Bezirksliga: TSG Jockgrim – TuS Knittelsheim

Bezirksliga: TSG Jockgrim – TuS Knittelsheim 3:0 (1:0) Zum Auftakt der Bezirksligasaison wies Jockgrim(© www.pfalzfussball.de) mit einer starken Leistung sogleich seine Zugehörigkeit zum Favoritenkreis der Liga nach. Gegen einen, wie gewohnt, kampfstarken Gegner aus Knittelsheim setzte man sich verdientermaßen mit … Weiterlesen

Kreispokalendspiel der Frauen

Kreispokal Südpfalz – Endspiel der Frauen: TuS Knittelsheim – SV Minfeld 1:0 (0:0)

Das Kreispokalendspiel in Hatzenbühl zwischen TuS Knittelsheim und dem SV Minfeld stand unter der bewährten Leitung von Meike Trauth und ihren beiden Assistenten an den Linien, und wurde entschieden durch das Tor von Sarah Starck aus der 48. Minute.
Der Schuss von Starck aus 20m Torentfernung rutschte der ansonsten gut haltende Minfelder Torsteherin Anita Pfirrmann unglücklich über die Hände hinweg ins Netz.

Foto: Der Ball unterwegs ins Netz…

Anfänglich und fast die gesamte 1. Halbzeit über hatte Minfeld klare Feldvorteile und mehrere gute Gelegenheiten in Führung zu gehen. Ein Abschluss in der 3. Minute von Sabina Winker ließ die Querlatte erzittern. Einen weiteren gefährlichen Schuss in der 6. Minute von Sanja Alexa Oser lenkte Sabrina Betsch grade noch zur Ecke, die nichts einbrachte.

Die 1. Chance für Knittelsheim resultierte aus einem Kopfball in der 13. Minute, der allerdings knapp am Pfosten vorbei ins Aus strich. Kurz nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit fiel also dann das etwas glückliche 1:0. Diese Führung und letztendlich den Sieg verdiente sich der TuS in der Folge durch druckvolles Spiel und zahlreiche Torchancen, die jedoch allesamt nicht genutzt werden konnten. Unter anderem traf Janine Hans in der 87. nur den Außenpfosten.

Aufgrund der starken Schlussphase, die nur von gelegentlichen Gegenstößen der Minfelderinnen unterbrochen wurde, geht der Pokalsieg für die Schwarz-Gelben voll in Ordnung.
Glückwunsch an den TuS Knittelsheim zu diesem tollen Erfolg über einen starken Gegner.

Bilder vom Spiel folgen

Bezirksliga: TuS Knittelsheim – SV Ruchheim

Bezirksliga: TuS Knittelsheim – SV Ruchheim 1:0 (0:0)

Mit dieser Niederlage, aber vor allem der gezeigten Leistung dürfte sich Ruchheim aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben. In einem sehr mäßigen Spiel war Knittelsheim einen Ticken besser, wollte den Sieg irgendwie, und irgendwie mehr als der Gegner und gewann somit verdient. Das Tor des Tages in der 82. gelang Mittelstürmer Florian Richter, der eine Unachtsamkeit der Gästeabwehr nutzte und den Ball am guten Keeper Christian Roßbach vorbei ins Netz brachte.

Foto: Florian Richter mit dem Tor des Tages

Bis dahin war es eine zähe Angelegenheit und teilweise „lustig“ anzusehen, wie in vielen, vielen Zweikämpfen verlorene Bälle eigentlich gut zurück geholt wurden und dann durch den folgenden Fehlpass wieder verloren gingen. Gut, gekämpft wurde also, spielerisch war der SV Ruchheim im Ansatz anfänglich etwas besser, vollzog allerdings genau wie Knittelsheim kaum mal einen Spielzug bis zum Ende.
Nichtsdestotrotz gab es die ein oder andere Torchancen, 3 davon waren gar Großchancen. In der 2. Minute schon musste TuS-Goalie Lasse Wittke mit einer reflexartigen Fußabwehr auf der Linie klären. Die nächste ließ lange auf sich warten; in der 45. zögerte der frei stehende Mert Hizarci zu lange und vergab. Und in der 45+2. Minute schob Richter die Kugel überhastet am Tor vorbei ins Aus.

Unter der umsichtigen Leitung von Schiedsrichter Stefan Schmidt, der erst ganz spät, in der 80., eine von 2 Gelben zückte, ging es torlos in die Pause.

