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Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Idar-Oberstein

Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Idar-Oberstein 3:2 (3:1)

In einer gutklassigen und spannenden Partie vor 153 Zuschauern siegte Mechtersheim verdient, behauptet sich weiter in der absoluten Spitzengruppe und stürzt den Gegner in Abstiegsbedrängnis.

Bildergalerie vom Spiel folgt

Fotos: Doppelschlag Teil 1 – 10. Minute: Anstatt aus guter Position selbst abzuschließen, passt Kazuaki Nishinaka uneigennützig quer und findet links Lukas Metz, der zum 1:0 einschieben kann

Fotos: Doppelschlag Teil 2 – 11. Minute: Salvatore Saito inszeniert einen schnellen Vorstoß über die linke Seite und schließt selbst zum 2:0 ab

Foto: Nach guten ersten 10 Minuten lag der Gast aus Idar-Oberstein plötzlich mit 0:2 hinten, schlug aber in der 20. Minute zurück. Stanislaw Gonscharik gelang der Anschluss, weil die TuS-Abwehr in diesem Moment ein wenig nachlässig agierte. Keine Chance für den fehlerfreien Peter Klug.

Foto: In der 27. Minute erhöhte Georg Ester aus 6m Torentfernung auf 3:1. Wenige Minuten zuvor zwang Ester mit seinem gefährlichen Kopfball Idars Keeper Andreas Forster zu einer Glanzparade. In den letzten 15 Minuten der 1. Halbzeit passierte nichts mehr Wesentliches. Mit der hoch verdienten Zweitoreführung ging es in die Pause.

In der 2. Halbzeit versäumte es der TuS die Führung entscheidend auszubauen.
In der 48. traf Lukas Metz von rechts kommend nur den Pfosten im langen Eck.
In der 60. scheiterte Georg Ester mit seinem Abschluss am Außenpfosten
In der 78. entschärfte Forster den guten Abschluss von Lukas Metz, der auf der rechten Offensivseite ein grandioses Spiel ablieferte und mehr als einen Treffer verdient gehabt hätte.

So aber blieb es spannend – erst recht als in der 81. Minute ein Mechtersheimer Freistoß in der eigenen Hälfte verstolpert wurde, beim Gegner landete und Justus Klein TuS-Torwart Peter Klug zum 2:3 überwinden konnte.
Vom Kampfgeist und vom Einsatz her, wäre ein Unentschieden nicht gänzlich unverdient gewesen. Insgesamt war die Idarer-Offensivabteilung aber zu harmlos, um am Ende nochmal echte Torgefahr herauf beschwören zu können. Und so geht der Mechtersheimer Sieg vollauf in Ordnung.

Fotos: 48. Minute – Lukas Metz zieht vom rechten 16er Eck ab und trifft nur den Pfosten

Foto: 60. Minute – Georg Ester trifft nur den Außenpfosten

Foto: 78. Minute – Glanzparade von Andreas Forster gegen den Schuss von Lukas Metz

Foto: Man Of The Match bei einer guten bis sehr guten Mannschaftsleistung soll Lukas Metz sein, der mit seiner Agilität und Spritzigkeit imponierte und vom Gegner nie zu halten war.

Verbandspokal: FV Dudenhofen – ASV Fußgönheim

Verbandspokal: FV Dudenhofen – ASV Fußgönheim 3:2 (0:2)

Der Pokalwahnsinn hat einen Namen – FV Dudenhofen – und geht weiter…

Nach einem 0:2 Pausenrückstand kämpfte sich Dudenhofen zurück ins Spiel. Mit dem Anschlusstreffer in der 82. Minute von Julian Scharfenberger war die Aufholjagd gestartet und konnte in der 90.+5 Minute erfolgreich beendet werden. Das Tor vom eingewechselten Marius Schafhaupt in der 6. der 7-minütigen Nachspielzeit bedeutete den 3:2 Sieg. Zuvor, in der 94. hatte Scharfenberger einen Freistoß zum 2:2 versenkt.

