A-Klasse: SG Edesheim/​Roschbach – SpVgg Edenkoben

A-Klasse: SG Edesheim/​Roschbach – SpVgg Edenkoben 3:1 (2:1)

Foto: Schön gelegen die Anlage der SG Edesheim/Roschbach, mit wunderbarem Blick auf den Pfälzer Wald

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Bericht der SpVgg Edenkoben

VERDIENTE DERBY NIEDERLAGE – OSMAN UCAR DEBÜTIERT!!!

Gestern verlor unsere Mannschaft das Derby gegen…

Posted by Spielvereinigung Edenkoben on Montag, 22. August 2016

Bildergalerie: FSV Freimersheim – Phönix Bellheim

A-Klasse: FSV Freimersheim – Phönix Bellheim 3:2 (2:0)

Tore: 1:0 Andreas Klundt (18.), 2:0 Denis Thomas (26.), 2:1 Peter Kellerhals (55.), 2:2 Antal Peter Ignath (56.), 3:2 Thomas (73.)

In einem hochklassigen Spiel bezwang Titelfavorit Freimersheim die hoch gehandelten Bellheimer knapp, aber letztendlich verdient mit 3:2.
Auch der Doppelschlag Bellheims in der 55. und 56. brachte den FSV nicht aus dem Konzept. Eng wurde es zum Ende hin für die Gastgeber noch, obwohl Phönix durch die rote Karte (Notbremse) für Sascha Trauth ab der 79. in Unterzahl war, weil der eingewechselte Stefan Bonifart Gelegenheiten zum Ausgleich hatte, diese aber vergab.

Foto: Metin Safak scheitert hier an Sascha Pfirrmann

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B-Klasse: FV Heiligenstein II – TuRa Otterstadt

FV Heiligenstein II – TuRa Otterstadt 0:3 (0:0)

Bericht: T.W.

In Heiligenstein war einer der großen Favoriten der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Ost zu Gast, die TuRa aus Otterstadt. Vor der Runde bekamen die Gäste ein sehr ansehnliches Spielerpaket aus Neuhofen, inklusive Spielertrainer Manuel Lochbrunner. Somit war die Favoritenrolle vor der Partie klar definiert und Heiligenstein begann erstmal sehr defensiv vor den ca. 100 anwesenden Zuschauern. Zeitweise agierten die Gastgeber mit einer Fünferkette und dies trug Früchte. In den ersten 45 Minuten fanden die Gäste kein Mittel, um wirklich gefährlich vor das von Fabian Stockmann gehütete Tor zu kommen. Bezeichnend, dass Jason Müller, ein Spieler der Dreierkette von Otterstadt, die größte Chance hatte. Er verzog aber aus 14 Metern. Die Gastgeber ihrerseits setzten immer wieder gefährliche Konter über die sehr agilen Stürmer Christian Schmitt und Duc Khang Nguyen. Jedoch wurden diese überhastet und unkonzentriert abgeschlossen, so dass es beim 0:0 zur Pause blieb.

In der Halbzeitpause zog Lochbrunner die nötigen Konsequenzen. Er stellte auf Viererkette um und wechselte sich selbst als zweiten Stürmer ein. Doch nun hatten die Gastgeber plötzlich Lunte gerochen und Schmitt scheiterte drei Minuten nach Wiederbeginn am hervorragend reagierenden Heiko Gönnheimer. Der Keeper machte ein prima Spiel und war Garant dafür, dass es hinten zu Null blieb. Nach einer tollen Kombination der beiden Stürmer Heiligensteins, rettete er in der 52. Minute toll zur Ecke. Durch diese beiden Aktionen wachgerüttelt, übernahmen nun wieder die Gäste das Zepter. Aber auch Stockmann bewies, dass er ein sehr guter Keeper ist. Erst rettete er gegen Timo Boos, als dieser frei vor ihm auftauchte. Und in der 56. Minute parierte er einen Schuss von Hauck bravourös. Gegen den Nachschuss von Lang war er allerdings chancenlos. So gingen die Gäste 1:0 in Führung und man konnte die Erleichterung aller Gästefans und Spieler vernehmen.

