Oberliga: Arminia Ludwigshafen – Saar 05 Saarbrücken

Oberliga: Arminia Ludwigshafen – Saar 05 Saarbrücken 0:3 (0:0)

Das torlose Remis zur Halbzeit war schon schmeichelhaft für die Arminia, das 0:3 am Ende verdient.

Ein krasser Fehlpass vorm heimischen Strafraum in der 18. Minute leitete die erste Großchance für die 05er ein. Den folgenden 20m-Knaller lenkte der gute Paul Lawall mit den Fingerspitzen über die QUerlatte. Eine Minute später (19.) die nächste Großchance für die Gäste, geklärt zur Ecke. Ein weiterer gefährlicher Abschluss in der 25. parierte Lawall erneut zur Ecke.
Erst in der 30. hatte die Arminia den ersten, naja, nennen wir es Torschuss. Tim Amberger führte den fälligen Freistoß aus und verzog doch deutlich. Ein Kopfball von zu Beginn der Partie von Jannik Styblo aus über 14m Torentfernung veranlasste Gästekepper Marc Birkenbach zwar zu einer Flugeinlage, kann aber für einen Oberligatorwart kein ernsthaftes Problem darstellen und sah gefährlicher aus als es war.
Trotz eines klaren Chancenplus für Saarbrücken blieb es beim 0:0 zur Halbzeit.

Fotos: Kopfball Styblo – Parade Birkenbach

Mit der Einwechslung von Gianluca Ferraro (für Fabio Schaudt) zur 2. Halbzeit kam Schwung in die Offensivaktionen der Gastgeber. Ferraro hatte dann auch den ersten guten Abschluss der zweiten Hälfte. In der 53. Minute prüfte er aus 11m Birkenbach, der die Prüfung aber bestand. Ein weiterer Warnschuss der Gäste folgte in der 59. Nach einer Freistoßflanke köpfte Johannes Britz nur ganz knapp am Pfosten vorbei ins Toraus. Trotz dieser Chance waren die knapp 20 Minuten nach der Pause die beste Phase der Arminia. Aber mitten da hinein musste man nach einem schnellen Gegenangriff das 0:1 durch den eingewechselten Alexander Root hinnehmen. Die Hereingabe flog quer durch den 16er zu Root, der mutterseelenallein am langen Pfosten eindrücken konnte.

Foto: 0:1 durch Alexander Root

In der 74. hatte Lawall die Gelegenheit sich auszuzeichnen als er sowohl den Kopfball als auch den Nachschuss von Alexander Schmieden glänzend parierte. Chancenlos war er 3 Minuten später, als man Lukas Fekan einfach laufen und locker aus 18m flach abschließen ließ, 0:2 in der 77.
Nachdem Daisuke Ando – er war in der 73. für Nico Pantano gekommen – in der 86. ein schönes, aber wegen der Abseitsstellung ungültiges Tor erzielt hatte, erhöhte Saar 05 im Gegenzug auf 3:0.
Im Endeffekt war die Niederlage dann wurscht, weil Tabellennachbar Salmrohr in Neunkirchen gewonnen hatte und somit auch mit einem Dreier keine Verbesserung möglich gewesen wäre. Nach menschlichem Ermessen ist Arminia Ludwigshafen somit abgestiegen.

Oberliga : TuS Mechtersheim – SV Gonsenheim

Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Gonsenheim 4:3 (3:3)

Das war ein schöner, torreicher und auch erfolgreicher Saisonabschluss der Heimspiele – und dieses Spektakel hätte etwas mehr als 152 Zuschauer verdient gehabt. Die aber bereuten ihr Kommen mit Sicherheit nicht.

