Verbandsliga: FV Dudenhofen – Jahn Zeiskam

Verbandsliga: FV Dudenhofen – Jahn Zeiskam 2:0 (0:0)

Taktisch optimal eingestellt von TB-Trainer Sahin Pita ging die Jahn-Truppe mit viel Einsatz in die Partie gegen einen der Aufstiegsfavoriten der Verbandsliga und somit haushohen Favoriten, den FV Dudenhofen. Die ganze 1. Halbzeit über machte man es der Schultz-Elf ganz schwer in Tornähe vorzudringen. Lediglich ein Pfostentreffer (14.) von Daniel Eppel konnte als richtig gefährliche Aktion auf der Habenseite der Schwarz-Gelben verbucht werden.

Die kalte Dusche für die Gäste folgte kurz nach dem Wiederanpfiff. In der 47. wehrte Steffen Hess den ersten Schuss noch mit einer Glanzreaktion ab, gegen den Nachschuss von Christopher Koch war er dann machtlos, 1:0.
Zeiskam hatte danach durchaus die ein oder andere Chance zum Ausgleich. U.a. ein Kopfball von Maurice Hafner, der nur knapp am Pfosten vorbei ins Aus flog. Beide Trainer waren sich anschließend einig, dass ein Punkt für Zeiskam nicht unverdient gewesen wäre, der Sieg für Dudenhofen aber auch verdient sei. Der wurde „zementiert“ durch den unhaltbaren Schrägschuss von Daniel Eppel zum 2:0 in der 90. Minute. Kurz zuvor hatte Cengiz Yavuz eine nur für die Statistik relevante Gelb-Rote Karte (Foulspiel) quittiert.

298 Zuschauer sahen einen schmucklosen Arbeitssieg des einheimischen Favoriten gegen gut eingestellte und konzentriert kämpfende Gäste aus der Südpfalz.

Video: Analysen der Trainer


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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TSV Gau-Odernheim

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TSV Gau-Odernheim 1:5 (0:1)

Im Nachholspiel der Verbandsliga gegen den Tabellendritten nahm das Unheil für Zeiskam schon in der 3. Minute seinen Lauf. Da nämlich unterlief in der Mitte ein Zeiskamer die Flanke von rechts und Ali Bülbül hatte die Zeit und die Ruhe den Ball anzunehmen, sich elegant zum Tor zu drehen und unhaltbar für Steffen Hess zum 0:1 einzuschlenzen.
In der Folge blieben die Gäste die Spiel bestimmende Mannschaft und hatten durchaus die Szenen, um mindestens auf 2:0 zu stellen. Hauptsächlich lag die Überlegenheit des TSV daran, dass die Zeiskamer Akteure nicht aggressiv genug an den Gegner und gegen den Ball gingen. Das änderte sich erst ungefähr 10 Minuten vor der Pause und dann war der Jahn gleichwertig und hatte in der 38. Minute die große Chance zum Ausgleich. Christian Liginger traf aus 14 aber nur den Innenpfosten. In der darauf folgenden Szene parierte Daniel Diel im Kasten der Gau-Odernheimer einen platzierten Kopfball eines Zeiskamers bravourös zur Ecke.
Nach größtenteils dürftiger Leistung ging es für die Einheimischen mit dem verdienten knappen Rückstand in die Pause.

Foto: Die Hereingabe von Maurice Hafner…

Foto: …köpft Serkan Toker zum 1:3 Anschluss ins Netz

Mit neuer Motivation kam der Turnerbund auf das Feld zurück und hatte gleich nach Wiederanpfiff eine Großchance durch Maurice Hafner, dessen Abschluss in höchster Not zur Ecke abgewehrt wurde. Das war unglücklich für die Gastgeber, die 4 Minuten später nach Ballverlust ín des Gegners Hälfte mustergültig ausgekontert wurden und sich erneut durch Bülbül das 0:2 einfingen.
Nur 3 Minuten danach (53.) stand es sogar 0:3 durch Jonas Krautschneider.

