A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – ASV Schwegenheim

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – ASV Schwegenheim 4:2 (2:1)

Fotos: 19. Minute, Flanke Bastian Schneider, Kopfball Simon Hartmann, Schwegenheims Torhüter, Jochen Gloss kommt nicht mehr dran, 1:0.

Fotos: 21. Minute, Steilpass von Sascha Kadel auf Nico Mayer (nicht im Bild), dessen Hereingabe kann Simon Hartmann zum 2:0 einschieben.

A-Klasse: TuS Knittelsheim – SV Rülzheim II

A-Klasse: TuS Knittelsheim – SV Rülzheim II 2:0 (0:0)

Mit dem schnörkellosen Arbeitssieg gegen starke Rülzheimer festigt der TuS den Relegationsplatz.

Foto: “Besprechung” an der Knittelsheimer Bank nach einem Foul an der Außenlinie – Schiri Thomas Schulz löste die Versammlung zügig auf.

Vor guten 170 Zuschauern am Ostersamstag Nachmittag waren die Tore schön. Nach einer torlosen 1. Halbzeit fiel nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff die Führung für die Einheimischen. Der genaue Steilpass von Lukas Bosch erreichte Oussama Ferraouni, der durch war und ganz überlegt an Dennis Karn vorbei zum 1:0 einschob. Auch der zweite Treffer aus der 82. Minute konnte sich sehen lassen. Michael Meyer zog die Kugel vom linken Strafraumeck ins lange Toreck, 2:0.
Ein verdienter Sieg für die Schwarz-Gelben, die insgesamt mehr Wille und Biss auf den Rasen brachten als die lilanen Gäste und – wahrscheinlich aus diesem Grund – auch die größere Anzahl an Torchancen hatten.

A-Klasse: SV Rülzheim II – SV Hagenbach

A-Klasse: SV Rülzheim II – SV Hagenbach 2:2 (1:0)

Nach einer weitgehend ausgeglichenen 1. Halbzeit führte Rülzheim zur Pause durch einen Treffer von Elvis Beqiraj aus der 40. Spielminute mit 1:0.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte verzeichneten die Gäste aus Hagenbach mehrere gute Angriffe und 2-3 daraus resultierende Chancen, die durchaus für den Ausgleich gut waren. Der gelang nicht und mitten hinein in die offensive Phase der Grünen erhöhten die Lilanen auf 2:0. Beqiraj durfte sich nun als Doppeltorschütze und vermeintlicher Matchwinner feiern lassen. Mit der Zweitoreführung im Rücken war Rülzheim am Drücker, nutzte aber die in der Folge vorhandenen Gelegenheiten nicht, zu erhöhen und den Sack endgültig zu zu machen.

Foto: Taschinski (blauer Handschuh) schnappt sich den von Henninger (verdeckt) getretenen Elfer

So warf Hagenbach in der Schlussphase nochmal alles nach vorne und kam nach einem Abwehrfehler in der 84. zum 2:1 Anschlusstreffer durch Kay Rosin. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit konnte Rülzheim einen Handelfmeter nicht verwandeln. Der war von Daniel Henninger zwar gut getreten – flach, rechts unten – aber von Jonas Taschinski, der die Ecke ahnte, noch besser gehalten.
Das gab den Gästen nochmal Auftrieb und in der 3. Minute der Nachspielzeit, quasi mit dem Schlusspfiff netzte erneut Kay Rosin zum 2:2 ein.

Foto: Verständlicherweise großer Jubel nach dem 2:2 in der 93. Minute

Fazit: Rülzheim hatte Torchancen plus einem Strafstoß um das Spiel für sich zu entscheiden. Niemand bei den Gästen hätte sich über einen Dreier der Einheimischen beschweren können. Aber die Hagenbacher gaben nie auf und kämpften bis zum Schlusspfiff in der 94. Minute. Natürlich hatten sie etwas Glück mit den späten Toren, entführten aber nicht gänzlich unverdient einen Punkt aus dem Peter-Becht-Stadion. Hervorragend geleitet wurde das insgesamt sehr faire Spiel von Schiedsrichter Hasan Babacan vom VfR Friesenheim.

Kurz vor Spielende prallte Rülzheims Torwart Sandro Faulhaber mit einem gegnerischen Spieler zusammen, musste raus und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zur Untersuchung ins Krankenhaus.
Von hier aus gute Besserung!

