Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Rüssingen

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Rüssingen 1:0 (1:0)

Das war ja einfach – Zeiskam siegt verdient gegen die Legionärstruppe aus Rüssingen.

In der 21. Minute inszenierte Zeiskam einen schnellen Angriff über die linke Außenbahn mit anschließender Hereingabe, die innen den total frei stehenden Marcel Weigel erreichte, der mühelos zum 1:0 einschieben konnte.

Zumindest vom Namen her, war bei den Gästen kein Deutscher im Kader des türkischen Trainers Akgün Yalcin. Gut, das hat in der Hinsicht eigentlich nicht viel zu bedeuten. Aber Fakt ist, dass da eine zusammengekaufte Elf auf dem Platz steht, die keine echte Mannschaft bildet. Das ist insofern relevant, da Zeiskam als echte Einheit keine Probleme hatte die Individualkünstler in Schach zu halten.
Immerhin ist der Jahn inzwischen soweit, dass die Abwehr sehr stabil steht und 90 Minuten, wie jetzt gegen Rüssingen, fehlerfrei durchhalten kann. Das war auf jeden Fall die Basis für den Dreier gegen den vermeintlich favorisierten Gast. Der wiederum ließ den Ball gefällig von hinten nach vorne zirkulieren, kam jedoch, einerseits aufgrund der Zeiskamer Gegenwehr, andererseits aufgrund der eigenen Abneigung gegen den Abschluss aus der Distanz, im Prinzip zu keiner wirklich hochkarätigen Torchance.

Der Wow-Effekt über die teilweise brasilianischen „Ballzauberer“ war lediglich ein paar Minuten vorhanden, verflog allerdings sehr schnell und dann setzte sich die deutsche Wertarbeit durch. Und der Sieg war absolut verdient und hätte auch 1 oder 2 Tore höher ausfallen können.



Foto: Marcel Weigel erzielt das Siegtor

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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SV Morlautern

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SV Morlautern 2:1 (2:0)

Einen eher unerwarteten Heimsieg landete das bisherige Kellerkind Zeiskam gegen den bisherigen Tabellenzweiten und Verbandspokalhalbfinalisten aus Morlautern. Mit diesem Dreier kann sich der Turnerbund ein wenig von der direkten Abstiegszone absetzen und beschert gleichzeitig dem FC Speyer den Sprung auf den Relegationsplatz.

Christoph Wörzler besorgte nach einer guten Viertelstunde die zu dem Zeitpunkt überraschende Führung. Morlautern hatte bis dahin zwei gute Möglichkeiten liegen lassen. Danach war der Jahn gegen den Favoriten gut im Spiel und erhöhte in der 39. Minute. Die tolle Vorarbeit von Marian Kolb, der den Ball durch das Mittelfeld bis in den Strafraum trieb, nahm Eric Biedenbach auf und veredelte den Assist zum 2:0.

In der zweiten Halbzeit war der Gast am Drücker. Zeiskam verteidigte aber mit viel Einsatz und gewährte dem SVM aus dem Spiel heraus zunächst keine echte Torchance. Für den Anschlusstreffer in der 69. Minute benötigten die Gäste eine Standardsituation. Den gut getretenen Freistoß lenkte Kai Anschütz an die Querlatte, von wo der Ball vor die Füße von Markus Happersberger flog, der dadurch in der Lage war aus 5m zum 1:2 abzustauben.

10 Minuten später hatte Zeiskam Glück, als ein freier Abschluss von der Strafraumkante knapp am Anschütz-Gehäuse vorbei flog. Zu dem Zeiskamer Defensiv-Geschick gesellte also auch ein wenig Glück, was den erhofften, aber nicht unbedingt einplanbaren Heimsieg nach 90+3 Minuten perfekt machte. Insgesamt kann man von einem verdienten Sieg sprechen.