Aus der 2. Halbzeit, die wenigstens vom Tempo und vom Knittelsheimer Willen zu siegen etwas besser war, seien dennoch nur zwei Szenen erwähnt. In der 49. spielten Richter und Lukas Bosch die komplette gegnerische Abwehr aus, kombinierten aber auch sich selbst „zu Tode“, so dass die eigentlich hervorragende Gelegenheit in Führung zu gehen doch noch geklärt werden konnte.
Und dann halt die 82. Minute, als Florian Richter alles richtig machte und mit seinem Treffer den Dreier sicher stellte. Ruchheim hatte in seiner sogenannten Schlussoffensive nicht mehr die Körner, geschweige denn die Qualität den TuS-Sieg ernsthaft zu gefährden.

Knittelsheim steht damit auf Platz 6 und sollte den Klassenerhalt praktisch in der Tasche haben, auch wenn er rechnerisch noch nicht sicher ist.

BILDERGALERIE >>> Bezirksliga: FSV Freimersheim – TuS Knittelsheim

Bezirksliga: FSV Freimersheim – TuS Knittelsheim 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Sven Matic (66.), 1:1 Denis Thomas (80.)
Bes. Vork.: 1x Rot und 2x Gelb-Rot für Knittelsheim, 1x Gelb-Rot für Freimersheim

Knittelsheim war im ersten Spielabschnitt die recht eindeutig Spiel bestimmende Mannschaft. Man versäumte es jedoch aus den zahlreichen guten Offensivaktionen in Form von Toren Kapital zu schlagen. So geriet der Höhepunkt der 1. Halbzeit zum Rückschlag für die Gäste.

In der 28. Minute war Joshua Moos (© www.pfalzfussball.de) durchgebrochen und wurde von TuS-Keeper Lasse Wittke, der einen Ticken zu spät dran war, noch vorm Strafraum von den Beinen geholt. Ob letzter Mann oder die Vereitelung einer klaren Torchance, egal, die Rote Karte war unumgänglich. Für Wittke stand ab sofort Jonas Kaika zwischen den Pfosten und dieser bestand umgehend seine erste Bewährungsprobe. Den fälligen, nicht ungefährlichen Freistoß von Denis Thomas lenkte er über die Querlatte.

Im Zuge der Diskussionen um den Platzverweis sah Florian Schmidt (© www.pfalzfussball.de) die Gelbe Karte. Das sollte sich später, in der 51. Minute negativ bemerkbar machen, als er für ein Foul an der Außenlinie erneut Gelb und somit Gelb-Rot quittierte. Hatte Knittelsheim die einfache Unterzahl gut überstanden, dies sogar weiterhin mit spielerischen Vorteilen, sollte es in doppelter Unterzahl doch eigentlich schwer bis unmöglich sein, etwas Zählbares einzuheimsen!?

Durch den Lattentreffer von Moos in der 58. wurde diese Theorie zusätzlich gestützt. Allerdings machte die Gelb-Rote Karte für Eugen Galkin (© www.pfalzfussball.de) in der 61. Minute die Lage für Knittelsheim personell wieder etwas erträglicher. Das 0:1 in der 66. stellte die Theorie bezüglich Über-/Unterlegenheit aufgrund Über-/Unterzahl dann sowieso in Frage.

Einen kleinen, unnötigen Tritt am Rande des Freimersheimers 16ers konnte Schiri Manuel Frech (© www.pfalzfussball.de) nicht anders ahnden als mit Elfmeter. Aufgrund der bisherigen Spielverteilung war die Führung, erzielt von Sven Matic, durchaus verdient, zu dem Zeitpunkt natürlich etwas überraschend. Freimersheim war nach den Platzverweisen drauf und dran die Regie auf dem Rasen an sich zu reißen, das 0:1 musste jetzt erstmal verdaut werden.

Der „Verdauungsvorgang“ wurde beschleunigt durch die Gelb-Rote Karte für Matic in der 74. Minute. Und diesmal konnte der freie Platz genutzt werden. In der 80. Minute war die TuS-Abwehr weit aufgerückt, ein langer Ball fand Denis Thomas, der von der Mittellinie aus alleine auf Jonas Kaika (© www.pfalzfussball.de) zulief und diesem mit einem Schlenzer flach ins Eck keine Chance ließ, Ausgleich zum 1:1.

