Kreispokal: Phönix Bellheim – FC Insheim

Kreispokal: Phönix Bellheim – FC Insheim 4:1 (2:0)

Tore: 1:0 Gergö Lenart (6.) 2:0 Zsolt Nagy (32.), 3:0 Felix Drozynski (79.), 4:0 Zsolt Nagy (83., FE), 4:1 Sebastian Kempinger (84.)
Zuschauer: 80

Verdientes Weiterkommen für Bellheim gegen wackere, aber überforderte Insheimer.
Mit einigen guten Pararden und Reaktionen hielt FCI-Torwart Manuel Reddmann die Niederlage in Grenzen.

Bericht von phönixblauer

Gegen den klassengleichen FC Insheim rief die im Vergleich zum Punktspiel am Sonntag auf einigen Positionen veränderte Mannschaft von Helmut Behr eine über weite Strecken konzentrierte Leistung ab. Am Ende standen ein durch die höhere Effizienz und größere Spielanteile verdienter wie ungefährdeter Sieg sowie der Einzug ins Viertelfinale zu Buche.

Der Phönix erwischte einen guten Start, bereits nach 6 Minuten enteilte Gerry Lenart nach einem konsequent geführten Zweikampf der Gästeabwehr und netzte per Spitzkick flach zum 1:0 für Rot. Im Gegenzug geriet die frühe Führung prompt in Gefahr, Sascha Pfirrmann im Phönixtor behielt im 1-gegen-1 jedoch die Oberhand gegenüber Daniel Müller (7.).

Beide Teams präsentierten sich spielstark und boten den knapp 80 Zuschauern im Hage eine ansehnliche Partie, in der der nächste Treffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Felix Drozynski spielte Doppelpass mit Gerry Lenart und schloss aus halblinker Position ab, der Ball rauschte Zentimeter am langen Pfosten vorbei (22.), kurz darauf war das Aluminium für den geschlagenen Pfirrmann zur Stelle, als Alexander Martin einen Kopfball der Kategorie „den darf man machen“ an die Latte setzte (25.).

Nach einer halben Stunde riss Bellheim die Partie dann recht deutlich an sich und vor allem über die von Zsolt Nagy beackerte rechte Angriffsseite wurde immer wieder Betrieb gemacht. Tunmelo Khoza scheiterte auf Vorlage von Nagy aus dem Rückraum an Manuel Reddmann im Tor des FCI, der aber zwei Zeigerumdrehungen später chancenlos sein sollte. Nach einer für die Gäste zu schnell vorgetragenen Kombination wurde Nagy zentral vor dem Strafraum freigespielt und erzielte mit einem wunderschönen Schlenzer in den rechten Knick das Tor des Tages (32.).

Bereits zum Seitenwechsel hätte der Phönix das Match entscheiden können, Reddmann avancierte allerdings zu Insheims bestem Akteur auf dem Platz. Felix Drozynski scheiterte mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel am in John-Terry-Manier per Kopfsprung heran hechtenden Sebastian Metz, ehe Reddmann den von Tumelo Khoza von der Strafraumgrenze abgefeuerten zweiten Ball aus dem linken Eck kratzte (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff preschte der aufgerückte Sascha Trauth in eine von Nagy an den langen Pfosten geschlagene Ecke, Reddmann parierte erneut stark und hielt seine Jungs im Rennen (44.).

Im zweiten Durchgang sollte es bis zur 60. Minute dauern, ehe wieder Torgefahr aufkam. Khoza fasste sich ein Herz und strahlte aus 25 Metern Richtung linker Knick, Reddmann war zur Stelle und man begann sich zu fragen, wie lang der Keeper noch in der Lage wäre, die Entscheidung aufzuschieben. Plötzlich fehlte nicht viel, und der FCI hätte sich im Rennen um das Viertelfinale zurück gemeldet. Daniel Müller hatte bei einem der seltener werdenden Entlastungsangriffe der Gäste viel freie Kunstwiese vor sich und jagte das Leder an den rechten Außenpfosten (64.).

Der Phönix blieb durch diese Schrecksekunde wachsam und drängte weiter auf Treffer Nummer drei, dem sich Reddmann in einer 1-gegen-1-Situation gegen Drozynski zunächst erfolgreich entgegen stemmte (76.). Kurz darauf war Insheims Nummer Eins dann aber machtlos. Drozynski drang mit Geschwindigkeit in den Strafraum ein und nagelte die Kugel zum 3:0 ins kurze Eck (79.). Vier Minuten später wurde Tumelo Khoza bei einem Schussversuch aus 15 Metern hörbar unfair gestoppt, den fälligen Strafstoß verwertete Nagy zum 4:0 (83.).

Nicht unverdient kamen die Gäste fünf Minuten vor Abpfiff zu ihrem Ehrentreffer, der in seiner Entstehung nicht nur den wie ein Rohrspatz schwimpfenden Sascha Pfirrmann verärgerte. Eine sehr lässige Defensivdarbietung von Henry Alika nutzte Sebastian Kempinger sehenswert zum 1:4 aus Gästesicht und stellte den Endstand her.

