B-Klasse: ASV Schwegenheim – FV Hanhofen

B-Klasse: ASV Schwegenheim – FV Hanhofen 1:1 (1:0)

Auf ganz niedrigem Niveau startend, steigerte sich das Derby bis zum Ende hin auf ein brauchbares. Teilweise lagen die Schwierigkeiten an dem holprigen und zudem ungemähten Platz; da brauchten die Kicker 10-15 Minuten, um die Füße zu justieren, ihre Bewegungen zu koordinieren, sprich, sich und ihre Spielweise auf den suboptimalen Untergrund einzustellen.

Nicht verwunderlich in der Hinsicht, dass das 1:0 nach 16 Minuten einem Standard entsprang. Nach einem Freistoß war Jan Büber mit dem Kopf zur Stelle und nickte zur einheimischen Führung ein.
Ebenfalls ein Kopfball führte zum Ausgleich. Mergim Zeqiraj war in der 55. zu groß für seine Gegenspieler und konnte das 1:1 erzielen.

Nachdem sich Hanhofen an die Platzverhältnisse gewöhnt hatte, war der FV lange Zeit feldüberlegen, fand aber seinen Meister im Torwart des ASV, Max Claus, der sein Team mit einer stabilen Leistung vor einer Niederlage bewahrte. Da Schwegenheim nur einzelne Gegenstöße ansetzen konnte – selbst die knapp 10-minütige Überzahl (inkl. Nachspielzeit) nach der roten Karte wegen Foulspiel für Christopher Rocker in der 83. Minute konnten die Gastgeber nicht nutzen – musste die Elf von Trainer Jochen Gloss mit dem einen Punkt zufrieden sein.
Im nach wie vor andauernden Kampf um den Klassenerhalt bringt der nicht viel – mit einem Dreier wäre man bis auf einen Punkt an den Drittletzten, Türkgücü Neustadt, heran gerückt.
Hanhofen befindet sich im sicheren Mittelfeld und wird in den kommenden Partien mit seiner unangenehmen, unorthodoxen Spielweise noch den ein oder anderen Gegner ärgern können.

Foto: Jan Büber, der Schütze des 1:0

B-Klasse: SV Geinsheim II – ASV Schwegenheim

B-Klasse: SV Geinsheim II – ASV Schwegenheim 3:1 (0:1)

Trotz einer klaren Überlegenheit Geinsheims ging Schwegenheim in der 31. Minute in Führung. Eine weite Flanke drückte Jens Dash direkt zur 1:0 Führung ein.
Es dauerte bis zur 72. Minute ehe Marius Manger der hoch verdiente Ausgleich gelang.
Vom Zeitpunkt her unglücklich für Schwegenheim dann die Tore, die zur Niederlage führten. In der 90+2. Minute erzielte Markus Stahler das 2:1 für Geinsheim und der selbe Spieler legte eine Minute später das 3:1 nach.
Absolut verdient der Sieg für den SVG. Schwegenheim hat rechnerisch natürlich noch die Chance auf den Klassenerhalt, aber dazu braucht man auch Punkte gegen Teams aus dem Mittelfeld, und das hat der ASV bisher nicht geschafft. Die nächste Gelegenheit hat man am kommenden Donnerstag (19:30 Uhr) gegen Hanhofen.

Foto: Eine gute Ersatzbank ist Gold wert…

B-Klasse: ASV Schwegenheim – SG Edesheim/​Roschbach

B-Klasse: ASV Schwegenheim – SG Edesheim/​Roschbach 1:4 (1:1)

Den deutlichen Abstand, der in der Tabelle besteht, konnte man im Geschehen der 1. Halbzeit nicht wiederfinden. Schwegenheim spielte gut und machte den favorisierten Gästen das Leben schwer.
Dennoch ging Edesheim in Führung. In der 19. Minute flog ein weiter Freistoß in den 16er, wo Alexander Kaehn den Ball unbehindert zum 0:1 einköpfen konnte.

Völlig verdient – Schwegenheim schnürte den Gegner minutenlang regelrecht in dessen Hälfte ein – war der Ausgleich in der 42. Minute durch Jens Dash, der aus relativ spitzem Winkel Patrick Eichhorn überwinden konnte.

