Verbandsliga: FC Speyer – VfR Kandel

Verbandsliga: FC Speyer – VfR Kandel 2:3 (0:2)

Nach einem 0:2 Rückstand zur Pause schlägt Kandel in der 2. Halbzeit gnadenlos zurück und gewinnt am Ende verdient mit 3:2. während bei Speyer Abwehrchef und Organisator Andreas Backmannn zur Halbzeit verletzt raus musste und dann nicht mehr viel lief, legten die Gäste gleich mehrere Zähne zu.
Der Spieler des Tages, Florian Hornig, erzielte in der 83. Minute den Siegtreffer und lieferte über 90+3 Minuten eine hervorragende Leistung ab.

Fotos: In der 15. Minute bringt Daniel Bundus den Ball super nach innen zu Marvin Sprengling, der die Kugel unhaltbar für Patrick Aust in die Maschen donnert

Foto: Isa Esen, der in der 27. mit einem ganz feinen Lupfer über Aust hinweg das 2:0 erzielte

Fotos: Nachdem Pascal Hüll in der 55. Minute der 1:2 Anschlusstreffer gelungen war, gab es in der 75. einen Freistoß für Kandel. Florian Hornig trat an, zog ab und nötigte Speyers Keeper Yannik Sahin zu einer unkontrollierten Abwehraktion. Stefan Heinrichs reagierte am schnellsten und staubte ab zum 2:2 Ausgleich

Fotos: Florian Hornig zieht in der 83. aus recht spitzem Winkel ab und „tunnelt“ Yannik Sahin zum 3:2 Siegtreffer für Kandel. Felix Forstner, vom Schiri als Schütze vermerkt, trifft nur den Torwart, aber nicht den Ball.

Bilder vom Spiel folgen

Verbandsliga: FC Speyer – SV Rodenbach

Verbandsliga: FC Speyer – SV Rodenbach 2:1 (1:0)

Bericht und Bilder folgen

Fotos: Marvin Sprengling versenkt den Foulelfmeter zum 1:0 in der 31. Minute

Foto: Ganz bitter – der ansonsten gut haltende Gäste-Torwart Dominic Schmidt ließ den Freistoß von Milot Berisha in der 48. Minute durch die Finger rutschen; das war das vorentscheidende 2:0. Der Anschlusstreffer durch Marco Heieck kam in der 91. zu spät.

Verbandsliga: VfR Kandel – FSV Offenbach

Verbandsliga: VfR Kandel – FSV Offenbach 4:1 (1:1)

Böse abgestraft wurde der Gast aus Offenbach in der 2. Halbzeit. Nach dem 1:1 Unentschieden zur Pause, erhöhte Kandel den Druck enorm, musste aber, wie auch beim ersten Treffer, auf die extrem gut ausgeführten Standards bauen.
Nach dem 0:1 per Konter über Jonas Mittenbühler und abgeschlossen von Alexander Mellein in der 35. Minute, landete Yanik Wagners Kopfball in der 44. zum 1:1 Ausgleich im Netz. Vorausgegangen war ein vorzüglich in den 16er gebrachter Freistoß von rechts außen.

Foto: Marcel Meinzer gegen vier…

Wagner konnte schon zuvor (7.) ebenso einen gefährlichen Köpfer verbuchen, wie auf der Gegenseite Paul Brückner (17.), dessen Ball auf der Querlatte landete. Einen weiteren Kopfball setzte Felix Forstner in der 42. nur ganz knapp über den von Dennis Mandery gehüteten Offenbacher Kasten.
Nach der Pause konnte sich Offenbach kaum noch aus der Umklammerung befreien, der eingewechselte Yannick Schnider hatte die einzig gute Torchance für den FSV in der 76. Minute. Von halbrechts scheiterte er an Patrick Aust, der bravourös zur Ecke parierte. Ansonsten agierte offensiv fast nur noch Kandel. In der 55. wurde ein Kandeler Kopfball noch auf der Linie geklärt. Und immerhin dauerte es bis zur 75. Minute ehe das 2:1 fiel. Nach einem Eckball staubte Stefan Heinrichs aus kurzer Distanz ab. Nur 4 Minuten später (79.) verwandelte Pascal Hüll, zur Überraschung von Freund und Feind, den verhängten Freistoß von links außen ins lange Eck direkt, 3:1.

Anm.: Offiziell ist Marc Staiger der Schütze zum 3:1. Dass er wohl noch am Ball war, war von meiner Position aus nicht zu sehen.

