Kann`s der 4. richten?

Kann der 4. Trainer in nicht ganz 2 Monaten beim TuS Mechtersheim die Talfahrt beenden?

Nach den 7 Punkten von Ex-Trainer Manfred Schmitt gelang Interims-Chef Heiko Magin ein weiterer Dreier. Dem viermaligen Nuller, Selim Öztürk, folgte nun Ralf Schmitt, der mit einer Niederlage startete, aber jetzt im Heimspiel gegen Morlautern unbedingt liefern muss, sonst droht die dauerhafte Festigung des Abstiegsplatzes.

Heute Nachmittag an der Kirschenallee, ab 15:30 Uhr werden wir aufgeklärt…

Dieser Beitrag verfällt am Saturday October 21st, 2017 um 6:00pm

Landesliga: Phönix Schifferstadt – FSV Offenbach

Landesliga: Phönix Schifferstadt – FSV Offenbach 1:1 (0:0)

Mit dem Unentschieden werden beide wohl nicht so ganz zufrieden sein – allerdings aus unterschiedlichen Gründen, die nicht so gelagert sind, wie man anhand der Tabellensituation und der damit einhergehenden Verteilung der Favoritenrolle meinen könnte.

Um die obige Aussage gleich zu belegen, sei gesagt, dass der FSV Offenbach von zwei guten Mannschaften bis auf ein paar Minuten in der Schlussphase die bessere war! Dass es torlos in die Halbzeitpause ging, lag an der eher suboptimalen Chancenverwertung des FSV. Ein 0:1 hätte es sein müssen, ein 0:2 oder 1:3 war leicht möglich. Das war schon stark wie die Gäste den haushohen Favoriten nicht zur Entfaltung kommen ließen und selbst Möglichkeiten fanden gefährlich vors Hirschmann`sche Tor zu kommen. Ungeachtet der Tabellensituation, Zweiter gegen Zwölfter – war es ein Duell auf Augenhöhe mit den klar besseren Gelegenheiten für den FSV Offenbach.

Foto: Intensive, aber jederzeit faire Zweikämpfe waren in der gutklassigen Partie an der Tagesordnung – hier Franz Inser gegen Christian Heil

Wenn man Phönix-Trainer Ediz Sari kennt, weiß man, dass er mit dem Gezeigten nicht zufrieden war und sicherlich eine entsprechende Halbzeitansprache gehalten wurde. Die Frage nach Wiederanpfiff war nun, ob der Phönix seinem Anspruch gerecht werden würde und die Partie ab sofort dominieren könnte. Ähm, nein, das war nicht der Fall. Offenbach machte dem „weißen Ballett“ die Räume eng und das Spielen so gut wie unmöglich oder mindestens sehr, sehr schwer. Der vorläufige Höhepunkt für die Roten war der Angriff in der 62. Minute über die rechte Außenbahn. Die gute Hereingabe von Gustavo Rudy konnte Jonas Mittenbühler zum hoch verdienten 0:1 veredeln.

Hätte Daniel Henninger wenig später mit seinem gefühlvollen Heber über Hirschmann hinweg nicht nur den Innenpfosten getroffen, sondern ins Tor, die Partie wäre wohl entschieden gewesen. Vom Pfosten flog die Kugel genau in die Arme des Torwarts. Aber klar war, dass das 1:0 ein dünnes Pflaster ist. Phönix startete gute 20 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eine Schlussoffensive mit vielen wütenden Angriffen. Aus dem Spiel heraus gelang zunächst nichts, da musste ein Standard her. Yasin Koc brachte in der 75. einen Freistoß nach innen, etwa auf die Höhe des Elfmeterpunktes, wo der mit nach vorne gegangene Christian Heil am höchsten stieg und zum 1:1 einköpfte. Kurz vor Ende hatte Heil sogar den Siegtreffer auf dem Fuß; seinen Abstauber aus kürzester Distanz klärte Dennis Mandery mit super Reaktion und machte damit seinen Fehler beim Gegentreffer, nämlich raus zu gehen ohne an den Ball zu kommen, wieder gut.
Trotz der zu langen 5-minütigen Nachspielzeit, des ansonsten prima leitenden Schiedsrichters Oliver Götte, und weiteren Angriffen der Gastgeber blieb es bei der Punkteteilung.