Foto: Florian Simon freut sich mit seinen Kollegen über seinen schönen Treffer zum 1:0

Der Torreigen begann schon in der 8. Minute, als Florian Simon aus 18m abzog und eine Fußspitze eine Gonsenheimers dem Schuss den kleinen entscheidenden Drall gab, um ihn über Gästekeeper Pascal Eder hinweg unter der Latte einschlagen zu lassen. Zwei Minuten später (10.) musste der Tus zweimal hintereinander auf der Linie klären, der nächste Abwehrversuch war regelwidrig und hatte einen Strafstoß zur Folge. Maziar Namavizadeh verwandelte sicher zum 1:1. Dies war sein erster Streich, der zweite folgte sogleich. In der 13. Minute setzte er etwa an der 5m-Linie einen Fallrückzieher an und traf zum 1:2. Bevor Namavizadeh seinen dritten Treffer erzielte, gelang Georg Ester der 2:2 Ausgleich. Die vorzügliche Hereingabe vom auf dem Flügel extrem agilen Steven Bendusch versenkte er mühelos im Netz; in der 16. Minute. In der 28. machte Namavizadeh den (nicht lupenreinen) Hattrick perfekt. Unwiderstehlich setzte er sich durch und beendete seinen Sololauf mit dem Schlenzer von links ins lange Eck zum 2:3.

Foto: 1:1 per Strafstoß von Maziar Namavizadeh

10 Minuten vor dem 3:3 per Handelfmeter durch Eric Veth in der 43. Minute, gab es heftige Diskussionen um ein nicht gegebenes Tor. Ester hatte geköpft und der fliegende Eder den Ball mit einer Hand zurück in den 5er befördert. Schiri Tom Bauer verließ sich auf seinen Assistenten, der den Ball nicht hinter der Linie gesehen hatte.
Nach einem abwechslungsreichen Spiel mit 6 Treffern ging es zur verdienten Ruhepause in die Kabinen.

Fotos: Hereingabe von Steven Bendusch, und Georg Ester ohne Mühe zum 2:2

Die Entscheidung in der Partie folgte nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Es war noch keine Minute gespielt, da staubte Lukas Metz per Kopf eine zu kurze Flugabwehrparade von Eder zum 4:3 ab. In der Folge mühten sich beide Teams um weitere Tore, wobei zum Ende des Spiels die Gäste immer mehr die Oberhand gewannen und ordentlich Druck aufbauten. In der Schlussphase war Abwehrchef Thorsten Ullemeyer der Turm in der Abwehrschlacht und wurde im Trainerstatement von Gonsenheims Übungsleiter, Babak Keyhanfar, in den höchsten Tönen gelobt. Der darf das Lob von Keyhanfar ebenso annehmen wie das von seinem eigenen Trainer. Aus einer guten Mannschaft ragte Thorsten Ullemeyer in der Tat nochmal heraus. Letzten Endes blieb es, trotz der unnötigen gelb-roten Karte für Kevin Selzer in der 81. Minute beim knappen Sieg; ein 4:4 Unentschieden wäre aufgrund der Gonsenheimer Schlussoffensive mit einigen Gelegenheiten für TuS-Torwart Joshua Geist sich auszuzeichnen auch okay gewesen.

Fotos: Handabwehr (Ellenbogen) der Selzer-Flanke im 16er und Eric Veth verwandelt den Handelfmeter zum 3:3

Foto: Lukas Metz wird für den Siegtreffer gebührend gefeiert…

Weitere Bilder vom Spiel folgen

Aus technischen Gründen im Moment lediglich das Statement von Manfred Schmitt (das von Keyfanhar folgt evtl. noch)

Oberliga: FC Arminia Ludwigshafen – SV Röchling Völklingen

Oberliga: FC Arminia Ludwigshafen – SV Röchling Völklingen 0:2 (0:1)

Arminia agierte größtenteils recht gefällig – gefällig reicht aber in der Oberliga nicht, erst recht nicht, wenn man seine vorhandenen Chancen nicht nutzt.
Total verausgaben musste sich der Gast aus dem Saarland keineswegs, um die drei Punkte zu entführen. Felix Dausend war nach einem Konter über die rechte Außenbahn innen komplett ungedeckt und konnte die Hereingabe auf dem Hintern rutschend ins Netz schieben, 0:1 in der 14. Minute.

