Oberliga: FV Dudenhofen – TSG Pfeddersheim

Oberliga: FV Dudenhofen – TSG Pfeddersheim 4:2 (4:1)

Nach den Wetterkapriolen folgte die Stock-Show

Fotos: Flanke Julian Scharfenberger, Kopfball Paul Stock, 1:0

Aufgrund des Gewitters wurde der Anstoß um eine halbe Stunde verlegt, auf 20:00 Uhr. Dann konnte 5 Minuten gekickt werden, ehe für eine halbe Stunde gewitterbedingt unterbrochen war. Ob überhaupt nochmal angepfiffen werden konnte, hing am hinteren Flutlicht, das während der Unterbrechung ausgegangen war. Kurz nach halb 9 funktionierte die Elektrik und das Wetter spielte auch mit.
Es konnte weiter gehen und Paul Stock konnte seine Show abziehen.

In der 14. Minute setzte sich Julian Scharfenberger rechts durch und flankte nach innen, wo Paul Stock hochstieg und zum 1:0 einköpfte. Das Highlight der Partie folgte 3 Minuten später, in der 17. Minute. Knapp 30m vorm Tor düpierte Stock zwei Gegenspieler, zog fast aus dem Stand ab und traf unhaltbar in den Winkel. Eindeutig ein Treffer Marke Tor des Monats zum 2:0. Den lupenreinen Hattrick vollendete Stock nur eine Minute danach. Aus 35m hob er die Kugel über den weit vor seinem Kasten stehenden Gästekeeper Daniel Diel hinweg ins Netz, 3:0 nach 18 Minuten.

Die keineswegs schlechten Gäste hatten nach dem deutlichen Rückstand 2-3 gute Aktionen, die für den Anschluss gut waren, konnten diese jedoch nicht nutzen. Nachdem Julian Scharfenberger eine Hereingabe von Eric Häußler nicht verwerten konnte, machte er es in der 35. besser. Nach einem schönen Steilpass war Scharfenberger durch und ließ Diel diesmal keine Abwehrchance – 4:0.

Den Dudenhofener Rausch beendete Schiedsrichter Sascha Fischer in der 43. Minute, als er auf Foulelfmeter für Pfeddersheim entschied. Sebastian Kaster vollstreckte zum 1:4. Wer weiß wofür der kleine Dämpfer gut war… Zumindest musste den Gelb-Schwarzen nun klar sein, dass sich die Gäste noch nicht geschlagen geben. Überheblichkeit würde als nicht einziehen dürfen ins Spiel der Elf von Christian Schultz.

Kurz nach Beginn der 2. Halbzeit entschärfte Diel einen Knaller von Michael Bittner. Quasi im Gegenzug gelang Pfeddersheim das 2:4 erneut durch Kastner. Nach einer knappen Stunde entschied sich Christian Schultz Timo Enzenhofer für Eric Häußler zu bringen, also die Abwehr zu stärken. Das tat der Dudenhofener Hintermannschaft gut. Von da ab bis zur 90. Minute war das Ganze dann eine Mischung zwischen nicht mehr wollen und nicht mehr können. Und auch in den 5 Minuten Nachspielzeit ereignete sich vor 220 Zuschauern, die tapfer dem Dauerregen trotzten, nichts mehr Grundlegendes.

Der Sieg gegen einen starken Gegner war verdient und geht aufgrund der Genialität eines Paul Stock auch von der Höhe her in Ordnung. Glück hatte der FVD insoweit, dass eine weitere Gewitterunterbrechung den kompletten Spielabbruch zur Folge gehabt hätte. Das wäre beim Stand von z.B. €4:0 bitter und extrem schade gewesen, aber da hatte man wohl das Glück des Tüchtigen.

Foto: Julian Scharfenberger schließt ab zum 4:0

Bilder vom Spiel

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim 4:0 (2:0)

Foto: Yasin Oezcelik (Nr. 14) kann jubeln, der Schlenzer von Lukas Metz schlägt ein zum wichtigen 1:0 gegen einen bis dahin Spiel bestimmenden Gast aus Pfeddersheim

Der Tabellendritte aus Pfeddersheim begann gut, war optisch feldüberlegen, konnte sich aber gegen die Abwehr um Thorsten Ullemeyer herum keine echte Torchance erarbeiten.
Der erste blaue Warnschuss bekamen die 204 Zuschauer in der 17. Minute zu sehen. Eric Veth setzte die Hereingabe von Kazuaki Nishinaka knapp vorbei.

