Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SC Idar-Oberstein

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SC Idar-Oberstein 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Steffen Burnickel (19.), 2:0 Serkan Toker (89.), 2:1 Xavier Do Nascimento (90.+2)
Zuschauer: 206

Zeiskam belohnte sich, in einer für die Zuschauer abwechslungsreichen Partie, mit zwei astrein durchgezogenen Kontern für eine geschlossen gute Mannschaftsleistung gegen einen jederzeit gefährlichen Gegner. Idars Anschlusstreffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit machte die weiteren 2 Minuten nochmal spannend; am verdienten Sieg für die Pita-Truppe änderte sich allerdings nichts mehr.

Fotos: Eric Biedenbach stürmt in der 89. auf links nach vorne und bedient innen den mitgelaufenen Serkan Toker, der zum 2:0 einschieben kann

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – Fortuna Mombach

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – Fortuna Mombach 3:0 (2:0)

Mit dem verdienten Arbeitssieg auf einem schwer bespielbaren Platz gegen in argen Abstiegsnöten befindliche Mombacher holte sich Zeiskam wichtige 3 Punkte.

Foto: Serkan Toker zieht ab und trifft zum 1:0

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Foto: Felix Sitter nutzt den Freiraum im gegnerischen 16er zum 2:0

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Rekonvaleszent Serkan Toker sorgte in der 25. Minute für das frühe Highlight der Partie – schöner Schuss, schönes Tor. Aus 15m traf er von halbrechts in den linken Winkel, 1:0. Der Turnerbund kann froh sein, ihn nach einer langen Verletzungspause wieder in der Mannschaft zu haben. Technisch wie spielerisch wertet er das Kollektiv deutlich auf, und als Torschütze war er heute ebenso wichtig. Zumal ihm in der 68. auch der entscheidende Treffer zum 3:0 gelang; dies nach vorzüglicher Vorarbeit von Steffen Burnikel.
Für das 2:0 zeichnete Felix Sitter verantwortlich. In der 31. war er der dritte oder vierte Zeiskamer Akteur, der unbedrängt im Mombacher 16er den Ball zugespielt bekam. Aus 12m entschloss er sich zum Abschluss; wie auch bei den beiden anderen Toren, keine Abwehrchance für Mombachs Torwart Alexander Rudolph.

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Speyer

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Speyer 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Gino Padberg (32.), 1:1 Milot Berisha (55.)
Zuschauer: 325

Im Endeffekt geht das Remis in Ordnung. Zeiskam gewann die 1. Halbzeit mit 1:0, Speyer dann die zweite.
In der 32. Minute flankte Eric Kiefer von rechts außen auf den langen Pfosten, wo Domenico Bottaccio die Kugel per Kopf wieder in die Mitte beförderte, wo dann Gino Padberg den Freiraum zur erfolgreichen Volleyabnahme nutzte. Ein paar Minuten vor der Pause ballerte Marvin Sprengling die Kugel aus 18m nur um Zentimeter am Winkel vorbei – wäre unhaltbar gewesen.

In der zweiten Halbzeit drängt Speyer auf den Ausgleich. Milot Berisha gelang dies in der 55. Minute. Anschließend war es ein verteiltes Spiel mit der ein oder anderen Chance hüben wie drüben. Den abschließenden Höhepunkt lieferte wieder Sprengling (89. Minute). Aus 22m knallte er das Spielgerät an den Pfosten, von wo es im Aus landete – wäre unhaltbar gewesen.

Ein insgesamt nicht überragendes, aber doch gutklassiges Verbandsligaderby endete mit einer gerechten Punkteteilung, die tabellentechnisch keinem weiter hilft. Speyer verliert ein wenig den Anschluss an die zwei Spitzenteams aus Dudenhofen und Fußgönheim. Zeiskam bleibt auf Platz 9, quasi das Niemandsland der Rangliste, hängen.

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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – VfR Kandel

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – VfR Kandel 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Benedikt Brück (6.), 0:2 Lucas Pfau (55.), 1:2 Engin Koc (90.+3)
Zuschauer: 534


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Bericht: T.W.

