A-Klasse: ASV Harthausen – SpVgg Edenkoben

A-Klasse: ASV Harthausen – SpVgg Edenkoben 2:0 (1:0)

Zum Jahresabschluss der Aktivenspiele gab es bei annähernd frühlingshaften Temperaturen im Harthausener Wald noch ein kleines Kellerderby-Highlight zu sehen.
Vorab, der Sieg für den gastgebenden ASV Harthausen war verdient und hätte letztendlich zum Kantersieg ausarten können. Für die SpVgg dagegen lief so ziemlich alles scheiße.

Edenkoben begann auf dem tiefen und schwer bespielbaren Platz gut und hatte gleich nach 5 Minuten einen sehr guten Vorstoß zu verbuchen, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfer beförderte Narek Matirosyan rechts neben den Pfosten ins Aus.

Foto: Foul => Foulelfmeter = kein Tor

Dieses „Erfolgserlebnis“ gab Harthausen Auftrieb und resultierte gleich in mehreren Großchancen, zwischen der 6 und 30. Minute, die nicht genutzt werden konnten. Bei der Führung behilflich war dann in 34. Minute der Edenkobener Torwart. Einen nicht unbedingt super gefährlichen Freistoß konnte er nicht sichern, sondern ließ den Ball abprallen und gab damit Lukas Schwartz die Gelegenheit zum „Nachkopfball“ aus kurzer Distanz.

Die 1:0 Führung für Harthausen war durch den unnötigen Torwartfehler etwas glücklich, aber halt auch sehr verdient. Den zweiten Treffer vor der Pause verhinderte Norbert Kot (Edenkoben) als er in der 41. nach einem Harthausener Konter auf der Linie klären konnte.

Nach dem Kabinengang ging es zunächst weiter wir davor. In der 48. scheiterte der ASV am Pfosten. Das Ganze hätte längst entschieden sein können, die Chancen dazu waren da, aber auch die üble Harthausener Verwertung – möglicherweise einer der Gründe, warum der ASV sich in Abstiegsnähe befindet.

Warum sich Edenkoben in diesem Spiel nicht wenigstens ein klein wenig in der Tabelle nach oben bewegen konnte, musste der geneigte Zuschauer in der 57. Minute verfolgen. Zunächst verweigerte Schiedsrichter Maximilian Barthel den Gästen einen klaren Foulelfmeter. Der Edenkobener Stürmer wurde beim Sprint um den Ball im 16er glasklar gecheckt, ohne dass der Verteidiger eine Chance gehabt hätte an den Ball zu kommen.

Versuch der Erklärung: Ich stand genau in Sprintrichtung hinten und konnte den Rempler in die Seite schön sehen. Der Schiedsrichter stand eher mittig im Platz und dürfte da eher nur einen regulären Körpereinsatz im Kampf um den Ball erkannt haben.
Selbstverständlich gab es auf dem Feld Diskussionen, in deren Folge Dogan Özer glatt rot quittierte. 6-7 Meter entfernt an der Außenlinie war nichts rotwürdiges zu hören, aber das muss nichts heißen – da muss man auf das gute Gehör des Schiris vertrauen, dass er entsprechendes vernommen und dies dann auch dem richtigen Spieler zugeordnet hat. Insgesamt aber eine eher unglückliche Abfolge von Entscheidungen zu Ungunsten der Gäste.

Foto: Kam Harthausen in den Gästestrafraum war es fast immer gefährlich

Klar war aber, dass es in Unterzahl schwer werden würde, zu punkten. Erst recht als in der 63. Minute Dustin Bitsch sich auf der rechten Seite durchtankte und die Kugel aus 5m im kurzen Eck versenkte. 2:0 mit einer schönen Einzelleistung.

In der 77. hatte Mario Mayer aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer auf dem Fuß, aber ASV-Keeper Marcel Weimann parierte mit Glück und Geschick. Kein Tor für Edenkoben und eine Minute später ein weiterer Platzverweis, gelb-rot für Alaprslan Korkmazyigit wegen wiederholtem Foulspiel. Damit war die Niederlage für die SpVgg besiegelt.