Die Anfangsphase der 2. Halbzeit wurde zunächst von der SG dominiert, unterbrochen von einem Konter der Einheimischen, den Marco Cölsch nicht veredeln konnte, weil sein Heber etwas zu kurz angesetzt war und Dash ein Schritt zu erfolgreichen Abstauber fehlte.
Einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit in der ASV-Abwehr nutzte Max Weinkämmerer zur erneuten Führung. Nach einem Eckball konnte er aus kurzer Distanz unbedrängt einnicken, 1:2 in der 63. Minute. In der 67. verhinderte Maximilian Leingang mit einer Glanzparade noch den erfolgreichen Abschluss von Alexander Wiemers, war aber 5 Minuten später (73.) chancenlos als Wiemers aus 20m in den Winkel traf. Auch wenn sich Schwegenheim weiterhin redlich mühte, das 1:3 war die Entscheidung. 2 Tore waren für die nun kräftemäßig abbauenden Gastgeber ein Ding der Unmöglichkeit.
Den Schlusspunkt zum 1:4 Endstand (93.) setzte Matthias Kuhnel nach der genauen Vorlage von Wiemers.

Fazit: Verdienter Arbeitssieg der SG Edesheim/Roschbach. Schwegenheim kann mit der bis Mitte der 2. Halbzeit gezeigten Leistung zufrieden sein, darauf aufbauen, muss allerdings gegen kommende Gegner aus der unteren Tabellenhälfte dringend dreifach punkten, um sich die Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren. Anfangen zu siegen sollte man möglichst am kommenden Sonntag beim Tabellenvorletzten RW Speyer…

Bilder vom Spiel folgen

Foto: Alex Kaehn, der Schütze des für die SG wichtigen Führungstores

Testspiel >>> TSV Lingenfeld – ASV Schwegenheim

Testspiel >>> TSV Lingenfeld – ASV Schwegenheim 8:1 (3:0)

Auf dem gut bespielbaren Hartplatz am Hirschgraben lag Lingenfeld zur Halbzeit mit 3:0 vorne. Florian Gaschott (5. Minute), Lukas Schimpf (21.) und erneut Gaschott (30.) hatten die viel zu niedrige Führung heraus geschossen. Allein Mitte der 1. Halbzeit verbuchte der TSV innerhalb von 5 Minuten drei Alutreffer. Weitere Chancen wurden gegen die recht defensiv eingestellten Gäste knapp vergeben.
Nach der Pause gelang Jan Büber der aufgrund der fairen und engagierten Spielweise verdiente Ehrentreffer. Dann war aber wieder Lingenfeld dran und schraubte das Ergebnis in der letzten halben Stunde auf ein standesgemäßes 8:1 hoch.

Foto: Giselher weiht seine neue Fahne ein!

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – ASV Schwegenheim

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – ASV Schwegenheim 4:2 (2:1)

Fotos: 19. Minute, Flanke Bastian Schneider, Kopfball Simon Hartmann, Schwegenheims Torhüter, Jochen Gloss kommt nicht mehr dran, 1:0.

Fotos: 21. Minute, Steilpass von Sascha Kadel auf Nico Mayer (nicht im Bild), dessen Hereingabe kann Simon Hartmann zum 2:0 einschieben.

Rücktritt beim ASV

Aufgrund der nicht mehr akzeptablen Personalmisere und den damit zusammenhängenden schlechten Ergebnissen sind Trainer Frank Wallenwein und sein Co, Michael Fabian, von ihren Ämtern beim ASV Schwegenheim zurück getreten.
Sie bedanken sich für das ihnen entgegen gebrachte Vertrauen und wünschen Verein und Mannschaft viel Erfolg für die Zukunft.

Bericht: ASV Schwegenheim – SV Geinsheim II

ASV Schwegenheim – SV Geinsheim II 2:1 (0:1)

Bericht: T.W.

Bildergalerie vom Spiel folgt

Zum zweiten Relegationsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse Rhein-Mittelhardt bei herrlichem Sonnenschein kam eine stattliche Kulisse nach Schwegenheim. 500 Fußballfans wollten sich das Spektakel nicht entgehen lassen.