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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SV Gonsenheim

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SV Gonsenheim 0:2 (0:0)

Gegen den souveränen Verbandsligameister und Aufsteiger in die Oberliga schlug sich Zeiskam wacker. In der 1. Halbzeit haderte man damit, dass Schiedsrichter Fabian Jutzi einen aus Sicht Zeiskams berechtigten Strafstoß nicht pfeifen wollte.
Am Ende setzten sich die Gäste mit zwei späten Toren gegen den nach wie vor abstiegsbedrohten Turnerbund durch.

Die Abstiegssituation (alle Angaben ohne Gewähr)

In der 16er-Liga können maximal 4 Teams absteigen.
Der Meister (Gonsenheim) geht hoch in die Oberliga. Quasi dafür kommt von oben Idar-Oberstein runter.
Aus der Landesliga kommen 3 Aufsteiger, was dann 3 Verbandsliga-Absteiger bedeuten würde.
Steigt aber Dudenhofen in der Relegation auf, müssten nur die zwei Tabellenletzten in die Landesliga absteigen.

Für Zeiskam bedeutet das, dass im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Rieschweiler ein Punkt für den Klassenerhalt reichen würde. Verliert Zeiskam, zieht Rieschweiler vorbei und Zeiskam müsste als Drittletzter auf Dudenhofen hoffen.

Vor der Partie wurden die Abgänger verabschiedet und eines verstorbenen Vereinsmitglieds gedacht.

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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SV Morlautern

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SV Morlautern 0:2 (0:0)

Als Tabellendritter war Morlautern als Favorit angereist und begann die Partie dominant. Einige schwache Abwehraktionen Zeiskams ermöglichten den Gästen Angriffe, die im letzten Moment doch noch bereinigt oder vom guten Steffen Heß geklärt werden konnten. Erst nach gut 20 Minuten fand Zeiskam ins Spiel rein und inszenierte seinerseits Angriffe, die für ein Tor gut waren. Da, wie auch in der Phase nach der Pause schloss man aber zu ungenau oder zu hektisch ab. Da auch ein gefährlicher Kopfball Morlauterns nur am Pfosten landete, ging es torlos in die Kabinen, was für den Jahn vom reinen Ergebnis her durchaus als befriedigend anzusehen war.

Nach Wiederanpfiff war zunächst Zeiskam am Drücker, aber weder die Abschlüsse von innerhalb des 16ers noch die vereinzelten Distanzschüsse waren wirklich zwingend, geschweige denn von Erfolg gekrönt. Auf der Gegenseite war der Distanzknaller eines Morlauterers (70.) überraschend und deswegen auch gefährlich, landete nur auf der Querlatte, war allerdings ein deutlicher Warnschuss für die Pita-Elf.

Vor 150 Zuschauern folgte in der 85. Minute der deprimierende Rückschlag. Bis dahin hatte der Gastgeber immer noch mit einer Punkteteilung, evtl. sogar per Lucky Strike gar mit einem Dreier geliebäugelt. Einen Abschluss von halblinks konnte der gute, aber in dem Moment unglückliche Zeiskamer Torsteher Heß nur zu kurz abwehren – Florian Weber staubte locker ab.
Dieses eine Tor zum 0:1 war zu dem späten Zeitpunkt gefühlt schon die Entscheidung. Zeiskam hatte nichts mehr Entscheidendes zuzusetzen und fing sich in der 89. auch noch das nur für die Statistik relevante 0:2 durch Markus Happersberger, der nach einem Eckball eindrücken konnte.

Mit dieser Niederlage bleibt der Turnerbund weiterhin dick im Abstiegsschlamassel hängen und hat am kommenden Sonntag mit dem Verbandsligameister aus Gonsenheim einen weiteren Brocken vor der Brust.

