BERICHT & BILDER >>> TuS Mechtersheim – Saar 05 Saarbrücken

Oberliga: TuS Mechtersheim – Saar 05 Saarbrücken 0:0

Saarbrücken steht auf dem zweitletzten Platz und wird sich zum Ende der Runde auf jeden Fall aus der Oberliga zurück ziehen. Wie so ein lustloser Absteiger trat die personell extrem geschwächte Mannschaft – aufgrund von Ausfällen standen 4 A-Jugendspieler auf dem Platz – aber nicht auf und machte dem TuS das Leben durch Einsatz und Kampfeswillen das Leben schwer.
Auf dem holprigen und somit schwer bespielbaren Geläuf hatten die Gäste in der 1. Halbzeit gar die beste Torchance. Christian Hertel lief in der 32. Minute alleine auf TuS-Torsteher Peter Klug zu und verzog kläglich neben das Tor.

Foto: Lukas Metz machte bis zu seiner Auswechslung in der 70. Minute ordentlich Betrieb auf der Außenbahn und war zusammen mit Torwart Peter Klug bester Mechtersheimer

Mechtersheim fing eigentlich ganz gut an und hatte 2-3 mehr oder weniger gefährliche Aktionen zu bieten – vor allem über den agilen Außenspieler Lukas Metz -, aber mehr als ein Abseitstreffer sprang nicht heraus. Saar 05 legte eine gewisse anfängliche Unsicherheit ab und stabilisierte sich mit zunehmender Spielzeit; eine Gästeführung zur Pause wäre nicht unverdient gewesen.

Die Halbzeitansprache in der Kabine der Blauen schien gefruchtet zu haben. Der TuS war sichtlich bemüht, zeigte Motivation und Einsatz. Spielerisch blieb jedoch weiterhin alles Stückwerk, was natürlich auch den Saarbrückern geschuldet war, die um jeden Meter Boden kämpften und hinten nur wenig zuließen. Dennoch schien in der 80. Minute der Siegtreffer für Mechtersheim gefallen. Kevin Selzer hatte mit einem schönen 20m-Schuss das 1:0 erzielt – allerdings nur scheinbar, denn der Linienrichter hob die Fahne und niemand außerhalb des Platzes konnte sich erklären, warum das Tor nicht zählen sollte.
Dankenswerter gab mir der Assistent in einer kurzen Spielpause die Auskunft, dass es Abseits gewesen wäre und sagte noch was von „Weiterleitung“. Muss man so akzeptieren, ein Gegenbeweis ist mangels Video nicht möglich.

Wie dem auch sei, es blieb vor 103 Zuschauern beim torlosen Unentschieden, was insgesamt auch das gerechte Ergebnis war. Zufrieden sein kann der TuS Mechtersheim natürlich nicht, weder mit dem einen Punkt noch mit der gezeigten Spielweise. Mit der Rückkehr der heute nicht einsatzbereiten Kevin Schwehm und Jannik Marx hofft man, dass das kreative Element ins Mittefeldspiel zurück kehrt, das fehlte nämlich gegen Saar 05 fast völlig.

Video der Trainer-Statements


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Fotos: Abschluss und Tor von Kevin Selzer – Niklas Adam fliegt vergebens, aber nicht 1:0, da angeblich Abseits

Kreispokal: Phönix Bellheim – TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen

Kreispokal: Phönix Bellheim – TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen 5:6 n.E. (0:0, 2:2, 2:2, 2:2)

Fotos: Als schon niemand mehr mit einer Verlängerung rechnete, wuchtete Bellheim die Kugel zweimal ins gegnerische Netz und erzwang mit späten Toren (86., 89.) die Verlängerung.

Erst ballerte Sören Glesius (Nr. 4) das Leder aus 15m zum 1:2 Anschluss rein…

…und kurz vor Ende der regulären Spielzeit glich Jonathan Heidt aus.

Eine dramatische, gutklassige und umkämpfte Pokalpartie (© www.pfalzfussball.de)wurde im Elfmeterschießen entschieden. In diesem setzten die Gäste den ersten Elfer direkt an Pfosten, profitierten am Ende aber von zwei Fehlschüssen der Bellheimer und ziehen ins Halbfinale ein.