Foto: Christoph Bauer (Nr. 18) schreitet zur Ausführung des Freistoßes

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Frage an Manuel: Wie ist das für einen Torwart, wenn man eine gute Leistung und tolle Paraden abliefert und dennoch vier Dinger rein kriegt?
Manuel Reddmann: “ Das ist natürlich ärgerlich und teilweise etwas frustrierend. Aber dafür bin ich Tormann und versuche der Mannschaft so gut zu helfen wie es geht.“

A-Klasse: Phönix Bellheim – FC Insheim

Phönix Bellheim – FC Insheim 6:2 (3:0)

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Mit einer weitgehend überzeugenden Leistung deklassierte Bellheim den keineswegs schlechten, aber in der Defensive heillos überforderten FC Insheim mit einem auch in der Höhe verdienten 6:2. Es hätte auch deutlicher enden können, die ein oder andere gute Offensivaktion sowie ein Elfer wurden nicht genutzt.

17. Minute: 1:0 Cengiz Yavuz per Kopfball nach Hereingabe von Peter Kellerhals
18.: Patrick Hof lenkt den Schuss von Kellerhals an den Pfosten
25.: 2:0 Kellerhals nach Querpassvorlage von Yavuz
38.: Hof legt Kellerhals und pariert den anschließenden Strafstoß von Zsolt Nagy
40.: Erster Torschuss von Insheim durch den früh eingewechselten Wolfgang Schutzat – Sascha Pfirrmann pariert
45.: 3:0 Yavuz, nach schöner Kombination, ausgehend von Kujtim Durmishaj über Kellerhals zum Schützen

Foto: Das 5-Tore-Sturmduo, Peter Kellerhals und Cengiz Yavuz

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62.: 3:1 David Zickler aus 14m nachdem Bellheim die Kugel mehrfach nicht aus der Defensivzone klären kann
65.: 4:1 Kellerhals per direkt verwandeltem Eckball
70.: 4:2 Christoph Bauer wird im 16er nicht gestört und kann den auf ihn gespielten Pass mit links verwerten
85.: 5:2 Yavuz nach glänzender Vorarbeit auf der Außenbahn von Kellerhals
86.: 6:2 Gergö Lenart; der ungarische Einwechselspieler köpft den 6:2 Endstand

Bilder vom Spiel folgen

A-Klasse: FC Insheim – FSV Freimersheim

FC Insheim – FSV Freimersheim 1:1 (0:0)

Insgesamt ein gerechtes Unentschieden; etwas glücklich für Insheim, da der späte Ausgleich (85. Minute) durch ein Eigentor zustande kam.

Tore: 0:1 Denis Thomas (67.), 1:1 ET (85.)
Bes. Vork.: gelb-rot Bittig (90.)

Foto: Topchance für Freimersheim in der 1. Halbzeit – drüber

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A-Klasse: FC Insheim – Olympia Rheinzabern

FC Insheim – Olympia Rheinzabern 2:4 (1:1)

Ein abwechslungsreiches Spiel sahen die zu wenigen Zuschauer an dem recht kühlen, aber trockenen Abend in Insheim. Der Platz war entgegen aller Voraussagen hervorragend bespielbar – das hätte man auch schon am Vortag erkennen können. Eine Absage in den Raum zu stellen war total unnötig und dürfte einige Zuschauer gekostet haben.
Von Anfang an entwickelte sich ein intensives Match zwischen zwei spielstarken Mannschaften. Vorteile erarbeiteten sich dabei die Gäste aus Rheinzabern. Die hatten immer wieder gute Offensivszenen, basierend auf einer vorzüglichen Spieleröffnung schon aus der Abwehr heraus. Die Führung in der 28. Minute war von daher sehr verdient. Einen schnellen Angriff über die linke Außenbahn schloss Marvin Sauerhöfer technisch anspruchsvoll in die lange Ecke mit dem 1:0 für die Olympioniken ab.

Durch den Rückstand war Insheim gereizt worden und schlug zurück. Plötzlich lief es beim FC und 10 Minuten nach dem 0:1 blieb Steffen Morio eiskalt vor Gästekeeper Patrick Aust, schlug einen Haken und schob ein zum 1:1 Ausgleich (38.). Bis zur Halbzeitpause war der hoch verdient, da die Graf-Truppe dran blieb und, nach dem Abschluss von Sebastian Kempinger, in der 40. nur am Pfosten scheiterte.

Foto: Lukas Herrmann nach seinem Ausgleich zum 2:2

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Nach Wiederanpfiff machte Insheim dort weiter, wo man vor der Pause aufgehört hatte. Die Gastgeber gaben Gas und stürmten munter drauf los. Belohnt wurde das ganz schnell. In der 48. Minute besorgte der agile und immer gefährliche Kempinger die 2:1 Führung für seine Farben. Danach drehte sich die Szenerie wieder ein wenig, Rheinzabern kam wieder in die Gänge und glich in der 65. durch Lukas Herrmann zum 2:2 aus.

