.), 2:0 Kazuaki Nishinaka (23., offiziell ET), 3:0 Manuel Maier (37.), 3:1 Gökhan Istanbullu (51.), 2:2 Patrick Brechtel (64.), 3:3 Moritz Stock (90.+3)
Bes. Vork.: gelb-rot für Sempert in der 80. Minute
Kader quittiert nach Spielende die Rote Karte; vermutlich wegen Schiedsrichterbeleidigung
Zuschauer: 400

In der 13. Minute netzte Tim Demele aus 20m flach ein. Diese Führung wie auch die mit 3:0 zur Pause war verdient. Schifferstadt nutzte die eigene Überlegenheit und die Abwehrschwächen des SVR weidlich aus. So auch in der 23. als Kazuaki Nishinaka von weit draußen einen Freistoß herein brachte und ein Rülzheimer dem Ball mit dem Kopf die entscheidende Richtung ins Tor gab, 2:0. Dem mit Nishinaka überragenden Manuel Maier war der Treffer zum 3:0 Halbzeitstand vorbehalten.

Zur Pause musste SVR-Keeper Sascha Pfirrmann mit Knieproblemen raus, für ihn stand dann Christoph Gadinger zwischen den Pfosten. Spaßeshalber tat Pfirrmann kund, dass seine Auswechslung nicht verletzungsbedingt sondern taktisch sei, und seinem Team die Möglichkeit eröffnen soll, noch ein 3:3 zu erreichen. Daran, dass er mit seiner Ergebnisprognose tatsächlich recht behalten sollte, glaubte zu dem Zeitpunkt weder er noch sonst jemand. Es sei aber erwähnt, dass Pfirrmann an den Toren keine Schuld trifft. Er wie auch in der 2. Halbzeit Gadinger hatten ihre Sache gut gemacht.

Foto: Viele rassige Duelle lieferten sich Raphael Gehrlein und Dana Kader

Rülzheim kam wie verwandelt aus der Kabine und dominierte die Partie. Die echte Wende im Spiel war dann allerdings der Anschlusstreffer – der Dosenöffner sozusagen zu der weiteren Aufholjagd. Der wie immer zuverlässige Gökhan Istanbullu fackelte in der 51. Minute nicht lange, zog flach ab und überwand den, nicht wie sonst immer super sicheren, Michael Hirschmann zum 1:3.

Die Lilanen wussten jetzt, dass da noch was geht und legten nach. Nach einer klasse Einzelaktion verkürzte Spielertrainer Patrick Brechtel auf 2:3. Und der eminent engagierte, aber bis dahin eher glücklose Moritz Stock beendete die Partie im Nachsetzen mit dem 3:3 in der Nachspielzeit – dran bleiben bis zur letzten Sekunde lohnt sich.

Fazit: Schifferstadt hatte in der 1. Halbzeit ein extremes Tempo vorgelegt und in überragender Manier die Schwächen der gegnerischen Abwehr genutzt. In der 2. Halbzeit zeigte Rülzheim sein „wahres“ Gesicht, kämpfte sich in die Partie rein und holte gegen am Ende platte Schifferstädter verdientermaßen einen Punkt.
Knapp 400 Zuschauer sahen ein hochklassiges Spitzenspiel mit verteilten Halbzeiten.

Landesliga: FSV Offenbach – TSV Gau-Odernheim

Landesliga: FSV Offenbach – TSV Gau-Odernheim 3:0 (1:0)

Chance genutzt – gegen eine angeblich personell geschwächte Gästemannschaft gelang Offenbach ein wichtiger Sieg. Mit diesem Dreier hat man den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt, auch wenn der Abstand zu den Abstiegsplätzen dennoch recht klein ist.

