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Verbandsliga: FC Speyer – FV Dudenhofen

Verbandsliga: FC Speyer – FV Dudenhofen 0:2 (0:0)

A-Klasse: SV Rülzheim II – Viktoria Herxheim II

A-Klasse: SV Rülzheim II – Viktoria Herxheim II 2:3 (1:2)

So müssen Derbys sein; intensiv, umkämpft, mit vielen spielerischen Aktionen und wie hier, 5 sehenswerten Toren. Leider, wohl aufgrund der unangenehmen Witterung, vor zu wenigen, geschätzten 50 Zuschauern.

Insgesamt stand der durchgehenden Rülzheimer optischen Überlegenheit, die Effektivität Herxheims gegenüber. So erwiderte die Viktoria die stürmische Anfangsphase der ganz in weiß gekleideten Lilanen in der 3. Minute mit einem Lattentreffer; Florian Müller war der „Unglücksrabe“.

Müller korrigierte sein Abschlusspech in der 18. Minute, als er im dritten Versuch innerhalb einer Szene – Rülzheim konnte mehrfach nicht entscheidend klären – endlich den Ball im Netz unterbringen konnte, 0:1.
Drei Minuten später (21.) setzte Robin Dränkow nach einem Eckball den Kopfball an die Latte. Wieder drei Minuten später war es die Rülzheimer Nr. 9 – Kevin Baltrusch setzte sich im Herxheimer 16er gut durch – die zum 1:1 ausgleichen konnte.

Das schönste Tor des Tages gereichte dem Gast aus dem Nachbardorf zur 2:1 Halbzeitführung. Sebastian Trapp trat in der 36. weit rechts außen an zum Freistoß und beförderte das Spielgerät mit der linken Klebe, für Sascha Pfirrmann unhaltbar in den entfernten Winkel – wunderschön.

Davon dass Herxheim heute vielleicht ein wenig motivierter war als die aufgrund des Heimvorteils leicht favorisierten Rülzheimer zeugte das 3:1 in der 69. Minute. Nach der Balleroberung im SVR-Strafraum gelang Jonas Röller aus spitzestem Winkel das 3:1.

Der Treffer verfehlte seine Wirkung nicht, Rülzheim baruchte eine kleine Weile, um sich von dem Schock zu erholen. In der Phase war Herxheim dem 4:1 deutlich näher als die Gastgeber dem Anschluss. Die endgültige Entscheidung hatte Florian Müller in der 77. Minute auf dem Fuß. Den gut vorgetragenen Konter konnte er jedoch nicht zu Ende bringen und scheiterte an Pfirrmann. Sascha Pfirrmann war es auch, der in der 80. Minute gleich zwei gefährliche Herxheimer Schüsse nacheinander entschärfte.

Kurz vor Spielende (89.) gelang dem eingewechselten, die Lücke erkennenden Philipp Baltrusch mit einem prima Flachschuss aus 20m noch das 2:3, aber das kam zu spät. Schiedsrichter Edmund Heiliger, der die faire Partie jederzeit im Griff hatte, gewährte Marc Socher und seiner Elf keine Nachspielzeit und pfiff fast punktgenau nach 90 Minuten ab.

Foto: Schütze des wichtigen 0:1, Florian Müller

Foto: Schütze des 1:1, Kevin Baltrusch

Foto: Kann sein Zaubertor (scheinbar) selbst nicht fassen… 😉 der Schütze des 1:2, Sebastian Trapp

Foto: Der Schütze des (vor-)entscheidenden 1:3, Jonas Röller

Foto: Schütze des zu späten 2:3, Philipp Baltrusch (Nr. 24)

Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Gimbsheim

Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Gimbsheim 0:0

Aufgrund der 1. Halbzeit stellt dieses Unentschieden zwei verlorene Punkte dar für die Viktoria. Herxheim hatte ein deutliches Chancenplus zu verzeichnen gegenüber dem Gegner. Bei 5-6 gut heraus gespielten und gefährlichen Aktionen war das ein oder andere Tor im Bereich des Möglichen. Man hätte durchaus mit einem 2:0 in die Pause gehen können, aber irgendwie fehlte den Abschlüssen die letzte Konsequenz, der letzte absolute Wille den Ball ins Netz zu befördern. Zudem stand da eine Gimbsheimer Mannschaft gegenüber, die sehr solide agierte und es punktuell schaffte offensive Nadelstiche zu setzen. So z.B. in der 17. Minute als ein Kopfball von Frederik Bayer und Torhüter Dennis Karn im Verbund grade noch von der Linie gekratzt werden konnte.

