Verbandspokal: FV Dudenhofen – RWO Alzey

Verbandspokal: FV Dudenhofen – RWO Alzey 4:2 (0:1)

Da ist das Ding… äh, das Halbfinale

Foto: Christopher Koch, der das wichtige 1:1 erzielte – per Kopf nach einem Freistoß

Nach einem 0:1 Rückstand (29., Yannik Wex) zieht der FVD durch Tore von Christopher Koch (54., 1:1), Daniel Eppel (57., 2:1), Paul Stock (83., 3:1) und Tolga Barin (88., 4:2) recht sicher und im Endeffekt problemlos ins HALBFINALE ein.
Kurz vor dem 2:1 durch Bittner handelte sich der Alzeyer Yannik Niemann eine Rote Karte ein für sein Nachtreten. Der Anschluss zum 3:2 gelang Mirco Cet Müller in der 84. und machte die Sache kurzzeitig nochmal ein wenig spannend – bis dann Tolga Barin vor (geschätzten) 650 Zuschauern zum 4:2 zuschlug und das Semifinale realisierte.

FVD-Coach Christian Schultz würde sich in der Vorschlussrunde über ein Heimspiel gegen Speyer freuen. Soweit bekannt, soll am Freitag die Auslosung statt finden.

Foto: Tolga Barin setzt hier den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 4:2

Foto: Sturmlauf von Michael Bittner vor vollen Rängen und unter einwandfrei funktionierendem Flutlicht

Verbandspokal – Kerzen mitbringen!

Weil am Rasenplatz das Flutlicht nicht ordnungsgemäß funktioniert, wird das Pokalviertelfinale gegen Alzey auf den Kunstrasen verlegt. Um jeder Eventualität aus dem Weg zu gehen, werden die Zuschauer gebeten, zahlreich Kerzen mit zu bringen, um im Falle eines Falles das Spielfeld hell erleuchten zu können. Ist dies nicht nötig, kann auf den Rängen immer noch eine heimelige vorweihnachtliche Stimmung erzeugt werden, die die Akteure auf dem Platz zusätzlich motiviert und sicherlich zu fußballerischen Höchstleistungen antreibt!

Zum Vorglühen hier noch die Bildergalerie vom Spiel Dudenhofens gegen Waldalgesheim

Verbandspokal: FC Speyer – SV Morlautern

Verbandspokal: FC Speyer – SV Morlautern 1:0 (1:0)

SPEYER IST IM HALBFINALE!!!

Speyer kämpfte und spielte sich vollkommen verdient in die Pokalvorschlussrunde. Morlautern enttäuschte auf der ganzen Linie, hatte erst in der Schlussphase der Partie 2-3 halbwegs brauchbare Abschlüsse, die allerdings auch nicht sonderlich gefährlich waren. Dementsprechend konnte sich der FC die Kräfte optimal einteilen. Nach dem 1:0 durch Marc-David Thau, hätte er selbst nur zwei Minuten später erhöhen können – Bakary Sanyang parierte. Weitere 4 Minuten danach scheiterte Mikail Erdem aus der Distanz an Sanyang. Eine solide Leistung der Gimmy-Elf reichte, um mit der knappen, aber hoch verdienten Führung in die Pause zu gehen.

An den Kräfteverhältnissen änderte sich im zweiten Spielabschnitt nichts. Speyer inszenierte viele gut anzusehende Angriff, der letzte Pass funktionierte aber meistens nicht. Somit blieb es zumindest vom Ergebnis her spannend. Die Gäste kamen erst in den letzen 15 Minuten zu dem ein oder anderen Schuss Richtung Kasten von Hamdi Koc. Insgesamt verlebte dieser einen ruhigen Nachmittag.
Quasi mit dem Schlusspfiff in der 93. Minute schloss der eingewechselte Halil Anli vor 310 Zuschauern einen Konter mit dem 2:0 ab.
Der Einzug ins Pokalhalbfinale wurde noch auf dem Feld entsprechend gefeiert! Mit was? Mit Recht 🙂

Foto: Das 1:0 von Marc-David Thau nach genau einer halben Stunde Spielzeit

Fotos: Das 2:0 durch Halil Anli mit der letzten Aktion des Spiels, einem Konter in der 93. Minute

Verbandspokal: SV Rülzheim – FC Speyer

Verbandspokal: SV Rülzheim – FC Speyer 0:1 (0:0)

Vor 880 Zuschauern im Peter-Becht-Stadion erzielte Marc-David Thau in der 62. Minute das Tor des Tages, das den FC Speyer verdientermaßen eine Runde weiter bringt.