Foto: Felix Dausend bejubelt sein Tor zum 0:1

Diesem Rückstand rannten die Arminen nun hinterher und hatten in der letzten Viertelstunde der 1. Halbzeit eine Phase, in der die Angriffe konkrete Formen annahmen und tendenziell torgefährlich waren. Da sahen die 218 Zuschauer wie es funktionieren könnte, gegen den Relegationsanwärter zu Treffern und damit zu Punkten zu kommen. Dummerweise musste Patrick Haag in der 41. die gelb-rote Karte für wiederholtes Foulspiel quittieren und den Platz verlassen. Die komplette 2. Halbzeit in Unterzahl – keine gute Aussichten im Kampf gegen Gegner und Abstieg.
Zudem wurde FC-Trainer Maik Unfricht von Schiedsrichter Alexander Mütz hinter die Bande geordert. Bis das vollzogen war, dauerte mehrere Minuten und war mit Sicherheit nichts, was den Einheimischen irgendwelche Vorteile brachte. Das ausgiebige hadern und zetern mit dem Schiri war so unnötig wie ein Kropf. Der war an der insgesamt eher mageren Performance der Arminia mit Sicherheit nicht schuld.

Foto: 0:2 durch Samir Louadj

Nun gut, in der Pause hatten sich die Gemüter wieder beruhigt und es konnte weiter gehen. Und jetzt, trotz Unterzahl, war Ludwigshafen am Drücker, hatte bis zur 75. Minute mehrere gute, und mindestens 2-3 sehr gute Chancen den Ausgleich zu erzielen. Eine davon konnte Salih Özdemir in der 76. nicht verwerten und nach dem schnellen Gegenzug über rechts war innen der zuvor eingewechselte Samir Louadj zur Stelle und hatte keine Mühe den Ball im Kasten unter zu bringen. Anstatt 1:1 stand es 0:2, das war die Entscheidung. Gegen Ende hin war Völklingen dem 3:0 näher als Ludwigshafen dem Anschluss.

Foto: Speziell in den jeweiligen 15-20 Minuten vor und nach der Pause waren die nötigen Offensivaktionen vorhanden; immer wurde zu kompliziert gespielt und zu ungenau abgeschlossen. Tim Amberger versuchte es auch mal aus der Distanz, hatte jedoch kein Schussglück. Hier ist der emsige Nico Pantano in guter Position, zögert aber zu lange mit dem Abschluss.

Es ist natürlich schwer zu beurteilen, von einem Spiel her, aber so wirklich nach Kampf gegen den Abstieg sah das bei Arminia Ludwigshafen nicht aus. Eigentlich ist es ja schön und gut, wenn man versucht die Sache spielerisch anzugehen, leider scheint das in dieser Saison nicht so richtig zu funktionieren. Scheinbar fehlt es da doch an gewisser Qualität. Und dann wäre eigentlich Kampf um jeden Zentimeter angesagt – der war in der nötigen Intensität nicht vorhanden. Ich hätte jedenfalls, angesichts der prekären Situation etwas mehr erwartet in der Hinsicht.

Von einem möglichen Abstiegsplatz kommt die Arminia in den letzten beiden Partien nicht mehr runter. Man ist sozusagen auf Schützenhilfe von oben angewiesen, um vielleicht doch in der Oberliga zu verbleiben.

Oberliga: TuS Mechtersheim – Schott Mainz

Oberliga: TuS Mechtersheim – Schott Mainz 1:4 (1:1)

Zuschauer: 232

Eine gute 1. Halbzeit legte der TuS gegen den Tabellenführer hin, lag in Führung und hielt das Remis zur Pause. Lukas Metz sorgte in der 22. Minute für das 1:0, als er von halbrechter Position schön ins lange Eck einnetzte. Zuvor, nur wenige Minuten nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Luca Schlosser, versemmelte Schott die riesen Möglichkeit in Front zu gehen. Silas Schwarz donnerte die Kugel aus 5m weit über den Querbalken, anstatt einfach ganz locker und lässig einzuschieben – auf seine Weise aber eine sehenswerte Aktion. In der 17. prüfte Florian Simon nach einer Ecke den Mainzer Keeper Igor Luketic.
Regelrecht um den Ausgleich gebettelt hat Mechtersheim dann in der 37. Minute als man Janek Ripplinger im 16er umzingelte, aber beim Abschluss aus 14m nicht ernsthaft störte. Peter Klug flog, kam aber an den harten Abschluss aus relativ kurzer Distanz nicht dran.