In den letzten Minuten hätte Harthausen das Ergebnis deutlich nach oben schrauben können, aber wie wir ja inzwischen wissen, der erfolgreiche Abschluss ist nicht die Domäne des ASV. Aber mit dem Sieg durch „nur“ zwei Tore, den drei Punkten und einem mehr oder weniger lustigen Liveticker wird man leben können.

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A-Klasse: Phönix Bellheim – FSV Freimersheim

A-Klasse: Phönix Bellheim – FSV Freimersheim 3:5 (2:2)

Tore: 1:0 Simon Keakavocy (4.), 2:0 Zsolt Nagy (31.), 2:1 Patrick Lindner (43., FE), 2:2 Dennis Hartweck (45.), 2:3 Hartweck (48.), 2:4 Hartweck (56.), 2:5 Denis Thomas (76.), 3:5 Kujtim Durmishaj (90.)

Das war eine meisterliche Leistung der Gäste aus Freimersheim, aber erst nach eine gespielten halben Stunde und dem 2:0 für Bellheim.
Simon Keakavocy, der wenig später (17.) verletzt raus musste, hatte den Phönix schon in der 4. Minute 1:0 in Front gebracht. Zsolt Nagy erhöhte mit einem 20m Schuss in der 31. auf 2:0. Bellheim verpasste es auf 3:0 davon zu ziehen, der ebenfalls eingewechselte Felix Drozynski (34. für Cengiz Yavuz) hatte die gute Chance.

Mit dem Abschluss von Dennis Hartweck an den Pfosten und dem Schuss von Denis Thomas, den Sascha Pfirrmann parierte, wendete sich das Blatt. In der 43. verwandelte Patrick Lindner den fälligen Strafstoß zum 1:2 Anschluss. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit folgte sogar noch der Ausgleich durch Dennis Hartweck, der steil angespielt einfach schneller und geistesgegenwärtiger war als seine Gegenspieler. Das war ein ernüchternder 2:2 Zwischenstand für die Bellheimer Elf beim Kabinengang.

Fotos: Bellheims Torwart Sascha Pfirrmann ärgert sich; fast wäre er an den Strafstoß von Patrick Lindner zum 2:1 dran gekommen – die Ecke hatte er geahnt…

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Gleich nach dem Wiederanpfiff machte Freimersheim weiter. Hartweck brachte seine Farben in der 48. mit 3:2 in Führung und baute diese in der 56. auf 4:2 aus. Als dann Denis Thomas in der 76. sogar auf 5:2 erhöhte, war die Entscheidung gefallen. Trotzdem mühte sich Bellheim dankenswerterweise, im Sinne der ca. 300 Zuschauer, weiterhin um einen Torerfolg. Der nach der Pause eingewechselte Kujtim Durmishaj betrieb in der 90. Ergebniskosmetik zum 3:5 Endstand.

Ein hoch verdienter und nach dem Rückstand beeindruckender Sieg des FSV. Die Lokalität für die Meisterschaftsfeier im nächsten Sommer kann gebucht werden – sofern nichts außergewöhnliches passiert, wie z.B. ein Weltuntergang oder ähnliches…

A-Klasse: SV Rülzheim II – ASV Landau

A-Klasse: SV Rülzheim II – ASV Landau 4:1 (2:1)

Highlight dieses gutklassigen Nachholspiels war sicherlich der 30m-Knaller von Marcel Grallert zum 2:1 in der 45. Minute, also kurz vor der Pause. Er erkannte, dass der ASV-Torwart Goncalves da Cunha etwas weit vor seinem Kasten stand, zog ab und traf unhaltbar in den Winkel – tolles Tor.
Nach Treffern von Dennis Faust (26.) und Serkan Sendar (33.) stand es bis dahin 1:1. Der ungedeckte Faust hatte keine Mühe die gute Hereingabe von links zur verdienten Führung für Rülzheim zu nutzen. Auf der anderen Seite profitierte Sendar von dem unwiderstehlichen Flankenlauf von Spielertrainer Fadil Durmishaj.
Gegen gute und immer gefährliche Gäste hatte die Hartenstein-Elf leichte Feld- und Chancenvorteile, insofern ging die Halbzeit-Führung in Ordnung.

