Bericht und Bilder >> Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau

Bilder und Bericht >> Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau 1:5 (1:1)

Tore: 0:1 Ardit Hoxhaj (3.), 1:1 Jerome Mitchell (15.), 1:2 Mustafa Kadrija (53.), 1:3 Mustafa Kadrija (62.), 1:4 Ardit Hoxhaj (86.), 1:5 Mirand Kryeziu (90.)
Zuschauer: 400

Am Ende war es ein deutlicher Sieg des ASV, und auch hochverdient. Lange Zeit aber, speziell in der 1. Halbzeit sah es danach nicht unbedingt aus. Queichheim gestaltete die Angelegenheit gegen die favorisierten Landauer ausgeglichen, hatte phasenweise sogar die Feldhoheit. Leider muss in diesem Zusammenhang gleich relativiert werden, denn aus den spielerischen Möglichkeiten konnte in Form von Torchancen oder gar Toren kein Kapital geschlagen werden. Lediglich der 20m-Knaller von Jerome Mitchell, immerhin das schönste Tor des Tages, stand zu Buche.

Aber sonst muss die Angriffsleistung als sehr mangelhaft bezeichnet werden. Nicht selten wurde auf den Außenbahnen gut nach vorne agiert, die Flanken und Hereingaben waren dann so gut wie immer überhastet, unkonzentriert, sprich einfach schlecht ausgeführt. Flanken aus guten Positionen, die im Himmel über den Gehäusen statt vor diesen landeten, waren die Folge. Da auch die Standards, Freistöße und vor allem die Eckbälle durchweg grottenschlecht ausgeführt wurden, wundert es einen nicht, dass es für den FVQ nur zu einem einzigen Tor reichte.
Das alles ohne die Leistung der ASV-Mannschaft zu schmälern. Die agierte abgezockt und clever und nutzte die Fehler und Nachlässigkeiten des Gegners gnadenlos zum Einzug ins Pokalfinale aus!

Foto: Dennis Gläßgen kann dem Ball nur noch hinterher schauen – 0:1 durch Ardit Hoxhaj

Das alles machte der ASV Landau besser. Beim 0:1 in der 3. Minute nutzte Ardit Hoxhaj auf der linken Außenbahn die Schlafmützigkeit der gegnerischen Defensive, zog davon und ließ Dennis Gläßgen keine Abwehrchance. Der schnelle Ausgleich durch Mitchell machte Hoffnung auf eine spannende Pokalpartie. War es in gewissem Sinn ja auch, aber die oben beschriebenen Defizite der Einheimischen wurden schnell deutlich. So ging es ohne die zumindest nicht unmögliche Führung für die Gastgeber nur mit dem Unentschieden in die Halbzeitpause.

Foto: 3:1 durch Kadrija nach Freistoß K. Durmishaj

8 Minuten nach Wiederanpfiff (53.) konnte Gläßgen einen Schuss von Ardit Hoxhaj noch abwehren, aber gegen den Nachschuss von Mustafa Kadrija war er machtlos. Wie hier beim 1:2 war Kadrija auch beim 1:3 in der 62. zur Stelle als er gebraucht wurde. Kujtim Durmishajs Freistoß konnte Gläßgen nur kurz abwehren, Kadrija reagierte am schnellsten und schob ein.

Trotz Zweitore-Vorsprung für die Gäste war noch keine Entscheidung gefallen, denn Queichheim bäumte sich auf und kam übers Mittelfeld gut in den Offensivbereich – dort war allerdings wie schon die ganze Zeit vorher krasse Flaute. Teilweise schaffte man es nicht mal die Eckbälle hoch in den 16er fliegen zu lassen. Die waren komplett schlecht getreten und eine leichte Beute der ASV-Verteidiger. Und kam man doch mal zu einem Abschluss war der ungenau und ungefährlich. Trotz des Fehlens des etatmäßigen Mittelstürmers darf, nein, muss da mehr bei rumkommen.
Die offensive Einstellung des FV nutzte Landau kurz vor Spielende zu zwei Kontern und den Toren 4 (86.) und 5 (90.) – also zum 1:5 Endstand.

