Endspieltag beim Mechtersheimer Eichbaum-Cup

Eichbaum-Cup in Mechtersheim – die Endspiele

Spiel um Platz 5
FV Dudenhofen – FSV Schifferstadt 0:1

Spiel um Platz 3
TuS Mechtersheim – FC Speyer 3:1 (2:0)
Tore: 1:0 Veth (38.), 2:0 Horn (39.), 2:1 Catovic (66.), 3:1 Wörzler (90., FE)

Endspiel
Arminia Ludwigshafen – TSG Pfeddersheim n:n+x n.E.
In der regulären Spielzeit trennte man sich 1:1. In der 8. Minute köpfte Sorg eine Flanke von Ferraro in die Maschen. In der 24. glich Krist zum 1:1 aus. Im Elfmeterschießen war Oberligist Pfeddersheim das treffsicherere Team.

Zeitmaschine 21. Februar 2004: TuS Mechtersheim – SV Weingarten

Anlässlich des Testspiels SV Weingarten gegen TuS Mechtersheim (am 28.06.2017) ein kleiner Blick 13 Jahre zurück ins Jahr 2004.
Weingarten spielte damals in der Oberliga, Mechtersheim noch in der Verbandsliga. In der Verbandspokal(zwischen)runde tat sich die hoch favorisierte Mannschaft von Peter Rubeck lange schwer gegen die von Ralf Gimmy taktisch hervorragend eingestellten Mechtersheimer. Am Ende, nach Verlängerung setzte sich Weingarten doch klar durch und gewann dann auch, nach Verlängerung und Elfmeterschießen, gegen die Amateure des 1.FC Kaiserslautern. Von dieser Partie liegen auch Bericht und Fotos vor…

Der Original Spielbericht vom 21. Februar 2004

Oddset Verbandspokal
TuS Mechtersheim – SV Weingarten 0:4 n.V.
Das Endergebnis täuscht gewaltig über den Spielverlauf und die -verteilung hinweg, ist im Endeffekt nicht unverdient, aber 2 Tore zu hoch ausgefallen.

Vielleicht lag es daran, dass Rubecks Wunschelf platzte, als Protzel nach dem Warmmachen seinem Trainer absagen musste, für ihn kam kurzfristig Daniel Unruh zum Einsatz. Doch das wäre es sich zu einfach gemacht und den Hausherren gegenüber ungerecht.

Der Verbandsligist war von seinem Trainer Gimmy mit genau der richtigen Taktik eingestellt, um den SVW erst garnicht ins Spiel kommen zu lassen, was fast über die ganzen 90 Minuten auch funktionierte. Durch geschicktes Verschieben in Richtung des ballführenden Gegenspielers, wurden die Räume eng gemacht und Pressing schon an der Mittellinie machten einen geordneten Spielaufbau für Weingarten schlicht unmöglich. Der SVW hatte folgerichtig in der ersten Halbzeit dann auch überhaupt keine auch nur annähernd ernst zu nehmende Torchance. Im Gegensatz dazu, hätte der TuS in der ersten halben Stunde, das Spiel entscheiden können, ja müssen. Erste Chancen dazu waren in der 3. und 6. Minute gegeben. Besser noch waren die von Cölsch in der 16., als er auf das SVW-Tor zuläuft und etwas überhastet nur einen Roller rausbringt, und in der 24. von Strehl, dessen Flachschuss Zoll zur Ecke klären kann. Über ein 2:0 für die Hausherren hätte sich niemand beschweren können.

Nach der Chance für Strehl machte Mechtersheim seinen Kardinalfehler des Spiels, sie setzten nicht nach. Nicht dass Weingarten jetzt besser ins Spiel gefunden hätte, das Pressing funktionierte nach wie vor. Aber die Gastgeber hatten scheinbar Angst vor der eigenen Courage bekommen und ließen das Spiel bis zum Halbzeitpfiff vor sich hin plätschern.