Vor der stattlichen Kulisse von 534 Zuschauern erwischte der VfR Kandel den besseren Start. Benedikt Brück traf bereits nach 6 Minuten zum 0:1. Brück zog aus 20m einfach mal ab, Torhüter Alexander Reichert rutschte aus und musste somit den Flachschuss passieren lassen. Nur eine Minute später war es Yanik Wagner, der die Führung gemeinsam mit dem überragenden Patrick Aust verteidigte. Eric Biedenbach hatte Steffen Burnikel schön eingesetzt. Burnikels Schuss wurde von Aust noch touchiert und den auf die Maschen zurollenden Ball konnte Wagner gerade noch von der Linie kratzen.

Die 30. Minute hätte eigentlich den Ausgleich bringen müssen, aber Eric Kiefer vergab nach schöner Vorarbeit von Engin Koc, indem er den Ball aus 10 Metern über das Gästegehäuse beförderte. Und in Minute 43 war es zum ersten Mal Teufelskerl Aust, der einen Hafner Schuss bravourös zur Ecke abwehrte. So blieb es beim 0:1 zur Pause.

7 Minuten nach Wiederanpfiff hatte Maurice Hafner einen platzierten und durchaus strammen Kopfball gen Gästetor auf die Reise geschickt. Empfänger war aber wiederum Aust, der mit einem super Reflex zur Ecke klären konnte. Nur 3 Minuten später konterten die Kandeler Zeiskam aus und Lukas Pfau vollendete den Angriff aus halbrechter Position zum 0:2. Zu allem Übel musste Keeper Reichert mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden.
Von hier aus gute Besserung vom Pfalzfussball-Team.

Conrad Siegler übernahm gegentorlos. Aber sowohl Burnikel in der 74. Minute – nach Kiefer Hereingabe schoss er aus 5 Metern am Tor vorbei – als auch Koc in Minute 76 vergaben die großen Möglichkeiten zum Anschlusstor. Wobei man Koc keinen Vorwurf machen kann, denn sein Kopfball war wuchtig und platziert, aber Aust wuchs über sich hinaus und konnte auch diese Bedrohung für sein Tor entschärfen.

So dauerte es bis zur 3. Minute der Nachspielzeit, ehe Koc den Anschlusstreffer markieren konnte. Trotz weiterer 5 Minuten Nachspielzeit, die nach der schweren Verletzung von Reichert gerechtfertigt waren, hielten die Gäste die Hausherren von ihrem Tor fern und verbuchten den Auswärtssieg im Derby.

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Patrick Aust


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Sahin Pita


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Verbandsliga: FSV Offenbach – Jahn Zeiskam

Verbandsliga: FSV Offenbach – Jahn Zeiskam 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Maurice Hafner (6.), 0:2 Maurice Hafner (55.)

Einzig möglicher “Man of the Match” in diesem Derby ist der, der beide Tore machte – Maurice Hafner. Irgendeine andere Glanzleistung war nicht zu erkennen. Okay, Alexander Reichert, der ansonsten wenig geprüft wurde, parierte den Foulelfmeter in der 33. Minute. Das wäre, im Falle des Einschlags der Ausgleich gewesen. Wer weiß, wie die Partie gelaufen wäre, wenn Offenbach sich durch einen Treffer mehr Selbstvertrauen geholt hätte. Egal, Wiemers trat das Ding recht schwach und scheiterte damit am guten Zeiskamer Torhüter.
Eric Kiefer lieferte in der 6. Minute schon die maßgenaue Flanke auf den Kopf von Maurice Hafner, der gegen die Laufrichtung von Offenbachs Torsteher Dennis Mandery einnicken konnte, 0:1. Der Abschluss von Hafner in der 55. Minute von halblinks konnte erst hinter der Linie “geklärt” werden, 0:2.

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Ein richtige Derbystimmung wollte unter den 550 Zuschauern nicht aufkommen. Zeiskam holte sich die drei Punkte mittels glanzlosem Arbeitssieg. Offenbachs Elf ist willig und bemüht, aber die Gesamtqualität reicht einfach nicht, um in der Verbandsliga zu bestehen. Da kann auch ein Trainerrücktritt und ein den jungen Spielern nahestehender Interimscoach nichts dran ändern. Bewundernswert die Moral der Jungs – wobei es kein Wunder sondern eher normal wäre, wenn die schwinden würde bei weiteren Niederlagen.