Nach Wiederanpfiff drängte Landau auf den Ausgleich und hatte durch Shkodran Kryeziu einen ansehnlichen Abschluss (56.), der aber knapp vorbei ging. Der Knackpunkt zu Gunsten der Einheimischen folgte eine gute Viertelstunde vor Schluss. In der 73. Minute landete ein flacher Distanzschuss von Durmishaj nur am Pfosten – im Gegenzug gelang dem kurz zuvor eingewechselten Kevin Goodloe das 3:1. Zweitoreführung statt dem möglichen 2:2, das war mindestens die Vorentscheidung.

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Landau ließ sich jedoch nicht hängen und hatte in der 82. gleich die Dreifachchance zum Anschluss. Den ersten Schuss wehrte Sandro Faulhaber mit Mühe ab, warf sich dann aber noch zweimal mutig und erfolgreich in die folgenden Nachschüsse. Mit einem 2:3 Anschlusstreffer wäre es die restlichen 8 Minuten nochmal spannend geworden. So aber lief den Landauern die Zeit weg und als (der ebenfalls zuvor eingewechselte) Patrick Vollmann in der 89. das 4:1 gelang, war die Sache endgültig geritzt – Schiedsrichter Johannes Müller pfiff denn auch sekundengenau ab; und verhängte nach Spielende eine gelb-rote Karte gegen einen „diskutierenden“ ASV`ler.

Mit diesem verdienten Dreier schnuppert Rülzheim wieder ein wenig an die vorderen Ränge ran.
Landau ist vom Potenzial her kein Abstiegskandidat, vom Personal her sogar eine Mannschaft fürs vordere Drittel. Zumindest ein Teil der Konzentration geht flöten durch unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichter…

A-Klasse: TSV Lingenfeld – VfB Iggelheim

A-Klasse: TSV Lingenfeld – VfB Iggelheim 4:0 (3:0)

Tore: 1:0 Burak Tuna (2.), 2:0 David Holt (27.), 3:0 Pascal Gaschott (45., FE), 4:0 Michael Grill (55.)

Regelrecht deklassiert wurde (Mit-)Titelanwärter Iggelheim vom Lingenfelder TSV. Ein hoch verdienter Sieg auch in dieser Höhe.
In der 1. Halbzeit war eigentlich nur Lingenfeld am Drücker und stellte mit drei Toren die Weichen deutlich auf Sieg. Ein Freistoß von Michael Grill landete in der 42. nur am Pfosten. Ein weiterer Hochkaräter wurde von VfB-Torwart Daniel Fromm glänzend entschärft.

Foto: Burak Tuna trifft in der 2. Minute zum 1:0

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Die Gäste, die offensiv harmlos waren und hinten extreme Unsicherheiten offenbarten, starteten nach dem Wiederanpfiff den Versuch das Ruder herum zu reißen. Ein schnelles Tor und das Spiel wäre wieder spannend gewesen. Mitten hinein in die Druckphase des VfB schraubte Grill das Ergebnis auf 4:0 hoch. Damit war die Moral der Iggelheimer gebrochen, die Partie endgültig entschieden.

Ein Erfolgserlebnis für den TSV, das den Verein nicht nur in der Tabelle stabil hält – mit einer kleinen Serie könnte man wieder Anschluss an die Spitzenplätze gewinnen – sondern auch eine gute „Vorbereitung“ auf das Derby gegen Gommersheim darstellt. Schon am Dienstag, 1. November um 14:30 Uhr steht das nächste Punktespiel beim SV Gommersheim an. Gommersheim mit neuem Trainer (Fabian Behsler) und neuer Motivation ausgestattet, möchte genau wie Lingenfeld weiter in vordere Tabellenregionen vordringen.

Tabelle

Bericht und Galerie: Phönix Bellheim – Olympia Rheinzabern

A-Klasse: Phönix Bellheim – Olympia Rheinzabern 5:1 (1:1)

Tore: 0:1 Christoph Schlimmer (1.), 1:1 Zsolt Nagy (3.), 2:1 Felix Drozynski (63.), 3:1 Gergö Lenart (73.), 4:1 Felix Drozynski (78.), 5:1 Felix Drozynski (83.)

