Oberliga: FV Dudenhofen – SVE Trier

Oberliga: FV Dudenhofen – SVE Trier 1:1 (0:0)

Zuschauer: 505

Insgesamt gerechtes Unentschieden

Sorry, hatte den Bericht fertig, da stürzte Windows ab – alles weg. Deshalb jetzt nur noch eine gestraffte Version 🙁

Gleich zu Beginn erzielten die favorisierten Trierer ein Abseitstor. Ein früher Rückstand blieb dem FVD erspart. Selbst inszenierte man einige gute Offensivaktionen, der Abschluss war jedoch durchgehend ungenügend. Das lag vor allem an der konzentrierten Gästeabwehr, die die Basis war für ein durchdachtes Aufbauspiel bis nach vorne in die Spitze, wo allerdings der wirklich gefährliche Verwerter fehlte. Zur Pause blieb es folgerichtig torlos.

Der Wiederanpfiff verzögerte sich aufgrund der Schmährufe und der Banner gegen DFB und Dietmar Hopp. Die berühmt-berüchtigte „Stufe 1“ konnte der Schiedsrichter nicht ignorieren. Dann ging es aber doch regulär weiter.
In der 61. Minute erzielte Michael Bittner mit einer tollen Direktabnahme nach Linksflanke von Eric Häußler das 1:0. In der 79. egalisierte der grade eingewechselte Jonas Amberg per Nachschuss, nachdem der erste Abschluss von Malcolm Little an die Lattenunterkante gelenkt werden konnte. Am Ende stand eine leistungsgerechte Punkteteilung.

Alles hätte damit in Ordnung und abgehakt sein können, wäre da nicht dieser Nebenkriegsschauplatz gewesen.
FVD-Stürmer Julian Scharfenberger machte seinem Frust und Ärger über das Verhalten der gegnerischen Fans in Facebook mit einem Statement Luft:

Video: 4 Freistöße des FV Dudenhofen – naja…


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Oberliga: TuS Mechtersheim – FV Diefflen

Oberliga: TuS Mechtersheim – FV Diefflen 1:1 (0:0)

In einer weitgehend ausgeglichenen Partie teilten sich die Kontrahenten verdientermaßen die Punkte.
Während Diefflen mit dem Auswärtspunkt nach Rückstand zufrieden sein kann, ist das Remis für den TuS eher als weiterer Rückschlag zu bezeichnen. Drei von vier direkten Konkurrenten gegen den Abstieg fuhren drei Punkte ein und Mechtersheim rutschte dadurch auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Sollte Eisbachtal in Elversberg eine Überraschung gelingen, hätten die Blauen gar die rote Laterne in den Händen. Ein klein wenig Anschluss könnte der TuS wieder herstellen mit einem Sieg am Mittwoch im Nachholspiel gegen Engers. Möglicherweise wird auch diese Partie in Rülzheim ausgetragen.

Beide Teams hatten auf dem Rülzheimer Kunstrasen in der 1. Halbzeit jeweils zwei echte Torchancen. Bei den „Einheimischen“ verfehlte Neuzugang Tilman Jahn zweimal das Ziel. Auf der Gegenseite scheiterten die Gäste zweimal am Alu. Torlos ging es in die verregnete 2. Halbzeit.
In dieser ging Mechtersheim durch einen weiteren Neuzugang in der 64. zunächst in Führung. Daisuke Ando verwertete eine Rechtsflanke zum 1:0. Chris-Peter Haase glich in der 81. nach einer unübersichtlichen Situation im Mechtersheimer Strafraum zum 1:1 aus.

Oberliga: FV Dudenhofen – TuS Mechtersheim

Oberliga: FV Dudenhofen – TuS Mechtersheim 1:1 (1:1)

In einem temporeichen Oberliga-Lokalderby vor knapp 1200 Zuschauern trennten sich die Kontrahenten insgesamt gerechterweise Unentschieden.

Ein Missverständnis in der FVD-Abwehr nutzte Lukas Metz in der 5. Minute zum 0:1.
Nach 26 Minuten glich Daniel Eppel per Foulelfmeter zum 1:1 aus.

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Oberliga: FV Dudenhofen – Arminia Ludwigshafen

Oberliga: FV Dudenhofen – Arminia Ludwigshafen 6:0 (2:0)

Wow, was für ein Abschuss für die Arminia.
Dudenhofen katapultiert sich mit diesem Kantersieg auf Platz 4 der Tabelle, vor Worms und Koblenz und nur 6 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Schott Mainz. Tendenz Regionalliga!?

