Oberliga: TuS Mechtersheim – FC Karbach

Oberliga: TuS Mechtersheim – FC Karbach 1:3 (1:0)

Bis zur 80. Minute sahen die 272 Zuschauer ein offensiv geführtes, gutes, attraktives und spannendes Oberliga-Spitzenspiel – was ja selten genug vorkommt.
Mechtersheim hatte durch einen Foulelfmeter in der 7. Minute, verwandelt von Eric Veth, vorgelegt. Ermöglicht hatte das 1:0 ein Foul an Lukas Metz an der Strafraumkante. Die Chance zum Ausgleich noch in der 1. Halbzeit hatte Thomas Klasen in der 36. Minute. Aus 18m landete sein Flachschuss aber nur am Pfosten.

Nach 55 Minuten hätte Mechtersheim das wichtige 2:0 erzielen können. Nach einem Angriff über rechts und er anschließenden Hereingabe, flog der Ball quer durch den 5er, kein TuS`ler kam dran. Den Druck, den die Gäste inzwischen ausübten zeitigte Erfolg in der 67. Minute. Eine Flanke von links köpfte Sören Klappert zum 1:1 Ausgleich ins Netz.
Im Getümmel vor der Torlinie war in der 77. Minute der kurz zuvor eingewechselte Gästestürmer Selim Dengüzli gedankenschneller als alle anderen und staubte zur 2:1 Führung für seinen FC ab. Ein unnötiges und vermeidbares Tor aus Mechtersheimer Sicht, aber inzwischen eine verdiente Führung für den Tabellenführer.

Foto: Eric Veth versenkt den Foulelfmeter zum 1:0

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Tja, dann halt die 80. Minute, ein übles Foul und die absurden Folgen. Direkt an der Außenlinie exakt auf Höhe der Mittellinie wurde Kevin Selzer ballführend von zwei Karbachern bedrängt, ein dritter kam angerauscht und fegte Selzer mit Schmackes zu Boden. Aus meiner Sicht, direkt drüber (auf dem Mechtersheimer Presseturm) eine Aktion das absolut die (dunkel-)rote Karte verdient gehabt hätte – soweit ich das mitbekommen habe, gab`s (nur) gelb dafür. Dass Selzer nicht schwer, konkret gesagt gar nicht verletzt worden war, war pures Glück.
Wie ich sahen das scheinbar auch die Spieler in blau und die auf der Mechtersheimer Bank. Plötzlich entstand ein Tumult, der total unübersichtlich war und zu kontrollieren sowieso nicht. Die Quintessenz der mehrminütigen Unterbrechung war, dass Dominik Bach von einem Karbacher Betreuer einen Faustschlag ins Gesicht versetzt bekommen hatte und nicht weiter spielen konnte (für ihn kam Georg Ester). Aufgrund dieser Tatsache war nach Spielschluss die Rede davon, dass Mechtersheim Protest gegen die Wertung des Spiels einlegen wolle.

Foto: Vollversammlung vor der Gästebank
Um weiteren Fragen vorzubeugen; NEIN, es sind keine Fotos vorhanden, die beweisenden Charakter haben!

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Nach einigen Minuten hatte man sich alle einigermaßen abgeregt, es konnte weiter gespielt werden. Allerdings nur um wenige Minuten später wieder fast zu eskalieren. In einem Kopfballduell setzte nach Ansicht des Schiedsrichters, der gut stand und eine ebensolche Sicht hatte, Eric Veth seinen Ellenbogen ein und quittierte dafür die Rote Karte. Wahrscheinlich berechtigt, dennoch zu dem Zeitpunkt und angesichts der Vorkommnisse eine harte Entscheidung, die nicht gerade zur Beruhigung der Gemüter beitrug.
Das 3:1 in der 91. Minute durch Enrico Köppen erfreute zwar die Karbacher und deren Fans, tat aber nichts wesentliches mehr zur Sache. Nicht viel später pfiff Thorsten Braun ab. Immerhin, nach Spielende gab es zwischen den Kontrahenten keine Probleme mehr – der Rede-, Diskussions- und Klärungsbedarf war jedoch nachvollziehbarerweise sehr groß.