Bis zum Ende der regulären Spielzeit konnte sich Knittelsheim, wohlgemerkt mit 2 Mann weniger auf dem Platz, den Angriffen der Pita-Truppe erfolgreich erwehren. Erst in der 7-minütigen Nachspielzeit kamen die Stürmer des FSV zu 3-4 hochkarätigen Abschlüssen, die aber überhastet und zu ungenau abgeschlossen wurden oder beim guten Kaika landeten.

Es mag komisch klingen, aber trotz der 4 Platzverweise war es ein insgesamt faires Spiel. Das „Problem“ war halt, dass sich die kartenwürdigen Fouls (und teilweise Meckerei) auf 3-4 Akteure beschränkten, die dann halt auch die Konsequenzen zu tragen hatte. Da hat der geneigte Fußballfan schon cleverere Verteilungen von Fouls gesehen…

Wie dem auch sei, der Schiedsrichter hat in der Hinsicht alles richtig beurteilt. Innerhalb der Rudelbildung und des kleinen Platzsturms kurz nach Beginn der 2. Halbzeit wären bei (über-)penibler Regelauslegung durchaus weitere Strafen möglich gewesen. Da aber behielt Frech die Ruhe und vermied es überzureagieren.

Sportlich betrachtet war und ist das Remis ein gerechtes Ergebnis, mit dem jeder der beiden Kontrahenten leben können sollte. Alles in Allem war es vor über 200 Zuschauern (© www.pfalzfussball.de) und bei eisigen Temperaturen ein heißes und unterhaltsames Bezirksligaderby. Statt der 4 Platzverweise hätte man sich 4 weitere Tore gewünscht, dann wäre mit absoluter Sicherheit von einem überragenden Duell gesprochen worden – aber ein Fußballspiel ist nun mal kein Wunschkonzert 🙂

Foto: Auch wenn sie von den jeweiligen Vereinszugehörigen lautstark kritisiert wurden, alle Entscheidungen inkl. aller Platzverweise waren korrekt und der Spielintensität angemessen

Kreispokal: Phönix Bellheim II – TuS Knittelsheim II

Kreispokal: Phönix Bellheim II – TuS Knittelsheim II 2:0 (1:0)

Aufgrund der Konstellation in der Liga, ging Knittelsheim als Favorit in das Spiel. Aber da der Pokal bekanntlich eigene Gesetze hat und Bellheim den größeren Siegeswillen auf den Platz brachte, geht der Sieg in Ordnung und ist verdient.

In der 38. Minute konnte eine Bellheimer Ecke nicht entscheidend geklärt werden, Michael Neller kam an der Strafraumgrenze an den Ball, zog ab und traf, 1:0.
Dem entscheidenden 2:0 ging ein böser Fehlpass der Knittelsheimer am eigenen 16er voraus. Ali Badrani spritzte dazwischen und konnte ohne größere Mühe einlochen.

Die schöne Zuschauerkulisse, geschätzte 300 und ein Großteil aus Knittelsheim, sah ein für C-Klasse-Verhältnisse hochklassiges, intensives und hart umkämpftes Match. Knittelsheim hatte gute spielerische Ansätze, konnte diese aber gegen engagierte Gastgeber zu oft nicht zu Ende spielen, geschweige denn in echte Torchancen ummünzen.

Gelegenheit zur Revanche gibt es schon am kommenden Wochenende – Samstag, 7. Oktober 2017, 14:00 Uhr, da trifft man in der Liga erneut aufeinander.

Foto: Bellheim jubelt – Ali Badrani hatte grade das 2:0 erzielt

Bezirksliga: FV Berghausen – TuS Knittelsheim

Bezirksliga: FV Berghausen – TuS Knittelsheim 2:2 (1:0)

Am Ende einer klasse Bezirksligapartie stand vor 350 Zuschauern eine gerechte Punkteteilung zu Buche.

Zu Beginn war Berghausen dominant und ging in der 27. Minute durch Mehmet Kus, der die Konfusion in der TuS-Abwehr ausnutzte, mit 1:0 in Führung.
Aus spitzem Winkel überwand Luca Pezzetta in der 47. Minute FVB-Keeper Kevin Serr zum 1:1. Zum 1:2 lieferte Pezzetta in der 59. die Vorlage, Gracjan Trzmiel musste nur noch einschieben. Patrick Richter, auch gut positioniert, hatte die Hereingabe clever zu Trzmiel durchgelassen. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung verdient, weil Knittelsheim sich in das Spiel rein gearbeitet hatte und die Gastgeber mächtig unter Druck setzte.