Speyer gnadenlos effektiv

Mehr und die klareren Chancen hatte Rülzheim. In der 7. Minute scheiterte Andelo Srzentic aus spitzem Winkel an Hamdi Koc ebenso wie in der 14. und in der 78. jeweils André Nenning, der beide Male frei vor Koc den Ball nicht an diesem vorbei brachte. Die letzte Großchance hatte der eingewechselte Max Krämer in der 93., als er aus 11m doch deutlich verzog. Ein Fast-Eigentor beim Klärungsversuch von Edonart Leposhtaku in der 79. sei deshalb erwähnt, weil die Kugel nur knapp über die eigene Querlatte flog und den überraschten Hamdi Koc wohl vor echte Probleme gestellt hätte, wenn… aber wahrscheinlich hätte er den auch noch gefischt.

Im Gegensatz zu den Rülzheimer Hochkarätern brauchte Speyer nur eine bessere Halbchance, um den Siegtreffer zu erzielen. In der 62. wurde Marc-David Thau von Milot Berisha steil angespielt, zögerte nicht und leitete den Ball direkt weiter an Kadir Yalcin vorbei ins Netz zum 0:1. Man mag mich korrigieren, aber an eine weitere echte Torchance, die Yalcin vor Probleme gestellt hätte, kann ich mich nicht erinnern (oder hab die nicht mitbekommen).
Dennoch ist der Sieg und das Weiterkommen für Speyer verdient. Dass der SVR aus 3-4 100%igen kein Tor macht, kann man den Gästen nicht „ankreiden“, oder halt nur insofern, dass da hinten drin noch ein Torwart stand, der an diesem Tag unbezwingbar zu sein schien.

Verbandspokal: FV Dudenhofen – ASV Fußgönheim

Verbandspokal: FV Dudenhofen – ASV Fußgönheim 3:2 (0:2)

Der Pokalwahnsinn hat einen Namen – FV Dudenhofen – und geht weiter…

Nach einem 0:2 Pausenrückstand kämpfte sich Dudenhofen zurück ins Spiel. Mit dem Anschlusstreffer in der 82. Minute von Julian Scharfenberger war die Aufholjagd gestartet und konnte in der 90.+5 Minute erfolgreich beendet werden. Das Tor vom eingewechselten Marius Schafhaupt in der 6. der 7-minütigen Nachspielzeit bedeutete den 3:2 Sieg. Zuvor, in der 94. hatte Scharfenberger einen Freistoß zum 2:2 versenkt.

Foto: Der finale Schuss zum Einzug in die 5. Pokalrunde

Vor fast 300 Zuschauern war der ASV Fußgönheim über eine Stunde lang die Spiel bestimmende Mannschaft. Der Gast führte völlig verdient 2:0. Das 0:1 in der 36. Minute gelang Meridon Haxhija. Nach einem gefährlichen Freistoß, den Malcolm Little parierte, versenkte er den Nachschuss aus spitzem Winkel. Nur 4 Minuten später (40.) erhöhte Steffen Euler per direktem Freistoß auf 0:2.

Fußgönheims Problem war, dass man es versäumte aus weiteren guten Torchancen weitere Treffer zu erzielen. Schon vor der Führung wären Erfolge möglich gewesen und danach hätte man mit einem 0:3 den Sack zu machen können. Die einzige Dudenhofener Gelegenheit der 1. Halbzeit hatte Julian Scharfenberger mit seinem Abschluss in der 21. Minute, den Marvin Gebhard per Fußreflex bereinigen konnte.

Nach dem Anschluss in der 82. war der FVD am Drücker, der ASV stand ab da massiv unter Druck und quittierte in der 88. einen Platzverweis – Gelb-Rot für Kevin Takpara. Von einem nicht gegebenen Tor in der 89. Minute – ob wegen Abseits oder Foul war für mich nicht erkennbar – ließen sich die Gelb-Schwarzen nicht beeindrucken.

