Wormatia Worms – Stellungnahme zu den Vorkommnissen beim Heimspiel gegen den FKP am 27.10.18

Vorkommnisse beim Heimspiel gegen den FK Pirmasens am 27.10.18

Der Verein hat in den vergangenen 48 Stunden in Zusammenarbeit mit Polizei, Vereinsverantwortlichen, Fans und weiteren Beteiligten die Geschehnisse in dem Spiel gegen den FK Pirmasens aufgearbeitet und nachvollzogen.

Der Verein bedauert nochmals außerordentlich die Geschehnisse, bei denen der Pirmasenser Trainer Peter Tretter körperlich von einem Fan attackiert wurde. Der Verein wird etwaige Konsequenzen aus dem Protest des FK Pirmasens akzeptieren, da nichts einen solchen Vorfall entschuldigt und sich auch der Verein seiner Verantwortung bewusst ist, auch wenn er selbst nicht agiert hat.

Als vorläufige Konsequenz aus den Vorfällen wurden Hausverbote ausgesprochen und für die beiden Hauptverantwortlichen zwei deutschlandweite Stadionverbote für mindestens zwei Jahre beantragt. Als weitere Konsequenz wird die als Fantribüne genutzte Vortribüne vorläufig geschlossen und in Abstimmung mit allen Beteiligten ein neues Fankonzept abgestimmt. Entsprechende Maßnahmen werden zum nächsten Heimspiel gegen die U 23 des VfB Stuttgart umgesetzt.

In einem Dialog mit den Fans wird darüber hinaus der bereits existierende Verhaltenskodex und Sanktionierungsmaßnahmen bei einem Verstoß gegen den Verhaltenskodex überarbeitet und angepasst.

Wormatia begrüßt dabei ausdrücklich, dass die Mehrzahl der Fans sich von dem Verhalten Einzelner distanziert hat und zur Aufklärung der Vorfälle beigetragen hat sowie einmütig die vom Verein verhängten Sanktionen unterstützt.

Verein und echten Fans ist es wichtig, dass sowohl die Zusammenarbeit und das Miteinander zwischen Fans und Verein unter diesen Vorfällen nicht leiden und zum anderen die vielfältigen sozialen und gesellschaftlichen Aktionen des Vereins und der Fans dadurch nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Tim Brauer 1. Vorsitzender
Marcel Gebhardt Stv. Vorsitzender
Jochen Schneider Stv. Vorsitzender

Stellungnahme der Fangruppe Supporters Worms 1997 zu den Vorfällen:

Zunächst möchten wir uns als Gruppe bei Ihnen, Herr Peter Tretter, für den gestrigen Vorfall in aller Form entschuldigen und Ihnen schnelle Genesung wünschen. Auch beim FK Pirmasens, dem VfR Wormatia Worms sowie allen anderen Stadionbesuchern möchten wir uns aufrichtig Entschuldigen. Am Samstag wurde von einzelnen Personen unserer Gruppe eine klare Grenze überschritten. Wir haben innerhalb der Wormser Fanszene eine Führungsrolle inne, mit der auch eine klare Verantwortung einhergeht. Dieser Verantwortung sind wir gestern nicht gerecht geworden. Daher werden wir intern Konsequenzen ziehen. Gleichzeitig werden wir uns unserer Verantwortung stellen und in Zusammenarbeit mit dem Verein für den entstandenen Schaden aufkommen, sowie alle weiteren Konsequenzen tragen.

Supporters Worms 1997 im Oktober 2018

Frauen Verbandsliga: FV Dudenhofen – Wormatia Worms

Frauen Verbandsliga: FV Dudenhofen – Wormatia Worms 0:5 (0:2)

Parallel zur Klatsche der Dudenhofener Oberliga-Männer (gegen Diefflen) mussten auch die Frauen eine deutliche Niederlage quittieren.
Worms ist damit neuer Verbandsliga-Spitzenreiter. Dudenhofen hängt im unteren Tabellendrittel fest.

Foto: Dudenhofens Coach Branko Ivanovic beendet nach dieser Saison seine Trainertätigkeit; „30 Jahre sind genug“ – vorerst…

Landesliga: SV Rülzheim – Wormatia Worms II

SV Rülzheim – Wormatia Worms II 2:3 (1:1)

Ein Punkt hätte Rülzheim gereicht, aber – DRAMA – durch ein Gegentor in der 96. Minute verpasst der SVR die Relegation.
Dabei hatten die Lilanen schon erst sehr spät das 2:2 erzielt nach dem 1:2 Rückstand; da schien es als wäre der zweite Platz gebongt, aber nichts da.