Foto: Das 1:0 durch Mehmet Kus

Mit einer Energie-Einzelleistung vermied Spielertrainer Sven Fischer in der 63. die Niederlage. Nach seinem „Tanz“ durch die gegnerische Abwehr knallte er die Kugel unhaltbar zum 2:2 unter die Latte. Den Sieg auf dem Kopf hatte der eingewechselte Sören Skalitz in der 2. Minute der Nachspielzeit. Vollkommen frei und unbedrängt erwischte er die Flanke nicht voll und zielte vorbei.

Foto: Rassige Duelle lieferten sich Patrick Richter (TuS Knittelsheim) und Khodor Tabbouche (FV Berghausen)

A-Junioren Verbandsliga: TuS Knittelsheim – LSC

A-Junioren Verbandsliga: TuS Knittelsheim – LSC 3:0 (2:0)

Einen Auftakt nach Maß legte Verbandsliagaufsteiger Knittelsheim hin. Erst mit den 2 schnellen Toren im ersten Rundenspiel und dann natürlich mit dem klaren und verdienten 3:0 am Ende.

Foto: Das frühe 1:0 durch Florian Richter

Gegen überforderte Gäste gelang Florian Richter schon nach 3 Minuten das 1:0. Nach einem Freistoß kam er kurz vor der Torlinie dran und drückte die Kugel drüber. In der 5. erhöhte Jannik Langer aus 18m flach und noch leicht abgefälscht auf 2:0. Damit, das war da schon abzusehen, war eine Vorentscheidung gefallen. Die endgültige Entscheidung verpasste der TuS in der 38., als man mit einem nicht sehr platziert geschossenen Foulelfer am LSC Torwart Benjamin Wagenführer scheiterte.

Nach dem Ausschöpfen des Wechselkontingents zur Halbzeit, zeigte sich der Gast aus Ludwigshafen deutlich verbessert, musste aber dennoch in der 60. einen weiteren, den finalen Gegentreffer hinnehmen. Die Flanke von Marian Hebel verwertete Richter zentral zum 3:0 Endstand.

Verbandspokal: TuS Knittelsheim – Viktoria Herxheim

Verbandspokal: TuS Knittelsheim – Viktoria Herxheim 0:4 (0:1)

Tore: 0:1 Stieber (12., FE an Meinzer), 0:2 Meinzer (53.), 0:3 Pabst (64.), 0:4 Osaj (72.)
Zuschauer: 400

Bericht des TuS Knittelsheim

Vor rund 350 Zuschauern auf dem Sportplatz in Knittelsheim begannen beide Teams zu Beginn recht verhalten. Viele Fehlpässe auf dem schwierigen Geläuf prägten die Anfangsphase.. Die Viktoria aus Herxheim kam nach rund 12 Minuten in den Strafraum des TuS und war nur durch ein Foul zu stoppen. Der Schiedsrichter legte sich hier schnell fest und entschied auf Elfmeter. Eine Kann-Entscheidung, aber keine Muss-Entscheidung. Patrick Stieber blieb eiskalt und überwand A-Jugendtorhüter Joel Pereira, der eine starke Partie in seinem ersten Aktivenspiel zeigte. Wach gerüttelt von dem Rückstand spielte der TuS gezielter nach vorne. Ein Weitschuss von Rückkehrer Florian Schmidt strich nur ganz knapp am Gehäuse der Gäste vorbei. Kurz vor der Pause schlug Sven Matic einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo Konstantin Stengel das Leder gerade noch aus dem Eck fischen konnte. So blieb es bei der 1:0 Führung für die Viktoria zur Pause.
Nach der Pause wurden die Offensivaktionen der Schwarz-Gelben weniger. In der 53. Spielminute traf Marcel Meinzer mit einem Schlenzer zum 0:2 für die Gäste. Die TuS’ler warfenn nochmal alles in die Waagschale und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Ein Kopfball von Capitano Gracjan Trzmiel verfehlte nur knapp sein Ziel. Bei einer Rudelbildung vor dem Herxheimer Tor gab es für die Beteiligten jeweils den gelben Karton. Als der TuS wieder zurück ins Spiel fand, erzielte Christian Pabst mit einem Sonntagsschuss des 3:0 für die Blauen aus Herxheim. Nun ließen auch die Kräfte beim TuS nach und der eingewechselte Leutrim Osaj erzielte den 0:4 Endstand. Somit ist bereits in der ersten Runde Endstation im Verbandspokal für den TuS. Am Sonntag starten die Schwarz-Gelben zum ersten Spiel in der Bezirksliga beim VfB Haßloch!

