Verbandsliga: Jahn Zeiskam – LSC

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – LSC 3:4 (1:1)

Tore: 1:0 Pascal Thiede (8.), 1:1 Prince Jubin (43.), 1:2 Mikail Terzi (63.), 1:3 Julien Jubin (68.), 2:3 Eric Biedenbach (85.), 3:3 Domenico Bottaccio (90.), 3:4 Julien Jubin (90.+2)

Schon in der 6. Minute musste Steffen Hess eine Glanzreaktion auf den Rasen bringen, um gegen den Abschluss von Prince Jubin den frühen Rückstand zu verhindern. Quasi im Gegenzug gelang Zeiskam das 1:0. Kadir Seker ging rechts im Sprint durch, flankte fast von der Grundlinie wunderschön nach innen, wo Pascal Thiede am langen Pfosten unbedrängt einköpfen konnte. Ein klasse Konter, konsequent und erfolgreich durchgezogen.

In der Folge bestimmten die Gäste durch feines Offensivspiel das Geschehen und der Ausgleich in der 43. Minute war hoch verdient. Nach einem langen Pass war Prince Jubin plötzlich in der Zeiskamer Hälfte alleine auf weiter Flur und überlupfte den ihm entegegen kommenden Hess mit viel Gefühl, 1:1. Damit ging es in die Pause.

Foto: Super Reaktion von Steffen Hess gegen den Abschluss aus kurzer Distanz von Prince Jubin (verdeckt)

Recht kurios war das Tor zum 1:2 für den LSC in der 63. Minute. Fast von der Eckfahne traf Mikail Terzi in den langen Winkel. Was als Flanke gedacht war, mutierte zu einem für Zeiskam überraschenden Einschlag. Als Julien Jubin in der 68. das 1:3 gelang, schien der Auswärtssieg gesichert. Allerdings hatte man nicht mit der Zeiskamer Kampfkraft gerechnet. Die wütenden Angriffe mündeten in der 85. Minute zum 2:3 Anschluss. Eine gute flache Hereingabe von Fabian König konnte Eric Biedenbach einschieben.

Und als dann Domenico Bottaccio in der 90. aus 18m per Flachschuss ins Eck traf, sah es aus als wäre die Punkteteilung in der letzten Sekunde erreicht. Aber in der 2. von 3 berechtigten Nachspielminuten gelang Julien Jubin der Treffer zum – so bitter es aufgrund des späten Zeitpunktes für Zeiskam auch sein mag – insgesamt verdienten 4:3 Auswärtserfolg.

Foto: Was die beiden Jubins, hier Julien Jubin verfolgt von Noel Rapp, offensiv ablieferten war eine regelrechte Augenweide. Dass der LSC ein famoses Spiel auf den Platz zauberte, anerkannten fairerweise auch einige Zeiskam-affinen Zuschauer

Die 275 Zuschauer sahen an der Sauheide ein gutes und sehr unterhaltsames Verbandsligaspiel und phasenweise ein regelrechtes Offensivspektakel, vor allem vom Ludwigshafener SC. Zeiskam offenbarte teilweise spielerische Defizite, die zu Beginn und vor allem in der grandiosen Schlussphase durch Einsatz und Kampf ausgeglichen wurden.
Unabhängig vom Endergebnis muss man beiden Mannschaften ein Lob zollen und danken für unterhaltsame 90 (+3) Minuten.

Foto: Verständlich der Jubel nach dem 2:2 in der 90. – ein Punkt schien gerettet nach einem Zweitorerückstand

Foto: Am Ende jubelten nur die LSC`ler

Fair Play?

Fair-Play in der 3. Liga

Als ein Spieler des Gegners (Jena) sich „verletzt“ am Boden wälzt, stoppt ein Meppener den Ball, den ihm wiederum ein Jenaer abnimmt und ein Tor, den Treffer zum 1:2 Anschluss, erzielt.
Man muss nicht unbedingt ein Freund von den ständigen „Ball ins Aus Aktionen“ sein, aber die Rücksichtnahme des Gegners dermaßen auszunutzen, ist mindestens fragwürdig, wenn auch nicht regelwidrig.

Die Story etwas ausführlicher

Oberliga: FV Dudenhofen – FCK II

Oberliga: FV Dudenhofen – FCK II 1:4 (0:1)

Vor 810 Zuschauern hielt FVD-Keeper Marcel Johann mit einigen guten Taten die Niederlage in Grenzen.
Dudenhofen war mit dem allerletzten Aufgebot angetreten, insofern war das 0:1 zur Pause erträglich. Mit dem 0:2 in der 55. schien eine Vorentscheidung gefallen.
Maurice Hafner ließ mit seinem 1:2 Anschlusstreffer in der 71. die Hoffnungen auf wenigstens einen Punkt keimen. Aber der FCK zog das Tempo an und konterte Dudenhofen in der 82. zum 1:3 aus. Das 1:4 in der 90., kurz vor Schluss hatte lediglich „kosmetischen Charakter“.