Mit dem 1:0 in der 23. Minute durch Lukas Metz, der einen Konter über links sehr gekonnt selbst abschloss und die Kugel in den Winkel schlenzte, war es mit der Herrlichkeit der Gäste vorbei. Als nur 3 Minuten später Yasin Oezcelik die Vorlage von Veth zum 2:0 nutzte, war schon so etwas wie eine Vorentscheidung gefallen.
Pfeddersheim war sichtlich beeindruckt von der Effektivität des TuS und erholte sich bis zum Pausenpfiff nicht von dem Doppelschlag-Schock. Nach den ersten 45 Minuten war die einheimische Führung verdient. Man hatte die offensive Phase der Gäste gut überstanden und dann gnadenlos zurück geschlagen.

Ein ähnlicher Ablauf folgte in der 2. Halbzeit. Die TSG kam mit neuem Mut aus der Kabine, aber wieder schaffte man es nicht, die optische Überlegenheit in was Zählbares umzumünzen. Anders Mechtersheim; in der 67. Minute eroberte sich Oezcelik in der gegnerischen Hälfte den Ball und legte mit der ihm eigenen Routine den Ball für Veth so vor, dass der fast nicht anders konnte als zum 3:0 einzunetzen.
Mit dem 4:0 in der 74. erneut durch Veth war die Messe vorzeitig endgültig gelesen.

Fazit: Eine starke Leistung des TuS mit einem auch in der Höhe verdienten Sieg gegen einen guten Gegner wird belohnt mit dem dritten Tabellenplatz.

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim 3:1 (2:0)

Für Oberligaverhältnisse war es ein von relativ wenigen taktischen Zwängen geprägtes, temporeiches Spiel mit sehr vielen guten Offensivaktionen von beiden Seiten. In der spannenden 1. Halbzeit war Pfeddersheim eigentlich das bessere Team, aber Mechtersheim schlug zweimal eiskalt zu.
Viel weniger spannend war auch die 2. Halbzeit nicht. Die Gäste kamen durch einen Foulelfmeter zum Anschlusstreffer. In Unterzahl – nach Gelb-Rot für Bojan Custic in der 75. Minute – führte ein TuS-Konter zum 3:1 Endstand. Die gelb-rote Karte für die TSG in der Nachspielzeit hatte keine weitere Bedeutung mehr, kurz danach pfiff David Scheuermann ab.

Foto: TSG-Keeper Bakary Sanyang kommt an den 22m-Flachschuss von Christoph Wörzler nicht dran, 1:0 in der 39. Minute

Foto: Eric Veth erhöht kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0

Foto: Anschlusstreffer zum 1:2 per Foulelfmeter verwandelt von Tobias Klotz

Foto: Die Entscheidung vor 230 Zuschauern – die Vorlage von Lukas Metz bringt Eric Veth im Tor unter, 3:1 in der 83. Minute

Oberliga: FV Dudenhofen – TSG Pfeddersheim

Oberliga: FV Dudenhofen – TSG Pfeddersheim 0:2 (0:1)

Die Premiere des FV Dudenhofen in der Oberliga ist in die Hose gegangen. Pfeddersheim war der erwartet schwere Gegner und gewann insgesamt hoch verdient.

Zuschauer: 355

In der ersten Halbzeit war die Leistung des FVD kaum oberligatauglich. Dies kritisierte auch Interims-Chefcoach (Christian Schultz weilt derzeit im Urlaub) Igor Keller nach der Partie sehr deutlich. Ihm fehlte vor allem die nötige Aggressivität. So ging die 1:0 Führung für die Gäste zur Pause vollauf in Ordnung. In der 9. Minute vergab Tobias Bräuner noch die sich ergebende Großchance, 2 Minuten später (11.) war dann gegen seinen Abschluss nichts zu machen. Die Dudenhofener Offensivbemühungen, immerhin versuchte man sinnvollerweise desöfteren über die Außen nach vorne zu kommen, waren allesamt ungefährlich. In der besten Aktion wurde ein 18m-Schuss vom eigenen Spieler (natürlich unbeabsichtigt) abgefangen. Farbe ins Spiel brachte Rami Zein als er für ein taktisches Foul, das an eine Notbremse erinnerte, aber dafür zu weit außen statt fand, den gelben Karton quittierte.