Bericht: phönixblauer

Vor knapp 100 Zuschauern begann die Partie gegen den erwartet unbequemen Gegner alles andere als günstig für den Phönix. Bereits nach 36 Sekunden schlug ein nicht unhaltbar anmutender Diagonalschuss von Christoph Schlimmer aus gut 30 Metern im langen Eck des Phönixtores zur Gästeführung ein. Doch die Antwort in Form einer ungarischen Koproduktion sollte nicht lange auf sich warten lassen. Gerry Lenart bediente am rechten Strafraumeck Zsolt Nagy, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und das Kunstleder trocken ins lange Eck nagelte (3.).

Beide Teams blieben auf dem Gaspedal und zeigten ihr Offensivpotenzial. Der sehr agile Marvin Sauerhöfer enteilte über die linke Seite und setzte seinen Abschluss knapp neben das Tor (6.). Auf der Gegenseite wurde ein Kopfball von Simon Keakavocy auf der Linie geklärt (8.). Kujtim Durmishaj zog einen Freistoß aus 25 Metern über die Mauer und knapp am Tor vorbei (13.), im Gegenzug scheiterte Sauerhöfer nach schön vorgetragenem Konter über Nikolas Fischer an Sascha Pfirrmann (15.). Dies sollte zunächst die letzte Torraumszene der Gäste sein, da der Phönix sich besser auf das schnelle Umschaltspiel einstellen und seinserseits offensiv einen Gang nach oben schalten konnte.

Zunächst Doppelchance Keakavocy, der erst knapp verzog (23.) und dann in aussichtsreicher Position geblockt wurde (25.). Dann ein Pfostenschuss von Lenart nach feinem Zuspiel von Patrik Varga (28.). 15 Minuten später der nächste geblockte Schuss von Keakavocy (43.). Als alles sich schon auf ein für die Gäste zu dem Zeitpunkt schmeichelhaften Remis vorbereitete, wurde Gerry Lenart im Strafraum regelwidrig gestoppt und der gut leitende Philipp Lauer zeigte auf den Punkt. Kapitän Sascha Trauth brachte allerdings nur ein Schüsschen zu Stande, also doch remis zur Halbzeit.

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Der zweite Durchgang brauchte etwas mehr Anlauf und erst in Minute 55 wurde es erstmals heiß in einem der Strafräume. Nach Freistoßflanke von Nagy tauchten gleich 4 Phönixbuben vor dem Tor auf, konnten sich aber nicht so recht entscheiden, wer den Ball verwerten sollte. Kein Schuss, kein Tor und auf der Gegenseite hätte sich fast gerächt, wie fahrlässig Bellheim mit seinen Chancen wucherte. Marco Zirker dropkickte aus gut 20 Metern und Pfirrmann musste beim Aufsetzer schon beherzt nachfassen, um den Ball zu sichern (58.).

Nach einer Stunde gelang Helmut Behr mit der Einwechslung von Felix Drozynski der goldene Griff. Nur drei Minuten später war die hochverdiente Führung fällig. Dennis Hoffmeister setzte mit einem Zuckerpass Gerry Lenart ein, der über rechts bis an die Grundlinie vordrang und quer legte. Drozynski hielt im Zentrum recht entspannt den Fuß hin und zeigte den Kollegen, wie einfach Toreschießen sein kann (63.).

Rheinzabern kratzte in Minute 68 nochmal an der Tür zum Punktgewinn, die Abschlüsse von Schlimmer und Schlindwein von den jeweiligen Eckpunkten des Strafraumes konnte Pfirrmann allerdings unschädlich machen. Der dritte Treffer durch Gerry Lenart nach Vorarbeit von Keakavocy kam einer Vorentscheidung gleich und brach die Moral der Gäste (74.). Drozynski vollendete vier Minuten später ein starkes Solo von Louis Kuntz mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck zum 4:1 (78.) und veredelte in Minute 84 eine Maßflanke von Nagy per Kopf zum Schlusspunkt.