Und dann kam die Nachspielzeit, die mit 7 Minuten großzügig bemessen erscheint, aber der Tatsache geschuldet war, dass zu Beginn der 2. Halbzeit bei einem Klärungsversuch eine Zuschauerin voll im Gesicht getroffen wurde und behandelt werden musste. Dies und weitere kleinere Unterbrechungen führten zu der langen Extrazeit, die der FVD optimal zu nutzen wusste.

Die von Gästetrainer Fisnik Myftari in der Pressekonferenz geäußerte Schiedsrichterkritik war nicht wirklich nachvollziehbar. Schiri Patrick Simon machte, wie auch von Christian Schultz bestätigt, keinen entscheidenden Fehler. Aus meiner Sicht machte er im Prinzip alles richtig, war keinesfalls ein Heimschiedsrichter. Dass er am Ende der Partie von der permanenten lautstarken Schelte seitens der Gäste möglicherweise genervt war, mag sein und wäre verständlich.

Foto: Julian Scharfenberger besorgte den Anschluss und den Ausgleich

Video: Statement von Fisnik Miftari (ASV Fußgönheim)


_

Video: Statement von Christian Schultz (FV Dudenhofen)


_

Verbandspokal: TSG Jockgrim – SV Rülzheim

Verbandspokal: TSG Jockgrim – SV Rülzheim 1:2 (0:2)

Tore: 0:1 Rexhep Mustafa (28.), 0:2 Andelo Srzentic (36.), 1:2 Jan Össwein (64.)
Bes. Vork.: Gelb-Rot Marc Staiger (71.), Rot Rexhep Mustafa (72.)
Zuschauer: 350

Foto: Nach einem schnell vorgetragenen Angriff kommt Rexhep Mustafa 16 Meter vorm Tor an den Ball und trifft mit einem Flachschuss ins Tor zur 0:1 Gästeführung

Foto: Der Kopfball von Andelo Srzentic zum 0:2 nach dem genialem Freistoß von Patrick Brechtel

Foto: Jan Össwein köpft den 1:2 Anschlusstreffer, der die Partie nochmal öffnete und richtig spannend machte

Fotos: Die beiden Großchancen (76., 85.) für den eingewechselten Malik Krubally. Zumindest ein Tor zum Erreichen der Verlängerung wäre für Jockgrim verdient gewesen. Einmal verpasste er die Flanke knapp, später hob er die Kugel über Torhüter und auch Querlatte hinweg ins Aus.

Foto: Eine weitere Großchance für Jockgrim war der wuchtige Freistoß von Nico Pfrengle (82.), den Kadir Yalcin nur mit viel Mühe abwehren konnte.

Verbandspokal: SV Altdorf-Böbingen – FC Bienwald Kandel

Verbandspokal: SV Altdorf-Böbingen – FC Bienwald Kandel 1:8 (1:5)

Nach dem Freistoß zum 1:0 durch Christian Großhans in der 7. Minute, gab es für Altdorf-Böbingen nicht mehr viel zu lachen. Innerhalb von knapp 10 Minuten, zwischen der 23. und 32., zog Kandel auf 4:1 davon und legte in der 41. das 5:1 nach. Nach der Pause kamen „nur“ noch 3 Tore dazu, zum 8:1 Endstand.
Mit 4 Toren plus der ein oder anderen Vorlage und überhaupt einer guten Partie war Pascal Hüll der Man Of The Match.

Verbandspokal: FC Lustadt – SV Rülzheim

Verbandspokal: FC Lustadt – SV Rülzheim 3:4 (2:3)

Tore: 0:1 Istanbullu (11.), 0:2 Balasa (23.), 1:2 Gaschott (28., FE), 2:2 Imo (38.). 2:3 Krämer (45.), 3:3 Imo (66.), 3:4 P. Brechtel (90.+2)
Zuschauer:350

Sorry, ich weiß nicht, ob ich noch dazu komme einen Bericht zu schreiben.
Es war eine enge Kiste. Lustadt hatte vor allem in der 2. Halbzeit mehrere Möglichkeiten die Sache für sich zu entscheiden, musste aber in der Nachspielzeit den Siegtreffer Rülzheims hinnehmen.

