Bezirksliga: FC Lustadt – TSG Jockgrim

Bezirksliga: FC Lustadt – TSG Jockgrim 0:2 (0:2)

Zuschauer: 100

Zwei schöne Treffer aus der 1. Halbzeit entschieden die Nachholpartie zu Gunsten der Gäste.
Die anfänglichen Nachlässigkeiten in der Abwehr des FCL nutzte Jockgrim aus und lag nach 23 Minuten mit 2:0 in Führung. Janik Schneider sorgte mit seinem schönen Schlenzer vom rechten Strafraumeck ins lange Toreck für das 1:0 in der 10. Minute. Nico Pfrengle zeichnete für das 2:0 verantwortlich, als er in der 23. einen Freistoß wunderbar in den Winkel beförderte. In der 45. verhinderte FCL-Torwart Daniel Humm einen weiteren Einschlag indem er mit einer tollen Parade den nicht weniger guten Schrägschuss von Burak Kilinc zur Ecke lenkte.
Aufgrund der mangelhaften Defensivleistung Lustadts aus der ersten Hälfte der 1. Halbzeit war die Gästeführung zur Pause verdient.

Foto: Ball im Netz – das war das 0:1 durch Janik Schneider (rotes Trikot)

Im zweiten Spielabschnitt drängte der FC auf den Anschluss. Jockgrim verwaltete weitestgehend nur noch und machte das gegen meist ineffektiv anrennende Lustadter gut. Die TSG ließ keinen Gegentreffer zu. Da auch die vereinzelten Gegenstöße nur halbherzig durchgeführt wurden, blieb die 2. Halbzeit torlos.

Schiedsrichter Nicco Bauer machte seine Sache gut. Dass seine Assistenten bei 1-2 Abseitsentscheidungen daneben lagen, sei verziehen; auf den Ausgang des Spiels hatte dies im Gegensatz zu denen in der Champions-League-Partie Real gegen Bayern keine direkten Auswirkungen.

Foto: Nach dem Freistoß zum 0:2 – Lustadt trauert, Pfrengle feiert

1. Verbandspokalrunde der Frauen: FC Lustadt – SV Obersülzen

1. Verbandspokalrunde der Frauen: FC Lustadt – SV Obersülzen 0:6 (0:4)

Obwohl Lustadt gut kämpfte und nach wenigen Minuten sogar die erste Torchance für sich verbuchen konnte, war diese Pokalpartie früh zu Gunsten der Gäste entschieden. Verbandsligist Obersülzen war spielerisch und individuell den Lustadter Frauen doch deutlich überlegen.

Foto: Der erste Abschluss gehörte Lustadt, Antonia Müller verzieht in der 4. Minute nur knapp

Nach 18 Minuten führte der SVO, realistisch betrachtet schon uneinholbar mit 3:0 und zur Pause mit 4:0. Lisa Numrich erzielte die Treffer zum 1:0 (9.) und 2:0 (13.). Das 3:0 (18.) entsprang einer unglücklichen Aktion von Lustadts Torfrau Fabienne Stephan, die im Zurücklaufen den Ball nicht unter Kontrolle brachte und ihn so ins eigene Netz beförderte. Nach 26 Minuten gelang Melanie Selinger das 4:0. Kurz danach verletzte sich Lustadts Maria Hinderberger bei einem Pressschlag und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus – Diagnose ausstehend.

Nach dem Kabinengang änderte sich an den Kräfteverhältnissen im Prinzip nichts, nur hatte sich die Lustadter Abwehr jetzt besser auf die Gästestürmerinnen eingestellt und vermied bis zur 76. Minute einen weiteren Gegentreffer. Beim 5:0 durch einen Schuss von Lena Wohlschlegel sah Fabienne Stephan erneut nicht gut aus; der nicht sonderlich gefährliche Abschluss rutschte ihr durch die Hosenträger. Den Endstand besorgte Melanie Selinger mit ihrem zweiten Tor – aus kurzer Distanz köpfte sie ein, 6:0 für Obersülzen.

