A-Junioren Verbandspokal: FSV Offenbach – 1.FC Kaiserslautern

A-Junioren Verbandspokal: FSV Offenbach – 1.FC Kaiserslautern 0:4 (0:2)

Mit einer guten Leistung zogen sich die Offenbacher A-Junioren gegen den klar favorisierten Bundesligisten aus Kaiserslautern respektabel aus der Affäre. Dem Druck des FCK konnte man letztendlich dann aber nicht Stand halten, und vor über 100 Zuschauern musste man im Viertelfinale die Segel streichen.

Tore: 0:1 Luis Kersthold (25.), 0:2 Antonio Jonic (45.), 0:3 Nils Schätzle (57.), 0:4 Glenn Muenkat (59.)

Foto: Keine Mühe mit der fairen Partie hatte Schiedsrichter Tom Bauer

Verbandspokal: FSV Offenbach – TSV Schott Mainz

Verbandspokal: FSV Offenbach – TSV Schott Mainz 2:5 n.V. (1:2, 2:2, 2:4)

Das Ansinnen gegen einen höherklassigen Gegner möglichst lange die Null zu halten, hatte nicht lange Bestand. In der 6. Minute flog von links eine weite Flanke an den langen Pfosten, wo Stephane Eba Eba locker flockig einnetzen konnte. 1:0 für den Regionalligisten Schott Mainz. Bedeutet es schon eine schwierige Aufgabe einem Rückstand nachzurennen, wird es nicht leichter, wenn dieser 2 Tore beträgt. In der 16. Minute erhöhte Ilias Soultani auf 2:0.

Offenbach nahm die Aufgabe an und verkürzte in der 22. auf 1:2. Nach einem nicht konsequent abgewehrten Eckball kam Tim Lechnauer dran und setzte den Schlenzer vom linken 16er-Eck in den langen Winkel. Das war zumindest das schönste Tor des ganzen Abends. Die Freude der FSV`ler wurde noch gesteigert, als Alex Hayes in der 55. zum 2:2 ausgleichen konnte. Das war gegen einen eher nicht regionalligatauglichen, aber dennoch weitgehend feldüberlegenen Kontrahenten verdient und konnte bis zum Abpfiff der regulären Spielzeit gehalten werden.

Foto: 2:2 nach 90 Minuten gegen einen 3 Klassen höher angesiedelten Gegner, da kann man sich schon mal freuen wie hier beim 2:2 durch Alex Hayes. Am Ende jubelten aber die Gäste…

Pech hatte Offenbach als einem Mainzer in der 34. Minute in der Box der Ball vom Fuß an die Hand sprang und Schiedsrichter Fabian Vollmar dies als nicht strafstoßwürdig ansah. Die Flugbahn des Balles wurde entscheidend beeinflusst, aber der Arm hatte durchaus eine normale Position, insofern ging die Schiri-Entscheidung wohl in Ordnung.

Eine ähnliche Situation wie beim Ausgleich in Schifferstadt führte zum 2:3 in der Verlängerung. Den Freistoß in der 104. Minute verlängerte Khaled Abou Daya per Kopf und traf. Im Prinzip war das schon die Entscheidung zu Gunsten Schotts. Aber der nächste Treffer zum Doppelschlag nur eine Minute später machte die Sache „rund“. Arif Günclü erhöhte auf 2:4. Das 2:5 in der 111. Minute von Edis Sinanovic war lediglich Ergebniskosmetik.

Landesliga: Phönix Schifferstadt – FSV Offenbach

Landesliga: Phönix Schifferstadt – FSV Offenbach 1:1 (0:0)

Mit dem Unentschieden werden beide wohl nicht so ganz zufrieden sein – allerdings aus unterschiedlichen Gründen, die nicht so gelagert sind, wie man anhand der Tabellensituation und der damit einhergehenden Verteilung der Favoritenrolle meinen könnte.

Um die obige Aussage gleich zu belegen, sei gesagt, dass der FSV Offenbach von zwei guten Mannschaften bis auf ein paar Minuten in der Schlussphase die bessere war! Dass es torlos in die Halbzeitpause ging, lag an der eher suboptimalen Chancenverwertung des FSV. Ein 0:1 hätte es sein müssen, ein 0:2 oder 1:3 war leicht möglich. Das war schon stark wie die Gäste den haushohen Favoriten nicht zur Entfaltung kommen ließen und selbst Möglichkeiten fanden gefährlich vors Hirschmann`sche Tor zu kommen. Ungeachtet der Tabellensituation, Zweiter gegen Zwölfter – war es ein Duell auf Augenhöhe mit den klar besseren Gelegenheiten für den FSV Offenbach.