Foto: Die Phönix-Fans fieberten 95 Minuten mit ihrem Team

Bezugnehmend auf den obigen Einführungssatz sei gesagt, dass Offenbach vor dem Spiel ein Unentschieden sicherlich unterschrieben hätte. Nach den 95 Minuten muss man konstatieren, dass ein Auswärtssieg nicht nur möglich war sondern verdient gewesen wäre. Schifferstadt kann nach dem zweiten Heim-Remis in Folge auf keinen Fall zufrieden sein. Spitzenreiter Marienborn hat jetzt die Möglichkeit die Verfolger auf 5 bzw. 6 Punkte Abstand zu distanzieren. Wenn es schlecht läuft, könnte Phönix Schifferstadt sogar auf den 5. Platz abrutschen – Siege von Herxheim, Rülzheim und Geinsheim vorausgesetzt.

Foto: Fast der späte Siegtreffer durch Christian Heil – Dennis Mandery pariert

Frühschoppen am Sonntag – alkoholfrei

Die Bundesliga zu Gast in Speyer – Am Sonntag, um 11:00 Uhr

Nach 5 Spielen, davon 4 gegen die ersten vier Top-Teams der Tabelle, weisen die B-Juniorinnen des FC Speyer respektable 2 Punkte auf und stehen auf einem Nichtabstiegsplatz. Gleich am ersten Spieltag hatte man sich gegen Borussia Mönchengladbach, einem der Titelfavoriten, ein tolles 0:0 erkämpft.
Jetzt folgen allerdings Partien gegen Mannschaften, in denen man auch mal dreifach punkten muss, will man die (Bundes-)Liga halten. So ein Spiel ist das am kommenden Sonntag. Duisburg steht mit 3 Punkten einen Platz vor Speyer – also ist das quasi ein 6-Punkte-Spiel, das gewonnen werden soll. Geht es nach Jugendkoordinator Sebastian Ebeling, müssen jetzt und im nächsten Spiel gegen SC Bad Neuenahr (am Samstag, 28.10.2017, 14:00 Uhr in Speyer) optimale 6 Punkte heraus springen.

Dieser Beitrag verfällt am Sunday October 22nd, 2017 um 2:14pm

Kreispokal: Phönix Bellheim – SG Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyer

Kreispokal: Phönix Bellheim – SG Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyer 5:0 (2:0)

Trotz des klaren 5:0 kann man sagen, dass es Bellheim noch gnädig machte mit den Gästen aus Steinfeld, Schweighofen und Kapsweyer. Schon vor dem 1:0 in der 21. Minute durch den Seitfallzieher in den Winkel von Peter Kellerhals hatte der Phönix mehrere Gelegenheiten in Führung zu gehen und diese auszubauen. Die Gäste starteten komplett planlos in die Partie, hatten den kämpferischen Bellheimern zunächst nichts aber auch auch gar nichts entgegen zu setzen. Aber wie gesagt, dauerte es ein wenig, bis sich die Roten darauf eingestellt hatten und endlich auch ins Tor trafen.
Florian Wernecke erhöhte in der 38. auf 2:0, damit es ging in die Halbzeitpause.

Foto: Florian Wernecke überwindet den SG-Keeper zum 2:0

Nach dem Wiederanpfiff blieben die Kräfteverhältnissen wie gehabt, nur wurde das Einsteigen der Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyerer mit zunehmenden Rückstand deftiger. Moritz Reichling erhöhte in der 51. auf 3:0 und erneut Peter Kellerhals auf 4:0 in der 57. Die Fouls gegen die Bellheimer Akteure häuften sich, verhinderten jedoch nicht den Einschlag zum 5:0 in der 65. Auch Wernecke konnte nun als Doppeltorschütze in die Statistik eingehen.