Hoffnung auf eine mögliche Wende kam in der 67. Minute auf. Hafner tankte sich links durch und hob die Kugel nach innen, wo Serkan Toker hoch stieg und zum 1:3 Anschluss einköpfte. Quasi mit dem Gegenangriff nach dem Anstoß (69.) hatte sich das jedoch alles wieder erledigt. Ein Foul im 16er – ein Strafstoß zum 1:4 – sicher verwandelt von Florian Schapfel.
Mit einer Individualaktion in der 76. Minute gelang Marek Gröhl der 5:1 Endstand. Und nach 87 Minuten und 30 Sekunden beendete Schiri Tom Bauer die längst entschiedene Partie etwas zu früh und niemand war böse darüber.

Fazit: Mit einer solide guten Leistung verwiesen die Gäste aus Gau-Odernheim die Pita-Elf deutlich und verdient in die Schranken. Wobei man bei mindestens drei Toren von Unzulänglichkeiten in der Heim-Abwehr profitierte; das darf man sich in der Verbandsliga in der Häufigkeit halt nicht erlauben.
Bei inzwischen 50 Gegentoren hat nur noch das abgeschlagene Schlusslicht Hauenstein mehr Einschläge (70) hinnehmen müssen. Nicht unbedingt ein gutes Vorzeichen für die nächsten Wochen, in denen man gegen weitere echte Brocken in der Liga anzutreten hat.

Verbandsliga: FC Speyer – FV Dudenhofen

Verbandsliga: FC Speyer – FV Dudenhofen 0:2 (0:0)

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FK Pirmasens II

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FK Pirmasens II 2:5 (0:1)

Durch zwei Tore von Eric Biedenbach holte Zeiskam einen 0:2 Rückstand auf und musste sich am Ende doch recht hoch mit 2:5 geschlagen geben.

Der Ex-Zeiskamer Yasin Oezcelik steuerte beim 5:2 Sieg seines FKP den Treffer zum 4:2 bei. Trotz dieses Erfolges und der Tatsache, dass ihn FKP-Trainer Patrick Fischer 90 Minuten durch spielen ließ, wird Oezcelik den Verein wohl in der Winterpause verlassen. Unbestätigten Gerüchten zufolge, wird er sich womöglich dem Landesligisten SV Rülzheim anschließen – Gespräche wurde geführt – und sollte dort die möglichen (Winter-)Abgänger Martin Kramer und Carsten Lutz „kompensieren“.
Bis auf das eine Tor war von unserem oben genannten Protagonisten nicht sehr viel zu sehen; dem Individualkünstler fehlte sichtlich die Bindung zum Team. Das war aber auch gar nicht nötig, bzw. wirkte sich nicht negativ aus. Die Gastmannschaft war insgesamt stark genug, um keineswegs schlechte Zeiskamer, am Ende deutlich, in Schach zu halten.

In der 1. Halbzeit war der kleine FKP den Gastgebern klar überlegen, dominierte die Partie, ohne jedoch eine klarere Führung heraus holen zu können als das 1:0 aus der 20. Minute. Sandro Kempfs Abschluss konnte Zeiskams Torhüter, Alex Reichert, nicht fest halten, der Ball kullerte ins Netz.

In der 7. Minute verbuchte Luca Eichhorn die erste echte Torchance des Spiels, die wurde zur Ecke geklärt. Und erst in der 33. konnte der erste gefährliche Abschluss Zeiskams notiert werden. Mittelstürmer Christian Liginger nahm eine Flanke direkt, verfehlte das Ziel aber um gut einen Meter.
Vor 194 Zuschauer ging es mit der in der Entstehung glücklichen, aber verdienten Führung für Pirmasens in die Pause.

In der 2. Halbzeit nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf; 6 Tore zeugen davon.
Zunächst erhöhte Jan Luca Rebmann per Konter auf 0:2. Danach setzte sich Zeiskam vehement zur Wehr und glich durch 2 Tore (56., 67.) von Eric Biedenbach zum 2:2 aus.

Leider wurde in der anschließenden Phase die Abwehrarbeit vernachlässigt. Dadurch kam Rebmann zu seinem zweiten Treffer; das vermeidbare 2:3 fiel nur 5 Minuten nach dem Ausgleich. In gewisser Weise hat sich der Jahn damit selbst um die Früchte seines Zwischenhochs gebracht. Dieser Eindruck verstärkte sich noch mit dem 2:4 von Oezcelik.

