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Frauen Regionalliga: FC Speyer – Schott Mainz

Frauen Regionalliga: FC Speyer – Schott Mainz 0:5 (0:1)

Auch wenn das frühe 0:1 (9. Minute) gegen spielerisch starke Mainzerinnen eine schwere Hypothek war, hielten die Speyerer Frauen eine Stunde lang gut mit. Mit dem 0:2 in der 62. war dann eine Vorentscheidung gefallen. Danach hatte der FC allerdings eine richtig gute Phase und in der 67. Minute seine beste Torchance des ganzen Spiels, die mit etwas Glück der Anschlusstreffer hätte sein können. Dilara Sarica zog ab, traf aber nur die Unterkante der Querlatte – viel hat nicht gefehlt zum Einschlag.
Danach war allerdings „Schluss mit lustig“, der Tabellendritte Schott Mainz zog mit 3 Toren (75., 80., 88.) in den letzten 15 Spielminuten auf 5:0 davon, und das war angesichts der Überlegenheit auch in der Höhe verdient. Für die aufopferungsvoll kämpfenden Speyererinnen ist das Endergebnis gefühlt 1-2 Tore zu hoch ausgefallen.

Am kommenden Sonntag, 28.10.2018, um 14:00 Uhr, steht schon das nächste Heimspiel an. Gast wird dann der FFC Niederkirchen sein.

Verbandspokal: SV Rülzheim – FC Speyer

Verbandspokal: SV Rülzheim – FC Speyer 0:1 (0:0)

Vor 880 Zuschauern im Peter-Becht-Stadion erzielte Marc-David Thau in der 62. Minute das Tor des Tages, das den FC Speyer verdientermaßen eine Runde weiter bringt.

Speyer gnadenlos effektiv

Mehr und die klareren Chancen hatte Rülzheim. In der 7. Minute scheiterte Andelo Srzentic aus spitzem Winkel an Hamdi Koc ebenso wie in der 14. und in der 78. jeweils André Nenning, der beide Male frei vor Koc den Ball nicht an diesem vorbei brachte. Die letzte Großchance hatte der eingewechselte Max Krämer in der 93., als er aus 11m doch deutlich verzog. Ein Fast-Eigentor beim Klärungsversuch von Edonart Leposhtaku in der 79. sei deshalb erwähnt, weil die Kugel nur knapp über die eigene Querlatte flog und den überraschten Hamdi Koc wohl vor echte Probleme gestellt hätte, wenn… aber wahrscheinlich hätte er den auch noch gefischt.

Im Gegensatz zu den Rülzheimer Hochkarätern brauchte Speyer nur eine bessere Halbchance, um den Siegtreffer zu erzielen. In der 62. wurde Marc-David Thau von Milot Berisha steil angespielt, zögerte nicht und leitete den Ball direkt weiter an Kadir Yalcin vorbei ins Netz zum 0:1. Man mag mich korrigieren, aber an eine weitere echte Torchance, die Yalcin vor Probleme gestellt hätte, kann ich mich nicht erinnern (oder hab die nicht mitbekommen).
Dennoch ist der Sieg und das Weiterkommen für Speyer verdient. Dass der SVR aus 3-4 100%igen kein Tor macht, kann man den Gästen nicht „ankreiden“, oder halt nur insofern, dass da hinten drin noch ein Torwart stand, der an diesem Tag unbezwingbar zu sein schien.

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Rüssingen

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Rüssingen 3:1 (0:1)

Tore: 0:1 Valerio Borghetti (36.), 1:1 Eric Biedenbach (75.), 2:1 Serkan Toker (84.), 3:1 Maurice Hafner (91.)
Zuschauer: 192

Sieg des Willens und der Moral

Nach der desolaten 1. Halbzeit hätte man bei der Wette auf einen Sieg Zeiskams eine super Quote gehabt. Eine solide Leistung der Gäste aus Rüssingen reichte, um den Turnerbund in Schach zu halten und sogar selbst in Führung zu gehen. Nach der ersten Großchance für den TuS in der 7. Minute – Keeper und Neu-Ehemann Alexander Reichert parierte per Reflex gegen den aus kurzer Distanz abschließenden Abedim Krasniqi – war es Valerio Borghetti, dem in der 36. aus 20m, quasi im Nachschuss seines 1. Versuches das 0:1 gelang.
Trotz eines guten Freistoßes von Christian Liginger in der 30. Minute, den TuS-Torwart Rachoni nur mit Mühe fest halten konnte, gehörte der erste Spielabschnitt den Gästen. Der Rückstand für Zeiskam war somit vollkommen gerecht und verdient.