Das Spiel war entschieden, aber der VfR stürmte weiter und erhöhte in der 88. auf 4:1 – natürlich nach einem Standard (Freistoß), natürlich mit einem Kopfball – von Marc Staiger.

Foto: Schiedsrichterin Fabienne Michel notiert das 3:1 von Stefan Heinrichs

War es in der 1. Halbzeit noch eine weitgehend ausgeglichene, temporeiche Partie, wies der VfR Kandel im zweiten Spielabschnitt die abstiegsbedrohten Offenbacher mit Powerfußball in die Schranken und gewann, durchaus ein wenig deprimierend für die junge Wünstel-Truppe, auch in der Höhe verdient. Auch wenn den Gastgebern kein Tor aus dem Spiel heraus gelang, Standards gehören nun mal dazu, und die waren alle gut und gefährlich – und vier mal erfolgreich.

Foto: Diesen guten Abschluss von Christian Burgstahler parierte Dennis Mandery prima zur Ecke

cleverSMART
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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SC Idar-Oberstein

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SC Idar-Oberstein 2:1 (1:0)

Tore: 1:0 Steffen Burnickel (19.), 2:0 Serkan Toker (89.), 2:1 Xavier Do Nascimento (90.+2)
Zuschauer: 206

Zeiskam belohnte sich, in einer für die Zuschauer abwechslungsreichen Partie, mit zwei astrein durchgezogenen Kontern für eine geschlossen gute Mannschaftsleistung gegen einen jederzeit gefährlichen Gegner. Idars Anschlusstreffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit machte die weiteren 2 Minuten nochmal spannend; am verdienten Sieg für die Pita-Truppe änderte sich allerdings nichts mehr.

Fotos: Eric Biedenbach stürmt in der 89. auf links nach vorne und bedient innen den mitgelaufenen Serkan Toker, der zum 2:0 einschieben kann

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – Fortuna Mombach

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – Fortuna Mombach 3:0 (2:0)

Mit dem verdienten Arbeitssieg auf einem schwer bespielbaren Platz gegen in argen Abstiegsnöten befindliche Mombacher holte sich Zeiskam wichtige 3 Punkte.

Foto: Serkan Toker zieht ab und trifft zum 1:0

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Foto: Felix Sitter nutzt den Freiraum im gegnerischen 16er zum 2:0

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Rekonvaleszent Serkan Toker sorgte in der 25. Minute für das frühe Highlight der Partie – schöner Schuss, schönes Tor. Aus 15m traf er von halbrechts in den linken Winkel, 1:0. Der Turnerbund kann froh sein, ihn nach einer langen Verletzungspause wieder in der Mannschaft zu haben. Technisch wie spielerisch wertet er das Kollektiv deutlich auf, und als Torschütze war er heute ebenso wichtig. Zumal ihm in der 68. auch der entscheidende Treffer zum 3:0 gelang; dies nach vorzüglicher Vorarbeit von Steffen Burnikel.
Für das 2:0 zeichnete Felix Sitter verantwortlich. In der 31. war er der dritte oder vierte Zeiskamer Akteur, der unbedrängt im Mombacher 16er den Ball zugespielt bekam. Aus 12m entschloss er sich zum Abschluss; wie auch bei den beiden anderen Toren, keine Abwehrchance für Mombachs Torwart Alexander Rudolph.

Spieltag beim FC Speyer – Teil 1/3

Drei Spiele an einem langen Sonntag beim FC Speyer. Den Abschluss bildete die Verbandsligapaarung zwischen dem Spitzenteam des FC Speyer und dem Tabellenletzten aus Offenbach. Am frühen Nachmittag hatten die A-Junioren ihre Regionalligapartie gegen Tabellenführer Trier ausgetragen. Ebenfalls in der Regionalliga hatten die Speyerer Frauen die SG Parr Medelsheim aus dem Saarland empfangen.

Verbandsliga: FC Speyer – FSV Offenbach 4:0 (1:0)

Mit einer bärenstarken Leistung ließ der FC den stark abstiegsgefährdeten Gästen keine Chance und gewann auch in der Höhe verdient.
Spieler des Tages war sehr eindeutig Marvin Sprengling mit 2 Toren und einer Vorlage. Eigentlich war diese Vorlage schon die Auszeichnung wert. An der 16er Kante angespielt, legte er mit einem Volley-Hackenball genial vor für Rosario Vinciguerra, der sofort abzog und flach neben den Pfosten traf, 1:0 in der 10. Minute. Ein ganz früher Dämpfer für kämpferische Offenbacher, die weitere Chancen für Speyer hinnehmen mussten. Bis zum Pausenpfiff blieb es aber bei der knappen Führung für die Gastgeber. Die Hoffnung auf wenigstens einen Punkt war beim FSV somit noch vorhanden.