Arminia-Kommentar zum Spiel

Nach ausgeglichener Anfangsphase und leichtem Chancenplus für Dudenhofen, begann das Desaster für die Gäste mit dem Eigentor von Daniel Evrard in der 28. Minute. Beim Versuch zu klären, drosch er die Kugel ins eigene Netz, zum 0:1. In der 39. folgte ein Geniestreich von Julian Scharfenberger, der aus 24m urplötzlich und für alle überraschend abzog und genau neben den Pfosten ins Tor traf, zur 2:0 Pausenführung.

Vor 680 Zuschauern blieb die Partie in der 2. Halbzeit zunächst torlos. Das änderte sich kurz nach der Gelb-Roten Karte in der 60. Minute für den nach der Pause eingewechselten Daniel Gulde. Nach dem 3:0 von Scharfenberger, der in seiner typischen Manier einen Konter vollendete, ging es Schlag auf Schlag. In der 72. profitierte Eric Häussler von der guten Vorarbeit von Paul Stock und musste nur noch einschieben, 4:0. Eine Minute später war der eine Minute zuvor eingewechselte Daniel Herbel erfolgreich, 5:0. Auch das 6:0 in der 88. war einem Einwechselspieler vorbehalten, und zwar dem 10 Minuten zuvor auf den Platz gekommenen Christopher Koch.

Fotos: Paul Stock gibt nach innen, wo Eric Häussler gegen die inzwischen vollkommen desorientierte Arminia-Abwehr, die keine ernsthafte Gegenwehr mehr leistete, locker vom Hocker zum 4:0 einnetzen kann

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Oberliga: FV Dudenhofen – Schott Mainz

Oberliga: FV Dudenhofen – Schott Mainz 1:0 (0:0)

Mit einer bärenstarken Leistung und erneut einem Zaubertor von Paul Stock wurde der Oberliga-Tabellenführer Schott Mainz hochverdient mit 1:0 bezwungen.

Video von Sportler86 – Youtube-Kanal von Sportler86


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Das war eine wahrlich beeindruckende Leistung des FVD gegen das Mainzer Spitzenteam. Zuhause bleibt man damit weiterhin ungeschlagen und hat in 7 Spielen nur einen Punkt abgeben müssen. Auswärts ist bei 4 Niederlagen und 2 Unentschieden allerdings noch Luft nach oben. Die Luft nach oben in der Tabelle wird da schon dünner, aber hinter den „großen Fünf“, Mainz, FCK, Koblenz, Worms und Trier ist die Schulz-Elf „Best of the Rest“ – auch das eine beeindruckende Leistung in einer recht starken und recht ausgeglichenen Oberliga.
Die Auswärtsbilanz könnte am kommenden Samstag aufgebessert werden, wenn man bei der TuS Koblenz antreten muss – gewiss keine leichte Aufgabe.

Im Nachhinein betrachtet scheint der Sieg für Dudenhofen nie so wirklich in Gefahr gewesen zu sein. Die Schwarz-Gelben lieferten eine hochkonzentrierte und fehlerfreie Leistung ab. Aufgrund der Chancenverteilung hätte der Sieg auch höher ausfallen können. Julian Scharfenberger verpasste in der Anfangsphase zweimal knapp (einmal drüber, einmal an den Außenpfosten) und später hatte auch Paul Stock mindestens einen sehr guten Abschluss, den Gästekeeper Tim Hansen parieren konnte.

Demgegenüber hatte Schott Mainz im Prinzip eigentlich nur Halbchancen. Der gut mitspielende FVD-Keeper Malcolm Little wurde auf keine wirklich gefährliche Probe gestellt, was auch der Verdienst einer intensiven Abwehrarbeit war. Trotzdem war klar zu erkennen, dass der Gast keine Sekunde lang aus den Augen gelassen werden durfte. Schott baute hintenrum gut auf, passte und spielte sich durchs Mittelfeld bis an oder teilweise in den 16er, aber dort fehlte so ein Mann wie Dudenhofen ihn mit Paul Stock halt hat. Einer, der in der gefährlichen Zone tatsächlich den Ball bearbeiten kann und dann den Abschluss sucht.