Foto: Der finale Schuss zum Einzug in die 5. Pokalrunde

Vor fast 300 Zuschauern war der ASV Fußgönheim über eine Stunde lang die Spiel bestimmende Mannschaft. Der Gast führte völlig verdient 2:0. Das 0:1 in der 36. Minute gelang Meridon Haxhija. Nach einem gefährlichen Freistoß, den Malcolm Little parierte, versenkte er den Nachschuss aus spitzem Winkel. Nur 4 Minuten später (40.) erhöhte Steffen Euler per direktem Freistoß auf 0:2.

Fußgönheims Problem war, dass man es versäumte aus weiteren guten Torchancen weitere Treffer zu erzielen. Schon vor der Führung wären Erfolge möglich gewesen und danach hätte man mit einem 0:3 den Sack zu machen können. Die einzige Dudenhofener Gelegenheit der 1. Halbzeit hatte Julian Scharfenberger mit seinem Abschluss in der 21. Minute, den Marvin Gebhard per Fußreflex bereinigen konnte.

Nach dem Anschluss in der 82. war der FVD am Drücker, der ASV stand ab da massiv unter Druck und quittierte in der 88. einen Platzverweis – Gelb-Rot für Kevin Takpara. Von einem nicht gegebenen Tor in der 89. Minute – ob wegen Abseits oder Foul war für mich nicht erkennbar – ließen sich die Gelb-Schwarzen nicht beeindrucken.

Und dann kam die Nachspielzeit, die mit 7 Minuten großzügig bemessen erscheint, aber der Tatsache geschuldet war, dass zu Beginn der 2. Halbzeit bei einem Klärungsversuch eine Zuschauerin voll im Gesicht getroffen wurde und behandelt werden musste. Dies und weitere kleinere Unterbrechungen führten zu der langen Extrazeit, die der FVD optimal zu nutzen wusste.

Die von Gästetrainer Fisnik Myftari in der Pressekonferenz geäußerte Schiedsrichterkritik war nicht wirklich nachvollziehbar. Schiri Patrick Simon machte, wie auch von Christian Schultz bestätigt, keinen entscheidenden Fehler. Aus meiner Sicht machte er im Prinzip alles richtig, war keinesfalls ein Heimschiedsrichter. Dass er am Ende der Partie von der permanenten lautstarken Schelte seitens der Gäste möglicherweise genervt war, mag sein und wäre verständlich.

Foto: Julian Scharfenberger besorgte den Anschluss und den Ausgleich

Video: Statement von Fisnik Miftari (ASV Fußgönheim)


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Video: Statement von Christian Schultz (FV Dudenhofen)


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Bezirksliga: TuS Knittelsheim – Südwest Ludwigshafen

Bezirksliga: TuS Knittelsheim – Südwest Ludwigshafen 0:3 (0:1)

JETZT MIT BILDERGALERIE!

Aufstiegsaspirant Südwest Ludwigshafen war für den TuS eine Nummer zu groß und siegte ungefährdet, auch in der Höhe verdient.

Fotos: 0:1 durch „Man Of The Match“ Jawad Zein – 2 Tore und ein Freistoß, der zum dritten Tor führte

Knittelsheims Torwart, Joel Pereira hielt mit guten Paraden vor allem in der 1. Halbzeit den Rückstand in Grenzen. Lediglich beim Abschluss von Jawad Zein in der 10. Minute war er machtlos. Die gefährlichste Aktion der Einheimischen war ein Freistoß, der den Querbalken touchierte – insgesamt war das und die Chaqnce in der 2. Halbzeit einfach zu wenig.

Ab der 53. Minute war Knittelsheim in Unterzahl; Friedrich Kunstmann musste wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot quittieren. Die Gäste waren schon vor dem Platzverweis überlegen und blieben es auch danach. An der grundlegenden Ausrichtung der Partie änderte sich also nichts. Immerhin versuchte der TuS weiterhin dagegen zu halten und hatte eine Torchance durch Patrick Richter, dessen Abschluss jedoch zu schwach geriet – der Ball kullerte Frederik Tilger-Kuhn in die Arme.