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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Speyer

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Speyer 2:2 (2:1)

Das Derby begann für den Jahn wie gemalt. Gegen den favorisierten FC gelang Christian Liginger in der 4. Minute mit einem fulminanten Hinterhaltsschuss, der noch leicht abgefälscht war, das frühe 1:0. In der 12. Minute konnte Maurice Hafner die prima Vorlage von Sebastian Meyer zum 2:0 nutzen. Alles schien für den abstiegsbedrohten Gastgeber zu laufen. Allerdings verletzte sich Meyer in der Szene und musste wenig später raus.
Den ersten Dämpfer mussten die Pita-Buben schon 2 Minuten nach dem 2:0 hinnehmen. Eric Häussler war nach einer Ecke frei am Ball und konnte zum 1:2 Anschluss einschieben. Dass Zeiskam die knappe Führung nicht über die Runden bringen konnte, lag zum einen am Druck der Gäste und dann, in der 86. Minute an Marvin Sprengling, dem in der von ihm bekannten Weise, per Einzelaktion und Abschluss von der 16er Kante der 2:2 Ausgleich gelang – unhaltbar für Steffen Heß, weil auch dieser Abschluss noch leicht abgefälscht worden war.

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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – Alemannia Waldalgesheim

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – Alemannia Waldalgesheim 6:0 (3:0)

Foto: Freude nach Simon Stubenrauchs wichtigem Treffer zum 1:0

Nach der dramatischen C-Klasse-Partie in Lustadt machte ich rüber nach Zeiskam in die Verbandsliga. Ehrlich gesagt, ohne allzuviel Hoffnung auf einen erfolgreichen Verlauf für den Jahn. Waldalgesheim war eindeutiger Favorit, auch wenn man mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun hat, die Motivation sich also eventuell in Grenzen hält.
Zeiskam musste möglichst 110% Leistung abrufen, um nicht im Abstiegssumpf zu versinken – ein wenig Glück kam diesmal dazu und das Spiel gewonnen.

Zunächst war aber der Gast am Drücker. Eine Viertelstunde lang sah es nach einem „normalen“ Verlauf im Sinne der Alemannia aus. Der erste Knacks kam in der 16. Minute als Simon Stubenrauch vom linken 16er-Eck einfach mal abzog und durch alle Haxen hindurch flach ins lange Toreck traf zum etwas glücklichen, aber wichtigen 1:0.

Der Schock des unerwarteten Rückstandes war noch nicht verflogen, als 4 Minuten später (20.) der durchgebrochene Eric Biedenbach am, und nach Ansicht des Schiris im Strafraum regelwidrig gestört und zu Fall gebracht wurde. Rot für Patrick Walther und Elfmeter für Christian Liginger, der die Kugel sicher zum 2:0 versenkte.

Mit einem 16m-Schuss erhöhte Serkan Toker in der 29. Minute auf 3:0. Und als dann in der 34. ein weiterer Waldalgesheimer vom Platz musste – Gelb-Rot für Meckern – war die Aussicht auf einen Dreier für Zeiskam auf über 90% Wahrscheinlichkeit gestiegen.
Für mich war die Wahrscheinlichkeit im Prinzip bei 100%; Zeiskam spielte inzwischen richtig guten Fußball und beherrschte den Gegner ohne Probleme bis zur Halbzeitpause und auch die Minuten danach, die ich nocht mitnahm.
Die weiteren drei Tore zum Kantersieg sah ich nicht mehr, da die Entscheidung längst gefallen war – im Gegensatz zum Spiel in Lustadt gegen Südwest

Zeiskam hat sich zwar um keinen Platz verbessert, aber der Anschluss ans untere Mittelfeld ist hergestellt. Nächste Woche geht es zum 6-Punkte-Spiel nach Bad Kreuznach.
Für Waldalgesheim wird es eine Saison werden, die im „Tabellen-Niemandsland“ endet; die Punkte zum Klassenerhalt (und noch ein paar mehr) wird man in den restlichen 9 Spielen locker einfahren.

Foto: Christian Liginger per Elfer zum 2:0

Foto: Serkan Toker erhöht aus 16m auf 3:0

Verbandsliga: FV Dudenhofen – Jahn Zeiskam

Verbandsliga: FV Dudenhofen – Jahn Zeiskam 2:0 (0:0)

Taktisch optimal eingestellt von TB-Trainer Sahin Pita ging die Jahn-Truppe mit viel Einsatz in die Partie gegen einen der Aufstiegsfavoriten der Verbandsliga und somit haushohen Favoriten, den FV Dudenhofen. Die ganze 1. Halbzeit über machte man es der Schultz-Elf ganz schwer in Tornähe vorzudringen. Lediglich ein Pfostentreffer (14.) von Daniel Eppel konnte als richtig gefährliche Aktion auf der Habenseite der Schwarz-Gelben verbucht werden.