An der einheimischen Überlegenheit änderte auch der Platzverweis (gelb-rot) für Kapitän Sascha Trauth nichts. Im Gegenteil, weiterhin gab es gute Gelegenheiten das Ergebnis nach oben zu schrauben. Unter anderem vergab Bellheim in der 82. einen an Kellerhals verursachten Foulelfmeter.

Fazit: Eine starke Leistung des Phönix. Bei konsequenter Chancennutzung hätte man es auch zweistellig machen können – das ist im Pokal, wo nur das Weiterkommen zählt, aber wahrlich nicht so wichtig. Ebenso eine bemerkenswerte gute Leistung lieferte Schiedsrichter Thomas Schulz ab, der als es vor allem seitens der SG SSK drohte auszuarten, die Sache mit entsprechenden Ansagen und den nötigen Karten im Griff behielt.
Etwas irritierend die Leistung der Gäste. Da läuft eine Elf auf, die durchaus über brauchbare bis gute (Einzel-)Kicker verfügt, aber in den 90 Spielminuten in keinster Weise als geschlossene Mannschaft agierte. Das Gesehene legt die Vermutung nahe, dass die nötige und sinnvolle Anleitung von außen fehlt. Dass lediglich ein „Fan“ mit nach Bellheim gereist war, muss nicht, könnte aber ein Ausdruck der „Euphorie“ innerhalb der Spielgemeinschaft sein. So bleibt nur, der SG viel Glück zu wünschen und zu hoffen, dass dieser mit einigem Potenzial versehenen Truppe der Abstieg erspart bleibt.

Last but not least – gute Besserung an den Torwart der SG, der sich an der Schulter verletzte, als er beim Klärungsversuch an den Pfosten knallte.

Foto: Dieses taktische Foul der härteren Art ahndete Schiri Thomas Schulz „nur“ mit gelb

Er ist wieder da – jetzt neu beim VfL

Nach einer „kleinen“ (Unter-) Tauchphase ist Ex-FSV Offenbach Trainer Thomas Wünstel wieder an der Seitenlinie zu finden.
Beim A-Klassisten VfL Neustadt tritt er ab sofort die Nachfolge vom (offiziell) aus beruflichen Gründen zurück getretenen Rudolf Benkler an.

Foto: Thomas Wünstel, der neue Trainer des VfL Neustadt (hier noch im Trikot von Manchester United)

Landesliga: Phönix Schifferstadt – SV Rülzheim

Landesliga: Phönix Schifferstadt – SV Rülzheim 3:3 (3:0)

Sorry, aber besser spät als nie 🙂

Nach einer 3:0 Führung für Phönix Schifferstadt nach 45 Minuten, erkämpfte sich der SV Rülzheim noch ein Unentschieden. Der am Ende verdiente Ausgleich zum 3:3 fiel in der 3. der 5-minütigen Nachspielzeit.

Tore: 1:0 Tim Demele (13.), 2:0 Kazuaki Nishinaka (23., offiziell ET), 3:0 Manuel Maier (37.), 3:1 Gökhan Istanbullu (51.), 2:2 Patrick Brechtel (64.), 3:3 Moritz Stock (90.+3)
Bes. Vork.: gelb-rot für Sempert in der 80. Minute
Kader quittiert nach Spielende die Rote Karte; vermutlich wegen Schiedsrichterbeleidigung
Zuschauer: 400

In der 13. Minute netzte Tim Demele aus 20m flach ein. Diese Führung wie auch die mit 3:0 zur Pause war verdient. Schifferstadt nutzte die eigene Überlegenheit und die Abwehrschwächen des SVR weidlich aus. So auch in der 23. als Kazuaki Nishinaka von weit draußen einen Freistoß herein brachte und ein Rülzheimer dem Ball mit dem Kopf die entscheidende Richtung ins Tor gab, 2:0. Dem mit Nishinaka überragenden Manuel Maier war der Treffer zum 3:0 Halbzeitstand vorbehalten.