Man kennt das ja, der eine rennt an, kann seine Chancen nicht nutzen und der andere kommt mit einem Angriff zum Siegtreffer. Soweit ging das Geschehen dann aber doch nicht, auch wenn Herxheim in der 2. Hälfte nicht mehr zu „alter Stärke“ fand. Allerdings konnte auch Gimbsheim seine zwei Hochkaräter aus der 52. und 54. Minute nicht verwerten.
Danach fand die Viktoria allmählich wieder zurück in die Partie, war aber bis zum Schlusspfiff der gut leitenden Schiedsrichterin Katharina Menke in den Aktionen nie mehr zwingend genug – mehr als die ein oder andere Halbchance sprang nicht mehr heraus – um die positive Entscheidung herbei zu führen. Somit teilte man sich, wie schon in der Hinrunde (2:2) schiedlich friedlich die Punkte mit dem Gast.

Foto: Da auch dieser (letzte) Abschluss vom eingewechselten Nicolas Fink von den Gimbsheimern geblockt werden konnte, blieb es vor 120 Zuschauern torlos

Landesliga: SV Rülzheim – SV Büchelberg

Landesliga: SV Rülzheim – SV Büchelberg 4:1 (2:0)

Max Krämer und André Nenning tüteten mit jeweils 2 Treffern den letzten Dreier des Jahres ein.

Angriffslustige Rülzheimer gingen früh, und da schon verdient in Führung. Max Krämer markierte bei strömendem Regen in der 6. Minute das 1:0. In der 25. Minute erhöhte André Nenning auf 2:0. Eine Hereingabe vom „Linksaußen“ Andelo Srzentic nahm er zentral im 16er an, drehte sich einmal um die eigene Achse und somit von den Gegenspielern weg und hatte dann freie Bahn die Kugel überlegt ins Netz zu bugsieren. So macht ein erfahrener Ex-Regionalligaspieler Tore.
Da Büchelberg sich nicht versteckte, sondern munter mitspielte sahen die 420 Zuschauer ein schnelles und von beiden Seiten sehr offensiv geführtes Landesligamatch.

Die Zweitoreführung für die Gastgeber zur Pause war hoch verdient, aber kein Ruhekissen für den 2. Spielabschnitt. Demzufolge führte der SVR seinen Sturmlauf fort und vorentschied die Partie in der 55. Minute. Ein Steilpass erreichte an der 16er Kante André Nenning, der Übersicht bewies und uneigennützig auf den besser postierten Max Krämer quer legte, dieser wiederum schlenzte das Runde cool an Houssam Nezhari vorbei ins Eckige, 3:0.

Mit dem 4:0 in der 66. Minute war die Messe endgültig gelesen. Nach einem Eckball reagierte Nenning am schnellsten und erzielte aus kurzer Distanz seinen zweiten Treffer.
Davor und danach war Alu prüfen angesagt. In der 61. touchierte ein Schrägschuss von Nenning die Latte. In der 75. landete ein weiterer Rülzheimer Versuch nur am Querbalken und in der 87. erzitterte nach einem Distanzschuss der lilane Pfosten.
Ja, trotz der klaren Führung blieb es eine unterhaltsame Angelegenheit auf dem Rülzheimer Kunstrasen. Büchelberg bemühte sich weiterhin und bis zum Schluss um eine Resultatsverbesserung und wurde in der 88. belohnt. Den von Patrick Kunsmann verhängten Foulelfer verwandelte Kevin Apfel sicher zum 1:4 Anschluss – mehr als Kosmetik war das aber natürlich nicht mehr.

Büchelberg zeigte eine gute spielerische Leistung, kam aber vorne nicht annähernd zu den Abschlüssen, die nötig gewesen wären, um eine Chance auf was Zählbares zu haben.

Mit diesem auch in der Höhe verdienten Sieg hat Rülzheim die Option auf dem Platz an der Sonne zu überwintern. Voraussetzung dafür ist, dass der LSC als Tabellenletzter dem Titel(mit)favoriten Basara Mainz mindestens einen Punkt abknöpfen kann…

Fotos: Querpass von André Nenning (Nr. 17) auf Max Krämer, der Houssam Nezhari zum 3:0 überwinden kann

A-Klasse: VfB Hochstadt – TuS Frankweiler/​Gleisweiler/​Siebeldingen

A-Klasse: VfB Hochstadt – TuS Frankweiler/​Gleisweiler/​Siebeldingen 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Dominik Koch (34), 2:0 ET (71.)
Zuschauer: 180