A-Klasse: Phönix Bellheim – SV Hagenbach

A-Klasse: Phönix Bellheim – SV Hagenbach 7:1 (4:0)

Gegen insgesamt überforderte Gäste, die ersatzgeschwächt antraten, tat sich Bellheim trotz des hohen Ergebnisses relativ schwer. Allerdings hatte man mehr mit sich selbst „Probleme“ als mit dem Gegner. Spielerisch lag doch einiges im argen und wollte nicht so recht klappen. Immerhin nutzte man fast 100% der vorhandenen Torchancen.
Bei einem Kantersieg mit 7 Treffern hört sich das an wie Jammern auf hohem Niveau, aber Hagenbach war vor allem in der 1. Halbzeit hinten offen wie ein Scheunentor und machte dem Phönix das Tore schießen leicht. Daraus resultierte ein 4:0 zur Pause, was natürlich schon die Entscheidung bedeutete.

In der 9. Minute hatte der beste Mann auf dem Platz, Zsolt Nagy mit einem Freistoß noch nur die Latte getroffen. In der 18. folgte allerdings der erste Einschlag. Die Vorlage von Stefan Bonifart veredelte Gergö Lenart zum 1:0. In der 23. leitete ein Diagonalball von Nagy das 2:0 ein. Stefan Bonifart köpfte den weiten Pass weiter auf Gergö Lenart, dessen Schuss wurde von SVH-Torwart Marcel Weber abgewehrt, aber gegen den Nachschuss von Felix Drozynski war er dann machtlos.

Einen Abschluss hatte auch der SV Hagenbach zu verbuchen. In der 27. zog Daniel Reis von links aus spitzem Winkel die Kugel am langen Pfosten vorbei. Im Gegenzug, einem Konter, erhöhte Lenart auf 3:0 (28.). Kurz vor der Pause (43.) kam Bonifart nach einer Flanke, die von Keeper Weber unterschätzt wurde zum Kopfball und netzte ein zum 4:0 Halbzeitstand.

Foto: Der dreifache Torschütze, Gergö Joszef Lenart

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Nach dem Wiederanpfiff ließ Bellheim die Sache sehr lässig anlaufen und kassierte prompt den 4:1 „Anschlusstreffer“ (57.). Danach wurden die Zügel wieder angezogen und der Gegner mit 3 weiteren Toren abgestraft.
In der 62. netzte Nagy von rechts außen direkt ein, Torwart Weber half beim Versuch abzuwehren ein wenig mit, 5:1.
In der 65. verlängerte Lenart einen hohen Pass vom grade eingewechselten Markus Faust per Kopf über Weber hinweg zum 6:1.
Und in der 86. Minute war es „Spätkommer“ Cengiz Yavuz vorbehalten den 7:1 Endstand herzustellen.

A-Klasse: TuS Mechtersheim II – TSV Lingenfeld

A-Klasse: TuS Mechtersheim II – TSV Lingenfeld 2:1 (1:0)

In einer flotten Partie vor 70 Zuschauern behielt der TuS verdientermaßen die Punkte an der Kirschenallee.

In der 19., nach einem Eckball, köpfte Ali Dib die 1:0 Führung. Da es Lingenfeld nach einer guten halben Stunde (34., 35.) nicht gelang, zwei gute Chancen zu verwerten, ging es mit der knappen Führung der Gastgeber in die Kabinen.

Foto: Ecke Kemal-Taner Cengiz, Ali Dib steigt am höchsten und köpft ein zum 1:0 für Mechtersheim

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Nach genau einer Stunde (60.) konnte Lingenfeld ausgleichen. Eine Kopfballverlängerung von Gregor Flörchinger nutzte Kapitän Jan Friedrichsen zum 1:1. Mit einem wunderbaren Angriff über die linke Außenbahn gingen die Blauen wieder in Führung. Ali Dib setzte sich auf der linken Seite schön durch, flankte zentimetergenau auf den innen mitgelaufenen Sven Hoffmann, und der wiederum netzte mit einem tollen Flugkopfball unhaltbar ein, 2:1 in der 68. Minute.