Gut, ganz so spielerisch stark wie z.B. in Rülzheim trat Gau-Odernheim tatsächlich nicht auf, aber die Mannschaft von Trainer Christoph Hartmüller war dennoch ein guter, nicht zu unterschätzender Gegner. Umso bemerkenswerter, dass es Offenbach gelang, diesen mit engagierter Spielweise weitgehend in Schach zu halten. Garant für ein verdientes „zu Null“ war Daniel Evrard, der ins Abwehrzentrum gerückt war, alles abräumte und speziell bei hohen Bällen immer Sieger blieb. Die eine echte Gau-Odernheimer Chance, die die FSV-Abwehr zuließ, bereinigte Dennis Mandery mit einer tollen Reaktion. Immerhin hätte das in der 89. Minute der 1:1 Ausgleich sein können. Der gelang nicht und Offenbach konterte die Gäste in der Nachspielzeit zweimal aus und erhöhte letztlich auf 3:0.

Extrem wichtig war es für Offenbach, nicht in Rückstand zu geraten sondern selbst in Führung zu gehen, was in der 12. Minute gelang. Ausgehend von Evrard, der links außen Sven Glaser fand, der wiederum im Zusammenspiel mit Tim Lechnauer den Angriff auf der Außenbahn inszenierte, konnte Tim Hörner die abschließende Hereingabe leicht verwerten.
Anm.: Der Schiedsrichter hatte als Schützen Jakob Born ausgemacht – wird noch geklärt.

Vor und nach der Führung hatte Christian Stamer zwei Chancen, die er nicht nutzen konnte. Leider hatte er keine weitere Gelegenheit sich auszuzeichnen, da er mit muskulären Problemen früh raus musste. Für ihn kam Luca Felix, der später noch eine Rolle spielen sollte.

Foto: Man of the Match, Daniel Evrard nach dem abschließenden 3:0

In der weiteren Spielzeit und vor allem in der 2. Hälfte mühte sich Gau-Odernheim um den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an der gut stehenden und fehlerfrei agierenden Offenbacher Abwehrformation. Mit der Einwechslung von Alexander Mellein nach einer guten Stunde kam auch wieder Schwung in die Offensivbemühungen Offenbachs. So traf eben dieser Mellein in der 68. nach einem Konter nur das Lattenkreuz.

Die ganz späte Schlussphase hatte es dann nochmal in sich. Zunächst quittierte Raul-Pavel Marincau in der 87. eine rote Karte; vermutlich wegen Schiedsrichterbeleidigung. Dann wäre dem TSV, wie oben schon geschildert, fast der Ausgleich gelungen. Um den zu erreichen hatten die Gäste komplett aufgemacht und wurden eiskalt ausgekontert. Das vermeintliche 2:0 in der 90. nahm Schiri Marc Menches nach heftigen Protesten der Gästespieler zurück.
Was war passiert? Bei dem Offenbacher Konter kam Gau-Odernheims Torwart nicht schnell genug zurück, so dass zwei Offenbacher sich lediglich einem Verteidiger gegenüber sahen. Den hinter diesem Gegenspieler nach vorne gespielten Pass nahm Mellein auf und netzte ein. Nach einem kurzen Klärungsgespräch musste auf Abseits entschieden werden.

War nicht schlimm, denn nur eine Minute später hatte ein fast identischer Konter Erfolg, diesmal ohne Abseitsstellung. Luca Felix war der glückliche Abschließende, 2:0. In der 93. krönte Evrard vor 120 Zuschauern seine Leistung mit dem 3:0.

Landesliga: FSV Offenbach – Viktoria Herxheim

Landesliga: FSV Offenbach – Viktoria Herxheim 0:3 (0:3)

Hurrikan Viktoria brauchte 3 Minuten um Offenbach zu vernichten und ebbte dann ab. Die Ausläufer richteten bis zum Schlusspfiff keinen weiteren Schaden mehr an.

Der FSV wehrte sich nach dem ernüchternden turboschnellen Rückstand nach Kräften, konnte jedoch keine der 3-4 guten Chancen nutzen, gab somit die Punkte ab und hängt weiter in der engeren Abstiegszone fest.

Von der 10. bis zur 13. Minute ging alles wahnsinnig schnell, viel zu schnell für die Offenbacher Abwehrformation, die eher einem offenen Scheunentor glich – und Herxheim nutzte das weidlich aus.
In der 10. erzielte Nicolas Fink nach einer guten Rechtsflanke das 0:1. Eine Hereingabe von Patrick Stieber verwertete Cristian Cenusa – mit 40 schneller als seine teilweise halb so alten Gegenspieler – zum 0:2 in der 11.
Den Sack zu machte wiederum Fink, der einen Konter mit dem 0:3 abschloss.

