Oberliga: FV Dudenhofen – FCK II

Oberliga: FV Dudenhofen – FCK II 1:4 (0:1)

Vor 810 Zuschauern hielt FVD-Keeper Marcel Johann mit einigen guten Taten die Niederlage in Grenzen.
Dudenhofen war mit dem allerletzten Aufgebot angetreten, insofern war das 0:1 zur Pause erträglich. Mit dem 0:2 in der 55. schien eine Vorentscheidung gefallen.
Maurice Hafner ließ mit seinem 1:2 Anschlusstreffer in der 71. die Hoffnungen auf wenigstens einen Punkt keimen. Aber der FCK zog das Tempo an und konterte Dudenhofen in der 82. zum 1:3 aus. Das 1:4 in der 90., kurz vor Schluss hatte lediglich „kosmetischen Charakter“.

Foto: FCK-Fans machten 90 Minuten ordentlich Stimmung…

Dudenhofen hatte mit zwei Distanzschüssen und einer nicht zu Ende gebrachten Kombi zwischen Schafhaupt und Scharfenberger in der 1. Halbzeit gute, torgefährliche Offensivaktionen. In der zweiten war neben dem Hafner-Tor, die Kombination in der 66. Minute des eingewechselten Rouven Hook mit Julian Scharfenberger, der super freigespielt am Torwart des FCK, Matheo Raab, scheiterte, das stürmische Highlight.
In der 79. parierte Marcel Johann einen Foulelfmeter von Christian Kühlwetter.

Foto: Maurice Hafner trifft hier zum zwischenzeitlichen 1:2

Der Sieg für die Gäste, die lautstark von den aus Sandhausen zugereisten Fans unterstützt wurden, geht natürlich, auch in der Höhe voll in Ordnung. Eine realistische Chance auf einen Punktgewinn hatte Dudenhofen nicht wirklich. Der „kleine FCK“ war in allen Belangen den Dudenhofenern überlegen.
Der gastgebenden Rumpftruppe muss man ein Kompliment zollen für den Kampf und Einsatzwillen und für das Tor, das die Sache ein klein wenig erträglicher machte. Aber so richtig Spaß macht das nicht, wenn gut eine halbe Stammmmannschaft (Firas Zein, Rami Zein, Tim Bauer, Kevin Hoffmann, Andi Lange, Tolga Barin, Soleiman Rostamzada, Christopher Koch, Daniel Roller, sowie Timo Enzenhofer grippegeschwächt nicht topfit) nicht einsetzbar ist und es im Endeffekt nur um die Höhe der Niederlage geht.

Tore: 0:1 David Tomic (40.), 0:2 Dylan Esmel (55.), 1:2 Maurice Hafner (71.), 1:3 ET (82.), 1:4 Nicklas Shipnoski (90.)

Bilder vom Spiel folgen

Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: FV Dudenhofen – SV Morlautern

Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar: FV Dudenhofen – SV Morlautern 0:2 (0:2)

Personell fuhr der FVD auf der letzten Rille. Von daher war die Niederlage gegen starke Morlauterer kaum zu vermeiden, und verwunderlich sowieso nicht.
Nach 5 Minuten musste zudem Soleiman Rostamzada verletzt ausgetauscht werden – eine Minute später (6.) fiel das 0:1. Shkodran Rexhaj war nach einem Freistoß von links außen am langen Pfosten da und bugsierte die Kugel über die Linie. Verblüffenderweise hatte die Heim-Rumpfelf selbst auch Torchancen, sehr gute sogar. Die wurden aber nicht genutzt, weil man zu umständlich und nicht zielgerichtet genug agierte und abschloss, bzw. halt nicht zeitig genug abschloss. Insgesamt war die 1:0 Führung und dann auch das 2:0 für Morlautern in der 41. durch Kevin Olali zwangsläufig und verdient.