Zur Pause musste SVR-Keeper Sascha Pfirrmann mit Knieproblemen raus, für ihn stand dann Christoph Gadinger zwischen den Pfosten. Spaßeshalber tat Pfirrmann kund, dass seine Auswechslung nicht verletzungsbedingt sondern taktisch sei, und seinem Team die Möglichkeit eröffnen soll, noch ein 3:3 zu erreichen. Daran, dass er mit seiner Ergebnisprognose tatsächlich recht behalten sollte, glaubte zu dem Zeitpunkt weder er noch sonst jemand. Es sei aber erwähnt, dass Pfirrmann an den Toren keine Schuld trifft. Er wie auch in der 2. Halbzeit Gadinger hatten ihre Sache gut gemacht.

Foto: Viele rassige Duelle lieferten sich Raphael Gehrlein und Dana Kader

Rülzheim kam wie verwandelt aus der Kabine und dominierte die Partie. Die echte Wende im Spiel war dann allerdings der Anschlusstreffer – der Dosenöffner sozusagen zu der weiteren Aufholjagd. Der wie immer zuverlässige Gökhan Istanbullu fackelte in der 51. Minute nicht lange, zog flach ab und überwand den, nicht wie sonst immer super sicheren, Michael Hirschmann zum 1:3.

Die Lilanen wussten jetzt, dass da noch was geht und legten nach. Nach einer klasse Einzelaktion verkürzte Spielertrainer Patrick Brechtel auf 2:3. Und der eminent engagierte, aber bis dahin eher glücklose Moritz Stock beendete die Partie im Nachsetzen mit dem 3:3 in der Nachspielzeit – dran bleiben bis zur letzten Sekunde lohnt sich.

Fazit: Schifferstadt hatte in der 1. Halbzeit ein extremes Tempo vorgelegt und in überragender Manier die Schwächen der gegnerischen Abwehr genutzt. In der 2. Halbzeit zeigte Rülzheim sein „wahres“ Gesicht, kämpfte sich in die Partie rein und holte gegen am Ende platte Schifferstädter verdientermaßen einen Punkt.
Knapp 400 Zuschauer sahen ein hochklassiges Spitzenspiel mit verteilten Halbzeiten.

Happy Halloween

Der TuS Mechtersheim, Dorn Beats und Schorlekönig präsentieren: Happy Halloween
Es erwarten Euch Halloween-Special-Shots, Halloween Snacks und natürlich eine gruselige Atmosphäre.

Beginn ist um 18:00 Uhr – OPEN END
Der Eintritt ist frei – Verkleidete Gäste erhalten einen welcome Shot aufs Haus

Dieser Beitrag verfällt am Tuesday October 31st, 2017 um 11:23pm

A-Klasse: FC Phönix Bellheim – SV Hatzenbühl

FC Phönix Bellheim – SV Hatzenbühl 6:3 (2:1)

Bericht: phönixblauer – Phönix Bellheim

+++ Sixpack zum Auftakt der englischen Woche +++

Die knapp 200 Zuschauer sahen eine furiose Partie, in der die Phönixelf gegen niemals aufsteckende Gäste als verdienter Sieger vom Feld ging.

Nach dem Blitzstart durch Peter Kellerhals, der ein Zuspiel von Sören Glesius trotz Abseitsposition zum 1:0 nutzte (4.) und der ersten und für lange Zeit letzten Großchance für die Gäste, bei der der Ball nach einer Ecke knapp am Phönixtor vorbei strich, verpasste man es jedoch, die zahlreichen Torgelegenheiten in Zählbares umzumünzen.

Hussein El Dor scheiterte mit einem Seitfallzieher nach Kellerhalsecke an Jens Beideck, der per Kopf für den geschlagenen Marco Beideck klärte (17.). Der Torhüter blieb in Minute 22 gegen Moritz Reiching Sieger, der nach einem Konter aus dem Rückraum abgeschlossen hatte. Kurz darauf rollte der nächste Phönixkonter. Louis Kuntz zog gegen Beideck den Kürzeren, Adnan El Dor und Kellerhals trafen mit ihren Nachschüssen lediglich die Hatzenbühler Verteidigung (24.).