Das änderte sich in der 2. Halbzeit recht schnell. In der 51. scheiterte Serkan Toker frei vor dem gegnerischen Torwart. In der 66. traf Maurice Hafner nur den Fuß von Rachoni; die anschließende Ecke köpfte Liginger an die Latte.
Ein gutes Spiel war es trotz dieser Chancen dennoch nicht, aber das Aufbäumen des Jahn war für alle 192 Zuschauer klar erkennbar. Das schürte die Hoffnung auf mehr. Es bedurfte allerdings eines Geniestreiches von Regisseur und Edeltechniker Eric Biedenbach, um die Wende herbei zu führen. In der 75. Minute nutzte er geistesgegenwärtig im Kampf um den Ball die Tatsache, dass Rachoni unnötigerweise aus seinem Kasten zum Ort des Geschehens eilte, und beförderte das Spielgerät in hohem Bogen ins leere Tor, 1:1.

Da, wie auch beim 2:1 von Serkan Toker war ein wenig Glück im Spiel, bzw. Pech für Rüssingens Torwart Rachoni. In der 84. Minute lenkte der Torhüter den Schuss von Toker mit den Fingerspitzen an die Querlatte. Der Ball sprang Rachoni an den Rücken und von dort ins Netz. Die Führung war inzwischen hoch verdient, weil sich Zeiskam nun als kämpfende Einheit präsentierte, während die Gäste mit 11 (guten) Einzelspielern nicht so recht Lust zu haben schienen, sich weitergehend zu engagieren, um die Niederlage womöglich noch abzuwenden.

Mit dem 3:1 in der 91. Minute war dann auch numerisch der Dreier eingetütet. Den Freistoß von Toker konnte Rachoni nicht festhalten, Hafner reagierte am schnellsten und schob ein.

Foto: 91. Minute, Freistoß Serkan Toker, Rüssingens Torwart lässt prallen, Maurice Hafner ist zur Stelle und staubt ab, 3:1

Landesliga: FSV Offenbach – VfR Grünstadt

Landesliga: FSV Offenbach – VfR Grünstadt 0:0

In einer mittelmäßigen Landesligapartie trennten sich die Kontrahenten torlos. Die Punkteteilung geht in Ordnung und ist gerecht. Dass keine Treffer erzielt wurden, ließ die 80 Zuschauer doch eher unzufrieden nach Hause gehen.
Nach 44 Minuten, in denen sich die beiden Mannschaften weitgehend gegenseitig zwischen den Strafräumen neutralisiert hatten, war für Offenbach kurz vor der Pause plötzlich die Chance zur Führung da. Jonas Mittenbühler bekam die Kugel prima durchgesteckt von Felix Rudy, scheiterte aber frei vor Gäste-Keeper Enez Aslan an eben diesem.
Dass Mittenbühlers klare Abseitsposition vom Linienrichter nicht erkannt wurde, egalisierte das Winken ein paar Minuten zuvor, als Tim Lechnauer fälschlicherweise in die „verbotene Zone“ gestellt worden war. Ausgleichende Gerechtigkeit nennt man das wohl. Wobei man allerdings sagen muss, dass das Gespann, abgesehen von diesen zwei Szenen einen hervorragenden Job machte und das faire Spiel mit Sebastian Epp einen souveränen und sicheren Leiter hatte.

Nach dem Wiederanpfiff nahm das Spiel endlich ordentlich Fahrt auf, wurde von beiden Seiten viel offener und offensiver geführt – um dann nach einer guten Stunde bis etwa 10 Minuten vor Spielende wieder zu verflachen.
Zunächst (50.) vollzog Grünstadt einen Konter über Ali Aslan, dessen Abschluss Dennis Mandery per Reflex zur Ecke klärte. 3 Minuten später (53.) köpfte Tim Hörner nach einem schönen Angriff Offenbachs den Ball über die Querlatte. In der 58. hatte der eingewechselte Christian Stamer seine Großchance, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Aslan. Eine Viertelstunde ging es rauf und runter, Tempofußball war angesagt.

Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit nahmen die Gegner das Tempo wieder etwas raus, immerhin kam es dennoch zu vereinzelten guten Angriffen. In der gut 12-minütigen Schlussphase (inkl. Nachspielzeit) hatte Offenbach die Mehrzahl an guten Abschlüssen, aber auch ein wenig Glück, dass Grünstadt auf der Gegenseite eine 100%ige nicht nutzen konnte.
Speziell Wirbelwind Tim Lechnauer, der auf der linken Außenbahn ein tolles Spiel ablieferte, musste hadern, da gegen Spielende gleich mehrere aussichtsreiche Aktionen und Abschlüsse nicht mit dem Siegtor belohnt wurden.