Nach der Pause kam Bigvava für Unruh, den erfahrenen Georgier einzuwechseln schien eine geeignete Maßnahme, um Ruhe ins Weingartener Spiel zu bringen und den bis dahin einzigen Stürmer, Soroberto, zu unterstützen. Und in der 49. Minute schien dies auch zu fruchten. Der Nachschuss von Bigvava nach Freistoß von Franciamore ging nur knapp am Tordreieck vorbei und war die ERSTE Torgelegenheit des SVW im Spiel. Damit war das Strohfeuer allerdings schon wieder vorbei, Mechtersheim übernahm wieder das Ruder und hatte zwischen der 58. und 75. Minute noch 6 gute Chancen das Spiel für sich zu entscheiden, aber vor allem Cölsch und Strehl vergaben teilweise unkonzentriert und überhastet.^

Foto: Der vorletzte Trainer des damaligen SV Weingarten, Peter Rubeck, in Aktion…

Mitte der 2. Halbzeit ging Rubeck hohes Risiko indem er auf volle Offensive setzte und Gauch für Slatnek und Neuzugang Burch für Backmann brachte. Erstes konkretes Ergebnis dieser Wechsel war in der 76. ein Schuss direkt in die Arme von Torwart Schreiner aus aussichtsreicher Position von Gauch.

Die restlichen 15 Minuten der regulären 90, waren dann Pokalfight ohne Höhepunkte vor den Toren mit einigen Nickeligkeiten, auch aufgrund schwindender Kräfte, die der gute Schiedsrichter aber schnell in den Griff bekam. So ging ein wenig spektakuläres, dazu war es zu einseitig, aber taktisch sehr interessantes Fußballspiel zu Ende und in die 2×15 minütige Verlängerung.

Der Knackpunkt des Spiels und die Wende zu Gunsten des SVW gleich in der 1. Minute der Verlängerung. Eine hohe Flanke von rechts wird von dem bis dahin fehlerfreien TuS-Torwart Schreiner unterschätzt, der Ball senkt sich am langen Pfosten ab und findet in Soroberto, dessen Gegenspieler zu weit weg steht, einen hellwachen Abnehmer zum erlösenden Führungstreffer. Damit war das Eis gebrochen, der SVW spielte nun befreiter auf, wenn auch Mechtersheim sich bei weitem noch nicht aufgab, aber jedem war klar, dass ein Rückstand gegen den Oberligisten nur sehr, sehr schwer zu egalisieren sein wird. In der 98. eine Koproduktion der Einwechselspieler, Gauch auf links mit einem gescheiten Pass nach innen auf Bigvava, der allerdings am gut reagierenden Torhüter scheitert. Das 2:0 fällt aber dann nur 2 Minuten später, als Conrad im Gewühl im Fünfmeterraum einen Schuss von Soroberto die richtige Richtung ins Tor gibt. Damit war das Spiel entschieden, wenn sich Mechtersheim auch nocht nicht aufgab, aber seine letzte Chance zum Anschlusstreffer in der 109. Minute hektisch vergab.

Ab 10 Minuten vor Schluss gab Rubeck die Devise aus, die Bälle nur noch nach vorne zu dreschen, um das Ergebnis zu verwalten und den Sieg über die Runden zu bringen. Zum Glück für die Zuschauer, die nun noch guten schnellen Fußball zu sehen bekamen, hielten sich seine Spieler nicht daran, übernahmen im Gefühl des sicheren Sieges die Kontrolle des Spiels und konterten den Gastgeber permanent aus. Das führte folgerichtig zum 3:0 und 4:0. Das 3:0 durch Franciamore, der mit seinem Foulelfmeter, verschuldet von Schreiner an Soroberto, zunächst an dem Verursacher scheiterte und den Nachschuss dann doch im Gehäuse unterbrachte. Das 4:0 nach einem schnellen Konter von Burch, der von rechtsaußen nach innen passte, wo der freistehende Soroberto keine Mühe hatte seinen 4. Pokaltreffer innerhalb einer Woche zu markieren.

Fazit: Mit etwas Glück wurde das ungeplante, weil in die Saison-Vorbereitungsphase terminierte, Zwischenspiel gemeistert. Nun dürfen sich die SVW-Fans auf die “richtige” 4. Runde freuen, in der es gegen die Amateure des FCK geht und wo der SVW mit Sicherheit nicht chancenlos ist.