Foto: Melanie Selinger (Nr. 7) gelingt per Kopf das Tor zum 6:0 Endstand

Während der gesamten Spielzeit konnte der FCL lediglich den ein oder anderen offensiven Nadelstich setzen. Der Ehrentreffer war bei insgesamt drei richtig guten Chancen drin und wäre auch verdient gewesen. Natürlich geht der Sieg und der Einzug in die zweite Verbandspokalrunde für den von vornherein klar favorisierten SV Obersülzen auch in der Höhe voll in Ordnung.

Bilder vom Spiel folgen

Bezirksliga: FC Lustadt – SG Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyer

Bezirksliga: FC Lustadt – SG Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyer 1:1 (1:0)

Zwei fast identisch gleich starke Mannschaften teilen sich gerechterweise die Punkte.
Lustadt ging durch ein Eigentor nach Links-Flanke von Martin Wall in der 43. Minute mit 1:0 in Führung. Die SG glich in der 68. zum 1:1 aus. Einen Freistoß von rechts beförderte Jan Schönmann per Kopf ins kurze Eck. Bei der Führung für Lustadt war es eine unglückliche Abwehraktion, die zum Erfolg führte – der Ball rutschte dem Gäste-Abwehrspieler über den Schlappen und kullerte neben dem Pfosten ins Netz. Beim Ausgleich kam Schönmann unbedrängt zum Kopfball.

In der 18., nach guter Vorarbeit von Johannes Hellmann, traf Radu nur den Innenpfosten; in der 31. machte es ihm Schönmann auf der anderen Seite nach. Beide Male sehr, sehr knapp, aber halt keine Treffer. Des Weiteren hatten beide Teams je eine gute Torchance, die aber vom jeweiligen Torwart pariert werden konnten.

Foto: Jan Schönmann (Nr. 9) kann den Freistoß per Kopf verwerten, 1:1

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In der ersten wie auch in der zweiten Halbzeit war es eine intensive, durchaus unterhaltsame Partie zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Als Heimmannschaft hatte der FC vor allem in der 2. Halbzeit leichte Feldvorteile und in der 58. die gute Gelegenheit das vielleicht vorentscheidende zweite Tor zu machen – aber nach einer guten Hereingabe brachte Frank Wieschalla am langen Pfosten die Kugel nicht über die Linie. In der 68. war dann Jan Schönmann mit dem Kopf zur Stelle und markierte das alles in allem gerechte Unentschieden.

Bezirksliga: FC Lustadt – Südwest Ludwigshafen

Bezirksliga: FC Lustadt – Südwest Ludwigshafen 2:6 (0:4)

Das sieht man nicht alle Tage, um nicht zu sagen, ganz, ganz selten. Vier Fehler führen zum 0:4 nach 36. Minuten. Entschieden war die Partie im Prinzip schon nach einer halben Stunde, da stand es 0:3.
Also die Fehler im Einzelnen:
Verteidigerfehler beim 0:1 durch Geri Hasa in der 17. Minute.
Torwartfehler beim 0:2 durch Hasa per Freistoß ins Torwarteck, 25. Minute.
Krasser Abwehrfehler beim 0:3 durch Rico Renner in der 31.
Abwehrfehler beim 0:4 durch Nauwid Amiri in der 36.

Was da bei Lustadt hinten ablief war haarsträubend; zur Pause war das Ding gegessen. Schön, dass der FCL Moral bewies und sich nicht hängen und komplett abschlachten ließ. So hatte man noch vor dem Pausenpfiff zumindest noch zwei Alutreffer durch einen Kopfball von Frank Wieschalla und dem Nachschuss von Markus Hajok zu verbuchen.
Logischerweise war Südwwest ob der klaren Führung moralisch obenauf, spielte locker und gut auf und erzielte in der 52. gar das 5:0. Schütze war erneut Hasa, der von halbrechts flach einnetzte. Lustadt kam durch Radu (70.) und Martin Wall (85.) zu zwei Toren, die jedoch nichts weiter waren als Ergebniskosmetik. Hasa mit seinem 4. Treffer besorgte in der 92. den 6:2 Endstand.