A-Klasse: TuS Knittelsheim – SV Minfeld

A-Klasse: TuS Knittelsheim – SV Minfeld 5:1 (1:1)

Nach einem frühen 0:1 Rückstand, kämpft sich Knittelsheim in das Spiel rein und gewinnt am Ende deutlich und hochverdient mit 5:1.

Tore: 0:1 Nicholas Moritz (9., Ecke direkt versenkt), 1:1 Sebastian Seither (31.), 2:1 Lukas Bosch (59.), 3:1 Lukas Bosch (63., Heber siehe Animation unten), 4:1 Oussama Ferraouni (73., erster Ballkontakt nach Einwechslung), 5:1 Leon Spielmann (89.)

Animation: Das 3:1 von Lukas Bosch nach klugem Zuspiel von Patrick Richter

Foto: Lukas Bosch trifft zur 2:1 Führung in der 59.

Foto: Zum Abschluss der Partie das 5:1 von Leon Spielmann

Foto: Dieser Minfelder Abschluss aus sehr guter Position konnte von Lasse Wittke pariert werden. Eine Minute später, gegen den Eckball von Nicholas Moritz waren die TuS`ler machtlos

A-Klasse: FC Speyer II – VfB Iggelheim

A-Klasse: FC Speyer II – VfB Iggelheim 4:1 (2:0)

Eine klare Sache zu Gunsten des FC Speyer war das Spitzenspiel gegen den VfB Iggelheim. Am Ende war der Sieg nicht nur hochverdient, sondern hätte bei konsequenter und konzentrierter Chancennutzung auch noch höher ausfallen können.

Foto: Rouven Hengen kann hier klären gegen Max Imo, der in der 10. Minute die 1:0 Führung erzielt hatte

Iggelheim war in der 1. Halbzeit komplett chancenlos und musste die Tore von Max Imo (10.) und von Eric Häussler (27.) hinnehmen. Bei beiden Treffern war die VfB-Abwehr zu behäbig um die gut in der Spitze angespielten FC-Angreifer entscheidend stören zu können. Nach der Pause baute Iggelheim etwas mehr Druck auf, kam aber lediglich in der 73. Minute zum 1:2 Anschlusstreffer. Damir Ugljen verlängerte einen Freistoß per Kopf.
Mit dem 3:1 nach einem Konter gegen aufgerückte Gäste, erneut eingenetzt von Häussler war die Moral der Gelben sichtlich gebrochen – nichtsdestotrotz spielten sie es seriös zu Ende.
Auch die Überzahl nach der gelb-roten Karte für einen Speyerer in der 82. Minute nützte Iggelheim nichts mehr. Im Gegenteil, zu Zehnt erhöhte der FC in der 89. gar noch auf 4:1. Schütze war Samuel Kant – nicht zu verwechseln mit Immanuel Kant (ein kleiner billiger Insidergag 🙂 )

A-Klasse: VfB Iggelheim – FV Heiligenstein

A-Klasse: VfB Iggelheim – FV Heiligenstein 3:0 (1:0)

Die Ausgangslage zu der Flutlichtpartie war recht interessant. Iggelheim strebt weiterhin den Relegationsplatz an, Heiligenstein braucht noch Punkte, um sich den Klassenerhalt sicher zu sichern. Dazu wurden zu dem Hartplatzkick laut Liveticker 460 Zuschauer erwartet, die angeblich auch gekommen sein sollen. So ganz genau weiß man das nicht, es können auch ein paar Tausend mehr gewesen sein.

Ebenfalls laut Liveticker hätte ein gewisser Oktay gerne eine Currywurst verspeist – leider traute er sich nicht alleine in die Wirtschaft und musste deshalb wohl hungernd die 90 Minuten überstehen.
Ich kann Oktay beruhigen! ICH habe mich in die Wirtschaft gewagt, vor dem Anpfiff und nochmal in der Pause. Allein es war unmöglich eine Wurst zu ergattern – sprachliche und logistische Probleme standen diesem Ansinnen unüberwindlich im Weg. Die zwei ärmlich auf der Theke herum liegenden Mettbrötchen waren keine ernstzunehmende Alternative.

Gut, soweit zum kulinarischen; das Spiel selbst ließ sich auf dem gut präparierten Hartplatz im Prinzip gut an. Beide Teams wollten der aufkommenden Kälte keine Chance geben und gaben Gas. Trotzdem beschränkte sich das Geschehen hauptsächlich auf den Raum zwischen den Strafräumen.

