B-Klasse: SV Weingarten – SG Limburgerhof II

B-Klasse: SV Weingarten – SG Limburgerhof II 6:1 (4:0)

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel setzt sich Weingarten an die Tabellenspitze

Video: 69. Minute, das 5:1 durch Bastian Wobst nach Pfostentreffer von Düzgün Günes


_

Schiedsrichter Werner Müller (Hatzenbühl) hatte mit der fairen Partie keinerlei Probleme. Am Ende stand da ein auch in der Höhe klar verdienter Sieg für die Kruse-Elf.

Den bunten Torreigen im Kerwespiel eröffnete Pascal Kaiser mit seinem 17m-Schuss in der 8. Minute zum 1:0. Bastian Wobst nahm in der 19. Minute den „Kaiserlichen“ Steilpass auf und ließ dem guten SG-Keeper Liam-Noel Roßmann mit seinem Schlenzer keine Abwehrchance. Mit dem 3:0 in der 28. Minute (und erst recht mit dem noch der Pause folgenden vierten Tor) war die Entscheidung zugunsten Weingartens gegen harmlose Limburgerhofer schon gefallen. Auch hier war Roßmann absolut chancenlos gegen den Abschluss von Dino Fiducia. Kurz vor dem Kabinengang (44.) erhöhte Albert Göhring auf 4:0.
Das 4:0 zur Halbzeit war sogar noch schmeichelhaft für die Gäste, da Wobst und Fiducia zuvor jeweils eine 100%ige nicht nutzen konnten.

Der aufgrund des korrekten und fairen Auftretens verdiente Ehrentreffer zum 1:4 gelang den Gästen in der 51. Minute. Jens Reißinger nutzte die Passivität der SVW-Defensive und netzte ein. Mehr als Kosmetik, das war jedem klar, war das nicht. Zumal Wobst (siehe Video) und Günes (nach Göhring-Flanke) mit dem Doppelschlag in der 69. und 71. nochmal zwei Kisten drauflegten.

Fazit: 3 Spiele, 3 Siege -> Tabellenführung. Und eigentlich viel wichtiger, wieder war ein Fortschritt im Zusammenspiel und im Verständnis untereinander erkennbar – auch wenn der harmlose Gegner kein echter Prüfstein war.

Bilder vom Spiel

B-Klasse: FV Heiligenstein II – SV Weingarten

B-Klasse: FV Heiligenstein II – SV Weingarten 3:4 (2:3)

Der SV Weingarten fuhr im zweiten Rundenspiel den zweiten Sieg ein. Gegen einen bärenstarken Gegner hatte man sich nach einer guten halben Stunde Spielzeit eine 3:1 Führung erarbeitet und musste kurz vor der Pause noch den 2:3 Anschluss hinnehmen. Im zweiten Spielabschnitt glichen die Heiligensteiner sogar aus, keineswegs unverdient. Aber kurz vor Ende, in der 80. Minute konnte der eingewechselte Bastian Wobst die Vorlage von Nico Kruse zum Siegtreffer nutzen.

Der SVW ging durch Albert Goehring in der 19. Minute in Führung. Den Angriff über die von Nico Kruse beackerte linke Seite schloss er mit dem 0:1 ab. Janis Volk vollendete in der 27. Minute vor 60 Zuschauern die gute Hereingabe von Maik Harenburg zum 1:1 Ausgleich. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, in der 30. Minute, nach einem Eckball zog Raphael Schweitzer aus 18m flach ab und traf. Dem FVH-Tormann Constantin Gallo war die Sicht versperrt, zudem wurde der Ball noch leicht abgefälscht – die Kugel schlug 1m neben Gallo ein zum 1:2.
Göehring erhöhte in der 33. auf 3:1. Von rechts kommend umkurvte er Gallo und schob ins lange Eck ein. Fast mit dem Pausenpfiff von Schiri Patrick Wrase gelang dem FVH der 2:3 Anschlusstreffer. Daniele Grosso zog aus 24m ab und ballerte das Spielgerät unhaltbar für Sebastian Ehlert in den Winkel.