Foto: Rote Karte für Veth

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Die aufgrund der Handgreiflichkeiten herbei gerufene Polizei befragte beteiligte Personen. Dabei war zu vernehmen, dass der Karbacher Betreuer zugab, jemanden im Gesicht getroffen zu haben, allerdings sei auch er selbst im Gesicht getroffen worden.
Mal schauen, wie das weiter geht. Vielleicht dürfen wir diese Partie ja nochmal genießen…

Bilder vom Spiel folgen

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – FV Berghausen

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – FV Berghausen 2:2 (2:0)

Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Dieses hier nicht. Dem Schiedsrichter gefiel die Partie so gut, dass im Endeffekt 102 Minuten Spielzeit verbucht werden konnten. Obwohl es keine gravierenden Unterbrechungen gab, wurde die 1. Halbzeit um fast 5 Minuten überzogen, die zweite um fast 8 Minuten.
Bemerkenswert auch die Tatsache, dass der FV Berghausen 3-4 gute Torchancen hatte, aber mit einem 0:2 Rückstand den Gang in die Kabine antrat. Eigentlich hatten die Gäste die bessere Spielanlage, wenn auch meistens doch etwas zu kompliziert agiert wurde, konnten allerdings aus ihren Möglichkeiten kein Kapital schlagen. Das Zielwasser fehlte oder es stand der gute Marc Mattern, Torhüter der Gastgeber, im Weg. Da auch hinten nicht alles optimal lief, waren die (vermeidbaren) Gegentore eine logische Folge.
In der 20. Minute durfte Nils Brendel im 16er des FVB ungestört annehmen, sich drehen und einnetzen, 1:0. Auch beim 2:0 in der 26. durch Simon Hartmann – Abschluss von rechts ins lange Eck – hielt sich die gegnerische Abwehr vornehm zurück.

In den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff versäumte es der SV bei 2-3 guten bis sehr guten Aktionen das dritte oder gar vierte Tor nachzulegen – die schnelle Entscheidung war möglich. Im Anschluss an diese Drangphase der Gastgeber war plötzlich der FVB offensiv wieder stark präsent. Innerhalb von 11 Minute scheiterte man 3-mal am Alu.
56. Dario Tolone aus 18m an den Pfosten
63. Christoph Magin aus 20m an die Querlatte
67. Matteo Feuerstein Abschluss an die Querlatte

Zwei Kopfbälle führten zum Punktgewinn der Gäste

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Dazwischen (58. Minute) stand auch wieder Mattern einem Torerfolg der Gäste im Weg. Da allerdings auch Bastian Schneider seine zwei Großchancen (72., 75.) nicht verwerten konnte, blieb es (noch) beim 2:0.
Als bei Altdorf-Böbingen ein wenig die Kräfte schwanden und Berghausen offensiv nochmal eine Schippe drauf legte, war es in der 76. Minute soweit. Nils Jäger gelang per Kopfball nach einer Ecke der 1:2 Anschlusstreffer. 5 Minuten später war es erneut ein Kopfball, diesmal nach einer weiten Flanke, der zum 2:2 Ausgleich einschlug. Wie Jäger zuvor war hier auch Matteo Feuerstein ziemlich ungestört an den Ball gekommen. Wie erwähnt, die Kraft schwand und somit auch die Konzentration.
Und dennoch wäre dem SV Altdorf-Böbingen fast noch der Siegtreffer gelungen. In der 98.(!) flog ein Abschluss an die Latte, der abprallende Ball dem eingewechselten Sascha Kadel vor die Füße und der wiederum scheiterte am super reagierenden Tobias Thomas, dem Torhüter der Gäste.
Da Schiedsrichter Mandred Barudio ja nicht unbegrenzt weiter spielen lassen konnte, war dann auch gleich Schluss. Von den auf beiden Seiten vorhandenen Torchancen her, wäre jedes denkbare Ergebnis in fast beliebiger Höhe möglich gewesen, aber 4 Tore sind in Ordnung und die Punkteteilung ist insgesamt gerecht.

Kreispokal: SG Albersweiler/​Eußerthal – FSV Freimersheim

Kreispokal: SG Albersweiler/​Eußerthal – FSV Freimersheim 2:7 (0:5)

Auf der Anlage des TuS Albersweiler hat man eine schöne Aussicht auf den direkt angrenzenden Haardtrand. Dem konträr gegenüber standen die sportlichen Aussichten der SG Albersweiler/​Eußerthal gegen den Tabellenführer der A-Klasse Südpfalz. Nicht nur, dass man in seiner B-Klasse im Tabellenkeller steckt, man musste auch stark ersatzgeschwächt antreten.

