Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim 0:1 (0:0)

Tolle Spielzüge, rassige Zweikämpfe, spannende Torraumszenen, schöne Tore – all das bekamen die Zuschauer in diesem Derby, das fast schon ein Klassiker ist, nicht zu sehen.
Die Aktionen in der ersten Halbzeit blieben alle schon im Ansatz hängen. Anzahl der Torchancen gleich Null; bei den halben oder viertel Torchancen kann man mit viel gutem Willen jeder Mannschaft 1-2 zusprechen.

Fotos: Kopfball Philipp Keller zum 1:0 Siegtreffer – SVG-Torwart Sebastian Schindler kann dem Ball nur hinterher schauen

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Die Flaute wurde in der 54. Minute mit Hilfe eines Standards beendet. Nach Freistoß von Christian Slatnek stieg Philipp Keller am höchsten und köpfte ein zum 1:0. Man kann von „verdient“ sprechen, weil Herxheim bis dahin die aktivere Elf gewesen war. Das Tor tat dem Spiel gut – naja, bedingt. Die Mittel, die beide Teams zur Verfügung hatten waren begrenzt und blieben es auch nach dem Treffer. Klar, Geinsheim musste etwas mehr wagen nach Vorne, was Herxheim eigentlich Kontermöglichkeiten hätte eröffnen sollen; so läuft das dann ja meistens.
Die Realität war allerdings die, dass Geinsheim nicht die Qualität hatte, die Viktoria-Abwehr ernsthaft unter Druck zu setzen und in Verlegenheit zu bringen, und Herxheim schaffte es nicht, die vorhandenen Räume zu schnellen Gegenstößen zu nutzen.
Halt stopp, da war doch noch was! In der 82. Minute, nach einem Eckball köpfte Pascal Nebel nur knapp neben das von Konstantin Stengel gehütete Gehäuse. Das hätte der Ausgleich sein können, ja eigentlich müssen, denn wirklich verdient hatte den Sieg keiner. Der Viktoria wird das jedoch herzlich egal sein – drei Punkte sind drei Punkte, ohne Wenn und Aber. Nichtsdestotrotz fragt man sich, wann denn endlich der zum Rundenauftakt (vorm Heimspiel gegen Geinsheim) versprochene „begeisternde Fußball“ geboten wird, der „den Fan mitreißt“!? Bisher war davon wenig bis nichts zu sehen. Ergebnisfußball gab es in Herxheim vergangene Saison schon zu sehen, und da war es teilweise tatsächlich mitreißend und dramatisch. Nunja, es braucht halt alles seine Zeit – Geduld, liebe Viktoria-Fans. Siebter in der Tabelle und nächste Woche das Heim-Derby gegen Rülzheim ist auch nicht soo übel 🙂


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