Kreispokal: Türkgücü Germersheim – Viktoria Herxheim II

Kreispokal: Türkgücü Germersheim – Viktoria Herxheim II 1:4 (0:1)

Foto: Herxheims Interimscoach, Michael Aprill, war vor der Partie leicht angespannt ob der Schwere der Pokalaufgabe

Bei bestem Fußballwetter im altehrwürdigen Germersheimer Wrede-Stadion ging Herxheim schon in der 7 Minute in Führung. Jonas Healy tankte sich links durch und vollendete den Angriff von halblinks ins rechte lange Eck, 0:1. Der Treffer sorgte für Sicherheit und Selbstvertrauen im Spiel der Viktoria. Bis zur 20. Minute hatten die Gäste zwei weitere Großchancen zu verbuchen – dies galt aber auch für Türkgücü auf der anderen Seite. Später in der 1. Halbzeit musste zweimal auf der Linie geklärt werden. Hüben in der 34. von Johannes Jochim nach Ecke und einem gefährlichen Kopfball. Drüben konnte ein Germersheimer grade noch vor einem einschussbereiten Herxheimer den Ball weg schlagen.
Eine gutklassige und abwechslungsreiche 1. Spielhälfte endete mit dem Pfiff von Meike Trauth und der verdienten Führung für Herxheim.

Nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff gelang Türkgücü der Ausgleich. Baris Cakici kam von rechts und setzte die Kugel an Patrick Hof vorbei ins Netz. Sollte das die Wende zu Gunsten der Germersheimer sein? Eher nein! Herxheim kämpfte und spielte unbeeindruckt weiter und hatte in der 56. etwas Glück als FV-Keeper Ersin Kalem einen relativ harmlosen Schuss prallen ließ und Jonas Healy im Nachschuss das 1:2 erzielen konnte.

Nach dem erneuten Rückstand machte der FV auf, versuchte mit wütenden Offensivaktionen ins Match zurück zu finden. Das gelang nicht wie gewünscht, man musste aufgrund der aufgerückten Abwehrformation in der 70. Minute gar den Konter hinnehmen, der zum 1:3 führte. Sebastian Trapp war mit einem Steilpass schön auf die Reise geschickt worden und zimmerte die Kugel wunderbar und unhaltbar für Kalem in den Winkel.

Die Chance zum schnellen Anschluss wurden seitens der Germersheimer vergeben, und nun lief ihnen die Zeit davon. Als dann bei einem weiteren konterähnlichen Angriff in der 79. Minute Timo Dupljanin mit einem künstlerisch wertvollen Außenrist-Heber das 1:4 gelang war die Sache erledigt.

Gegen Ende der Partie sah man einen gelösten und zufrieden lächelnden Interimscoach Aprill an der Seitenlinie, der mit seiner Mannschaft ein gutes Spiel und einen verdienten Sieg feiern konnte.
Für Germersheim war das ein Vorgeschmack, was die Köhler-Elf als Aufsteiger in der A-Klasse erwartet. Das war aber das erste Pflichtspiel der Saison und Luft nach oben ist sicherlich vorhanden.

Foto: Michael Aprill lächelt – den Sieg vor Augen

BILDERGALERIE >>> Türkgücü Germersheim – FSV Steinweiler

Türkgücü Germersheim – FSV Steinweiler 3:1 (1:0)

Im Entscheidungsspiel in Neupotz setzte sich Türkgücü Germersheim verdient durch…

Meister Türkgücü Germersheim

Türkgücü Germersheim – FSV Steinweiler 3:1 (1:0)

Im Entscheidungsspiel in Neupotz setzte sich Türkgücü Germersheim verdient durch, wurde damit Meister der B-Klasse Südpfalz Ost und steigt direkt auf in die A-Klasse.
Herzlichen Glückwunsch dazu!

Steinweiler geht als Tabellenzweiter in die Relegation gegen die SpVgg. Oberhausen/​Barbelroth


Vor über 800 Zuschauern und hochsommerlichen Temperaturen auf dem glänzend präparierten Rasenplatz in Neupotz ging Türkgücü schon in der 2. Minute 1:0 in Führung. Einen aus zentraler Position von der 16er-Kante ausgeführten Freistoß schlenzte Julien Dessi über die Mauer hinweg in den Winkel.

