BILDERGALERIE >>> Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Fußgönheim

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Fußgönheim 1:2 (0:1)

Im letzten Heimspiel der Saison unterlag Zeiskam gegen den ASV Fußgönheim mit 1:2. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Noel Rapp nach einer Stunde Spielzeit. Die Tore für die Gäste erzielten Ronald Kesselring (11.) und Benjamin Bischoff (71.)

Foto: Kurz vor Spielende ging auch Steffen Heß mit in den Angriff – nützte nichts

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – Eintracht Bad Kreuznach

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – Eintracht Bad Kreuznach 4:2 (2:0)

Letztendlich, auch wenn Zeiskam von Abwehrfehlern profitierte, geht das 4:2 in voll Ordnung. Der Sieg gegen Bad Kreuznach, das in der Tabelle(© www.pfalzfussball.de) vor dem TB steht und mit Arminia Ludwigshafen die beste Auswärtsmannschaft der Saison ist, ist verdient.

Foto: Kompromiss- und alternativlos – Philipp Mees ballert das Spielgerät zum 4:2 ins Netz

Nach einer viertelstündigen leichten Dominanz der Gäste, brachte Eric Biedenbach(© www.pfalzfussball.de) mit einem Kopfball in der 19. Minute seine Farben, heute mal ein geschmackvolles Orange-Schwarz, mit 1:0 in Führung. Das 2:0 in der 33. Minute darf sich Biede auch in seine Vita schreiben. Dabei profitierte er von einem krassen Fehlpass des Gegners.

Vor dem zweiten Biedenbach-Tor hatte der Jahn schon drei weitere Hochkaräter (20. Seker, 25. Mees, 28. Biedenbach), die allesamt vom Eintracht-Keeper Harald „Dirty“ Czyzewski(© www.pfalzfussball.de) pariert und zunichte gemacht wurden.

Nach der Pause, Kreuznach hatte sich in der Kabine scheinbar etwas vorgenommen, war vor allem die SG am Drücker und belohnte sich in der 59. Minute mit dem Anschlusstreffer durch Henrik Sperling. Per Doppelschlag, weil nur 2 Minuten später, glich Bad Kreuznach aus. Deniz Darcan erzielte das 2:2 in der 61.
Und da die Gäste nun Gas gaben, musste man fürchten, dass sie die Partie an sich reißen und komplett drehen würden.

Zum Glück für Zeiskam leistete sich der Gegner 3 Minuten nach dem Ausgleich erneut einen fatalen Abwehrfehler. Bei einem zu kurzen Rückpass zum Torhüter spritzte Kadir Seker(© www.pfalzfussball.de) dazwischen und spitzelte den Ball an „Dirty Harry“ vorbei nach innen zum mitgelaufenen Biedenbach, der locker eindrücken konnte, 3:2 in der 64. Minute.

Mit dem 4:2 in der 69. Minute, als Kreuznach die Kugel nicht aus dem eigenen Fünfer brachte und Philipp Mees aus kurzer Distanz mit Schmackes abstaubte, war der Dreier eingetütet. Es waren zwar noch 20 Minuten zu spielen, aber Zeiskam hatte die Sache nun wieder weitgehend im Griff und Eintracht Bad Kreuznach einfach nicht mehr die Qualität, die Jahner Abwehrformationa auszuhebeln.

Frauen Verbandsliga: FV Dudenhofen – Wormatia Worms

Frauen Verbandsliga: FV Dudenhofen – Wormatia Worms 0:5 (0:2)

Parallel zur Klatsche der Dudenhofener Oberliga-Männer (gegen Diefflen) mussten auch die Frauen eine deutliche Niederlage quittieren.
Worms ist damit neuer Verbandsliga-Spitzenreiter. Dudenhofen hängt im unteren Tabellendrittel fest.

Foto: Dudenhofens Coach Branko Ivanovic beendet nach dieser Saison seine Trainertätigkeit; „30 Jahre sind genug“ – vorerst…

BILDERGALERIE >>> Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Winnweiler

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Winnweiler 8:0 (5:0)

Winnweiler war in dieser Partie absolut chancenlos, weil die Abwehr offen war wie ein Scheunentor, was von Zeiskam weidlich ausgenutzt und ausgiebig bestraft wurde.

Zum ausführlichen und einzig wahren Spielbericht (wer was anderes erzählt, lügt!)

Man Of The Match in dem torreichen Spiel: Philipp Mees mit 3 Toren und einer Torvorlage

Der berühmte Satz mit X >>> Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Winnweiler

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Winnweiler 25:0 (14:0)

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Jaaaaa, der Turnerbund gewinnt mit optimalem 25:0 gegen die Gäste aus Winnweiler und erobert den maximal möglichen Tabellenplatz 6!!!