Diese Aussicht war relativ schnell ad acta gelegt. Der unbedrängte Sprengling hatte in der 54. Minute nicht die geringste Mühe die gute Flanke von Eric Häußler zum 2:0 einzuköpfen. Gegen nie aufgebende, aber ohne echte Torchance ausgestattete Offenbacher war dies schon mehr als eine Vorentscheidung. Nachdem in der 68. ein Angriff der Gäste abgefangen und im Gegenzug schnell gekontert wurde, erzielte Milot Berisha das 3:0 – die Entscheidung.
5 Minuten vor Spielende krönte der nie in den Griff zu kriegende Sprengling seine Leistung mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 Endstand.

Foto: Gegen einen groß aufspielenden Marvin Sprengling war kein Kraut gewachsen

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Im Nachhinein betrachtet gab es keine realistische Chance für Schlusslicht Offenbach bei der Gimmy-Elf was zu holen. Das ist umso bitterer, da die direkten Konkurrenten teilweise dreifach punkten konnten. Und nächsten Samstag geht es zum sich in Bestform befindlichen Tabellenzweiten SC Idar-Oberstein. Es gilt, die Motivation so gut wie möglich beizubehalten und im übernächsten Spiel gegen Rodenbach die Mission „erster Saisonsieg“ erneut mit maximalem Engagement anzugehen.
Der FC Speyer ist mit nun 35 Punkten wieder dick im Geschäft im Rennen um den Relegationsplatz.

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Speyer

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Speyer 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Gino Padberg (32.), 1:1 Milot Berisha (55.)
Zuschauer: 325

Im Endeffekt geht das Remis in Ordnung. Zeiskam gewann die 1. Halbzeit mit 1:0, Speyer dann die zweite.
In der 32. Minute flankte Eric Kiefer von rechts außen auf den langen Pfosten, wo Domenico Bottaccio die Kugel per Kopf wieder in die Mitte beförderte, wo dann Gino Padberg den Freiraum zur erfolgreichen Volleyabnahme nutzte. Ein paar Minuten vor der Pause ballerte Marvin Sprengling die Kugel aus 18m nur um Zentimeter am Winkel vorbei – wäre unhaltbar gewesen.

In der zweiten Halbzeit drängt Speyer auf den Ausgleich. Milot Berisha gelang dies in der 55. Minute. Anschließend war es ein verteiltes Spiel mit der ein oder anderen Chance hüben wie drüben. Den abschließenden Höhepunkt lieferte wieder Sprengling (89. Minute). Aus 22m knallte er das Spielgerät an den Pfosten, von wo es im Aus landete – wäre unhaltbar gewesen.

Ein insgesamt nicht überragendes, aber doch gutklassiges Verbandsligaderby endete mit einer gerechten Punkteteilung, die tabellentechnisch keinem weiter hilft. Speyer verliert ein wenig den Anschluss an die zwei Spitzenteams aus Dudenhofen und Fußgönheim. Zeiskam bleibt auf Platz 9, quasi das Niemandsland der Rangliste, hängen.

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Verbandsliga: FSV Offenbach – FV Dudenhofen

Verbandsliga: FSV Offenbach – FV Dudenhofen 0:2 (0:0)

Eine Überraschung (Remis) war drin – die Sensation (Sieg) nur theoretischer Natur. Am Ende war es die erwartete Niederlage des Tabellenletzten gegen den höchst favorisierten Meisterschafts- und Aufstiegsanwärter, den FV Dudenhofen.

Ein Punktgewinn, das wäre die angesprochene Überraschung gewesen, war im Bereich des möglichen. 70 Minuten hielt das Abwehrbollwerk gegen die zumeist untauglichen Angriffe der Gäste. Bis dahin wurde von den FSV`lern fehlerfrei verteidigt. Nach Meinung des Schiedsrichters mit einer Ausnahme; in der 29. fiel Julian Scharfenberger im Zweikampf mit Daniel Evrard geschickt im Strafraum, was den Unparteiischen veranlasste auf den berühmten Punkt zu zeigen.
Scharfenberger trat an und scheiterte mit einem schwachen Schuss an Dennis Mandery, der abwehren konnte und auch den Nachschuss vom Schützen parierte.