In der 75. verbuchte Lingenfeld einen Pfostentreffer, das hätte der erneute Ausgleich sein können. Kurz vor Schluss scheiterten die TuS-Stürmer zwei Mal am glänzend reagierenden TSV-Keeper Florian Falk. Der vorzüglich leitende Schiedsrichter Thomas Schulz gewährte den Akteuren 3 Minuten Extrazeit, in denen Mechtersheim nichts mehr anbrennen ließ, und pfiff dann die unterhaltsame, weil mit vielen guten Spielzügen gespickte A-Klasse Partie ab.

Bilder vom Spiel folgen

A-Klasse: SV Gommersheim – FV Berghausen

A-Klasse: SV Gommersheim – FV Berghausen 3:4 (0:0)

Zuschauer: 75

Trotz vorhandener guter Chancen, im Verhältnis 3:2 für Berghausen, endete in einer umkämpften Partie die 1. Halbzeit torlos 0:0. Dafür fielen die Tore im zweiten Spielabschnitt wie reife Früchte.

Foto: Drei Tore von Sebastian Brauch reichen nicht…

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Foto: Zwei Tore von Dino Fiducia bringen Berghausen auf die Siegerstraße

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Der am Ende dreifache Torschütze Sebastian Brauch (Gommersheim) brachte seine Farben in der 59. mit 1:0 nach vorne. Isuf Dellowa glich in der 62. zum 1:1 aus. In der 67. erneuerte Brauch die Führung, 2:1. Dino Fiducia egalisierte in der 69. per Kopf zum 2:2. Nach 72 Minuten die erstmalige Führung für die Gäste; Matteo Feuerstein gelang das 2:3. Per Strafstoß erzielte Brauch das 3:3 in der 84. Minute.
Der Siegtreffer blieb FVB-Kapitän Dino Fuducia vorbehalten, 3:4 in der 85. Minute. Die gelb-rote Karte für den einzigen, aber dreifachen Torschützen Gommersheims in der 6. Minute der Nachspielzeit hatte keine Auswirkung mehr. Kurz danach war Ende Gelände.

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Hatzenbühl

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Hatzenbühl 4:3 (1:0)

Bei Torwart Marco Beideck kann sich der SVH bedanken, dass die Partie nicht schon nach 45 Minuten mehr als deutlich entschieden war. Acht (!) gute bis hochkarätige Torchancen der Freimersheimer machte er zunichte. Gegen den satten Abschluss von Maximilian Becker in der 34. Minute zum 1:0 nach einer feinen Ballstafette quer über den Platz, war er allerdings machtlos. Mit der für die Spannung in der 2. Halbzeit günstigen knappen, aber angesichts der Einschussgelegenheiten viel zu niedrigen Führung für den FSV ging es in die Kabinen.

Foto: Maximilian Becker, nominell rechter Verteidiger, gelang das einzige Tor des ersten Durchgangs

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Danach begann das Match richtig und wurde dem Anspruch Spitzenspiel – Zweiter gegen Erster – gerecht. Hatzenbühl, das nur in den Anfangsminuten einen Torschuss zu verbuchen hatte, hatte gemerkt, dass man gegen Freimersheim dagegen halten muss und kann. Dennoch hätte es schnell, in der 48. Minute schon, Richtung Entscheidung gehen können, wenn Patrick Lindner den an Dennis Hartweck verursachten Foulelfmeter nicht an den Pfosten gesetzt hätte; ein 2:0 wäre sowas wie eine Vorentscheidung gewesen. Die gelang nicht, dafür fiel das Tor auf der anderen Seite. Manuel Weigel wusste den ihm gebotenen Freiraum zu nutzen und netzte aus 18m flach zum 1:1 Ausgleich ein.