Testspiel: SV Weingarten – TuS Mechtersheim

Testspiel: SV Weingarten – TuS Mechtersheim 1:8 (0:4)

Tore: 0:1 David Horn (23.), 0:2 Lukas Metz (25.), 0:3 Eric Veth (34.), 0:4 ET (45.), 0:5 Christoph Wörzler (70.), 1:5 Moritz Becker (74.), 1:6 Thorsten Ullemeyer (79., FE), 1:7 Thorsten Ullemeyer (89.), 1:8 Kevin Selzer (90.)

Foto: Halbzeitanweisungen von Trainer Manfred Schmitt an die TuS`ler, die dann eingewechselt wurden

Mit einem standesgemäßen 8:1 gewann der Oberligist aus Mechtersheim dieses erste Testspiel in der Vorbereitung zu der mit Spannung erwarteten Oberligasaison 2017/2018. B-Klassist Weingarten zog sich trotz des klaren Ergebnisses prima aus der Affäre. Man hielt jeweils zu Beginn der Halbzeiten lange seinen Kasten sauber, u.a. dank guter Paraden und Reaktionen von Keeper Nazmi Seyman, und verteidigte auch sonst gut und insgesamt sehr fair gegen dominierende Mechtersheimer. Als sich die Gelegenheit zu einem Konter bot, gelang dem jungen Moritz Becker der verdiente Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:5.

Foto: Weingartens neuer Torhüter, Nazmi Seyman, hielt, was zu halten war – gegen diesen scharf und platziert getretenen Strafstoß von Thorsten Ullemeyer war er chancenlos.

Oberliga : TuS Mechtersheim – SV Gonsenheim

Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Gonsenheim 4:3 (3:3)

Das war ein schöner, torreicher und auch erfolgreicher Saisonabschluss der Heimspiele – und dieses Spektakel hätte etwas mehr als 152 Zuschauer verdient gehabt. Die aber bereuten ihr Kommen mit Sicherheit nicht.

Foto: Florian Simon freut sich mit seinen Kollegen über seinen schönen Treffer zum 1:0

Der Torreigen begann schon in der 8. Minute, als Florian Simon aus 18m abzog und eine Fußspitze eine Gonsenheimers dem Schuss den kleinen entscheidenden Drall gab, um ihn über Gästekeeper Pascal Eder hinweg unter der Latte einschlagen zu lassen. Zwei Minuten später (10.) musste der Tus zweimal hintereinander auf der Linie klären, der nächste Abwehrversuch war regelwidrig und hatte einen Strafstoß zur Folge. Maziar Namavizadeh verwandelte sicher zum 1:1. Dies war sein erster Streich, der zweite folgte sogleich. In der 13. Minute setzte er etwa an der 5m-Linie einen Fallrückzieher an und traf zum 1:2. Bevor Namavizadeh seinen dritten Treffer erzielte, gelang Georg Ester der 2:2 Ausgleich. Die vorzügliche Hereingabe vom auf dem Flügel extrem agilen Steven Bendusch versenkte er mühelos im Netz; in der 16. Minute. In der 28. machte Namavizadeh den (nicht lupenreinen) Hattrick perfekt. Unwiderstehlich setzte er sich durch und beendete seinen Sololauf mit dem Schlenzer von links ins lange Eck zum 2:3.

Foto: 1:1 per Strafstoß von Maziar Namavizadeh

10 Minuten vor dem 3:3 per Handelfmeter durch Eric Veth in der 43. Minute, gab es heftige Diskussionen um ein nicht gegebenes Tor. Ester hatte geköpft und der fliegende Eder den Ball mit einer Hand zurück in den 5er befördert. Schiri Tom Bauer verließ sich auf seinen Assistenten, der den Ball nicht hinter der Linie gesehen hatte.
Nach einem abwechslungsreichen Spiel mit 6 Treffern ging es zur verdienten Ruhepause in die Kabinen.