Foto: Man of the Match? Viermal dürft ihr raten 🙂

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Bezirksliga: FC Lustadt – DJK-SV Phönix Schifferstadt

Bezirksliga: FC Lustadt – DJK-SV Phönix Schifferstadt 2:2 (1:1)

Eins ist inzwischen klar, bei Spielen mit Beteiligung einer beiden oder, wie heute, am besten beider Mannschaften, ist was los, die sind immer sehenswert.

In einer sehr intensiven, umkämpften Partie, die trotz der Brisanz hinsichtlich der Tabellenspitze, extrem fair geführt wurde, musste der haushohe Ligafavorit aus Schifferstadt gegen den Aufsteiger FC Lustadt den ersten Saisonpunkt abgeben. Wenig Mühe hatte Schiedsrichter Alexander Burhardt, der mit Hilfe seiner Assistenten an den Linien ebenfalls eine gute Leistung ablieferte. Insgesamt und rundum ein echtes Spitzenspiel mit allem was zu einem Fußballspiel gehört und einem, das man nicht sehen möchte und nicht braucht.
In der 35. Minute verletzte sich Lustadts Co-Trainer so schwer, dass er ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ersten Diagnosen zufolge habe er sich das Handgelenk gebrochen. Der anwesende Fatih Bagci vom SV Weingarten erstversorgte Dominik auf dem Platz und in der Kabine bis der RTW eintraf. Laut gut postierten Zuschauern war der Verletzung kein Foul voraus gegangen.
Gute Besserung von hier aus!

Foto: Dominik Glasers Arm und Handgelenk von Fatih Bagci geschient und stabilisiert für die Fahrt ins Krankenhaus

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Zu dem Zeitpunkt als das Spiel für ein paar Minuten unterbrochen werden musste, stand es 1:0 für Lustadt. Michael Dambach hatte nach genau einer halben Stunde Spielzeit vom linken 16er Eck ins kurze Toreck getroffen. War durchaus verdient. Die erste Torchance der Partie hatte auch schon Lustadt. Einen Kopfball vom Marius Chirieac parierte Phönix-Keeper Michael Hirschmann per Flugeinlage.
Lustadt machte geschickt die Räume eng, war stets nah am Gegner und machte diesem so das Leben und vor allem das spielen extrem schwer, ja fast unmöglich. Natürlich nur “fast”, denn Phönix besitzt soviel Potenzial, vollkommen in Schach halten geht nicht. Aber genau deshalb war es in der 1. Halbzeit und auch in der zweiten eine große Leistung des FCL.
Aber wenn es aus dem Spiel heraus nicht klappt, hat Schifferstadt ja noch die Standards – vorerst jedenfalls. So gelang Christian Heil mit einem gut um die Mauer herum gezirkelten Freistoß in 43. Minute der 1:1 Ausgleich. Damit ging es dann auch in die wohlverdiente Pause.

Foto: Christian Heils Freistoß zum 1:1 Ausgleich

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Wie die Gäste hat jedoch auch Lustadt gute Freistoßschützen; z.B. Radu Stoican. Genauso gut, wie Heil zuvor, zwirbelte er in der 60. einen direkten Freistoß in die Maschen, zur erneuten Führung, zum 2:1 also. Obwohl die Kugel in der Torwartecke landete, kann man m.E. dem Keeper keinen Vorwurf machen, Radu hatte genau in den Winkel getroffen.
Nur 2 Minuten später schien die Führung Makulatur. Ball im Netz! Tor für Phönix? Nein, Pietro Berrafato hatte beim Abschluss das Bein zu hoch. Korrekt entschieden von Schiri Burhardt. Die nächste Großchance zum Ausgleich folgte in der 65. Minute. Chirieac verfolgte seinen Gegenspieler in den Strafraum, wollte ihn ablaufen und legte ihn schlussendlich doch regelwidrig. Den fälligen Elfmeter setzte Osman Boyraz doch einigermaßen deutlich neben den rechten Pfosten ins Aus.

