A-Klasse: TuS Mechtersheim II – TSG Deidesheim

A-Klasse: TuS Mechtersheim II – TSG Deidesheim 2:4 (2:1)

In einer temporeichen und mit teilweise deftigen Fouls gespickten Partie erzielte Ali Dib das 1:0 schon in der 4. Minute. Einen Freistoß von rechts außen verlängerte er per Kopf ins Netz. In der lange Zeit offenen Partie gelang Nicolai Enzenauer in der 19. mit einem gefühlvollen Heber der 1:1 Ausgleich. Die Halbzeitführung erzielte der für Alexander Mandic (verletzt) eingewechselte Andreas Wihler. Nach einer abgewehrten Ecke zog er aus 28m ab und überlistete TSG-Keeper Michael Lützel, der sich bei dem vor ihm aufspringenden Ball unangenehm verschätzte. 2:1 nach von beiden Teams guten und abwechslungsreichen 45 Minuten – ging in Ordnung.

Foto: Nicolas Mellein fliegt vergebens; er kann das Eigentor zum 2:3 nicht verhindern

Man kann nicht sagen, dass Mechtersheim in der 2. Halbzeit komplett von der Rolle war, aber einiges Wahres ist da schon dran. Den inzwischen spielerisch besseren und teilweise dominanten Gästen um den Ex-Mechtersheimer Danko Boskovic gelang in der 58. Minute durch Dominik Lisson der 2:2 Ausgleich. Ein für den bedauernswerten Nicolas Mellein unhaltbares Eigentor in der 72. zum 2:3 läutete die Niederlage der in schwarz gekleideten Blauen ein. Christian Schubing erhöhte in der 76. auf 2:4 und sicherte damit den Auswärtsdreier für seine Farben.

Foto: „Ich entscheide!“ Chantal Kann

Einige krachende Fouls beeinträchtigten den Spielfluss zeitweise gravierend und forderten Schiedsrichterin Chantal Kann heraus. Mario Seckinger z.B. musste in Folge solch eines Fouls verletzt ausgetauscht werden. Mit etwas Mühe konnten in den jeweiligen Szenen die Akteure und Zuschauer beruhigt werden. Kann beließ es bei gelben Karten, was grade noch so vertretbar war – mit viel gutem Willen.

Am Ende eines zu Beginn guten und zum Schluss härter werdenden A-Klasse-Spiels stand ein gerechtes Ergebnis zu Buche.
Mechtersheim muss, trotz unstreitig vorhandenen Potenzials, aufpassen in den nächsten Wochen nicht weiter abzurutschen und in Abstiegsgefahr zu geraten. Wenn bei Deidesheim weiterhin das kämpferische Element mit dem spielerischen harmoniert, kann man sich dezent Richtung vorderes Tabellendrittel orientieren.

B-Klasse: SV Weingarten – SpVgg Edenkoben

B-Klasse: SV Weingarten – SpVgg Edenkoben 1:1 (0:1)

Zuschauer: 130

Das aggressive Pressing der Gäste, gepaart mit schnellen Umschalt- und Offensivaktionen ließ die aufgrund des Tabellenplatzes leicht favorisierten Weingartener überhaupt nicht ins Spiel kommen. Ein guter Angriff über rechts, bei dem die SVW-Abwehr eher zuschaute, denn dagegen hielt, führte zum 0:1. Die wunderbare, technisch anspruchsvolle Abnahme von Saban Sabani in der 17. Minute schlug im Winkel ein und war für Nazmi Seyman nicht zu halten.

Dass Weingarten nun dem Rückstand hinterher lief, kann man gar nicht sagen, eigentlich lief man insgesamt 89 Minuten dem Gegner nach. Die einzige Torchance für Weingarten resultierte aus einem – durchaus so gewollten – weiten Schlag von Seyman aus der eigenen Hälfte heraus, der mit Windunterstützung Reiner Schwartz auf der Gegenseite vor eine echte Prüfung stellte. Im Zurücklaufen lenkte er die Kugel grade noch so über die Querlatte.

Foto: Die wahrscheinlich erfahrenste Abwehr der Welt machte ihre Sache lange Zeit optimal – Reiner Schwartz (grünes Trikot), Sven Adam (Nr. 7) und Miguel Carvalho (Nr. 20) bringen zusammen 108 Jahre auf den Platz!