In der 2. Halbzeit, in der 50. Minute, parierte Marcel Johann einen Foulelfmeter von Rexhaj, aber das und alles Weitere änderte nichts mehr an der am Ende feststehenden Niederlage.
Für Dudenhofen bleibt zu hoffen, dass recht zügig einige Verletzte zurück kehren und endlich mal eine Wunsch-Elf auf dem Platz stehen kann…

Foto: Die ein oder andere Gelegenheit einen Treffer zu erzielen war da – wie hier durch Maurice Hafner

Oberliga: FV Dudenhofen – FK Pirmasens

Oberliga: FV Dudenhofen – FK Pirmasens 2:2 (0:1)

In der 1. Halbzeit war Dudenhofen chancenlos gegen einen groß aufspielenden FKP. Der ging hoch verdient in der 43. Minute in Führung. Einen Querschuss konnte Marcel Johann abwehren, aber nur vor die Füße vom ungedeckten Dennis Krob, der dann wenig Mühe hatte, den halbhohen Ball zum 1:0 zu verwerten.

Der FVD hatte einen brauchbaren Abschluss, durch den über die Querlatte rauschenden 18m Schuss von Christopher Koch. UND es hätte nach ca. 10 Minuten Foulelfmeter für Dudenhofen geben müssen. Yannick Grieß traf beim treten nach dem Ball hauptsächlich das Bein des vor ihm stehenden Koch; der Schiri sah das nicht so.

Foto: Elfmeter für Dudenhofen… nicht

Nach der Pause schien es vor 570 Zuschauern einfach so weiter zu gehen. Eine klare Niederlage zeichnete sich ab, als Patrick Freyer in der 50. das 2:0 gelang. Aber nur 3 Minuten später, inszenierte Dudenhofen einen Angriff über rechts, von wo aus Christopher Koch mit einem Heber innen Maurice Hafner fand, der wiederum die Kugel ohne zögern, aber dennoch überlegt, an dem auf der Linie stehenden Verteidiger vorbei, ins Netz beförderte.

Das war die Initialzündung für die Gastgeber nochmal ordentlich Gas zu geben und mindestens einen Punkt einzufahren gegen den vermeintlich haushohen Favoriten aus der Schuhstadt. Dudenhofen befand sich nun sozusagen im altbekannten Pokalmodus, rannte, kämpfte, spielte UND traf. In der 79. Minute war es der eingewechselte Julian Scharfenberger, der zum 2:2 ausglich. Wieder war es ein Angriff über die rechte Seite mit anschließender Flanke. Zuvor (64.) hatte Hafner aus spitzem Winkel nur knapp das Ziel verfehlt.

Foto: Keine Abwehrmöglichkeit für Manuel Grünnagel; das war der 1:2 Anschlusstreffer durch Maurice Hafner

Inzwischen war es ein offener Schlagabtausch; ein schnelles und spannendes Offensivspektakel von beiden Seiten. Pirmasens blieb bei all seiner Qualität immer gefährlich, war aber nicht mehr so zwingend und geordnet wie vor dem ersten Gegentreffer. Dudenhofen seinerseits hätte kurz vor Schluss sogar noch den Dreier einfahren können. In der 88. war der eben eingewechselte Mario Schädler frei vor FKP-Keeper Daniel Gläs, konnte allerdings den sich in die Flugbahn des Balles werfenden Torwart nicht überwinden.

Mit der Leistung der zweiten Halbzeit, speziell nach dem Anschlusstreffer hat sich Dudenhofen den Punkt verdient. Mit ein wenig Glück wäre sogar die absolute Sensation, der Sieg, drin gewesen. Den wird sich die Schultz-Truppe nun am Wochenende in Engers holen…

Foto: Die Riesenchance für Mario Schädlier in der 88. Minute mit seiner ersten Ballberührung den Siegtreffer zu erzielen – Daniel Kläs pariert

Pressekonferenz


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Oberliga: TuS Mechtersheim – FV Eppelborn

Oberliga: TuS Mechtersheim – FV Eppelborn 2:0 (1:0)

Georg Ester, jeweils nach Vorlage von Eric Veth, schoss mit seinen zwei Toren den TuS zum erlösenden 1. Sieg der Saison.
Gegen biedere Gäste hätte der Sieg bei einigermaßen konsequenter Chancennutzung deutlich höher ausfallen können.