Harharhar, das war natürlich ein Aprilscherz!
Zeiskam gewann lediglich mit einem lächerlichen 8:0 gegen Abstiegskandidat ASV Winnweiler. Mehr war mit dieser grottigen Leistung einfach nicht drin. Zumal nach einer schon absurd schlechten Spielweise Zeiskams nach dem 5:0 der 1. Halbzeit nur noch 3 weitere Zufallstreffer dazu kamen.

Außerordentlich viel Glück ermöglichte dem Jahn diesen Dreier – Glück, das Winnweiler komplett abging. Von den Spielanteilen wäre ein Sieg der Gäste verdient gewesen.
Auch der Schiri schien Mitleid mit den Gastgebern gehabt zu haben, die 1. Halbzeit pfiff er 2 Minuten zu früh ab, die 2. war sogar 3 Minuten zu kurz. Klarer Nachteil für Winnweiler; ein machbares Unentschieden wurde dadurch verhindert, weil in dieser Zeit locker einige Gäste-Tore möglich gewesen wären.

Ein geschockter TB Jahn Präsident Georg Humbert nach dem Spiel: „Ja, ich muss sagen, dass war gar nix von uns. Ich bin geschockt. Glückwunsch an unsere Gäste für diese erstaunliche Leistung, die leider nicht belohnt wurde. Bei unseren Fans kann ich mich für das Chaosspiel unserer Truppe nur entschuldigen. Die, die Eintritt gezahlt haben, werden gebeten, sich heute am Ostersonntag um 17:00 Uhr am Klubhaus einzufinden – das Eintrittsgeld wird zurück erstattet.“

Ein extrem frustrierter TB Jahn Trainer Sahin Pita nach dem Spiel: „Natürlich bin ich angesichts dieses Ergebnisses extrem frustriert. Das habe ich mir anders vorgestellt, und so war es auch in der Kabine besprochen worden. Aber es hört ja niemand auf mich. Ich kann nur ankündigen, das wird Konsequenzen haben!“

Ein Teil der Glückstreffer seien hier der Öffentlichkeit nicht vorenthalten

7. Minute: 1:0 Philipp Mees nach Vorlage von Kadir Seker

8. Minute: Abseitskopfballtor von Max Krämer

13. Minute: 2:0 Krämer nach Vorlage von Mees

19. Minute: 3:0 Eric Biedenbach nach Alleingang

27. Minute: 4:0 Nicola Karl nach dem im Foto fest gehaltenen Freistoß von Seker

37.: 5:0 Mees
62.: 6:0 Seker
78.: 7:0 Mees
87.: 8:0 Biedenbach

Zuschauer: Gottseidank mussten nur 150 Zuschauer dieses Zeiskamer Drama miterleben

Die wahrscheinlich schlechtesten Bilder aller Zeiten vom wahrscheinlich schlechtesten Fußballspiel aller Zeiten folgen…

Foto: Zu allem Überfluss, sozusagen das i-Tüpfelchen auf dem gebrauchten TB-Jahn-Tag, setzte Zeiskam einen nicht spielberechtigten Akteur ein. Ein gewisser STRIEB (Nummer 14) war auf dem Spielberichtsbogen nicht zu finden! Wird Winnweiler aufgrund dessen Protest einlegen? Man weiß es nicht….

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Speyer

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Speyer 0:1 (0:1)

Zuschauer: 300

Marvin Sprengling erzielte das Tor des Tages – das übrigens ziemlich identisch mit dem Tor von Thomas Müller im Spiel der Nationalmannschaft gegen Spanien war – in der 31. Minute.
Zeiskam verpasste es in der 1. Halbzeit selbst ein Tor zu erzielen. 2-3 gute Möglichkeiten waren vorhanden.
In der 2. Halbzeit war es ein zerfahrenes Derby. Zeiskam bemühte sich und wollte den Ausgleich, aber es fehlte die Kreativität, die Präzision und somit die Durchschlagskraft. Insofern sah sich Speyer nicht genötigt mehr zu tun als unbedingt nötig, um die drei Punkte mit nach Hause zu nehmen.

Highlight des Tages, neben dem Sprengling`schen Siegtreffer, war der „Ballspenderständer“, konzipiert, erbaut und zur Verfügung gestellt von Stefan Kolb, Inhaber der gleichnamigen renommierten Schreinerei in Speyer.