Ansonsten war fast nur Edenkoben am Drücker, versäumte es aber aus seiner Überlegenheit weiteres Kapital in Form von Toren zu schlagen und den Sack zu zu machen. Es kam, wie es kommen musste… nein, ernsthaft hatte zumindest außerhalb des Platzes niemand mehr mit dem Ausgleich gerechnet, auch wenn die Kruse-Elf sich nie hängen ließ und jederzeit alles probierte. Wobei das meiste weitgehend untauglich war, den Gegner unter Druck zu setzen. Aber wie es halt mal so ist, wenn von der besseren Mannschaft der Deckel nicht drauf gemacht wird – es reicht eine Situation und ein Tor, um alles auf dem Kopf zu stellen. Und der Moment kam in der 90. Minute. Der nur 7 Minuten zuvor eingewechselte Moritz Becker nutzte die Verwirrung im Edenkobener 16er zum Nachschuss, der neben dem Pfosten im Netz landete, 1:1.

Die von Schiri Gerd Fischer – der in der Partie aufkommende Emotionen in gewohnt souveräner Manier im Rahmen hielt – verhängte 5-minütige Nachspielzeit brachte auf beiden Seiten nichts mehr ein. Edenkoben hatte 2 Punkte „hergeschenkt“, da man an sich selbst und an Keeper Seyman scheiterte. Weingarten kommt nach dem Rückstand quasi ohne echte Torchance zu einem Punkt und bleibt in der Tabelle ganz vorne dabei.

Die Pfalzfussball-Spiele am Sonntag

„Vorschau“ auf die gestrigen Spiele in Speyer, Weingarten und Mechtersheim
Berichte und Bilder der Spiele folgen im Laufe des Tages

Wer am Wochenende nicht genug bekommen hat, kann sich heute Verbandsliga reinziehen:

Die Spiele am 22.10.2017

11:00 Uhr
B-Juniorinnen Bundesliga: FC Speyer – MSV Duisburg 6:0 (3:0)
Endlich der erste Sieg

Foto: Lisa-Marie Rebholz eröffnet hier mit dem 1:0 in der 18. Minute den Torreigen

15:00 Uhr
B-Klasse: SV Weingarten – SpVgg Edenkoben 1:1 (0:1)
Der SVW im Glück

Foto: Saban Sabanis (weißes Trikot) Treffer zum 1:0 aus der 17. Minute hatte bis eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit Bestand

18:00 Uhr
A-Klasse: TuS Mechtersheim II – TSG Deidesheim 2:4 (2:1)Sieg nach Rückstand

Foto: Schiedsrichterin Chantal Kann hatte in der teilweise recht hart geführten Partie alle Hände voll zu tun

Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Morlautern

Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Morlautern 2:1 (0:0)

Weitere Bilder vom Spiel folgen

Foto: Der Einstand von Ralf Schmitt zuhause an der Kirschenallee ist gelungen

Erfolgreicher Heimeinstand von Ralf Schmitt, dem 4. TuS-Trainer innerhalb von 2 Monaten. Nach 5 Niederlagen in Folge gelingt den Blauen vor 203 Zuschauern ein verdienter Dreier.

Nach der roten Karte für Steven Bendusch wegen unpassender Äußerungen in der 61. Minute, wurde der Sieg in Unterzahl über die Runden gebracht. Gegen insgesamt recht harmlose und äußerst abschlussschwache Gäste – ein dankbarer Gegner in der aktuellen Situation Mechtersheims – geriet man nicht mehr ernsthaft in Gefahr, Punkte abzugeben. Der Anschlusstreffer kam zu spät.

Fotos: Thorsten Ullemeyers Kopfball zum 1:0 in der 47. Minute nach Freistoß von Kevin Selzer – Thorsten Hodel fliegt vergebens

Fotos: Statt freistehend direkt abzuschließen, macht Eric Veth noch einen Schlenker, tunnelt Andreas Gäbler und trifft zum 2:0 in der 53.

Foto: Ergebniskosmetik durch Maurice Roth; der Foulelfer zum 2:1 in der 92. Minute

Kann`s der 4. richten?

Kann der 4. Trainer in nicht ganz 2 Monaten beim TuS Mechtersheim die Talfahrt beenden?