Fotos: Hereingabe von Steven Bendusch, und Georg Ester ohne Mühe zum 2:2

Die Entscheidung in der Partie folgte nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff. Es war noch keine Minute gespielt, da staubte Lukas Metz per Kopf eine zu kurze Flugabwehrparade von Eder zum 4:3 ab. In der Folge mühten sich beide Teams um weitere Tore, wobei zum Ende des Spiels die Gäste immer mehr die Oberhand gewannen und ordentlich Druck aufbauten. In der Schlussphase war Abwehrchef Thorsten Ullemeyer der Turm in der Abwehrschlacht und wurde im Trainerstatement von Gonsenheims Übungsleiter, Babak Keyhanfar, in den höchsten Tönen gelobt. Der darf das Lob von Keyhanfar ebenso annehmen wie das von seinem eigenen Trainer. Aus einer guten Mannschaft ragte Thorsten Ullemeyer in der Tat nochmal heraus. Letzten Endes blieb es, trotz der unnötigen gelb-roten Karte für Kevin Selzer in der 81. Minute beim knappen Sieg; ein 4:4 Unentschieden wäre aufgrund der Gonsenheimer Schlussoffensive mit einigen Gelegenheiten für TuS-Torwart Joshua Geist sich auszuzeichnen auch okay gewesen.

Fotos: Handabwehr (Ellenbogen) der Selzer-Flanke im 16er und Eric Veth verwandelt den Handelfmeter zum 3:3

Foto: Lukas Metz wird für den Siegtreffer gebührend gefeiert…

Weitere Bilder vom Spiel folgen

Aus technischen Gründen im Moment lediglich das Statement von Manfred Schmitt (das von Keyfanhar folgt evtl. noch)

Oberliga: TuS Mechtersheim – Schott Mainz

Oberliga: TuS Mechtersheim – Schott Mainz 1:4 (1:1)

Zuschauer: 232

Eine gute 1. Halbzeit legte der TuS gegen den Tabellenführer hin, lag in Führung und hielt das Remis zur Pause. Lukas Metz sorgte in der 22. Minute für das 1:0, als er von halbrechter Position schön ins lange Eck einnetzte. Zuvor, nur wenige Minuten nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Luca Schlosser, versemmelte Schott die riesen Möglichkeit in Front zu gehen. Silas Schwarz donnerte die Kugel aus 5m weit über den Querbalken, anstatt einfach ganz locker und lässig einzuschieben – auf seine Weise aber eine sehenswerte Aktion. In der 17. prüfte Florian Simon nach einer Ecke den Mainzer Keeper Igor Luketic.
Regelrecht um den Ausgleich gebettelt hat Mechtersheim dann in der 37. Minute als man Janek Ripplinger im 16er umzingelte, aber beim Abschluss aus 14m nicht ernsthaft störte. Peter Klug flog, kam aber an den harten Abschluss aus relativ kurzer Distanz nicht dran.

Foto: Durchaus sehenswert wie Schotts Silas Schwarz den Ball aus knapp 5m Torentferung nicht ins Tor sondern in den Himmel ballerte

Fotos: Janek Ripplinger (Nr. 9) kommt an den Ball und versenkt zum 1:1; Peter Klug fliegt, hat aber keine Chance den Einschlag zu verhindern

Wahrscheinlich ein bzw. der Knackpunkt im Spiel, zu Ungunsten der Gastgeber, folgte knapp 2 Minuten nach Wiederanpfiff. Schlosser verhängte gegen Mechtersheim einen Foulelfmeter, der auf dem Platz wenig diskutiert, aber von Trainer Manfred Schmidt später die Berechtigung abgesprochen wurde. Necmi Gür verwandelte sicher zum 1:2. Danach tat sich Mechtersheim eine ganze Weile schwer vernünftig ins Spiel zurück zu finden. Das spielte den starken Gästen in die Karten und in der 55. erhöhte Abwehrchef Nenad Simic per Kopfball nach einer Ecke auf 3:1. Da wiederum monierte Schmidt einen “illegalen” Ellenbogeneinsatz des Schützen, den allerdings der Schiri so nicht gesehen oder erkannt hatte. Trotz Mechtersheimer Bemühungen um den Anschlusstreffer, gelang Jan Just in der 83. das 4:1, was natürlich die endgültige Entscheidung sowie den Endstand bedeutete.

