Verbandsliga: TuS Mechtersheim – ASV Winnweiler

TuS Mechtersheim – ASV Winnweiler 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 Eric Veth (19.), 2:0 Angelo Ietro (37.), 2:1 Fabian Schmitt (84.)

Der Sieg ist hoch verdient und war im Prinzip ungefährdet; abgesehen von der Tatsache, dass Mechtersheim in der 2. Halbzeit das Fußball spielen weitgehend einstellte und damit dem bis dahin mehr als harmlosen Gegner Mut machte vielleicht doch noch was Zählbares in die Heimat mitnehmen zu können. Für die grandios offensivschwachen Winnweilerer reichte es zwar zum 1:2 Anschlusstreffer, zu mehr jedoch nicht – das wäre aufgrund des gesamten Spielverlaufs und des Chancenverhaltnisses (9:2) auch absurd gewesen.

Foto: Hochkaräter für Ietro; „vergisst“ aber den Abschluss

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Mechtersheim lieferte eine hervorragende 1. Halbzeit ab. Bis zum ersten und einzigen Torschuss der Gäste in der 10. Minute hatten der TuS schon drei Abschlüsse zu verbuchen, die durchaus für Tore gut gewesen wären, aber vergeben wurden. Entschädigt für die bis dahin unnötige Nullnummer wurden die 176 Zuschauer mit dem Treffer zum 1:0 in der 19. Minute. Eine Wahnsinnskombination – doppelter Doppelpass – zwischen Florian Simon, Angelo Ietro und Eric Veth durchs Mittelfeld in den 16er hinein, schloss Veth erfolgreich ab.
Nicht viel weniger sehenswert auch das nächste Tor in der 37. Minute. Der weite Diagonalpass vom umsichtigen Danko Boskovic erreichte rechts den flinken Ietro, der seinen Gegenspieler stehen ließ und den guten Gäste-Keeper Robin Assel überlistete, 2:0. Dies war auch der Halbzeitstand.

Foto: Ullemeyer prüft das Alu

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In der 2. Halbzeit schien es so weiter zu gehen, nämlich positiv für den TuS. In der 53. hatte Thorsten Ullemyer Pech als er aus kurzer Distanz nur die Latte traf. Veth hatte fünf Minuten zuvor noch eine Chance gehabt, scheiterte allerdings an Assel. Dann plötzlich und unerwartet der Bruch im Spiel der Gastgeber. Winnweiler kam besser ins Spiel und zum (zu späten) 1:2 Anschluss. Veth hatte in der Nachspielzeit noch eine Gelegenheit alles klar zu machen, schob die Kugel am Torwart vorbei, aber auch knapp neben den Kasten. Es blieb also beim verdienten Dreier für Mechtersheim. Gegen einen Gegner mit ein wenig mehr Offensivpower wäre das mit der bescheidenen Leistung in der 2. Halbzeit wohl schief gegangen.


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