Foto: Renaldo-Doru Basara trifft ins lange Eck zum 2:0

Foto: Foulelfmeter, Pascal Gaschott verwandelt zum 1:2 Anschluss

Foto: Max Imo erzielt nach dem Konter den Ausgleich zum 2:2

Foto: Der Siegtreffer von Patrick Brechtel in der Nachspielzeit; die Vorarbeit lieferte Carsten Lutz

Bildergalerie vom Spiel

A-Junioren Verbandspokal: FSV Offenbach – 1.FC Kaiserslautern

A-Junioren Verbandspokal: FSV Offenbach – 1.FC Kaiserslautern 0:4 (0:2)

Mit einer guten Leistung zogen sich die Offenbacher A-Junioren gegen den klar favorisierten Bundesligisten aus Kaiserslautern respektabel aus der Affäre. Dem Druck des FCK konnte man letztendlich dann aber nicht Stand halten, und vor über 100 Zuschauern musste man im Viertelfinale die Segel streichen.

Tore: 0:1 Luis Kersthold (25.), 0:2 Antonio Jonic (45.), 0:3 Nils Schätzle (57.), 0:4 Glenn Muenkat (59.)

Foto: Keine Mühe mit der fairen Partie hatte Schiedsrichter Tom Bauer

A-Junioren Verbandspokal: FC Speyer – SV Gonsenheim

A-Junioren Verbandspokal: FC Speyer – SV Gonsenheim 0:2 (0:1)

Zwei Tore, ein Torschütze, nämlich Levi Mukamba in der 28. und 85. Minute.
Das war nicht schlecht, was die Speyerer gegen favorisierte Gäste ablieferten, nichtsdestotrotz war man insgesamt gesehen chancenlos. Der SV Gonsenheim war schlicht und ergreifend einfach besser, gewann verdient und zog in die nächste Runde, ins Halbfinale ein.

Verbandspokal: FSV Offenbach – TSV Schott Mainz

Verbandspokal: FSV Offenbach – TSV Schott Mainz 2:5 n.V. (1:2, 2:2, 2:4)

Das Ansinnen gegen einen höherklassigen Gegner möglichst lange die Null zu halten, hatte nicht lange Bestand. In der 6. Minute flog von links eine weite Flanke an den langen Pfosten, wo Stephane Eba Eba locker flockig einnetzen konnte. 1:0 für den Regionalligisten Schott Mainz. Bedeutet es schon eine schwierige Aufgabe einem Rückstand nachzurennen, wird es nicht leichter, wenn dieser 2 Tore beträgt. In der 16. Minute erhöhte Ilias Soultani auf 2:0.

Offenbach nahm die Aufgabe an und verkürzte in der 22. auf 1:2. Nach einem nicht konsequent abgewehrten Eckball kam Tim Lechnauer dran und setzte den Schlenzer vom linken 16er-Eck in den langen Winkel. Das war zumindest das schönste Tor des ganzen Abends. Die Freude der FSV`ler wurde noch gesteigert, als Alex Hayes in der 55. zum 2:2 ausgleichen konnte. Das war gegen einen eher nicht regionalligatauglichen, aber dennoch weitgehend feldüberlegenen Kontrahenten verdient und konnte bis zum Abpfiff der regulären Spielzeit gehalten werden.

Foto: 2:2 nach 90 Minuten gegen einen 3 Klassen höher angesiedelten Gegner, da kann man sich schon mal freuen wie hier beim 2:2 durch Alex Hayes. Am Ende jubelten aber die Gäste…

Pech hatte Offenbach als einem Mainzer in der 34. Minute in der Box der Ball vom Fuß an die Hand sprang und Schiedsrichter Fabian Vollmar dies als nicht strafstoßwürdig ansah. Die Flugbahn des Balles wurde entscheidend beeinflusst, aber der Arm hatte durchaus eine normale Position, insofern ging die Schiri-Entscheidung wohl in Ordnung.

Eine ähnliche Situation wie beim Ausgleich in Schifferstadt führte zum 2:3 in der Verlängerung. Den Freistoß in der 104. Minute verlängerte Khaled Abou Daya per Kopf und traf. Im Prinzip war das schon die Entscheidung zu Gunsten Schotts. Aber der nächste Treffer zum Doppelschlag nur eine Minute später machte die Sache „rund“. Arif Günclü erhöhte auf 2:4. Das 2:5 in der 111. Minute von Edis Sinanovic war lediglich Ergebniskosmetik.