Foto: Intensive, aber jederzeit faire Zweikämpfe waren in der gutklassigen Partie an der Tagesordnung – hier Franz Inser gegen Christian Heil

Wenn man Phönix-Trainer Ediz Sari kennt, weiß man, dass er mit dem Gezeigten nicht zufrieden war und sicherlich eine entsprechende Halbzeitansprache gehalten wurde. Die Frage nach Wiederanpfiff war nun, ob der Phönix seinem Anspruch gerecht werden würde und die Partie ab sofort dominieren könnte. Ähm, nein, das war nicht der Fall. Offenbach machte dem „weißen Ballett“ die Räume eng und das Spielen so gut wie unmöglich oder mindestens sehr, sehr schwer. Der vorläufige Höhepunkt für die Roten war der Angriff in der 62. Minute über die rechte Außenbahn. Die gute Hereingabe von Gustavo Rudy konnte Jonas Mittenbühler zum hoch verdienten 0:1 veredeln.

Hätte Daniel Henninger wenig später mit seinem gefühlvollen Heber über Hirschmann hinweg nicht nur den Innenpfosten getroffen, sondern ins Tor, die Partie wäre wohl entschieden gewesen. Vom Pfosten flog die Kugel genau in die Arme des Torwarts. Aber klar war, dass das 1:0 ein dünnes Pflaster ist. Phönix startete gute 20 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eine Schlussoffensive mit vielen wütenden Angriffen. Aus dem Spiel heraus gelang zunächst nichts, da musste ein Standard her. Yasin Koc brachte in der 75. einen Freistoß nach innen, etwa auf die Höhe des Elfmeterpunktes, wo der mit nach vorne gegangene Christian Heil am höchsten stieg und zum 1:1 einköpfte. Kurz vor Ende hatte Heil sogar den Siegtreffer auf dem Fuß; seinen Abstauber aus kürzester Distanz klärte Dennis Mandery mit super Reaktion und machte damit seinen Fehler beim Gegentreffer, nämlich raus zu gehen ohne an den Ball zu kommen, wieder gut.
Trotz der zu langen 5-minütigen Nachspielzeit, des ansonsten prima leitenden Schiedsrichters Oliver Götte, und weiteren Angriffen der Gastgeber blieb es bei der Punkteteilung.

Foto: Die Phönix-Fans fieberten 95 Minuten mit ihrem Team

Bezugnehmend auf den obigen Einführungssatz sei gesagt, dass Offenbach vor dem Spiel ein Unentschieden sicherlich unterschrieben hätte. Nach den 95 Minuten muss man konstatieren, dass ein Auswärtssieg nicht nur möglich war sondern verdient gewesen wäre. Schifferstadt kann nach dem zweiten Heim-Remis in Folge auf keinen Fall zufrieden sein. Spitzenreiter Marienborn hat jetzt die Möglichkeit die Verfolger auf 5 bzw. 6 Punkte Abstand zu distanzieren. Wenn es schlecht läuft, könnte Phönix Schifferstadt sogar auf den 5. Platz abrutschen – Siege von Herxheim, Rülzheim und Geinsheim vorausgesetzt.

Foto: Fast der späte Siegtreffer durch Christian Heil – Dennis Mandery pariert

Landesliga: FSV Offenbach – TSV Gau-Odernheim

Landesliga: FSV Offenbach – TSV Gau-Odernheim 3:0 (1:0)

Chance genutzt – gegen eine angeblich personell geschwächte Gästemannschaft gelang Offenbach ein wichtiger Sieg. Mit diesem Dreier hat man den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt, auch wenn der Abstand zu den Abstiegsplätzen dennoch recht klein ist.