Mit dem klasse Freistoß von Jawad Zein, der die Kugel von links außen mit rechts in den langen Winkel schlenzte, war das Spiel entschieden. 0:2 in der 72. Minute.
Im Anschluss an einen Zein-Freistoß gelang Alexander Völkl der 0:3 Endstand.
Ohne Nachspielzeit zu verhängen, erlöste der ruhig und sachlich leitende Schiri Manuel Frech die Knittelsheimer von dieser unlösbaren Aufgabe gegen den Mitfavoriten um die Meisterschaft.

Foto: Keine Chance für Pereira; der Freistoß von Jawad Zein (verdeckt) fast von der Auslinie fliegt in den langen Winkel, 0:2

Foto: Nach dem 0:3 durch Alexander Völkl (Nr. 33) wird dieser vom „offiziellen“ Torschützen, Dominik Brust (Nr. 23) beglückwünscht

Bezirksliga: FC Lustadt – ESV Ludwigshafen

Bezirksliga: FC Lustadt – ESV Ludwigshafen 1:3 (1:1)

Bilder vom Spiel folgen

Das hatte sich der FCL aber ganz anders vorgestellt; eine Heimniederlage gegen den Aufsteiger war nicht eingeplant.

Am Ende war der Sieg der Gäste verdient, hätte Marius Chirieac eine seiner frühen Großchancen nutzen können, wäre es recht wahrscheinlich anders gekommen.
In der 5. Minute kam Chirieac nach einer Ecke aus dem Hinterhalt zum Abschluss; der war gut, aber nicht gut genug, um den großartig zum nächsten Eckball parierenden Peter Provo im ESV-Kasten zu überwinden. Auch bei dieser Ecke war es Chirieac, der zum Schuss kam, diesmal wurde die Kugel von einem Abwehrspieler von der Linie befördert. Das hätte jeweils die Führung für Lustadt sein können und hätte für positive Stimmung gesorgt.

So aber blieb es zunächst torlos; bis in der 17. Minute Hasan Yüceer mit einem Pass in die Schnittstelle steil geschickt wurde und von halbrechts ins lange Eck einschoss – plötzlich und eher unerwartet stand es 0:1. Der Gegentreffer bedeutete schon einen kleinen Bruch im Spiel der Orange-behosten. Immerhin kämpfte man sich wieder rein in die Partie und glich in der 26. Minute aus; Luca Werling gelang das zu dem Zeitpunkt verdiente 1:1.
Danach allerdings entglitt das Spiel beiden Teams und bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Pascal Rastetter war es eine sehr zerfahrene und unansehnliche Angelegenheit.

Foto: Das vorentscheidende 1:2

Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich an der mäßigen Qualität nicht viel. In der 67. konnte sich Provo erneut auszeichnen, als er einen Eckball per Reflex von der Linie kratzte. Im Ansinnen nicht nur einen sondern drei Punkte daheim zu behalten, stürmte Lustadt vehement, allerdings weitestgehend harmlos drauf los. Dies hatte zur Folge, dass man hoch stand und den beiden schnellen Stürmern des ESV (Yüceer und Kevin Müller) Raum und Platz anbot.

Einen Freistoß von links außen konnte der am langen Pfosten ungedeckt stehende Kevin Müller in der 73. Minute aus kürzester Distanz zum 1:2 einschieben. Mit dem 1:3 durch Yüceer in der 80. Minute, der eine weitere Unkonzentriertheit in der Defensive des FC eiskalt zu nutzen wusste, war die Partie entschieden, auch wenn die Glaser-Elf weiterhin alles versuchte um zum Torerfolg zu kommen. Das war aber auch jetzt alles viel zu ungenau, das ganze Bemühen hatte bei der inzwischen mit dem entsprechenden Selbstvertrauen agierenden Abwehrabteilung der Gäste keine ernsthafte Erfolgsaussichten, so dass man eine nicht einkalkulierte Heimniederlage quittieren musste.