Nach dem 2:2 im Hinspiel war klar, dass der heutige Sieger aufsteigen würde. Zu Beginn waren beide Mannschaften vorsichtig unterwegs. In Minute 11 dann das erste Highlight. Markus Stahler trat einen direkten Freistoß aus 20 Metern über die Mauer und Jochen Gloss musste den Ball aus dem Winkel fischen. Eine tolle Parade des heute überragenden Keepers der Gastgeber. Auf der anderen Seite konnte sich Benjamin Nebel gegen Patrick Lause in Minute 20 mit einer tollen Fußabwehr auszeichnen. Denis Schuler hatte den Ball per Kopf auf Lause abgelegt und dieser war frei vor Nebel aufgetaucht.
Nur drei Minuten später fiel das 0:1. Dennis Will tankte sich auf der linken Außenbahn super durch und brachte den Ball flach vors Tor. Gloss rettete zuerst noch mit dem Fuß, aber gegen den Nachschuss von Stahler war er machtlos. Wie im Vorspiel gingen die Geinsheimer wieder in Führung. Diese Führung hätten sie eigentlich bei Großchancen durch Johannes Anselmann, Stahler und Dennis Kappelmann ausbauen müssen. Aber alle drei köpften aus kurzer Distanz übers Gehäuse. So wurden die Seiten mit dem verdienten 0:1 gewechselt.

Nach der Pause wurden die Gastgeber agiler und folgerichtig erzielte Dominik Bergdolt wie im Vorspiel per Freistoß den ersten Treffer der Gastgeber. Sein in der 59. Minute von links außen getretener Ball flog über alle hinweg und schlug am langen Pfosten ein. Nebel sah unglücklich aus, aber es war auch viel Betrieb vor ihm im Strafraum. Fünf Minuten später fast die Führung für Schwegenheim, aber Bergdolts Schuss aus 20 Metern ging knapp vorbei.

Ein wenig Glück hatte Schwegenheim, dass der bereits verwarnte André Hoffmann von dem gut leitenden Alexander Edinger nicht die Gelb-Rote Karte bekam. Der Schiedsrichter beließ es bei ein paar deutlichen Worten und dem fälligen direkten Freistoß für die Gäste. Stahler nahm sich wieder den Ball, drehte ihn gut über die Mauer, aber Teufelskerl Gloss flog ins bedrohte Eck und parierte hervorragend. Es waren zu diesem Zeitpunkt 69 Minuten gespielt. Auch drei Minuten später wurde Gloss gefordert und bestand bravourös. Einen Kopfball von Patrick Linzenmeier drehte er gekonnt über die Latte. In dieser Phase des Spiels rettete Gloss den Gastgebern das Remis und hielt sie so im Spiel.

Foto: Patrick Lause flankt…

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Foto: …Marco Cölsch köpft…

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Foto: …Schwegenheim feiert

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Anschließend, bis zur 86. Minute passierte nicht viel, in dieser jedoch sah der Geinsheimer Jens Kaufmann Gelb-Rot nach einem taktischen Foul. Somit mussten die Gäste in Unterzahl das Spiel beenden und Schwegenheim machte nochmal Dampf. Der Schiedsrichter zeigte 4 Minuten Nachspielzeit an, diese waren allemal berechtigt nach diversen Krämpfen und Verletzungspausen! Und es waren genau 95 Minuten und 10 Sekunden gespielt als der eingewechselte Marco Cölsch per Kopf zum Held des Spiels wurde. Lause hatte sich links schön durchgesetzt und servierte gefühlvoll mit dem linken Fuß. Cölsch schraubte sich hoch und netzte im langen Eck ein. Das war dann auch der entscheidende Punch und die Schwegenheimer sind nun aufgestiegen.

Herzlichen Glückwunsch von meiner Seite, aber auch ein Lob an toll kämpfende Geinsheimer, die in beiden Spielen ebenbürtig waren.

Stimmen zum Spiel

Marco Cölsch: „Ich bin überwältigt, das ist der Wahnsinn. Wir haben zwar glücklich, aber dennoch nicht unverdient gewonnen. Ich habe noch nicht mal gesehen, wie der Ball rein ist. Einfach den Kopf hingehalten und gehofft. Aber ich möchte auch die Geinsheimer loben. Es waren tolle Spiele, hart geführt, aber immer fair. Wir hatten einfach das Glück im Vorspiel und heute in letzter Minute die Tore zu machen.“

Jochen Gloss: „Schwer hier direkt nach dem Spiel das in Worte zu fassen. Wir haben eine tolle Runde gespielt mit Platz 2 und haben uns diesen Aufstieg jetzt auch verdient. Heute ist einfach nur ein geiler Tag.“

Relegation: ASV Schwegenheim – SV Geinsheim II

ASV Schwegenheim – SV Geinsheim II 2:1 (0:1)

Ähnlich wie die erste Partie in Geinsheim verlief auch die zweite – fast. Geinsheim dominierte die 1. Halbzeit und ging in der 24. Minute durch Markus Stahler mit 1:0 in Führung; die hielt bis zur Halbzeitpause und danach bis zur 59. Minute. Durch einen Freistoß von links außen, der direkt im langen Eck landete, glich der ASV zum 1:1 aus. Geinsheim hatte nicht mehr viel zuzusetzen, erst recht nicht nach der gelb-roten Karte für Jens Kaufmann in der 86. Minute und scheiterte zuvor zweimal am prächtig parierenden Jochen Gloss. Schwegenheim fightete, setzte die Gäste unter Druck und hatte DEN Joker in der Hinterhand hatte. Eine Flanke von Patrick Lause köpfte der eingewechselte Marco Cölsch zum 2:1 Siegtreffer in die Maschen – in der 96. Minute!