Foto: Dennis Mandery wehrte den Strafstoß ab und auch den (gefährlicheren) Nachschuss

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Der fast schon obligatorische Offenbacher Defensivfehler ermöglichte Dudenhofen die Führung zu einem Zeitpunkt als es ganz sachte Richtung Punkteteilung zu gehen schien. Franz Inser rutschte beim Abwehrversuch die Kugel über die Stiefelspitze und Tolga Barin war zur Stelle und drosch das Ding unhaltbar ins Netz. Realistisch betrachtet war mit dem 0:1 das Spiel schon entschieden. Die Offenbacher bemühte sich zwar in der Folge um Offensivaktionen; wirklich gefährlich war das alles nicht.
Im ganzen Spiel eine, mit gutem Willen zwei Torchancen, das ist einfach zu wenig – so kann man keinen Gegner ernsthaft unter Druck setzen, eine Spitzenmannschaft wie Dudenhofen schon gar nicht.

Vermeidbar und haltbar schien das 0:2 in der 88. Minute. Einen Eckball köpfte Kevin Schall als Bogenlampe mittig unter die Latte. Egal, verloren war das Spiel so oder so.

Foto: Christopher Koch blieb zwar eigenen ohne Treffer, war aber stets in Bewegung und beschäftigte zumeist zwei oder sogar drei gegnerische Verteidiger – ein gutes Spiel von ihm

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Der FSV Offenbach hatte die richtige Taktik gewählt; körperlich möglichst intensiv dagegen halten und spielerisch den überlegenen Gegner beschäftigen. Das klappte gut, aber leider scheint es nicht möglich, dass die junge Truppe das 90 Minuten durchhält.
Man darf gespannt sein, was dem neuen Trainer, Thomas Wünstel, dazu einfällt, denn verloren ist für den FSV in der Liga noch gar nichts. Der Tabellenkeller ist noch sehr eng zusammen, mit 2 Siegen ist man im Idealfall schon wieder nahe am rettenden Ufer.

Dudenhofen hat gegen einen unangenehmen Gegner gezeigt, dass man gewillt ist, weiter auf der Erfolgswelle zu reiten. Mit unglaublicher Moral und unfassbarer Geduld und einem Willen, der meisterschaftswürdig ist, erarbeitete und erkämpfte man sich den erwarteten Auswärtsdreier. In dieser Verfassung kann in der Tat nur die Meisterschaft und der Aufstieg in die Oberliga das Ziel sein – alles andere wäre wohl die größte Enttäuschung in der Vereinsgeschichte.

Am Spielfeldrand wurde bekannt, dass sich Andreas „Andi“ Lange im Training schwer verletzt hat und, nachdem er grade wieder fit geworden war, länger ausfällt.
Andi, gute Besserung! Hoffentlich sieht man dich bald wieder auf dem Platz!

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – VfR Kandel

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – VfR Kandel 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Benedikt Brück (6.), 0:2 Lucas Pfau (55.), 1:2 Engin Koc (90.+3)
Zuschauer: 534


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Bericht: T.W.

Vor der stattlichen Kulisse von 534 Zuschauern erwischte der VfR Kandel den besseren Start. Benedikt Brück traf bereits nach 6 Minuten zum 0:1. Brück zog aus 20m einfach mal ab, Torhüter Alexander Reichert rutschte aus und musste somit den Flachschuss passieren lassen. Nur eine Minute später war es Yanik Wagner, der die Führung gemeinsam mit dem überragenden Patrick Aust verteidigte. Eric Biedenbach hatte Steffen Burnikel schön eingesetzt. Burnikels Schuss wurde von Aust noch touchiert und den auf die Maschen zurollenden Ball konnte Wagner gerade noch von der Linie kratzen.

Die 30. Minute hätte eigentlich den Ausgleich bringen müssen, aber Eric Kiefer vergab nach schöner Vorarbeit von Engin Koc, indem er den Ball aus 10 Metern über das Gästegehäuse beförderte. Und in Minute 43 war es zum ersten Mal Teufelskerl Aust, der einen Hafner Schuss bravourös zur Ecke abwehrte. So blieb es beim 0:1 zur Pause.

