Kreispokal: SV Weingarten – VfB Iggelheim

Kreispokal: SV Weingarten – VfB Iggelheim 1:4 (0:3)

Recht achtbar zog sich die personell geschwächte SVW-Elf aus der Affäre gegen den haushohen Favoriten aus der A-Klasse. Bis zur 25. Minute hielt man gut mit und agierte auf Augenhöhe. Mit dem 0:1 in der 25. durch Fabian Steuerwald war der Bann gebrochen und die Marschrichtung vorgegeben. In der 36. wurde Marcel Meyer steil geschickt, und der ließ sich die Chance nicht entgehen auf 2:0 zu erhöhen.

Mit dem 3:0 quasi mit dem Pausenpfiff war die Messe leider schon vor dem Kabinengang gelesen. Aus der nun doch vorhandenen Überlegenheit Iggelheims resultierte das 4:0 in der 61., als Laubscher den ihm gewährten Freiraum zu nutzen wusste.

In der von Lars Busch einwandfrei geleiteten Partie kämpfte Weingarten um den verdienten Ehrentreffer und wurde kurz vor Spielende belohnt. Harun Karagül versenkte in der 89. Minute einen Freistoß von halb links direkt zum 1:4.

Foto: Der Schütze des 0:2, Marcel Meyer lächelt verschmitzt

A-Klasse: SG Edesheim/​Roschbach – VfB Iggelheim

A-Klasse: SG Edesheim/​Roschbach – VfB Iggelheim 3:3 (0:2)

In einer rassigen Partie holt der Aufsteiger nicht nur einen 0:2 Halbzeitrückstand auf, sondern erkämpft sich in Unterzahl einen Zähler gegen einen der Meisterschaftsfavoriten.

Foto: Der Elfer in der 90. zum 3:3 Endstand

Der Gast aus Iggelheim legte los wie die Feuerwehr und hatte vor dem 0:1 in der 20. Minute durch Lukas Schütz schon zwei absolute Hochkaräter vergeben. Spielertrainer Thomas Hartmann und der von Phönix Schifferstadt(© www.pfalzfussball.de) gekommene Marcel Meyer hätten für eine ganz frühe und deutliche Führung sorgen können. Mehr als mit Kampf dagegen halten war für die SG bis zum Rückstand nicht drin, zu drückend war die Überlegenheit der Iggelheimer. Danach kam die Wiemers-Elf aber besser ins Spiel und hatte ihre erste A-Klasse-Torchance in der 25. Minute als der einheimische Spielertrainer seinen Kopfball nur knapp drüber setzte.
Weiter ging es mit Edesheimer Gelegenheiten zum Ausgleich in der 32. Minute als gleich zweimal die Kugel aus kürzester Distanz nicht im gegnerischen Netz landete. Einmal wurde auf der Linie geklärt, zum andern wurde das leere Tor verfehlt.

Ein weiterer Lauf über die Außenbahn von Hartmann mit anschließender Hereingabe führte zum 0:2 Halbzeitstand. Marcel Meyer hatte in der Mitte keine Mühe die Vorlage einzuschieben. Schiri Philipp Engel ließ die Trinkpause nicht nachspielen und pfiff die 1. Halbzeit 2 Minuten zu früh ab.

Die SGER kam gut aus der Kabine(© www.pfalzfussball.de) und erzielte in der 51. Minute ihr erstes A-Klasse-Tor. Alex Wiemers war im Strafraum angespielt worden, hatte den Platz und zog aus 14m ab ins rechte untere Eck, keine Chance für Daniel Fromm im Kasten des VfB.
Eine Minute später (52.) schienen alle Aussichten auf wenigstens einen Punkt dahin zu schwinden. Für ein Revanchefoul quittierte Kapitän Florian Mohr die Rote Karte. Das bedeutete 38 Minuten Unterzahl(© www.pfalzfussball.de) für Edesheim/Roschbach. Nach 65 Minute mit dem 1:3 – Jens Korpis hatte von links eingenetzt – war die Sache doch zu Gunsten der Gäste klar? Nein, dem war nicht so. Mit viel Moral stemmte sich die SG gegen die Niederlage und vielleicht hatte der Sturmlauf der 1. Halbzeit den VfB doch viel Kraft gekostet.
Zumindest stand am Ende doch noch das insgesamt verdiente Unentschieden auf dem Zettel. Zunächst aber scheiterte der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Philipp Herrbruck in der 69. am Iggelheimer Torwart. Besser machte es Herrbruck 3 Minuten später (72.) als er eine genaue Flanke von Wiemers zum 2:3 Anschluss einköpfte.

