B-Klasse: TSV Lingenfeld – FG 08 Mutterstadt II

B-Klasse: TSV Lingenfeld – FG 08 Mutterstadt II 1:3

Ein paar Bilder von der Heimniederlage Lingenfelds

Oberliga: FV Dudenhofen – Schott Mainz

Oberliga: FV Dudenhofen – Schott Mainz 1:0 (0:0)

Mit einer bärenstarken Leistung und erneut einem Zaubertor von Paul Stock wurde der Oberliga-Tabellenführer Schott Mainz hochverdient mit 1:0 bezwungen.

Video von Sportler86 – Youtube-Kanal von Sportler86


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Das war eine wahrlich beeindruckende Leistung des FVD gegen das Mainzer Spitzenteam. Zuhause bleibt man damit weiterhin ungeschlagen und hat in 7 Spielen nur einen Punkt abgeben müssen. Auswärts ist bei 4 Niederlagen und 2 Unentschieden allerdings noch Luft nach oben. Die Luft nach oben in der Tabelle wird da schon dünner, aber hinter den „großen Fünf“, Mainz, FCK, Koblenz, Worms und Trier ist die Schulz-Elf „Best of the Rest“ – auch das eine beeindruckende Leistung in einer recht starken und recht ausgeglichenen Oberliga.
Die Auswärtsbilanz könnte am kommenden Samstag aufgebessert werden, wenn man bei der TuS Koblenz antreten muss – gewiss keine leichte Aufgabe.

Im Nachhinein betrachtet scheint der Sieg für Dudenhofen nie so wirklich in Gefahr gewesen zu sein. Die Schwarz-Gelben lieferten eine hochkonzentrierte und fehlerfreie Leistung ab. Aufgrund der Chancenverteilung hätte der Sieg auch höher ausfallen können. Julian Scharfenberger verpasste in der Anfangsphase zweimal knapp (einmal drüber, einmal an den Außenpfosten) und später hatte auch Paul Stock mindestens einen sehr guten Abschluss, den Gästekeeper Tim Hansen parieren konnte.

Demgegenüber hatte Schott Mainz im Prinzip eigentlich nur Halbchancen. Der gut mitspielende FVD-Keeper Malcolm Little wurde auf keine wirklich gefährliche Probe gestellt, was auch der Verdienst einer intensiven Abwehrarbeit war. Trotzdem war klar zu erkennen, dass der Gast keine Sekunde lang aus den Augen gelassen werden durfte. Schott baute hintenrum gut auf, passte und spielte sich durchs Mittelfeld bis an oder teilweise in den 16er, aber dort fehlte so ein Mann wie Dudenhofen ihn mit Paul Stock halt hat. Einer, der in der gefährlichen Zone tatsächlich den Ball bearbeiten kann und dann den Abschluss sucht.

So wie es Paul Stock in der 58. Minute tat, als er im Strafraum die gegnerischen Abwehrspieler wie Anfänger aussehen ließ, den Torwart auch düpierte und zum 1:0 einschob.
Nicht nur aufgrund dieser Szene bezeichnete der frühere FVD-Stürmer Peter Kellerhals seinen „Nachfolger“ Paul Stock als „Stürmer der Extraklasse“.
Und nach diesem Tor sahen die 290 Zuschauer eine nochmalige Steigerung der Spannung, denn Mainz intensivierte nun seine Bemühungen die Niederlage zu vermeiden. Dudenhofen hielt jedoch Stand und konnte sich nach den knapp 94 gespielten Minuten über einen richtig geilen Sieg freuen.

P.S. Dass hier hauptsächlich vom Torschützen die Rede ist, liegt in der Natur des Fußballspiels, das durch Tore entschieden wird. Zu dieser Partie gegen Schott Mainz muss aber ausdrücklich gesagt werden, dass ALLE Dudenhofener Spieler eine Partie der Extraklasse geboten haben – und taktisch haben auch die Trainer, Christian Schultz und Steffen Litzel alles richtig gemacht. Nur so kann man gegen einen so starken Gegner, wie Mainz es nun mal ist, auf diese Art und Weise gewinnen.
Also, das Kompliment für ein tolles Spiel geht an das komplette Team 🙂

Foto: Paul Stock ließ 4 Gegenspieler ins Leere laufen, umkurvte auch den Torwart und schob zum Siegtreffer ein

Bilder vom Spiel

Landesliga: FSV Offenbach – Viktoria Herxheim

Landesliga: FSV Offenbach – Viktoria Herxheim 1:2 (1:0)

Das Imperium schlägt zurück…

400 Zuschauer im Queichtalstadion sahen ein spannendes Derby, in dem das zunächst dominante Offenbach in Führung ging und letztendlich in Unterzahl gegen kampfstarke Herxheimer die Heimniederlage quittieren musste.