Im Spitzenspiel der A-Klasse Südpfalz erkämpfte sich Hochstadt(© www.pfalzfussball.de) letztendlich verdientermaßen den Sieg gegen den bis dato Tabellenführer. In der 34. Minute schloss Dominik Koch mit einem Kopfball einen klasse Angriff mit dem wichtigen 1:0 ab. Nicolas Findt hatte sich links außen durchgesetzt und steckte zurück auf Andreas Minch. Der wiederum setzte eine „kleine“ Flanke an und fand am recht 5er-Eck Koch, der schnell genug reagierte und Marc Beyer im Gehäuse des TuS keine Chance ließ.
Wichtig war das Tor deshalb, weil der VfB zwar spiel bestimmend war, aber der Gast die Mehrzahl der Torchancen hatte. Allein Tobias Schwartz hatte drei gute Gelegenheiten. Zuerst (11. Minute) setzte er einen gefühlvollen Heber nur auf die Querlatte; dann war er allein vor Manuel Reddmann, legte sich jedoch den Ball ein wenig zu weit vor, Reddmann konnte klären. Und zum dritten zog Schwartz einen Distanzknaller knapp vorbei. Zur Pause hätte es also auch anders stehen können…

War es schon in der 1. Halbzeit ein intensives Kampfspiel – nur mit spielerischen Mitteln war auf der Kraterlandschaft am Birkenhain nichts zu bestellen – erhöhte sich die Schlagzahl im zweiten Spielabschnitt nochmals. Und zwar deshalb, weil die Gäste jetzt auch deutlich mehr „Lust“ auf das Spiel nach Vorne an den Tag legten. Nun ging es permanent in hohem Tempo rauf und runter.

Die erste gefährliche Offensivaktion (60.) hatte wieder VfB-Mittelstürmer Koch, dessen Abschluss von links von Bayer mit einer Faust pariert wurde; die Situation aufgrund anschließende Ecke war auch nicht ungefährlich, konnte aber bereinigt werden. Auch die beste Einschussmöglichkeit der 2. Halbzeit blieb Koch vorbehalten, allerdings konnte er freistehend die gute Hereingabe nicht verwerten und schob die Kugel in der 69. Minute am Pfosten vorbei ins Aus – das hätte die Entscheidung sein können, ja müssen.
Die Entscheidung folgte dennoch und nur 2 Minuten später. Von ganz rechts außen schoss Sebastian Werling den Ball Richtung kurzer Pfosten – und plötzlich lag das Spielgerät im Netz. Soweit das vom anderen Platzende(© www.pfalzfussball.de) zu erkennen war, legte sich Bayer das Ei selbst ins Netz, 2:0.
Die Schlussoffensive des nun abgesetzten Spitzenreiters war nicht zwingend genug, um in der letzten Viertelstunde der Partie noch eine Wende herbei zu führen. Schiri Manuel Frech ließ aufgrund der ein oder anderen Unterbrechung korrekterweise 3 Minuten nachspielen und hatte zuvor u.a. die teilweise schwierig zu erkennenden Abseitspositionen allesamt richtig beurteilt.

Fotos: Nicolas Findt (Nr. 10) bereitet auf der linken Außenbahn vor und passt zu Andreas Minch (verdeckt), dessen Flanke Dominik Koch zum 1:0 einköpfen kann

Landesliga: SV Rülzheim – Phönix Schifferstadt

Landesliga: SV Rülzheim – Phönix Schifferstadt 1:1 (0:0)

Tore: 1:0 Andelo Srzentic (80.), 1:1 Dana Kader (90.+1)
Zuschauer: 220

Bes. Vork.: Der Anpfiff verzögerte sich um mehrere Minuten, weil das Tornetz geflickt werden musste. Bis zur 15. Minute musste schon zweimal der Ball gewechselt werden, weil er jeweils „platt“ war.

Aus dem Spiel heraus gelang Rülzheim trotz vieler guter Torchancen kein Treffer. Ein Standard musste her; in der 80. trat Carsten Lutz zum Freistoß an und Andelo Srzentic köpfte die Kugel zum höchst verdienten 1:0 in die Maschen. Eben jener Srzentic hatte zwei frühe Hochkaräter (10., 19.) nicht nutzen können. Auch Max Krämer (21.) und André Nenning (22.) verzogen aus der Distanz knapp.
Rülzheim war dominant, klar feldüberlegen, die eindeutige aktivere und bessere Mannschaft, scheiterte aber an der unterirdischen Chancenverwertung. Und da Schifferstadt extrem defensiv ausgerichtet war, dies gut und konzentriert umsetzte und lediglich punktuell offensive Nadelstiche setzte, ging es vor 220 Zuschauern torlos in die Halbzeitpause.