So wie es Paul Stock in der 58. Minute tat, als er im Strafraum die gegnerischen Abwehrspieler wie Anfänger aussehen ließ, den Torwart auch düpierte und zum 1:0 einschob.
Nicht nur aufgrund dieser Szene bezeichnete der frühere FVD-Stürmer Peter Kellerhals seinen „Nachfolger“ Paul Stock als „Stürmer der Extraklasse“.
Und nach diesem Tor sahen die 290 Zuschauer eine nochmalige Steigerung der Spannung, denn Mainz intensivierte nun seine Bemühungen die Niederlage zu vermeiden. Dudenhofen hielt jedoch Stand und konnte sich nach den knapp 94 gespielten Minuten über einen richtig geilen Sieg freuen.

P.S. Dass hier hauptsächlich vom Torschützen die Rede ist, liegt in der Natur des Fußballspiels, das durch Tore entschieden wird. Zu dieser Partie gegen Schott Mainz muss aber ausdrücklich gesagt werden, dass ALLE Dudenhofener Spieler eine Partie der Extraklasse geboten haben – und taktisch haben auch die Trainer, Christian Schultz und Steffen Litzel alles richtig gemacht. Nur so kann man gegen einen so starken Gegner, wie Mainz es nun mal ist, auf diese Art und Weise gewinnen.
Also, das Kompliment für ein tolles Spiel geht an das komplette Team 🙂

Foto: Paul Stock ließ 4 Gegenspieler ins Leere laufen, umkurvte auch den Torwart und schob zum Siegtreffer ein

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Oberliga: FV Dudenhofen – SV Gonsenheim

Oberliga: FV Dudenhofen – SV Gonsenheim 1:1 (0:1)

Zuschauer 270
Bes. Vork.: Gelb-Rot Enzenhofer (84.)

Die ersten Punktverluste zuhause wird Dudenhofen verschmerzen können. Grob gesagt fiel mit Paul Stock, Bittner, Barin, Hoffmann und Said eine halbe Stammmannschaft aus, zusätzlich zu den länger Ausgefallenen, Moritz Stock, Koch und Wollf (ohne Gewähr auf Vollständigkeit). Da ist ein Punkt gegen den starken Tabellennachbarn aus Gonsenheim eindeutig ein Punktgewinn, zumal nacdh Rückstand und Unterzahl in den letzten 10 Minuten.

Die erste Einschussmöglichkeit hatte Julian Scharfenberger ind er 5. Minute. Aus 11m scheiterte er am guten Reflex von Torsteher Paul Simon. Danach nahm der Gast das Zepter in die Hand, der in der 22. Minute folgerichtig mit 1:0 in Führung ging. Luigi Canizzo nahm einen schönen Steilpass auf, setzte sich halblinks durch und ließ Marcel Johann mit dem Flachschuss ins rechte Eck keine Abwehrchance.

Entscheidendes tat sich bis zum Ausgleich in der 68. nicht wirklich. Da köpfte Scharfenberger eine von links kommende, Richtung langer Pfosten fliegende Flanke aus kurzer Distanz ein zum 1:1. Danach nahm die Partie nochmal Fahrt auf; Gonsenheim traf auf der Gegenseite nur den Pfosten, in der 84. musste Timo Enzenhofer mit Gelb-Rot runter, Co-Trainer Steffen Litzel wechselte sich ein und ging in die Spitze. Das belebte die Offensivbemühungen Dudenhofens nochmal. Und nach dem Ausgleich war Dudenhofen deutlich näher am Siegtreffer als der Gast, der wohl auch seinem Tempo aus der 1. Halbzeit Tribut zollen musste und nun nicht mehr so dominant und selbstbewusst auftrat wie zuvor.

Den allerletzten Torschuss hatte Matteo Feuerstein. Sein Abschluss von halblinks geriet etwas zu schwach um erfolgreich einzuschlagen und war kein Problem für Simon. So blieb es auch nach den von der guten Schiedsrichterin Naemi Breier angeordneten 4 Extraminuten beim insgesamt gerechten Unentschieden.

Wie schwer die Verletzung von Marcel Johann aus der 58. Minute ist – ein Muskel machte zu – muss man sehen. Sein Kollege, Malcolm Little, übernahm die Position in der letzten halben Stunde und bewies, dass er ein würdiger Stellvertreter sein kann.