In der Endphase erfuhr der Partie gar noch eine kleine Steigerung und ging an die Nerven der 150 Zuschauer. Zunächst gab es Strafstoß für die SG Edesheim/Roschbach in der 90. Minute. Nico Kruppenbacher(© www.pfalzfussball.de) verwandelte sicher zum umjubelten 3:3 Ausgleich. In der 2. Minute der Nachspielzeit setzte der auf der Außenbahn sehr ordentlich ackernde Kevin Horn den Ball auf die Querlatte. Und in der letzten Verlängerungsminute konnte Iggelheim das Tohuwabohu vor der Torlinie von Keeper Fabio Hundemer im Gehäuse der SG auch nicht mehr zum Siegtreffer ummünzen.

So blieb es nach einem intensiven, spannenden und mit zahlreichen Torchancen gespickten Spiel bei der insgesamt gerechten Punkteteilung. Iggelheim wies mit zeitweise extremem Tempospiel seine Favoritenrolle nach. Edesheim/Roschbach zeigte, dass man mit Moral und Zusammenhalt auch ein scheinbar verlorenes Spiel, zumindest teilweise, drehen kann.

A-Klasse: TuS Mechtersheim II – VfB Iggelheim

A-Klasse: TuS Mechtersheim II – VfB Iggelheim 1:1 (0:1)

Mechtersheim wollte seiner Favoritenrolle gerecht werden und rannte an, um den Gegner frühzeitig in die Knie zu zwingen. Das gelang nicht so wirklich, auch weil sich Iggelheim in keinster Weise beeindrucken ließ und selbst ab und an Offensivaktionen startete. Es kam wie es (fast) kommen musste, Iggelheim ging in der 42. in Führung. Die Mechtersheimer Abwehr bekam die Situation im eigenen Strafraum nicht in den Griff und nicht geklärt, Felix Fischer schaltete schnell und schob ein zum 0:1.
Sekunden vor der Pause parierte der überragende VfB-Keeper Rouven Hengen einen Kopfball aus kürzester Distanz und vermied den Ausgleichstreffer, der aufgrund der größeren Spielanteile des TuS nicht unverdient gewesen wäre.

Foto: Der Gegner in Ballbesitz, da bleibt schon mal Zeit für ein Posing im Mittelfeld…

Richtigstellung: Zum Zeitpunkt der Aufnahme war das Spiel verletzungsbedingt unterbrochen!

In den ersten 45 Spielminuten sahen die knapp 50 Zuschauer schon eine recht gute Partie, aber nach der Pause erhöhten beide Teams die Schlagzahl und es wurde ein wirklich gutes, schnelles und spannendes Flutlichtmatch. Die Mechtersheimer Anstrengungen wurden in der 80. Minute belohnt. Ali Dibs Schuss von halblinks wurde noch leicht abgefälscht und war dadurch für Hengen unhaltbar, 1:1.
Am Ende des von Hassan Alhomsy gut geleiteten Spiels stand die insgesamt gerechte Punkteteilung, mit der beide Teams nicht so wirklich zufrieden sein können. Mechtersheim versäumte es mit einem Heimdreier sich der Spitze anzunähern und Iggelheim behält trotz des Punktgewinns die rote Laterne.

A-Klasse: FC Speyer II – VfB Iggelheim

A-Klasse: FC Speyer II – VfB Iggelheim 4:1 (2:0)

Eine klare Sache zu Gunsten des FC Speyer war das Spitzenspiel gegen den VfB Iggelheim. Am Ende war der Sieg nicht nur hochverdient, sondern hätte bei konsequenter und konzentrierter Chancennutzung auch noch höher ausfallen können.