Foto: 2:1 durch Denis Thomas nach Vorarbeit und Vorlage von Dennis Hartweck

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Foto: Abschluss von Denis Thomas zum 4:2

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Lange währte die Freude der Gäste nicht, 3 Minuten später (57.) legte Hartweck vor und Denis Thomas vollendete zum 2:1. Das wiederum hatte nur 2 Minuten Bestand; in der 59. gelang David Cebulla mit einem wunderschönen Schlenzer von links in den rechten Winkel der erneute Ausgleich, 2:2. Aber auch das war nach 2 weiteren Minuten schon wieder Geschichte. Denis Thomas ballerte einen Freistoß an der Mauer vorbei direkt ins Netz, 3:2 in der 61. Minute.
Obwohl die Kugel im Torwarteck landete, kann man SVH-Torwart Beideck keinen Vorwurf machen; er wusste um die Schussqualitäten von Thomas und versuchte auch einen Teil seines Gehäuses hinter der Fünfmannmauer mit abzudecken. Das war halt, ähnlich wie bei einem Elfer, eine fifty-fifty Entscheidung, und ging diesmal schief. Im Anschluss vereitelte er wieder zwei fast sichere Einschläge…

Foto: Ergebniskosmetik per Strafstoß in der 96. Minute

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In der 90. Minute, Hatzenbühl hatte verständlicherweise aufgemacht, führte ein Konter Freimersheims, zelebriert vom nun dreifachen Torschützen Denis Thomas, zum 4:2. DAS war die Entscheidung. Der 4:3 Anschlusstreffer per Foulelfmeter kam zu spät, nämlich in der 96. Minute – kurz danach pfiff Rolf Göttel ab.

Durch dieses und die anderen Ergebnisse rückt die Spitzengruppe noch enger zusammen. Sechs Vereine sind nur durch 2 Punkte getrennt – mit dem neuen Spitzenreiter FSV Freimersheim.

Tabelle

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – FV Berghausen

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – FV Berghausen 2:2 (2:0)

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Dieses hier nicht. Dem Schiedsrichter gefiel die Partie so gut, dass im Endeffekt 102 Minuten Spielzeit verbucht werden konnten. Obwohl es keine gravierenden Unterbrechungen gab, wurde die 1. Halbzeit um fast 5 Minuten überzogen, die zweite um fast 8 Minuten.
Bemerkenswert auch die Tatsache, dass der FV Berghausen 3-4 gute Torchancen hatte, aber mit einem 0:2 Rückstand den Gang in die Kabine antrat. Eigentlich hatten die Gäste die bessere Spielanlage, wenn auch meistens doch etwas zu kompliziert agiert wurde, konnten allerdings aus ihren Möglichkeiten kein Kapital schlagen. Das Zielwasser fehlte oder es stand der gute Marc Mattern, Torhüter der Gastgeber, im Weg. Da auch hinten nicht alles optimal lief, waren die (vermeidbaren) Gegentore eine logische Folge.
In der 20. Minute durfte Nils Brendel im 16er des FVB ungestört annehmen, sich drehen und einnetzen, 1:0. Auch beim 2:0 in der 26. durch Simon Hartmann – Abschluss von rechts ins lange Eck – hielt sich die gegnerische Abwehr vornehm zurück.

In den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff versäumte es der SV bei 2-3 guten bis sehr guten Aktionen das dritte oder gar vierte Tor nachzulegen – die schnelle Entscheidung war möglich. Im Anschluss an diese Drangphase der Gastgeber war plötzlich der FVB offensiv wieder stark präsent. Innerhalb von 11 Minute scheiterte man 3-mal am Alu.
56. Dario Tolone aus 18m an den Pfosten
63. Christoph Magin aus 20m an die Querlatte
67. Matteo Feuerstein Abschluss an die Querlatte

Zwei Kopfbälle führten zum Punktgewinn der Gäste

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Dazwischen (58. Minute) stand auch wieder Mattern einem Torerfolg der Gäste im Weg. Da allerdings auch Bastian Schneider seine zwei Großchancen (72., 75.) nicht verwerten konnte, blieb es (noch) beim 2:0.
Als bei Altdorf-Böbingen ein wenig die Kräfte schwanden und Berghausen offensiv nochmal eine Schippe drauf legte, war es in der 76. Minute soweit. Nils Jäger gelang per Kopfball nach einer Ecke der 1:2 Anschlusstreffer. 5 Minuten später war es erneut ein Kopfball, diesmal nach einer weiten Flanke, der zum 2:2 Ausgleich einschlug. Wie Jäger zuvor war hier auch Matteo Feuerstein ziemlich ungestört an den Ball gekommen. Wie erwähnt, die Kraft schwand und somit auch die Konzentration.
Und dennoch wäre dem SV Altdorf-Böbingen fast noch der Siegtreffer gelungen. In der 98.(!) flog ein Abschluss an die Latte, der abprallende Ball dem eingewechselten Sascha Kadel vor die Füße und der wiederum scheiterte am super reagierenden Tobias Thomas, dem Torhüter der Gäste.
Da Schiedsrichter Mandred Barudio ja nicht unbegrenzt weiter spielen lassen konnte, war dann auch gleich Schluss. Von den auf beiden Seiten vorhandenen Torchancen her, wäre jedes denkbare Ergebnis in fast beliebiger Höhe möglich gewesen, aber 4 Tore sind in Ordnung und die Punkteteilung ist insgesamt gerecht.

