A-Klasse: TuS Knittelsheim – FC Insheim

TuS Knittelsheim – FC Insheim 6:3 (3:1)

Tore: 1:0 Sven Matic (20.), 2:0 Gracjan Trzmiel (23.), 2:1 Tobias Böllinger (36., FE), 3:1 Florian Wernecke (43.), 4:1 Jakob Huber (50.), 5:1 Florian Wernecke (64.), 5:2 Kevin Würth (67.), 5:3 Taner Simsek (69.), 6:3 Gracjan Trzmiel (85.)

Konsequent nutzte Aufsteiger Knittelsheim die Abwehrschwächen des Gegners aus und lag bis zur 64. Minute mit 5:1 vorne. Die kleine Schwächephase in der 2. Halbzeit überstand man mit „nur“ zwei Gegentoren. Gracjan Trzmiel machte in der 85. mit seinem Kopfball zum 6:3 die Sache rund.

Der TuS ging mit einem von Sven Matic schön über die Mauer gezirkelten Freistoß in der 20. Minute 1:0 in Führung. Gracjan Trzmiel per Nachschuss aus kurzer Distanz nach einem weiteren Freistoß erhöhte in der 23. auf 2:0. In der 36. wurde Insheims Stefan Würth relativ unnötig am rechten 16er Eck zu Fall gebracht; den fälligen Strafstoß versenkte Tobias Böllinger zum zu dem Zeitpunkt überraschenden 1:2 Anschlusstreffer. Den Spielverlauf beeinflusste dieses Tor nicht, Knittelsheim antwortete mit weiteren Angriffen und erzielte das 3:1. Den Abschluss vom von links heran stürmenden Patrick Richter konnte Manuel Reddmann noch mit den Fäusten entschärfen, aber gegen den Nachschuss von Florian Wernecke war er machtlos.

Nach der Halbzeitpause änderte sich zunächst nichts, Knittelsheim, weiter im Vorwärtsgang, legte nach. In der 50. das 4:1 durch Jakob Huber und eine knappe Viertelstunde später (64.) folgte das 5:1, nach voran gegangenem Freistoß, von Wernecke. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ Knittelsheim die Zügel ein wenig schleifen, Insheim nutzte das und erzielte die zwei Treffer zum 2:5 (67.) und 3:5 (69.); Kevin Würth und Taner Simsek waren die Schützen.
Wäre dem FCI auch noch das 4:5 gelungen, die Partie wäre bei noch 20 zu spielenden Minuten sicherlich nochmal offen gewesen. Aber Knittelsheim besann sich, ließ keinen weiteren Torerfolg des Gegners zu und machte mit dem 6:3 durch den Kopfball vom völlig frei stehenden Trzmiel in der 85. endgültig alles klar.

Foto: Insheims Torwart, Manuel Reddmann, hielt, was zu halten war und musste dennoch sechs Mal hinter sich greifen.

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Bericht im Forum von Ryan Giggs (Knittelsheim)

Manuel Reddmann, der Torhüter des FC Insheim, war nach Spielende einigermaßen bedient: „Wir haben viel zuviele leichte Fehler gemacht. Drei oder vier Tore haben wir nach Standards bekommen, da standen wir zu weit weg vom Gegner. Eigentlich haben wir erst nach dem 1:5 angefangen dagegen zu halten. Wir sind dann richtig in die Zweikämpfe gegangen, vorher waren wir immer einen Schritt zu spät. Dazu kam auch noch Pech, wenn z.B. ein Schuss abgefälscht wird. Aber das Glück muss man sich erarbeiten und das taten wir nicht konsequent genug. Es ist nicht so, dass wir nicht wollen, nur schaffen wir es nicht, das entsprechend auf den Platz zu bringen. Es ist halt bitter, wenn man auswärts drei Tore schießt und trotzdem mit drei Toren Unterschied verliert. Da muss normalerweise mindestens ein Punkt drin sein. Hätten wir durchweg so gespielt wie nach dem 1:5, als wir auf 3:5 aufholten, hätte zumindest die Chance bestanden hier was mit zu nehmen. Aber im Endeffekt sind wir selbst schuld, weil wir viele naive Fehler machen. Egal wie, wir müssen jetzt in den nächsten Spielen Punkte holen, damit wir da unten raus kommen.“


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