Verbandsliga: TuS Mechtersheim – VfR Kandel

TuS Mechtersheim – VfR Kandel 3:0 (2:0)

Tore: 1:0 Ester (24.), 2:0 Ullemeyer (26.), 3:0 Ullemeyer (78., FE)
Zuschauer: 368

In Mechtersheim darf die Meisterfeier schon mal vorbereitet werden. Mit nun 9 Punkten Vorsprung kann im Prinzip nichts mehr schief gehen.
Kandel hätte zumindest in dieser Partie für mehr Spannung sorgen können, wenn die Stürmer die zwei sich bietenden 100%igen genutzt hätten. In der 7. Minute hatte Christian Burgstahler nach feinem Steilpass von Florian Hornig die Führung auf dem Fuß, er verzog aber knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus. In der 62. Minute scheiterte der eingewechselte Patrick Tolbert eher an sich selber als an TuS-Keeper Philipp Schilling. Allein vor ihm auftauchenden schlenzte Tolbert die Kugel doch sehr deutlich am Tor vorbei.
Nach dem Nicht-Führungstreffer für den VfR dominierte Mechtersheim die 1. Halbzeit klar. Nach zwei nicht erfolgreichen Abschlüssen von Florian Simon war nach einem Eckball in der 24. Minute Schluss mit lustig. Georg Ester reagierte im Getümmel vor der Torlinie am schnellsten und drückte zum da schon hoch verdienten 1:0 ein. Nur eine Minute später scheiterte Simon an Julian Roth im Gehäuse der Gäste. Die anschließend herein gebrachte Ecke köpfte Thorsten Ullemyer zum 2:0 ins Netz – die Vorentscheidung noch vor der Pause.

Foto: Georg Ester brach mit seinem „Abstauber“ zum 1:0 den „Bann“ – „zum Dank“ dafür wurde er später ausgewechselt

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Auch wenn Mechtersheim nach Wiederanpfiff durch Jannick Immel die erste gute Torchance hatte – er zielte knapp vorbei – kam nun die beste Phase der Gäste aus der Südpfalz. Endlich hatte man jeglichen Respekt abgelegt, tat alles um die Niederlage zu vermeiden und vielleicht einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Dazu wären allerdings 2 Treffer nötig gewesen. ABER, wenn nicht mal die oben geschilderte Möglichkeit aus der 62. Minute zum Tor genutzt werden kann…
Nach diesem verpassten Kandeler Paukenschlag waren die TuS`ler wieder erwacht und zogen die Zügel wieder an. In der 70. setzte der erneut quirlige Angelo Ietro die Kugel nur ans Lattenkreuz. Aber 8 Minuten später konnte der extrem konzentriert agierende Mihaj Petrescu nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ullemeyer traumhaft sicher zum 3:0.

Fazit: Wenn aus dem Spiel heraus kein Tor gelingt, man aber nach Standards drei Mal einnetzt, dann ist das schon ein Pfund mit dem man wuchern kann.
Kandel agierte in der 1. Halbzeit zu verhalten. Die Leistung in den zweiten 45 Minuten war in Ordnung. Im Endeffekt war man aber dennoch chancenlos gegen den designierten Meister.


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