Foto: Durchaus sehenswert wie Schotts Silas Schwarz den Ball aus knapp 5m Torentferung nicht ins Tor sondern in den Himmel ballerte

Fotos: Janek Ripplinger (Nr. 9) kommt an den Ball und versenkt zum 1:1; Peter Klug fliegt, hat aber keine Chance den Einschlag zu verhindern

Wahrscheinlich ein bzw. der Knackpunkt im Spiel, zu Ungunsten der Gastgeber, folgte knapp 2 Minuten nach Wiederanpfiff. Schlosser verhängte gegen Mechtersheim einen Foulelfmeter, der auf dem Platz wenig diskutiert, aber von Trainer Manfred Schmidt später die Berechtigung abgesprochen wurde. Necmi Gür verwandelte sicher zum 1:2. Danach tat sich Mechtersheim eine ganze Weile schwer vernünftig ins Spiel zurück zu finden. Das spielte den starken Gästen in die Karten und in der 55. erhöhte Abwehrchef Nenad Simic per Kopfball nach einer Ecke auf 3:1. Da wiederum monierte Schmidt einen “illegalen” Ellenbogeneinsatz des Schützen, den allerdings der Schiri so nicht gesehen oder erkannt hatte. Trotz Mechtersheimer Bemühungen um den Anschlusstreffer, gelang Jan Just in der 83. das 4:1, was natürlich die endgültige Entscheidung sowie den Endstand bedeutete.

Foto: Nenad Simic köpft das 1:3

Statements der beiden Trainer

Oberliga: TuS Mechtersheim – FSV Salmrohr

Oberliga: TuS Mechtersheim – FSV Salmrohr 3:3 (2:1)

Zuschauer: 154

Foto: “Der halbe TuS”; vlnr: Georgios Goulas, Max Krämer, Thorsten Ullemeyer, Lukas Metz, Steven Bendusch

Bei eher unfreundlichen klimatischen Bedingungen teilten sich die Kontrahenten gerechterweise die Punkte. Ein Dubbe hilft keinem der beiden Teams weiter – verloren ist aber auch noch nichts.

In der 5. Minute schon brachte TuS-Top-Torjäger Eric Veth die Blauen mit 1:0 in Front. Die gute Hereingabe von Max Krämer ließ er über den Außenrist ins Netz fliegen. Nach einem Eckball in der 21. Minute gelang Salmrohr in Person Daniel Bartsch der 1:1 Ausgleich. Veth mit seinem zweiten Treffer zum 2:1, diesmal per Kopf nach einer Ecke, ließ sein Team in der 43. erneut jubeln.

Fotos: Eric Veths (Nr. 18) Kopfball fliegt unhaltbar ins lange Toreck

Mit dem 3:1 von Jannik Immel in der 50. Minute schienen drei Punkte schon eingetütet. Aber Salmrohr zeigte Moral, stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und hatte Erfolg. Zunächst erzielte Fabian Helbig in der 55. den schnellen 2:3 Anschlusstreffer, ehe Peter Schädler in der 71. den 3:3 Ausgleich besorgte – und der war inzwischen verdient.
Mechtersheim mühte sich arg, im Ansinnen doch noch den Siegtreffer zu markieren, agierte aber in der Schlussphase teilweise schon im Spielaufbau und erst recht im offensiven Bereich zu ungenau, als dass da noch was hätte gehen können.