Foto: 3 Tore in 3 Minute, da staunte der Fachmann und der Laie wunderte sich…

Vor immerhin über 500 Zuschauern offenbarte der FSV Offenbach die schon von der vergangenen Saison bekannten Schwächen; Fehler in der Abwehr, die der Gegner zu Treffern nutzt, und eine eklatante Abschlussschwäche. Ob sich bei einem Anschlusstor irgendwas am Endergebnis geändert hätte, ist reine Spekulation und eher unwahrscheinlich, aber in den restlichen 77 Minuten nach den 3 Einschlägen wäre die Partie wenigstens ein wenig spannender gewesen.
Gegen Ende tat sich in der Hinsicht immer weniger und aufgrund des einsetzenden Regens hatte Schiedsrichter Manuel Brell ein Einsehen und pfiff fast 2 Minute früher ab.

Foto: „Rudelbildung“ von Schützen und Vorbereitern

Landesliga: SV Rülzheim – TSV Gau-Odernheim

Landesliga: SV Rülzheim – TSV Gau-Odernheim 1:0 (0:0)

Durch ein Tor von Paul Stock aus der 52. Minute bezwingt Rülzheim den bärenstarken Gast aus Gau-Odernheim.
Damit sind die Rülzheimer, nach zuletzt drei Niederlagen in Folge, mit ihrem neunen Trainergespann, Patrick Brechtel und Co Marc Socher, wieder in der Erfolgsspur!? Der knappe, aber verdiente Sieg muss nun bestätigt werden. Dazu hat man am Sonntag, dem 24.09.2017 die Gelegenheit schlechthin, wenn mit dem TuS Marienborn, der momentane Tabellendritte im Peter-Becht-Stadion gastiert.

Zeitgleich empfängt Herxheim den aktuellen Spitzenreiter, Phönix Schifferstadt – natürlich auch ein absolutes Spitzenspiel. „Glückwunsch“ (an wen auch immer) zu dieser Terminplanung!

Foto: Siegtorschütze Paul Stock

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim 0:4 (0:1)

Bamm, die nächste Klatsche für den Titelfavoriten.
Nach dem 0:4 in Herxheim und der 1:2 Pokalniederlage in Altleiningen, war dies die dritte Niederlage in Folge innerhalb einer Woche!

Zur Halbzeit stand es „nur“ 1:0 für die Gäste aus Geinsheim. Wäre es ein 3:0 oder 4:1 gewesen, kein Problem, die Möglichkeiten dazu, u.a. ein Pfostentreffer, waren da. So aber konnte Pascal Nebel lediglich einen krassen Ballverlust am eigenen 16er von Martin Kramer in der 26. Minute zu der da schon verdienten Führung nutzen.

0:1 und noch 45 Minuten zu spielen, sowas ist machbar, sprich daraus kann man mit entsprechendem Einsatz, Kampf und Willen noch einen Sieg machen. Es kam gaaaanz anders; über den SV Rülzheim fegte die Geinsheimer „Holzhackertruppe“ hinweg wie Hurrikan Irma über die Karibik. Pascal Nebel (48.), Christoph Appel (66.) und Julian Pfeifer (89.) machten mit ihren Toren das Debakel für die Lilanen perfekt.

Landesliga: Viktoria Herxheim – TSV Gau-Odernheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – TSV Gau-Odernheim 1:1 (0:0)

Nach einem intensiven Kampfspiel geriet Herxheim in der 90. Minute 0:1 in Rückstand, als Eric Wischang gleich mehrere Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen ließ und unhaltbar für Konstantin Stengel in den Winkel einnetzte. Ein in der 92. Minute nach innen gebrachter Freistoß landete beim kurz zuvor eingewechselten Marcel Hadrosek, der zum 1:1 einköpfte.

Der späte Rückstand war unglücklich, der noch spätere Ausgleich verdient.

Foto: 1:1 durch den Kopfball von Hadrosek

Bilder vom Spiel folgen