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Wenn auch im Pokal vieles möglich ist, hier blieb die Überraschung aus. Freimersheim war von Anfang an klar überlegen und lag bis zum Kabinengang deutlich mit 5:0 vorne.

Tore der 1. Halbzeit
5. 0:1 Denis Tomas (Assist Joshua Moos)
20. 0:2 Josgua Moos
21. 0:3 Safak Metin
28. 0:4 Safak Metin
34. 0:5 Nicolas Freymeyer (Kopfball nach Eckball)

Grundlegend konnte sich an dem Ergebnis nichts mehr ändern, also machte ich mich in der Halbzeitpause auf den Heimweg.
Damit verpasste ich 2 Tore der Gastgeber (1:5 Mirco Seiter; 2:7 Niklas Imhof), die sich für ihre Verhältnisse und angesichts der personellen Umstände gut schlugen, aber insgesamt natürlich absolut chancenlos waren. Auch Freimersheim gelangen noch zwei Treffer (1:6 Denis Thomas; 1:7 Dennis Hartweck) zum auch in der Höhe verdienten Pokalerfolg.

Der Zuschauerzuspruch war mit knapp über 50 sehr dürftig. Rolf Göttel aus Wernersberg sprang kurzfristig ein für den angesetzten Schiedsrichter, der auf dem Weg nach Albersweiler einen Unfall (nur Blechschaden) hatte.

Landesliga: SV Geinsheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: SV Geinsheim – FSV Schifferstadt 1:4 (1:2)

Zuschauer: 200

Bilder des Spiels im Foto-Shop

Verdienter Sieg für den spielerisch klar besseren Aufsteiger aus Schifferstadt

Der positive Aspekt für Geinsheim fand schon in der 2. Minute statt. Christoph Appel wurde im 16er gefoult und Pascal Nebel verwandelte den Strafstoß zum frühen 1:0. Den nächsten 11er hätte es in der 8. Minute geben können. Christian Wolff wurde von SVG-Torwart Sebastian Schindler unsanft gestoppt, der Ball war schon vorbei. Schiedsrichter Tobias Groh hatte das irgendwie anders gesehen.
Schifferstadt ließ sich weder von dem einen noch von was anderem beeiflussen und spulte unbeeindruckt sein Programm ab. Wolff besorgte in der 14. Minute den Ausgleich – siehe Foto.

Foto: Christian Wolff erzielt das 1:1 in der 14. Minute

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In der 36. wurde Wolff im Geinsheimer 16er gefoult; der Gefoulte trat selbst an, scheiterte an Schindler und hatte Glück, dass Felix Klein im Nachschuss erfolgreich war. Ähnliches Spiel nur 3 Minuten später (39.), wieder scheiterte Wolff mit dem Foulelfmeter an Schindler, der mit dem Schienbein parierte. Nur diesmal sprang der Ball nicht vor die Füße eines Schifferstädters. Somit blieb es bei der knappen Führung für die Gäste zur Halbzeitpause.

5 Minuten nach Wiederanpfiff (50.) machte André Heims mit seinem Treffer aus 18m zum 1:3 im Prinzip alles klar. Sicher waren da noch 40 Minuten zu spielen, aber Geinsheim schien nicht in der Lage, die abgeklärt agierenden Gäste nochmal ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Gut, man bemühte sich um eine früh beginnende Schlussoffensive und gab Gas. Aber mitten hinein in die sich anbahnende Druckphase beendete ein Torwartfehler die Hoffnung auf die Aufholjagd. Christoph Mehrl staubte nach einem Eckball zum 4:1 für den FSV ab.

Beeindruckend mit welcher Ruhe und sachlichen Abgeklärtheit der FSV Schifferstadt solche Partien absolviert und selbst bei recht offensichtlichen oder vermeintlichen Fehlentscheidungen nicht über den Schiri herfällt.

Verbandsliga: FV Dudenhofen – Hassia Bingen

Verbandsliga: FV Dudenhofen – Hassia Bingen 2:1 (0:0)

Zuschauer: ca. 150


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Bericht: T.W.

Im Spiel der Verbandsliga Südwest, trat Bingen als Tabellenfünfter in Dudenhofen auf dem Kunstrasen beim Tabellenvierten an.