Foto: FCK-Fans machten 90 Minuten ordentlich Stimmung…

Dudenhofen hatte mit zwei Distanzschüssen und einer nicht zu Ende gebrachten Kombi zwischen Schafhaupt und Scharfenberger in der 1. Halbzeit gute, torgefährliche Offensivaktionen. In der zweiten war neben dem Hafner-Tor, die Kombination in der 66. Minute des eingewechselten Rouven Hook mit Julian Scharfenberger, der super freigespielt am Torwart des FCK, Matheo Raab, scheiterte, das stürmische Highlight.
In der 79. parierte Marcel Johann einen Foulelfmeter von Christian Kühlwetter.

Foto: Maurice Hafner trifft hier zum zwischenzeitlichen 1:2

Der Sieg für die Gäste, die lautstark von den aus Sandhausen zugereisten Fans unterstützt wurden, geht natürlich, auch in der Höhe voll in Ordnung. Eine realistische Chance auf einen Punktgewinn hatte Dudenhofen nicht wirklich. Der „kleine FCK“ war in allen Belangen den Dudenhofenern überlegen.
Der gastgebenden Rumpftruppe muss man ein Kompliment zollen für den Kampf und Einsatzwillen und für das Tor, das die Sache ein klein wenig erträglicher machte. Aber so richtig Spaß macht das nicht, wenn gut eine halbe Stammmmannschaft (Firas Zein, Rami Zein, Tim Bauer, Kevin Hoffmann, Andi Lange, Tolga Barin, Soleiman Rostamzada, Christopher Koch, Daniel Roller, sowie Timo Enzenhofer grippegeschwächt nicht topfit) nicht einsetzbar ist und es im Endeffekt nur um die Höhe der Niederlage geht.

Tore: 0:1 David Tomic (40.), 0:2 Dylan Esmel (55.), 1:2 Maurice Hafner (71.), 1:3 ET (82.), 1:4 Nicklas Shipnoski (90.)

Bilder vom Spiel folgen

Landesliga: SV Rülzheim – TSV Gau-Odernheim

Landesliga: SV Rülzheim – TSV Gau-Odernheim 1:0 (0:0)

Durch ein Tor von Paul Stock aus der 52. Minute bezwingt Rülzheim den bärenstarken Gast aus Gau-Odernheim.
Damit sind die Rülzheimer, nach zuletzt drei Niederlagen in Folge, mit ihrem neunen Trainergespann, Patrick Brechtel und Co Marc Socher, wieder in der Erfolgsspur!? Der knappe, aber verdiente Sieg muss nun bestätigt werden. Dazu hat man am Sonntag, dem 24.09.2017 die Gelegenheit schlechthin, wenn mit dem TuS Marienborn, der momentane Tabellendritte im Peter-Becht-Stadion gastiert.

Zeitgleich empfängt Herxheim den aktuellen Spitzenreiter, Phönix Schifferstadt – natürlich auch ein absolutes Spitzenspiel. „Glückwunsch“ (an wen auch immer) zu dieser Terminplanung!

Foto: Siegtorschütze Paul Stock

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Breaking News – SV Rülzheim

Landesliga-Top-Meisterschaftsfavorit SV Rülzheim hat nach zuletzt drei in Folge verlorenen Spielen Trainer Marco Weißgerber freigestellt.
Patrick Brechtel und Marc Socher übernehmen imterimsmäßig.

Meldung des SV Rülzheim anzeigen

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Foto: Die von Marco Weißgerber (hier beim Testspiel in Freimersheim) vorgegebene Richtung stimmte wohl nicht mehr – drei verlorene Partien waren zuviel.

Bezirksliga: FV Berghausen – TuS Knittelsheim

Bezirksliga: FV Berghausen – TuS Knittelsheim 2:2 (1:0)

Am Ende einer klasse Bezirksligapartie stand vor 350 Zuschauern eine gerechte Punkteteilung zu Buche.

Zu Beginn war Berghausen dominant und ging in der 27. Minute durch Mehmet Kus, der die Konfusion in der TuS-Abwehr ausnutzte, mit 1:0 in Führung.
Aus spitzem Winkel überwand Luca Pezzetta in der 47. Minute FVB-Keeper Kevin Serr zum 1:1. Zum 1:2 lieferte Pezzetta in der 59. die Vorlage, Gracjan Trzmiel musste nur noch einschieben. Patrick Richter, auch gut positioniert, hatte die Hereingabe clever zu Trzmiel durchgelassen. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung verdient, weil Knittelsheim sich in das Spiel rein gearbeitet hatte und die Gastgeber mächtig unter Druck setzte.