Am Ende konnte keiner wirklich zufrieden sein; für Grünstadt ist ein Punkt zu wenig, um die beiden Spitzenteams aus Rülzheim und (Basara) Mainz stärker unter Druck zu setzen; für Offenbach hätte ein Dreier einen großen Schritt Richtung sicheres Mittelfeld bedeutet. Und für die Zuschauer wäre ein mögliches 1:1 oder 2:2, sprich ein Menü mit Salz in der Suppe, schöner gewesen.

Bezirksliga: FSV Freimersheim – FC Lustadt

Bezirksliga: FSV Freimersheim – FC Lustadt 3:1 (2:0)

Tore: 1:0 Joshua Moos (14.), 2:0 Moos (33.), 2:1 Max Imo (71.), 3:1 Andreas Klundt (89.)
Zuschauer: 200

Fotos: Zuspiel von Andreas Klundt auf Joshua Moos, der mit dem Schlenzer aus 16m das 2:0 erzielt

Keine Wildschweine… aber so ähnlich…

Nach dem Spiel gegen Phönix Schifferstadt In der Nacht von Samstag auf Sonntag (gegen 4 Uhr) bretterte ein Autofahrer von Hatzenbühl kommend, geradeaus über die Kreuzung hinweg, zwischen 2 Bäumen hindurch, durch den Zaun zum Viktoria Gelände; dann die Stehränge runter, durch die Bande, quer über den Platz, wieder durch die Bande, um sich anschließend beim „Erklimmen“ der nächsten Stehränge zu überschlagen und vor dem Jugend-Klubhaus zum stehen zu kommen.
Über die evtl. Schwere der Verletzungen von Fahrer und Beifahrer ist nichts bekannt. Man kann bei der „Strecke der Verwüstung“ wohl getrost davon ausgehen, dass die zwei nicht zu langsam unterwegs waren…

UPDATE: Die Polizei konnte den alkoholisierten Fahrer festnehmen, er hatte ca. 1,6 Promille Atemalkohol. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Fotos: Heinz Weis

BILDERGALERIE – Landesliga: Viktoria Herxheim – Phönix Schifferstadt

Zum Bericht – Landesliga: Viktoria Herxheim – Phönix Schifferstadt 0:2 (0:1)

Die Bilder im Foto-Shop

Landesliga: Viktoria Herxheim – Phönix Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – Phönix Schifferstadt 0:2 (0:1)

Bildergalerie vom Spiel

1. Halbzeit
Herxheim macht das Spiel, ist überlegen, hat einige große Torchancen und scheitert mehrfach am glänzend reagierenden Niklas Wiegand. Ein oder zwei Kisten hätten es aber eigentlich sein müssen – dann wäre das Spiel wohl auch insgesamt anders gelaufen.
In der 29. Minute kontert Schifferstadt und Markus Wölk überwindet Dennis Karn von rechts zum 0:1. Zuvor (19.) hatte Pietro Berrafato aus kürzester Distanz nur den Querbalken getroffen.

Foto: 0:1 durch Markus Wölk

2. Halbzeit
Herxheim greift wütend an, ist Spiel bestimmend und schnürt die Gäste zeitweise in ihrer Hälft ein – kann sich aber nicht mehr die Hochkaräter wie noch in der 1. Halbzeit erarbeiten.
In der 79. Minute kontert Schifferstadt über den wahnsinns schnellen Manuel Maier, der von links Cristian Cenusa und Dennis Karn zum 0:2 Endstand überwindet.
In der 4. Nachspielminute kassiert Julian Hahn, vermutlich wegen Nachtreten gegen Phönix Keeper Wiegand die Rote Karte. Ismael Imre folgt ihm, ebenso mit Rot bedacht, vermutlich wegen unangemessener Ausdrücke Richtung Schiri. Wiegand, der einen Kopfstoß gegen Julian Hahn angedeutet hat, quittiert lediglich Gelb.

Nach Schlusspfiff wird Phönix-Trainer Ediz Sari von einem Herxheimer übel beleidigt, weil er nach dessen Ansicht sein Team zu lautstark anfeuerte und dirigierte. Diese Absurdität, die man in der Form eher selten erlebt, nahm Sari mit einem Lächeln hin und begab sich ohne Worte zu verlieren zu seiner Mannschaft in die Kabine.