Durch ein toll heraus gespieltes Tor lag der FSV in der 36. Minute mit 1:0 vorne. Noch aus der eigenen Hälfte heraus schickte André Nenning mit einem Zuckerpass Daniel Szadorf auf die Reise. Szadorf setzte sich rechts in Szene, zog unwiderstehlich nach innen und überwand abschließend Dennis Karn mit dem genauen Abschluss ins linke untere Eck. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt verdient und hielt auch bis zur Pause.
Wobei kurz vor dem Pausenpfiff des souveränen Schiedsrichters, Adrian Muntean, Felix Luca Felix vom Feld geschickt wurde. Für sein zweites Foul bekam er Gelb-Rot. Damit erwies er seiner Mannschaft einen Bärendienst, denn nach der Halbzeitpause kam Offenbach in Unterzahl nicht mehr richtig in den Tritt. Das war der eine Knackpunkt des Spiels, der andere war die Einwechslung von Mihai Petrescu. Viele hatten sich gewundert, dass das Herxheimer Trainertrio, Konstantin Stengel, Christoph Bauer und Pascal Weis, in der Startaufstellung auf ihn verzichtet hatte.

Nur 4 Minuten nach seiner Einwechslung bewies Petrescu seine (Joker-)Qualitäten. Nach einem Eckball in der 66. Minute war er im Getümmel vor der Torlinie zur Stelle und beförderte die Kugel zum 1:1 Ausgleich ins Netz. Das war aber noch nicht alles, in der 86. lieferte Petrescu die weite Flanke, die auf der anderen Seite Mario Schädler in die Lage versetzte, aus dem Hinterhalt beherzt und mit vollem Risiko abzuziehen – und zu treffen. 1:2 kurz vor Schluss der regulären Spielzeit. In der und in den knapp 4 Minuten Nachspielzeit hatte Offenbach nicht mehr die Körner die Niederlage abzuwenden.
Nach 94 Minuten stand der von Herxheim bejubelte Derbysieg und somit der Sprung vom Letzten auf den 12. Tabellenplatz – fast schon ein Mittelfeldplatz – fest.

Nächsten Samstag ist die Viktoria in der Pflicht, diese vor allem kämpferisch gute Leistung zu bestätigen. Dann kommt Wormatia Worms II ins Stadion „Am Krönungsbusch“. Anstoß ist um 16:00 Uhr.
Gegen diese starken Wormser hat Offenbach zuletzt ein eher glückliches 0:0 erreicht. Der FSV (18 Punkte) selbst hat mit der Derbyniederlage den Sprung auf Platz 3 verpasst und muss nächsten Sonntag beim unberechenbaren Phönix Schifferstadt (19 Punkte) zum quasi 6-Punkte-Spiel antreten.

Bilder vom Spiel

Bezirksliga: FC Lustadt – VfB Haßloch

Bezirksliga: FC Lustadt – VfB Haßloch 3:3 (2:2)

4 Tore von Marco John in der Zweiten und trotzdem verloren, in der Ersten reicht ein Tor zum eher glücklichen Punktgewinn.
Nach der 3:2 Führung für die Gäste aus Haßloch, hatten diese 3-4 100%ige Torchancen und hätten die Partie Mitte der 2. Halbzeit locker und deutlich für sich entscheiden können. Die Dinger wurden allesamt teilweise unkonzentriert und fahrlässig versemmelt. Die Strafe folgte kurz vor Spielende durch das 5. John-Tor an diesem Tag zum 3:3 Endstand.