Begonnen hatte diese entscheidende Partie mit dem 0:1 durch Marc Bullinger in der 12. Minute. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, Jesko Pfister veredelte in der 15. eine Passstafette mit dem 1:1 Ausgleich, was eine halbe Stunde später auch der Halbzeitstand war.

Foto: Da schien alles klar für Rülzheim; Nicolai Esswein erzielt den 2:2 Ausgleich

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Nach dem Kabinengang folgte die Problemphase der Rülzheimer. Man tat viel zu wenig nach vorne, sorgte fast überhaupt nicht für Entlastung, überließ Worms weitgehend die Spielführung. Es zeichnete sich immer stärker ab und Mitte der 2. Halbzeit kam es wie es kommen musste, Worms ging mit 2:1 in Führung. Langsam und im Prinzip erst nach einem Platzverweis (gelb-rot für Henrik Nagel) und der Einwechslung von Max Brechtel kam wieder mehr Schwung in die Offensive der Gastgeber. Und tatsächlich, nach einem fulminanten, kaum zu verteidigenden überfallartigen Angriff staubte Nicolai Esswein zum 2:2 ab. Ein weiterer Treffer vom eingewechselten Robin Dränkow wurde wegen Abseits nicht gegeben. Müßig darüber zu diskutieren, ob man dann nicht hinten besser hätte dicht machen müssen. Die Qualität von Worms reichte jedenfalls, um auch nach 96 Minuten konzentriert zu stürmen und den Siegtreffer zu erzielen.

Als wäre das nicht schon bitter genug gewesen für den SV Rülzheim, folgte der Skandal nach dem Schlusspfiff. Als der Schiedsrichter grade vom Platz runter war, wurde ihm von einem Zuschauer, der in der 2. Halbzeit schon den gegnerischen Torwart fast durchgehend beleidigt hatte, ins Gesicht gespuckt.

Bilder vom Spiel folgen

Regionalliga: Wormatia Worms – Waldhof Mannheim

Wormatia Worms – Waldhof Mannheim 0:1 (0:0)

Worms unterliegt vor 3024 Zuschauern dem Tabellenführer aus Mannheim knapp mit 0:1 durch ein Tor von Waldhof-Goalgetter Jannik Sommer in der 55. Minute.

Foto: Jannik Sommer, der Siegtorschütze.

Feldüberlegen war der Tabellenführer aus Mannheim fast die komplette Spielzeit über, kam aber nur zu einem Treffer durch Jannik Sommer. Erst in der letzten Viertelstunde legte Worms alle Hemmungen – oder vielleicht den Respekt? – ab und stürmte munter drauf los, was aber nicht mehr reichte, um noch was Zählbares mit zu nehmen.
Waldhof Mannheim hatte in der 1. Halbzeit 3-4 halbe Chancen und eine echte (30.), als Giuseppe Burgio, wunderbar eingesetzt von Hanno Balitsch, an Wormatias Torwart Tim Paterok scheiterte. Worms verteidigte einigermaßen geschickt, konnte selbst aber nur wenige Vorstöße verbuchen; was gefährliches war nicht dabei.
Drei Minuten nach Wiederanpfiff endlich ein flüssiger Angriff der Wormser über rechts. War gut vorgetragen und sah vielversprechend aus, konnte aber nicht vollendet werden. Die Waldhof-Abwehr wurde nicht oft geprüft, war aber, wie hier, auf dem Posten, wenn es nötig war.

In der 55. Minute war Ali Ibrahimaj auf rechts am Ball, setzte sich Richtung 16er in Bewegung und spielte ab in die Mitte, wo Jannik Sommer schneller reagierte als seine Gegenspieler, keine Abwehrchance für Paterok gegen den Abschluss aus 5m, 0:1. Ganz schlecht verteidigt vom kompletten Wormser Abwehrverbund, außen wie innen. Die Führung schien Mannheim ein wenig zu beflügeln, es folgten 3-4 gute Angriffe inklusive Abschluss, die aber von Paterok, inzwischen der große Rückhalt der Wormatia, pariert werden konnten. Das vermeintliche 2:0 in der 76. konnte wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung finden.

Erst gut 10 Minuten vor Spielende raffte sich Worms auf und inszenierte mehrere Vorstöße Richtung Waldhof-Torwart Markus Scholz. Aber es fehlten die klaren Aktionen, die wirkliche Torgefahr hätten herauf beschwören können. Da auch durchaus brauchbare Standards, z.B. Freistöße, recht deutlich „verschenkt“ wurden, blieb es beim knappen, aber klar verdienten (Arbeits-)Sieg des Tabellenführers.