In der intensiven 1. Halbzeit sahen die knapp 100 Zuschauer lediglich eine hochkarätige Torchance. Peter Kellerhals schlenzte den Ball in der 16. Minute mit dem rechten Außenrist an Torwart Julian Roth, aber auch am linken Torwinkel vorbei. Schade, die technisch anspruchsvolle Aktion hätte einen Treffer(© www.pfalzfussball.de) verdient gehabt. Der hätte dem Spiel und den frierenden Zuschauer gut getan. Trotz viel Einsatz und Engagement beider Teams kam es zu keinen weiteren wirklich gefährlichen Angriffsszenen, geschweige denn zu Torchancen. Torlos ging es in die Pause; sicherlich wollten sich alle ihre Kräfte für die zweiten 45 Minuten aufsparen…

Und ja, da gab es deutlich mehr Strafraumaktionen zu bewundern. So auch in der 50. Minute als Tobias Schwartz in Pfostennähe zum 0:1 einnetzen konnte. In der 60. setzte Kellerhals einen Heber auf die Querlatte, das war Pech.
Das scheinbar vorentscheidende 0:2 gelang Heiko Zerntner in der 75. Minute. Allerdings gab sich der Phönix(© www.pfalzfussball.de) nicht auf, sondern raffte sich auf, ging mit voller Power in die Offensive und setzte sich minutenlang regelrecht im Gäste-16er fest. Den späten Anschluss zum 1:2 in der 86. besorgte Sören Glesius aus 15m als der TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen nicht entscheidend klären konnte.
Die nun verunsicherten Gäste mussten sich weiteren vehementen Angriffen der Einheimischen(© www.pfalzfussball.de) erwehren und hatten in der 89. nicht mehr das Glück wie zuvor bei den zwei vergebenen Kellerhals-Abschlüssen. Jonathan Heidt zog das Leder schön über Roth hinweg ins lange Eck zum 2:2.

Kurz danach ertönte der Abpfiff, die Pokalschlacht(© www.pfalzfussball.de) ging in die Verlängerung. Trotz der Ankündigung einiger Zuschauer aufgrund der Kälte vorzeitig nach Hause gehen zu wollen, blieben diese doch bis zum Schluss. Ja, es es war saukalt, aber auch sauspannend, obwohl es dann in den 30 Minuten Extrazeit torlos blieb.
In der 119. Minute hatte Bellheim nach einem Distanzschuss die super Gelegenheit zum finalen Nachschuss, der ging aber aus kurzer Entfernung deutlich übers Tor. Der ultimative Höhepunkt des Abends, das Elferschießen musste die endgültige Entscheidung bringen.

In diesem war Bellheim schnell im Vorteil weil der erste Elfer vom TuS am Pfosten landete. Weiterhin konnten jedoch zwei Rote ihre Dinger nicht verwerten und der TuS Frankweiler/Gleisweiler/Siebeldingen(© www.pfalzfussball.de) zog etwas glücklich, aber insgesamt nicht unverdient ins Pokalhalbfinale ein.

BILDERGALERIE + BERICHT >>> FC Speyer – Hassisa Bingen

BILDERGALERIE + BERICHT >>> FC Speyer – Hassisa Bingen 3:4 (0:2)

Foto: Wer weiß, wie die Partie verlaufen wäre, hätte Eric Häussler hier in der 9. Minute seine Farben in Führung gebracht…

Speyer hätte in Führung gehen können, eigentlich müssen. In der 9. Minute tauchte Eric Häussler allein vor Gäste-Keeper Kay Schotte auf und schoss diesem genau in die Arme. In der 29. ließ Schotte einen Querschuss von Marc-David Thau durch die Arme rutschen und hatte Glück, dass die Kugel am Pfosten landete und von einem Abwehrspieler weg geschlagen werden konnte.
Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Im Gegenzug (30.) erzielte Serdar Mukkereu das überraschende und zu diesem Zeitpunkt unverdiente 0:1.

5 Minuten später kam es noch dicker. Zunächst blieb ein Binger Handspiel (36.) ungeahndet, dann wurde ein heftiger, aber korrekter Pressschlag mit Freistoß für die Gäste „belohnt“. Aus diesem Ballbesitz resultierte wiederum ein Freistoß rechts außen in der der Speyerer Hälfte, etwa auf Höhe der 16er Linie. Philipp Schrimb trat an und versenkte unter gütiger Mithilfe von Yannik Sahin direkt zum 0:2. Hassia-Stürmer Axel Neumann hätte es in der 43. sogar noch deutlicher gestalten können, zum Glück für den FCS verzog er komplett frei stehend. Den ernüchterten Gastgebern gelang in der Schlussphase der 1. Halbzeit (41.) lediglich noch ein Torschuss durch Abwehrchef Andreas Backmann.