Foto: Vielfach geherzt von seinen Mitspielern, Doppeltorschütze Georg Ester (Nr. 9)

Oberliga: FV Dudenhofen – Hertha Wiesbach

Oberliga: FV Dudenhofen – Hertha Wiesbach 2:2 (0:0)

Bildergalerie vom Spiel

Bittere Punktverluste für den FV Dudenhofen. Vor 250 Zuschauern fiel der Ausgleich in der Nachspielzeit, Sekunden vor dem Abpfiff. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung, zumal auch dem FV bei seinem Führungstreffer das Glück ein wenig zur Seite stand.

Die überschaubare 1. Halbzeit war sozusagen die Ouvertüre für eine furiose zweite. Wiesbach kam gut ins Spiel, war dominant und gute 20 Minuten Spiel bestimmend. Die Absicht, schnell was Zählbares, sprich Tore zu erzielen, erfüllte sich nicht. Dudenhofen kämpfte sich rein in die Partie und hatte in der 34. einen ersten Abschluss zu verbuchen. Julian Scharfenberger zog schön aus der Drehung ab, zielte aber doch deutlich drüber. Torlos ging es zur Halbzeitbesprechung.

Foto: Maurice Hafner schraubt sich unaufhaltsam hoch und nickt ein zum 2:0

3 Minuten nach Wiederanpfiff trat Soleiman Rostamzada an, um einen Freistoß aus ca. 30m Torentfernung auszuführen. Eigentlich war es dann so ein Zwischending zwischen Hereingabe vor den Kasten und direktem Schuss. Ein bereit stehender FV`ler kam mit der Fußspitze nicht dran, was den Wiesbacher Torwart jedoch so irritierte, dass er vergaß zu reagieren und der Ball im Netz landen konnte. Ein durchaus glückliches 1:0, denn, ganz klar, der Keeper muss das Ding halten. Dudenhofen war`s egal, die Führung setzte weitere Kräfte frei. 2 Minuten danach landete die Kugel nur an der Latte, aber weitere 2 Minuten später stand es 2:0. Und diesmal war es ein klasse Treffer, der durch die Gästeabwehr nicht wirklich zu vermeiden war. Tolga Barin brachte von der rechten Außenbahn einen Freistoß nach innen, wo Maurice Hafner sich hoch schraubte und in der 52. Minute unhaltbar einköpfte.

Foto: Die Protagonisten der diesmal recht ausführlichen PK; (vlnr) Christian Schultz, Florian Kober, Michael Petry

Eine schöne Zweitoreführung, aber bei noch 38 Minuten Restspielzeit gegen starke Herthaner kein Ruhekissen. Das wussten wohl auch die Schultz-Buben und gingen darauf aus mit dem 3:0 die Sache endgültig klar zu machen. Daniel Kopf in der 67. und Scharfenberger in der 69. hatten es jeweils auf dem Kopf, verfehlten aber das Ziel. Der nach Meinung von FVD-Trainer Christian Schultz – siehe und höre das Video der PK -, Knackpunkt des Spiels war der Foulelfmeter in der 78. Minute. Hendrick Schmidt schickte Marcel Johann in die falsche Ecke, nur noch 2:1.

Wiesbach läutete mit dem Anschluss die Schlussoffensive ein und wurde quasi mit dem Schlusspfiff (90.+3) mit einem Punkt belohnt. Nach einem letzten Eckball stand Patrick Ackermann richtig, ließ die Kugel über den Scheitel flutschen und traf zum, wie eingangs erwähnt, insgesamt gerechten 2:2 Unentschieden.