Fazit: Wie erwähnt, ein Arbeitssieg für Waldhof Mannheim. Ich persönlich hätte vom Spitzenreiter etwas mehr, oder sagen wir mal, noch mehr Spielkultur erwartet. Die Stimmung brachten hauptsächlich die Waldhof-Fans ins Stadion, die den Wormser Anhängern numerisch wie auch von der Lautstärke her deutlich überlegen waren. Schade, dass Worms erst spät konkret auf was Zählbares ausging. Schlecht war die Partie beileibe nicht, aber 1, 2 oder 3 Tore mehr, hüben oder drüben – egal, hätten den Unterhaltungswert in ungeahnte Höhen getrieben.
Wie dem auch sei, interessant und einen Besuch wert ist so ein Regionalligaspiel auf jeden Fall. Und dazu Gelegenheit hat man in zwei Wochen wieder, wenn Worms den derzeitigen, neuen Tabellenzweiten Eintracht Trier mit Peter Rubeck auf der Trainerbank im Südweststadion willkommen heißt.
Anpfiff: Samstag, 31. Oktober 2015, um 14:00 Uhr

Zur Einstimmung zwei Videos der Waldhof-Fans



Verbandspokal: FSV Offenbach – Wormatia Worms

FSV Offenbach – Wormatia Worms 1:4 (0:1)

Tore: 0:1 Florian Treske (18.), 0:2 Benjamin Maas (60.), 1:2 Philippe Bender (71.), 1:3 Treske (72.), 1:4 Treske (74.)
Zuschauer: 220

Die Null soll möglichst lange stehen – das ist speziell im Pokal nicht selten die Taktik mit der z.B. ein Verbandsligist gegen einen favorisierten Regionalligisten zu Werke gehen will. So auch der FSV Offenbach gegen die Quasi-Profis aus Worms. Die Hoffnung, dass die Wormatia-Kicker mit zunehmender Spielzeit ohne Torerfolg vielleicht etwas nervös werden würden, hatte jedoch nur 18 Minuten Bestand. Da nämlich prüfte Enis Saiti mit einem direkten Freistoß von rechts außen die Flugfähigkeiten von FSV-Keeper Christoph Gadinger. Der kam mit den Fingerspitzen noch an den Ball und verhinderte den Einschlag. Die Abwehr geriet aber zu kurz und Goalgetter Florian Treske netzte den Nachschuss aus 5m per Fallrückzieher zum 0:1 ein.
Dass der FSV vor allem in der 1. Halbzeit einen guten Job ablieferte beweist die Tatsache, dass den überlegenen Wormsern aus dem Spiel heraus kein Treffer gelang; ein Standard musste her. Den durchaus möglichen Ausgleich vergab in der 41. Alexander Wiemers, als er knapp verzog.

Foto: Florian Treske verwertet die Hereingabe von Kevin Lahn zum 1:3

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Dass sich bis zur 60. Minute nicht viel tat auf dem gut bespielbaren Rasen, lag daran, dass die Wormatia den knappen, aber ungefährdeten Vorsprung verwaltete. Bei einem Kopfball von Tim Hörner in der 49. Minute hatte Wormatias Torwart Tim Paterok keine Mühe. Mit dem 2:0 nach genau einer Stunde schien die Partie endgültig gelaufen. Benjamin Maas versenkte einen nicht unhaltbaren Freistoß von links „durch Gadinger hindurch“ in die Maschen.
Die Gäste fühlten sich nun noch sicherer, taten nicht mehr als nötig und ließen einige Angriffe der Offenbacher zu; auch den in der 71. Minute. Philippe Bender hatte an der rechten Strafraumkante den Ball am Fuß, zog einfach mal ab und traf in den linken Winkel zum 1:2 Anschluss. Der schönste Treffer des Tages reizte Worms nochmal aus seiner „Lethargie“ zu erwachen. Die Wormatia zog das Tempo kräftig an und stellte eine Minute später (72.) den Zweitore-Vorsprung wieder her. Kevin Lahn war auf der rechten Außenbahn nicht aufzuhalten und bediente in der Mitte Treske, der sicher zum 3:1 einlochte. Treske gelang auch das 4:1, profitierte dabei von der guten Vorarbeit von Alan Stulin. Eine Viertelstunde vor Spielende war die Sache geritzt.

Foto: Nach der Vorarbeit von Alan Stulin hat Treske alle Zeit der Welt zum 1:4 Endstand zu vollenden

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Fazit: Insgesamt war der FSV Offenbach gegen den Regionalligisten ohne echte Chance eine Runde weiter zu kommen. Allerdings zog man sich gut aus der Affäre und erzielte immerhin einen sehenswerten Gegentreffer zum 1:2. Wie es hätte laufen können, wenn die Wormatia, die augenscheinlich Kräfte sparen wollte, nicht schon am Samstag die schwere Aufgabe gegen Waldhof Mannheim vor der Brust hätte, zeigte sich in den Minuten danach. Eine mehrminütige Tempoverschärfung brachte Tor 3 und 4 und die schnelle Entscheidung. Nichtsdestotrotz darf man den Offenbachern eine gute, weil engagierte Leistung attestieren.