An der grundlegenden Kräfteverteilung änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nichts. Mindestens 70% Ballbesitz für den gastgebenden SVR, jetzt aber ohne die absoluten hochkarätigen Torchancen. Dafür wurden die vereinzelten Gegenangriffe der Sari-Elf gefährlicher.
Nach dem bisherigen Spielverlauf schien die Partie mit dem 1:0 für die favorisierten Rülzheimer ein gutes Ende zu nehmen. Allerdings bäumte sich der Phönix nochmal mächtig auf und profitierte in der Nachspielzeit von einer klasse Einzelleistung Manuel Maiers. Seine Vorarbeit auf links hebelte die in dem Moment nicht optimal gestaffelte Defensive des Gastgebers aus und die exakte Hereingabe konnte der ungedeckte Dana Kader leicht zum 1:1 Ausgleich einschieben.

Fotos: Carsten Lutz tritt an zum Freistoß; innen köpft Andelo Srzentic im Duell mit Pietro Berrafato das zu dem Zeitpunkt (80.) erlösende und hochverdiente 1:0, das aber am Ende nicht zum Dreier reichte, weil in der Nachspielzeit (90.+1) Manuel Maier über links toll vorarbeitete und Dana Kader nur noch einschieben musste.

Landesliga: FSV Offenbach – SV Rülzheim

Landesliga: FSV Offenbach – SV Rülzheim 2:1 (0:0)

Foto: Markierte das wichtige 1:0 und lieferte insgesamt eine bärenstarke Partie ab, Gustavo Felix Rudy

Dass es vor über 300 Zuschauern in der 1. Halbzeit torlos blieb, lag (vor allem)
1. an Jonas Mittenbühler, der in der 6. Minute knapp verzog
2. an Sascha Pfirrmann, der in der 8. Minute gegen Gustavo Felix Rudy zur Ecke klärte
3. an André Nenning, der in der 29. Minute nur den Pfosten traf
4. an Andelo Srzentic, dessen Distanzschuss in der 36. Minute am Tor vorbei zischte

um nur die wichtigsten Aktionen, sprich Torchancen zu nennen.

In der 66. erzielte Rudy das 1:0 für den FSV, das Nenning 3 Minuten später mit seinem Abstauber egalisierte.
Bevor Daniel Evrard in der 74. den von Pfirrmann an Jonas Mittenbühler verursachten Foulelfmeter zum 2:1 Siegtreffer verwandelte, hatte Offenbach durch Rudy und Tim Lechnauer in der 71. Minute eine Doppelchance. Insofern kann man ganz sicher von einem verdienten Sieg für die mannschaftlich geschlossen agierenden Roten sprechen. Das Spiel der lilanen Mannschaft war über die 90 Minuten betrachtet schlicht und ergreifend nicht gut genug, um sich die Tabellenführung (ein Punkt hätte gereicht) zurück zu erobern.

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FK Pirmasens II

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FK Pirmasens II 2:5 (0:1)

Durch zwei Tore von Eric Biedenbach holte Zeiskam einen 0:2 Rückstand auf und musste sich am Ende doch recht hoch mit 2:5 geschlagen geben.

Der Ex-Zeiskamer Yasin Oezcelik steuerte beim 5:2 Sieg seines FKP den Treffer zum 4:2 bei. Trotz dieses Erfolges und der Tatsache, dass ihn FKP-Trainer Patrick Fischer 90 Minuten durch spielen ließ, wird Oezcelik den Verein wohl in der Winterpause verlassen. Unbestätigten Gerüchten zufolge, wird er sich womöglich dem Landesligisten SV Rülzheim anschließen – Gespräche wurde geführt – und sollte dort die möglichen (Winter-)Abgänger Martin Kramer und Carsten Lutz „kompensieren“.
Bis auf das eine Tor war von unserem oben genannten Protagonisten nicht sehr viel zu sehen; dem Individualkünstler fehlte sichtlich die Bindung zum Team. Das war aber auch gar nicht nötig, bzw. wirkte sich nicht negativ aus. Die Gastmannschaft war insgesamt stark genug, um keineswegs schlechte Zeiskamer, am Ende deutlich, in Schach zu halten.