Der in der Vorrunde durchweg als Aktivposten auf der Außenbahn notierte Mihai Petrescu stand heute nicht im TuS-Kader und wird da wohl auch in der restlichen Runde nicht mehr zu finden sein. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass Petrescu, trotz Zusage beim TuS und Vertrag bis 2019, zur Herxheimer Viktoria wechselt und dort in der Landesliga gegen den Ball treten wird. Lediglich die offizielle Bestätigung seitens Viktoria Herxheim steht noch aus.

Foto: Screenshot von der TuS Mechtersheim Homepage

Bilder vom Spiel folgen

Oberliga: TuS Mechtersheim – Röchling Völklingen

Oberliga: TuS Mechtersheim – Röchling Völklingen 1:3 (1:0)

Zuschauer: 305

Mechtersheim führte zur Pause durch den Treffer von Eric Veth aus der 27. Minute mit 1:0. Scheinbar hatte man sich in der ersten 45 Minuten aber ziemlich verausgabt, denn nach dem Wiederanstoß zum zweiten Spielabschnitt spielte fast nur noch der Gast aus dem Saarland. Drei Tore unter gütiger Mithilfe der blauen Abwehr und des Torhüters drehten die Sache zu Gunsten Völklingens, das nun punktgleich mit Mechtersheim (46 Punkte) hinter Spitzenreiter Schott Mainz (51) rangiert.

Schon in der 4. Minute hatte Veth einen guten Schuss aus der Drehung zu verzeichnen, verzog aber knapp. In der 27. setzte sich Mihaj Petrescu links fast bis zur Grundlinie durch und fand innen Veth, der aus kurzer Distanz den Ball über die Torlinie lenkte.
Der einzig gute Abschlussversuch der Röchlinger in der 1. Halbzeit (35.) wurde grade noch geblockt. Überhaupt hätte man sich von den hochkarätig besetzten Saarländern mehr Spielwitz erwartet. Das war 45 Minuten lang recht verhaltenes Spiel. Dies änderte sich in der 2. Halbzeit.

Foto: Der Ball von Eric Veth zappelt im Netz, Florian Simon (Nr. 13) bejubelt das 1:0

Foto: Der Schütze des 1:0, Eric Veth

Nach einem Eckball in der 51. Minute verharrte TuS-Keeper Peter Klug auf seiner Linie, so konnte Marvin Wollbold aus kurzer Distanz zum 1:1 Ausgleich einköpfen. Eigentlich war damit noch nichts passiert, mit einem Remis würde man in Mechtersheim sicherlich leben können. ABER es war deutlich zu erkennen, dass bei den TuS`lern jetzt schon nicht mehr viel zusammen lief. Und nach einer Stunde Spielzeit konnte man durchaus konstatieren, dass sie mausetot waren.
Es sei vermutet, dass weniger der Kräfteverschleiß an sich das Problem war, als eher der mentale Verschleiß. Angesichts eines (theoretisch) möglichen Aufstiegs in die Regionalliga ist der permanente Druck auf die junge Truppe natürlich ganz extrem, und das nun schon wochenlang.

Foto: Der total ungedeckte Marcel Linn versetzt Peter Klug zum 1:2

Foto: Peter Klug verhindert mit dieser Parade das schnelle 1:3

Das 1:2 war insofern fast einen logische Folge. Der eingewechselte Marcel Linn war in der 62. Minute rechts gut freigespielt worden und ließ dem anlaufenden Klug keine Abwehrchance. So vollkommen unbedrängt war es ihm ein leichtes das Ding einzulochen. Kurz danach (64.) verhinderte Klug mit gutem Einsatz das 1:3.
Leider verpasste auf der Gegenseite der mit nach vorne gegangene Thorsten Ullemeyer den 2:2 Ausgleich, Klugs Kollege Sebastian Buhl parierte zweimal reflexartig.

Foto: Thorsten Ullemeyer scheitert an Sebastian Buhl

Foto: Christian Franks Freistoß schlägt hinten oben ein zum 1:3

Mit dem Freistoß in der 79. Minute war die Niederlage endgültig besiegelt. Von der linken 16er-Kante verwandelte Christian Frank direkt zum 1:3. War schön gezirkelt, schien aber nicht unhaltbar.