Foto: Radus Freistoß zur erneuten Führung für Lustadt

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Foto: Das ist der Beweis – Hohes Bein von Berrafato; Treffer zählt nicht

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Mit dem klaren Wunsch, nicht die erste Niederlage zu kassieren, erhöhte die Sari-Truppe das Tempo deutlich und machte ordentlich Druck Richtung dem von Daniel Humm gehüteten Tor. Und in der 70. war es soweit. Nach einem Eckball war Gökhan Dogan per Kopf zur Stelle und nickte ein zum 2:2. Dass beide Teams weiter offensiv agierten, zeugt von der Qualität der Mannschaften und ist Beweis für ein echtes Spitzenspiel. Dass diese Angriffe nicht mehr mit letzter Konzentration und Konsequenz zu Ende gespielt werden konnten, ist der Intensität und dem hohen Tempo der bis dahin über 80 gespielten Minuten geschuldet.
Fast wäre den Gästen noch der Siegtreffer gelungen. Ein Freistoß Yasin Koc in der 94. Minute landete am Innenpfosten von wo aus er ins Feld zurück sprang. Es blieb beim alles in allem gerechten Unentschieden.

Fotos: Strafstoß für Schifferstadt; Boyraz schiebt nach rechts…

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…aber halt zu weit nach rechts, vorbei

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Vor dem Spiel hatte ich mich kurz mit FC-Trainer Michael Seitz unterhalten, der meinte, dass er mit einer Punkteteilung, gerne ein 0:0, zufrieden wäre. Ich hielt dagegen, dass wenn es schon unentschieden enden müsste, ein 2:2 in Ordnung wäre. Dieses anschließende 2:2 war mehr als in Ordnung – bis auf die Verletzung von Dominik Glaser selbstverständlich.

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Bezirksliga: Je oller, je doller – Neuzugang rettet Lustadt einen Punkt

Bezirksliga: FC Lustadt – Fortuna Billigheim-Ingenheim 3:3 (0:2)

Der erst in der zweiten Halbzeit eingewechselte 40-jährige Frank Wieschalla bewahrt Aufsteiger FC Lustadt mit 3 Toren vor der Liga-Einstiegsniederlage.
2:0 hatte der Gast aus Billigheim-Ingenheim früh und lange geführt. In der 7. Minute traf Ralf Bittig per Kopf nachdem Lustadt mit einem Fehlpass vorm eigenen 16er den Angriff des Gegners eingeleitet und in der Folge nur begleitet hatte. Ein echtes Geschenk dieses Tor zum 0:1.

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Foto: Steffen Zoller per Foulelfmeter zum 0:2

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Nach 10 Minuten ließ es Radu Stoican krachen, sein Distanzknaller landete nur an der Querlatte. Und nach 25 Minuten hieß es 0:2. Torhüter Daniel Humm hatte Bittig im Strafraum gefällt, bzw. Bittig nahm die Abwehraktion Humms dankbar an – Schiri Harald Haas blieb nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Steffen Zoller verwandelte cool rechts unten.