Die kalte Dusche für die Gäste folgte kurz nach dem Wiederanpfiff. In der 47. wehrte Steffen Hess den ersten Schuss noch mit einer Glanzreaktion ab, gegen den Nachschuss von Christopher Koch war er dann machtlos, 1:0.
Zeiskam hatte danach durchaus die ein oder andere Chance zum Ausgleich. U.a. ein Kopfball von Maurice Hafner, der nur knapp am Pfosten vorbei ins Aus flog. Beide Trainer waren sich anschließend einig, dass ein Punkt für Zeiskam nicht unverdient gewesen wäre, der Sieg für Dudenhofen aber auch verdient sei. Der wurde „zementiert“ durch den unhaltbaren Schrägschuss von Daniel Eppel zum 2:0 in der 90. Minute. Kurz zuvor hatte Cengiz Yavuz eine nur für die Statistik relevante Gelb-Rote Karte (Foulspiel) quittiert.

298 Zuschauer sahen einen schmucklosen Arbeitssieg des einheimischen Favoriten gegen gut eingestellte und konzentriert kämpfende Gäste aus der Südpfalz.

Video: Analysen der Trainer


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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TSV Gau-Odernheim

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TSV Gau-Odernheim 1:5 (0:1)

Im Nachholspiel der Verbandsliga gegen den Tabellendritten nahm das Unheil für Zeiskam schon in der 3. Minute seinen Lauf. Da nämlich unterlief in der Mitte ein Zeiskamer die Flanke von rechts und Ali Bülbül hatte die Zeit und die Ruhe den Ball anzunehmen, sich elegant zum Tor zu drehen und unhaltbar für Steffen Hess zum 0:1 einzuschlenzen.
In der Folge blieben die Gäste die Spiel bestimmende Mannschaft und hatten durchaus die Szenen, um mindestens auf 2:0 zu stellen. Hauptsächlich lag die Überlegenheit des TSV daran, dass die Zeiskamer Akteure nicht aggressiv genug an den Gegner und gegen den Ball gingen. Das änderte sich erst ungefähr 10 Minuten vor der Pause und dann war der Jahn gleichwertig und hatte in der 38. Minute die große Chance zum Ausgleich. Christian Liginger traf aus 14 aber nur den Innenpfosten. In der darauf folgenden Szene parierte Daniel Diel im Kasten der Gau-Odernheimer einen platzierten Kopfball eines Zeiskamers bravourös zur Ecke.
Nach größtenteils dürftiger Leistung ging es für die Einheimischen mit dem verdienten knappen Rückstand in die Pause.

Foto: Die Hereingabe von Maurice Hafner…

Foto: …köpft Serkan Toker zum 1:3 Anschluss ins Netz

Mit neuer Motivation kam der Turnerbund auf das Feld zurück und hatte gleich nach Wiederanpfiff eine Großchance durch Maurice Hafner, dessen Abschluss in höchster Not zur Ecke abgewehrt wurde. Das war unglücklich für die Gastgeber, die 4 Minuten später nach Ballverlust ín des Gegners Hälfte mustergültig ausgekontert wurden und sich erneut durch Bülbül das 0:2 einfingen.
Nur 3 Minuten danach (53.) stand es sogar 0:3 durch Jonas Krautschneider.

Hoffnung auf eine mögliche Wende kam in der 67. Minute auf. Hafner tankte sich links durch und hob die Kugel nach innen, wo Serkan Toker hoch stieg und zum 1:3 Anschluss einköpfte. Quasi mit dem Gegenangriff nach dem Anstoß (69.) hatte sich das jedoch alles wieder erledigt. Ein Foul im 16er – ein Strafstoß zum 1:4 – sicher verwandelt von Florian Schapfel.
Mit einer Individualaktion in der 76. Minute gelang Marek Gröhl der 5:1 Endstand. Und nach 87 Minuten und 30 Sekunden beendete Schiri Tom Bauer die längst entschiedene Partie etwas zu früh und niemand war böse darüber.