Dabei blieb es bis zur 80. Minute und man hätte vermuten können, dass die beiden Kontrahenten schiedlich friedlich die Punkte teilen würden. Da hatte aber Rheinzabern augenscheinlich was dagegen, initiierte eine Schlussoffensive und hatte damit tatsächlich Erfolg. In der 80. Minute wurde Nikolas Fischer 18m vorm Gehäuse die Kugel zugespielt, der zögerte keine Sekunde, zog trocken ab und traf mit dem schönsten Tor des Tages in den Winkel zum 2:3.
Insheim gab sich nicht geschlagen, kämpfte aber in den letzten Minuten der Partie erfolglos um den erneuten Ausgleich und musste in der Nachspielzeit mit dem 2:4, Fischer per Foulelfmeter, die endgültige Entscheidung hinnehmen.

Über die gesamte Spielzeit gesehen geht der Sieg für Rheinzabern in Ordnung. Insheim leistete sich mehrere Phasen der Unkonzentriertheit, die von den Gästen gnadenlos ausgenutzt wurden.

A-Klasse: TuS Knittelsheim – FC Insheim

TuS Knittelsheim – FC Insheim 6:3 (3:1)

Tore: 1:0 Sven Matic (20.), 2:0 Gracjan Trzmiel (23.), 2:1 Tobias Böllinger (36., FE), 3:1 Florian Wernecke (43.), 4:1 Jakob Huber (50.), 5:1 Florian Wernecke (64.), 5:2 Kevin Würth (67.), 5:3 Taner Simsek (69.), 6:3 Gracjan Trzmiel (85.)

Konsequent nutzte Aufsteiger Knittelsheim die Abwehrschwächen des Gegners aus und lag bis zur 64. Minute mit 5:1 vorne. Die kleine Schwächephase in der 2. Halbzeit überstand man mit „nur“ zwei Gegentoren. Gracjan Trzmiel machte in der 85. mit seinem Kopfball zum 6:3 die Sache rund.

Der TuS ging mit einem von Sven Matic schön über die Mauer gezirkelten Freistoß in der 20. Minute 1:0 in Führung. Gracjan Trzmiel per Nachschuss aus kurzer Distanz nach einem weiteren Freistoß erhöhte in der 23. auf 2:0. In der 36. wurde Insheims Stefan Würth relativ unnötig am rechten 16er Eck zu Fall gebracht; den fälligen Strafstoß versenkte Tobias Böllinger zum zu dem Zeitpunkt überraschenden 1:2 Anschlusstreffer. Den Spielverlauf beeinflusste dieses Tor nicht, Knittelsheim antwortete mit weiteren Angriffen und erzielte das 3:1. Den Abschluss vom von links heran stürmenden Patrick Richter konnte Manuel Reddmann noch mit den Fäusten entschärfen, aber gegen den Nachschuss von Florian Wernecke war er machtlos.

Nach der Halbzeitpause änderte sich zunächst nichts, Knittelsheim, weiter im Vorwärtsgang, legte nach. In der 50. das 4:1 durch Jakob Huber und eine knappe Viertelstunde später (64.) folgte das 5:1, nach voran gegangenem Freistoß, von Wernecke. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ Knittelsheim die Zügel ein wenig schleifen, Insheim nutzte das und erzielte die zwei Treffer zum 2:5 (67.) und 3:5 (69.); Kevin Würth und Taner Simsek waren die Schützen.
Wäre dem FCI auch noch das 4:5 gelungen, die Partie wäre bei noch 20 zu spielenden Minuten sicherlich nochmal offen gewesen. Aber Knittelsheim besann sich, ließ keinen weiteren Torerfolg des Gegners zu und machte mit dem 6:3 durch den Kopfball vom völlig frei stehenden Trzmiel in der 85. endgültig alles klar.

Foto: Insheims Torwart, Manuel Reddmann, hielt, was zu halten war und musste dennoch sechs Mal hinter sich greifen.

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Bericht im Forum von Ryan Giggs (Knittelsheim)

Manuel Reddmann, der Torhüter des FC Insheim, war nach Spielende einigermaßen bedient: „Wir haben viel zuviele leichte Fehler gemacht. Drei oder vier Tore haben wir nach Standards bekommen, da standen wir zu weit weg vom Gegner. Eigentlich haben wir erst nach dem 1:5 angefangen dagegen zu halten. Wir sind dann richtig in die Zweikämpfe gegangen, vorher waren wir immer einen Schritt zu spät. Dazu kam auch noch Pech, wenn z.B. ein Schuss abgefälscht wird. Aber das Glück muss man sich erarbeiten und das taten wir nicht konsequent genug. Es ist nicht so, dass wir nicht wollen, nur schaffen wir es nicht, das entsprechend auf den Platz zu bringen. Es ist halt bitter, wenn man auswärts drei Tore schießt und trotzdem mit drei Toren Unterschied verliert. Da muss normalerweise mindestens ein Punkt drin sein. Hätten wir durchweg so gespielt wie nach dem 1:5, als wir auf 3:5 aufholten, hätte zumindest die Chance bestanden hier was mit zu nehmen. Aber im Endeffekt sind wir selbst schuld, weil wir viele naive Fehler machen. Egal wie, wir müssen jetzt in den nächsten Spielen Punkte holen, damit wir da unten raus kommen.“