Bilder vom Spiel folgen

Das Video der PK (insgesamt fast 17 Minuten!) wurde aufgeteilt in die Statements der beiden Trainer und die Fragen der anwesenden Pressevertreter.
Die Soundqualität ist leider nicht die beste…

Statements der Trainer


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Pressefragen



Oberliga: TuS Mechtersheim – FV Diefflen

Oberliga: TuS Mechtersheim – FV Diefflen 0:5 (0:4)

Zuschauer: 278

Ich finde, die Aussagen der Trainer in der PK geben das Geschehen ganz gut wieder – zieht`s euch rein 🙂
Diefflen bestrafte die Abwehrfehler Mechtersheims gnadenlos, während der TuS mehrere, man kann sagen Hochkaräter nicht nutzen konnte.

Foto: Eric Veth alleine hatte in der ersten Halbzeit 2-3 Möglichkeiten, die alle liegen gelassen wurden

Vor über 1100 Zuschauern verlor auch Dudenhofen. In der Nachspielzeit erzielte Eintracht Trier den 2:1 Siegtreffer. Julian Scharfenberger hatte den FVD mit 1:0 in Führung gebracht.
Das Null-Punkte-Dudenhofen empfängt nun am kommenden Samstag, 17:30 Uhr, den keineswegs zu unterschätzenden FC Hertha Wiesbach, während Mechtersheim ins Saarland reist, zum FSV Jägersburg.
Beides Kellerduelle mit 4 Teams, die aktuell in der brisanten, 6 Vereine umfassenden Abstiegszone platziert sind. Verlierer können sich schon mal mit dem Thema Fehlstart beschäftigen…

Bildergalerie

Foto: Der Tiefflieger zog ein paar Runden durch den Gästestrafraum und machte sich dann flugs wieder von dannen

Oberliga: FV Dudenhofen – TSG Pfeddersheim

Oberliga: FV Dudenhofen – TSG Pfeddersheim 0:2 (0:1)

Die Premiere des FV Dudenhofen in der Oberliga ist in die Hose gegangen. Pfeddersheim war der erwartet schwere Gegner und gewann insgesamt hoch verdient.

Zuschauer: 355

In der ersten Halbzeit war die Leistung des FVD kaum oberligatauglich. Dies kritisierte auch Interims-Chefcoach (Christian Schultz weilt derzeit im Urlaub) Igor Keller nach der Partie sehr deutlich. Ihm fehlte vor allem die nötige Aggressivität. So ging die 1:0 Führung für die Gäste zur Pause vollauf in Ordnung. In der 9. Minute vergab Tobias Bräuner noch die sich ergebende Großchance, 2 Minuten später (11.) war dann gegen seinen Abschluss nichts zu machen. Die Dudenhofener Offensivbemühungen, immerhin versuchte man sinnvollerweise desöfteren über die Außen nach vorne zu kommen, waren allesamt ungefährlich. In der besten Aktion wurde ein 18m-Schuss vom eigenen Spieler (natürlich unbeabsichtigt) abgefangen. Farbe ins Spiel brachte Rami Zein als er für ein taktisches Foul, das an eine Notbremse erinnerte, aber dafür zu weit außen statt fand, den gelben Karton quittierte.

Foto: 1:0 für Pfeddersheim durch Tobias Bräuner (Nr. 13)

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Aktionen der FVD`ler deutlich besser aus. Die Halbzeitansprache war wohl recht intensiv und schien gefruchtet zu haben. Fast wäre Tolga Barin in der 48. mit einem raffinierten Drehschuss der Ausgleich gelungen, wäre da nicht der präsente Keeper Bakary Sanyang gewesen, der die Kugel mit den Fingerspitzen über die Querlatte drehte.
Tja, und mitten hinein in die gute Phase der Gelben, fiel das 0:2. Wieder war es die linke Abwehrseite, deren Schwäche Andreas Buch in der 52. Minute zu nutzen wusste.

Anschließend bewies Dudenhofen wenigstens Moral und erarbeitete sich einige mehr oder weniger gute Torchancen. In der 63. ging Daniel Rollers Schuss, nach Christopher Kochs Rückgabe, ebenso drüber wie 3 Minuten später der Abschluss von Daniel Eppel aus 16m. Ein Scharfenberger-Freistoß und ein technisch anspruchsvoller Kopfball fanden nicht das Ziel. Und zum Ende der Partie hin, war die TSG nahe am dritten Treffer – dies konnte vermieden werden und wäre auch zuviel des (Un-)Guten gewesen.