Foto: Das 1:0 durch Mehmet Kus

Mit einer Energie-Einzelleistung vermied Spielertrainer Sven Fischer in der 63. die Niederlage. Nach seinem „Tanz“ durch die gegnerische Abwehr knallte er die Kugel unhaltbar zum 2:2 unter die Latte. Den Sieg auf dem Kopf hatte der eingewechselte Sören Skalitz in der 2. Minute der Nachspielzeit. Vollkommen frei und unbedrängt erwischte er die Flanke nicht voll und zielte vorbei.

Foto: Rassige Duelle lieferten sich Patrick Richter (TuS Knittelsheim) und Khodor Tabbouche (FV Berghausen)

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A-Junioren Regionalliga: FC Speyer – SV Gonsenheim

A-Junioren Regionalliga: FC Speyer – SV Gonsenheim 0:3 (0:3)

Ein Doppelschlag und der zeitige Nachschlag entschieden die Partie früh.

In der 16. köpfte Levi Mukamba zum 0:1 ein und 1 Minute später erhöhte Joscha Marzi auf 0:2. Den entscheidenden Treffer lieferte wieder Mukamba mit einem schönen, wenn auch haltbaren Bogenschuss von rechts außen in den langen Winkel – 0:3 in der 25. Minute.
Diesem Rückstand rannte Speyer hinterher, scheiterte spätestens am guten Gäste-Keeper Felix Polenz und war letztendlich chancenlos.

Foto: Da fliegt der Kopfball von Levi Mukumba (Nr. 7) ins Netz zum 1:0 für Gonsenheim

A-Klasse: SV Rülzheim II – Phönix Bellheim

A-Klasse: SV Rülzheim II – Phönix Bellheim 1:4 (1:2)

In der 11. Minute ging der Gast aus Bellheim zum erstenmal in Führung. Aus 20m zog Adnan El-Dor ab und traf in den linken Winkel, 0:1. Es dauerte bis zur 30. Minute ehe die Bemühungen Rülzheims Erfolg zeitigten. Nach einem schönen Spielzug gelang Vitor Meshki das 1:1. Die Freude währte nur 3 Minuten, bis eben Peter Kellerhals zum Freistoß antrat und aus knapp 40m Torentfernung, mit ein wenig Unterstützung des günstig wehenden Windes, die Kugel unhaltbar im rechten Winkel versenkte. Ein wunderschöner Treffer, bei dem Können und das nötige Quäntchen Glück zusammen kamen.
Die große Chance zurück zu kommen, sprich erneut auszugleichen, hatte Dennis Faust in der 41., er traf jedoch nur die Latte.

DIe 2. Halbzeit gestaltete sich im Prinzip wie die erste. Rülzheim spielte ansehnlich von hinten raus, baute wirklich gut auf, bis etwa zum Bellheimer 16er, dann war Ende Gelände. DER echte Mittelstürmer, der Knipser fehlte; fast möchte man sagen, der urlaubende Danny Albrecht wurde arg vermisst. Zudem verteidigte Bellheim nicht schlecht und schaltete vor allem bei Bedarf ganz schnell um nach vorne. So auch in der 51. als ein schneller Gegenzug zum 1:3 durch Peter Kellerhals führte. Mit dem 1:4 in der 76. durch den eingewechselten Florian Wernecke war der Dreier für den Ortsnachbarn eingetütet.

Das Spiel und dann das Endergebnis sind schon etwas bitter für Rülzheim. Man war keinesfalls 3 Tore schlechter, genau genommen, war der SVR spielerisch sogar das bessere Team (abgesehen von den Aktionen in vorderster Spitze). Aber die Effektivität, der größere Siegeswille und somit die Tore waren auf Seite des Phönix – und deshalb war es ein verdienter Sieg.

⇓ Bericht Phönix Bellheim lesen

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Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim 0:4 (0:1)

Bamm, die nächste Klatsche für den Titelfavoriten.
Nach dem 0:4 in Herxheim und der 1:2 Pokalniederlage in Altleiningen, war dies die dritte Niederlage in Folge innerhalb einer Woche!

Zur Halbzeit stand es „nur“ 1:0 für die Gäste aus Geinsheim. Wäre es ein 3:0 oder 4:1 gewesen, kein Problem, die Möglichkeiten dazu, u.a. ein Pfostentreffer, waren da. So aber konnte Pascal Nebel lediglich einen krassen Ballverlust am eigenen 16er von Martin Kramer in der 26. Minute zu der da schon verdienten Führung nutzen.

0:1 und noch 45 Minuten zu spielen, sowas ist machbar, sprich daraus kann man mit entsprechendem Einsatz, Kampf und Willen noch einen Sieg machen. Es kam gaaaanz anders; über den SV Rülzheim fegte die Geinsheimer „Holzhackertruppe“ hinweg wie Hurrikan Irma über die Karibik. Pascal Nebel (48.), Christoph Appel (66.) und Julian Pfeifer (89.) machten mit ihren Toren das Debakel für die Lilanen perfekt.

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