Die erste echte Torchance konnte Iggelheim verbuchen, als in der 19. Minute die Nummer 19 (Maurice Brass) aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Heiligensteins Torwart Nikita Sidorenko wehrte zur Ecke ab.

Zwei Minuten später geriet Heiligenstein dann jedoch tatsächlich ins Hintertreffen. Captain Lukas Olbrich nutzte den ihm gewährten Freiraum im 16er zum nicht unverdienten, aber aus Sicht Heiligensteins völlig überflüssigen 1:0 in der 21. Minute. Defensivverbund und Torhüter verhielten sich bei diesem Gegentreffer unerklärlich passiv, weder ging einer vehement Richtung Ball, noch kam der Keeper aus seinem Kasten – dadurch war es ein einfaches Ding für den Ex-Oberligaspieler.
Highlight zum Abschluss der 1. Halbzeit; der frühere Mechtersheimer ballerte in der 45. die Kugel aus 30m sehenswert an die Querlatte, dann pfiff der umsichtig und fehlerfrei leitende Verbandsligaschiri Michael Baumgartl zur Pause.

Foto: Ex-Oberligakicker Lukas Olbrich im Zweikampf mit Heiligensteins Eugen Taube

Die Viertelstunde nach dem Kabinengang war die beste Phase des Spiels. Heiligenstein wollte sich nicht jetzt schon geschlagen geben und drückte aufs Tempo, der VfB hielt dagegen; es ging permanent rauf und runter. Torraumszenen waren zwar auch in dieser Zeit Mangelware, aber das Geschehen auf dem Platz war sehr intensiv und extrem umkämpft.

Mitten hinein in diese Phase erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Maurice Brass nutzte einen Stellungsfehler des FVH-Keepers und überlupfte ihn passgenau. Obwohl die Radu-Truppe auch jetzt nicht aufgab, war natürlich zu spüren, dass die Moral einen Knacks bekommen hatte. So schlecht hatte man gar nicht agiert, musste aber durch zwei Abwehrschwächen die Gegentreffer hinnehmen und kam selbst vorne nicht wirklich zu ernsthaften Chancen.
Mit dem 3:0 in der 83. Minute, erneut von Brass, war dann auch ganz offiziell der Sack zugemacht.

Keine Frage, ein verdienter Sieg und die Zurückeroberung des Relegationsplatzes für den VfB Iggelheim.
Heiligenstein spielte im Prinzip nicht schlecht, leistete sich aber entscheidende Schwächen in der Abwehr und war vorne eher harmlos – das reicht dann nicht für Punkte gegen Teams aus dem oberen Viertel der Tabelle. Es sollte allerdings kein Problem sein, aus den restlichen Spielen die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen. Am Sonntag, im Heim-Derby (15:00 Uhr) gegen Spitzenreiter Berghausen kann man ja schon mal damit anfangen…

Bericht und Bildergalerie >> A-Klasse: FC Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim

A-Klasse: FC Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim 1:5 (0:2)

Vor 710 Zuschauern wurde der bisherige Tabellenzweite von der Mannschaft der Stunde – und neuer Relegationsplatzierter – dem TuS Knittelsheim, regelrecht aus dem eigenen Stadion geschossen.

Bericht von phönixblauer

Ausgerechnet im mit über 700 Zuschauern prächtig besuchten Lokalderby zeigte die Mannschaft von Helmut Behr eine ihrer schwächsten Saisonleistungen und ging gegen effiziente Gäste schlichtweg unter.

Die Marschrichtung für die Partie deutete sich relativ schnell an, als Patrick Richter (7.) und Sebastian Seither (9.) binnen 120 Sekunden das Phönixgehäuse nur denkbar knapp verfehlten. Der erste Schuss aufs Tor saß dann gleich. Seither brachte einen Freistoß von der rechten Seite mit Zug in den Strafraum und der Ball zappelte zum 0:1 im Netz (11.). Praktisch ohne Gegenwehr kombinierten die Gäste sich nach 20 Minuten zum Pausenstand von 0:2, Marco Schehr stand nach einem schnörkellos vorgetragenen Angriff über links am langen Pfosten goldrichtig und vollstreckte.