Die frühe Führung für die Gastgeber war möglich gewesen, aber nun rannte man einem Rückstand hinterher – zumindest war für Spannung im zweiten Spielabschnitt gesorgt. Die steigerte sich als Backmann in der 52. den 1:2 Anschlusstreffer köpfte. Ein Foulelfmeter in der 68. dämpfte die Speyerer Hoffnungen wieder. Enes Sovtic verwandelte sicher zum 1:3. Nur 2 Minuten danach war wieder Speyer dran, Nico Steigleider war erfolgreich, erneuter Anschluss, 2:3.

Das nun offensiv ausgerichtete Speyer offenbarte hinten große Lücken, die Bingen in Person von Fabian Liesenfeld leicht zum 2:4 nutzte. In der inzwischen einigermaßen zerfahrenen Partie war klar, dass der FC nicht mehr die spielerischen Mitteln haben würde, die Gäste entscheidend auszuhebeln. Die Zuschauer waren sich einig, dass es nur noch über Einzelaktionen und Standards funktionieren könne, wenigstens einen Punkt da zu behalten. Ein Standard, ein Freistoß von Marvin Sprengling war es, der wieder den Anschluss bedeutete, 3:4 in der 79. Minute.

Die Gelb-Rote Karte (90.) für Bingens Christian Klöckner und damit eine Speyerer Überzahl hatte keine spielentschiedende Auswirkung mehr. Die Hassia versuchte den knappen Vorsprung über die Runden zu bringen, stand weitestgehend nur noch hinten drin und erwehrte sich in den letzten 10 +4 Minuten erfolgreich u.a. einem Freistoß vom eingewechselten Milot Berisha – Schotte parierte per Flugeinlage – und mehreren Eckbällen in Folge.
Speyer hatte in den Schlussminuten nicht mehr die Power und auch nicht das Quäntchen Glück die vielbeinige Gästeabwehr zu überwinden und quittierte gegen eine abgezockte Gästetruppe eine, im Kampf um die Tabellenspitze ernüchternde Heimniederlage.

Foto: Kay Schotte fliegt und lenkt den gut getretenen Freistoß von Milot Berisha (Nr. 10) zur Ecke

Verbandsliga: FC Speyer – Hassisa Bingen

Verbandsliga: FC Speyer – Hassisa Bingen 3:4 (0:2)

Fotos: Eine Schande, die Krater- und Seenlandschaften des Parkplatzes vor dem Gelände des Kinderspielplatzes und des FC Speyer. Unfassbar, dass die Stadt es nicht schafft, die Löcher mit einer Ladung Schotter zu füllen, damit Besucher nicht durch den Schlamm waten müssen…

Foto: Marc-David Thau scheiterte in der 29. am Pfosten – im Gegenzug gelang Bingen der Treffer zum 0:1

Tore: 0:1 Serdar Mukkereu (30.), 0:2 Philipp Schrimb (38.), 1:2 Andreas Backmann (52.), 1:3 Enes Sovtoc (68., FE), 2:3 Nico Steigleider (70.), 2:4 Fabian Liesenfeld (73.), 3:4 Marvin Sprengling (79.)
Bes. Vork.: 90. Minute, gelb-rot Christian Klöckner (Bingen)
Zuschauer: 350

Bericht und Bilder vom Spiel folgen

Foto: Zu mehr als dem 3:4 per Freistoß von Marvin Sprengling (Nr. 11) reichte es in den letzten 10 +4 Minuten nicht mehr.

Marschrichtung Oberliga

Andere reden davon – Oberliga, mittelfristig Regionalliga usw. usf. – der FC Speyer redet nicht, er SPIELT. Und zwar DAS TOPSPIEL am kommenden Sonntag, um 15:00 Uhr.

