Rhein-Mittelhaardt Cup: SV Gommersheim II – FC Lustadt II

Rhein-Mittelhaardt Cup: SV Gommersheim II – FC Lustadt II 2:6 (0:2)

Nach 8 Minuten schien sich für Gommersheim ein Debakel anzubahnen. Max Roida hatte seine Farben bis dahin mit 2 Treffern in Front geschossen. Eine absolut verdiente Führung angesichts der Überlegenheit der Chirieac-Elf.
Unerklärlicherweise schaltete Lustadt dann jedoch 2 Gänge zurück, versäumte es, mindestens das dritte Tor nachzulegen. Stattdessen passte sich der FCL nach dem 2:0 der Nicht-Leistung Gommersheims an. Die letzte halbe Stunde der ersten Spielzeit mutierte zum stupiden Abnutzungskampf im Mittelfeld. Der Halbzeitpfiff von Schiri Simon Sterbenk erlöste die Akteure auf dem Feld und die 45 (zahlenden) Zuschauer.

All das Beschriebene änderte sich in der 2. Halbzeit. Gommersheim wollte sich mit der Niederlage so nicht abfinden und bäumte sich gegen die favorisierten Lustadter sichtlich auf. Man darf annehmen, dass die Pausenansprache von SVG-Trainer Timo Zwing einiges dazu beigetragen hat.
Jedenfalls entwickelte sich allmählich ein Spiel, das den Namen Pokalfight wirklich verdient hatte. Aber erst der in der 60. Minute direkt verwandelte Eckball von Max Herbst zum 1:2 brachte die Sache so richtig ins Rollen.
Gommersheim war nun am Drücker und nominierte in der 64. Minute den richtigen Mann, den fälligen Freistoß auszuführen (siehe Video). Aus etwa 18m ballerte Sven Kautzmann die Kugel zum 2:2 in den Winkel. Das nicht unverdiente gewesen wärende 3:2 kurz danach konnte keine Anerkennung finden. Da war die berühmt-berüchtigte „Hand Gottes“ im Spiel (siehe Foto), was der Schiedsrichter gut und sicher gesehen hatte.

Jetzt war es Lustadts Spielertrainer Marius Chirieac wohl zu bunt geworden und er wechselte sich selbst ein. Dadurch gewannen die Aktionen der Gäste wieder Sicherheit und Struktur, was letzten Endes in spielerische Überlegenheit mündete und ganz am Ende zum klaren, vielleicht um 1 oder 2 Tore zu hoch ausgefallenen Sieg führte. Entschieden war die Partie schon durch die 2 Treffer zum 2:4 von Maximilian Hirl-Bressler in der 71. und 80. Minute.


Video: Der tolle Freistoß zum zwischenzeitlichen 2:2 getreten von Sven Kautzmann – perfekt aufgenommen von Dennis Hartweck






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Rhein-Mittelhaardt Cup: SV Altdorf-Böbingen II : SV Geinsheim II

Rhein-Mittelhaardt Cup: SV Altdorf-Böbingen II : SV Geinsheim II 5:4

Drama und Dramatik in Altdorf

Verdient war der knappe Sieg am Ende, Geinsheim hatte die 1. Halbzeit verschlafen und rannte dann einem eigentlich uneinholbaren Vorsprung Altdorfs nach.
Aufgrund eines Gewitters verzögerte sich der Anpfiff vom guten Schiri Christian Schlick(© www.pfalzfussball.de) etwas, von 19:30 Uhr auf 19:38 Uhr. Danach dauerte die 1. Spielhälfte ziemlich genau eine Stunde bis 20:38 Uhr. Das war der Verletzung von Altdorfs Torhüter Matthias Vonnieda(© www.pfalzfussball.de) geschuldet, der bei einer Abwehraktion im Rasen hängen blieb und sich vermutlich einen Bänderriss im Knie zuzog. Er wurde mit dem RTW abtransportiert und für ihn ging Marcel Neu zwischen die Pfosten.

Bis dahin hatten die Gastgeber durch zwei blitzsaubere Konter und einem weiteren schnellen Gegenangriff schon mit 3:0 in Front gelegen. Torschützen siehe Grafik unten.
Kurz vor der Pause parierte Ersatzkeeper Neu per Reflex einen aus kurzer Distanz angesetzten, gefährlichen Kopfball, allerdings nur um dann die anschließende, ungefährliche Ecke ins eigene Netz zu klatschen. Mit dem 3:0 schien die Partie früh entschieden, der Anschlusstreffer ließ die Geinsheimer wieder hoffen.

Um 20:51 Uhr begann die 2. Halbzeit, die noch mehr Tore bringen sollte. In die sofort beginnende Druckphase der Gäste hinein fiel jedoch erstmal das 4:1 für Altdorf in der 49. Minute. Erneut, wie schon bei den 3 Toren zuvor, sah die SVG-Abwehr alles andere als präsent aus und war viel zu langsam für die schnellen Spitzen der Einheimischen.

Aus meiner Sicht der Knackpunkt(© www.pfalzfussball.de) zu Gunsten des SVA war die Tatsache, dass Geinsheim nicht den schnellen Anschluss schaffte, es dauerte über 20 Minuten bis zum 4:2. Und mit dem 5:2 nur 2 Minuten danach folgte der nächste Rückschlag für die Gäste. Dennoch wurde es zum Schluss nochmal arg eng. Geinsheim kam bis zur 90+1. Minute mit 2 Treffern, u.a. ein schöner Freistoß von Dennis Heinisch, auf 4:5 heran. Zuvor und in den restlichen 6 Minuten Nachspielzeit zeigte Neu, dass der Eigentorklatscher ein Ausrutscher war und bewahrte sein Team mit der ein oder anderen guten Abwehrreaktion vor der Verlängerung.

Glückwunsch an die Werst-Elf(© www.pfalzfussball.de) für`s Weiterkommen, aber vor allem gute Besserung an den Altdorfer Torhüter!





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