Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim 3:0 (2:0)

Einen hoch verdienten und um mindestens 1-2 Tore zu niedrigen Sieg feierte der SVR und eroberte damit den Relegationsplatz – zumindest bis Sonntag. Sollte Worms nicht gegen Horchheim gewinnen, hat es Rülzheim dann in der eigenen Hand, den 2. Platz bis zum Ende zu behaupten. Ein Highlight wäre natürlich ein Entscheidungsspiel… aber soweit ist es noch lange nicht.

Foto: Moritz Stock – vom linken 5er Eck erzielt er das 2:0

Rülzhein wurde seiner Favoritenrolle schnell gerecht. In der 5. Minute köpfte Paul Stock einen Eckball zum 1:0 ins Netz. In der 9. verhinderte Sebastian Schindler noch den frühen zweiten Gegentreffer als er einen platzierten Freistoß von Patrick Brechtel an den Pfosten lenkte. Dafür war 1. Minute später Moritz Stock qualifiziert genug, den Ball aus spitzem Winkel im Tor unterzubringen. 2:0 nach 10 Minuten, das war mindestens schon eine Vorentscheidung. Rülzheim hatte weitere Gelegenheiten zu erhöhen, z.B. durch einen Kopfball von Raphael Gehrlein, den Schindler parierte, aber es ging “nur” mit der 2:0 Führung in die Pause.

Foto: Gökhan Istanbullus Elfer zum 3:0 Endstand

Auch in der 2. Halbzeit lief das Spiel weitestgehend Richtung Gästetor. Wenn meinerseits nicht fahrlässigerweise etwas übersehen wurde, hatte Geinsheim in den gesamten 90 Minuten keine einzige echte Torchance. Den Schlusspunkt setzte in der 71. Minute Gökhan Istanbullu mit dem Strafstoß zum 3:0. Daniel Geiger war in der Box gefoult worden.

A-Klasse: TuS Knittelsheim – SV Rülzheim II

A-Klasse: TuS Knittelsheim – SV Rülzheim II 2:0 (0:0)

Mit dem schnörkellosen Arbeitssieg gegen starke Rülzheimer festigt der TuS den Relegationsplatz.

Foto: “Besprechung” an der Knittelsheimer Bank nach einem Foul an der Außenlinie – Schiri Thomas Schulz löste die Versammlung zügig auf.

Vor guten 170 Zuschauern am Ostersamstag Nachmittag waren die Tore schön. Nach einer torlosen 1. Halbzeit fiel nur 3 Minuten nach Wiederanpfiff die Führung für die Einheimischen. Der genaue Steilpass von Lukas Bosch erreichte Oussama Ferraouni, der durch war und ganz überlegt an Dennis Karn vorbei zum 1:0 einschob. Auch der zweite Treffer aus der 82. Minute konnte sich sehen lassen. Michael Meyer zog die Kugel vom linken Strafraumeck ins lange Toreck, 2:0.
Ein verdienter Sieg für die Schwarz-Gelben, die insgesamt mehr Wille und Biss auf den Rasen brachten als die lilanen Gäste und – wahrscheinlich aus diesem Grund – auch die größere Anzahl an Torchancen hatten.

2. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim

2. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim 0:5 (0:3)

Zur 1. Halbzeit

Für die Rülzheimer war natürlich die 3:0 Führung zur Halbzeit und später der Endstand das Highlight, für mich und vielleicht einige andere auch, war es die Inbetriebnahme der elektronischen Anzeigetafel. Es war mir eine große Ehre bei der Einweihung das Schaltpult bedienen und nach den Toren die Anzeigeinformationen aktualisieren zu dürfen. Allerdings scheint es mindestens fraglich, ob man mich angesichts des Spielverlaufs zum Nachteil der Viktoria nochmal an die Tasten lässt – ein glückbringender Drücker sieht anders aus… Aber im Ernst, das Ganze ist eine tolle Sache!

Foto: “Dreikampf” im Mittelfeld

Foto: Nach dem Abpfiff versuchte Stadionsprecher Heinz Weis mit der Manipulation der Anzeigetafel das Ergebnis etwas freundlicher für die Viktoria zu gestalten. Genützt hat es letztendlich nichts, es blieb offiziell beim 0:5

Toll war das Spiel für Herxheim auch weiterhin nicht. Man war noch nicht wieder richtig aus den Kabinen raus, da stand es 0:4. In der 47. hatte Moritz Stock die Kugel von rechts außen nach innen gezogen und traf an Freund und Feind vorbei ins Netz. Vielleicht das einzig positive auf Herxheimer Seite, die Tatsache, dass man sich nicht hängen ließ und womöglich komplett aufgab. Das Aufbäumen blieb allerdings meist in den Anfängen stecken. Eine echte Torchance sprang in der 2. Spielhälfte nicht heraus. Ein Torschuss, der zweite der Partie von Julian Hahn in der 88. Minute, war doch etwas arg wenig – insgesamt enttäuschend; auch die 45-minütige Unterzahl relativiert da nichts.
In der 78. machte Rexhep Mustafa nach einem Eckball mit dem 5:0 Endstand den Sack endgültig zu und die Demontage der Gastgeber perfekt.

1. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim

1. Halbzeit >> Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Rülzheim 0:5 (0:3)

Zur 2. Halbzeit

Vor der tollen Kulisse von über 800 Augenzeugen bezog die Viktoria eine regelrechte Tracht Prügel. Im Nachbarschaftsderby fiel Rülzheim gegen einen in jeder Hinsicht unterlegenen Kontrahenten das siegen dabei gar nicht mal so schwer und war auch in der Höhe verdient.