Es entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein durchaus hochklassiges, jedoch chancenarmes Spiel. Zu gut waren beide Defensiven geordnet und konnten vor ihrem Gehäuse die wichtigen Zweikämpfe gewinnen. So dauerte es bis zur 16.Minute ehe Beytullah Kurtoglu über links sich klasse durchsetzte und mustergültig auf Mukerreu Serdar flankte. Serdar wuchtete den Ball per Kopf gegen die Laufrichtung von Torhüter Marcel Johann, aber dieser reagierte überragend und lenkte die Kugel neben das Gehäuse. Kurz vorher hatte Johann einen Weitschuss glänzend gehalten. In Minute 25 war es der sehr agile Philipp Schrimb, der Alexandru Baltateanu geschickt einsetzte. Baltateanu vergab aber aus abseitsverdächtiger Position diese Großchance – er setzte den Ball neben das Tor.

Es dauerte bis zur Minute 43, ehe die Gastgeber einmal gefährlich wurden. Julian Scharfenberger steckte den Ball auf der linken Seite gefühlvoll für Christopher Koch durch. Koch lief bis zur Grundlinie und legte überlegt auf Daniel Eppel ab. Eppel war bedrängt und legte nochmal mit Übersicht quer auf Soleiman Rostamzada. Dessen Schuss aus 17 Metern ging jedoch über das Gästetor. So blieb es verdientermaßen beim 0:0 zur Pause.

Die zweite Hälfte begann furios. In Minute 48 war es Schrimb, der in den Strafraum der Gastgeber eindrang, einen Gegenspieler gekonnt austanzte und dann den Ball super querspielte. Baltateanu ließ sich diese Chance nicht nehmen und netzte flach ins lange Eck ein, 0:1.

Ärgerlich für Dudenhofen, dass eine Minute vorher Koch alleine auf das Gästegehäuse zugelaufen wäre, der Schiedsrichterassistent jedoch fälschlicher Weise auf Abseits entschied. Dudenhofen war aber keineswegs geschockt durch die Gästeführung, und in Minute 54 prüfte Koch mit tollem Freistoß Gästetorhüter Nico Adami. Adami bestand die Prüfung bravourös – tauchte ins rechte untere Eck und parierte den tüclisch aufsetzenden Flachschuss.

Nur drei Minuten später tankte sich Koch links außen durch und spielte auf Scharfenberger quer. Dieser hatte Zeit den Ball anzunehmen und trocken, flach aus 12 Metern aufs Gehäuse zu bringen. Adami klärte den Schuss in Weltklassemanier per Fuß. In Minute 65 reagierte Trainer Christian Schultz und brachte mit Andreas Lange, Marius Schafhaupt und Tolga Barin frische Kräfte. Und alle drei konnten für Belebung sorgen. Leider versuchten es die Gastgeber zu oft mit hohen Bällen in die Spitze, da allerdings waren die Bingener bärenstark heute.

Aber in Minute 79 wurde mal schnell und flach auf Lange gespielt und dieser lief gemeinsam mit Koch in Überzahl gegen einen Abwehrspieler der Bingener aus 25 Metern halblinks auf das Tor zu. Jedoch verhielten sich die beiden Angreifer nicht clever und so wurde diese Großchance kläglich vergeben. Aber Dudenhofen gab nicht auf und so kam die 90. Minute. Lange setzte Tolga Barin schön ein und dieser ließ mit einem tollen Flachschuss Adami keine Chance. Überschwänglicher Jubel bei den Hausherren brach verständlicher Weise aus. Gerade hatte der gute Schiedsrichter Ingo Hess die 3 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Und nun ging es richtig ab. Barin hatte nur 2 Minuten später die Riesenchance zum 2:1, er drosch den Ball aber aus 7 Metern über das Gästegehäuse.


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Nun dachten wohl alle, das wäre es gewesen. Aber Dudenhofen holte noch einmal einen Freistoß aus 20 Metern fast auf der linken Außenlinie heraus. Koch trat diesen mit rechts gefühlvoll in den Strafraum und Kevin Hoffmann war mit dem Kopf zur Stelle. Unglaublich, aber in den letzten 3 Minuten drehte Dudenhofen das Spiel und Bingen stand mit leeren Händen da. Das Spiel wurde gar nicht mehr angepfiffen, der Heimsieg war perfekt.