7 Minuten nach Wiederanpfiff hatte Maurice Hafner einen platzierten und durchaus strammen Kopfball gen Gästetor auf die Reise geschickt. Empfänger war aber wiederum Aust, der mit einem super Reflex zur Ecke klären konnte. Nur 3 Minuten später konterten die Kandeler Zeiskam aus und Lukas Pfau vollendete den Angriff aus halbrechter Position zum 0:2. Zu allem Übel musste Keeper Reichert mit Verdacht auf Kreuzbandriss ausgewechselt werden.
Von hier aus gute Besserung vom Pfalzfussball-Team.

Conrad Siegler übernahm gegentorlos. Aber sowohl Burnikel in der 74. Minute – nach Kiefer Hereingabe schoss er aus 5 Metern am Tor vorbei – als auch Koc in Minute 76 vergaben die großen Möglichkeiten zum Anschlusstor. Wobei man Koc keinen Vorwurf machen kann, denn sein Kopfball war wuchtig und platziert, aber Aust wuchs über sich hinaus und konnte auch diese Bedrohung für sein Tor entschärfen.

So dauerte es bis zur 3. Minute der Nachspielzeit, ehe Koc den Anschlusstreffer markieren konnte. Trotz weiterer 5 Minuten Nachspielzeit, die nach der schweren Verletzung von Reichert gerechtfertigt waren, hielten die Gäste die Hausherren von ihrem Tor fern und verbuchten den Auswärtssieg im Derby.

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Patrick Aust


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Sahin Pita


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Verbandsliga: FV Dudenhofen – ASV Fußgönheim

Verbandsliga: FV Dudenhofen – ASV Fußgönheim 1:0 (0:0)

Zuschauer: 280

Bericht und Videos: T.W.

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Zum Spitzenspiel der Verbandsliga Südwest waren die Fußgönheimer (22 Punkte/Platz 2) in Dudenhofen (21/3) zu Gast. Die Hausherren dominierten von Beginn an die Begegnung und hatten in Minute 13 die erste große Gelegenheit zur Führung. Soleiman Rostamzada steckte den Ball schön zu Julian Scharfenberger durch. Dieser setzte sich zielstrebig im 1gegen1 durch und passte quer auf Mario Schädler. Schädler leitete den Ball per Picke weiter, aber Christopher Koch kam nicht mehr kontrolliert an die Kugel und verzog um 5 Meter.

Fußgönheim konnte erst in der 20. Minute seine erste Torchance kreieren. Steffen Euler schickte Alexander Werner auf die Reise. Werner sah den besser postierten Talha Demirhan und legte quer, doch Demirhan traf aus 10 Metern das Tor nicht.

Nun begann die beste Phase der Gastgeber. In Minute 25 führte Daniel Eppel einen Freistoß blitzschnell aus und erwischte Fußgönheim im Tiefschlaf. Einzig Mathias Falk war in Bewegung und nahm den klugen Pass auf. Er lief alleine auf Kevin Knödler zu und schob den Ball schön an diesem vorbei. Die Kugel traf jedoch nur den Pfosten und es blieb beim 0:0.

4 Minuten später setzte Koch den mitgelaufenen Eppel ein, doch sein Schuss wurde von Knödler gehalten. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Fußgönheims Marco Sorg die Gästeführung auf dem Fuß. Er lief alleine auf Marcel Johann zu und zog den Ball auf das lange Eck, verfehlte jedoch das Gehäuse knapp. Torlos ging es in die Pause.

Im 2. Durchgang das gleiche Bild. Dudenhofen überlegen und durchaus mit guten Einschussgelegenheiten. Nach einem Freistoßtrick war Scharfenberger im 16er frei, sein Schuss aber zu harmlos. Auch Koch hätte nach einem guten Diagonalball von Rostamzada treffen können. Aber es dauerte bis zur 70. Minute, ehe Eppel seine Farben erlöste. Scharfenberger legte quer, Eppel nahm die Kugel an und drosch sie in die Maschen, 1:0.

7 Minuten später schwächten sich die Gäste selbst. Euler bekam nach einem dummen Foul die Gelb-Rote Karte. Somit musste die Aufholjagd in Unterzahl geschehen und das war gegen die Dudenhofener sehr schwer. Lediglich in der 82. Minute bei einem direkten Freistoß durch Nikolas Matios musste Johann eingreifen; dies tat er bravourös.

In der 3. Minute der Nachspielzeit fiel Kelly Botha im 16er der Dudenhofener der Ball vor die Füße, sein Abschlussversuch wurde geblockt. Damit war der Heimsieg und die daraus resultierende Tabellenführung für Dudenhofen perfekt.

Daniel Eppel (FV Dudenhofen)


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Pressekonferenz