In der 58. Minute erzielte Halil Huskaj (laut Schiedsrichter; ich habe Maik Harenburg notiert!?) das 3:3. Ein schönes Tor des Schützen – wer auch immer es war – aus 18m in den Winkel. Der 2 Minuten zuvor eingewechselte Bastian Wobst nutzte in der 80. Minute die Vorlage von Nico Kruse zum 4:3 Siegtreffer für den SV Weingarten.
Die wütende Schlussoffensive der Gastgeber überstand Weingarten unbeschadet, konnte allerdings seinerseits auch gute Kontermöglichkeiten nicht verwerten.

Mit dem Dreier sprang der weiterhin verlustpunktfreie SV Weingarten auf den vierten Tabellenplatz. Am nächsten Sonntag (14:00 Uhr) reist der FV Heiligenstein II zur Reserve von FC Lustadt. Tags zuvor begrüßt der SV Weingarten SG Limburgerhof II vor heimischem Publikum in der Arena – Anstoß ist um 17:00 Uhr.

Bilder vom Spiel

Testspiel: SV Weingarten – SV Unter-Flockenbach

Testspiel: SV Weingarten – SV Unter-Flockenbach 1:4

Weingarten zollte der hohen Trainingsbelastung Tribut und musste sich dem guten Gegner aus Hessen verdientermaßen klar geschlagen geben.

Bildergalerie vom Spiel

SV Weingarten – Neuzugänge 2019/2020

Die Neuzugänge des SV Weingarten für die neue B-Klasse-Saison

Hinten vlnr: Matthias Wassner (Sportvorstand), Michael Beitler, Mehmet Imre, Rick Gerbes, Luca Helfer, Patrick Wassner (Spielleiter), Steven Kruse (Trainer)
Vorne vlnr: Raphael Schweitzer (Co-Trainer), Bastian Wobst, Andreas Wihler, Philipp Schüler, Kevin Stephan

Düzgün GünesDino Fiducia

Foto: Ansprache von Cheftrainer Steven Kruse

Foto: Zunächst lockeres Warmlaufen

Foto: Kleine Pause nach dem Sekundenlauf

Foto: Vorbildlich, der Co-Trainer immer vorneweg

Auftakt beim SV Weingarten – Saison 2019/2020

Auftakt beim SV Weingarten zur Saison 2019/2020

Das Training beim SVW startete am Montag, dem 1. Juli 2019 und fand seine Fortsetzung am Mittwoch. An beiden Terminen wurden die Einheiten von Ex-Oberliga-Trainer Manfred Schmitt geleitet – ein Freundschaftsdienst für den urlaubenden Cheftrainer Steven Kruse. Der neue Co-Trainer Raphael Schweitzer war mit von der Partie, nahm aber an den Trainingseinheiten teil, da er ein spielender Co-Trainer sein wird. Am Freitag wird das etatmäßige Trainerteam in der Arena präsent sein.


_

Raphael Schweitzer stand vor dem 2. Training für ein Gespräch zur Verfügung.

Raphael, wir kennen uns seit Du damals aus der A-Jugend heraus und nach Herxheim gekommen bist. Die ganzen Jahre standen wir immer in Kontakt, immer in gutem Kontakt und nun mit Deinem Engagement in Weingarten schließt sich in gewisser Weise ein Kreis. Ich darf sagen, dass ich mich freue, dass Du jetzt hier in meinem Heimatort Deine Kompetenz und Dein Können zur Verfügung stellst. Von daher erst mal Herzlich Willkommen.

Aber für die, die noch nicht oder nicht so gut kennen, schildere bitte Deine Fußball-Vita die Aktivität betreffend.