Foto: Maurice Hafner, Neuzugang aus Zeiskam, konnte sich körperlich gut durchsetzen, arbeitete viel über die Außenbahn, musste aber später mit muskulären Problemen ausgewechselt werden.

Foto: Christopher Koch zeigte sich wendig und immer auf der Höhe der Partie, muss aber noch viel schneller und „egoistischer“ den Abschluss suchen – und möglichst ins Eckige Treffen.

Foto: Auch der dritte Offensive, Julian Scharfenberger, ackerte und rackerte; seine Vorlagen fanden jedoch nicht immer den Abnehmer – die Pfeddersheimer Abwehr stand meistens gut, spätestens Schluss war bei TSG-Keeper Sanyang

Oberliga: Arminia Ludwigshafen – Saar 05 Saarbrücken

Oberliga: Arminia Ludwigshafen – Saar 05 Saarbrücken 0:3 (0:0)

Das torlose Remis zur Halbzeit war schon schmeichelhaft für die Arminia, das 0:3 am Ende verdient.

Ein krasser Fehlpass vorm heimischen Strafraum in der 18. Minute leitete die erste Großchance für die 05er ein. Den folgenden 20m-Knaller lenkte der gute Paul Lawall mit den Fingerspitzen über die QUerlatte. Eine Minute später (19.) die nächste Großchance für die Gäste, geklärt zur Ecke. Ein weiterer gefährlicher Abschluss in der 25. parierte Lawall erneut zur Ecke.
Erst in der 30. hatte die Arminia den ersten, naja, nennen wir es Torschuss. Tim Amberger führte den fälligen Freistoß aus und verzog doch deutlich. Ein Kopfball von zu Beginn der Partie von Jannik Styblo aus über 14m Torentfernung veranlasste Gästekepper Marc Birkenbach zwar zu einer Flugeinlage, kann aber für einen Oberligatorwart kein ernsthaftes Problem darstellen und sah gefährlicher aus als es war.
Trotz eines klaren Chancenplus für Saarbrücken blieb es beim 0:0 zur Halbzeit.

Fotos: Kopfball Styblo – Parade Birkenbach

Mit der Einwechslung von Gianluca Ferraro (für Fabio Schaudt) zur 2. Halbzeit kam Schwung in die Offensivaktionen der Gastgeber. Ferraro hatte dann auch den ersten guten Abschluss der zweiten Hälfte. In der 53. Minute prüfte er aus 11m Birkenbach, der die Prüfung aber bestand. Ein weiterer Warnschuss der Gäste folgte in der 59. Nach einer Freistoßflanke köpfte Johannes Britz nur ganz knapp am Pfosten vorbei ins Toraus. Trotz dieser Chance waren die knapp 20 Minuten nach der Pause die beste Phase der Arminia. Aber mitten da hinein musste man nach einem schnellen Gegenangriff das 0:1 durch den eingewechselten Alexander Root hinnehmen. Die Hereingabe flog quer durch den 16er zu Root, der mutterseelenallein am langen Pfosten eindrücken konnte.

Foto: 0:1 durch Alexander Root

In der 74. hatte Lawall die Gelegenheit sich auszuzeichnen als er sowohl den Kopfball als auch den Nachschuss von Alexander Schmieden glänzend parierte. Chancenlos war er 3 Minuten später, als man Lukas Fekan einfach laufen und locker aus 18m flach abschließen ließ, 0:2 in der 77.
Nachdem Daisuke Ando – er war in der 73. für Nico Pantano gekommen – in der 86. ein schönes, aber wegen der Abseitsstellung ungültiges Tor erzielt hatte, erhöhte Saar 05 im Gegenzug auf 3:0.
Im Endeffekt war die Niederlage dann wurscht, weil Tabellennachbar Salmrohr in Neunkirchen gewonnen hatte und somit auch mit einem Dreier keine Verbesserung möglich gewesen wäre. Nach menschlichem Ermessen ist Arminia Ludwigshafen somit abgestiegen.