Nach der frühen 2:0 Führung durch Stoican (1.) und Imo (17.) musste Lustadt noch vor der Pause den Ausgleich hinnehmen und geriet nach 53 Minuten sogar mit 2:3 in Rückstand. Joker John sicherte der Glaser-Elf mit seinem späten Tor wenigstens einen Punkt.

Bilder vom Spiel

B-Klasse: FC Lustadt II – FV Hanhofen

B-Klasse: FC Lustadt II – FV Hanhofen 4:5 (4:0)

Ich nehme an, dass Lustadt in der zweiten Halbzeit so schlecht gespielt hat, wie Hanhofen in der ersten – nur die habe ich gesehen. Anders ist es eigentlich nicht zu erklären, dass eine 4:0 Führung in einem 4:5 endet. Bei dem Ergebnis wird auch der Viererpack von Marco John (Lustadt) zur Nebensache.

Dem verletzten Hanhofener Spieler sei von hier aus gute und schnelle Genesung gewünscht!
Dies verbunden mit der Hoffnung, dass er mit einer Prellung davon gekommen ist!?

Bilder vom Spiel (1. Halbzeit)

Favorite Vorschau spezial

Spitzenderby in der B-Klasse am Samstag


Der Gegner aus Mainz belegt aktuell den 1. Platz in der Tabelle der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest, vor Bayern München…

Dieser Beitrag verfällt am Thursday October 24th, 2019 um 12:18pm

Bezirksliga: TuS Knittelsheim – ESV Ludwigshafen

Bezirksliga: TuS Knittelsheim – ESV Ludwigshafen 2:5 (2:3)

Eine ganz bittere Pille musste der TuS Knittelsheim gegen die Eisenbahner aus Ludwigshafen schlucken. Trotz zweimaliger Führung strich man am Ende recht deutlich und nicht unverdient mit 2:5 die Segel.

Die Führung von Florian Schmidt aus der 5. Minute egalisierte Hasan Yüceer nur 2 Minuten später. Schmidt hatte den ersten Treffer der Partie aus dem Mittelfeld selbst vorbereitet und war dann in die zentrale Spitze gegangen, wo er die gute Hereingabe von Patrick Richter zum 1:0 eindrücken konnte. Der Ausgleich kam dann zu schnell, als dass Knittelsheim Ruhe hätte reinbringen und die Kontrolle übernehmen können. In einer schnellen 1. Halbzeit, in der es rauf und runter ging, gelang Sven Matic in der 23. Minute per Freistoß aus 24m das 2:1.
Anschließend gingen die Gäste verstärkt in die Offensive und hatten Chancen zum Ausgleich. Der glückte in der 29. Minute. Dominik Stromeier schloss nach einem Knittelsheimer Ballverlust den Konter über rechts erfolgreich ab, 2:2. Nur 3 Minuten danach war erneut Strohmeier erfolgreich. Er nahm einen langen Diagonalball auf und überwand Dominic Schurer im Kasten des TuS zum 2:3 Halbzeitstand.

Das intensive Spiel der ersten Spielhälfte setzte sich vor 250 Zuschauern auch in der zweiten fort. In der 55. erhöhte der ESV durch Besart Hyseni auf 4:2. Das war sowas wie eine Vorentscheidung. Die Gäste agierten inzwischen sehr selbstbewusst und spielfreudig und dominierten das Geschehen auf dem Platz. Diese Tendenz manifestierte sich in der 61. Minute als Knittelsheims Torwart für seine Notbremse vor dem Strafraum mit der Roten Karte bedacht runter musste. Ersatztorwart Thorsten Sascha Reiter war sicherlich keine Schwächung zwischen Pfosten, aber das Hartenstein-Team war jetzt in Unterzahl und 2 Tore im Rückstand. Das waren keine guten Vorzeichen für eine Aufholjagd, die zwar versucht wurde, aber realistisch betrachtet kaum Chancen auf Erfolg hatte. Ein Freistoß an den Pfosten war die beste Ausbeute Knittelsheims. So blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit beim 2:4, ehe Ludwigshafen in der Nachspielzeit den Treffer zum 5:2 erzielte. Kevin Müller war der Schütze. Die Gelb-Rote für den ESV Sekunden vor dem Abpfiff hatte selbstverständlich keine Auswirkungen mehr.