Foto: Lustadt am Boden – der ESV feiert

Kreispokal: SV Dammheim – VTG Queichhambach

Kreispokal: SV Dammheim – VTG Queichhambach 0:4 (0:0)

Das war einfach zu gut – die 80 Zuschauer in Dammheim haben den kommenden Pokalsieger und Meister der A-Klasse Südpfalz gesehen.

Der gastgebende SV Dammheim machte fast eine Stunde lang alles richtig, hielt den haushohen Favoriten aus der A-Klasse (5 Spiele, 5 Siege, 22:0 Tore!) in Schach und gewährte diesem 56 Minuten lang keine Torchance – verbuchte den ersten echten eigenen Torschuss allerdings auch erst in der 78. Minute. Maximilian Arnolds Schuss war stramm, flog aber am Pfosten vorbei ins Aus.

Mit einem lupenreinen Hattrick erlegte Christian Schumacher den B-Klassisten quasi im Alleingang. „Alleingang“ natürlich nur, was die Torausbeute anbelangt. Zunächst, in der 56. Minute profitierte er von einer exakt getimten Flanke von Sascha Hübl. Der Kopfball war dann zu platziert, als dass ihn der gute Daniel Becker hätte erreichen können, 0:1.

Die Hereingabe von Max Wilhelm in der 67. Minute veredelte Schumacher zur Abwechslung mit dem Fuß, 0:2. Dass er es auch aus der Distanz kann, bewies der bis dahin doppelte Torschütze mit dem 0:3 in der 70. Minute, als er aus 20m flach ins Eck traf.

Spätestens jetzt war der Sieg für die Gäste in trockenen Tüchern. Im Sinne der eigenen Fans mühte sich die Welzel-Elf engagiert um den Ehrentreffer, der ihr aber trotz einiger guter Offensivaktionen in der Schlussphase verwehrt blieb. Im Gegenteil, man musste noch das 0:4 (83.) hin nehmen. Nach einer Ecke kam weit außen Jan Wachter an den Ball, zog ab und traf durch die Komplettversammlung im 16er hindurch ins Netz.

Der Sieg für Queichhambach war selbstverständlich klar verdient und am Ende standesgemäß. Dammheim kämpfte und spielte bravourös, musste sich aber der individuellen Klasse und dem mit zunehmender Spielzeit steigenden Druck des Gegners beugen. Schiedsrichter Stefan Kopf hatte keine Mühe mit der bemerkenswert fairen Partie.

Bilder vom Spiel folgen

Foto: Sascha Hübl im Vorwärtsgang – dem extremen Tempofußball Queichhambachs hielt Dammheim fast eine Stunde lang stand

4. Runde Verbandspokal

Die für uns interessanten Paarungen des Verbandspokals

Gau-Odernheim – Mechtersheim
Herxheim – Pirmasens
Rülzheim – Arminia Ludwigshafen am 25.09.2018, 19:30 Uhr
Dudenhofen – Fußgönheim
Idar-Oberstein – FCK
Hüffelsheim – Speyer

Landesliga: SV Geinsheim – Phönix Schifferstadt

Landesliga: SV Geinsheim – Phönix Schifferstadt 2:3 (1:2)

In der letzten Minute köpfte Dana Kader seinen Phönix zum Sieg.

Tore: 0:1 ET (15.), 0:2 David Höll (26.), 1:2 Fabijan Alois Theobald (35.), 2:2 Julian Herrmann (78.), 2:3 Dana Kader (90.+1)

Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier

Oberliga: TuS Mechtersheim – Eintracht Trier 3:1 (2:0)

Vor 402 Zuschauern und nach einer furiosen und bärenstarken 1. Halbzeit führte Mechtersheim hoch verdient mit 2:0. Georg Ester hatte in der 18. Minute nach einem Angriff über rechts und schnellen Zuspielen über 3-4 Stationen aus 5m zum 1:0 einnetzen können. Eric Veth erhöhte 5 Minuten später (23.) als er sich vorm 16er gegen mehrere Gegenspieler durchsetzte auf 2:0.