Raphael Schweitzer: „Aus der A-Jugend der Stuttgarter Kickers bin ich direkt nach Herxheim in die Verbandsliga gekommen. Diese Saison endete leider mit dem Abstieg und einem weiteren Umbruch und somit vielen personellen Wechseln bei der Viktoria. Über Alan Stulin kam der Kontakt zu seinem Vater zustande, der mich nach Gommersheim holte. Nach den 2 Jahren spielte ich 2 Jahre im Badischen in Oberhausen. Der Kontakt zu Slawomir Stulin blieb erhalten und so wechselte ich dann zum ASV Fußgönheim, wo Stulin Trainer war. Einem kurzen Engagement beim TDSV Mutterstadt folgten 3 Jahre beim FC Speyer, davon 1 Jahr bei Trainer Günther Birkle und zwei unter Ralf Gimmy. Danach kam meine bisher letzte Station, der TuS Mechtersheim, wo Manfred Schmitt Trainer war. In dem Jahr sind wir von der Verbandsliga wieder aufgestiegen in die Oberliga. Dann übernahm ich die Zweite des TuS als Trainer.“

Die vergangene Saison habt ihr den zweiten, sprich den Relegationsplatz belegt und seid dann in der Relegation an Queichhambach gescheitert. Wie beurteilst Du dieses Ergebnis?

Raphael Schweitzer: „Insgesamt war eine gute Runde. In der Rückrunde haben wir von 16 Spielen 15 gewonnen. Für den Aufstieg hat es dann nicht gereicht. Da war Queichhambach einfach den Ticken besser – das muss man anerkennen.“

Und wie kamst Du dann zum SV Weingarten?

Raphael Schweitzer: „Die erste Initiative ging von Manfred Schmitt aus, als klar war, dass es in Mechtersheim nicht mehr weiter gehen würde. Er empfahl mich seinem Freund und früheren langjährigen Spieler Steven Kruse. Die Gespräche mit den SVW-Verantwortlichen verliefen gut und konstruktiv, sodass die Entscheidung gegen andere Vereine und pro Weingarten leicht fiel. Eine Rolle spielt auch die Tatsache, dass die Anlage mit der Arena und der ganzen Infrastruktur überragend ist.“

Stichwort „in Mechtersheim geht es nicht mehr weiter“; das betrifft die Zweite, deren Konzept anders angeordnet werden soll. Soweit ich es mitbekommen habe, soll die Mannschaft verstärkt als Unterbau zur Oberligamannschaft auf- und ausgebaut werden. So ist es wohl zu verstehen, dass der Großteil Deiner (jetzt ehemaligen) Mannschaft, die eher keine Ambitionen Richtung Oberliga haben, den TuS verlassen haben und teilweise Dir nach Weingarten gefolgt sind. Spieler, die in der A-Klasse die Vize-Meisterschaft erreichen, sind normalwerweise für die B-Klasse eine echte Verstärkung. Daran orientieren sich doch sicherlich die Aussichten und die Ziele für die kommende Saison!?

Raphael Schweitzer: „Weingarten hatte durchaus eine gute Mannschaft, der meiner Meinung nach aber die Qualität in der Breite gefehlt hat. Vom TuS II sind 9 Spieler mit nach Weingarten gewechselt. Da ich ja die alle gut kenne, kann ich sagen, dass sie charakterlich absolut in Ordnung sind – das ist ein ganz wichtiger Punkt. Außerdem, und auch das ist mir extrem wichtig zu erwähnen, bei allen Gesprächen und Entscheidungen waren die Verantwortlichen des SVW immer direkt und unmittelbar beteiligt.“

Das klingt gut und auf solider Basis aufgestellt, aber dennoch, gibt es (schon) konkrete Ziele für die Saison?