Nach den 7 Punkten von Ex-Trainer Manfred Schmitt gelang Interims-Chef Heiko Magin ein weiterer Dreier. Dem viermaligen Nuller, Selim Öztürk, folgte nun Ralf Schmitt, der mit einer Niederlage startete, aber jetzt im Heimspiel gegen Morlautern unbedingt liefern muss, sonst droht die dauerhafte Festigung des Abstiegsplatzes.

Heute Nachmittag an der Kirschenallee, ab 15:30 Uhr werden wir aufgeklärt…

Dieser Beitrag verfällt am Saturday October 21st, 2017 um 6:00pm

Landesliga: Phönix Schifferstadt – FSV Offenbach

Landesliga: Phönix Schifferstadt – FSV Offenbach 1:1 (0:0)

Mit dem Unentschieden werden beide wohl nicht so ganz zufrieden sein – allerdings aus unterschiedlichen Gründen, die nicht so gelagert sind, wie man anhand der Tabellensituation und der damit einhergehenden Verteilung der Favoritenrolle meinen könnte.

Um die obige Aussage gleich zu belegen, sei gesagt, dass der FSV Offenbach von zwei guten Mannschaften bis auf ein paar Minuten in der Schlussphase die bessere war! Dass es torlos in die Halbzeitpause ging, lag an der eher suboptimalen Chancenverwertung des FSV. Ein 0:1 hätte es sein müssen, ein 0:2 oder 1:3 war leicht möglich. Das war schon stark wie die Gäste den haushohen Favoriten nicht zur Entfaltung kommen ließen und selbst Möglichkeiten fanden gefährlich vors Hirschmann`sche Tor zu kommen. Ungeachtet der Tabellensituation, Zweiter gegen Zwölfter – war es ein Duell auf Augenhöhe mit den klar besseren Gelegenheiten für den FSV Offenbach.

Foto: Intensive, aber jederzeit faire Zweikämpfe waren in der gutklassigen Partie an der Tagesordnung – hier Franz Inser gegen Christian Heil

Wenn man Phönix-Trainer Ediz Sari kennt, weiß man, dass er mit dem Gezeigten nicht zufrieden war und sicherlich eine entsprechende Halbzeitansprache gehalten wurde. Die Frage nach Wiederanpfiff war nun, ob der Phönix seinem Anspruch gerecht werden würde und die Partie ab sofort dominieren könnte. Ähm, nein, das war nicht der Fall. Offenbach machte dem „weißen Ballett“ die Räume eng und das Spielen so gut wie unmöglich oder mindestens sehr, sehr schwer. Der vorläufige Höhepunkt für die Roten war der Angriff in der 62. Minute über die rechte Außenbahn. Die gute Hereingabe von Gustavo Rudy konnte Jonas Mittenbühler zum hoch verdienten 0:1 veredeln.

Hätte Daniel Henninger wenig später mit seinem gefühlvollen Heber über Hirschmann hinweg nicht nur den Innenpfosten getroffen, sondern ins Tor, die Partie wäre wohl entschieden gewesen. Vom Pfosten flog die Kugel genau in die Arme des Torwarts. Aber klar war, dass das 1:0 ein dünnes Pflaster ist. Phönix startete gute 20 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eine Schlussoffensive mit vielen wütenden Angriffen. Aus dem Spiel heraus gelang zunächst nichts, da musste ein Standard her. Yasin Koc brachte in der 75. einen Freistoß nach innen, etwa auf die Höhe des Elfmeterpunktes, wo der mit nach vorne gegangene Christian Heil am höchsten stieg und zum 1:1 einköpfte. Kurz vor Ende hatte Heil sogar den Siegtreffer auf dem Fuß; seinen Abstauber aus kürzester Distanz klärte Dennis Mandery mit super Reaktion und machte damit seinen Fehler beim Gegentreffer, nämlich raus zu gehen ohne an den Ball zu kommen, wieder gut.
Trotz der zu langen 5-minütigen Nachspielzeit, des ansonsten prima leitenden Schiedsrichters Oliver Götte, und weiteren Angriffen der Gastgeber blieb es bei der Punkteteilung.

Foto: Die Phönix-Fans fieberten 95 Minuten mit ihrem Team

Bezugnehmend auf den obigen Einführungssatz sei gesagt, dass Offenbach vor dem Spiel ein Unentschieden sicherlich unterschrieben hätte. Nach den 95 Minuten muss man konstatieren, dass ein Auswärtssieg nicht nur möglich war sondern verdient gewesen wäre. Schifferstadt kann nach dem zweiten Heim-Remis in Folge auf keinen Fall zufrieden sein. Spitzenreiter Marienborn hat jetzt die Möglichkeit die Verfolger auf 5 bzw. 6 Punkte Abstand zu distanzieren. Wenn es schlecht läuft, könnte Phönix Schifferstadt sogar auf den 5. Platz abrutschen – Siege von Herxheim, Rülzheim und Geinsheim vorausgesetzt.

