Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier

Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier 2:1 (2:0)

Videos vom großen Frust der Trierer Eintracht

Video: PK; Statements der Trainer


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Einen nicht unbedingt erwarteten, wenn auch superwichtigen Dreier fuhr der TuS gegen den bisherigen Tabellenzweiten aus Trier ein.
In einer guten ersten Halbzeit erzielte Hori Ryunosuke in der 14 Minute das 1:0. Sein Landsmann Kazuaki Nishinaki ballerte den Ball in der 37. Minute aus 20 in den Winkel zum 2:0. Da Mechtersheim teilweise richtig guten Fußball spielte und Trier seiner Favoritenrolle in keinster Weise gerecht wurde, war die Zweitore-Führung zur Halbzeit sehr verdient.
Schrecksekunde in der 41. Minute als ein Mechtersheimer Abschlag nicht aus dem Strafraum raus kam, sondern beim Gegner landete, der aber trotz Überzahl nicht die Übersicht hatte, den Lapsus zu verwerten.

In der 2. Halbzeit bemühte sich der Gast das Spiel an sich zu reißen und möglichst zu drehen. Das gelang zeitweise und mündete im 1:2 Anschlusstreffer durch Tim Garnier in der 62. Minute. Eine vermeidbare Flanke von links köpfte der Trierer Torjäger aus kurzer Distanz ins Netz.
Schon gleich zu Beginn der 8-minütigen Nachspielzeit, die durch eine kleine Unterbrechung wegen einer Rudelbildung nötig geworden war, konnte der eingewechselte und auf die Reise geschickte Jannik Styblo den entgegenkommenden Denis Wieszolek nicht überwinden – das hätte das 3:1 und die Entscheidung sein können und eigentlich müssen. Die letzten 7 Minute blieb es somit noch leidlich spannend, endete aber vor 270 Zuschauern mit dem insgesamt verdienten Sieg für TuS Mechtersheim.

Und last but not least; Respekt und Kompliment an den Schiri, Tobias Hauer, der absolut einwandfrei entschieden und gepfiffen hat und sich durch die absurden Beleidigungen von außerhalb nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Bilder vom Spiel

Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier

Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier 3:1 (2:0)

Vor 402 Zuschauern und nach einer furiosen und bärenstarken 1. Halbzeit führte Mechtersheim hoch verdient mit 2:0. Georg Ester hatte in der 18. Minute nach einem Angriff über rechts und schnellen Zuspielen über 3-4 Stationen aus 5m zum 1:0 einnetzen können. Eric Veth erhöhte 5 Minuten später (23.) als er sich vorm 16er gegen mehrere Gegenspieler durchsetzte auf 2:0.

Gegen total enttäuschende und hoffnungslos überforderte Gäste aus Trier hätte Lukas Metz in der 26. gar auf 3:0 hoch stellen können, sein Schuss von halbrechts wurde von Keeper Denis Wieszolek entschärft.

Fotos: Georg Ester aus 5m zum 1:0

Fotos: Eric Veth trifft nach feiner Einzelaktion aus 16m zum 2:0

Fotos: Der Abschluss von Lukas Metz und die Parade vom Trierer Torwart

In der 2. Halbzeit schien es so als würde die „TuS-Partie“ weiter gehen. Aber nach ein paar Minuten schaltete die Schmitt-Elf in einen Verwaltungsmodus, tat gegen harmlose Gäste nicht mehr als nötig, um den Vorsprung zu halten. Dadurch kam Trier in den Genuss sich eine optische Überlegenheit zu erarbeiten und hatte deutlich mehr Ballbesitz als die Gastgeber. Das alles jedoch ohne Peter Klug im Kasten der Blauen auch nur ansatzweise in Verlegenheit zu bringen.

Erst in der Nachspielzeit (90.+2) brachte die Eintracht die Kugel im Netz unter; 2:1 Anschluss durch den eingewechselten Luca Sasso-Sant.
Um punktemäßig was reißen zu können, war das natürlich zu spät. Und Mechtersheim antworte sogar noch umgehend, als der ebenfalls eingewechselte Steffen Burnikel einen Konter mit dem 3:1 Endstand veredelte.

Foto: Schon kurz nach seiner Einwechslung in der 88. Minute hätte Steffen Burnikel das entscheidende 3:0 erzielen können. Der Schuss war aber noch nicht platziert genug, um Denis Wieszolek zu überwinden

Fotos: Der Trierer Anschlusstreffer wurde gleich wieder relativiert, als Burnikel im Gegenzug auf 3:1 stellte

Gegen insgesamt chancenlose Gäste aus Trier lieferte der TuS eine klasse 1. Halbzeit ab und machte danach bis zum Schlusspfiff alles richtig, um einen ungefährdeten 3:1 Sieg einzufahren. Die gute Leistung wurde mit dem Platz an der Sonne, sprich der Tabellenführung belohnt.