Zu Gast im Speyerer Sportpark ist der aktuelle Verbandsliga-Tabellenzweite Hassia Bingen (35 Punkte). Mit einem Sieg kann der FC (33 Punkte) die Hassia überholen, einen wichtigen Schritt Richtung Relegationsplatz machen und in Schlagdistanz zum Ligafavoriten Arminia Ludwigshafen bleiben.

Ralf Gimmy (Trainer FC Speyer): „Wir freuen uns auf das Spiel und werden versuchen mit viel Leidenschaft Bingen zu bezwingen.“
Das Hinspiel endete 3:1 für die Hassia – Revanche ist angesagt…

Dieser Beitrag verfällt am Wednesday February 28th, 2018 um 8:20pm

Neupotz macht Halbfinale klar

Kreispokal >>> Viktoria Neupotz – Olympia Rheinzabern 2:1 (0:0)

Bilder vom Spiel

Foto: Es ist ja nicht so, dass keine Abwehrspieler da gewesen wären… – das 1:0 durch Luca Braun

Ausgerechnet im Pokal-Viertelfinale und gegen einen B-Klassisten musste der souveräne A-Klasse-Spitzenreiter Rheinzabern vor ca. 300 Zuschauern seine erste Pflichtspiel-Saisonniederlage quittieren.
Dass man ohne Top-Torjäger Adrian Scherer und ohne den aus einem Testspiel gesperrten Spielmacher Can Güner antreten musste, soll nicht als Ausrede und auch nicht als Erklärung dienen, sondern lediglich der Vollständigkeit halber erwähnt werden.
Nein, der momentane Tabellendritte der B-Klasse Südpfalz Ost, der mit Siegen in 2 nachzuholenden Spielen den Platz der Sonne erobern könnte, war taktisch und mental optimal auf den Gegner eingestellt. Auf dem gut präparierten Hartplatz ließ man den vermeintlichen Favoriten überhaupt nicht ins Spiel kommen und bestätigte damit den vor der Partie außerordentlich optimistisch auftretenden Viktoria Trainer, Tom Braun, der selbstbewusst seine eigene Truppe in der Favoritenrolle sah!

Spielleiter Ronny Berdel (Neupotz) analysiert die torlose 1. Halbzeit wie folgt: „Das Chancenverhältnis beläuft sich auf 3:1, wobei man sagen muss, dass bis jetzt noch keine echte hochkarätige Torchance dabei war. Bisher war es ein weitgehend ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für uns.“
Für die 2. Halbzeit wagte er die Prognose, dass wer das erste Tor machen würde, auch gewinnt. Begründet hat er das damit, dass der dann zurück liegende aufmachen müsste und anfällig sein könnte für entsprechende Gegenangriffe oder Konter.

Tja, was soll man sagen, Herr Berdel ist ein Fachmann, denn genauso wie „vorhergesagt“ kam es!
In der 1. Halbzeit schon war es sicherlich ein gutes Spiel mit vielen sinnvollen Spielzügen und dem nötigen Einsatz, aber in der 2. Halbzeit wurde es mit zunehmender Spielzeit ein Pokalspiel, wie man es sich nur wünschen kann. Zunächst hatte Rheinzabern die Gelegenheit in Führung zu gehen. Einen prima Abschluss von Lukas Appelshäuser in der 48. Minute fischte der sehr sicher wirkende Philipp Hoffmeister aus dem Winkel.
Quasi im Gegenzug inszenierte Neupotz einen schönen Angriff über die linke Außenbahn; die Flanke von Dominik Heid konnte Luca Braun in der Mitte, trotz mehrerer ihn umringender Abwehrspieler aus kurzer Distanz eindrücken. Das war die von Berdel erhoffte 1:0 Führung, in der 50. Minute. Nur 4 Minuten später war es wieder eine Hereingabe von Heid, die die Partie (vor-)entschied. Nikolas Fischer fälschte den Ball unhaltbar für seinen Torhüter Jonas Ohmer ins eigene Netz ab, 2:0.

In der 62. hätte Luca Braun den Sack endgültig zu machen können, aber er scheiterte mit seiner unplatzierten Abnahme aus 3m an Keeper Ohmer. Rein ergebnistechnisch war somit eine knappe halbe Stunde vor dem Spielende eigentlich noch nichts entschieden. Rheinzabern brauchte dringend und baldigst einen Treffer, um wieder bei der Musik zu sein. Dafür musste allerdings ein vom famos leitenden Unparteiischen, Herbert Freitag, verhängter Foulelfmeter her. Lucas Pfau verwandelte diesen in der 82. Minute zum 1:2 Anschluss.
Zu mehr reichte es für Gäste aus dem Nachbarort nicht. Neupotz ließ in den restlichen 8+2 Minuten nichts mehr anbrennen und siegte verdient.