Danach war es ein großteils zerfahrenes Entscheidungsspiel mit klaren Vorteilen für Germersheim. Steinweiler kam einfach nicht in die Partie rein, konnte den Gegner erst spät in der 2. Halbzeit unter Druck setzen, zu spät, um dem Match eine entscheidende Wende geben zu können.

Ein weiterer Freistoß sorgte für die Vorentscheidung. In der 62. hämmerte Basar Cakici die Kugel zum 2:0 an der Mauer vorbei in den Winkel. Ein Strahl, der für Daniel Hammer im Kasten des FSV nicht haltbar war.

Für ein wenig Spannung sorgte der Anschlusstreffer Steinweilers in der 81. Minute zum 1:2. Der Abschluss von Nicolas Martz wurde noch leicht abgefälscht und war somit nicht parierbar für Adnan Masic.

Dass Türkgücü Germersheim an diesem Tag nicht nur spielerische sondern auch körperliche Vorteile hatte, zeigte sich mit dem letzten Tor in der 90. Minute. Einen Konter schloss der sprintende, den Gegner versetzende Soner Akcesme mit einem fulminanten 18m-Schuss ab. Das 3:1 war trotz der vom gut leitenden Schiedsrichter Fabian Knarr zugebilligten 4-minütigen Nachspielzeit natürlich die Entscheidung.
Der Meisterfeier Türkgücüs stand nichts mehr im Wege, bis auf die Mikrofonprobleme bei der anschließenden Ehrung durch Otto Rassenfoss…

Bilder vom Spiel folgen

Foto: Das 1:0 in der 2. Minute durch den Freistoß von Julien Dessi (Nr. 4)

B-Klasse: VfR 1926 Sondernheim – FV Türkgücü Germersheim

B-Klasse: VfR 1926 Sondernheim – FV Türkgücü Germersheim 1:1 (0:1)

Auch im zweiten Stadt-Derby – nach dem gegen den FV Germersheim – gelang Türkgücü vor 500 Zuschauern nur ein Unentschieden. Da nützt es auch nichts, dass die Gäste nach einer weitgehend ausgeglichenen 1. Halbzeit in der zweiten klar überlegen waren. Kurz vor Schluss musste man den vollkommen unnötigen Ausgleichstreffer hinnehmen.

Nach dem 0:1 per Kopfball durch den sträflich ungedeckten Basar Cakici in der 26. Minute versäumte es der FV, wenigstens eine seiner zahlreichen Chancen in der zweiten Spielhälfte zu verwerten. In dieser Phase avancierte Sondernheims Torhüter, Christian Kethel, zum Man Of The Match als er mit mehreren Paraden und Reflexen einen höheren Rückstand verhinderte.
Und wie es im Fußball nicht selten der Fall ist; wenn ein Team seine Chancen nicht nutzt, schlägt das andere zu. In der 2. Minute der Nachspielzeit war plötzlich Denis Bengs am Ball und ließ aus ca. 14m Adnan Masic keine Abwehrchance, 1:1.

Die Sondernheimer verdienten sich den Punkt, weil sie nie aufgaben und bis zum Ende kämpften und dann die kleine Nachlässigkeit in der Gästeabwehr eiskalt nutzten. Von den Spielanteilen und den Chancen her, hätte der Sieg klar an Türkgücü Germersheim gehen müssen.

Foto: Christian Kethel ließ mit seinen Reaktionen die gegnerischen Stürmer regelrecht verzweifeln und ermöglichte damit erst seinem Team den Punktgewinn

B-Klasse: Viktoria Neupotz – Türkgücü Germersheim

B-Klasse: Viktoria Neupotz – Türkgücü Germersheim 0:3 (0:1)

Die Partie der beiden Top-Klubs der B-Klasse Südpfalz Ost gewannen die Gäste aus Germersheim verdient; um ein Tor zu hoch, wobei der dritte Treffer mit dem Schlusspfiff fiel und von daher lediglich statistischen Wert hatte.

