BILDERGALERIE >>> Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Fußgönheim

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Fußgönheim 1:2 (0:1)

Im letzten Heimspiel der Saison unterlag Zeiskam gegen den ASV Fußgönheim mit 1:2. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Noel Rapp nach einer Stunde Spielzeit. Die Tore für die Gäste erzielten Ronald Kesselring (11.) und Benjamin Bischoff (71.)

Foto: Kurz vor Spielende ging auch Steffen Heß mit in den Angriff – nützte nichts

BILDERGALERIE >>> Oberliga: FV Dudenhofen – FC Karbach

Oberliga: FV Dudenhofen – FC Karbach 2:2 (0:1)

Bericht

BILDERGALERIE >>> Oberliga: FV Dudenhofen – FV Eppelborn

BILDERGALERIE >>> Oberliga: FV Dudenhofen – FV Eppelborn 3:1

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BILDERGALERIE >>> Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Winnweiler

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Winnweiler 8:0 (5:0)

Winnweiler war in dieser Partie absolut chancenlos, weil die Abwehr offen war wie ein Scheunentor, was von Zeiskam weidlich ausgenutzt und ausgiebig bestraft wurde.

Zum ausführlichen und einzig wahren Spielbericht (wer was anderes erzählt, lügt!)

Man Of The Match in dem torreichen Spiel: Philipp Mees mit 3 Toren und einer Torvorlage

BERICHT & BILDERGALERIE >>> VfL Neustadt – SV Altdorf-Böbingen

BILDERGALERIE >>> VfL Neustadt – SV Altdorf-Böbingen 3:2 (2:2)

Nach einer halben Stunde einspielen, ging es Schlag auf Schlag. Einen weiten Pass nach vorne nahm Tino Petrac auf und überwand Gäste-Keeper Marc Mattern per Heber zum 1:0. Altdorf-Böbingen antwortete in der 34. mit einem Distanzschuss, der nicht so arg weit vorbei flog. In Gegenzug setzte sich Menderim Haxhija mit Körpereinsatz toll durch und schob die Kugel an Mattern vorbei ins Netz zum 2:0.
Nach einem langen Freistoß nutzte Marco Wittmer am langen Pfosten die Unordnung in der VfL-Abwehr zum Anschlusstreffer, 2:1. 4 Minuten vorm Pausenpfiff des guten Spielleiters Manuel Frech führte ein Konter zum 2:2 Ausgleich. Nils Brendel zog davon, übersah aber nicht seinen mit- und freigelaufenen Kollegen Thorsten Traut, der keine Mühe hatte den genauen Querpass einzunetzen.

Zu Beginn der 2. Halbzeit, in der 49. Minute flog Brendels Kopfball genau an den Torwinkel, aber halt nicht rein. Das hätte die Führung für die Gäste sein können. Das gelang nicht und danach gingen beim SV langsam aber sicher die Kräfte zur Neige. In der 65. wurde der Tabellenführer mustergültig ausgekontert. Der eingewechselte Mircea Vacaru legte vor, Haxhija vollstreckte zum 3:2.
In der Schlussminute hielt Neustadts Torsteher Florian Hoischen mit einer klasse Parade den Sieg fest gegen die mit letzter Power verzweifelt angreifenden Altdorf-Böbingern.

Foto: Das 2:0 von Menderim Haxhija in der 35. Minute

BERICHT & BILDERGALERIE 2. HALBZEIT >>> Türkgücü Germersheim – FV Germersheim

SPIELBERICHT UND BILDERGALERIE der 2. HALBZEIT >>> Türkgücü Germersheim – FV Germersheim 2:2 (1:1)

Frühlingshaftes Wetter, ein optimal vorbereiteter Hartplatz und eine schöne Zuschauerkulisse – sicherlich deutlich mehr als die offiziellen 100, eher dran an meinen geschätzten 300, wahrscheinlich zwischendrin, also 200. Auf jeden Fall war alles bereitet für ein tolles Derby. Und, das kann man uneingeschränkt behaupten, das wurde es.

