Letzter Spieltag – Teil 1 Samstag

Zwei Spiele am Samstag, bei denen es im Prinzip um nichts mehr ging und in denen trotzdem einiges drin war.

Zunächst die Partie der in diesem Jahr ungeschlagenen Herxheimer gegen den Landesligameister und Aufsteiger in die Verbandsliga FC Speyer.

Viktoria Herxheim – FC Speyer 2:1 (2:1)

Vor dem Anpfiff erfolgte die ausgiebige Zeremonie der Verabschiedung von insgesamt 7 Spielern. Christoph Bauer, Frederik Bayer und Patrick Hof schließen sich dem FC Insheim an. Christian Liginger geht zum Neu-Bezirksligisten SV Büchelberg. Alexander Schneider steigt auf in die Oberliga zum TuS Mechtersheim. Keeper Andreas Klein geht zurück zu seinem Heimatverein und Nikolai Müller verlässt die Viktoria Studiumsbedingt.

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Mit diesem Sieg beendet Herxheim die Saison mindestens auf Platz 6; sollte Bretzenheim sein Spiel gegen Hechtsheim nicht gewinnen, sogar auf Platz 5. Das hätte bis zur Winterpause und auch noch lange danach niemand für möglich gehalten und darf nach der schwierigen Startphase als großer Erfolg verbucht werden.
Möglich gemacht haben den Dreier Christoph Bauer mit seinem Freistoß in der 23. Minute zum 1:0 und Dennis Bodenseh per Kopfball nach Ecke zum 2:0. Den Anschlusstreffer noch vor der Pause besorgte Marvin Sprengling mit seinem Drehschuss zum 1:2.
Dass in der 2. Halbzeit nicht mehr heraus sprang für den Meister, der offensiv wechselte und massiv auf den Ausgleich drängte, lag vor allen am scheidenden Torwart Andreas Klein, der mit seinen Wahsninns-Paraden und Reflexen, die Speyerer Stürmer regelrecht zur Verzweiflung trieb. Die anschließende Wahl zum Spieler des Tages war wohl so ziemlich die verdienteste der ganzen Saison.

Auf dem Rückweg von Herxheim nach Hause lag die Station Bellheim. Der „Abstecher“ hat sich gelohnt, würde ich mal sagen…

Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim 5:4 (4:1)

Mit so vielen Toren konnte man sicherlich nicht rechnen, und erst recht nicht mit dieser Torfolge. Nach einer knappen halben Stunde führte Bellheim scheinbar uneinholbar mit sage und schreibe 4:0.
12. Minute: 1:0 Felix Drozynski
17.: 2:0 Simon Keakavocy
19.: 3:0 Felix Drozynski
29.: 4:0 Peter Kellerhals

Klar, Knittelsheim gab sich zu dem Zeitpunkt noch nicht geschlagen, aber große Hoffnungen weckte der Anschlusstreffer, der eher ein Ehrentreffer zu sein schien, nicht. Lukas Bosch erzielte in der 34. Minute das 1:4.

Foto: Peter Kellerhals schiebt auf Zuspiel von Felix Drozynski ein zum 4:0

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Verwundert rieb man sich nach der Pause die Augen. Der TuS verkürzte in der 48. durch Florian Schmidt auf 2:4 und in der 52. durch Lukas Bosch auf 3:4. Die Partie war wieder komplett offen.
Nun war aber die weitere Torfolge abweichend von den Einträgen in fussball.de. Es fiel nicht, wie dort angegeben das 4:4, sondern das 5:3 von Peter Kellerhals. Und erst danach der erneute Anschluss zum 4:5 per Foulelfmeter, verwandelt von Sven Matic. Hadern konnten die Schwarz-Gelben mit der Tatsache, dass der Schiedsrichter zuvor den Gästen einen klaren Strafstoß verweigerte – möglicherweise war ihm die Sicht versperrt.
Mit dem früheren Elfer und/oder einer entsprechenden Nachspielzeit, die laut Knittelsheimer Info nicht gewährt wurde, wäre vielleicht ein 5:5 Unentschieden möglich gewesen. Und vielleicht hätte dies dann auch die Tumulte nach Spielende vermieden, die ein zuvor geiles Derby in den Dreck zogen.
Es sei gesagt, dass bis auf einen (mehr oder weniger die Sache auslösenden) Faustschlag und die ein oder andere Rangelei nichts weiter passiert ist – die Stimmung war natürlich dennoch komplett im Arsch.

Bilder von den Spielen folgen


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