Gegen total enttäuschende und hoffnungslos überforderte Gäste aus Trier hätte Lukas Metz in der 26. gar auf 3:0 hoch stellen können, sein Schuss von halbrechts wurde von Keeper Denis Wieszolek entschärft.

Fotos: Georg Ester aus 5m zum 1:0

Fotos: Eric Veth trifft nach feiner Einzelaktion aus 16m zum 2:0

Fotos: Der Abschluss von Lukas Metz und die Parade vom Trierer Torwart

In der 2. Halbzeit schien es so als würde die „TuS-Partie“ weiter gehen. Aber nach ein paar Minuten schaltete die Schmitt-Elf in einen Verwaltungsmodus, tat gegen harmlose Gäste nicht mehr als nötig, um den Vorsprung zu halten. Dadurch kam Trier in den Genuss sich eine optische Überlegenheit zu erarbeiten und hatte deutlich mehr Ballbesitz als die Gastgeber. Das alles jedoch ohne Peter Klug im Kasten der Blauen auch nur ansatzweise in Verlegenheit zu bringen.

Erst in der Nachspielzeit (90.+2) brachte die Eintracht die Kugel im Netz unter; 2:1 Anschluss durch den eingewechselten Luca Sasso-Sant.
Um punktemäßig was reißen zu können, war das natürlich zu spät. Und Mechtersheim antworte sogar noch umgehend, als der ebenfalls eingewechselte Steffen Burnikel einen Konter mit dem 3:1 Endstand veredelte.

Foto: Schon kurz nach seiner Einwechslung in der 88. Minute hätte Steffen Burnikel das entscheidende 3:0 erzielen können. Der Schuss war aber noch nicht platziert genug, um Denis Wieszolek zu überwinden

Fotos: Der Trierer Anschlusstreffer wurde gleich wieder relativiert, als Burnikel im Gegenzug auf 3:1 stellte

Gegen insgesamt chancenlose Gäste aus Trier lieferte der TuS eine klasse 1. Halbzeit ab und machte danach bis zum Schlusspfiff alles richtig, um einen ungefährdeten 3:1 Sieg einzufahren. Die gute Leistung wurde mit dem Platz an der Sonne, sprich der Tabellenführung belohnt.

Bilder vom Spiel folgen

Verbandspokal: TSG Jockgrim – SV Rülzheim

Verbandspokal: TSG Jockgrim – SV Rülzheim 1:2 (0:2)

Tore: 0:1 Rexhep Mustafa (28.), 0:2 Andelo Srzentic (36.), 1:2 Jan Össwein (64.)
Bes. Vork.: Gelb-Rot Marc Staiger (71.), Rot Rexhep Mustafa (72.)
Zuschauer: 350

Foto: Nach einem schnell vorgetragenen Angriff kommt Rexhep Mustafa 16 Meter vorm Tor an den Ball und trifft mit einem Flachschuss ins Tor zur 0:1 Gästeführung

Foto: Der Kopfball von Andelo Srzentic zum 0:2 nach dem genialem Freistoß von Patrick Brechtel

Foto: Jan Össwein köpft den 1:2 Anschlusstreffer, der die Partie nochmal öffnete und richtig spannend machte

Fotos: Die beiden Großchancen (76., 85.) für den eingewechselten Malik Krubally. Zumindest ein Tor zum Erreichen der Verlängerung wäre für Jockgrim verdient gewesen. Einmal verpasste er die Flanke knapp, später hob er die Kugel über Torhüter und auch Querlatte hinweg ins Aus.

Foto: Eine weitere Großchance für Jockgrim war der wuchtige Freistoß von Nico Pfrengle (82.), den Kadir Yalcin nur mit viel Mühe abwehren konnte.