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Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier

Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier 2:1 (2:0)

Videos vom großen Frust der Trierer Eintracht

Video: PK; Statements der Trainer


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Einen nicht unbedingt erwarteten, wenn auch superwichtigen Dreier fuhr der TuS gegen den bisherigen Tabellenzweiten aus Trier ein.
In einer guten ersten Halbzeit erzielte Hori Ryunosuke in der 14 Minute das 1:0. Sein Landsmann Kazuaki Nishinaki ballerte den Ball in der 37. Minute aus 20 in den Winkel zum 2:0. Da Mechtersheim teilweise richtig guten Fußball spielte und Trier seiner Favoritenrolle in keinster Weise gerecht wurde, war die Zweitore-Führung zur Halbzeit sehr verdient.
Schrecksekunde in der 41. Minute als ein Mechtersheimer Abschlag nicht aus dem Strafraum raus kam, sondern beim Gegner landete, der aber trotz Überzahl nicht die Übersicht hatte, den Lapsus zu verwerten.

In der 2. Halbzeit bemühte sich der Gast das Spiel an sich zu reißen und möglichst zu drehen. Das gelang zeitweise und mündete im 1:2 Anschlusstreffer durch Tim Garnier in der 62. Minute. Eine vermeidbare Flanke von links köpfte der Trierer Torjäger aus kurzer Distanz ins Netz.
Schon gleich zu Beginn der 8-minütigen Nachspielzeit, die durch eine kleine Unterbrechung wegen einer Rudelbildung nötig geworden war, konnte der eingewechselte und auf die Reise geschickte Jannik Styblo den entgegenkommenden Denis Wieszolek nicht überwinden – das hätte das 3:1 und die Entscheidung sein können und eigentlich müssen. Die letzten 7 Minute blieb es somit noch leidlich spannend, endete aber vor 270 Zuschauern mit dem insgesamt verdienten Sieg für TuS Mechtersheim.

Und last but not least; Respekt und Kompliment an den Schiri, Tobias Hauer, der absolut einwandfrei entschieden und gepfiffen hat und sich durch die absurden Beleidigungen von außerhalb nicht aus der Ruhe bringen ließ.

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Oberliga: FV Dudenhofen – Röchling Völklingen

Oberliga: FV Dudenhofen – Röchling Völklingen 3:1 (3:0)

Nichts zu holen gab es für den SV Röchling Völklingen beim FV Dudenhofen. Dudenhofen ging als klarer Favorit ins Spiel und erfreute seine Fans mit einem klaren und sicheren 3:1 Sieg.
Mit diesem Dreier hält der FVD weiterhin Anschluss an die Tabellenspitze. In der Heimtabelle liegen die Gelb-Schwarz mit einer makellosen Bilanz sogar ganz vorne!
Die Lokalkonkurrenten Arminia Ludwigshafen und TuS Mechtersheim quittierten ihrerseits Niederlagen und müssen sich eher auf einen Kampf gegen den Abstieg einstellen. Ganz prekär die Lage in Mechtersheim. Mit lediglich 3 Punkten nach 9 Spielen und einem schlechten Torverhältnis, ist man, fast schon abgeschlagen, Letzter.
Will der TuS da unten noch raus kommen, würde man eine überaus beeindruckende Siegesserie starten müssen.

Foto: Paul Stock erzielt das 1:0

Foto: Julian Scharfenberger erzielt das 2:0

200 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für den FVD schlägt – bejubelten in der 11. und 12. Minute den Doppelschlag zum 2:0. Paul Stock erzielte das 1:0. Und grade mal 60 Sekunden später erhöhte Julian Marc Scharfenberger auf 2:0.
Gleich zu Beginn hatte Völklingens Nico Zimmermann die große Gelegenheit zum Auswärtstor. Aus wenigen Metern setzte er das Leder aber über den Querbalken. Müßig zu fragen, was passiert wäre, wenn die Gäste in Führung gegangen wären. Zumal Röchling danach und insgesamt recht schwach agierte und ihre Zugehörigkeit zu den Abstiegskandidaten deutlich nachwies.

Noch bevor der Unparteiische Julian Jung die Akteure zur Pause bat, erzielte Tolga Barin das 3:0 (45.). Einen Freistoß, 20m vor dem Tor führte er schnell aus und traf gegen überraschte Gäste.

Der FVD gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel.
In der 2. Halbzeit verkürzte Nico Zimmermann in der 51. Minute per Handelfmeter auf 1:3.
In der restlichen Spielzeit hatte Röchling Völklingen lediglich noch einen gefährlichen Distanzschuss zu verbuchen, der von Marcel Johann, wenn auch mit voller Körperstreckung, sicher entschärft wurde. Das war nach dem Anschlusstreffer von den Gästen dann doch zu wenig, um Dudenhofen nochmal in echte Bedrängnis zu bringen.
Da der FVD seine Gegenangriffe auch nicht mehr mit voller Konzentration durchzog, blieb es die restlichen knapp 40 Minuten torlos und die Partie endete mit dem überzeugenden 3:1-Heimerfolg.