In der 37. Minute war die Abwehr durch einen bundesligatauglichen Pass von Reichling dann ausgehebelt und Kellerhals konnte aus spitzem Winkel hochverdient auf 2:0 für seine Farben stellen. Zuvor hatte Valentin Schwab auf der Gegenseite die Null für seine Mannschaft gehalten, als er eine 1-gegen-1-Situation für sich entschied.

Mit Erzielen des zweiten Treffers nahm man den Fuß etwas vom bis dahin über weite Strecken durchgetretenen Gaspedal, was die Gäste recht schnell zu bestrafen wussten. Ein Einwurf fand seinen Weg bis in den Strafraum und konnte nicht geklärt werden, Adrian Cebulla staubte zum Anschlusstreffer ab (42.). Die Ruhepause des Phönix überdauerte die Halbzeit und Jonas Petry erzielte 5 Minuten nach dem Seitenwechsel ohne große Gegenwehr den Ausgleich (50.).

Der Phönix, jetzt wieder wach, antwortete schnell. Kurz nachdem Referee Blendion Gavazi Nils Risser einen glasklaren Strafstoß verweigert hatte (52.), schloss Peter Kellerhals den nächsten Konter erfolgreich ab und brachte den Phönix wieder in Front (54.).

Im höheren Gang war die rote Offensive kaum zu bremsen und Louis Kuntz brachte nach der nächsten erstaunlichen Vorarbeit von Moritz Reichling, der seinen Kollegen per Hackentrick in die Gasse schickte, mit 4:2 auf die Siegerstraße (61.). Spätestens mit dem 5:2 in Minute 65. schien die Partie endgültig gelaufen. Der gerade eingewechselte Enrico Niederer eroberte einen Ball im Mittelfeld und setzte blitzschnell Adnan in Szene. Den uneigennützigen Querpass veredelte der ebenfalls eingewechselte Florian Wernecke.

Mit dem ohne große Gegenwehr erzielten 5:3 von Andreas Werling (72.) und den Erfahrungen aus der Phase nach dem eigenen zweiten Treffer bis zum Ausgleich kam nochmals etwas Unruhe ins Spiel des Phönix, die von den Gästen gewitterte Morgenluft erwies sich am Ende jedoch als zu dünn. Moritz Reichling mit seiner dritten Torvorlage und Flo Wernecke, der den Jokerdoppelpack schnürte, koproduzierten in Minute 90 den Schlussakkord einer unterhaltsamen Partie.

INFO bzgl. englischer Woche

Mittwoch, 18.10.2017, 19:30 Uhr, 5. Runde Kreispokal
FC Phönix Bellheim – SG Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyer

Sonntag, 22.10.2017, 15:00 Uhr, A-Klasse Südpfalz
FC Bavaria Wörth – FC Phönix Bellheim

B-Klasse: SV Geinsheim II – SV Weingarten

B-Klasse: SV Geinsheim II – SV Weingarten 0:4 (0:3)

Nach dem in der 1. Halbzeit sicher und verdient heraus geschossenen 3:0, ließ es Weingarten in der 2. Halbzeit langsamer, zu langsam an gehen und brachte die bis dahin schwachen Gastgeber ins Spiel. Hätten die Geinsheimer die ein oder andere vorhandene Chance nutzen können, wäre es durchaus nochmal spannend geworden. Das gelang aber nicht, und als das 0:4 fiel war die Sache geritzt. Damit bleibt der SVW weiterhin an der Tabellenspitze!

Tore: 0:1 ET (8., Vorarbeit von Jens Sommer), 0:2 Steffen Müller (21.), 0:3 Pascal Kaiser (42.), 0:4 Jens Sommer (85.)