Foto: 0:2 durch Manuel Maier

Verbandspokal Auslosung

Die Paarungen

SV Rülzheim – FC Speyer
TSV Gau-Odernheim – TSV Schott Mainz
SV Morlautern – SC Hauenstein
FK Pirmasens – FCK
TuS Altleiningen – FV Dudenhofen
VfR Baumholder – TSG Pfeddersheim
Basara Mainz – RW Alzey
SV Steinwenden – Wormatia Worms

Spieltermin bis 24.10.2018

Diese Mannschaften sind noch im Lostopf
3. Liga: 1. FC Kaiserslautern
Regionalliga: VfR Wormatia Worms, FK 03 Pirmasens
Oberliga: TSV Schott Mainz, TSG Pfeddersheim
Verbandsliga: SC Hauenstein, TSV Gau-Odernheim, SG RWO Alzey, FC Speyer 09, FV Dudenhofen, SV Steinwenden, SV Morlautern
Landesliga Ost: FC Basara Mainz, SV Rülzheim, TuS Altleiningen
Landesliga West: VfR Baumholder

Bezirksliga: TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim – TSG Jockgrim

Bezirksliga: TSV Fortuna Billigheim-Ingenheim – TSG Jockgrim 4:2 (2:1)

Tore: 0:1 Ralf Bittig (3.), 1:1 Marcel Thiede (24.), 2:1 Patrick Stieber (38.), 3:1 Thiede (58.), 4:1 Stieber (70.), 4:2 Nico Pfrengle (90.)
Zuschauer: 600

Die Bilder im Foto-Shop

Eröffnet wurde das Spitzenderby vor 600 Zuschauern mit einem schönen Pfrengle-Schuss, der Marcus Reinermann in der 2. Minute jedoch vor keine Probleme stellt, weil zu genau in die Mitte gezielt. Immerhin ein offensiver Beginn. Eine Minute später das 1:0 für Jockgrim. Eine Hereingabe von rechts landete zentral kurz außerhalb des 16ers bei Ralf Bittig, und dessen Schuss war diesmal unhaltbar für Reinermann, weil leicht abgefälscht.

Nachdem Marcel Thiede den Nachschuss seines von Florian Gander abgewehrten Abschlusses in der 14. Minute noch knapp neben den Kasten setzte, machte er es in der 24. besser. Am langen Pfosten köpfte er eine Stieber-Flanke zum 1:1 ins Netz. Stieber selbst wiederum nutzte in der 38. eine kleine Unaufmerksamkeit der TSG-Abwehr und donnerte die Kugel von halbrechts unter die Latte. Mit der inzwischen verdienten 2:1 Führung für die Gastgeber ging es in die Pause.

Mit einer klasse Einzelaktion setzte sich Marcel Thiede gegen seine Gegenspieler durch und ließ Gander beim 3:1 in der 58. Minute keine Chance. Das war mindestens die (frühe) Vorentscheidung, denn Jockgrim hatte nach den ersten 10 Minuten stark abgebaut, fand offensiv kein Mittel mehr die erfahrene TSV-Defensive um Abwehr-Chef Patrick Weller herum erfolgreich auszuhebeln.

Das schönste Tor des Tages bedeutete dann auch die endgültige Entscheidung. Vom linken Strafraumeck zirkelte Patrick Stieber das Spielgerät in den rechten Winkel – da konnte Gander fliegen wie er wollte – 4:1 in der 70. Minute.
Das 4:2 per Distanzschuss von Nico Pfrengle in der 90. war lediglich Ergebniskosmetik in einem sehr fairen und von Jannik Ohl absolut fehlerfrei geleiteten Derby.

Nun tritt der Tabellenführer am kommenden Sonntag, dem 7. Oktober 2018, um 15:00 Uhr bei aktuellen Tabellenzweiten aus Ruchheim an.
Eine Viertelstunde später hat Jockgrim beim FC 08 Haßloch eine ähnlich unbequeme, nur scheinbar leichtere Aufgabe zu lösen.