Foto: Schiri Jens Schmidt muss sich nicht bücken, sondern kann den Ball direkt von der, von der Schreinerei Kolb in Speyer gespendeten Ballsäule aufnehmen

Verbandsliga: FC Speyer – Hassisa Bingen

Verbandsliga: FC Speyer – Hassisa Bingen 3:4 (0:2)

Fotos: Eine Schande, die Krater- und Seenlandschaften des Parkplatzes vor dem Gelände des Kinderspielplatzes und des FC Speyer. Unfassbar, dass die Stadt es nicht schafft, die Löcher mit einer Ladung Schotter zu füllen, damit Besucher nicht durch den Schlamm waten müssen…

Foto: Marc-David Thau scheiterte in der 29. am Pfosten – im Gegenzug gelang Bingen der Treffer zum 0:1

Tore: 0:1 Serdar Mukkereu (30.), 0:2 Philipp Schrimb (38.), 1:2 Andreas Backmann (52.), 1:3 Enes Sovtoc (68., FE), 2:3 Nico Steigleider (70.), 2:4 Fabian Liesenfeld (73.), 3:4 Marvin Sprengling (79.)
Bes. Vork.: 90. Minute, gelb-rot Christian Klöckner (Bingen)
Zuschauer: 350

Bericht und Bilder vom Spiel folgen

Foto: Zu mehr als dem 3:4 per Freistoß von Marvin Sprengling (Nr. 11) reichte es in den letzten 10 +4 Minuten nicht mehr.

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Bienwald Kandel

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FC Bienwald Kandel 2:0 (1:0)

Zuschauer: 350
Tore: 1:0 Eric Biedenbach (45.+2), 2:0 Max Krämer (~80.)

In einem packenden und sehr emotionalen Derby setzte sich Zeiskam (© www.pfalzfussball.de) hochverdient durch. Nachdem der Jahn zunächst 2-3 mehr oder weniger gute Chancen nicht nutzen konnte, gelang in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit die Führung. Nach einem Freistoß fast von der Eckfahne, herein gebracht vom guten Simon Stubenrauch, war innen Eric Biedenbach (© www.pfalzfussball.de) noch dran und lenkte die Kugel zum 1:0 ins Netz. Aus Kandeler Sicht war der Treffer unnötig, für Zeiskam jedoch zu diesem auch psycholgisch wichtigen Zeitpunkt mehr als verdient. Kandel hatte sich keine einzige echte Torchance erarbeiten können, und, das sei schon vorgemerkt, das blieb auch bis zum Schlusspfiff des gut leitenden Schiris Fabian Knarr so. Knarr leistete sich in der zeitweise hitzigen Partie lediglich einen Fehler, der jedoch durchaus mit dem Argument „Fingerspitzengefühl“ akzeptiert werden kann.

Foto: Simon Stubenrauch (Nr. 4) wird gefeiert; Eric Biedenbach (ganze rechts) war wohl noch dran und wird offiziell als Torschütze geführt

Ungefähr in der 60. Minute wurde Kadir Seker, (© www.pfalzfussball.de) der keine Chance hatte das Unheil kommen zu sehen und evtl. auszuweichen, auf Höhe der Mittellinie an der Außenlinie derb von hinten gefoult. Das war, da kann es keine Diskussionen geben, eindeutig eine Rote Karte.

Bevor es aber überhaupt zu einer Entscheidung kommen konnte, stürzte ein Zuschauer auf den Platz und packte den Kandeler „Übeltäter“ am Kragen. Aufgrund der daraufhin folgenden massiven Rudelbildung, unterbrach Knarr das Spiel und forderte die Akteure auf, sich in die Kabinen zu begeben. Der gefoulte Seker konnte nach der ca. 10-minütigen Unterbrechung – inzwischen hatte sich die Aufregung wieder etwas gelegt – nicht weiter machen; für ihn kam Sebastian Meyer (© www.pfalzfussball.de) rein.
Einer ersten schnellen Diagnose zufolge war bei Kadir Seker nichts gebrochen; möglich, dass es „nur“ eine Prellung ist. Gute Besserung von hier aus.

Foto: „Platzsturm“ nach dem Foul an Seker – Schiri Fabian Knarr hatte schnell alles unter Kontrolle

Foto: Kadir Seker musste auf dem Weg zur Behandlung in der Kabine gestützt werden

Noch bevor der Wiederanpfiff erfolgte, musste sich Knarr entscheiden – er entschied sich für die Gelbe Karte für Yanik Wagner (© www.pfalzfussball.de). Nicht rot zu zeigen, kann nur so begründet gewesen sein, dass der Unparteiische es vermeiden wollte, die Stimmung mit einem Platzverweis weiter anzuheizen. Nach dem ganzen Tohuwabohu ging es recht gesittet weiter und Max Krämer (© www.pfalzfussball.de) machte ungefähr in der 80. den Sack zu. Nach einem Eckball von Biedenbach stieg er in arger Tornähe, 1-2m vor der Linie hoch und köpfte den Ball unter die Latte zum 2:0 ins Netz.