Foto: Der Ball im Netz, das war der 1:2 Anschlusstreffer für Lustadt

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Danach und bis gut 10 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit war es eher ein nicht so hochwertiges Gekicke. Billigheim tat so gut wie gar nichts mehr fürs Spiel, geschweige denn für die Offensive, und Lustadt rannte sich immer wieder in der Gästeabwehr fest. Eine kleine, aber feine Fehlentscheidung des Schiedsrichters läutete die “Wende” ein. Der ebenfalls eingewechselte Johannes Hellmann wirbelte auf der rechten Außenbahn und setzte sich in der 84. mit Hilfe eines nicht geahndeten Fouls durch, kam zum Flanken und traf zum 1:2. Das ging alles recht flott und unerwartet vonstatten, inklusive mir selber konnten auch einige andere nicht nachvollziehen, wer da in der Mitte der Kugel noch den nötigen Richtungswechsel ins Netz beigebracht hatte.
Rückfrage beim Schiri; Antwort: “Euer 9er fälschte den Ball ab.” Nun gut, ich persönlich habe keinen 9er, Billigheim allerdings auch nicht; so konnte es nur der von Lustadt sein, und das war und ist Frank Wieschalla.
Nur noch 1:2, das Spiel schien wieder offen. Das war es auch bis zur 90., ehe Sven Kollenda (auch der ein Einwechselspieler) sich auf links durchsetzte und zum 1:3 einschieben konnte.

Das sollte es doch jetzt wirklich gewesen sein??? Nein, war es nicht, da war doch Frank Wieschalla auf dem Platz!!!
In der 91. markierte er erneut den Anschlusstreffer, 2:3. Und in der 93. nach einem Eckball war er am langen Pfosten zur Stelle und wuchtete die Kugel in die Maschen zum 3:3 Endstand.

Fotos: Jubel nach dem erneuten Anschluss zum 2:3. Und drunter das Tor zum 3:3 Endstand in der 93. Minute

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Lustadt offenbarte arge Schwächen in der Abwehr, die zu den 3 Gegentreffern führten. Da muss man sich Gedanken machen, normalerweise führt sowas zu einer klaren und verdienten Niederlage. Allerdings ließ Billigheim-Ingenheim nach der 2:0 Führung die Zügel extrem schleifen. Man tat nicht mehr als nötig oder teilweise nicht mal das und versäumte es mit dem dritten Treffer (zum 3:0) die Sache zu entscheiden.
Von daher eine insgesamt gerechte Punkteteilung – der moralische Sieger ist Lustadt, dank Wieschalla.

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Verbandspokal in Freimersheim

1. Runde Verbandspokal: FSV Freimersheim – FC Lustadt 4:0 (0:0)

Torlose 1. Halbzeit. Warum? Weil Lustadt trotz eines klaren Chancenübergewichts das Runde nicht ins Eckige brachte. Das machte Freimersheim in der 2. Halbzeit besser als der Aufsteiger in die Bezirksliga. In der 48. Minute zirkelte Denis Thomas einen Freistoß an der Mauer vorbei, Daniel Humm konnte nur kurz abwehren und Andreas Klundt staubte zum 1:0 ab.

Foto: Keine Chance für Daniel Humm, der Strafstoß war berechtigt

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Thomas selbst erhöhte mit seinem Schlitzohrtreffer in der 53. auf 2:0. Rechts außen am Ball sah er, dass FCL-Keeper zu weit vor seinem Kasten weilte und hob die Kugel maßgenau in die Maschen. Entschieden war die Partie mit dem 3:0 von Klundt. Den 4:0 Schlusspunkt setzte erneut Thomas per Foulelfmeter. Humm hatte als letzter Mann Dennis Hartweck unfair gestoppt – und sah von Schiri Schäfer nur gelb, nicht rot. Doppelbestrafung vermieden – gut so.

Endlich wieder Ernst

Na, das war doch schon mal ein guter Einstieg in die Pflichtspielsaison. Die zwei Verbandspokalpartien boten so einiges, was der geneigte Fußballfan ein paar Wochen vermisst hatte.