Foto: Fast der späte Siegtreffer durch Christian Heil – Dennis Mandery pariert

Kreispokal: Phönix Bellheim – SG Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyer

Kreispokal: Phönix Bellheim – SG Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyer 5:0 (2:0)

Trotz des klaren 5:0 kann man sagen, dass es Bellheim noch gnädig machte mit den Gästen aus Steinfeld, Schweighofen und Kapsweyer. Schon vor dem 1:0 in der 21. Minute durch den Seitfallzieher in den Winkel von Peter Kellerhals hatte der Phönix mehrere Gelegenheiten in Führung zu gehen und diese auszubauen. Die Gäste starteten komplett planlos in die Partie, hatten den kämpferischen Bellheimern zunächst nichts aber auch auch gar nichts entgegen zu setzen. Aber wie gesagt, dauerte es ein wenig, bis sich die Roten darauf eingestellt hatten und endlich auch ins Tor trafen.
Florian Wernecke erhöhte in der 38. auf 2:0, damit es ging in die Halbzeitpause.

Foto: Florian Wernecke überwindet den SG-Keeper zum 2:0

Nach dem Wiederanpfiff blieben die Kräfteverhältnissen wie gehabt, nur wurde das Einsteigen der Steinfeld/​Schweighofen/​Kapsweyerer mit zunehmenden Rückstand deftiger. Moritz Reichling erhöhte in der 51. auf 3:0 und erneut Peter Kellerhals auf 4:0 in der 57. Die Fouls gegen die Bellheimer Akteure häuften sich, verhinderten jedoch nicht den Einschlag zum 5:0 in der 65. Auch Wernecke konnte nun als Doppeltorschütze in die Statistik eingehen.

An der einheimischen Überlegenheit änderte auch der Platzverweis (gelb-rot) für Kapitän Sascha Trauth nichts. Im Gegenteil, weiterhin gab es gute Gelegenheiten das Ergebnis nach oben zu schrauben. Unter anderem vergab Bellheim in der 82. einen an Kellerhals verursachten Foulelfmeter.

Fazit: Eine starke Leistung des Phönix. Bei konsequenter Chancennutzung hätte man es auch zweistellig machen können – das ist im Pokal, wo nur das Weiterkommen zählt, aber wahrlich nicht so wichtig. Ebenso eine bemerkenswerte gute Leistung lieferte Schiedsrichter Thomas Schulz ab, der als es vor allem seitens der SG SSK drohte auszuarten, die Sache mit entsprechenden Ansagen und den nötigen Karten im Griff behielt.
Etwas irritierend die Leistung der Gäste. Da läuft eine Elf auf, die durchaus über brauchbare bis gute (Einzel-)Kicker verfügt, aber in den 90 Spielminuten in keinster Weise als geschlossene Mannschaft agierte. Das Gesehene legt die Vermutung nahe, dass die nötige und sinnvolle Anleitung von außen fehlt. Dass lediglich ein „Fan“ mit nach Bellheim gereist war, muss nicht, könnte aber ein Ausdruck der „Euphorie“ innerhalb der Spielgemeinschaft sein. So bleibt nur, der SG viel Glück zu wünschen und zu hoffen, dass dieser mit einigem Potenzial versehenen Truppe der Abstieg erspart bleibt.

Last but not least – gute Besserung an den Torwart der SG, der sich an der Schulter verletzte, als er beim Klärungsversuch an den Pfosten knallte.

Foto: Dieses taktische Foul der härteren Art ahndete Schiri Thomas Schulz „nur“ mit gelb

Er ist wieder da – jetzt neu beim VfL

Nach einer „kleinen“ (Unter-) Tauchphase ist Ex-FSV Offenbach Trainer Thomas Wünstel wieder an der Seitenlinie zu finden.
Beim A-Klassisten VfL Neustadt tritt er ab sofort die Nachfolge vom (offiziell) aus beruflichen Gründen zurück getretenen Rudolf Benkler an.