Foto: Kryeziu schiebt ein zum 1:5 Endstand

Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau

Halbfinale Kreispokal Südpfalz: FV Queichheim – ASV Landau 1:5 (1:1)

Tore: 0:1 Ardit Hoxhaj (3.), 1:1 Jerome Mitchell (15.), 1:2 Mustafa Kadrija (53.), 1:3 Mustafa Kadrija (62.), 1:4 Ardit Hoxhaj (86.), 1:5 Mirand Kryeziu (90.)

Der ASV Landau steht als erster Finalteilnehmer im Südpfälzer Kreispokal fest. Am Ostermontag in Wörth bei der Partie Bavaria Wörth gegen FSV Freimersheim wird der Gegner ermittelt.

Bericht und Bilder

Fotos: Der Schlusspunkt kurz vor Spielschluss; das 5:1 durch Mirand Kryeziu

A-Klasse: SV Rülzheim II – ASV Landau

A-Klasse: SV Rülzheim II – ASV Landau 4:1 (2:1)

Highlight dieses gutklassigen Nachholspiels war sicherlich der 30m-Knaller von Marcel Grallert zum 2:1 in der 45. Minute, also kurz vor der Pause. Er erkannte, dass der ASV-Torwart Goncalves da Cunha etwas weit vor seinem Kasten stand, zog ab und traf unhaltbar in den Winkel – tolles Tor.
Nach Treffern von Dennis Faust (26.) und Serkan Sendar (33.) stand es bis dahin 1:1. Der ungedeckte Faust hatte keine Mühe die gute Hereingabe von links zur verdienten Führung für Rülzheim zu nutzen. Auf der anderen Seite profitierte Sendar von dem unwiderstehlichen Flankenlauf von Spielertrainer Fadil Durmishaj.
Gegen gute und immer gefährliche Gäste hatte die Hartenstein-Elf leichte Feld- und Chancenvorteile, insofern ging die Halbzeit-Führung in Ordnung.

Nach Wiederanpfiff drängte Landau auf den Ausgleich und hatte durch Shkodran Kryeziu einen ansehnlichen Abschluss (56.), der aber knapp vorbei ging. Der Knackpunkt zu Gunsten der Einheimischen folgte eine gute Viertelstunde vor Schluss. In der 73. Minute landete ein flacher Distanzschuss von Durmishaj nur am Pfosten – im Gegenzug gelang dem kurz zuvor eingewechselten Kevin Goodloe das 3:1. Zweitoreführung statt dem möglichen 2:2, das war mindestens die Vorentscheidung.

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Landau ließ sich jedoch nicht hängen und hatte in der 82. gleich die Dreifachchance zum Anschluss. Den ersten Schuss wehrte Sandro Faulhaber mit Mühe ab, warf sich dann aber noch zweimal mutig und erfolgreich in die folgenden Nachschüsse. Mit einem 2:3 Anschlusstreffer wäre es die restlichen 8 Minuten nochmal spannend geworden. So aber lief den Landauern die Zeit weg und als (der ebenfalls zuvor eingewechselte) Patrick Vollmann in der 89. das 4:1 gelang, war die Sache endgültig geritzt – Schiedsrichter Johannes Müller pfiff denn auch sekundengenau ab; und verhängte nach Spielende eine gelb-rote Karte gegen einen „diskutierenden“ ASV`ler.

Mit diesem verdienten Dreier schnuppert Rülzheim wieder ein wenig an die vorderen Ränge ran.
Landau ist vom Potenzial her kein Abstiegskandidat, vom Personal her sogar eine Mannschaft fürs vordere Drittel. Zumindest ein Teil der Konzentration geht flöten durch unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichter…

A-Klasse: Phönix Bellheim – ASV Landau

Phönix Bellheim – ASV Landau 4:0 (2:0)

Bericht: phönixblauer

Gegen den erwartet unbequemen Gegner aus Landau kam der FC Phönix dank einer konzentrierten Leistung zu einem verdienten Heimerfolg, der am Ende vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel.

Die 100 Zuschauer im Franz-Hage-Stadion erlebten eine muntere Partie, in der die Gäste sich keinesfalls versteckten sondern immer wieder recht ansehnlich ihr Heil in der Offensive suchten. Dem Phönix boten sich entsprechend Räume für Konter und so konnten auf beiden Seiten einige gute Möglichkeiten bestaunt werden.