Raphael Schweitzer: „Konkret zu Zielen werde ich mich jetzt nicht äußern, das wird alles erst mit Steven Kruse intern besprochen, wenn er ab Freitag wieder hier ist. Klar ist, dass wir eine gute Rolle in der neu eingeteilten Liga spielen wollen. Viele tolle Derbys, wie z.B. gegen Lustadt II lassen eine hochinteressante Runde erwarten. Natürlich wollen wir attraktiven Fußball bieten, ohne die Grundtugenden, wie z.B. den Kampf zu vergessen. Wenn wir erreichen, dass die Leute gerne zu unseren Spielen kommen, weil sie guten, möglichst schönen und möglichst auch erfolgreichen Fußball zu sehen bekommen, haben wir aus meiner Sicht alles richtig gemacht.“

Wie geht die Vorbereitung weiter vonstatten?

Raphael Schweitzer: „Wir haben i.d.R. 3 mal pro Woche Training und dann ein Spiel. Das ist der grobe Ablauf. Ich möchte aber hier die Gelegenheit ergreifen und Manne Schmitt danken, dass er die zwei ersten Einheiten geleitet hat und mir so die Möglichkeit gab, voll mitzutrainieren. Persönlich will ich noch sagen, dass ich mich unglaublich auf die Aufgabe beim SVW und die neue Saison freue.“

Raphael, vielen Dank. Und viel Erfolg in der neuen Saison, als (Co-)Trainer wie auch als Spieler!

Foto: Kurzzeit-Interimstrainer, Manfred Schmitt

Foto: Spielender Co-Trainer, Raphael Schweitzer

B-Klasse: SV Weingarten – FV Berghausen II

B-Klasse: SV Weingarten – FV Berghausen II 4:1 (2:0)

Insgesamt ungefährdeter und in der Höhe verdienter Sieg Weingartens gegen Kellerkind Berghausen

Foto: Interessierter Beobachter der Partie, Weingartens zukünftige Co-Trainer Raphael Schweitzer

C-Klasse: SV Weingarten II – SG Neidenfels/Lambrecht II

C-Klasse: SV Weingarten II – SG Neidenfels/Lambrecht II 0:8 (0:5)

Foto: Die Frauenwelt war entzückt, geriet regelrecht in Ekstase als sich seine Einwechslung ankündigte! Aber auch Weingartens Wunderstürmer Patrick „PW13“ Wassner konnte gegen den Tabellenführer keine Wende mehr herbei führen – Der SVW II ging auch in der Höhe verdient mit 0:8 unter. Die einzig echte Torgelegenheit, eigentlich eine 100%-Chance zum Ehrentreffer wurde vergeben, bzw. vom Gästekeeper per Reflex entschärft. Schiri Frank Hauk hatte keine Mühe mit der fairen Partie.

C-Klasse: FC Lustadt II – SV Weingarten II

C-Klasse: FC Lustadt II – SV Weingarten II 5:1 (3:1)

Nach dem frühen 0:1 Rückstand setzte sich die Qualität des Meisterschaftsmitfavoriten durch. Lustadt gewann auch in der Höhe verdient gegen kämpfende und sich teilweise mit „kreativen Fouls“ wehrenden Gästen aus dem Nachbarort. Schiedsrichter Johannes Fuchs reagierte besonnen, kam nicht umhin einen Weingartener mit Gelb-Rot bedacht vom Platz zu schicken und lieferte eine gute Gesamtleistung ab. Verletzt hat sich niemand, somit war alles gut.
Das schönste Tor des Tages steuerte Maximilian Hirl-Breßler bei; sein Freistoß aus 22m Torentfernung schlug unhaltbar im Winkel ein – siehe Fotos

Testspiel: SV Weingarten – FC Lustadt II

Testspiel: SV Weingarten – FC Lustadt II 4:3

In einem abwechslungsreichen, offensiv geführtem Testspiel bezwang der SVW den ambitionierten C-Klassisten aus dem Nachbardorf knapp, aber verdient.
Ein klares Tor von Lustadt – der Ball war in der Luft 1m hinter der Linie – wurde nicht als solches erkannt.