Türkgücü hegt große Aufstiegsambitionen, steht auf Platz 2 und genauso unter einem gewissen Druck wie der gegnerische FV, der nicht unter argen Abstiegssorgen(© www.pfalzfussball.de) leidet, aber bestimmt zügig Punkte einfahren möchte, um sich in sicheren Tabellenregionen festzusetzen.
Der favorisierte Gastgeber schien gleich zu Beginn seiner Rolle gerecht werden zu wollen und agierte zielgerichtet nach vorne. Wie vor der Partie zu erfahren war, gab es in der Winterpause beim FVTG einige personelle Wechsel. Dies spiegelte sich in den Aktionen auf dem Platz wider, viele Spielzüge blieben Stückwerk, das Verständnis untereinander war wenig automatisiert. Trotzdem erkannte man schnell, dass da eine individuell bärenstarke Mannschaft aufgelaufen war.
Ein wenig überraschend war es nach einer kurzen Anlaufphase allerdings schon, dass der Tabellenzehnte(© www.pfalzfussball.de) die Regie auf dem gut bespielbaren Geläuf an sich riss und sich gute bis sehr gute Offensivaktionen erspielte. Die Führung für den FVG hatte in der 16. Minute Baris Sen auf dem Fuß, er traf jedoch nur die Querlatte.

Nach 26 Minuten folgte der erste große Auftritt von Mohammed Abdul-Fattah. Aus 15m Torentfernung flog sein ansatzloser Abschluss unhaltbar in den Winkel, 1:0. Ein Zuschauer(© www.pfalzfussball.de) bezeichnete das Ding als Sonntagsschuss; mir klang das zu sehr nach Zufall. Und ich sollte Recht bekommen, denn der selbe Spieler wiederholte dieses Traumtor in der 77. Minute als er unter Bedrängnis und wieder aus 15m wieder in den Winkel traf. Zwei klasse Tore in einem Spiel mit einer scheinbar großen Selbstverständlichkeit erzielt, das ist kein Zufall, da kann einer was!

Bevor Abdul-Fattah zum zweiten Mal zuschlug standen zunächst andere im Mittelpunkt. Die da waren der Schiedsrichter, Dieter Bayer, der Türkgücü Torwart Kenan Celikan in der 41. Minute für die klare Notbremse(© www.pfalzfussball.de) nicht anders konnte als die Rote Karte zu zeigen. Den zusätzlich fälligen Strafstoß versenkte der im Winter von Türkgücü gekommene Tarik Arici problemlos zum 1:1 Halbzeitstand.

Zu Beginn der 2. Halbzeit war es ein gutes Weilchen lang ein recht zerfahrenes Spiel. Scheinbar wussten beide Seiten nicht so recht, wie man mit der Unter- bzw. Überzahl(© www.pfalzfussball.de) umgehen soll; soll man vielleicht mit einem Punkt zufrieden sein oder doch alles dran setzen zu siegen!?

Diese Fragen erübrigten sich mit dem zweiten Traumtor des Tages in der 77. Minute. Und spätestens ab da war es wieder das Derby aus der 1. Halbzeit, nur noch viel spannender, weil nun auch die Nerven eine Rolle spielten und der FVG(© www.pfalzfussball.de) zeigen musste, ob sie den individuell überlegenen Gastgebern Paroli bieten können. Und was soll man sagen, sie konnten es – anhand dieser Leistung ist es absolut unverständlich, wieso die Truppe nicht weiter oben steht, aber das ist Fußball und ein Derby hat vielleicht auch seine eigenen Gesetze…

Jedenfalls wurde der Ablauf kurz vor Spielende regelrecht dramatisch. In der 88. inszenierte Türkgücü einen Konter in Person von Haydar Yilmaz – unglaublich, er schaffte es aus kurzer Distanz das Leder über die Querlatte ins Aus zu befördern, das hätte die endgültige Entscheidung sein können, nein, müssen.
Noch unglaublicher, was in der Nachspielzeit (90.+3) geschah. Ein gastgebender Verteidiger(© www.pfalzfussball.de) und sein Torwart versuchten rechts im 16er, Nähe Auslinie zu klären und schlugen den Ball weit weg ins Mittelfeld; genau auf den Fuß von Tarik Arici, der direkt aus 40m abzog und und quasi mit der letzten Aktion vor dem Abpfiff ins leere Tor traf. Der gastgebende Verteidiger und sein Torwart konnten nur noch verblüfft hinterher blicken und genauso staunen wie alle anderen auch. Das dritte Traumtor an diesem Tag und diesmal vielleicht wirklich sowas wie ein Sonntagsschuss.

Letztendlich, aufgrund des Ablaufs und des Zeitpunktes ein glücklicher, aber verdienter Punkt für den FV Germersheim. Insgesamt eine gerechte Punkteteilung in einem sehenswerten und extrem fairen (Stadt-) Derby.