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Wernersberg/​Spirkelbach

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Wernersberg/​Spirkelbach 10:1

Vor der Landesligapartie in Geinsheim war ich noch eine knappe Viertelstunde in Freimersheim. Tore sah ich dabei keine, aber anhand der Spielverteilung in diesen 15 Minuten war klar, dass es nach dem ersten Treffer, der eher früher als später definitiv fallen würde, deutlich zu Gunsten der Gastgeber enden würde. Dass es gleich zweistellig wird, davon konnte nicht unbedingt ausgegangen werden.

Foto: Die Zeichen standen von Anfang an auf „Victory“

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A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – SG Edesheim/​Roschbach

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – SG Edesheim/​Roschbach 2:0 (1:0)

Zuschauer: 150

Im Kerwespiel fuhr der SV Altdorf-Böbingen einen hoch verdienten und im Prinzip nie gefährdeten Sieg ein und setzte sich mindestens für 17 Stunden an die Tabellenspitze.


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Ein Chancenverhältnis von 12 zu Null, darunter 3-4 100%ige und Freistöße aus guter Position, die aber kläglich versemmelt wurden, – plus die 2 Tore – spricht im Prinzip für sich. Optisch war es nicht ganz so einseitig, Edesheim mischte im Mittelfeldbereich eigentlich relativ gut mit. Aber vorne war absolute Flaute und hinten Polen offen. Von daher ist man mit der „knappen“ 0:2 Niederlage noch gut bedient.

Nach 9 Minuten erreichte ein hoher Ball Nils Brendel, der in zentraler Position gänzlich ungedeckt war und aus 16m Sebastian Weisser überwinden konnte, 1:0. Simon Hartmann (19., Kopfball) und Bastian Schneider (23., Heber) hatten im Anschluss weitere Topchancen, vergaben aber. Eine frühe Entscheidung wäre möglich gewesen.

Nach einer halben Stunde verflachte die Partie, die zumindest von Altdorf-Böbinger Seite wunderbar offensiv begonnen worden war, bis zur Halbzeitpause zusehends. Dennoch hatten die Gastgeber weitere Chancen. In der 39. scheiterte Brendel an Weisser; danach pfiff Schiri Roland Schäfer zwei Mal kurz hintereinander Freistoß für den SV, zentral 18m vor der Torlinie. Wie oben schon erwähnt, wurden diese suboptimal genutzt. Mit der unverdient knappen Führung ging es in die Kabinen.

Der überaus agile, aber glücklose Bastian Schneider eröffnete den Reigen der vergebenen Möglichkeiten der 2. Halbzeit. In der 50. prüfte er den gut stehenden Weisser. Nur eine Minute später stand Sebastian Weisser wieder im Mittelpunkt, leider negativ, denn da ließ er eine eher harmlose Hereingabe aus den Händen rutschen und Christian Großhans war geistesgegenwärtig genug sich die unverhoffte Chance nicht entgehen zu lassen. Mit einem satten Schuss netzte er zum 2:0 ein.

Foto: Das 1:0 fiel in der 9. Minute, Schütze war Nils Brendel (Nr. 72)

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Zweitorerückstand für die Gäste, da blieb nichts anderes übrig als sich offensiver auszurichten und entsprechend zu wechseln. Nun war man zwar öfter in des Gegners Hälfte und am und im Strafraum, aber wirklich gefährlich war das alles nicht.