Foto: Rouven Hengen kann hier klären gegen Max Imo, der in der 10. Minute die 1:0 Führung erzielt hatte

Iggelheim war in der 1. Halbzeit komplett chancenlos und musste die Tore von Max Imo (10.) und von Eric Häussler (27.) hinnehmen. Bei beiden Treffern war die VfB-Abwehr zu behäbig um die gut in der Spitze angespielten FC-Angreifer entscheidend stören zu können. Nach der Pause baute Iggelheim etwas mehr Druck auf, kam aber lediglich in der 73. Minute zum 1:2 Anschlusstreffer. Damir Ugljen verlängerte einen Freistoß per Kopf.
Mit dem 3:1 nach einem Konter gegen aufgerückte Gäste, erneut eingenetzt von Häussler war die Moral der Gelben sichtlich gebrochen – nichtsdestotrotz spielten sie es seriös zu Ende.
Auch die Überzahl nach der gelb-roten Karte für einen Speyerer in der 82. Minute nützte Iggelheim nichts mehr. Im Gegenteil, zu Zehnt erhöhte der FC in der 89. gar noch auf 4:1. Schütze war Samuel Kant – nicht zu verwechseln mit Immanuel Kant (ein kleiner billiger Insidergag 🙂 )

A-Klasse: VfB Iggelheim – FV Heiligenstein

A-Klasse: VfB Iggelheim – FV Heiligenstein 3:0 (1:0)

Die Ausgangslage zu der Flutlichtpartie war recht interessant. Iggelheim strebt weiterhin den Relegationsplatz an, Heiligenstein braucht noch Punkte, um sich den Klassenerhalt sicher zu sichern. Dazu wurden zu dem Hartplatzkick laut Liveticker 460 Zuschauer erwartet, die angeblich auch gekommen sein sollen. So ganz genau weiß man das nicht, es können auch ein paar Tausend mehr gewesen sein.

Ebenfalls laut Liveticker hätte ein gewisser Oktay gerne eine Currywurst verspeist – leider traute er sich nicht alleine in die Wirtschaft und musste deshalb wohl hungernd die 90 Minuten überstehen.
Ich kann Oktay beruhigen! ICH habe mich in die Wirtschaft gewagt, vor dem Anpfiff und nochmal in der Pause. Allein es war unmöglich eine Wurst zu ergattern – sprachliche und logistische Probleme standen diesem Ansinnen unüberwindlich im Weg. Die zwei ärmlich auf der Theke herum liegenden Mettbrötchen waren keine ernstzunehmende Alternative.

Gut, soweit zum kulinarischen; das Spiel selbst ließ sich auf dem gut präparierten Hartplatz im Prinzip gut an. Beide Teams wollten der aufkommenden Kälte keine Chance geben und gaben Gas. Trotzdem beschränkte sich das Geschehen hauptsächlich auf den Raum zwischen den Strafräumen.

Die erste echte Torchance konnte Iggelheim verbuchen, als in der 19. Minute die Nummer 19 (Maurice Brass) aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Heiligensteins Torwart Nikita Sidorenko wehrte zur Ecke ab.

Zwei Minuten später geriet Heiligenstein dann jedoch tatsächlich ins Hintertreffen. Captain Lukas Olbrich nutzte den ihm gewährten Freiraum im 16er zum nicht unverdienten, aber aus Sicht Heiligensteins völlig überflüssigen 1:0 in der 21. Minute. Defensivverbund und Torhüter verhielten sich bei diesem Gegentreffer unerklärlich passiv, weder ging einer vehement Richtung Ball, noch kam der Keeper aus seinem Kasten – dadurch war es ein einfaches Ding für den Ex-Oberligaspieler.
Highlight zum Abschluss der 1. Halbzeit; der frühere Mechtersheimer ballerte in der 45. die Kugel aus 30m sehenswert an die Querlatte, dann pfiff der umsichtig und fehlerfrei leitende Verbandsligaschiri Michael Baumgartl zur Pause.

Foto: Ex-Oberligakicker Lukas Olbrich im Zweikampf mit Heiligensteins Eugen Taube

Die Viertelstunde nach dem Kabinengang war die beste Phase des Spiels. Heiligenstein wollte sich nicht jetzt schon geschlagen geben und drückte aufs Tempo, der VfB hielt dagegen; es ging permanent rauf und runter. Torraumszenen waren zwar auch in dieser Zeit Mangelware, aber das Geschehen auf dem Platz war sehr intensiv und extrem umkämpft.