Und um meiner Lobhudelei das Krönchen aufzusetzen, küre ich noch den Man of the Match.
Es könnte natürlich einer der Doppeltorschützen(© www.pfalzfussball.de) sein, verdient hätten sie es absolut. Aber ich entscheide mich für den Kapitano des FV Türkgücü, Alparslan Demiral, weil er vom kämpferischen und spielerischen und vom Verhalten her, ein aus meiner Sicht fantastisches Spiel abgeliefert hat.

Foto: Alparslan Demiral im Duell mit Alexander Lemmer

BILDERGALERIE + BERICHT >>> FC Speyer – Hassisa Bingen

BILDERGALERIE + BERICHT >>> FC Speyer – Hassisa Bingen 3:4 (0:2)

Foto: Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, hätte Eric Häussler hier in der 9. Minute seine Farben in Führung gebracht…

Speyer hätte in Führung gehen können, eigentlich müssen. In der 9. Minute tauchte Eric Häussler allein vor Gäste-Keeper Kay Schotte auf und schoss diesem genau in die Arme. In der 29. ließ Schotte einen Querschuss von Marc-David Thau durch die Arme rutschen und hatte Glück, dass die Kugel am Pfosten landete und von einem Abwehrspieler weg geschlagen werden konnte.
Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Im Gegenzug (30.) erzielte Serdar Mukkereu das überraschende und zu diesem Zeitpunkt unverdiente 0:1.

5 Minuten später kam es noch dicker. Zunächst blieb ein Binger Handspiel (36.) ungeahndet, dann wurde ein heftiger, aber korrekter Pressschlag mit Freistoß für die Gäste „belohnt“. Aus diesem Ballbesitz resultierte wiederum ein Freistoß rechts außen in der der Speyerer Hälfte, etwa auf Höhe der 16er Linie. Philipp Schrimb trat an und versenkte unter gütiger Mithilfe von Yannik Sahin direkt zum 0:2. Hassia-Stürmer Axel Neumann hätte es in der 43. sogar noch deutlicher gestalten können, zum Glück für den FCS verzog er komplett frei stehend. Den ernüchterten Gastgebern gelang in der Schlussphase der 1. Halbzeit (41.) lediglich noch ein Torschuss durch Abwehrchef Andreas Backmann.

Die frühe Führung für die Gastgeber war möglich gewesen, aber nun rannte man einem Rückstand hinterher – zumindest war für Spannung im zweiten Spielabschnitt gesorgt. Die steigerte sich als Backmann in der 52. den 1:2 Anschlusstreffer köpfte. Ein Foulelfmeter in der 68. dämpfte die Speyerer Hoffnungen wieder. Enes Sovtic verwandelte sicher zum 1:3. Nur 2 Minuten danach war wieder Speyer dran, Nico Steigleider war erfolgreich, erneuter Anschluss, 2:3.

Das nun offensiv ausgerichtete Speyer offenbarte hinten große Lücken, die Bingen in Person von Fabian Liesenfeld leicht zum 2:4 nutzte. In der inzwischen einigermaßen zerfahrenen Partie war klar, dass der FC nicht mehr die spielerischen Mitteln haben würde, die Gäste entscheidend auszuhebeln. Die Zuschauer waren sich einig, dass es nur noch über Einzelaktionen und Standards funktionieren könne, wenigstens einen Punkt da zu behalten. Ein Standard, ein Freistoß von Marvin Sprengling war es, der wieder den Anschluss bedeutete, 3:4 in der 79. Minute.

Die Gelb-Rote Karte (90.) für Bingens Christian Klöckner und damit eine Speyerer Überzahl hatte keine spielentschiedende Auswirkung mehr. Die Hassia versuchte den knappen Vorsprung über die Runden zu bringen, stand weitestgehend nur noch hinten drin und erwehrte sich in den letzten 10 +4 Minuten erfolgreich u.a. einem Freistoß vom eingewechselten Milot Berisha – Schotte parierte per Flugeinlage – und mehreren Eckbällen in Folge.
Speyer hatte in den Schlussminuten nicht mehr die Power und auch nicht das Quäntchen Glück die vielbeinige Gästeabwehr zu überwinden und quittierte gegen eine abgezockte Gästetruppe eine, im Kampf um die Tabellenspitze ernüchternde Heimniederlage.

Foto: Kay Schotte fliegt und lenkt den gut getretenen Freistoß von Milot Berisha (Nr. 10) zur Ecke