Herzlichen Glückwunsch an den ASV Schwegenheim zum Aufstieg in die A-Klasse.

Foto: Es kann nur einen geben, Siegtorschütze und Man of the Match, die lebende Legende: Marcoooo Cöööööööööööölsch

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Bericht und Bilder: SV Geinsheim II – ASV Schwegenheim

SV Geinsheim II – ASV Schwegenheim 2:2 (0:0)

Bericht: T.W.

Das 1. Relegationsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse Rhein-Mittelhardt fand in Geinsheim statt. Vor einer stattlichen Kulisse von ca. 300 Zuschauern tasteten sich die Kontrahenten erstmal ab und so war bis zum Pausenpfiff nur eine echte Torchance für Geinsheim zu erwähnen. Der agile Markus Stahler lief in Minute 29 von links außen alleine auf Gästetorwart Jochen Gloss zu. Er scheiterte aber an Gloss, der den Winkel verkürzte und mit einem tollen Reflex parierte.

Der sehr gut leitende Schiedsrichter Luca Weis bat pünktlich zur Pause. Und diese wurde von beiden Trainern augenscheinlich gut genutzt, denn in der zweiten Halbzeit war es ein tolles Fußballspiel mit allem, was sich das Zuschauerherz wünscht.

Schwegenheim kam besser aus den Startlöchern und hatte durch Patrick Lause und Nadir Atar in Minute 49 und 51 gute Gelegenheiten, die aber beide von Benjamin Nebel im Gehäuse prima pariert wurden. Just in dieser Schwegenheimer Drangphase ereignete sich dann in Minute 53 folgendes: Schwegenheims Yannick Münzer wusste wohl nicht so recht, was er mit dem Ball anfangen soll und so versuchte er aus ca. 30 Metern einen Torschuss. Das Problem war dabei, dass sein Gegenspieler direkt vor ihm stand und es so zu einem Pressschlag kam. Der Ball flog schnurstracks in die Hälfte der Gäste und Kolai Green gewann das Laufduell gegen Tizian von Kennel und drang somit alleine von halbrechts in den Strafraum der Gäste ein. Er behielt die Nerven und netzte unhaltbar für Gloss zum 1:0 ein.

Foto: Letzte Minute der Nachspielzeit, alle Diskussionen nützen nichts; Schiedsrichter Luca Weis zeigt auf den Punkt

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Der Schock saß tief bei den Gästen und Geinsheim nutzte dies konsequent aus. Steffen Bolz drang nur 4 Minuten später über links in den Strafraumein und konnte von Gloss nur noch per Foul gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Stahler souverän und brachte die Gastgeber mit 2:0 in Führung.

Nun die wohl kurioseste Szene des Abends: Dominic Bergdolt verwandelte in der 61. Minute einen direkten Freistoß aus ca. 45 Metern zum 2:1 Anschlusstreffer. Hier sah SVG-Torwart Benjamin Nebel nicht gut aus. Jetzt dominierte Schwegenheim wieder. Der eingewechselte Marco Cölsch machte in der letzten halben Stunde ganz schön Betrieb und hatte dreimal (65./69./90.+4) den Ausgleich auf dem Kopf und auf dem Fuß, aber Nebel machte seinen Fehler wieder gut und reagierte jeweils hervorragend.

In der letzten Minute der Nachspielzeit wurde Green zur tragischen Figur. Im Anschluss an einen Eckball verursachte er an der Strafraumgrenze einen Strafstoß. Diese Chance ließ sich Lause nicht entgehen und markierte in der 5. Minute der Nachspielzeit den absolut verdienten Ausgleich. Riesenjubel natürlich auf der einen und Riesenfrust auf der anderen Seite. Die Zuschauer jedenfalls waren sich größtenteils einig, dass es ein gerechtes Ergebnis und ein gutes Spiel war.