Mitten hinein in diese Phase erhöhten die Gastgeber auf 2:0. Maurice Brass nutzte einen Stellungsfehler des FVH-Keepers und überlupfte ihn passgenau. Obwohl die Radu-Truppe auch jetzt nicht aufgab, war natürlich zu spüren, dass die Moral einen Knacks bekommen hatte. So schlecht hatte man gar nicht agiert, musste aber durch zwei Abwehrschwächen die Gegentreffer hinnehmen und kam selbst vorne nicht wirklich zu ernsthaften Chancen.
Mit dem 3:0 in der 83. Minute, erneut von Brass, war dann auch ganz offiziell der Sack zugemacht.

Keine Frage, ein verdienter Sieg und die Zurückeroberung des Relegationsplatzes für den VfB Iggelheim.
Heiligenstein spielte im Prinzip nicht schlecht, leistete sich aber entscheidende Schwächen in der Abwehr und war vorne eher harmlos – das reicht dann nicht für Punkte gegen Teams aus dem oberen Viertel der Tabelle. Es sollte allerdings kein Problem sein, aus den restlichen Spielen die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen. Am Sonntag, im Heim-Derby (15:00 Uhr) gegen Spitzenreiter Berghausen kann man ja schon mal damit anfangen…

A-Klasse: TSV Lingenfeld – VfB Iggelheim

A-Klasse: TSV Lingenfeld – VfB Iggelheim 4:0 (3:0)

Tore: 1:0 Burak Tuna (2.), 2:0 David Holt (27.), 3:0 Pascal Gaschott (45., FE), 4:0 Michael Grill (55.)

Regelrecht deklassiert wurde (Mit-)Titelanwärter Iggelheim vom Lingenfelder TSV. Ein hoch verdienter Sieg auch in dieser Höhe.
In der 1. Halbzeit war eigentlich nur Lingenfeld am Drücker und stellte mit drei Toren die Weichen deutlich auf Sieg. Ein Freistoß von Michael Grill landete in der 42. nur am Pfosten. Ein weiterer Hochkaräter wurde von VfB-Torwart Daniel Fromm glänzend entschärft.

Foto: Burak Tuna trifft in der 2. Minute zum 1:0

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Die Gäste, die offensiv harmlos waren und hinten extreme Unsicherheiten offenbarten, starteten nach dem Wiederanpfiff den Versuch das Ruder herum zu reißen. Ein schnelles Tor und das Spiel wäre wieder spannend gewesen. Mitten hinein in die Druckphase des VfB schraubte Grill das Ergebnis auf 4:0 hoch. Damit war die Moral der Iggelheimer gebrochen, die Partie endgültig entschieden.

Ein Erfolgserlebnis für den TSV, das den Verein nicht nur in der Tabelle stabil hält – mit einer kleinen Serie könnte man wieder Anschluss an die Spitzenplätze gewinnen – sondern auch eine gute „Vorbereitung“ auf das Derby gegen Gommersheim darstellt. Schon am Dienstag, 1. November um 14:30 Uhr steht das nächste Punktespiel beim SV Gommersheim an. Gommersheim mit neuem Trainer (Fabian Behsler) und neuer Motivation ausgestattet, möchte genau wie Lingenfeld weiter in vordere Tabellenregionen vordringen.

Tabelle

Bezirksliga: SV Altdorf-Böbingen – VfB Iggelheim

SV Altdorf-Böbingen – VfB Iggelheim 4:2 (2:0)

Ich hab ja ne Weile überlegt, immerhin sollten da „nur“ der Dreizehnte und der Sechzehnte aufeinander treffen – und bin echt froh, dass ich da hin bin zu dem frühsaisonalen Abstiegsduell nach Altdorf 🙂
Das war ein schnelles, spannendes und abwechslungsreiches Spiel, das so ziemlich alles hatte, was das Herz des Fußballfans an einem Donnerstagabend erfreut.

Die personellen Voraussetzungen der Heimmannschaft waren eher nicht optimal. Mario Schmitt fällt wegen eines Wadenbeinbruchs aus, Christoph Ullmer laboriert an einem Kreuzbandanriss. Beide fallen lange aus, ob sie überhaupt nochmal einsteigen, ist fraglich.
Dazu kam in der 15. Minute die Verletzung von Michael Malmer, der raus musste. Für ihn kam Salvatore Pomponio. Und der besorgte mit seiner ersten Ballberührung die Führung. Einen hohen, weiten Pass in die Spitze verlängerte er per Kopf zum 1:0.