Regionalliga: Wormatia Worms – FC 08 Homburg

Wormatia Worms – FC 08 Homburg 0:5 (0:1)

Wegen der Sanierung des eigenen Spielfeldes weicht die Wormatia zu bestimmten Spielen ins alte, ehrwürdige Südwest-Stadion in Ludwigshafen aus. Zu der Partie gegen den FC 08 Homburg ergriff ich nach längerer Zeit mal wieder die Gelegenheit da hin zu fahren und Regionalliga-Fußball zu genießen.
Wie man am Ergebnis sieht, war es eine sehr einseitige Angelegenheit. Erwartet hatte ich eine ausgeglichene und umkämpfte Partie zweier Mannschaften, die sich mehr oder weniger im Abstiegskampf befinden – das war es beileibe nicht. Homburg setzte sich mit dem klaren Sieg ins Mittelfeld ab. Die Wormatia hatte Glück, dass die unter ihr stehenden Mannschaften auch verloren und sie somit in der Tabelle nicht noch weiter abrutschte.

Bildergalerie vom Spiel siehe unter dem Video der Pressekonferenz

Zunächst ein paar Impressionen vom Stadion

Die Pressekonferenz nach dem Spiel



Okay, einen detaillierten Bericht über das Spiel braucht es nicht, dazu war die Sache zu einseitig. Ich mach`s relativ kurz.
Bis zum 0:1 durch Jaron Schäfer in der 25. Minute war Wormatia noch einigermaßen konkurrenzfähig und hätte schon in der 8. Minute selbst in Führung gehen können. Florian Treske scheiterte an der guten Fußabwehr von Homburgs Torwart David Buchholz. Im Nachhinein ist klar, dass eine Wormser Führung dem Spiel gut getan hätte, denn nach dem 0:1 fiel die „Heimmannschaft“ langsam aber sicher auseinander und das gipfelte in der 2. Halbzeit in einem 45-minütigen Fiasko.

Im Prinzip fielen alle weiteren vier Tore nach Kontern, was der Tatsache geschuldet war, dass Worms lediglich weitgehend harmlose Angriffe zustande brachte, aufgerückt war, den Ball verlor und den schnellen Gegenangriffe des FC nichts, weder Laufbereitschaft noch Kampfeswillen entgegen setzte. Das sah teilweise unmotiviert und lustlos aus. Mehrfach ertappte ich mich bei den Gedanken, „die spielen gegen den Trainer“ oder „kriegen die ihr Gehalt nicht?“. Ernsthaft erklären konnte ich mir diese Nicht-Leistung nicht.

So fielen wie folgt die Tore:
25. Minute: 0:1 Jaron Schäfer
49.: 0:2 Jaron Schäfer
52.: 0:3 Kai Hesse
57.: 0:4 Nils Fischer
71.: 0:5 Kai Hesse

Weitere Top-Chancen aus der 54. und 56. wurden vergeben. Nach dem 5:0 stellte Homburg seine Torejagd ein, sonst wäre das Ergebnis wohl noch deutlicher geworden. So konnte Worms ein wenig zurück ins Spiel finden. Speziell unser Freund Alan Stulin zeigte auf der linken Außenbahn mit einigen guten Flanken, wie es hätte (besser) gehen können. Das war jedoch alles rein optischer Natur, denn in der Mitte blieb Worms umständlich und extrem harmlos – gefährlich wurde es für die insgesamt sicher stehende Homburger Abwehr nicht mehr.

Nichtsdestotrotz war es ein schönes und angenehmes Event. Das Wetter war prima, die Security und die Vereinsverantwortlichen waren nett und zuvorkommend. Die Zuschauerzahl wurde mit 1516 angebeben, was ein erstauntes Raunen auf den Rängen verursachte. Zu den tatsächlich vorhandenen 516 Zuschauern waren 1000 an Ludwigshafener Schüler verteilte Freikarten hinzu gezählt worden. Aber scheinbar wurden diese kaum oder gar nicht in Anspruch genommen.

Das nächste Heimspiel der Wormatia am 19. September 2015, um 14:00 Uhr, gegen den FKP findet in Pfeddersheim statt.
Wieder in Ludwigshafen im Südwest-Stadion spielt Worms seine Partie gegen den SV Waldhof Mannheim, derzeit Tabellenführer der Regionalliga.
Anpfiff ist am Samstag, dem 17. Oktober 2015, um 14:00 Uhr.

Bildergalerie vom Spiel