Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim 2:1 (2:0)

Eine knappe halbe Stunde lang lief alles nach Plan des klar favorisierten Gastgebers. In der 5. und 6. Minute verpasste es Andelo Srzentic zweimal kurz nacheinander seine Farben früh in Führung zu bringen. Erst flog ein Kopfball aus kurzer Distanz vorbei, dann wurde ein Abschluss auf der Linie geblockt.

Besser machte es Max Krämer in der 12. Minute als er aus einer unübersichtlichen Situation im Geinsheimer 5er das 1:0 erzielte. Nur 6 Minuten später war auch Srzentic „endlich“ erfolgreich. Die einfach Dinger machte er nicht rein, dafür platzierte er in der 18. Minute die Kugel aus 20m wunderschön in den Winkel zum zu dem Zeitpunkt hoch verdienten 2:0.

Mit der Niederlage und womöglich einer deftigen Klatsche vor Augen legte Geinsheim seine „Schüchterheit“ ab, traute sich nun selbst Aktionen Richtung Yalcin-Tor vorzutragen. Den Anschluss hatte dann Pascal Nebel auf dem Fuß, als er eine Abwehr von Kadir Yalcin zum Nachschuss nutzte, diesen aber deutlich am Kasten vorbei zirkelte. Ein Nebel in Topform macht sowas blind rein…

Geinsheim war nun im Spiel drin, hatte aber weiterhin kein Glück im Abschluss. In der 43. Minute prüfte Christoph Appel den lilanen Außenpfosten, wieder nicht der erhoffte Anschlusstreffer vor der Pause.

Die 2. Halbzeit war noch gar nicht richtig angelaufen, da stand es nur noch 2:1. Steffen Wiegerling brachte das Spielgerät von halblinker Position im Netz unter. Und in der 53. verpasste Christoph Appel die gute Hereingabe und somit den 2:2 Ausgleich nur um wenige Zentimeter.

Inzwsichen war es ein Match zweier Teams auf Augenhöhe – Rülzheim mit spielerischen Vorteilen, Geinsheim egalisierte dies mit Einsatz und Kampfeswillen. Vor 200 Zuschauern war es längst ein richtig gutes, ausgeglichenes Fußballspiel, stand auf des Messers Schneide und war ausgesprochen spannend.

Zu Gunsten des SVR wirkte sich schlussendlich die Abschlussschwäche Geinsheims aus – wobei auch Rülzheim in der halbstündigen Schlussphase einige Chancen liegen ließ – und dann halt doch die individuelle Klasse der einheimischen Elf. So konnte man in der 2. Halbzeit mit André Nenning (für Max Krämer) einen Ex-Regionalligastürmer einwechseln und mit Marc Barisic (für den erneut überragenden Patrick Brechtel) den früheren Stammspieler vom Oberligist TuS Mechtersheim. Auch Rexhep Mustafa für Max Brechtel war sicherlich keine Schwächung.
Am Ende war es jedoch wieder Andelo Srzentic, der in der Nachspielzeit (90.+1) mit dem 3:1 den hart erkämpften Dreier fest machte.


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