Gut, ganz so spielerisch stark wie z.B. in Rülzheim trat Gau-Odernheim tatsächlich nicht auf, aber die Mannschaft von Trainer Christoph Hartmüller war dennoch ein guter, nicht zu unterschätzender Gegner. Umso bemerkenswerter, dass es Offenbach gelang, diesen mit engagierter Spielweise weitgehend in Schach zu halten. Garant für ein verdientes „zu Null“ war Daniel Evrard, der ins Abwehrzentrum gerückt war, alles abräumte und speziell bei hohen Bällen immer Sieger blieb. Die eine echte Gau-Odernheimer Chance, die die FSV-Abwehr zuließ, bereinigte Dennis Mandery mit einer tollen Reaktion. Immerhin hätte das in der 89. Minute der 1:1 Ausgleich sein können. Der gelang nicht und Offenbach konterte die Gäste in der Nachspielzeit zweimal aus und erhöhte letztlich auf 3:0.

Extrem wichtig war es für Offenbach, nicht in Rückstand zu geraten sondern selbst in Führung zu gehen, was in der 12. Minute gelang. Ausgehend von Evrard, der links außen Sven Glaser fand, der wiederum im Zusammenspiel mit Tim Lechnauer den Angriff auf der Außenbahn inszenierte, konnte Tim Hörner die abschließende Hereingabe leicht verwerten.
Anm.: Der Schiedsrichter hatte als Schützen Jakob Born ausgemacht – wird noch geklärt.

Vor und nach der Führung hatte Christian Stamer zwei Chancen, die er nicht nutzen konnte. Leider hatte er keine weitere Gelegenheit sich auszuzeichnen, da er mit muskulären Problemen früh raus musste. Für ihn kam Luca Felix, der später noch eine Rolle spielen sollte.

Foto: Man of the Match, Daniel Evrard nach dem abschließenden 3:0

In der weiteren Spielzeit und vor allem in der 2. Hälfte mühte sich Gau-Odernheim um den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an der gut stehenden und fehlerfrei agierenden Offenbacher Abwehrformation. Mit der Einwechslung von Alexander Mellein nach einer guten Stunde kam auch wieder Schwung in die Offensivbemühungen Offenbachs. So traf eben dieser Mellein in der 68. nach einem Konter nur das Lattenkreuz.

Die ganz späte Schlussphase hatte es dann nochmal in sich. Zunächst quittierte Raul-Pavel Marincau in der 87. eine rote Karte; vermutlich wegen Schiedsrichterbeleidigung. Dann wäre dem TSV, wie oben schon geschildert, fast der Ausgleich gelungen. Um den zu erreichen hatten die Gäste komplett aufgemacht und wurden eiskalt ausgekontert. Das vermeintliche 2:0 in der 90. nahm Schiri Marc Menches nach heftigen Protesten der Gästespieler zurück.
Was war passiert? Bei dem Offenbacher Konter kam Gau-Odernheims Torwart nicht schnell genug zurück, so dass zwei Offenbacher sich lediglich einem Verteidiger gegenüber sahen. Den hinter diesem Gegenspieler nach vorne gespielten Pass nahm Mellein auf und netzte ein. Nach einem kurzen Klärungsgespräch musste auf Abseits entschieden werden.

War nicht schlimm, denn nur eine Minute später hatte ein fast identischer Konter Erfolg, diesmal ohne Abseitsstellung. Luca Felix war der glückliche Abschließende, 2:0. In der 93. krönte Evrard vor 120 Zuschauern seine Leistung mit dem 3:0.

Landesliga: FSV Offenbach – Viktoria Herxheim

Landesliga: FSV Offenbach – Viktoria Herxheim 0:3 (0:3)

Hurrikan Viktoria brauchte 3 Minuten um Offenbach zu vernichten und ebbte dann ab. Die Ausläufer richteten bis zum Schlusspfiff keinen weiteren Schaden mehr an.

Der FSV wehrte sich nach dem ernüchternden turboschnellen Rückstand nach Kräften, konnte jedoch keine der 3-4 guten Chancen nutzen, gab somit die Punkte ab und hängt weiter in der engeren Abstiegszone fest.

Von der 10. bis zur 13. Minute ging alles wahnsinnig schnell, viel zu schnell für die Offenbacher Abwehrformation, die eher einem offenen Scheunentor glich – und Herxheim nutzte das weidlich aus.
In der 10. erzielte Nicolas Fink nach einer guten Rechtsflanke das 0:1. Eine Hereingabe von Patrick Stieber verwertete Cristian Cenusa – mit 40 schneller als seine teilweise halb so alten Gegenspieler – zum 0:2 in der 11.
Den Sack zu machte wiederum Fink, der einen Konter mit dem 0:3 abschloss.