Als erster feststehender Halbfinalist kann man sich nun die restlichen Viertelfinalspiele in Ruhe anschauen und sich auf den möglichen Gegner freuen. Einer davon ergibt sich aus der reizvollen Partie des Phönix Bellheim gegen TuS Frankweiler/​Gleisweiler/​Siebeldingen am Mittwoch, dem 21. Februar 2018, um 19:00 Uhr.

Foto: Viktoria-Trainer Tom Braun zeigt die Richtung an – nach vorne

TESTSPIEL >>> FV Dudenhofen II – FSV Freimersheim

TESTSPIEL >>> FV Dudenhofen II – FSV Freimersheim 0:6 (0:2)

Zur Halbzeit hatten Markus Waldschmitt (9. Minute) und Joshua Moos (18., Abstauber nach Johannes Becker Schuss) den Favoriten 2:0 in Führung geschossen.
In der 2. Halbzeit verdoppelten die Pita-Schützlinge die Ausbeute zum 6:0 Endstand.

Foto: Freimersheim lief mit Neuzugang Johannes Becker auf, der in der Winterpause vom Oberligisten TuS Mechtersheim gekommen war. Rechts dahinter sein Bruder Maximilian.

Testspiel >>> TSV Lingenfeld – ASV Schwegenheim

Testspiel >>> TSV Lingenfeld – ASV Schwegenheim 8:1 (3:0)

Auf dem gut bespielbaren Hartplatz am Hirschgraben lag Lingenfeld zur Halbzeit mit 3:0 vorne. Florian Gaschott (5. Minute), Lukas Schimpf (21.) und erneut Gaschott (30.) hatten die viel zu niedrige Führung heraus geschossen. Allein Mitte der 1. Halbzeit verbuchte der TSV innerhalb von 5 Minuten drei Alutreffer. Weitere Chancen wurden gegen die recht defensiv eingestellten Gäste knapp vergeben.
Nach der Pause gelang Jan Büber der aufgrund der fairen und engagierten Spielweise verdiente Ehrentreffer. Dann war aber wieder Lingenfeld dran und schraubte das Ergebnis in der letzten halben Stunde auf ein standesgemäßes 8:1 hoch.

Foto: Giselher weiht seine neue Fahne ein!

Testspiel >>> Phönix Bellheim – Viktoria Herxheim

Testspiel >>> Phönix Bellheim – Viktoria Herxheim 1:2 (0:1)

In einer trotz des Testspielcharakters intensiven Partie auf dem Bellheimer Kunstrasens, ging Herxheim in der 37. Minute nach einem Freistoß durch den Kopfball von Marcel Meinzer mit 1:0 in Führung. In der 2. Halbzeit glich Michael Mamaev zum 1:1 (57.) aus, ehe ein Eigentor in der 76. die Bellheimer Niederlage besiegelte.

Foto: Am Rande des Spielfeldes wurde ein komplettes Schwein gegrillt, das nach mehrstündiger „Garzeit“ verzehrt werden konnte

Finnischer Nationalspieler in Rülzheim

Der Cousin von Patrick Brechtel, Jesper Brechtel (24) wechselt vom badischen Oberligisten SV Spielberg zum SV Rülzheim. Brechtel, der in der finnischen U19-Nationalmannschaft zum Einsatz kam und vor Spielberg unter anderem für Hauenstein gegen das Leder trat, ist sofort spielberechtigt und wird für den Landesligisten im Mittelfeld Akzente setzen.
Die Aussage eines Rülzheimer Verantwortlichen von Anfang Januar, dass der Aufstieg nicht mehr das primäre Ziel sei, sollte man nach der Verpflichtung eines Ex-Regionalligastürmers (Nenning), eines Oberliga-Torwarts (Yalcin) und nun eines Ex-KSC-Profis ins Reich des Understatements verweisen können.

Foto: Jesper Brechtel, Anfang Januar 2017 im Trikot des SC Hauenstein beim Testspiel in Zeiskam gegen den TB Jahn