Fazit: Eine rundum gute Leistung der Zeiskamer Mannschaft gegen einen starken Gegner, der halt nur in der Offensive überhaupt nicht stattfand und somit gegen die absolut präsenten Gastgeber keine Chance hatte.

Foto: Max Krämer köpft nach Biedenbach-Ecke das 2:0

Bilder vom Spiel folgen

Foto: Ragte aus einer geschlossen guten Mannschaftsleistung noch ein wenig heraus – Eric Biedenbach, u.a. mit einem Tor und einem Assist

Verbandsliga: FC Speyer – SG Eintracht Bad Kreuznach

Verbandsliga: FC Speyer – SG Eintracht Bad Kreuznach 2:0 (0:0)

BILDERGALERIE vom Spiel

Fotos: 1. Minute der Nachspielzeit (90.+1); Kreuznachs Torwart faustet eine Speyerer Ecke genau vor die Füße des an der Strafraumkante stehenden Marvin Sprengling. Der zieht ab und trifft unter die Latte zum inzwischen kaum mehr erwarteten 1:0

Fotos: 2. Minute der Nachspielzeit (90.+2); Der eingewechselte Rosario Vinciguerra läuft allein auf Marco Seyfert zu, umspielt ihn und schiebt ein zum 2:0

Bilder vom Spiel folgen

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Rüssingen

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Rüssingen 2:1 (2:1)

Nach einer großartigen Flank,e von Bartosz Franke und einem Kopfball von Ivica Dzijan ging Rüssingen in der 12. Minute mit 1:0 in Führung. Kadir Sekers sicher verwandelter Foulelfmeter in der 24. bedeutete den 1:1 Ausgleich. Den Siegtreffer vor 225 Zuschauern bereitete Seker mit einem Freistoß vor. In der Box verlängerte Noel Rapp zum 2:1 in der 45. Minute.

Der fußballerisch qualitativ hochklassigen 1. Halbzeit folgte eine sehr spannende zweite. Zeiskam bemühte sich mit dem 3. Tor die Sache zu entscheiden, während die Gäste mit aller Macht um den Ausgleich kämpften. Tore gelangen jedoch nicht mehr und so blieb es beim knapp verdienten Sieg Zeiskams – ein Unentschieden wäre aber auch nicht ungerecht gewesen.

Foto: Kadir Seker verwandelt den Elfer zum 1:1

Foto: Den Freistoß von Seker (Nr. 11) verlängert Rapp (Nr. 17) zum Sieg

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – LSC

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – LSC 3:4 (1:1)

Tore: 1:0 Pascal Thiede (8.), 1:1 Prince Jubin (43.), 1:2 Mikail Terzi (63.), 1:3 Julien Jubin (68.), 2:3 Eric Biedenbach (85.), 3:3 Domenico Bottaccio (90.), 3:4 Julien Jubin (90.+2)

Schon in der 6. Minute musste Steffen Hess eine Glanzreaktion auf den Rasen bringen, um gegen den Abschluss von Prince Jubin den frühen Rückstand zu verhindern. Quasi im Gegenzug gelang Zeiskam das 1:0. Kadir Seker ging rechts im Sprint durch, flankte fast von der Grundlinie wunderschön nach innen, wo Pascal Thiede am langen Pfosten unbedrängt einköpfen konnte. Ein klasse Konter, konsequent und erfolgreich durchgezogen.

In der Folge bestimmten die Gäste durch feines Offensivspiel das Geschehen und der Ausgleich in der 43. Minute war hoch verdient. Nach einem langen Pass war Prince Jubin plötzlich in der Zeiskamer Hälfte alleine auf weiter Flur und überlupfte den ihm entegegen kommenden Hess mit viel Gefühl, 1:1. Damit ging es in die Pause.

Foto: Super Reaktion von Steffen Hess gegen den Abschluss aus kurzer Distanz von Prince Jubin (verdeckt)

Recht kurios war das Tor zum 1:2 für den LSC in der 63. Minute. Fast von der Eckfahne traf Mikail Terzi in den langen Winkel. Was als Flanke gedacht war, mutierte zu einem für Zeiskam überraschenden Einschlag. Als Julien Jubin in der 68. das 1:3 gelang, schien der Auswärtssieg gesichert. Allerdings hatte man nicht mit der Zeiskamer Kampfkraft gerechnet. Die wütenden Angriffe mündeten in der 85. Minute zum 2:3 Anschluss. Eine gute flache Hereingabe von Fabian König konnte Eric Biedenbach einschieben.