In der 1. Halbzeit war der kleine FKP den Gastgebern klar überlegen, dominierte die Partie, ohne jedoch eine klarere Führung heraus holen zu können als das 1:0 aus der 20. Minute. Sandro Kempfs Abschluss konnte Zeiskams Torhüter, Alex Reichert, nicht fest halten, der Ball kullerte ins Netz.

In der 7. Minute verbuchte Luca Eichhorn die erste echte Torchance des Spiels, die wurde zur Ecke geklärt. Und erst in der 33. konnte der erste gefährliche Abschluss Zeiskams notiert werden. Mittelstürmer Christian Liginger nahm eine Flanke direkt, verfehlte das Ziel aber um gut einen Meter.
Vor 194 Zuschauer ging es mit der in der Entstehung glücklichen, aber verdienten Führung für Pirmasens in die Pause.

In der 2. Halbzeit nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf; 6 Tore zeugen davon.
Zunächst erhöhte Jan Luca Rebmann per Konter auf 0:2. Danach setzte sich Zeiskam vehement zur Wehr und glich durch 2 Tore (56., 67.) von Eric Biedenbach zum 2:2 aus.

Leider wurde in der anschließenden Phase die Abwehrarbeit vernachlässigt. Dadurch kam Rebmann zu seinem zweiten Treffer; das vermeidbare 2:3 fiel nur 5 Minuten nach dem Ausgleich. In gewisser Weise hat sich der Jahn damit selbst um die Früchte seines Zwischenhochs gebracht. Dieser Eindruck verstärkte sich noch mit dem 2:4 von Oezcelik.

Und dennoch wäre die „Wende“ fast nochmal gelungen. Aber Liginger (80.) und Maurice Hafner (87.) vergaben die beiden Hochkaräter, die bei optimaler Nutzung das 4:4 bedeutet hätten. Das 2:5 in der 91. durch Eichhorn war lediglich „Kosmetik“; kurz danach pfiff der positiverweise, viel laufen lassende Markus Dunsbach ab.

Foto: Eric Biedenbach nach dem Treffer zum 2:2 Ausgleich; der Assistpunkt geht an Maurice Hafner für seinen glänzenden Pass auf den Doppeltorschützen

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt 2:1 (0:0)

Wie ein Abstiegskandidat trat der Gast aus Schifferstadt wahrlich nicht auf, sondern machte den favorisierten Herxheimern das Leben und das Siegen ganz lange ganz schwer. Am Ende setzte sich der Favorit aufgrund zweier individueller Glanzpunkte doch durch.

In der 70. Minute brach Marcel Hadrosek den Bann. Mit seinem schönen Schlenzer von links außen in den rechten Winkel erzielte er die zu dem Zeitpunkt ein wenig überraschende 1:0 Führung. Schifferstadt war gut in der Partie drin gewesen, machte immer wieder über die Außenpositionen ordentlich Druck auf die Viktoria Abwehr, die jedoch trotz der Ausfälle von Philipp Keller und Mihai Petrescu stand hielt.
Eine der wenigen Ausnahmen war der Anschlusstreffer von Christoph Mehrl, der in der 85. Minute nach einer nicht konsequent geklärten Ecke und der erneuten Hereingabe zum 1:2 einköpfen konnte.
Das war aber nach dem zweiten Herxheimer Tor in der 77. Minute, durch den nur ein paar Minuten zuvor eingewechselten Julian Hahn zu wenig. Bei seinem Treffer zum 2:0 setzte Julian Hahn mit einem Slalomlauf die gesamte FSV-Abwehr schachmatt und ließ auch Eric Ehringer zwischen Pfosten keine Abwehrchance.

Apropos Pfosten; den, und zwar den Herxheimer Innenpfosten, prüfte in der 1. Halbzeit, in der 34. Minute Fabian Klein, als er aus 20m flach abzog und Pech hatte. Schon in der 20. Minute hatte der Gast kein Glück, als ein Abschluss knapp vorbei rauschte. Eine Führung für Schifferstadt nach 45 Minuten wäre aufgrund der Chancenverteilung nicht unverdient gewesen. Die größte Chance für die Viktoria hatte Raphael Gehrlein schon in der 4. Minute; sein Kopfball, nach einem Imre-Freistoß, wurde von Ehringer von der Linie gekratzt.

Trotz der durchaus vorhandenen Brisanz – Herxheim kämpft um den Anschluss an die absolute Spitze, Schifferstadt gegen den Abstieg – und einiger gelber Karten, war es vor 100 Zuschauern ein absolut faires und korrekt geführtes Kunstrasen-Derby, das in Schiri Nico Bauer und seinen Kollegen an den Außenlinien einwandfreie Spielleiter hatte.