Foto: In der Mitte, die mit über 90 Jahren wahrscheinlich älteste Anhängerin des FC Viktoria Neupotz

In einer durchgängig intensiven Partie, erneut – wie schon im Stadt-Derby gegen FV Germersheim – auf einem gut bespielbaren Hartplatz, ging Germersheim in der 45. Minute durch den Kapitän, Alparslan Demiral mit 1:0 in Führung.

Vielleicht der Knackpunkt des Spiels folgte in der 65. Minute. Hüseyin Calhanoglu hatte Dominik Heid im 16er zu Fall gebracht; Schiri Hans-Joachim Wengert zeigte folgerichtig auf den Punkt. Viktoria-Käptn Andreas Haesler trat an und scheiterte mit dem schwach getretenen Elfer an Adnan Masic. Chance zum Ausgleich und die Möglichkeit dem Gegner einen echten Stich zu versetzen, der aus dem Spiel heraus nicht gelang, fahrlässig vertan.

Dagegen erhöhte Türkgücü 5 Minuten später auf 2:0. Nach einer Notbremse von Neupotz-Keeper Philipp Hoffmeister an Demiral, erkannte Schiri Wengert korrekt auf Vorteil, weil Mohammed Abdul-Fattah den freien Ball aufnahm und einnetzen konnte.
In der Folge bemühte sich Neupotz um den Anschluss, kam aber lediglich zu Halbchancen und fand in Masic jederzeit seinen Meister. Einem Torerfolg am nächsten kam in der 81. Minute der eingewechselte Marc Hoffmann; er köpfte vom rechten 16er Eck nur knapp am langen Pfosten vorbei ins Aus. Das geschah schon in Überzahl, denn in der 74. schickte Wengert Abdul-Fattah mit Gelb-Rot vom Platz.
Wobei sich in dem Moment zwei Fragen stellten: War das überhaupt ein gelb-würdiges Foul? Und hatte das Foul nicht ein anderer Spieler begangen? Das hätte der Schiedsrichter cleverer lösen können, aber er war sich wohl sicher und seine Entscheidung stand.

Quasi mit dem Schlusspfiff nutzte Germersheim einen Abwehrfehler zum 3:0 Endstand; Schütze war der eingewechselte Baris Cakici.

Mit diesem Dreier übernahm Türkgücü Germersheim (43 Punkte) die Tabellenführung. Neupotz (42 Punkte) hat noch das Nachholspiel in Hördt in petto.
In Lauerstellung der momentan Tabellendritte, FSV Steinweiler (41 Punkte) mit zwei Spielen im Rückstand. Und da steht am kommenden Sonntag schon das nächste Spitzenspiel an, wenn Steinweiler bei Türkgücü zu Gast ist.

BERICHT & BILDERGALERIE 2. HALBZEIT >>> Türkgücü Germersheim – FV Germersheim

SPIELBERICHT UND BILDERGALERIE der 2. HALBZEIT >>> Türkgücü Germersheim – FV Germersheim 2:2 (1:1)

Frühlingshaftes Wetter, ein optimal vorbereiteter Hartplatz und eine schöne Zuschauerkulisse – sicherlich deutlich mehr als die offiziellen 100, eher dran an meinen geschätzten 300, wahrscheinlich zwischendrin, also 200. Auf jeden Fall war alles bereitet für ein tolles Derby. Und, das kann man uneingeschränkt behaupten, das wurde es.

Türkgücü hegt große Aufstiegsambitionen, steht auf Platz 2 und genauso unter einem gewissen Druck wie der gegnerische FV, der nicht unter argen Abstiegssorgen(© www.pfalzfussball.de) leidet, aber bestimmt zügig Punkte einfahren möchte, um sich in sicheren Tabellenregionen festzusetzen.
Der favorisierte Gastgeber schien gleich zu Beginn seiner Rolle gerecht werden zu wollen und agierte zielgerichtet nach vorne. Wie vor der Partie zu erfahren war, gab es in der Winterpause beim FVTG einige personelle Wechsel. Dies spiegelte sich in den Aktionen auf dem Platz wider, viele Spielzüge blieben Stückwerk, das Verständnis untereinander war wenig automatisiert. Trotzdem erkannte man schnell, dass da eine individuell bärenstarke Mannschaft aufgelaufen war.
Ein wenig überraschend war es nach einer kurzen Anlaufphase allerdings schon, dass der Tabellenzehnte(© www.pfalzfussball.de) die Regie auf dem gut bespielbaren Geläuf an sich riss und sich gute bis sehr gute Offensivaktionen erspielte. Die Führung für den FVG hatte in der 16. Minute Baris Sen auf dem Fuß, er traf jedoch nur die Querlatte.