Und als dann Domenico Bottaccio in der 90. aus 18m per Flachschuss ins Eck traf, sah es aus als wäre die Punkteteilung in der letzten Sekunde erreicht. Aber in der 2. von 3 berechtigten Nachspielminuten gelang Julien Jubin der Treffer zum – so bitter es aufgrund des späten Zeitpunktes für Zeiskam auch sein mag – insgesamt verdienten 4:3 Auswärtserfolg.

Foto: Was die beiden Jubins, hier Julien Jubin verfolgt von Noel Rapp, offensiv ablieferten war eine regelrechte Augenweide. Dass der LSC ein famoses Spiel auf den Platz zauberte, anerkannten fairerweise auch einige Zeiskam-affinen Zuschauer

Die 275 Zuschauer sahen an der Sauheide ein gutes und sehr unterhaltsames Verbandsligaspiel und phasenweise ein regelrechtes Offensivspektakel, vor allem vom Ludwigshafener SC. Zeiskam offenbarte teilweise spielerische Defizite, die zu Beginn und vor allem in der grandiosen Schlussphase durch Einsatz und Kampf ausgeglichen wurden.
Unabhängig vom Endergebnis muss man beiden Mannschaften ein Lob zollen und danken für unterhaltsame 90 (+3) Minuten.

Foto: Verständlich der Jubel nach dem 2:2 in der 90. – ein Punkt schien gerettet nach einem Zweitorerückstand

Foto: Am Ende jubelten nur die LSC`ler

Verbandsliga: FC Speyer – Arminia Ludwigshafen

Verbandsliga: FC Speyer – Arminia Ludwigshafen 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Pantano (70.), 1:1 Backmann (87.)
Zuschauer: 350

Letztendlich war es ein gerechtes Unentschieden in einem, vor allem in der zweiten Halbzeit hochklassigen Spiel.
Der favorisierte Gast aus Ludwigshafen trat denn auch so auf und bestimmte in der 1. Halbzeit die Partie, ohne sich allerdings, wie Speyer auch nicht, wirklich zwingende Torchancen erarbeiten zu können. Nach anfänglichem Abstasten – bis zur 22. Minute hatte jeder der Protagonisten jeweils einen Torschuss zu verbuchen – nahm das ganz etwas mehr Fahrt auf. Die erfolgversprechendste Offensivaktion war ein Freistoß von Tim Amberger (Arminia) in der 31. Minute, der von Sascha Rausch gut pariert wurde. So ging es torlos in die Pause.

Foto: Sekunden vor Schluss hatte Ugo Nobile den Siegtreffer auf dem Fuß, scheiterte aber am großartig haltenden Kevin Urban

Nach Wiederanpfiff dominierte die Arminia zunächst die Sache komplett und ging vollkommen verdient in der 70. durch Nico Pantano mit 1:0 in Führung. Der eingewechselte Jannik Styblo hatte rechts außen unwiderstehlich vorgearbeitet und auch den innen, am kurzen Pfosten frei stehenden Pantano nicht übersehen.
Speyer wollte sich nicht geschlagen geben und antwortete mit vielen guten und gefährlichen Angriffen. In der 84. scheiterte Marvin Sprengling aus doch recht spitzem Winkel an Kevin Urban. In der 85. konnte ein Speyerer Kopfball grade noch so von der Linie geköpft werden – einige hatten die Kugel hinter der Linie gesehen, aber der Schiedsrichterassistent stand gut und entschied zurecht auf Nicht-Tor.

In der 87. war es jedoch soweit – nach einer weiteren Hereingabe landete der als kleine Bogenlampe angesetzte Kopfball von Oldie (but Goldie) Andreas „Backi“ Backmann unhaltbar im Netz. Das war das umjubelte, weil mit viel Wille erkämpfte und inzwischen hoch verdiente 1:1 Unentschieden. Wenige Momente vor dem Schlusspfiff tauchte der Youngster Ugo Nobile allein vor Urban auf, scheiterte aber an dessen Erfahrung und der guten Reaktion beim Herauslaufen – da war sogar die Sensation, ein Sieg über den Meisterschaftsfavoriten drin. Es blieb bei der Punkteteilung in einem würdigen Spitzenspiel.

Foto: Man of the Match, Andreas Backmann – hielt den Laden hinten zusammen, baute auf und erzielte den Ausgleichstreffer