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Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier

Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier 3:3 (0:2)

Zuschauer 250

Nach zwei Abwehrfehlern und dem damit einhergehenden 0:2 zur Pause hat wohl kaum noch jemand einen Pfifferling auf Mechtersheim und den letztlich erzielten Punktgewinn gewettet. Trier war in den ersten 45 Minuten sehr überlegen und führte, wenn auch mit Hilfe der TuS-Abwehr, verdient.

Ein positiver Knackpunkt war sicherlich der 1:2 Anschlusstreffer von Georg Ester (69. Minute). Der Rückschlag folgte 5 Minuten später mit dem 1:3. Dass Mechtersheim bis zur letzten Sekunde kämpft, das weiß man, dennoch ist das Remis durch die Tore von Ester (88.) und Eric Veth (90.) eine kleine Überraschung und darf gegen den Aufstiegskandidaten Trier als Bonuspunkt gewertet werden.

Fotos: Die Mechtersheimer Torschützen, Eric Veth und Georg Ester

Oberliga: FV Dudenhofen – SV Eintracht Trier

Oberliga: FV Dudenhofen – SV Eintracht Trier 0:1 (0:1)

Bittere Niederlage für den FV Dudenhofen.
Nach einem Ballverlust in der eigenen Hälfte musste Dudenhofen den Gegentreffer durch Alex Bidermann hinnehmen. Das 0:1 in der 13. Minute bedeutete schon den deprimierenden Endstand.

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Foto: Kevin Hoffmann und Marcel Johann können den erfolgreichen Abschluss von Alexander Biedermann nicht verhindern – von halbrechts ins lange Eck; das war der drei Punkte-Treffer zum 0:1

Foto: Machte ein gutes Spiel und hatte Pech mit seinem Freistoß in der 71. Minute, Dominic Himmighöfer

In der 2. Halbzeit war der FV drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Aber Mathias Falk hatte in der 64. mit seinem Abschluss knapp daneben ebenso Pech wie auch Dominic Himmighöfer in der 71. Da nämlich klatschte sein Freistoß an den Tor-Knick; der Abpraller kam für Kevin Hoffmann zu überraschend, so landete der Nachschuss im Wald.
Ein Tor, der Ausgleich wäre zu diesem Zeitpunkt in einem insgesamt sehr mäßigen Spiel verdient gewesen. Der ambitionierte Gast aus Trier war weitegehend feldüberlegen, ließ aber spielerisch viel zu wünschen übrig und scheiterte beim Abschluss an seinem eigenen Unvermögen oder an Keeper Marcel Johann. Aber, und das war wohl das Entscheidende, man konnte Dudenhofen, abgesehen von der Viertelstunde zwischen der 60. und der 75. Minute recht gut in Schach halten.

Als dann Timo Enzenhofer in der 79. Minute die gelb-rote Karte quittierte wurden die Aussichten für die Gastgeber ganz schlecht. In den letzten Minuten war Trier dem 2:0 nahe, scheiterte aber u.a. in der 82. am Pfosten. Die allerletzte Chance hatte jedoch kurz vor dem Abpfiff Kevin Hoffmann; sein Kopfball wurde von Gästekeeper Johannes München aus dem Winkel gekratzt – siehe Video.

Fotos: Marcel Johann pariert den gefährlichen Kopfball vom frei vor ihm auftauchenden Tim Garnier

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Spieltag beim FC Speyer – Teil 3/3

Und da war da noch das Regionalligaspiel der A-Junioren zwischen dem FC Speyer und Tabellenführer Eintracht Trier. Das war das beste Spiel der drei an diesem Sonntag, aber auch das ärgerlichste. Es sorgte für immensen Gesprächsstoff und für rege Diskussionen. Schön dass dennoch alles im gesitteten Rahmen blieb; da hat man auf dem ein oder anderen Platz schon wegen weniger Leute ausflippen sehen.