Das war quasi der Startschuss zu einer aufregenden Flutlichtpartie. Nach dem Rückstand kam Iggelheim immer besser ins Spiel. Viele gute Angriffe liefen über die Außenbahnen. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit. Aber auch beste Aktionen konnten nicht verwertet werden. So kam es, dass Altdorf-Böbingen in der 43. einen Angriff über rechts vortrug und Yannic Jene die scharfe Hereingabe zum 2:0 in die Maschen beförderte. Der VfB Iggelheim war ganz nahe am Ausgleich und wurde für sein Chancen auslassen derbe bestraft. Mit der Zweitoreführung für die Heimmannschaft ging es in die Pause.

Foto: Salvatore Pomponio erzielte mit seiner ersten Ballberührung das 1:0 – hier aber scheitert er in aussichtsreicher Position an Rouven Hengen

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In der 47. schienen die Gäste die Gelegenheit zum Anschluss geschenkt bekommen zu haben. Der Schiri zeigte nach einem Zweikampf im Altdorf-Böbinger Strafraum auf den Elfmeterpunkt. Wie die meisten Zuschauer sah es auch der Linienrichter, der sich mit seinem „Chef“ besprach – das (scheinbare) Foul des Torwarts war keins. Der Elfer wurde zurück genommen. Korrektes Vorgehen von allen, außer halt von Marco Guth, der für seine Schwalbe gelb quittierte.

Was den Gästen nicht gelang, machte ein Einheimischer „besser“. In der 50. Minute köpfte Thorsten Traut nach einem Eckball die Kugel ins eigene Netz, nur noch 2:1.
Der Gegenschlag folgte vom Anstoß weg, Simon Hartmann erzielte das 3:1 (51.).

Weiter ging es vor 120 Zuschauern in der 65.; jetzt mit einem berechtigten Elfmeter, den Marco Guth sicher zum 3:2 verwandelte.
Die erneute Zweitoreführung war in der 71. Minute drin, aber ein SV-Stürmer schaffte es die gute Flanke von Pomponio aus kürzester Distanz über den Querbalken zu köpfen. Nur eine Minute später war wieder Pomponio einer der Hauptdarsteller. Mit dem Ball am Fuß lief er Richtung VfB-Keeper Rouven Hengen und konnte nur unfair gebremst werden. Dennis Heinisch (Iggelheim) war dabei letzter Mann, sah es ein und marschierte schon los, noch bevor der Schiri die rote Karte in der Hand hatte. Ein klar berechtigter Platzverweis, aber kein Strafstoß, denn das Foul geschah vorm 16er. Der anschließende Freistoß brachte nichts ein.

Der positive Höhepunkt des Spiels folgte in der 79. Minute. André Lehnert war ca. 30 Meter vorm Tor am Ball, zog aus der Drehung ab und traf unhaltbar in den Winkel – ein Traumtor zum 4:2. Das hätte nicht der Endstand sein müssen, denn Altdorf-Böbingen vergab noch zwei Mal freistehend. Und auf der Gegenseite fischte SV-Torwart Marc Mattern in der 92. einen Freistoß von Florian Gauer aus dem Winkel.

Auch dem Schiedsrichter Fabian Jutzi schien die Sache gut zu gefallen, er ließ in der insgesamt fairen Partie fast 5 Minuten nachspielen; das war angesichts von lediglich ein oder zwei kurzen Verletzungsunterbrechungen recht viel, tut aber nicht wirklich was zur Sache und sei nur nebenbei erwähnt.

Jedenfalls pfiff er nach 94 Minuten und 38 Sekunden ein klasse Spiel ab, das auch 5:3 oder 6:4 hätte enden können. Gratulation an die Altdorf-Böbinger zu drei Punkten, die sie ins Tabellenmittelfeld befördern. Aber auch Kompliment an den VfB Iggelheim, der viele tolle Flankenläufe zeigte und auch in Unterzahl bis zum Schluss kämpfte.