Foto: 3 Tore in 3 Minute, da staunte der Fachmann und der Laie wunderte sich…

Vor immerhin über 500 Zuschauern offenbarte der FSV Offenbach die schon von der vergangenen Saison bekannten Schwächen; Fehler in der Abwehr, die der Gegner zu Treffern nutzt, und eine eklatante Abschlussschwäche. Ob sich bei einem Anschlusstor irgendwas am Endergebnis geändert hätte, ist reine Spekulation und eher unwahrscheinlich, aber in den restlichen 77 Minuten nach den 3 Einschlägen wäre die Partie wenigstens ein wenig spannender gewesen.
Gegen Ende tat sich in der Hinsicht immer weniger und aufgrund des einsetzenden Regens hatte Schiedsrichter Manuel Brell ein Einsehen und pfiff fast 2 Minute früher ab.

Foto: „Rudelbildung“ von Schützen und Vorbereitern

A-Junioren Regionalliga: FSV Offenbach – SV Elversberg

A-Junioren Regionalliga: FSV Offenbach – SV Elversberg 2:3 (1:1)

Statt nur 0:1 – nach 25 Sekunden Spielzeit – hätte es bis zur 37. Minute schon 0:3 oder 0:4 heißen können, wenn nicht müssen; das Spiel wäre nach einer halben Stunde entschieden gewesen. Da aber Elversberg nach der Führung auch beste Chancen nicht nutzen konnte, schlugen die aufopferungsvoll kämpfenden, nie aufgebenden FSV`ler eben in besagter 37. überraschend zurück und erzielten das 1:1 durch Tristan Wiese.

An den grundlegenden Kräfteverhältnissen änderte sich auch in der 2. Halbzeit nichts – ein wenig offener war die Partie aber. Dennoch ging der Favorit aus dem Saarland in der 58. Minute wieder in Führung. Und wie auch schon zuvor schlug Offenbach zurück und glich durch Luca Felix zum 2:2 (82.) aus. Bitter, dass man in der Nachspielzeit das 2:3 hinnehmen musste.

Zeiskamer Wochenturnier 2017 – Endspieltag (Freitag)

Am Endspieltag in Zeiskam erkämpfte sich Fortuna Billigheim mit einem Last-Minute-Sieg gegen FSV Offenbach den 3. Platz

Fortuna Billigheim – FSV Offenbach 2:1 (0:1)
Tore: 0:1 Hörner (21.), 1:1 Kollenda (45.), 2:1 Pilz (60.+1)

Und pünktlich um 20:00 Uhr pfiff Dorian Schurer das Endspiel zwischen dem FC Lustadt und dem einheimischen Jahn an. Der zwei Klassen tiefer angesiedelte FC wehrte sich nach Kräften, musste aber am Ende mit einem klaren 4:1 gegen die von vornherein als Favoriten angesehenen Zeiskamer die Segel streichen.
Glückwunsch an den TB Jahn Zeiskam.

Jahn Zeiskam – FC Lustadt 4:1 (2:0)
Tore: 1:0 Mees (21.), 2:0 Bohlen (28.), 2:1 Hellmann (59.), 3:1 Thiede (60.), 4:1 König (75.)

Bildergalerie >> Zeiskamer Wochenturnier 2017 – Tag 4 (Donnerstag)

Bildergalerie vom 4. Spieltag des Zeiskamer Wochenturniers

Info:
Endspielpaarungen am Freitag
18:30 Uhr, Spiel um Platz 3: Fortuna Billigheim – FSV Offenbach
20:00 Uhr, Endspiel: Jahn Zeiskam – FC Lustadt

Bildergalerie der Spiele:
FSV Freimersheim – Phönix Schifferstadt 1:2 (1:1)
FSV Offenbach – FC Lustadt 1:2 (0:1)

Foto: Markus Rummel, Sportlicher Leiter FSV Freimersheim

Zeiskamer Wochenturnier 2017 – Tag 2 (Dienstag)

Zeiskamer Wochenturnier – Ergebnisse vom Dienstag

18:45 Uhr: FSV Offenbach – FSV Freimersheim 3:0 (1:0)
Tore: 1:0 Hörner (27.), 2:0 Gallus (43.), 3:0 Mittenbühler (54.)