Einzig nennenswert aus Phönixsicht die 27. Minute, in der Cengiz Yavuz frei vor dem TuS-Gehäuse auftauchte jedoch ohne Fremdeinwirkung zu Fall kam. Sascha Pfirrmann bewahrte seine Mannschaft vor einem höheren Pausenrückstand und behielt im 1-gegen-1 die Oberhand gegen den wieselflinken Lukas Bosch. Knapp 10 Minuten nach der Pause musste dann Can Güner, der bis dahin einzig belebendes Element im Spiel der Hausherren war, verletzt ausscheiden und die Hoffnung, ein Aufbäumen wie gegen Minfeld zu erleben, erhielt einen zusätlichen Dämpfer. An dieser Stelle beste Genesungswünsche an Can.

Spätestens mit dem 0:3 durch Lukas Bosch, der mit viel Zug zum Tor alles in schwarz-rot stehen ließ und knipste, war die Messe knapp 30 Minuten vor Schluss bereits endgültig gelesen. Dem eingewechselten Simon Keakavocy gelang in Minute 72. das 1:3, indem er einen von Lasse Wittke fallen gelassenen Dropkick von Michael Grill abstaubte, die erhoffte Initialzündung zur Schlussoffensive sollte hieraus aber nicht erfolgen.

Sven Matic erzielte mit einem butterweichen Freistoßschlenzer über die Mauer das 1:4 (77.) und der kurz zuvor eingewechselte Michael Meyer stellte mit seinem ersten Ballkontakt den Endstand her (87.). Die Ampelkarte für Dennis Hoffmeister, der sich 5 Minuten vor Schluss zu einer Schubserei mit einem Gegenspieler hinreißen ließ, soll als Randnotiz nicht unerwähnt bleiben.

Ein hochverdienter Sieg für die Mannschaft des TuS, die dem Phönix somit den Relegationsrang in der Bezirksklasse abgelaufen hat.

Tore: 0:1 Sebastian Seither (11.), 0:2 Marco Schehr (20.), 0:3 Lukas Bosch (62.), 1:3 Simon Keakavocy (72.), 1:4 Sven Matic (78.), 1:5 Michael Meyer (87.)

Foto: Für den Gastgeber hat es schon ein wenig was deprimierendes an sich, wenn der Gast nach Spitzenspielende dermaßen ausgelassen feiern kann – berechtigterweise!

Während Bellheim hinten nicht die nötige Sicherheit aufwies und sich vorne als nicht durchschlagskräftig zeigte, war bei Knittelsheim genau das Gegenteil der Fall. In der Abwehr konzentriert und konsequent, in der Offensive zielstrebig und treffsicher – so kommt dann in der Summe der “Qualitäten” solch ein Kantersieg dabei rum.
Mit einem Nachholspiel (daheim gegen SV Rülzheim II, am Sa., 15.04.2017, 14:30 Uhr) in der Hinterhand könnte Knittelsheim sogar noch Tabellenführer Freimersheim dicht auf die Pelle rücken…

A-Klasse: ASV Harthausen – TuS Mechtersheim II

A-Klasse: ASV Harthausen – TuS Mechtersheim II 2:0 (1:0)

Effektive Harthausener überraschen favorisierte TuS`ler und siegen am Ende sogar sehr verdient.
Mechtersheim wollte das Spiel an sich reißen, was auch weitgehend gelang, ohne jedoch offensiv wirklich torgefährlich werden zu können. Mit dem ersten brauchbaren Gegenangriff, bei dem Mechtersheim die Kugel nicht aus der Gefahrenzone befördert bekam, erzielte Matthias Magin geistesgegenwärtig das 1:0.

Foto: Kampf um den Ball zwischen Vitaly Yuferow (unten) und Michael Beitler (oben) – Schiedsrichter Alexander Pirron hatte jederzeit alles im Griff und war ein hervorragender Leiter der insgesamt sehr fairen Partie

Mechtersheim war trotz oder grade wegen des Rückstandes weiterhin bemüht, allein es gelang ihnen gegen präsente ASV`ler nicht sich echte Torchancen heraus zu arbeiten. Anders wieder der Gastgeber. In der 65. Minute zog Fabian Klebsch vorm Strafraum mit dem Ball am Fuß von links nach rechts und beförderte das Leder dann clever und unhaltbar ins linke untere Eck, 2:0 mit dem bis dahin 2. Torschuss! Die Gäste gaben anschließend nochmal Gas, hatten aber lediglich mit einem Gewaltnachschuss (nach einem Freistoß) von Raphael Schweitzer, der 1-2m drüber zielte, ihre beste Abschlusssituation. Gegen Ende der Partie war der ASV Harthausen am Drücker und hätte bei 2-3 guten Aktionen sogar noch erhöhen können; das wäre aber dann doch zuviel des Guten gewesen.