Nächster Prüfstein für den FVD ist auf gegnerischer Anlage der 1. FC Kaiserslautern U21 (Sonntag, 15:30 Uhr). Tags zuvor misst sich der SVRV mit dem SV Gonsenheim (15:00 Uhr).

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Oberliga: TuS Mechtersheim – Spfr Eisbachtal

Oberliga: TuS Mechtersheim – Spfr Eisbachtal 0:1 (0:0)

Der vorläufige Tiefpunkt des TuS Mechtersheim…

Der Letzte verliert zu Hause gegen den Drittletzten. Das ist ein echter Schlag ins Kontor des TuS. Die nach dem Spiel avisierte Pressekonferenz, quasi die Analysen der Trainer, fiel aus. Gästetrainer Marco Rollenscheidt war erleichtert und zufrieden; nicht weil er kein Statement abgeben musste, das tat er individuell, sondern weil sein Team einen am Ende verdienten Dreier erkämpft hatte.

Dabei hätte es ganz anders kommen können, eigentlich müssen. Mechtersheim dominierte die komplette erste Halbzeit über das Spiel. Der TuS hatte zahlreiche gute Offensivszenen und ließ hinten überhaupt nichts anbrennen. Die Chancenverwertung der in schwarz gekleideten Blauen war jedoch katastrophal. Selbst als man nach einer Hereingabe zu Dritt 2m vor der Torlinie präsent war und nur den Eisbachtaler Torwart vor sich hatte, brachte man die Kugel nicht im Netz unter.

Ein 1:0 zur Pause war locker drin, ein 2:0 möglich. Mit Glück vielleicht sogar noch mehr. Es blieb beim 0:0 nach 45 Minuten, was zumindest teilweise dem Ausfall der beiden Torjäger zugeschrieben werden darf. Eric Veth ist schon länger verletzt, jetzt gesellte sich Dana Kader mit einem Kreuzbandriss hinzu. Dass auch Abwehrchef Thorsten Ullemeyer passen musste, hatte sich zu dem Zeitpunkt noch nicht negativ bemerkbar gemacht.

Aber da war ja noch die zweite Spielhälfte. Und in der drehte sich das Blatt um 180 Grad. Eisbachtal stürmte sofort munter drauf los. Den ersten gefährlichen Freistoß von der linken Strafraumkante, überraschenderweise direkt ausgeführt, fischte Nazmi Seyman toll aus dem Winkel.

Und bis zur 79. Minute war Seyman der große Rückhalt, der bei sage und schreibe vier 1gegen1 Situationen und weiteren Abschlüssen der nun total überlegenen Gäste glänzend reagierte und parierte und damit seine Mannschaft vor dem Rückstand bewahrte.

In besagter 79. Minute lief wieder ein Gästestürmer auf ihn zu und Seyman entschärfte die Situation erneut – allerdings sah Schiedsrichter Tim Gillen ein unerlaubtes Einsteigen und pfiff. Es gab Freistoß 1m vor dem 16er und Rot für den Mechtersheimer Torwart. Laut Schiri hatte Seyman als letzter Mann den Stürmer gefoult. Bittere Sache, der beste Mann auf dem Platz musste runter und mit ihm Lukas Metz, der nach seiner Verletzung zum ersten Mal wieder eingesetzt werden konnte. Ebenso bitter, dass der (ungewollte) „Pass“ auf den Eisbachtaler von einem Mechtersheimer gekommen war.
Nach dem Spiel befragt, sagte Nazmi Seyman, dass er den Ball gespielt hatte und der Gegner ihn mit gestrecktem Fuß am Schienbein getroffen habe, was die Schramme am Schienbein bewies.
Nützt aber alles nichts, der Schiedsrichter hatte es als Notbremse erkannt und entsprechend entschieden.
[So wirklich gibt auch das Video nicht Aufschluss über die Aktion]

Den folgenden, über die Mauer geschlenzten Freistoß klärte der eingewechselte Peter Klug prima zur Ecke.
In der Nachspielzeit (92.) führte ein weiterer schneller Gegenstoß zum 1:0 für die Spfr Eisbachtal. Der erst Mitte der 2. Halbzeit eingewechselte David Quandel bugsierte die Kugel an Klug vorbei ins Netz. In diesem Zusammenhang war es der Höhepunkt einer einheimischen Abwehrleistung, gegen die ein offenes Scheunentor wie ein Hochsicherheitstrakt anmutet.