Foto: Thomas Wünstel, der neue Trainer des VfL Neustadt (hier noch im Trikot von Manchester United)

Landesliga: Phönix Schifferstadt – SV Rülzheim

Landesliga: Phönix Schifferstadt – SV Rülzheim 3:3 (3:0)

Sorry, aber besser spät als nie 🙂

Nach einer 3:0 Führung für Phönix Schifferstadt nach 45 Minuten, erkämpfte sich der SV Rülzheim noch ein Unentschieden. Der am Ende verdiente Ausgleich zum 3:3 fiel in der 3. der 5-minütigen Nachspielzeit.

Tore: 1:0 Tim Demele (13.), 2:0 Kazuaki Nishinaka (23., offiziell ET), 3:0 Manuel Maier (37.), 3:1 Gökhan Istanbullu (51.), 2:2 Patrick Brechtel (64.), 3:3 Moritz Stock (90.+3)
Bes. Vork.: gelb-rot für Sempert in der 80. Minute
Kader quittiert nach Spielende die Rote Karte; vermutlich wegen Schiedsrichterbeleidigung
Zuschauer: 400

In der 13. Minute netzte Tim Demele aus 20m flach ein. Diese Führung wie auch die mit 3:0 zur Pause war verdient. Schifferstadt nutzte die eigene Überlegenheit und die Abwehrschwächen des SVR weidlich aus. So auch in der 23. als Kazuaki Nishinaka von weit draußen einen Freistoß herein brachte und ein Rülzheimer dem Ball mit dem Kopf die entscheidende Richtung ins Tor gab, 2:0. Dem mit Nishinaka überragenden Manuel Maier war der Treffer zum 3:0 Halbzeitstand vorbehalten.

Zur Pause musste SVR-Keeper Sascha Pfirrmann mit Knieproblemen raus, für ihn stand dann Christoph Gadinger zwischen den Pfosten. Spaßeshalber tat Pfirrmann kund, dass seine Auswechslung nicht verletzungsbedingt sondern taktisch sei, und seinem Team die Möglichkeit eröffnen soll, noch ein 3:3 zu erreichen. Daran, dass er mit seiner Ergebnisprognose tatsächlich recht behalten sollte, glaubte zu dem Zeitpunkt weder er noch sonst jemand. Es sei aber erwähnt, dass Pfirrmann an den Toren keine Schuld trifft. Er wie auch in der 2. Halbzeit Gadinger hatten ihre Sache gut gemacht.

Foto: Viele rassige Duelle lieferten sich Raphael Gehrlein und Dana Kader

Rülzheim kam wie verwandelt aus der Kabine und dominierte die Partie. Die echte Wende im Spiel war dann allerdings der Anschlusstreffer – der Dosenöffner sozusagen zu der weiteren Aufholjagd. Der wie immer zuverlässige Gökhan Istanbullu fackelte in der 51. Minute nicht lange, zog flach ab und überwand den, nicht wie sonst immer super sicheren, Michael Hirschmann zum 1:3.

Die Lilanen wussten jetzt, dass da noch was geht und legten nach. Nach einer klasse Einzelaktion verkürzte Spielertrainer Patrick Brechtel auf 2:3. Und der eminent engagierte, aber bis dahin eher glücklose Moritz Stock beendete die Partie im Nachsetzen mit dem 3:3 in der Nachspielzeit – dran bleiben bis zur letzten Sekunde lohnt sich.

Fazit: Schifferstadt hatte in der 1. Halbzeit ein extremes Tempo vorgelegt und in überragender Manier die Schwächen der gegnerischen Abwehr genutzt. In der 2. Halbzeit zeigte Rülzheim sein „wahres“ Gesicht, kämpfte sich in die Partie rein und holte gegen am Ende platte Schifferstädter verdientermaßen einen Punkt.
Knapp 400 Zuschauer sahen ein hochklassiges Spitzenspiel mit verteilten Halbzeiten.

Happy Halloween

Der TuS Mechtersheim, Dorn Beats und Schorlekönig präsentieren: Happy Halloween
Es erwarten Euch Halloween-Special-Shots, Halloween Snacks und natürlich eine gruselige Atmosphäre.

Beginn ist um 18:00 Uhr – OPEN END
Der Eintritt ist frei – Verkleidete Gäste erhalten einen welcome Shot aufs Haus

Dieser Beitrag verfällt am Tuesday October 31st, 2017 um 11:23pm