Foto: 1:0 für Pfeddersheim durch Tobias Bräuner (Nr. 13)

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die Aktionen der FVD`ler deutlich besser aus. Die Halbzeitansprache war wohl recht intensiv und schien gefruchtet zu haben. Fast wäre Tolga Barin in der 48. mit einem raffinierten Drehschuss der Ausgleich gelungen, wäre da nicht der präsente Keeper Bakary Sanyang gewesen, der die Kugel mit den Fingerspitzen über die Querlatte drehte.
Tja, und mitten hinein in die gute Phase der Gelben, fiel das 0:2. Wieder war es die linke Abwehrseite, deren Schwäche Andreas Buch in der 52. Minute zu nutzen wusste.

Anschließend bewies Dudenhofen wenigstens Moral und erarbeitete sich einige mehr oder weniger gute Torchancen. In der 63. ging Daniel Rollers Schuss, nach Christopher Kochs Rückgabe, ebenso drüber wie 3 Minuten später der Abschluss von Daniel Eppel aus 16m. Ein Scharfenberger-Freistoß und ein technisch anspruchsvoller Kopfball fanden nicht das Ziel. Und zum Ende der Partie hin, war die TSG nahe am dritten Treffer – dies konnte vermieden werden und wäre auch zuviel des (Un-)Guten gewesen.

Foto: Maurice Hafner, Neuzugang aus Zeiskam, konnte sich körperlich gut durchsetzen, arbeitete viel über die Außenbahn, musste aber später mit muskulären Problemen ausgewechselt werden.

Foto: Christopher Koch zeigte sich wendig und immer auf der Höhe der Partie, muss aber noch viel schneller und „egoistischer“ den Abschluss suchen – und möglichst ins Eckige Treffen.

Foto: Auch der dritte Offensive, Julian Scharfenberger, ackerte und rackerte; seine Vorlagen fanden jedoch nicht immer den Abnehmer – die Pfeddersheimer Abwehr stand meistens gut, spätestens Schluss war bei TSG-Keeper Sanyang

Endspieltag beim Mechtersheimer Eichbaum-Cup

Eichbaum-Cup in Mechtersheim – die Endspiele

Spiel um Platz 5
FV Dudenhofen – FSV Schifferstadt 0:1

Spiel um Platz 3
TuS Mechtersheim – FC Speyer 3:1 (2:0)
Tore: 1:0 Veth (38.), 2:0 Horn (39.), 2:1 Catovic (66.), 3:1 Wörzler (90., FE)

Endspiel
Arminia Ludwigshafen – TSG Pfeddersheim n:n+x n.E.
In der regulären Spielzeit trennte man sich 1:1. In der 8. Minute köpfte Sorg eine Flanke von Ferraro in die Maschen. In der 24. glich Krist zum 1:1 aus. Im Elfmeterschießen war Oberligist Pfeddersheim das treffsicherere Team.

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim

Oberliga: TuS Mechtersheim – TSG Pfeddersheim 1:0 (1:0)

Zuschauer: 239

In einer umkämpften Partie schießt Eric Veth den TuS zum Sieg.

Foto: 43. Minute, nach Pass von Jannick Immel kann sich Eric Veth (Nr. 18) durchsetzen und von halbrechts flach ins linke Eck einnetzen – keine Chance für Bakary Samyang im TSG-Gehäuse.

Foto: Peter Klug vereitelt nach einer knappen halben Stunde die für Pfeddersheim beste Torchance des Spiels von Andreas Buch (Nr. 22)

Foto: Da war die Trainerwelt noch in Ordnung – VOR dem Spiel. Aber auch nach Abpfiff ist die Welt nicht untergegangen, allerdings wäre ein Punkt für die Gäste absolut verdient gewesen.

Bilder vom Spiel folgen