Und dennoch wäre die „Wende“ fast nochmal gelungen. Aber Liginger (80.) und Maurice Hafner (87.) vergaben die beiden Hochkaräter, die bei optimaler Nutzung das 4:4 bedeutet hätten. Das 2:5 in der 91. durch Eichhorn war lediglich „Kosmetik“; kurz danach pfiff der positiverweise, viel laufen lassende Markus Dunsbach ab.

Foto: Eric Biedenbach nach dem Treffer zum 2:2 Ausgleich; der Assistpunkt geht an Maurice Hafner für seinen glänzenden Pass auf den Doppeltorschützen

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SV Alemannia Waldalgesheim

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SV Alemannia Waldalgesheim 2:1 (2:1)

Als Verbandsligaspitzenspiel ausgerufen, verkam die Partie zu einem Kampfspiel mit ganz wenigen spielerischen Höhepunkten. Ein weiterer Höhepunkt war der Ausfall des Flutlichts, bzw. eines Masten. Die diesbezügliche Spannung bestand darin, wie wohl der Schiedsrichter die Sachlage werten würde. Trotz eines extrem dunklen Bereiches ließ er durch spielen. Und fairerweise beschwerten sich die Gäste auch nicht über die trüben Sichtverhältnisse.

Im Spiel selbst „bettelte“ Dudenhofen mit einer schlechten Defensivleistung regelrecht um den Gegentreffer, und Waldalgesheim hatte nach einer halben Stunde endlich Einsicht und nutzte eine schwache Abwehraktion zum zu dem Zeitpunkt hoch verdienten 0:1. Bis dahin hatte der FVD grade mal einen gefährlichen Abschluss zustande gebracht. Paul Stock scheiterte aus 18m am gut reagierenden Pasquale Patria.
Aber direkt mit dem erfolgten Anstoß nach dem 0:1 zog Daniel Eppel unwiderstehlich auf rechts davon und hatte noch die Übersicht den Ball kontrolliert nach innen zu befördern, wo der mitgesprintete Christopher Koch relativ locker und unbedrängt einschieben konnte. Zwei Tore innerhalb von 60 Sekunden. Na immerhin, das war doch mal was.

In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit konterte Michael Bittner die gegnerische Abwehr auf der rechten Außenbahn aus, machte einen Schlenker nach innen, hatte dann freie Bahn mit links das Spielgerät wunderbar in den linken Winkel zu schlenzen, unhaltbar für den guten Patria; 2:1 in der 45.+2 Minute.

Dass es dabei bis zum Ende blieb, lag zum Einen an den beiden toll reagierenden Torhütern – speziell Marcel Johann zeigte einige spektakuläre Paraden – und zum Andern an inkonsequent vorgetragenen Angriffen. Da wiederum hatte Dudenhofen die Nase vorn, im negativen Sinne. Nicht mal ein Strafstoß konnte genutzt werden. Pascal Thiede führte den Handelfer in der 56. Minute ganz schwach aus, kein Problem für Patria.

Mit diesem Dreier bleibt Dudenhofen dem Tabellenführer aus Gonsenheim dicht auf den Fersen und schaffte sich ein deutliches Polster (8 Punkte) gegenüber dem heutigen Gegner und Verfolger Waldalgesheim.

Fotos: Das 1:1 von Christopher Koch, vorbereitet von Daniel Eppel im direkten Gegenzug nach dem 0:1 Rückstand in der 31. Minute

Foto: Das hätte vor 160 Zuschauern die beruhigende 3:1 Führung sein können, war aber zu genau in die Mitte gezielt…

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Marienborn

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Marienborn 1:7 (1:2)

Status Quo besorgniserregend – Mehrere Verluste für Zeiskam

Die Zeiskamer Leistung an diesem Tag nach der nächtlichen Zeitumstellung war eine suboptimale. Von daher mussten sich die Gäste aus Marienborn mit ihrem allseits bekannten und beliebten Trainer Ali Kayhan Cakici nicht übermäßig verausgaben, um einen auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg einzufahren.
Schon nach 3 Minuten prüfte Jannik Kern den Pfosten – da schon passend, dass die Chance für den Gegner durch einen verunglückten Rückpass zustande kam. Den ersten personellen Verlust musste der eh schon gebeutelte Turnerbund in der 10. Minute hin nehmen. Abwehr-Ass Marian Kolb, der laut Fachleuten fehlende Schnelligkeit durch geschicktes Stellungsspiel ausgleicht, musste verletzt vom Platz; für ihn kam Gino Padberg.