Erstmals gefährlich wurde es nach 8 Minuten, als Peter Kellerhals einen Freistoß aus über 30 Metern an den Querbalken des von Masum Demirel gehüteten ASV-Tores setzte. Zehn Minuten später stand Simon Keakavocy nach einer Flanke von Sascha Trauth zwar frei aber ungünstig zum Ball, so dass er das Leder knapp über den Kasten köpfte.

Nach 20 Minuten traten dann die Gäste erstmals richtig gefährlich in Erscheinung. Einen Fernschuss von Mirsad Hoxhaj konnte Andi Benz zur Ecke klären, die kurz auf Mannschaftskapitän Kujtim Durmishaj gespielt wurde. Dessen Flanke fand den in der Mitte völlig blank stehenden Fadil Durmishaj, dessen Kopfball nur Zentimeter am Pfosten vorbei strich. Benz wäre geschlagen gewesen.

Bellheim brachte sich dann mit dem nächsten Angriff zählbar aufs Papier. Serge Messie Tanguy zog von der linken Seite an den Strafraum und schloss aus halblinker Position wuchtig ab. Demirel konnte das Geschoss nur nach vorne abprallen lassen und Simon Keakavocy staubte handlungsschnell aus spitzem Winkel zur Phönix-Führung ab (26.).

Fast im Gegenzug bot sich Mustafa Kadrija die Chance zum Ausgleich, nachdem er über die rechte Bellheimer Abwehrseite bis in den Strafraum vorgedrungen war. Den Abschluss aufs kurze Kreuzeck parierte Benz mit einer Hand (27.). Ähnlich stark wehrte auf der anderen Seite Demirel einen Strahl von Dennis Faust ab, der nach 32 Minuten von der Strafraumkante Maß genommen hatte.

Das Spiel wogte in der Schlussphase der ersten Hälfte hin und her und beide Mannschaften spielten mit offenem Visier auf den Torerfolg. Dem ASV gelang zwar der nächste Treffer in der Partie, dieser fand allerdings wegen einer Abseitsstellung des Torschützen keine Anerkennung durch den souverän leitenden Martin Sommer (39.). Im Gegenzug hatte Messie den zweiten Treffer für seine Farben auf dem Fuß, legte sich den Ball jedoch einen Tick zu weit vor, so dass Demirel und Lulzim Muaremi mit vereinten Kräften klären konnten (40.).

Fadil Durmishaj brach einmal mehr über die linke Seite durch und forderte Benz mit einem Schuss aufs kurze Eck, den der Keeper entschärfte und unmittelbar abwarf, um den zweiten Treffer der Hausherren einzuleiten. Peter Kellerhals legte den Ball geschickt an seinem Gegenspieler vorbei auf die rechte Seite und spielte einen in dieser Runde schon mehrach gesehenen perfekten Diagonalpass auf Messie, der aus kurzer Distanz das 2:0 markierte und seinen Treffer ausgiebig feierte (44.).

Mit der Führung im Rücken spielte der Phönix im zweiten Durchgang wesentlich dominanter und kam zu guten Möglichkeiten. Kellerhals mit einem Schuss aus über 25 Metern, den Demirel parieren konnte (52.) sowie Dennis Hoffmeister, der schön freigespielt von Dennis Faust aus zentraler Position am Tor vorbei schoss (59.) verpassten die Möglichkeit zur frühen Entscheidung. Die gelang dann in der 63. Minute, nachdem Simon Keakavocy einen eroberten Ball blitzschnell zu Messie durchsteckte, der von der Strafraumgrenze aus wuchtig ins linke Eck netzte und das 3:0 erzielte.

Der Widerstand der Gäste war spätestens jetzt gebrochen und der Sieg für den Phönix besiegelt. Dennoch setzte der spielstarke Kapitän Kujtim Durmishaj immer wieder seine Vorderleute gekonnt in Szene, so dass ein Treffer für Landau gar nicht unverdient gewesen wäre. Andi Benz hatte entscheidendes dagegen und machte jede sich bietende Gästechance zu Nichte.

Kurz vor Schluss gelang dem eingewechselten Fabio Bottaccio der Treffer zum 4:0-Endstand, der einen durchgerutschten Einwurf von Sascha Trauth aus 14 Metern zentraler Position im linken Eck unterbrachte (88.).