Immerhin gab sich Mechtersheim in den Schlussminuten nochmal Mühe nach vorne in die Offensive zu kommen. Viel gelang nicht mehr, und dennoch wäre Georg Ester kurz vor dem Abpfiff fast der Anschlusstreffer gelungen, er verzog nur ganz knapp. Okay, das Tor hat er sich halt für das nächste Spiel aufgespart; da macht es dann möglicherweise mehr Sinn. So kurz vor Schluss wäre heute der Ausgleich sowieso nicht mehr gelungen.

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Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim 1:0 (1:0)

Zuschauer: 239

In einer umkämpften Partie schießt Eric Veth den TuS zum Sieg.

Foto: 43. Minute, nach Pass von Jannick Immel kann sich Eric Veth (Nr. 18) durchsetzen und von halbrechts flach ins linke Eck einnetzen – keine Chance für Bakary Samyang im TSG-Gehäuse.

Foto: Peter Klug vereitelt nach einer knappen halben Stunde die für Pfeddersheim beste Torchance des Spiels von Andreas Buch (Nr. 22)

Foto: Da war die Trainerwelt noch in Ordnung – VOR dem Spiel. Aber auch nach Abpfiff ist die Welt nicht untergegangen, allerdings wäre ein Punkt für die Gäste absolut verdient gewesen.

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Oberliga: TuS Mechtersheim – FC Karbach

Oberliga: TuS Mechtersheim – FC Karbach 3:1 (2:0)

Im Gegensatz zum “Vorspiel” verlief die Wiederholungspartie ruhig und ohne Ausraster oder sonstige Zwischenfälle…

Bericht und Fotos: T.W.

Im Wiederholungsspiel der beiden Spitzenmannschaften der Oberliga Südwest kamen die Gäste wesentlich besser ins Spiel und hatten schon in der 9. Minute die Riesenchance zur Führung. Tobias Jakobs tauchte alleine vor Peter Klug auf. Klug konnte den Ball entscheidend berühren, so dass Steven Bendusch noch vor der Linie klären konnte. Nur eine Minute später enteilte Jakobs allen. Doch Klug blieb im 1 gegen 1 cool und konnte das Duell wieder für sich entscheiden.

Mit Glück und Klug und überstanden die Gastgeber diese Phase und in Minute 16 setzten sie durch Lukas Metz ein erstes offensives Lebenszeichen. Toll von Eric Veth eingesetzt, scheiterte der Youngster an FCK-Keeper Florian Bauer. Diese Aktion war der Weckruf für Mechtersheim und Georg Ester hatte nur eine Minute später mit einem abgefälschten Schuss aus 17 Metern Pech. Der Ball ging haarscharf am Kasten der Gäste vorbei.

In Minute 22 fiel dann der erste Treffer. Kevin Selzer brachte von halb links eine gute Flanke nach innen. Maximilian Krämer legte per Kopf auf den schön nachrückenden Bendusch ab und dieser drosch die Kugelaus 14 Metern volley in die Maschen, 1:0.

Dieses Gegentor wollten die Karbacher sofort wieder egalisieren, und im Gegenzug hatte Sören Klappert aus 7 Metern die Gelegenheit, doch Klug packte eine unfassbare Parade aus und lenkte den fulminanten Schuss über die Querlatte. Das schien die Gäste getroffen zu haben, denn plötzlich kam nur noch Mechtersheim gefährlich vor das Tor. Erst vergab Veth, dann köpfte Ester das vermeintliche 2:0. Schiedsrichter Sebastian Schmidt hatte aber ein Foulspiel von Ester erkannt. Aber in Minute 34 war es soweit. Jannick Immel erkämpfte bravourös den Ball, legte auf Selzer ab. Der flankte präzise zu Veth und der Torjäger erzielte das 2:0 per Kopf.