In der Folge erspielten sich die Gäste zusehends ein Übergewicht, das 0:1 in der 29. Minute deutete sich an, lag quasi in der Luft und war hoch verdient, wenn auch klar vermeidbar. Im Getümmel vor der Torlinie (re-)agierte Arlind Hoti am schnellsten und spitzelte den Ball ins Netz. Nach einem erneut unnötigen Ballverlust der Zeiskamer erhöhte Jannik Kern in der 36. auf 0:2.

Die Überlegenheit des TuS und die Konfusion des Jahn ließ wohl viele der 119 Zuschauer vermuten, dass dies schon die Entscheidung gewesen sein könne. Hoffnung auf die Wende machte der Anschlusstreffer in 41. Minute. Maurice Hafner war den aufgerückten Marienborner entwischt, umkurvte auch Torwart Timon Hammer und schob zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt, kurz vor der Pause zum 1:2 ein.

Dass Zeiskam im zweiten Spielabschnitt fähig ist, entscheidend zuzulegen und verloren geglaubte Spiele zu drehen, weiß man nicht erst seit dem Rüssingen-Spiel. Hier jedoch folgte die Ernüchterung ganz, ganz schnell nach Wiederanpfiff. In der 46. flog ein Abschluss der Gäste noch knapp über den Kasten. Der nächste, 1 Minute später (47.) schlug ein. Einen schlecht geklärten Eckball donnerte Jonas Hoffmann aus 20m unter die Latte zum 1:3. Mit dem 1:4 von Jannik Kern in der 49. waren die Kräfteverhältnisse wieder zurecht gerückt.

Nach einer Stunde Spielzeit rutschte Steffen Hess auf dem nassen Rasen unglücklich aus und zog sich, laut erster Diagnose, eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Alex Reichert stellte sich für ihn zwischen die Pfosten und musste in schöner Regelmäßigkeit noch weitere drei Mal hinter sich greifen.

66. 1:5 Etienne Portmann
74. 1:6 Etienne Portmann
86. 1:7 Arlind Hoti

Dankenswerterweise, die Partie war natürlich längst entschieden, verzichtete Schiri Vincent Becker auf eine aufgrund der Verletzung von Hess durchaus angebrachte ausgedehnte Nachspielzeit. So mussten die enttäuschten Zeiskamer Fans nicht länger die miesen klimatischen Bedingungen ertragen und keine weiteren deprimierenden Gegentore hinnehmen. Und die Gäste aus Marienborn hatten ein paar Minuten mehr Zeit, den Auswärtssieg zu feiern.

Das einzig positive aus Zeiskamer Sicht, ist die Tatsache, dass die Einstellung stimmte und man bis zur letzten Minute kämpfte und dagegen hielt, bzw. es versuchte. Dass man trotzdem in der Höhe verloren hat, bedeutet allerdings auch, dass diese Mannschaft in keinster Weise die Qualität und die Möglichkeit hatte gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner zu punkten und aus der Abstiegsregion raus zu kommen. Die aktuellen Aussichten, jetzt evtl. mit zwei weiteren Ausfällen, sind für den TB Jahn Zeiskam in der Verbandsliga nicht gerade rosig.
Man darf gespannt sein, was sich Jahn-Trainer Sahin Pita für die Partie gegen das Spitzenteam aus Gau-Odernheim am kommenden Sonntag einfallen lässt…

Foto: Ein kleines Zwischenhoch, lediglich statistisch relevant, der 1:2 Anschlusstreffer von Maurice Hafner