Fazit: Mit einer solide guten Leistung verwiesen die Gäste aus Gau-Odernheim die Pita-Elf deutlich und verdient in die Schranken. Wobei man bei mindestens drei Toren von Unzulänglichkeiten in der Heim-Abwehr profitierte; das darf man sich in der Verbandsliga in der Häufigkeit halt nicht erlauben.
Bei inzwischen 50 Gegentoren hat nur noch das abgeschlagene Schlusslicht Hauenstein mehr Einschläge (70) hinnehmen müssen. Nicht unbedingt ein gutes Vorzeichen für die nächsten Wochen, in denen man gegen weitere echte Brocken in der Liga anzutreten hat.

Verbandsliga: FC Speyer – FV Dudenhofen

Verbandsliga: FC Speyer – FV Dudenhofen 0:2 (0:0)

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FK Pirmasens II

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FK Pirmasens II 2:5 (0:1)

Durch zwei Tore von Eric Biedenbach holte Zeiskam einen 0:2 Rückstand auf und musste sich am Ende doch recht hoch mit 2:5 geschlagen geben.

Der Ex-Zeiskamer Yasin Oezcelik steuerte beim 5:2 Sieg seines FKP den Treffer zum 4:2 bei. Trotz dieses Erfolges und der Tatsache, dass ihn FKP-Trainer Patrick Fischer 90 Minuten durch spielen ließ, wird Oezcelik den Verein wohl in der Winterpause verlassen. Unbestätigten Gerüchten zufolge, wird er sich womöglich dem Landesligisten SV Rülzheim anschließen – Gespräche wurde geführt – und sollte dort die möglichen (Winter-)Abgänger Martin Kramer und Carsten Lutz „kompensieren“.
Bis auf das eine Tor war von unserem oben genannten Protagonisten nicht sehr viel zu sehen; dem Individualkünstler fehlte sichtlich die Bindung zum Team. Das war aber auch gar nicht nötig, bzw. wirkte sich nicht negativ aus. Die Gastmannschaft war insgesamt stark genug, um keineswegs schlechte Zeiskamer, am Ende deutlich, in Schach zu halten.

In der 1. Halbzeit war der kleine FKP den Gastgebern klar überlegen, dominierte die Partie, ohne jedoch eine klarere Führung heraus holen zu können als das 1:0 aus der 20. Minute. Sandro Kempfs Abschluss konnte Zeiskams Torhüter, Alex Reichert, nicht fest halten, der Ball kullerte ins Netz.

In der 7. Minute verbuchte Luca Eichhorn die erste echte Torchance des Spiels, die wurde zur Ecke geklärt. Und erst in der 33. konnte der erste gefährliche Abschluss Zeiskams notiert werden. Mittelstürmer Christian Liginger nahm eine Flanke direkt, verfehlte das Ziel aber um gut einen Meter.
Vor 194 Zuschauer ging es mit der in der Entstehung glücklichen, aber verdienten Führung für Pirmasens in die Pause.

In der 2. Halbzeit nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf; 6 Tore zeugen davon.
Zunächst erhöhte Jan Luca Rebmann per Konter auf 0:2. Danach setzte sich Zeiskam vehement zur Wehr und glich durch 2 Tore (56., 67.) von Eric Biedenbach zum 2:2 aus.

Leider wurde in der anschließenden Phase die Abwehrarbeit vernachlässigt. Dadurch kam Rebmann zu seinem zweiten Treffer; das vermeidbare 2:3 fiel nur 5 Minuten nach dem Ausgleich. In gewisser Weise hat sich der Jahn damit selbst um die Früchte seines Zwischenhochs gebracht. Dieser Eindruck verstärkte sich noch mit dem 2:4 von Oezcelik.