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FV Dudenhofen

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FV Dudenhofen 1:3 (1:1)

Intensives Derby mit verdientem Sieg des von vorn herein klar favorisierten Oberligaabsteigers.

Dudenhofen ging in der 9. Minute durch Tolga Barin in Führung. Im 16er angespielt zögerte er nicht konnte aus der Drehung Steffen Hess zum 0:1 überwinden. Nur 2 Minuten später (11.) egalisierte Christian Liginger mit seinem Sturmlauf über die linke Seite und dem cleveren Abschluss, 1:1.

4 Minuten nach der Pause nutzte Julian Scharfenberger einen Zeiskamer Ballverlust in deren Hälfte zur erneuten Gästeführung, 1:2. Nach einer Stunde Spielzeit machte Kevin Hoffmann mit dem verwandelten Foulelfmeter (Hess an Koch) zum 1:3 (fast) alles klar.
Spannend hätte es nochmal werden können, wenn Kadir Sekers Abschluss von halbrechts statt im Aus im Netz gelandet wäre. In der 70. Minute war diese Chance vertan, danach lief Zeiskam die Zeit weg und Dudenhofen ließ nichts mehr anbrennen.

Gelegenheit zur Revanche gibt es schon am 12. September 2018 (19:30 Uhr), wenn Zeiskam in der 3. Runde des Verbandspokals in Dudenhofen antreten darf.

Foto: Tolga Barin glänzte nicht nur als Schütze des 0:1 sondern machte auch sonst eine gute Partie

Landesliga: FSV Offenbach – SV Geinsheim

Landesliga: FSV Offenbach – SV Geinsheim 1:2 (1:0)

Die bisher in 3 Spielen ohne Punkt gebliebenen Geinsheimer entführen deren drei aus Offenbach.

Dass die Gäste was bewegen wollten, deutete sich in der 1. Halbzeit an. Der SVG war feldüberlegen und Spiel bestimmend und verbuchte mehrere gute und gefährliche offensive Aktionen. Die beste Einschussgelegenheit hatte Pascal Nebel; von halbrechts beförderte er die Kugel aus dem Lauf heraus dann aber doch recht deutlich über die Querlatte.

Foto: Alex Hayes per Strafstoß zum 1:0

Offenbach startete schwach und steigerte sich nicht gravierend – bis in der 30. Minute ein Gästeakteur wenig clever Jonas Mittenbühler im Strafraum von hinten tackelte und Schiri Marcel Bender keine andere Wahl ließ als auf den Punkt zu zeigen. Alex Hayes kuckte Konrad Siegler aus und versenkte sicher zum 1:0. Mit dieser eher unverdienten Führung ging es in die Pause.

Offenbach kam deutlich aggressiver aus der Kabine, war sichtlich gewillt, die Führung zu bestätigen, sprich auszubauen. Das sah jetzt deutlich besser als in der 1. Halbzeit. Aber mitten in die gute Phase hinein gelang Geinsheim ein Gegenangriff, den Julian Herrmann mit dem Tor zum 1:1 abschloss. Trotz der zwischenzeitlichen Steigerung der Einheimischen war der Ausgleich für den SVG verdient.

Im Anschluss konnte sich keiner der Kontrahenten echte Vorteile heraus spielen. Aber zum Ende hin schien es tatsächlich so zu sein, dass Geinsheim sich nicht mit dem einen Punkt begnügen wolle. So kam es ganz bitter für den FSV, der in der 89. Minute den Treffer zum 1:2 hinnehmen musste. Dass Luca Felix in der Nachspielzeit für eine unpassende Äußerung Richtung Schiedsrichter Rot quittierte, war für diese Partie nicht mehr entscheidend; aber er, der ansonsten ein gutes Spiel machte, wird mindestens im nächsten fehlen.

Foto: Pascal Nebel zieht davon, zieht ab und zieht drüber