Nach 26 Minuten folgte der erste große Auftritt von Mohammed Abdul-Fattah. Aus 15m Torentfernung flog sein ansatzloser Abschluss unhaltbar in den Winkel, 1:0. Ein Zuschauer(© www.pfalzfussball.de) bezeichnete das Ding als Sonntagsschuss; mir klang das zu sehr nach Zufall. Und ich sollte Recht bekommen, denn der selbe Spieler wiederholte dieses Traumtor in der 77. Minute als er unter Bedrängnis und wieder aus 15m wieder in den Winkel traf. Zwei klasse Tore in einem Spiel mit einer scheinbar großen Selbstverständlichkeit erzielt, das ist kein Zufall, da kann einer was!

Bevor Abdul-Fattah zum zweiten Mal zuschlug standen zunächst andere im Mittelpunkt. Die da waren der Schiedsrichter, Dieter Bayer, der Türkgücü Torwart Kenan Celikan in der 41. Minute für die klare Notbremse(© www.pfalzfussball.de) nicht anders konnte als die Rote Karte zu zeigen. Den zusätzlich fälligen Strafstoß versenkte der im Winter von Türkgücü gekommene Tarik Arici problemlos zum 1:1 Halbzeitstand.

Zu Beginn der 2. Halbzeit war es ein gutes Weilchen lang ein recht zerfahrenes Spiel. Scheinbar wussten beide Seiten nicht so recht, wie man mit der Unter- bzw. Überzahl(© www.pfalzfussball.de) umgehen soll; soll man vielleicht mit einem Punkt zufrieden sein oder doch alles dran setzen zu siegen!?

Diese Fragen erübrigten sich mit dem zweiten Traumtor des Tages in der 77. Minute. Und spätestens ab da war es wieder das Derby aus der 1. Halbzeit, nur noch viel spannender, weil nun auch die Nerven eine Rolle spielten und der FVG(© www.pfalzfussball.de) zeigen musste, ob sie den individuell überlegenen Gastgebern Paroli bieten können. Und was soll man sagen, sie konnten es – anhand dieser Leistung ist es absolut unverständlich, wieso die Truppe nicht weiter oben steht, aber das ist Fußball und ein Derby hat vielleicht auch seine eigenen Gesetze…

Jedenfalls wurde der Ablauf kurz vor Spielende regelrecht dramatisch. In der 88. inszenierte Türkgücü einen Konter in Person von Haydar Yilmaz – unglaublich, er schaffte es aus kurzer Distanz das Leder über die Querlatte ins Aus zu befördern, das hätte die endgültige Entscheidung sein können, nein, müssen.
Noch unglaublicher, was in der Nachspielzeit (90.+3) geschah. Ein gastgebender Verteidiger(© www.pfalzfussball.de) und sein Torwart versuchten rechts im 16er, Nähe Auslinie zu klären und schlugen den Ball weit weg ins Mittelfeld; genau auf den Fuß von Tarik Arici, der direkt aus 40m abzog und und quasi mit der letzten Aktion vor dem Abpfiff ins leere Tor traf. Der gastgebende Verteidiger und sein Torwart konnten nur noch verblüfft hinterher blicken und genauso staunen wie alle anderen auch. Das dritte Traumtor an diesem Tag und diesmal vielleicht wirklich sowas wie ein Sonntagsschuss.

Letztendlich, aufgrund des Ablaufs und des Zeitpunktes ein glücklicher, aber verdienter Punkt für den FV Germersheim. Insgesamt eine gerechte Punkteteilung in einem sehenswerten und extrem fairen (Stadt-) Derby.

Und um meiner Lobhudelei das Krönchen aufzusetzen, küre ich noch den Man of the Match.
Es könnte natürlich einer der Doppeltorschützen(© www.pfalzfussball.de) sein, verdient hätten sie es absolut. Aber ich entscheide mich für den Kapitano des FV Türkgücü, Alparslan Demiral, weil er vom kämpferischen und spielerischen und vom Verhalten her, ein aus meiner Sicht fantastisches Spiel abgeliefert hat.