Insgesamt, aber vor allem aufgrund der 2. Halbzeit war es ein verdienter Sieg der Gäste, die sich nun, laut Trainer Rollenscheidt Richtung Tabellen-Mittelfeld orientieren wollen.
Mechtersheim bleibt weiterhin Träger der roten Laterne und wird sich für das nächste Spiel bei Regionalligaabsteiger Wormatia Worms was einfallen lassen müssen oder auf ein mittleres Wunder hoffen, um dort nicht absolut chancenlos zu sein. Zu beneiden ist Ralf Schmitt angesichts der nach wie vor zahlreichen Ausfälle und der damit nicht vorhandenen personellen Alternativen sicherlich nicht.

Bilder vom Spiel

Oberliga: FV Dudenhofen – FV Diefflen

Oberliga: FV Dudenhofen – FV Diefflen 2:0 (1:0)

Gegen einen starken Gegner fuhr der FV Dudenhofen im 7. Oberligaspiel schon den vierten Sieg ein und bleibt daheim weiterhin verlustpunktfrei!
Paul Stock mit dem 1:0 in der 10. Minute besorgte die zu dem Zeitpunkt überraschende Führung – die Gäste dominierten die Anfangsphase und hatten gleich die ein oder andere gute Offensivaktion. Timo Enzenhofer machte vor 250 Zuschauern mit seinem tollen 2:0 in der 65. den „Sack zu“.
Keeper Marcel Johann brillierte mit einer Glanzleistung und sicherte seiner Mannschaft das zu Null.

Foto: Klasse Einsatz, klasse Abschluss; Timo Enzenhofer nach seinem Tor zum 2:0 Endstand

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Oberliga: TuS Mechtersheim – Schott Mainz

Oberliga: TuS Mechtersheim – Schott Mainz 1:3 (0:1)

Extrem ersatzgeschwächt musste der TuS eine schlussendlich deutliche und verdiente 1:3 Niederlage quittieren – die Fünfte im sechsten Spiel. Einzig Wiesbach konnte bezwungen werden.

Grob gerechnet, eine halbe Stammelf war nicht dabei; Lukas Metz, Thorsten Ullemeyer, Manuel Maier, Eric Veth, Jannik Styblo, Peter Klug, Maximilian Waack.
Das wog zu schwer und konnte nicht kompensiert werden gegen keineswegs übermächtige, aber effektive Mainzer. Die gingen schon in der 2. Minute in Führung, als Raphael Assibey-Mensah in einen verunglückten, weil zu kurz geratenen Rückpass auf TuS-Keeper Nazmi Seyman spritzte und zum sehr frühen 0:1 einschob.

Mechtersheim wehrte sich in der Folge gegen den Rückstand; das Tor in der 6. Minute konnte aufgrund einer Abseitsstellung keine Anerkennung finden. Vor 207 Zuschauern ging es dann nach 45 Minuten und einem mäßigen Oberligaspiel mit dem Rückstand für den TuS in die Pause.

Ein Wechsel auf Seiten Schotts sollte entscheidend sein; Janek Ripplinger kam für Assibey-Mensah. Der traf kurz nach Wiederanpfiff zunächst nur den Pfosten. Dana Kader gelang in der 56. Minute das 1:1. Einen abgefälschten Schuss lenkte der Mainzer Tormann an den Pfosten, von dort kullerte der Ball die Torlinie entlang ehe Kader zur Stelle war und einschob. Mit dem Ausgleich schien eine Wende zugunsten Mechtersheim auf dem Platz zu liegen und im Raum zu stehen.

Die Wende trat jedoch nicht ein, weil „Joker“ Ripplinger in der 67. gegen eine schlecht organisierte Abwehr zum 1:2 abstauben konnte. So wurde die klasse Abwehr von Seyman im 1gegen1 nur eine Minute zuvor zur Makulatur.

Als dann Ripplinger in der 82. sein zweites Tor zum 1:3 erzielte, war die Niederlage für die Blauen perfekt. Per Bogenlampe aus weit über 30m Entfernung traf er ins Netz.
Kurz vor Spielende rauschte ein Distanzschuss Mechtersheims knapp am Mainzer Winkel vorbei; ein Anschlusstreffer wäre jedoch zu spät gekommen, Sekunden später pfiff Schiedsrichter Dominic Mainzer ab.

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