Heiligenstein gab aber nicht auf und hatte in der 65. Minute durch den eingewechselten Christian Claus die Riesenchance. Sein Kopfball am langen Pfosten schlug aber gegen das Gebälk und beim Nachschuss sprang Daniele Tolone der Ball unglücklich an den Arm. Lochbrunner erkannte die Gefährlichkeit der knappen Führung und machte mit seinen beiden Treffern in der 85. und 90. Minute alles klar. Eigentlich hätte dies Boos schon in der 77. Minute erledigen müssen, als er von Lochbrunner toll freigespielt wurde. Er setzte den Ball aber über das Gehäuse. Lochbrunner hätte gar einen lupenreinen Hattrick machen können. Doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit vergeigte er eine Eins gegen Eins Situation und schob den Ball am Tor vorbei.

Fazit: Heiligenstein verkaufte sich sehr gut und hätte mit mehr Glück durchaus etwas Zählbares holen können. Der erfahrene Lochbrunner machte letztendlich den Unterschied und sicherte den Gästen den Auswärtssieg.

Interview mit dem „Man of the Match“, Manuel Lochbrunner
Wie fällt ihr Fazit zum Spiel aus?
Manuel Lochbrunner: „Es war heute gegen diesen sehr defensiv stehenden Gegner nicht einfach. Die Umstellung zur zweiten Halbzeit auf die Viererkette hat uns letztendlich die benötigten Räume und die Breite des Spiels gegeben. Somit ist es ein verdienter Sieg meiner Truppe, die wirklich als Einheit funktioniert hat und geduldig blieb. Die Gastgeber waren stets gefährlich mit ihren Kontern und ich bin stolz auf die Jungs, dass sie die Null gehalten haben.“

B-Klasse: 08 Mutterstadt II – SV Weingarten

B-Klasse: 08 Mutterstadt II – SV Weingarten 0:1 (0:1)

Alles richtig gemacht…

Weil es schon beim vorherigen Bezirksligaspiel der 08er gegen Phönix Schifferstadt ausgiebig und dauerhaft geschifft hatte, ich da schon gut durchnässt war und beim Weingartenspiel noch ein saukalter Wind dazu kam, habe ich nach 10 Minuten kapituliert. Nach 9 Minuten fiel das 1:0 für den SVW, durch einen schönen 20m-Knaller von Pascal Kaiser neben den Pfosten. Das war, wie sich inzwischen herausstellte, auch gleichzeitig der Siegtreffer.
Damit ist Weingarten zumindest einen Tag lang alleiniger Tabellenführer!

Coach Thomas Wünstel war zufrieden: „Es war insgesamt und speziell von meiner taktisch diszipliniert agierenden Mannschaft ein sehr gutes Spiel.“

Zuvor, um 15:00 Uhr war das „Spiel der Woche“ angepfiffen worden:
08 Mutterstadt – Phönix Schifferstadt 1:2 (0:1)

Im Derby, wie schon erwähnt bei Dauerregen, tat sich der haushohe Favorit gegen gewohnt taktisch gute und disziplinierte Mutterstadter sehr schwer, setzte sich aber am Ende aufgrund der individuellen Klasse verdient durch.
Nach 5 Minuten schien alles seinen „normalen“ Gang zu gehen, Gökhan Dogan erzielte mit einem platzierten Schuss aus 16m das 1:0 für Phönix. Danach wurden die Angriffe der Gäste aber immer umständlicher und konnten von der 08-Abwehr allesamt entschärft werden. Nach einer guten halben Stunde hätte ein Konter zum Ausgleich führen können, Schifferstadt klärte auf der Linie.
Vor 150 größtenteils beschirmten Zuschauern klaffte bei den Gästen zwischen Aufwand und Ertrag eine deutliche Lücke und so ging es nur mit einer knappen Führung in die wärmende und trockene Kabine.