Und dennoch wäre die „Wende“ fast nochmal gelungen. Aber Liginger (80.) und Maurice Hafner (87.) vergaben die beiden Hochkaräter, die bei optimaler Nutzung das 4:4 bedeutet hätten. Das 2:5 in der 91. durch Eichhorn war lediglich „Kosmetik“; kurz danach pfiff der positiverweise, viel laufen lassende Markus Dunsbach ab.

Foto: Eric Biedenbach nach dem Treffer zum 2:2 Ausgleich; der Assistpunkt geht an Maurice Hafner für seinen glänzenden Pass auf den Doppeltorschützen

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SV Alemannia Waldalgesheim

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SV Alemannia Waldalgesheim 2:1 (2:1)

Als Verbandsligaspitzenspiel ausgerufen, verkam die Partie zu einem Kampfspiel mit ganz wenigen spielerischen Höhepunkten. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausfall des Flutlichts, bzw. eines Masten. Die diesbezügliche Spannung bestand darin, wie wohl der Schiedsrichter die Sachlage werten würde. Trotz eines extrem dunklen Bereiches ließ er durch spielen. Und fairerweise beschwerten sich die Gäste auch nicht über die trüben Sichtverhältnisse.

Im Spiel selbst „bettelte“ Dudenhofen mit einer schlechten Defensivleistung regelrecht um den Gegentreffer, und Waldalgesheim hatte nach einer halben Stunde endlich Einsicht und nutzte eine schwache Abwehraktion zum zu dem Zeitpunkt hoch verdienten 0:1. Bis dahin hatte der FVD grade mal einen gefährlichen Abschluss zustande gebracht. Paul Stock scheiterte aus 18m am gut reagierenden Pasquale Patria.
Aber direkt mit dem erfolgten Anstoß nach dem 0:1 zog Daniel Eppel unwiderstehlich auf rechts davon und hatte noch die Übersicht den Ball kontrolliert nach innen zu befördern, wo der mitgesprintete Christopher Koch relativ locker und unbedrängt einschieben konnte. Zwei Tore innerhalb von 60 Sekunden. Na immerhin, das war doch mal was.

In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit konterte Michael Bittner die gegnerische Abwehr auf der rechten Außenbahn aus, machte einen Schlenker nach innen, hatte dann freie Bahn mit links das Spielgerät wunderbar in den linken Winkel zu schlenzen, unhaltbar für den guten Patria; 2:1 in der 45.+2 Minute.

Dass es dabei bis zum Ende blieb, lag zum Einen an den beiden toll reagierenden Torhütern – speziell Marcel Johann zeigte einige spektakuläre Paraden – und zum Andern an inkonsequent vorgetragenen Angriffen. Da wiederum hatte Dudenhofen die Nase vorn, im negativen Sinne. Nicht mal ein Strafstoß konnte genutzt werden. Pascal Thiede führte den Handelfer in der 56. Minute ganz schwach aus, kein Problem für Patria.

Mit diesem Dreier bleibt Dudenhofen dem Tabellenführer aus Gonsenheim dicht auf den Fersen und schaffte sich ein deutliches Polster (8 Punkte) gegenüber dem heutigen Gegner und Verfolger Waldalgesheim.

Fotos: Das 1:1 von Christopher Koch, vorbereitet von Daniel Eppel im direkten Gegenzug nach dem 0:1 Rückstand in der 31. Minute

Foto: Das hätte vor 160 Zuschauern die beruhigende 3:1 Führung sein können, war aber zu genau in die Mitte gezielt…

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Marienborn

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Marienborn 1:7 (1:2)

Status Quo besorgniserregend – Mehrere Verluste für Zeiskam

Die Zeiskamer Leistung an diesem Tag nach der nächtlichen Zeitumstellung war eine suboptimale. Von daher mussten sich die Gäste aus Marienborn mit ihrem allseits bekannten und beliebten Trainer Ali Kayhan Cakici nicht übermäßig verausgaben, um einen auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg einzufahren.
Schon nach 3 Minuten prüfte Jannik Kern den Pfosten – da schon passend, dass die Chance für den Gegner durch einen verunglückten Rückpass zustande kam. Den ersten personellen Verlust musste der eh schon gebeutelte Turnerbund in der 10. Minute hin nehmen. Abwehr-Ass Marian Kolb, der laut Fachleuten fehlende Schnelligkeit durch geschicktes Stellungsspiel ausgleicht, musste verletzt vom Platz; für ihn kam Gino Padberg.