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SV Morlautern

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SV Morlautern 1:0 (0:0)

Ob Ralf Gimmy als Trainer des nächsten Pokalgegners vom SV Morlautern gravierende Erkenntnisse gewonnen hat, für das anstehende Viertelfinalspiel seines FC Speyer ist nicht bekannt. Tore der Dudenhofener Gäste konnte er nicht notieren, auch Torchancen waren keine echten vorhanden. Dennoch wird die Partie im Verbandspokal (am 1. Nov. 2018) keine einfache Sache, denn Morlautern war den favorisierten Dudenhofenern ein unangenehmer Widersacher.
Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, dass der FC Speyer den Einzug ins Halbfinale schafft 🙂

Der FVD war, das kann man schon so sagen, das komplette Spiel über die bestimmende Mannschaft, konnte aber die wenigen erarbeiteten und erspielten Abschlüsse nicht nutzen. Es musste ein Geniestreich von Tolga Barin her, um den knappen Sieg, der auch genauso knapp verdient war, zu realisieren.
In der 48. Minute war Barin am Ball, sah, dass Bakary Sanyang weit vor seinem Tor stand, zog aus 35m ab und traf vor 190 Zuschauern unhaltbar unter die Latte zum 1:0 Sieg.

Foto: Tolga Barin (links) und Christopher Koch beim Eckball

Verbandsliga: FC Speyer – Jahn Zeiskam

Verbandsliga: FC Speyer – Jahn Zeiskam 1:1 (1:0)

Trotz einer Vielzahl an Torchancen und insgesamt überlegen geführtem Spiel, kam Speyer gegen Kellerkind Zeiskam nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus.

Marc-David Thau überwand in der 12. Minute den vorher und danach großartig haltenden Steffen Hess im Kasten des TB zum 1:0. Von den gesamten Chancen her, hätte der FC die Sache klar und deutlich für sich entscheiden können, ja müssen. Aber Zeiskam fightete im Rahmen seiner Möglichkeiten bis zur letzten Sekunde und wurde in der 3. Minute der Nachspielzeit belohnt. Serkan Toker konnte die Vorlage von Maurice Hafner aus kurzer Distanz mühelos zum 1:1 einschieben. Mit der einzigen Zeiskamer Torchance im kompletten Spiel und in der allerletzten Sekunde einen (Bonus-)Punkt – im Kampf gegen den Abstieg – zu ergattern, ist durchaus bemerkenswert.

Die Rote Karte für Maurizio de Vico wegen Meckerns im Anschluss an das Ausgleichstor hatte für diese Partie keine Bedeutung mehr, denn eine Sekunde nach dem Anstoß pfiff Schiri Fabian Vollmar die sehr faire Partie ab. Aber nächste Woche im Auswärtsspiel gegen bärenstarke Gau-Odernheimer wird der Abwehrchef fehlen…

Zuschauer: 350

Foto: Lieferten sich rassige Duelle; links Philipp Mees, rechts Eric Häussler

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Rüssingen

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – TuS Rüssingen 3:1 (0:1)

Tore: 0:1 Valerio Borghetti (36.), 1:1 Eric Biedenbach (75.), 2:1 Serkan Toker (84.), 3:1 Maurice Hafner (91.)
Zuschauer: 192

Sieg des Willens und der Moral

Nach der desolaten 1. Halbzeit hätte man bei der Wette auf einen Sieg Zeiskams eine super Quote gehabt. Eine solide Leistung der Gäste aus Rüssingen reichte, um den Turnerbund in Schach zu halten und sogar selbst in Führung zu gehen. Nach der ersten Großchance für den TuS in der 7. Minute – Keeper und Neu-Ehemann Alexander Reichert parierte per Reflex gegen den aus kurzer Distanz abschließenden Abedim Krasniqi – war es Valerio Borghetti, dem in der 36. aus 20m, quasi im Nachschuss seines 1. Versuches das 0:1 gelang.
Trotz eines guten Freistoßes von Christian Liginger in der 30. Minute, den TuS-Torwart Rachoni nur mit Mühe fest halten konnte, gehörte der erste Spielabschnitt den Gästen. Der Rückstand für Zeiskam war somit vollkommen gerecht und verdient.