Da war zunächst die Partie VfB Haßloch gegen ASV Maxdorf, die endete 2:7 für die favorisierten Gäste, war allerdings sehr unterhaltsam und bei weitem nicht so einseitig, wie es das Ergebnis glauben machen möchte.
Nicht der Favorit aus der Landesliga legte los, sondern der heimische VfB. Schon nach 30 Sekunden hatte Mirco Hoffmann nach einer Flanke die Gelegenheit zur Führung, musste den Ball aber mit dem “falschen” Fuß nehmen und verzog aus bester Position. Schade für Haßloch, aber nicht schlimm, denn in der 4. Minute nutzte man einen Ballverlust von Jannik Said zum schnellen Gegenstoß, den Dennis Kindler aus knapp 16m flach abschloss zum 1:0.
Maxdorf ließ sich nicht lange bitten und ging durch einen Doppelschlag mit 2:1 in Front. In der 9. Minute vollendete Sascha Rühm eine schöne Kombination per Schlenzer zum 1:1 und nur 2 Minuten danach nahm Christian Jesberger eine Diagonalpass von Alexander Völkl auf und schmetterte die Kugel ins Dreieck.
Nach genau einer Viertelstunde war wieder der VfB dran. Bei einem Konter über links kam ASV-Keeper Taner Özdemir zu früh raus und machte es Jens Schleicher damit einfacher die Kugel an ihm vorbei ins Netz zu schieben, 2:2.

Vier Tore in 15 Minuten, das war schwer in Ordnung, aber in der 1. Halbzeit noch lange nicht alles. Bevor 2 weitere Treffer fielen musste die Partie für 4-5 Minuten unterbrochen werden. Von außerhalb des Geländes war Geschrei zu vernehmen. Bei Inspizieren der Sachlage stellte sich heraus, dass zwei Personen in ein Gerangel verwickelt waren und jemand weiteres ordentlich Pfefferspray versprüht hatte. Das Zeug wurde aufs Gelände und auf den Platz geweht. Das musste sich erst verziehen, bevor wieder angepfiffen werden konnte. Die Aktion draußen erforderte das Herbeirufen von RTW und Polizei. Was die ganze Sache ausgelöst hatte, war nicht zu erkennen.

Foto: Die ASV-Abwehr um Routinier und Ex-Profi Rainer Hauck hatte nur zu Beginn der beiden Halbzeiten einige Probleme mit der VfB-Offensive. Schiedsrichter Dorian Schurer hatte in Zusammenarbeit mit seinen Assistenten an den Linien die sehr faire Partie jederzeit im Griff.

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Wie gesagt, nach gut 4 Minuten konnte weiter gespielt werden. Und beim nächsten Tor für Maxdorf machte Said den frühen Fehler wieder gut. Sein toller Pass landete bei Rühm, der das 3:2 erzielte. In Minute 45+1 wurde die VfB-Abwehr mit einfachen, schnellen Pässen ausgespielt und Jesberger besorgte mit seinem zweiten Treffer den 4:2 Halbzeitstand.

Die Geschichte der 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Maxdorf machte angesichts der Zweitoreführung nicht mehr als nötig. Haßloch machte Druck, hatte die ein oder andere Chance zum Anschlusstreffer, was die Sache nochmal spannend gemacht hätte. Der gelang jedoch nicht und Maxdorf erhöhte gegen aufgerückte Einheimische durch den eingewechselten David Gerner in der 74. auf 5:2. Eigentlich war das schon die Entscheidung; den Sack endgültig zu machte Felix Sembritzki in der 79. mit dem 6:2. Zu diesen beiden Toren lieferte jeweils der ebenfalls erst in der 2. Halbzeit eingewechselte Rick Martsfeld die vorzügliche Vorarbeit.
Danach fuhr ich los Richtung Freimersheim, um rechtzeitig zum Anpfiff (17:00 Uhr) vor Ort zu sein. So verpasste ich den unwesentlichen letzten Treffer zum letztendlich 1-3 (je nach Sichtweise) Tore zu hohen Endergebnis von 7:2.

Zuschauer: 200

Bilder vom Spiel folgen

FSV Freimersheim – FC Lustadt 4:0 (0:0)

Bericht folgt