Mit diesem Dreier konnte sich der ESV Ludwigshafen ein klein wenig Richtung Mittelfeld absetzen. Knittelsheim bleibt mit mageren 7 Punkten Vorletzter und empfängt am kommenden Freitag (19:30 Uhr) das Spitzenteam aus Oppau.

Bilder vom Spiel

B-Klasse: SV Geinsheim II – SV Gommersheim

B-Klasse: SV Geinsheim II – SV Gommersheim 3:2 (2:0)

Geinsheims Trainer Holger Krämer hatte vor 2 Wochen die Fehler des SV Weingarten bei der Niederlage gegen Gommersheim beobachtet und augenscheinlich die richtigen Schlüsse gezogen für das eigene Derby gegen den SV Gommersheim. Die einheimische Abwehr war optimal eingestellt, hochkonzentriert und machte lange keinen Fehler. So war das leicht favorisierte Gastteam anfänglich feldüberlegen und mehr in der Offensive als die Heimmanschaft, aber echte und gefährliche Torchancen ließ die Krämer-Elf nicht zu. Das war die Grundlage für den letztendlich und insgesamt verdienten Sieg, der Geinsheim zu der Tabellenspitzengruppe aufrücken ließ.

In der 21. Minute stand es noch 0:0, als ein an der Mittellinie erkämpfter Ball Philipp Hirth in die Lage versetzte auf der rechten Seite davon zu stürmen und mit dem beherzten Abschluss ins lange Eck die zu dem Zeitpunkt eher überraschende 1:0 Führung zu erzielen. Dass die Geinsheimer nicht nur körperlich sondern auch geistig voll präsent waren, zeigte sich nur 2 Minuten später überdeutlich. Einen Freistoß im Mittelkreis ballerte Moritz Brendel über den (zu) weit vor seinem Kasten stehenden Alexander Lutz in die Maschen zum 2:0.
Der Doppelschlag zur Zweitoreführung saß, geriet jedoch in der 37. Minute in Gefahr als Mazlum Timurturkan zentral durch war und die große Chance zum Anschluss hatte. Daniel Sauter reagierte an der 16er-Kante prächtig und klärte zur Ecke, die nichts einbrachte.

In die Pause ging es mit dieser inzwischen durchaus verdienten Führung, die in der 55. Minute sogar noch ausgebaut wurde. Glück für Geinsheim, der Freistoß von Philipp Hirth zum 3:0 rutschte Lutz durch die Arme. Mit einem von der Trainerbank geforderten bzw. gewünschten und erhofften 4:0 wäre der Heimsieg definitiv eingetütet gewesen. Die Möglichkeit dazu hatte Hirth in der 67. Minute per Freistoß. Aus 16m zog er die Kugel schön an der Mauer vorbei und traf genau – allerdings nur den Innenwinkel, von wo der Ball zurück ins Feld sprang.

Es blieb also beim „nur“ 3:0, und mit dem Anschlusstor von Sven Vojacek eine Viertelstunde vor dem regulären Spielende (75.) wurde es nochmal spannend. Erst recht als 3 Minuten später die gesamte Geinsheimer Abwehr pennte und erneut Vojacek ohne Gegenwehr das 2:3 markieren konnte.

Die Partie war von Anfang an eine gute gewesen, ab dem Freistoß an den Knick und mit dem ersten Gommersheimer Tor sowieso war es ein Derby vom Feinsten. Die Gäste hatten Blut geleckt und schnupperten am Punktgewinn, Geinsheim kämpfte dagegen an und hatte schlussendlich Erfolg.

Die Spitzengruppe der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Ost rückte damit enger zusammen. Vorne bleiben Weingarten und Lingenfeld mit je 22 Punkten. Dann folgt Gommersheim und nun auch Geinsheim mit jeweils 19 Punkten. Denen auf den Fersen sind Altrip und Mutterstadt mit 17 Punkten. Es bleibt spannend in der Liga.