Einziger (leider negativer) Höhepunkt vor der Pause war die unnötige rote Karte für Krämer. Er hatte sich zu einem Nachtreten hinreißen lassen und das genau vor den Augen von Schmidt. So ging es mit 2:0, aber in Unterzahl in die Halbzeit.

Die 2. Hälfte war eine Demonstration von Willen und taktischem Geschick der Gastgeber. Angefangen mit Dauerläufer Veth bis hin zu Klug im Kasten funktionierten alle hervorragend und ließen keine Chancen für Karbach zu. Trotz gefühlten 80% Ballbesitz fanden die Gäste kein Mittel, gegen die aufopferungsvoll kämpfenden TuS’ler. So war es auch Selzer vorbehalten, seine immer wieder entlastenden Gegenvorstöße mit dem 3:0 zu belohnen. Er lief über den gesamten Platz und schloss mit einem sehenswerten Heber aus 17 Metern ab.

Danach kassierte Karbach eine gelb rote Karte wegen Meckern. Aber die Gäste brachten es anständig rum und Enrico Köppen gelang in der 88. der verdiente Ehrentreffer. So, nämlich 3:1, ging das Spiel auch aus und beide Parteien zeigten in diesem Spiel, warum sie oben stehen und gingen auch mit der brisanten Ausgangslage sehr gut um. Mechtersheim überwintert somit auf dem Relegationsplatz.

Glückwunsch an Manfred Schmitt und das Team zu dieser tollen Halbserie.
Frohes Fest und guten Rutsch von meiner Seite an alle Pfalzfussball-Leser.

Tore
22. Minute 1:0 Steven Bendusch
34. Minute 2:0 Eric Veth
82. Minute 3:0 Kevin Selzer
88. Minute 3:1 Enrico Köppen

Zuschauer: 233
Bes. Vork.:
41. Minute Rote Karte für Maximilian Krämer
82. Minute gelb-rot für Karbach

Einlauf mit Hymne


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Pressekonferenz


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Oberliga: TuS Mechtersheim – SpVgg Burgbrohl

Oberliga: TuS Mechtersheim – SpVgg Burgbrohl 4:3 (3:0)

Bericht: T.W.

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In der 1. Halbzeit entwickelte sich das erwartete Spiel. Der Tabellenletzte aus Burgbrohl war nur mit 12 Spielern angereist und hoffnungslos unterlegen. Nur in Minute 17 hatte Alexis Weidenbach eine Torchance, doch Peter Klug lenkte seinen Schuss an die Latte. Ansonsten war es Mechtersheim, das Angriff um Angriff startete und bereits nach 5 Minuten durch Danko Boskovic nach tollem Pass von Kevin Selzer mit 1:0 in Führung ging.

Eric Veth vergab zunächst zwei große Chancen, ehe er mit einem Doppelpack (26. und 29.) die hochverdiente 3:0 Führung herausköpfte. Vor allem das 3:0, ein überragend herausgespieltes Tor über Marc Barisic und Boskovic, per Flugkopfball war wunderschön anzusehen. Bis zur Pause hätte es gut und gerne 5 oder 6:0 stehen müssen, es blieb aber bei dem 3:0.

Und dann kam eine 2. Halbzeit, die niemand mehr für möglich gehalten hätte. Die Gäste erzielten schon in Minute 47 durch Joshua Schmickler das 3:1. Wer jetzt dachte, dass Mechtersheim nun wieder “aufdrehen” würde, sah sich getäuscht. Nur 3 Minuten später erzielte Kuss Kunzika den 2:3 Anschlusstreffer für die Gäste.

Pomadigkeit, Überheblichkeit und ein ganzer Schuss Arroganz waren scheinbar die einzigen Dinge, die die “Blauen” aus der Kabine mitgebracht hatten. Die Krönung war dann noch der Platzverweis für Mihaj Petrescu nach genau einer Stunde. Und 8 Minuten später erzielte Zakaria Harrach den verdienten Ausgleich zum 3:3.