In der Folge erspielten sich die Gäste zusehends ein Übergewicht, das 0:1 in der 29. Minute deutete sich an, lag quasi in der Luft und war hoch verdient, wenn auch klar vermeidbar. Im Getümmel vor der Torlinie (re-)agierte Arlind Hoti am schnellsten und spitzelte den Ball ins Netz. Nach einem erneut unnötigen Ballverlust der Zeiskamer erhöhte Jannik Kern in der 36. auf 0:2.

Die Überlegenheit des TuS und die Konfusion des Jahn ließ wohl viele der 119 Zuschauer vermuten, dass dies schon die Entscheidung gewesen sein könne. Hoffnung auf die Wende machte der Anschlusstreffer in 41. Minute. Maurice Hafner war den aufgerückten Marienborner entwischt, umkurvte auch Torwart Timon Hammer und schob zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt, kurz vor der Pause zum 1:2 ein.

Dass Zeiskam im zweiten Spielabschnitt fähig ist, entscheidend zuzulegen und verloren geglaubte Spiele zu drehen, weiß man nicht erst seit dem Rüssingen-Spiel. Hier jedoch folgte die Ernüchterung ganz, ganz schnell nach Wiederanpfiff. In der 46. flog ein Abschluss der Gäste noch knapp über den Kasten. Der nächste, 1 Minute später (47.) schlug ein. Einen schlecht geklärten Eckball donnerte Jonas Hoffmann aus 20m unter die Latte zum 1:3. Mit dem 1:4 von Jannik Kern in der 49. waren die Kräfteverhältnisse wieder zurecht gerückt.

Nach einer Stunde Spielzeit rutschte Steffen Hess auf dem nassen Rasen unglücklich aus und zog sich, laut erster Diagnose, eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Alex Reichert stellte sich für ihn zwischen die Pfosten und musste in schöner Regelmäßigkeit noch weitere drei Mal hinter sich greifen.

66. 1:5 Etienne Portmann
74. 1:6 Etienne Portmann
86. 1:7 Arlind Hoti

Dankenswerterweise, die Partie war natürlich längst entschieden, verzichtete Schiri Vincent Becker auf eine aufgrund der Verletzung von Hess durchaus angebrachte ausgedehnte Nachspielzeit. So mussten die enttäuschten Zeiskamer Fans nicht länger die miesen klimatischen Bedingungen ertragen und keine weiteren deprimierenden Gegentore hinnehmen. Und die Gäste aus Marienborn hatten ein paar Minuten mehr Zeit, den Auswärtssieg zu feiern.

Das einzig positive aus Zeiskamer Sicht, ist die Tatsache, dass die Einstellung stimmte und man bis zur letzten Minute kämpfte und dagegen hielt, bzw. es versuchte. Dass man trotzdem in der Höhe verloren hat, bedeutet allerdings auch, dass diese Mannschaft in keinster Weise die Qualität und die Möglichkeit hatte gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner zu punkten und aus der Abstiegsregion raus zu kommen. Die aktuellen Aussichten, jetzt evtl. mit zwei weiteren Ausfällen, sind für den TB Jahn Zeiskam in der Verbandsliga nicht gerade rosig.
Man darf gespannt sein, was sich Jahn-Trainer Sahin Pita für die Partie gegen das Spitzenteam aus Gau-Odernheim am kommenden Sonntag einfallen lässt…

Foto: Ein kleines Zwischenhoch, lediglich statistisch relevant, der 1:2 Anschlusstreffer von Maurice Hafner