20:00 Uhr: Phönix Schifferstadt – FC Lustadt 0:2 (0:2)
Tore: 0:1 Imo (7.), 0:2 Chirieac (21.)

Paarungen am Mittwoch und Donnerstag

Mittwoch
18:45 Uhr: VfB Hochstadt – Phönix Bellheim
20:00 Uhr: Fortuna Billigheim – Jahn Zeiskam (Halbfinale 1)

Donnerstag
18:45 Uhr: FSV Freimersheim – Phönix Schifferstadt
20:00 Uhr: FSV Offenbach – FC Lustadt (Halbfinale 2)

Freitag
18:30 Uhr, Spiel um Platz 3: Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2
20:00 Uhr, Endspiel: Sieger HF1 – Sieger HF2

A-Jugend Regionalliga: FC Speyer – FSV Offenbach

A-Jugend Regionalliga: FC Speyer – FSV Offenbach 2:3 (0:1)

In einem gutklassigen und umkämpften Spiel setzte sich Offenbach knapp, aber verdient durch. Feiern konnten dennoch beide Teams, denn Abstiegskonkurrent Eisbachtal (Drittletzter) verlor zuhause gegen den Vorletzten Mülheim-Kärlich. Somit war schon vor dem letzten Spieltag sicher gestellt, dass Speyer und Offenbach auch nächste Runde in der Regionalliga gegen den Ball treten werden.

Tore: 0:1 Colin Meyle (33.), 1:1 Johannes Becker (50.), 1:2 Lukas Seringer (65.), 1:3 Stefan Herzner (76.), 2:3 Nico Steigleider (85.)
Zuschauer: 170

Foto: der Freistoß von Steven Knoblauch rauscht nur knapp über die Querlatte

Verbandsliga: FSV Offenbach – Hassia Bingen

Verbandsliga: FSV Offenbach – Hassia Bingen 2:3 (1:2)

Alles (fast) wie immer in dieser Saison – nicht schlecht gespielt und trotzdem (wieder) verloren.

Hätte Alex Wiemers 23 Sekunden nach dem Anpfiff seine Großchance genutzt, wer weiß… aus freier Position schob er den Ball neben den Binger Kasten. Die Strafe folgte in der 19. Minute, als sich Dominik Ahlbach zentral durchsetzte und Dennis Mandery keine Chance ließ, 0:1. Mit dem 0:2 in der 26. durch Espen Lautermann schien die Entscheidung für die favorisierte Hassia schon gefallen. Der schnelle Anschluss zum 1:2 nur 2 Minuten später (28.), erzielt von Wiemers, ließ wieder Hoffnung aufkeimen im Queichtalzentrum. Ein Punkt wäre zumindest gut für die Moral, aber nur drei Punkte brächten die Wünstel-Truppe einigermaßen weiter im Ansinnen, wenigstens vor Mombach zu bleiben – und damit noch eine klitzekleine Chance auf den Ligaverbleib zu haben – und nicht als Tabellenletzter die Runde abzuschließen.
Nach der heutigen Niederlage muss man für den aktuellen Spieltag auf Idar-Oberstein (zuhause gegen Mombach) hoffen und am letzten Spieltag in Bad Kreuznach nochmal alle Kräfte für einen Sieg bündeln.

Foto: Das 0:1 von Dominik Ahlbach (Nr. 25)

Foto: Das hätte der 2:2 Ausgleich sein können. Timo Steigner scheitert an Fabian Haas

In der 68. hatte Timo Steigner die große Chance zum Ausgleich. Sein Abschluss war zu schwach und nicht platziert genug, um Fabian Haas zu überwinden. Nicht 2:2, sondern 1:3 hieß es 4 Minuten später. In der 72. wurde der eingewechselte Fabian Liesenfeld bei seinem Sololauf eher begleitet denn gestört, 1:3. Indisponiert war auch die Gästeabwehr inklusive Torwart Haas in der 76. als Tim Hörner nach einer Flanke das 2:3 erzielen konnte. In der Schlussviertelstunde folgte noch die ein oder andere Halbchance für Offenbach; der eingewechselte Thomas Gottlieb sorgte für ein wenig Betrieb vorne. Aber zwingend war das nicht mehr und es blieb bei der knappen Niederlage.

Offiziell wurden vor dem Spiel die sicheren Abgänger verabschiedet (vlnr): Marco Hust, Tim Fischer, Timo Steigner, Alex Wiemers