A-Klasse: ASV Harthausen – SpVgg Edenkoben

A-Klasse: ASV Harthausen – SpVgg Edenkoben 2:0 (1:0)

Zum Jahresabschluss der Aktivenspiele gab es bei annähernd frühlingshaften Temperaturen im Harthausener Wald noch ein kleines Kellerderby-Highlight zu sehen.
Vorab, der Sieg für den gastgebenden ASV Harthausen war verdient und hätte letztendlich zum Kantersieg ausarten können. Für die SpVgg dagegen lief so ziemlich alles scheiße.

Edenkoben begann auf dem tiefen und schwer bespielbaren Platz gut und hatte gleich nach 5 Minuten einen sehr guten Vorstoß zu verbuchen, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Elfer beförderte Narek Matirosyan rechts neben den Pfosten ins Aus.

Foto: Foul => Foulelfmeter = kein Tor

Dieses “Erfolgserlebnis” gab Harthausen Auftrieb und resultierte gleich in mehreren Großchancen, zwischen der 6 und 30. Minute, die nicht genutzt werden konnten. Bei der Führung behilflich war dann in 34. Minute der Edenkobener Torwart. Einen nicht unbedingt super gefährlichen Freistoß konnte er nicht sichern, sondern ließ den Ball abprallen und gab damit Lukas Schwartz die Gelegenheit zum “Nachkopfball” aus kurzer Distanz.

Die 1:0 Führung für Harthausen war durch den unnötigen Torwartfehler etwas glücklich, aber halt auch sehr verdient. Den zweiten Treffer vor der Pause verhinderte Norbert Kot (Edenkoben) als er in der 41. nach einem Harthausener Konter auf der Linie klären konnte.

Nach dem Kabinengang ging es zunächst weiter wir davor. In der 48. scheiterte der ASV am Pfosten. Das Ganze hätte längst entschieden sein können, die Chancen dazu waren da, aber auch die üble Harthausener Verwertung – möglicherweise einer der Gründe, warum der ASV sich in Abstiegsnähe befindet.

Warum sich Edenkoben in diesem Spiel nicht wenigstens ein klein wenig in der Tabelle nach oben bewegen konnte, musste der geneigte Zuschauer in der 57. Minute verfolgen. Zunächst verweigerte Schiedsrichter Maximilian Barthel den Gästen einen klaren Foulelfmeter. Der Edenkobener Stürmer wurde beim Sprint um den Ball im 16er glasklar gecheckt, ohne dass der Verteidiger eine Chance gehabt hätte an den Ball zu kommen.

Versuch der Erklärung: Ich stand genau in Sprintrichtung hinten und konnte den Rempler in die Seite schön sehen. Der Schiedsrichter stand eher mittig im Platz und dürfte da eher nur einen regulären Körpereinsatz im Kampf um den Ball erkannt haben.
Selbstverständlich gab es auf dem Feld Diskussionen, in deren Folge Dogan Özer glatt rot quittierte. 6-7 Meter entfernt an der Außenlinie war nichts rotwürdiges zu hören, aber das muss nichts heißen – da muss man auf das gute Gehör des Schiris vertrauen, dass er entsprechendes vernommen und dies dann auch dem richtigen Spieler zugeordnet hat. Insgesamt aber eine eher unglückliche Abfolge von Entscheidungen zu Ungunsten der Gäste.

Foto: Kam Harthausen in den Gästestrafraum war es fast immer gefährlich

Klar war aber, dass es in Unterzahl schwer werden würde, zu punkten. Erst recht als in der 63. Minute Dustin Bitsch sich auf der rechten Seite durchtankte und die Kugel aus 5m im kurzen Eck versenkte. 2:0 mit einer schönen Einzelleistung.

In der 77. hatte Mario Mayer aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer auf dem Fuß, aber ASV-Keeper Marcel Weimann parierte mit Glück und Geschick. Kein Tor für Edenkoben und eine Minute später ein weiterer Platzverweis, gelb-rot für Alaprslan Korkmazyigit wegen wiederholtem Foulspiel. Damit war die Niederlage für die SpVgg besiegelt.

In den letzten Minuten hätte Harthausen das Ergebnis deutlich nach oben schrauben können, aber wie wir ja inzwischen wissen, der erfolgreiche Abschluss ist nicht die Domäne des ASV. Aber mit dem Sieg durch “nur” zwei Tore, den drei Punkten und einem mehr oder weniger lustigen Liveticker wird man leben können.

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