A-Jugend Regionalliga: FC Speyer – Eintracht Trier 0:2 (0:0)

Die Bilder des Spiels im Foto-Shop

Gegen den Spitzenreiter und vermeintlich favorisierten Gast aus Trier war Speyer in der 1. Halbzeit klar die bessere Mannschaft und hätte zur Pause in Führung liegen können. Die Chancen zur Führung, gerne auch mit zwei Toren waren da, waren teilweise super heraus gespielt. Leider haperte es gegen spielerisch wie kämpferisch extrem enttäuschende Trierer im Abschluss, so dass es torlos in die Kabinen ging.
Es ist davon auszugehen, dass die „lahmen“ Eintrachtler in der Kabine ordentlich was auf die Ohren bekamen von ihrem eh schon permanent lautstark dirigierenden Trainer Daniel Paulus (einem Rubeck-Schüler!). Die Standpauke machte sich nach Wiederanpfiff bemerkbar, plötzlich war mehr Bewegung und mehr Speed in den Trierer Aktionen. Die Partie insgesamt wurde dadurch besser und attraktiver; immerhin wollten das Geschehen über 200 Zuschauer sehen. Gut, dass Speyer das Potenzial hatte dagegen und mitzuhalten. Aber als in der 60. Minute im Vorwärtsgang in der gegnerischen Hälfte der Ball verloren wurde, ging es ganz schnell in die andere Richtung. Unwiderstehlich zog Vincent Bösen davon Richtung FC-Tor und ballerte die Kugel mit Schmackes unhaltbar ins Netz, 0:1.
Hierzu wurde von entsprechend gut stehenden Zuschauer kolportiert, dass der Trierer Balleroberung ein Foul voraus ging, das der Schiri nicht ahndete. Zudem sei der spätere Schütze beim Zuspiel knapp im Abseits gestanden, das der Linienrichter übersehen haben soll. Ob richtig oder falsch, beides muss man so stehen lassen, wie man auch die (Nicht-)Entscheidungen des Gespanns akzeptieren muss. Ein blöder Rückstand, aber noch genügend Zeit auszugleichen.

Foto: Vincent Bösen erzielt das 1:0 für Eintracht Trier

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Mit dem 2:0 war es natürlich Essig auch auf nur einen Punkt zu hoffen. Der FC hatte es ja trotz guter Chancen nicht geschafft ein Tor zu machen, zwei Einschläge waren insofern utopisch gegen inzwischen selbstbewusste Trierer. Die Entscheidung in der Partie, der zweite Treffer, war denn auch der Auslöser für intensive Diskussionen.
In der 74. wurde ein Pass hinter die Speyerer Abwehr gespielt, wo drei Trierer allein, frei und deutlich im Abseits standen. Der Linienrichter hielt sich zunächst zurück und wedelte erst dann intensiv mit seiner Fahne, als einer der drei an den Ball ging. Die einheimischen Abwehrspieler hatten das gesehen und stellten jegliche Defensivaktion ein. Der an den Ball gekommene Matthias Burg spielte unbeeindruckt weiter und netzte ein. Statt Abseits und evtl. gelb fürs Weiterspielen entschied der Schiri zum Erstaunen ALLER Anwesenden auf Tor, 0:2. Als er dann doch zu seinem Assistenten eilte, dachte jeder, okay, jetzt nimmt er es zurück, aber es blieb dabei, er überstimmte seinen Kollegen an der Außenlinie.
Nach dem Spiel befragt, gab er bereitwillig die Auskunft, dass beim Abspiel ein Speyerer mit der Fußspitze den Ball berührt habe und dadurch das Abseits aufgehoben worden war. Das muss man so hinnehmen, ist einfach eine Tatsachenentscheidung – auch wenn es bei genauerer Überlegung physikalisch quasi unmöglich erscheint, dass nach dem Kontakt der Fußspitze mit dem Ball drei gegnerische Spieler plötzlich 2-3 Meter hinter dem letzten Abwehrspieler stehen (was beim Abspiel noch nicht der Fall gewesen sein soll).

Foto: Oft und gut, der Speyerer Angriffswirbel über die Außenbahnen – nur in der Mitte haperte es mit dem erfolgreichen Abschluss

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Wie dem auch sei, der Treffer zählte, die Entscheidung zu Gunsten des Tabellenführers war gefallen. Der FC bemühte sich in der letzten Viertelstunde zwar noch, aber die Ordnung war dahin und die Moral gebrochen. Man darf natürlich nicht unerwähnt lassen, dass man es versäumt hatte, selbst in Führung zu gehen und Trier damit zusätzlich unter Druck zu setzen. Aber ein mögliches und verdientes (torloses) Unentschieden war durch zweifelhafte Entscheidungen verhindert worden.
Ist natürlich schade und in gewissem Sinn auch ärgerlich, aber bei weitem kein Beinbruch. Vor allem auf die Leistung der ersten Halbzeit kann und sollte man aufbauen. Verbesserungswürdig ist selbstverständlich die Chancenverwertung…