Bilder vom Spiel

Landesliga: FSV Offenbach – SV Geinsheim

Landesliga: FSV Offenbach – SV Geinsheim 5:2 (2:1)

Dürftige 150 Zuschauer sahen ein Derby, dessen Ergebnis mindestens um ein Tor, eher um 2 Tore zu hoch ausfiel. Ein 3:3 Unentschieden wäre wohl das gerechteste Ergebnis gewesen. Beim Stand von 3:2 für Offenbach wurde Geinsheim ein klarer Elfmeter verweigert. Danach erhöhte der „unterbewertete“ Jan Löffelmann auf 4:2 und der geniale Alexander Hayes zimmerte in der Nachspielzeit einen Freistoß zum 5:2 Endstand in die Maschen.

Nach der starken Geinsheimer Anfangsphase war Offenbach durch André Nenning mit 1:0 in Führung gegangen. Die schwache Offenbacher Abwehrleistung nutzte Steffen Wiegerling und düpierte die Roten mit seinem Heber zum 1:1 in der 19. Minute.
Hüben wie drüben wurden richtig gute Torchancen kreiert, aber Offenbach ging mit dem Treffer von Agmir Bajraktari zum 2:1 mit einer knappen Führung in die Halbzeitpause.

In der 54. Minute konnte Kilian Sturm mit einem schönen Treffer noch zum 2:2 ausgleichen. Dann war es, rein ergebnistechnisch aber vorbei mit der Geinsheimer Herrlichkeit. Alexander Hayes verwandelte den fälligen Foulelfmeter zum 3:2. Pech für Geinsheim, der Strafstoß zum möglichen 3:3 wurde nicht gegeben. Das Ende… siehe oben

Bilder des Spiels

Oberliga: FV Dudenhofen – SV Gonsenheim

Oberliga: FV Dudenhofen – SV Gonsenheim 1:1 (0:1)

Zuschauer 270
Bes. Vork.: Gelb-Rot Enzenhofer (84.)

Die ersten Punktverluste zuhause wird Dudenhofen verschmerzen können. Grob gesagt fiel mit Paul Stock, Bittner, Barin, Hoffmann und Said eine halbe Stammmannschaft aus, zusätzlich zu den länger Ausgefallenen, Moritz Stock, Koch und Wollf (ohne Gewähr auf Vollständigkeit). Da ist ein Punkt gegen den starken Tabellennachbarn aus Gonsenheim eindeutig ein Punktgewinn, zumal nacdh Rückstand und Unterzahl in den letzten 10 Minuten.

Die erste Einschussmöglichkeit hatte Julian Scharfenberger ind er 5. Minute. Aus 11m scheiterte er am guten Reflex von Torsteher Paul Simon. Danach nahm der Gast das Zepter in die Hand, der in der 22. Minute folgerichtig mit 1:0 in Führung ging. Luigi Canizzo nahm einen schönen Steilpass auf, setzte sich halblinks durch und ließ Marcel Johann mit dem Flachschuss ins rechte Eck keine Abwehrchance.

Entscheidendes tat sich bis zum Ausgleich in der 68. nicht wirklich. Da köpfte Scharfenberger eine von links kommende, Richtung langer Pfosten fliegende Flanke aus kurzer Distanz ein zum 1:1. Danach nahm die Partie nochmal Fahrt auf; Gonsenheim traf auf der Gegenseite nur den Pfosten, in der 84. musste Timo Enzenhofer mit Gelb-Rot runter, Co-Trainer Steffen Litzel wechselte sich ein und ging in die Spitze. Das belebte die Offensivbemühungen Dudenhofens nochmal. Und nach dem Ausgleich war Dudenhofen deutlich näher am Siegtreffer als der Gast, der wohl auch seinem Tempo aus der 1. Halbzeit Tribut zollen musste und nun nicht mehr so dominant und selbstbewusst auftrat wie zuvor.

Den allerletzten Torschuss hatte Matteo Feuerstein. Sein Abschluss von halblinks geriet etwas zu schwach um erfolgreich einzuschlagen und war kein Problem für Simon. So blieb es auch nach den von der guten Schiedsrichterin Naemi Breier angeordneten 4 Extraminuten beim insgesamt gerechten Unentschieden.

Wie schwer die Verletzung von Marcel Johann aus der 58. Minute ist – ein Muskel machte zu – muss man sehen. Sein Kollege, Malcolm Little, übernahm die Position in der letzten halben Stunde und bewies, dass er ein würdiger Stellvertreter sein kann.

Bilder vom Spiel