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Anmerkungen: Der Knittelsheimer Bericht entspricht m.E. den Tatsachen. Der Elfer schien aus der Ferne ein wenig strittig. Aber Fabian Knarr kann realistisch betrachtet gar nicht anders entscheiden, wenn ein Stürmer im 16er, auf dem Weg zum Tor, von hinten bedrängt wird und fällt. Immerhin hatte der TuS zwei relativ gute Chancen zum Ausgleich; wenn da das 1:1 fällt… das bleibt Spekulation. Es wäre aber zumindest ein wenig spannender gewesen, vor allem in der zweiten Halbzeit. Nachdem Marcel Meinzer mit einem wunderschönen Drehschuss das 2:0 erzielt hatte, war klar, dass die Sache zugunsten von Herxheim entschieden war.
Den Glückstreffer von Christian Pabst zum 3:0 haben visuell viele gar nicht mitbekommen. Und der Konter von Patrick Stieber mit dem Abschluss vom grade eingewechselten Leutrim Osaj war dann nur noch das i-Tüpfelchen auf einen insgesamt ungefährdeten und natürlich verdienten Sieg.

Foto: Florian Schmidt: „I bims 1 Maschiene!“ – Konstantin Stengel: „Nein, I bims 1 Maschiene!“ So könnte der Dialog verlaufen sein; man weiß es nicht.

Relegation: TuS Knittelsheim – FC Speyer II

Relegation: TuS Knittelsheim – FC Speyer II 5:0 (0:0)

Nur ein paar Minuten zu Beginn der Partie sah es nach einem „normalen“, ausgeglichenen Spiel aus, dann übernahm der vermeintliche Favorit aus Speyer die Regie auf dem Platz. Der FC hatte klare Feldvorteile und deutlich mehr Ballbesitz als die Schwarz-Gelben. Einzig, Torchancen sprangen bei all dem Aufwand nicht heraus. Da sich Knittelsheim bis auf die kurze Anfangsphase mit schwungvollen Angriffsaktionen eher in vornehmer Zurückhaltung übte, endete die 1. Halbzeit vor der imposanten Kulisse von über 1100 Zuschauern torlos.

Foto: 3 der 5 Tore erzielten: Patrick Richter und Lukas Bosch

Der erste echte Torschuss der Partie konnte in der 48. Minute registriert werden. Patrick Richter prüfte aus 15m FC-Keeper David Handermann – der bestand.
Die Wende zu Gunsten des TuS leitete das 1:0 ein. Oussama Ferraouni machte in der 51. ein paar Meter parallel zur Speyerer 16er Linie, war dann in Schussposition, zog ab und traf. Unhaltbar schien das nicht zu sein, möglicherweise war Handermann etwas die Sicht verdeckt.
Dieses Tor war der Türöffner, plötzlich schienen die „Gastgeber“ wie von der Leine gelassen, legten jede Hemmung ab und spielten sich in einen regelrechten Rausch. 5 Minuten nach der Führung erhöhte Lukas Bosch mit einem Treffer aus der Drehung auf 2:0.

Foto: Speyers Ankurbler aus der Abwehr heraus, Andreas Backmann. Dahinter der spätere Doppeltorschütze, Lukas Bosch

Speyer machte auf, wollte nachziehen und fing sich in der 64. und 67. zwei derbe Konter ein. Beim ersten legte Richter Bosch vor, der zum 3:0 einnetzte. Danach vollendete Richter den nächsten Konter zum 4:0 selbst. Das war dann selbstverständlich die Entscheidung. Auch wenn der FC nicht aufgab, zu mehr als einem Pfostentreffer (80.) reichte es nicht mehr. Im Gegenteil, per verwandeltem Foulelfmeter musste die Stumpf-Truppe in der 75. gar noch das 0:5 hinnehmen; Schütze war Sven Matic.

Foto: Sven Matic setzt mit dem Strafstoß zum 5:0 den Schlusspunkt

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