Foto: Pascal Kaisers Abschluss zum 3:0

Foto: Der 4:0 Schlusspunkt durch Jens Sommer

Oberliga: FV Dudenhofen – FSV Jägersburg

Oberliga: FV Dudenhofen – FSV Jägersburg 0:2 (0:0)

Mit bitter ist diese Niederlage nicht treffend genug beschrieben, das war brutal und bitter, also brutal bitter.

Gegen die starken Gäste aus dem Saarland ließ Dudenhofen lange, ganz lange hinten nichts anbrennen und hatte vorne die besseren Offensivszenen, absolute Hochkaräter waren jedoch nicht darunter.
So lief das Ganze auf ein torloses Unentschieden hinaus, obwohl Christian Schultz ab Mitte der 2. Halbzeit recht forsch wechselte, sprich sogar auf das Siegtor ging. Das fiel auch, allerdings auf der anderen Seite. Nach einem kollektiven suboptimalen Abwehrverhalten – anstatt den Ball weg zu dreschen, wurde versucht, hinten rum den Gegner auszuspielen – holperte der finale Rückpass aufgrund eines Platzfehlers über den Fuß von Keeper Marcel Johann ins Tor. 0:1 in der 83. Minute.

Noch in Schockstarre fing sich der FVD nur eine Minute später (84.) einen Konter ein, den Murat Adigüzel mit dem Treffer zum 0:2 abschloss. Da waren es statt möglichen drei Punkten oder „locker“ erreichbarem einen Punkt, nun gar nix. Nach einer gut und weitgehend überlegen geführten Partie standen die Schwarz-Gelben mit leeren Händen da und waren nach dem Schlusspfiff entsprechend konsterniert. Dieser Schlag muss jetzt erst mal verdaut werden, bevor es nächsten Samstag nach Eppelborn geht – ein klares 6-Punkte-Spiel, das unbedingt gewonnen werden muss…

Fazit: Gut gekämpft, gut gespielt, den Gegner weitgehend im Griff gehabt und durch ein saublödes Eigentor die Niederlage quittieren müssen, brutal bitter.

A-Klasse: Viktoria Herxheim II – SV Rülzheim II

A-Klasse: Viktoria Herxheim II – SV Rülzheim II 1:3 (0:2)

In der 9. Minute ging der Gast aus Rülzheim durch einen Knaller aus 24m in den Winkel, abgefeuert von Elvis Bequiraj, mit 1:0 in Führung. Nur 2 Minuten später sprintete Modesta Nganamodel der Viktoria Abwehr davon und ließ auch Johannes Hublitz keine Chance, 0:2. Herxheim tat sich schwer, musste man doch u.a. auf Topgoalgetter Dennis Bodenseh verzichten. Ein Kopfball von Marc Andruszko an die Latte in der 38. Minute war die spärliche Offensivausbeute der Gastgeber. Die 2-Toreführung für Rülzheim war verdient.

Foto: Modesta Nganamodel überlistet Johannes Hublitz zum 0:2

In der 2. Halbzeit ließ es Rülzheim etwas ruhiger angehen, das hohe Tempo der ersten Hälfte wäre eh nicht zu halten gewesen; war aber auch nicht nötig. Trotz der sich nun engagiert wehrenden Viktoria erhöhte die Hartmann-Elf sogar noch auf 3:0. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Dennis Faust sicher.

Als Jonas Healy nach einer knappen Stunde (59.) eine flache Hereingabe mit der Schuhspitze erwischte und zum 1:3 Anschlusstreffer ins Tor bugsierte, schien die Möglichkeit auf wenigstens einen Punkt wieder vorhanden. Allerdings waren alle weiteren Angriffe der Herxheimer nicht von höchster Gefährlichkeit geprägt, und die lilane Abwehr um Torwart Sandro Faulhaber hielt bis zum Schlusspfiff vom guten Schiedsrichter Alexander Burhardt stand und brachte den verdienten Sieg nach Hause.

Foto: Dennis Faust per Strafstoß zum 0:3