Foto: Nenad Simic köpft das 1:3

Statements der beiden Trainer

Oberliga: TuS Mechtersheim – FSV Salmrohr

Oberliga: TuS Mechtersheim – FSV Salmrohr 3:3 (2:1)

Zuschauer: 154

Foto: “Der halbe TuS”; vlnr: Georgios Goulas, Max Krämer, Thorsten Ullemeyer, Lukas Metz, Steven Bendusch

Bei eher unfreundlichen klimatischen Bedingungen teilten sich die Kontrahenten gerechterweise die Punkte. Ein Dubbe hilft keinem der beiden Teams weiter – verloren ist aber auch noch nichts.

In der 5. Minute schon brachte TuS-Top-Torjäger Eric Veth die Blauen mit 1:0 in Front. Die gute Hereingabe von Max Krämer ließ er über den Außenrist ins Netz fliegen. Nach einem Eckball in der 21. Minute gelang Salmrohr in Person Daniel Bartsch der 1:1 Ausgleich. Veth mit seinem zweiten Treffer zum 2:1, diesmal per Kopf nach einer Ecke, ließ sein Team in der 43. erneut jubeln.

Fotos: Eric Veths (Nr. 18) Kopfball fliegt unhaltbar ins lange Toreck

Mit dem 3:1 von Jannik Immel in der 50. Minute schienen drei Punkte schon eingetütet. Aber Salmrohr zeigte Moral, stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und hatte Erfolg. Zunächst erzielte Fabian Helbig in der 55. den schnellen 2:3 Anschlusstreffer, ehe Peter Schädler in der 71. den 3:3 Ausgleich besorgte – und der war inzwischen verdient.
Mechtersheim mühte sich arg, im Ansinnen doch noch den Siegtreffer zu markieren, agierte aber in der Schlussphase teilweise schon im Spielaufbau und erst recht im offensiven Bereich zu ungenau, als dass da noch was hätte gehen können.

Der in der Vorrunde durchweg als Aktivposten auf der Außenbahn notierte Mihai Petrescu stand heute nicht im TuS-Kader und wird da wohl auch in der restlichen Runde nicht mehr zu finden sein. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass Petrescu, trotz Zusage beim TuS und Vertrag bis 2019, zur Herxheimer Viktoria wechselt und dort in der Landesliga gegen den Ball treten wird. Lediglich die offizielle Bestätigung seitens Viktoria Herxheim steht noch aus.

Foto: Screenshot von der TuS Mechtersheim Homepage

Bilder vom Spiel folgen

Oberliga: TuS Mechtersheim – Röchling Völklingen

Oberliga: TuS Mechtersheim – Röchling Völklingen 1:3 (1:0)

Zuschauer: 305

Mechtersheim führte zur Pause durch den Treffer von Eric Veth aus der 27. Minute mit 1:0. Scheinbar hatte man sich in der ersten 45 Minuten aber ziemlich verausgabt, denn nach dem Wiederanstoß zum zweiten Spielabschnitt spielte fast nur noch der Gast aus dem Saarland. Drei Tore unter gütiger Mithilfe der blauen Abwehr und des Torhüters drehten die Sache zu Gunsten Völklingens, das nun punktgleich mit Mechtersheim (46 Punkte) hinter Spitzenreiter Schott Mainz (51) rangiert.

Schon in der 4. Minute hatte Veth einen guten Schuss aus der Drehung zu verzeichnen, verzog aber knapp. In der 27. setzte sich Mihaj Petrescu links fast bis zur Grundlinie durch und fand innen Veth, der aus kurzer Distanz den Ball über die Torlinie lenkte.
Der einzig gute Abschlussversuch der Röchlinger in der 1. Halbzeit (35.) wurde grade noch geblockt. Überhaupt hätte man sich von den hochkarätig besetzten Saarländern mehr Spielwitz erwartet. Das war 45 Minuten lang recht verhaltenes Spiel. Dies änderte sich in der 2. Halbzeit.