Fazit: Dudenhofen zeigte tolle Moral und wurde belohnt. Bingen mit einer guten Vorstellung, allerdings in den Schlussminuten zu unkonzentriert.

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Wernersberg/​Spirkelbach

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Wernersberg/​Spirkelbach 10:1

Vor der Landesligapartie in Geinsheim war ich noch eine knappe Viertelstunde in Freimersheim. Tore sah ich dabei keine, aber anhand der Spielverteilung in diesen 15 Minuten war klar, dass es nach dem ersten Treffer, der eher früher als später definitiv fallen würde, deutlich zu Gunsten der Gastgeber enden würde. Dass es gleich zweistellig wird, davon konnte nicht unbedingt ausgegangen werden.

Foto: Die Zeichen standen von Anfang an auf „Victory“

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A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – SG Edesheim/​Roschbach

A-Klasse: SV Altdorf-Böbingen – SG Edesheim/​Roschbach 2:0 (1:0)

Zuschauer: 150

Im Kerwespiel fuhr der SV Altdorf-Böbingen einen hoch verdienten und im Prinzip nie gefährdeten Sieg ein und setzte sich mindestens für 17 Stunden an die Tabellenspitze.


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Ein Chancenverhältnis von 12 zu Null, darunter 3-4 100%ige und Freistöße aus guter Position, die aber kläglich versemmelt wurden, – plus die 2 Tore – spricht im Prinzip für sich. Optisch war es nicht ganz so einseitig, Edesheim mischte im Mittelfeldbereich eigentlich relativ gut mit. Aber vorne war absolute Flaute und hinten Polen offen. Von daher ist man mit der „knappen“ 0:2 Niederlage noch gut bedient.

Nach 9 Minuten erreichte ein hoher Ball Nils Brendel, der in zentraler Position gänzlich ungedeckt war und aus 16m Sebastian Weisser überwinden konnte, 1:0. Simon Hartmann (19., Kopfball) und Bastian Schneider (23., Heber) hatten im Anschluss weitere Topchancen, vergaben aber. Eine frühe Entscheidung wäre möglich gewesen.

Nach einer halben Stunde verflachte die Partie, die zumindest von Altdorf-Böbinger Seite wunderbar offensiv begonnen worden war, bis zur Halbzeitpause zusehends. Dennoch hatten die Gastgeber weitere Chancen. In der 39. scheiterte Brendel an Weisser; danach pfiff Schiri Roland Schäfer zwei Mal kurz hintereinander Freistoß für den SV, zentral 18m vor der Torlinie. Wie oben schon erwähnt, wurden diese suboptimal genutzt. Mit der unverdient knappen Führung ging es in die Kabinen.

Der überaus agile, aber glücklose Bastian Schneider eröffnete den Reigen der vergebenen Möglichkeiten der 2. Halbzeit. In der 50. prüfte er den gut stehenden Weisser. Nur eine Minute später stand Sebastian Weisser wieder im Mittelpunkt, leider negativ, denn da ließ er eine eher harmlose Hereingabe aus den Händen rutschen und Christian Großhans war geistesgegenwärtig genug sich die unverhoffte Chance nicht entgehen zu lassen. Mit einem satten Schuss netzte er zum 2:0 ein.

Foto: Das 1:0 fiel in der 9. Minute, Schütze war Nils Brendel (Nr. 72)

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Zweitorerückstand für die Gäste, da blieb nichts anderes übrig als sich offensiver auszurichten und entsprechend zu wechseln. Nun war man zwar öfter in des Gegners Hälfte und am und im Strafraum, aber wirklich gefährlich war das alles nicht.

Regionalliga: TSG Hoffenheim II – FK Pirmasens

TSG Hoffenheim II – FK Pirmasens 6:0 (2:0)
Zuschauer: 245

Bericht: T.W.

Videos mit Stimmen zum Spiel

Im Dietmar-Hopp-Stadion in Hoffenheim spielte die U23 der Gastgeber gegen die FK Pirmasens, was gleichzeitig das Duell 6. gegen 10. der Regionalliga Südwest war.