Bezirksliga: TuS Knittelsheim – FSV Freimersheim

Bezirksliga: TuS Knittelsheim – FSV Freimersheim 1:3 (1:0)

Nach der Partie in Lustadt kam ich genau rechtzeitig zum Platzverweis nach Knittelsheim. Etwa in der 20. Minute trat Jannik Langer dem davon geeilten Andreas Klundt 2m vorm Strafraum von hinten in die Hacken – Notbremse – Rot. Der anschließende Freistoß wurde kläglich versemmelt.
Man berichtete mir, dass bis dahin Freimersheim die bestimmende Mannschaft war und die ein oder andere Chance hatte in Führung zu gehen. Wenn dem so war, änderte sich dies trotz Überzahl der Gäste gravierend. Plötzlich war der TuS das dominierende Team, stürmte und erarbeitete sich einige gute Offensivaktionen. Zur Führung musste aber ein Strafstoß her. Den verwandelte Daniel Schenfeld in der 37. Minute zur 1:0 Führung.
Im Anschluss ergaben sich für die Schwarz-Gelben einige Kontergelegenheiten, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Dass auch der für David Christ (Platzwunde) eingewechselte Yannick Schöpp kurz vor dem Pausenpfiff nur den Pfosten traf und nicht ins Tor, sollte sich in der 2. Halbzeit rächen. Dass in Unterzahl die Kraft nicht reichen würde, um den Freimersheimern erfolgreich Paroli zu bieten, war fast klar, zumindest eine logische Sache. Insofern wäre ein 2:0 Gold wert gewesen.

Es kam wie es fast zwangsläufig kommen musste; Freimersheim ging offensiv in den 2. Spielabschnitt und in der 57. versenkte Markus Waldschmitt aus spitzem Winkel die Kugel zum 1:1 Ausgleich. 3 Minuten später (60.) war es Spielertrainer Edin Pita selbst, der mit dem 1:2 die Weichen auf Auswärtssieg stellte. Sein Flachschuss aus 16m wurde leicht abgefälscht und war dadurch unhaltbar für den guten Lasse Wittke im Kasten des TuS.

Die verzweifelten Angriffe der Knittelsheimer in der Schlussphase konnten von der FSV-Abwehr um Chef Patrick Lindner herum alle bereinigt werden; ansonsten war da noch Keeper Tobias Renner, der seinem Gegenüber in nichts nachstand.
Mit dem Ende der regulären Spielzeit, also in der 90. Minute erhöhte Dennis Hartweck auf 3:1 und sicherte den Dreier schon vor der 5-minütigen Nachspielzeit ab.

Bezirksliga: FC Lustadt – SV Ruchheim

Bezirksliga: FC Lustadt – SV Ruchheim 1:0 (1:0)

Foto: Schütze des goldenen Siegtores, Max Imo

Was Ruchheim dazu ermächtigte, in dieses Spiel als Tabellenführer zu gehen, erschloss sich dem geneigten Fußballfan nicht. Sicher die Aktionen waren teilweise gefällig, es wurde versucht Fußball zu spielen, aber das war alles ohne die notwendige Spritzigkeit – von zündenden Ideen oder Kreativität konnte man überhaupt gar nicht sprechen. Das blieb alles harmlos und verdientermaßen torlos.

Lustadt war im Gegensatz zu dem vergurkten, sprich verlorenen Spiel gegen ESV Ludwigshafen deutlich präsenter und ging aggressiver zu Werke, ohne jedoch ins Unfaire abzudriften. Da man in der Abwehr keinen entscheidenden Fehler machte und die eine kleine Unsicherheit beim Gegner nutzen konnte, ist der Sieg absolut verdient. Max Imo wurde in der 24. Minute zentral angespielt, wurde nicht energisch genug gestört und ließ Herish Dindar Hasan mit seinem halbhohen Abschluss aus ca. 15m keine Abwehrchance.

Da auch Lustadt, bis auf den guten Freistoß von Marius Chirieac in der 35. Minute, den Hasan aus dem Winkel fischte, keine weitere echte oder gar zwingende Torchance hatte, war es ein ganz knapper Sieg und darf als Arbeitssieg bezeichnet werden.
Die Gelb-Rote Karte für einen, nicht lange zuvor eingewechselten Ruchheimer (Einwechslung in der 71., Gelb in der 73., Gelb-Rot in der 77.) war ein kleiner Bonus für Lustadt, das in der Schlussphase gar nichts mehr anbrennen ließ.

Kann die zweifellos vorhandene spielerische Qualität Ruchheims zukünftig wieder in Effektivität umgesetzt werden – immerhin hat man bis dato die mit Abstand meisten Tore geschossen -, kann das Team lange im vorderen Drittel der Tabelle verweilen. Auf Dauer wird man jedoch nicht mit den anderen „großen Drei“ (Billigheim-Ingenheim, Südwest LU, Jockgrim) mithalten können.
Lustadt steht momentan auf Platz 8; das dürfte eine gute und realistische Position sein, mit der man zufrieden sein kann. Sollte sich der Kader im Laufe der Zeit stabilisieren, darf man auch ein oder zwei Plätzchen weiter nach oben schielen.