Oberliga : TuS Mechtersheim – SV Gonsenheim

Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Gonsenheim 4:3 (3:3)

Das war ein schöner, torreicher und auch erfolgreicher Saisonabschluss der Heimspiele – und dieses Spektakel hätte etwas mehr als 152 Zuschauer verdient gehabt. Die aber bereuten ihr Kommen mit Sicherheit nicht.

Foto: Florian Simon freut sich mit seinen Kollegen über seinen schönen Treffer zum 1:0

Der Torreigen begann schon in der 8. Minute, als Florian Simon aus 18m abzog und eine Fußspitze eine Gonsenheimers dem Schuss den kleinen entscheidenden Drall gab, um ihn über Gästekeeper Pascal Eder hinweg unter der Latte einschlagen zu lassen. Zwei Minuten später (10.) musste der Tus zweimal hintereinander auf der Linie klären, der nächste Abwehrversuch war regelwidrig und hatte einen Strafstoß zur Folge. Maziar Namavizadeh verwandelte sicher zum 1:1. Dies war sein erster Streich, der zweite folgte sogleich. In der 13. Minute setzte er etwa an der 5m-Linie einen Fallrückzieher an und traf zum 1:2. Bevor Namavizadeh seinen dritten Treffer erzielte, gelang Georg Ester der 2:2 Ausgleich. Die vorzügliche Hereingabe vom auf dem Flügel extrem agilen Steven Bendusch versenkte er mühelos im Netz; in der 16. Minute. In der 28. machte Namavizadeh den (nicht lupenreinen) Hattrick perfekt. Unwiderstehlich setzte er sich durch und beendete seinen Sololauf mit dem Schlenzer von links ins lange Eck zum 2:3.

Foto: 1:1 per Strafstoß von Maziar Namavizadeh

10 Minuten vor dem 3:3 per Handelfmeter durch Eric Veth in der 43. Minute, gab es heftige Diskussionen um ein nicht gegebenes Tor. Ester hatte geköpft und der fliegende Eder den Ball mit einer Hand zurück in den 5er befördert. Schiri Tom Bauer verließ sich auf seinen Assistenten, der den Ball nicht hinter der Linie gesehen hatte.
Nach einem abwechslungsreichen Spiel mit 6 Treffern ging es zur verdienten Ruhepause in die Kabinen.

Fotos: Hereingabe von Steven Bendusch, und Georg Ester ohne Mühe zum 2:2

Die Entscheidung in der Partie folgte nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Es war noch keine Minute gespielt, da staubte Lukas Metz per Kopf eine zu kurze Flugabwehrparade von Eder zum 4:3 ab. In der Folge mühten sich beide Teams um weitere Tore, wobei zum Ende des Spiels die Gäste immer mehr die Oberhand gewannen und ordentlich Druck aufbauten. In der Schlussphase war Abwehrchef Thorsten Ullemeyer der Turm in der Abwehrschlacht und wurde im Trainerstatement von Gonsenheims Übungsleiter, Babak Keyhanfar, in den höchsten Tönen gelobt. Der darf das Lob von Keyhanfar ebenso annehmen wie das von seinem eigenen Trainer. Aus einer guten Mannschaft ragte Thorsten Ullemeyer in der Tat nochmal heraus. Letzten Endes blieb es, trotz der unnötigen gelb-roten Karte für Kevin Selzer in der 81. Minute beim knappen Sieg; ein 4:4 Unentschieden wäre aufgrund der Gonsenheimer Schlussoffensive mit einigen Gelegenheiten für TuS-Torwart Joshua Geist sich auszuzeichnen auch okay gewesen.

Fotos: Handabwehr (Ellenbogen) der Selzer-Flanke im 16er und Eric Veth verwandelt den Handelfmeter zum 3:3

Foto: Lukas Metz wird für den Siegtreffer gebührend gefeiert…

Weitere Bilder vom Spiel folgen

Aus technischen Gründen im Moment lediglich das Statement von Manfred Schmitt (das von Keyfanhar folgt evtl. noch)