Bezirksliga: FV Berghausen – TSG Jockgrim

Bezirksliga: FV Berghausen – TSG Jockgrim 3:2 (3:1)

In der 27. ging Berghausen durch Matteo Feuerstein mit 1:0 in Führung. Der 1:1 Ausgleich folgte umgehend, 2 Minuten später. Nach einem Pfrengle-Freistoß köpfte Julius Bendel ein.
Per Doppelschlag zog der FV davon. In der 34. Minute verwandelte Dino Fiducia einen Foulelfmeter zum 2:1. Und knappe 60 Sekunden später nutzte Isuf Dellowa einen Ballverlust der Jockgrimer in deren eigenen Hälfte zum 3:1 Halbzeitstand.

Foto: Duell Dämrich vs. Fiducia

Nach der Pause drückten die Gäste auf den Anschluss, und hätten dieses Ziel auch eine Viertelstunde vor Schluss erreichen können, wenn Janik Schneider vorm leeren Tor nicht gezögert hätte. Ein banaler Spitzkick hätte gereicht, so aber konnte von den Berghausenern geklärt werden. Der Anschluss kam dann noch – jetzt machte es Schneider, obwohl der Abschluss viel schwieriger war, besser. Aber in der 88. Minute war es zu spät, Berghausen brachte den Sieg in den restlichen Minuten (2+2) sicher über die Runden.

Bezirksliga: FC Lustadt – TSG Jockgrim

Bezirksliga: FC Lustadt – TSG Jockgrim 0:2 (0:2)

Zuschauer: 100

Zwei schöne Treffer aus der 1. Halbzeit entschieden die Nachholpartie zu Gunsten der Gäste.
Die anfänglichen Nachlässigkeiten in der Abwehr des FCL nutzte Jockgrim aus und lag nach 23 Minuten mit 2:0 in Führung. Janik Schneider sorgte mit seinem schönen Schlenzer vom rechten Strafraumeck ins lange Toreck für das 1:0 in der 10. Minute. Nico Pfrengle zeichnete für das 2:0 verantwortlich, als er in der 23. einen Freistoß wunderbar in den Winkel beförderte. In der 45. verhinderte FCL-Torwart Daniel Humm einen weiteren Einschlag indem er mit einer tollen Parade den nicht weniger guten Schrägschuss von Burak Kilinc zur Ecke lenkte.
Aufgrund der mangelhaften Defensivleistung Lustadts aus der ersten Hälfte der 1. Halbzeit war die Gästeführung zur Pause verdient.

Foto: Ball im Netz – das war das 0:1 durch Janik Schneider (rotes Trikot)

Im zweiten Spielabschnitt drängte der FC auf den Anschluss. Jockgrim verwaltete weitestgehend nur noch und machte das gegen meist ineffektiv anrennende Lustadter gut. Die TSG ließ keinen Gegentreffer zu. Da auch die vereinzelten Gegenstöße nur halbherzig durchgeführt wurden, blieb die 2. Halbzeit torlos.

Schiedsrichter Nicco Bauer machte seine Sache gut. Dass seine Assistenten bei 1-2 Abseitsentscheidungen daneben lagen, sei verziehen; auf den Ausgang des Spiels hatte dies im Gegensatz zu denen in der Champions-League-Partie Real gegen Bayern keine direkten Auswirkungen.

Foto: Nach dem Freistoß zum 0:2 – Lustadt trauert, Pfrengle feiert

Bezirksliga: TSG Jockgrim – 08 Haßloch

TSG Jockgrim – 08 Haßloch 4:3 (2:1)

Haßloch begann gut, war spritzig, quirlig und meistens einen Schritt schneller als der Gegner. So war es, sofern man in der 2. Minute davon sprechen kann, folgerichtig, dass man in Führung ging. Nach einem nicht konsequent abgewehrten Angriff war Siemen Schmidt plötzlich frei vor Marc Bayer am Ball und ließ diesem aus kurzer Distanz keine Chance, 0:1. Im Anschluss hätten die 08er erhöhen können, die beste Chance ließ Marc Hofmeister liegen.

Foto: Marc Hofmeister kriegt die Kugel nicht ganz rum und zieht am Tor vorbei

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Die Wende leitete ein Doppelschlag ein in Minute 21 und 25. Zunächst köpfte der aufgerückte Matthias Dämrich einen Freistoß von Nico Pfrengle ins Netz zum 1:1 Ausgleich. Dann hämmerte Pfrengle selbst einen Freistoß direkt in die Maschen zum 2:1. Dämrich war beim Kopfball allein gelassen, Pfrengle zielte die Torwartecke an und traf – keine Glanzleistungen der Gästeabwehr.

Das muntere Toreschießen ging auch nach der Pause weiter. Kurz nach Wiederanpfiff (46.) erzielte Pfrengle mit seinem zweiten Treffer das 3:1. Haßloch verkürzte nur 4 Minuten später (50.) per Foulelfmeter, verwandelt von Torben Hubach, auf 3:2. Aber Jürgen Gluchmann stellte in der 62. den Zweitoreabstand wieder her. Das 4:2 war allerdings (noch) keine sichere Sache, denn in der 85. köpfte der eingewechselte Lukas Schütz (?) einen weiten Freistoß zum 4:3 ins Gehäuse.
Kurz vor Spielende, in der 87. traf der gute Christian Rebres mit seinem schön angesetzten Drehschuss aus 18m nur den Innenpfosten – das hätte das, meiner Meinnug nach, insgesamt gerechte 4:4 Unentschieden sein können. War es aber nicht, und der Sieg für Jockgrim geht aufgrund eines extrem effektiven Nico Pfrengle – zwei Tore, ein Assist – auch in Ordnung.

Bezirksliga: SV Altdorf/Böbingen – TSG Jockgrim

SV Altdorf/Böbingen – TSG Jockgrim 1:1 (0:1)

Punkteteilung im Abstiegskampf. Der SV Altdorf/Böbingen kommt damit überhaupt nicht von der Stelle. Jockgrim robbt sich in Eichhörnchenmanier dem Klassenerhalt entgegen, die dafür nötigen Punkte können in den restlichen Spielen geholt werden. In der Hinsicht schlechter sieht es für den SV aus. Mit 24 Zählern hängt man schon 5 Punkte hinter einem sicheren Nichtabstiegsplatz zurück.

Das Spiel war den Umständen entsprechend spielerisch auf niedrigem Niveau, von beiden Seiten. Im Ansatz war Jockgrim das bessere Team, so richtig gelingen wollte aber auch ihnen nichts. Bis zur 43. Minute. Eine Ecke von Nico Pfrengle gut nach innen gebracht, köpfte der am langen Pfosten psotierte Jürgen Gluchmann zum 0:1 ins Netz. SV-Keeper Marc Mattern sah dabei nicht sonderlich gut aus. Er kam raus, aber nicht hoch.

Foto: Gluchmann (ganz hinten; vor ihm Marc Mattern) köpft das 1:0 für Jockgrim

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Der 1:1 Ausgleich in der 66. Minute, ebenfalls per Kopfball von Christoph Ullmer nach Ecke war dann auch schon der Endstand – ein gerechtes Unentschieden. Die ein oder andere Torchance, bei insgesamt recht wenigen, zum Dreier war vorhanden; verdient hatte den Sieg keiner der beiden Kontrahenten.