Das änderte sich in der 2. Halbzeit recht schnell. In der 51. scheiterte Serkan Toker frei vor dem gegnerischen Torwart. In der 66. traf Maurice Hafner nur den Fuß von Rachoni; die anschließende Ecke köpfte Liginger an die Latte.
Ein gutes Spiel war es trotz dieser Chancen dennoch nicht, aber das Aufbäumen des Jahn war für alle 192 Zuschauer klar erkennbar. Das schürte die Hoffnung auf mehr. Es bedurfte allerdings eines Geniestreiches von Regisseur und Edeltechniker Eric Biedenbach, um die Wende herbei zu führen. In der 75. Minute nutzte er geistesgegenwärtig im Kampf um den Ball die Tatsache, dass Rachoni unnötigerweise aus seinem Kasten zum Ort des Geschehens eilte, und beförderte das Spielgerät in hohem Bogen ins leere Tor, 1:1.

Da, wie auch beim 2:1 von Serkan Toker war ein wenig Glück im Spiel, bzw. Pech für Rüssingens Torwart Rachoni. In der 84. Minute lenkte der Torhüter den Schuss von Toker mit den Fingerspitzen an die Querlatte. Der Ball sprang Rachoni an den Rücken und von dort ins Netz. Die Führung war inzwischen hoch verdient, weil sich Zeiskam nun als kämpfende Einheit präsentierte, während die Gäste mit 11 (guten) Einzelspielern nicht so recht Lust zu haben schienen, sich weitergehend zu engagieren, um die Niederlage womöglich noch abzuwenden.

Mit dem 3:1 in der 91. Minute war dann auch numerisch der Dreier eingetütet. Den Freistoß von Toker konnte Rachoni nicht festhalten, Hafner reagierte am schnellsten und schob ein.

Foto: 91. Minute, Freistoß Serkan Toker, Rüssingens Torwart lässt prallen, Maurice Hafner ist zur Stelle und staubt ab, 3:1

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SG Rieschweiler

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SG Rieschweiler 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Tobias Leonhard (47.), 1:1 ET (65.)
Bes. Vork.: Gelb-Rot Tolga Barin (71.)
Zuschauer: 105

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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FV Dudenhofen

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FV Dudenhofen 1:3 (1:1)

Intensives Derby mit verdientem Sieg des von vorn herein klar favorisierten Oberligaabsteigers.

Dudenhofen ging in der 9. Minute durch Tolga Barin in Führung. Im 16er angespielt zögerte er nicht konnte aus der Drehung Steffen Hess zum 0:1 überwinden. Nur 2 Minuten später (11.) egalisierte Christian Liginger mit seinem Sturmlauf über die linke Seite und dem cleveren Abschluss, 1:1.

4 Minuten nach der Pause nutzte Julian Scharfenberger einen Zeiskamer Ballverlust in deren Hälfte zur erneuten Gästeführung, 1:2. Nach einer Stunde Spielzeit machte Kevin Hoffmann mit dem verwandelten Foulelfmeter (Hess an Koch) zum 1:3 (fast) alles klar.
Spannend hätte es nochmal werden können, wenn Kadir Sekers Abschluss von halbrechts statt im Aus im Netz gelandet wäre. In der 70. Minute war diese Chance vertan, danach lief Zeiskam die Zeit weg und Dudenhofen ließ nichts mehr anbrennen.

Gelegenheit zur Revanche gibt es schon am 12. September 2018 (19:30 Uhr), wenn Zeiskam in der 3. Runde des Verbandspokals in Dudenhofen antreten darf.

Foto: Tolga Barin glänzte nicht nur als Schütze des 0:1 sondern machte auch sonst eine gute Partie

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Fußgönheim

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – ASV Fußgönheim 0:2 (0:0)

Schon in der torlosen 1. Halbzeit waren die Gäste das bessere Team. In der zweiten Spielhälfte fuhren sie, wenn auch erst durch späte Tore, völlig verdient den Sieg ein.

Foto: Interessierter Zsuchauer an der Sauheide, Dortmunds Weltstar Marco Reus.