Verbandsliga: VfR Kandel – FSV Offenbach

Verbandsliga: VfR Kandel – FSV Offenbach 4:1 (1:1)

Böse abgestraft wurde der Gast aus Offenbach in der 2. Halbzeit. Nach dem 1:1 Unentschieden zur Pause, erhöhte Kandel den Druck enorm, musste aber, wie auch beim ersten Treffer, auf die extrem gut ausgeführten Standards bauen.
Nach dem 0:1 per Konter über Jonas Mittenbühler und abgeschlossen von Alexander Mellein in der 35. Minute, landete Yanik Wagners Kopfball in der 44. zum 1:1 Ausgleich im Netz. Vorausgegangen war ein vorzüglich in den 16er gebrachter Freistoß von rechts außen.

Foto: Marcel Meinzer gegen vier…

Wagner konnte schon zuvor (7.) ebenso einen gefährlichen Köpfer verbuchen, wie auf der Gegenseite Paul Brückner (17.), dessen Ball auf der Querlatte landete. Einen weiteren Kopfball setzte Felix Forstner in der 42. nur ganz knapp über den von Dennis Mandery gehüteten Offenbacher Kasten.
Nach der Pause konnte sich Offenbach kaum noch aus der Umklammerung befreien, der eingewechselte Yannick Schnider hatte die einzig gute Torchance für den FSV in der 76. Minute. Von halbrechts scheiterte er an Patrick Aust, der bravourös zur Ecke parierte. Ansonsten agierte offensiv fast nur noch Kandel. In der 55. wurde ein Kandeler Kopfball noch auf der Linie geklärt. Und immerhin dauerte es bis zur 75. Minute ehe das 2:1 fiel. Nach einem Eckball staubte Stefan Heinrichs aus kurzer Distanz ab. Nur 4 Minuten später (79.) verwandelte Pascal Hüll, zur Überraschung von Freund und Feind, den verhängten Freistoß von links außen ins lange Eck direkt, 3:1.

Anm.: Offiziell ist Marc Staiger der Schütze zum 3:1. Dass er wohl noch am Ball war, war von meiner Position aus nicht zu sehen.

Das Spiel war entschieden, aber der VfR stürmte weiter und erhöhte in der 88. auf 4:1 – natürlich nach einem Standard (Freistoß), natürlich mit einem Kopfball – von Marc Staiger.

Foto: Schiedsrichterin Fabienne Michel notiert das 3:1 von Stefan Heinrichs

War es in der 1. Halbzeit noch eine weitgehend ausgeglichene, temporeiche Partie, wies der VfR Kandel im zweiten Spielabschnitt die abstiegsbedrohten Offenbacher mit Powerfußball in die Schranken und gewann, durchaus ein wenig deprimierend für die junge Wünstel-Truppe, auch in der Höhe verdient. Auch wenn den Gastgebern kein Tor aus dem Spiel heraus gelang, Standards gehören nun mal dazu, und die waren alle gut und gefährlich – und vier mal erfolgreich.

Foto: Diesen guten Abschluss von Christian Burgstahler parierte Dennis Mandery prima zur Ecke

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