Foto: Der Ball von Eric Veth zappelt im Netz, Florian Simon (Nr. 13) bejubelt das 1:0

Foto: Der Schütze des 1:0, Eric Veth

Nach einem Eckball in der 51. Minute verharrte TuS-Keeper Peter Klug auf seiner Linie, so konnte Marvin Wollbold aus kurzer Distanz zum 1:1 Ausgleich einköpfen. Eigentlich war damit noch nichts passiert, mit einem Remis würde man in Mechtersheim sicherlich leben können. ABER es war deutlich zu erkennen, dass bei den TuS`lern jetzt schon nicht mehr viel zusammen lief. Und nach einer Stunde Spielzeit konnte man durchaus konstatieren, dass sie mausetot waren.
Es sei vermutet, dass weniger der Kräfteverschleiß an sich das Problem war, als eher der mentale Verschleiß. Angesichts eines (theoretisch) möglichen Aufstiegs in die Regionalliga ist der permanente Druck auf die junge Truppe natürlich ganz extrem, und das nun schon wochenlang.

Foto: Der total ungedeckte Marcel Linn versetzt Peter Klug zum 1:2

Foto: Peter Klug verhindert mit dieser Parade das schnelle 1:3

Das 1:2 war insofern fast einen logische Folge. Der eingewechselte Marcel Linn war in der 62. Minute rechts gut freigespielt worden und ließ dem anlaufenden Klug keine Abwehrchance. So vollkommen unbedrängt war es ihm ein leichtes das Ding einzulochen. Kurz danach (64.) verhinderte Klug mit gutem Einsatz das 1:3.
Leider verpasste auf der Gegenseite der mit nach vorne gegangene Thorsten Ullemeyer den 2:2 Ausgleich, Klugs Kollege Sebastian Buhl parierte zweimal reflexartig.

Foto: Thorsten Ullemeyer scheitert an Sebastian Buhl

Foto: Christian Franks Freistoß schlägt hinten oben ein zum 1:3

Mit dem Freistoß in der 79. Minute war die Niederlage endgültig besiegelt. Von der linken 16er-Kante verwandelte Christian Frank direkt zum 1:3. War schön gezirkelt, schien aber nicht unhaltbar.

Immerhin gab sich Mechtersheim in den Schlussminuten nochmal Mühe nach vorne in die Offensive zu kommen. Viel gelang nicht mehr, und dennoch wäre Georg Ester kurz vor dem Abpfiff fast der Anschlusstreffer gelungen, er verzog nur ganz knapp. Okay, das Tor hat er sich halt für das nächste Spiel aufgespart; da macht es dann möglicherweise mehr Sinn. So kurz vor Schluss wäre heute der Ausgleich sowieso nicht mehr gelungen.

Bilder vom Spiel folgen

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim 1:0 (1:0)

Zuschauer: 239

In einer umkämpften Partie schießt Eric Veth den TuS zum Sieg.

Foto: 43. Minute, nach Pass von Jannick Immel kann sich Eric Veth (Nr. 18) durchsetzen und von halbrechts flach ins linke Eck einnetzen – keine Chance für Bakary Samyang im TSG-Gehäuse.

Foto: Peter Klug vereitelt nach einer knappen halben Stunde die für Pfeddersheim beste Torchance des Spiels von Andreas Buch (Nr. 22)

Foto: Da war die Trainerwelt noch in Ordnung – VOR dem Spiel. Aber auch nach Abpfiff ist die Welt nicht untergegangen, allerdings wäre ein Punkt für die Gäste absolut verdient gewesen.

Bilder vom Spiel folgen

Oberliga: TuS Mechtersheim – FC Karbach

Oberliga: TuS Mechtersheim – FC Karbach 3:1 (2:0)

Im Gegensatz zum “Vorspiel” verlief die Wiederholungspartie ruhig und ohne Ausraster oder sonstige Zwischenfälle…

Bericht und Fotos: T.W.