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Dass die FG eine richtig gute Truppe hat, wurde in der 65. Minute auch durch den Torerfolg in der 65. zum 1:1 nachgewiesen. Ob Simon Schneider der Schütze war oder ob ein Eigentor zu vermerken ist, sei dahin gestellt. Die Partie war nun wieder komplett offen und die restlichen 25 Minuten waren spannend und teilweise ein wenig hektisch – klar, Phönix wollte sich keinen Punktverlust leisten. Den mussten sie auch nicht hinnehmen, denn der eingewechselte Said Rhannam besorgte in der 76. Minute mit einem Kunstschuss von der rechten Außenbahn in den linken Winkel den 2:1 Siegtreffer.
In der verzweifelten Schlussoffensive der Mutterstadter landete kurz vor Spielende eine Flanke auf dem Querbalken – gefährlich, aber halt nicht drin und somit blieb es beim Dreier für Ediz Sari und seine Mannen.

2. Halbzeit Bildergalerie: Phönix Schifferstadt – FSV Schifferstadt

Verbandspokal: Phönix Schifferstadt – FSV Schifferstadt 3:1 (2:1)

Bildergalerie der 2. Halbzeit des Verbandspokalderbys

Bildergalerie der 2. Halbzeit

Überraschend kam das 1:0 für Phönix durch den Freistoß von Yasin Koc in der 8. Minute. Alle, inkl. FSV-Torhüter Joachim Bohrer, rechneten mit einer „Flanke“ nach innen, Koc entschied sich anders und pflanzte die Kugel aus 24m Torentfernung trocken in den Winkel. Ganz schön gerissen dieser Koc.

Ein weiterer Standard in Form eines Eckballs führte zum 2:0 in der 11. Minute. Manuel Maier brachte das Runde rein und Osman Boyraz köpfte es ins Eckige. Viel Passivität in der Phönix-Abwehr ermöglichte Markus Heberger den 1:2 Anschlusstreffer nach einer Viertelstunde. Leider gab es in dem bis dahin sehr flotten Spiel einen Bruch und kontinuierlich verflachte das Ganze bis kurz vor Ende der regulären Spielzeit. Okay, die Gastgeber hatten noch 2-3 Torchancen, aber spielerisch riss das keinen der fast 700 Zuschauer mehr vom Hocker. Klar, der FSV war mit mehrfachem Ersatz angetreten, u.a. ohne den Wundersturm Wolff/Heims; Schonung für die schwere Landesligarunde war angesagt. Und Phönix musste nicht mehr als nötig, also relativ wenig machen, um den weitgehend harmlosen Gegner in Schach zu halten.

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Erst mit der Schlussoffensive der 13er kam wieder etwas Bewegung in die Partie. Immerhin fehlte nur ein Törchen, um zumindest in die Verlängerung zu kommen. Fast wäre das in der 90. Minute dem mitaufgerückten Tobias Lükers gelungen, aber aus 5m schob er den Ball über die Querlatte; ein Phönixler war irgendwie auch noch dran und verhinderte den Einschlag.

In der 5. Minute der Nachspielzeit überwand auf der Gegenseite Yusuf Demirhan nach einem Konter Bohrer zum Endstand von 3:1.

Fazit: Ein Klassenunterschied war zu sehen zwischen dem Landesligisten FSV und dem Bezirksligisten Phönix, allerdings andersrum als es die Ligazugehörigkeit vermuten lässt. Die Truppe von Ediz Sari ist personell so stark besetzt, da wird im Pokal wohl auch noch der ein oder andere höherklassige Verein dran glauben müssen. Der Aufstieg aus der Bezirksliga in die Landesliga ist sowieso nur Formsache, da wird auch Büchelberg nur wenig dran rütteln können.
Auch wenn es verständlich ist, dass der FSV Schifferstadt sich auf die Liga konzentriert, war es dennoch etwas schade, dass gleich mehrere Stammspieler, die Rede war von insgesamt 8, geschont hat. Die tolle Kulisse hätte ein ausgeglicheneres und damit spannenderes Derby verdient gehabt.