In der 6. Spielminute hatte Nicolas Sessa die Riesenchance für die U23 die Führung zu erzielen. Nach einem katastrophalen Rückpass von Marco Steil auf Keeper Daniel Kläs, spritzte Ademi Kemal dazwischen und legte klug für Sessa zurück. Der traf aber aus 17 Meter das leere Tor nicht.

2 Minuten später war es jedoch soweit. Atik Baris setzte sich gut auf der rechten Seiten durch, drang in den Strafraum der Gäste ein und Dennis Geiger verwertete seine Vorlage. Trocken setzte er den Ball mit rechts, flach ins linke Eck. Kläs war chancenlos.

Die Führung war hochverdient, in den ersten 15 Minuten waren die Gäste überhaupt nicht präsent und die „jungen Wilden“ bestimmten klar das Geschehen. Pirmasens kam nicht in die Zweikämpfe und so gehörte das Mittelfeld den Gastgebern. So hatten Ademi und Sessa noch gute Einschussmöglichkeiten. Mit Glück und Kläs konnten weitere Gegentreffer verhindert werden.

Ab Minute 20 gewannen die Gäste ihre ersten Zweikämpfe und gestalteten das Geschehen offener. Jedoch war es die U23, die in Minute 22 eine Doppelchance hatte. Erst hielt Kläs den Kopfball von Lorenz Simon bravourös, im Nachschuss versagten Ademi aus 3 Metern die Nerven und er setzte den Ball neben das Gehäuse. Sessa scheiterte dann zuerst an Kläs und war in Minute 27 völlig frei vor dem Keeper und setzte den Ball ebenfalls neben das Tor. Aber in Minute 29 narrte Atik zwei Gegenspieler und traf zum 2:0.

Unglaublich der Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Teams. Man hatte das Gefühl ein Sportwagen tritt gegen einen Traktor zum Rennen an. Bei dem zweiten Tor verletzte sich Kläs und musste das Feld verlassen. Oliver Seitz ging nun ins Gehäuse. Hoffenheim gefiel weiterhin durch flottes Kombinationsspiel und insbesondere Atik lenkte das Spiel hervorragend. In der 45. Minute dann zeigte auch Seitz, dass er ein Guter ist. Er rettete im 1 gegen 1 überragend gegen Sessa. So blieb es zur Halbzeit bei dem schmeichelhaften 2:0 aus Pirmasenser Sicht.

Scheinbar fand Peter Tretter die richtigen Worte in der Halbzeit. Pirmasens hatte in Minute 46 und 48 zwei gute Gelegenheiten, aber Torhüter Gregor Kobel rettete gegen Benjamin Auer und Manuel Grünnagel hervorragend. Zwischen diesen beiden Chancen hatte Sessa einen tollen Schuss abgefeuert, den Seitz bravourös parierte. Atik scheiterte in Minute 51 ebenfalls an Seitz.

Die U23 hatte die Warnschüsse richtig beantwortet und übernahm wieder das Kommando. Die nächste Großchance hatten allerdings die Gäste in Minute 63. Can Cemil Özer tauchte for Kobel auf, wurde aber in letzter Sekunde von Lorenz abgegrätscht. In Minute 66 verzog Patrick Freyer nur knapp. Im direkten Gegenzug hielt Seitz gegen Ademi hervorragend. Dieser war von dem eingewechselten Joshua Mees schön bedient worden.

Dann fiel die Entscheidung binnen 2 Minuten. Zuerst traf Maximilian Waack in Minute 70 nach prima Einzelleistung zum 3:0. Direkt nach dem Anstoß erkämpfte sich Ademi den Ball, marschierte durch die gesamte Abwehr und vollendete eiskalt mit einem Flachschuss ins lange Eck.

Nun zauberten die Gastgeber einmal mehr und kombinierten sich fein übers gesamte Spielfeld; im Abschluss traf Mees nur den Pfosten. Der überragende Atik wurde in Minute 83 von Seitz regelwidrig gestoppt und verwandelte den fälligen Strafstoß selbst zum 5:0. In der Schlussminute, quasi mit dem Abpfiff trumpften die beiden eingewechselten Mees und Adrian Beck nochmal auf und Beck schob den Querpass locker zum 6:0 Endstand ein.

Fazit: Ein auch in dieser Höhe hoch verdienter Sieg der deutlich überlegenen U23 von Hoffenheim. Bester Mann der Pirmasenser war Keeper Seitz, der ein noch höheres Debakel verhinderte.