Im Wiederholungsspiel der beiden Spitzenmannschaften der Oberliga Südwest kamen die Gäste wesentlich besser ins Spiel und hatten schon in der 9. Minute die Riesenchance zur Führung. Tobias Jakobs tauchte alleine vor Peter Klug auf. Klug konnte den Ball entscheidend berühren, so dass Steven Bendusch noch vor der Linie klären konnte. Nur eine Minute später enteilte Jakobs allen. Doch Klug blieb im 1 gegen 1 cool und konnte das Duell wieder für sich entscheiden.

Mit Glück und Klug und überstanden die Gastgeber diese Phase und in Minute 16 setzten sie durch Lukas Metz ein erstes offensives Lebenszeichen. Toll von Eric Veth eingesetzt, scheiterte der Youngster an FCK-Keeper Florian Bauer. Diese Aktion war der Weckruf für Mechtersheim und Georg Ester hatte nur eine Minute später mit einem abgefälschten Schuss aus 17 Metern Pech. Der Ball ging haarscharf am Kasten der Gäste vorbei.

In Minute 22 fiel dann der erste Treffer. Kevin Selzer brachte von halb links eine gute Flanke nach innen. Maximilian Krämer legte per Kopf auf den schön nachrückenden Bendusch ab und dieser drosch die Kugelaus 14 Metern volley in die Maschen, 1:0.

Dieses Gegentor wollten die Karbacher sofort wieder egalisieren, und im Gegenzug hatte Sören Klappert aus 7 Metern die Gelegenheit, doch Klug packte eine unfassbare Parade aus und lenkte den fulminanten Schuss über die Querlatte. Das schien die Gäste getroffen zu haben, denn plötzlich kam nur noch Mechtersheim gefährlich vor das Tor. Erst vergab Veth, dann köpfte Ester das vermeintliche 2:0. Schiedsrichter Sebastian Schmidt hatte aber ein Foulspiel von Ester erkannt. Aber in Minute 34 war es soweit. Jannick Immel erkämpfte bravourös den Ball, legte auf Selzer ab. Der flankte präzise zu Veth und der Torjäger erzielte das 2:0 per Kopf.

Einziger (leider negativer) Höhepunkt vor der Pause war die unnötige rote Karte für Krämer. Er hatte sich zu einem Nachtreten hinreißen lassen und das genau vor den Augen von Schmidt. So ging es mit 2:0, aber in Unterzahl in die Halbzeit.

Die 2. Hälfte war eine Demonstration von Willen und taktischem Geschick der Gastgeber. Angefangen mit Dauerläufer Veth bis hin zu Klug im Kasten funktionierten alle hervorragend und ließen keine Chancen für Karbach zu. Trotz gefühlten 80% Ballbesitz fanden die Gäste kein Mittel, gegen die aufopferungsvoll kämpfenden TuS’ler. So war es auch Selzer vorbehalten, seine immer wieder entlastenden Gegenvorstöße mit dem 3:0 zu belohnen. Er lief über den gesamten Platz und schloss mit einem sehenswerten Heber aus 17 Metern ab.

Danach kassierte Karbach eine gelb rote Karte wegen Meckern. Aber die Gäste brachten es anständig rum und Enrico Köppen gelang in der 88. der verdiente Ehrentreffer. So, nämlich 3:1, ging das Spiel auch aus und beide Parteien zeigten in diesem Spiel, warum sie oben stehen und gingen auch mit der brisanten Ausgangslage sehr gut um. Mechtersheim überwintert somit auf dem Relegationsplatz.

Glückwunsch an Manfred Schmitt und das Team zu dieser tollen Halbserie.
Frohes Fest und guten Rutsch von meiner Seite an alle Pfalzfussball-Leser.

Tore
22. Minute 1:0 Steven Bendusch
34. Minute 2:0 Eric Veth
82. Minute 3:0 Kevin Selzer
88. Minute 3:1 Enrico Köppen

Zuschauer: 233
Bes. Vork.:
41. Minute Rote Karte für Maximilian Krämer
82. Minute gelb-rot für Karbach

Einlauf mit Hymne


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Pressekonferenz


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