Nun war es also komplett gedreht und die Gäste wollten mehr. Mit der Überzahl im Rücken drängten sie auf den Auswärtssieg. Aber just in dem Moment nahm sich Dominic Bach die Kugel, startete ein kurzes Solo und chippte den Ball gefühlvoll in den Lauf von Selzer. Dieser schob den Ball überlegt ins kurze Eck und erzielte somit die erneute Führung für Mechtersheim, 4:3 in der 77. Minute.

Diese Führung geriet nur noch einmal in Gefahr, nämlich als Weidenbachs Kopfball am Lattenkreuz landete. Somit war der erwartete 3er eingefahren und (fast) alle zufrieden in Mechtersheim. Nur Trainer Manfred Schmitt machte seiner Verärgerung in der PK Luft – wahrscheinlich darf sich die Mannschaft diese Woche bissel “mitärgern” im Training.

Pressekonferenz

Oberliga: TuS Mechtersheim – FV Diefflen

Oberliga: TuS Mechtersheim – FV Diefflen 6:1 (3:0)

Zuschauer: 179
Bericht: T.W.

Von Beginn an dominierten die Gastgeber das Spiel. Trotz einiger Ausfälle (Florian Simon, Dominik Bach, Georg Ester – alle verletzt; Eric Veth gesperrt) traten die Mechtersheimer sehr offensiv und spielstark auf. So fiel auch schon in der 8. Spielminute das 1:0. Nach einem Stellungsfehler von Thomas Hofer setzte Lukas Metz mit einem überlegten Querpass Alexander Schneider ein und dieser schob die Kugel in die Maschen.

Metz war der überragende Akteur in diesem Spiel, er legte in der Phase zwischen der 17. Und 31. Minute Schneider, Danko Boskovic und Maximilian Krämer fünfmal mustergültig auf. Jedoch scheiterten die Schützen jeweils an ihren Nerven oder aber am besten Akteur der Gäste, Torwart Enver Marina.

Metz nahm dann mal selbst Maß nach toller Vorarbeit von Kevin Selzer und erzielte einem extraordinären Schlenzer in den Winkel das 2:0 in der 32. Minute. Kurz vor dem Pausenpfiff (43.) erhöhte Schneider nach klasse Vorarbeit von Metz zum hochverdienten 3:0.

Foto: Aus einer guten Mannschaftsleistung ragte Lukas Metz mit 2 Toren, 2 Assists und insgesamt einer vorzüglichen Leistung nochmal heraus.

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Von den Gästen war nicht wirklich was zu sehen und so ging es mit diesem Ergebnis in die Kabinen. Leider musste Mihaj Petrescu verletzungsbedingt ausgewechselt werden; er wurde von einem Ball ungünstig im oberen Brustbereich getroffen, spuckte Blut und wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Von hier aus gute Besserung.

Nach dem Wechsel schlug Thorsten Ullemeyer einen schönen Ball von hinten heraus. Boskovic erlief diesen und legte schön auf Schneider ab, der in der 53. Minute seinen dritten Treffer erzielte. Mit dem 4:0 waren die Verhältnisse geklärt. Fünf Minuten später (58.) leistete sich TuS-Keeper Peter Klug einen Fehler, der Fabian Poß den Ehrentreffer zum 1:4 ermöglichte.

In der 72. der schönste Treffer des Tages. Jannick Immel setzte Krämer toll ein. Dieser lief bis zur Grundlinie, legte auf Boskovic quer und der Ex-Profi netzte ein zum 5:1. Mit dem Schlusspfiff belohnte sich Metz für seine überragende Leistung mit dem Treffer zum 6:1 Endstand.

Fazit: Eine tolle Leistung der Mechtersheimer. Bei konsequenter Chancennutzung hätte locker ein zweistelliges Ergebnis heraus springen können.
Manfred Schmitt gelang es, die Ausfälle vergessen zu machen und den Gegner von Beginn an mit seiner taktischen Marschroute zu dominieren. Die Gäste gefielen durch ihr sympathisches, faires Auftreten und werden diese Auswärtsniederlage verkraften können.