Foto: Alparslan Demiral im Duell mit Alexander Lemmer

B-Klasse: Türkgücü Germersheim – FV Germersheim

B-Klasse: Türkgücü Germersheim – FV Germersheim 2:2 (1:1)

Das hochklassige und dramatische Germersheimer Stadtderby endete mit einem insgesamt leistungsgerechten 2:2 Unentschieden.

Tore: 1:0 Mohammed Abdul-Fattah (26.), 1:1 Tarik Arici (44., FE), 2:1 Mohammed Abdul-Fattah (77.), 2:2 Tarik Arici (93.)
Bes. Vork.: Rot für TW Türk Ger wegen Notbremse (43.)
Zuschauer: 350

Bericht und Bilder folgen

Foto: Zwei Traumtore von Mohammed Abdul-Fattah – beide aus knapp 16m jeweils in den Winkel. Hier das 2:1 in der 77.

Foto: Der Einschlag zum 2:2 in der Nachspielzeit, erzielt von Tarik Arici aus 40m Torentfernung

B-Klasse: Türkgücü Germersheim – FV Germersheim

B-Klasse: Türkgücü Germersheim – FV Germersheim 2:0 (0:0)

Das Germersheimer Stadtderby, das gleichzeitig ein Kellerduell zwischen dem Dritt- und dem Vorletzten war, entschied Türkgücü unter gütiger Mithilfe des Gegners für sich. Der Sieger rutscht hoch ins Mittelfeld auf einen einstelligen Tabellenplatz. Allerdings ist ist in der unteren Hälfte alles noch so dicht beisammen, dass es am nächsten Spieltag schon wieder ganz anders aussehen kann.

Für Türkgücü heißt es nun dran bleiben und sich in der Tabelle weiter nach Vorne robben. Am besten gleich mit einem weiteren Sieg in nächsten Heimspiel gegen Jockgrim II. FV Germersheims Spielertrainer Dimi Balea muss möglichst zügig Lösungen finden – am Sonntag steht ein weiteres 6-Punktespiel an gegen die punktgleichen Germanen aus Winden.

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Vor allem in der 1. Halbzeit hatten die Gäste, also der FVG, mehr Ballbesitz und erarbeitete sich diverse Strafraumszenen. Die letzte Konsequenz fehlte allerdings, wodurch es torlos blieb. Auch in der 2. Halbzeit setzte der FV die Akzente, wenn auch eher in negativer Hinsicht.
So war es ein FV`ler, der in der 60. Minute den herein gebrachten Eckball ins eigene Netz beförderte – 1:0 für Türkgücü.
Das 2:0 war begünstigt durch einen FVG-Verteidiger, der mit seiner Fehleinschätzung Tarik Arici erst richtig in Position brachte und ihm die Möglichkeit eröffnete den Treffer zum Endstand zu erzielen.

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Die Schlussoffensive der Gäste war vorhanden, aber dann leider genauso ineffektiv wie alles in der 1. Halbzeit schon. Sekunden vor Schluss (94. Minute) wurde aus der Distanz die Querlatte geprüft – nicht weiter wichtig, selbst ein Torerfolg wäre jetzt zu spät gekommen.

Schiedsrichter Marco Hirsch hatte mit der fairen Partie keine Probleme, blieb auch bei der kurzzeitigen Rudelbildung kurz vor Spielende cool und zog da nur die allernötigsten Konsequenzen; konnte auf Platzverweise verzichten – gut gemacht.

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Das Spiel an sich war soweit in Ordnung, allerdings sah man natürlich auf beiden die Defizite, die dazu führen, dass man bisher die untere Tabellenregion zierte. Der FV Germersheim war insgesamt aktiver, hatte aber in der Offensive arge Schwächen offenbart. Dazu kamen die Fehler, die zu den Toren und damit der Niederlage führten. Türkgücü schien mir mannschaftlich geschlossener, harmonischer aufzutreten, war aber lange Zeit zu passiv und entwickelte zu wenig Druck nach Vorne. Das Geschenk zum 2:0 nahm man dankbar an.