Foto: Stock`sche Co-Produktion beim 1:0

Foto: Vorarbeit von Moritz Stock zum 2:0 durch Rainer Vollmar (links), der das Zuspiel fordert (Bilder des Abschlusses in der Galerie)

Moritz Stock hatte in der 9. Minute nach feiner Vorarbeit seines Bruders Paul für die 1:0 Führung gesorgt. In der 20. kam Rainer Vollmar im 16er zum Abschluss und überwand Konstantin Stengel zum 2:0. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte (45.+2) fällte Christian Pabst im Strafraum den davon eilenden Michael Bittner von hinten. Klare Sache, Elfmeter und rote Karte für Pabst. Rexhep Mustafa verwandelte zum 3:0.

Foto: Das Foul von Christian Pabst war zu deutlich die Verhinderung einer Torchance, als dass die “Doppelbestrafung” hätte entfallen können – Paul Stock sieht das auch so…

Es gab Stimmen, die besagten, dass wenn der Kopfball von Mike Tiator in der 45. nicht nur an den Querbalken sondern ins Netz geflogen wäre, vielleicht alles anders gelaufen wäre. Das ist deutlich anzuzweifeln, weil die Performance der Viktoria grundlegend schlecht war. Die Aussicht, dass sich daran etwas ändert, war angesichts des 0:2 bzw. dann 0:3 und der Unterzahl gleich Null.

Landesliga: SV Rülzheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: SV Rülzheim – FSV Schifferstadt 1:1 (0:1)

Wenn es nicht schon nach den vorigen Spielen klar war, dann halt jetzt: der SV Rülzheim hat sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Davon dass gleich alle 4 vor Rülzheim stehenden Mannschaften dermaßen patzen, dass der SVR sich noch auf den Relegationsplatz vorarbeiten könnte, ist nicht auszugehen – wenn auch (theoretisch) nicht unmöglich.

Foto: Der gefährliche Freistoß von Dominik Werling zischt nur knapp am Pfosten vorbei ins Aus.

Mit einem Sieg gegen Schifferstadt und einem, wenn auch sehr schweren Nachholspiel gegen Herxheim im Rücken, wäre die Ausgangslage um einiges besser gewesen. Die Chancen dazu hatten die Lilanen zu Hauf. Nach dem 0:1 durch Goalgetter Christian Wolff in der 8. Minute, hatte Gökhan Istanbullu eine Großchance. Seinen Knaller in der 23. von halblinks entschärfte Mario Fohs mit einer fantastischen Parade. In der 26. rauschte ein Freistoß von Dominik Werling nicht so arg weit am Pfosten vorbei ins Aus. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte Marco Krucker die Kugel von halblinks nur an den Pfosten. Der Ausgleich sowieso, aber auch eine Führung für die Einheimischen wäre verdient gewesen. Viel mehr als den einen Angriff, der zum 0:1 führte hatte Schifferstadt offensiv nämlich nicht zu bieten gehabt in der 1. Halbzeit.

Foto: Möglicherweise ein Knackpunkt, der Platzverweis (gelb-rot) für Rülzheims Antreiber und Spielmacher Patrick Brechtel

Die Großchancen konnte Rülzheim nicht nutzen, zum 1:1 musste das Glück oder besser gesagt, das Pech des gegnerischen Torwarts herhalten. In der 63. Minute ließ der bis dahin glänzend haltende und nach dem Faux Pas fahrig-frustriert wirkende Mario Fohs eine ungefährliche Freistoßflanke von Michael Bittner durch die Hände rutschen, 1:1. Nach der gelb-roten Karte für Patrick Brechtel in der 65. Minute hätte es für Rülzheim nochmal brenzlig werden können, aber die Mannschaft zeigte nun ihr Können und blieb am Drücker.
Müßig zu überlegen, ob mit Brechtel vielleicht der Sieg gelungen wäre – dann müsste man auch bedenken, was gewesen wäre, wenn er für sein Foul von hinten in der 1. Halbzeit die berechtigt rote Karte gesehen hätte – aber wie gesagt, müßig.

In der 73. parierte FSV-Keeper Fohs einen Kracher aus der Distanz vom Dominik Werling und machte damit seinen vorhergehenden Fehler wieder gut. Schifferstadt schaffte es in der Schlussphase nicht mehr, die Angriffe optimal zu Ende zu spielen. Es blieb somit bei der Punkteteilung.

Fazit: Klar, der Sieg für Rülzheim wäre möglich und verdient gewesen. Ein Punkt ist im Kampf um den Relegationsplatz zu wenig – das Thema dürfte für die Lilanen beendet sein. Wahnsinn, was Schifferstadt als Aufsteiger leistet. Da funktioniert fast alles. Am beeindruckendsten ist die Einstellung und die Disziplin der Mannschaft. Zum Beispiel ist es ganz toll, wie ein nach seinem Fehler niedergeschlagener Torwart von seinen Kollegen aufgebaut wird und dadurch nur wenige Minuten später wieder eine super Parade hinlegen kann.

A-Klasse: SV Rülzheim II – SV Hagenbach

A-Klasse: SV Rülzheim II – SV Hagenbach 2:2 (1:0)

Nach einer weitgehend ausgeglichenen 1. Halbzeit führte Rülzheim zur Pause durch einen Treffer von Elvis Beqiraj aus der 40. Spielminute mit 1:0.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte verzeichneten die Gäste aus Hagenbach mehrere gute Angriffe und 2-3 daraus resultierende Chancen, die durchaus für den Ausgleich gut waren. Der gelang nicht und mitten hinein in die offensive Phase der Grünen erhöhten die Lilanen auf 2:0. Beqiraj durfte sich nun als Doppeltorschütze und vermeintlicher Matchwinner feiern lassen. Mit der Zweitoreführung im Rücken war Rülzheim am Drücker, nutzte aber die in der Folge vorhandenen Gelegenheiten nicht, zu erhöhen und den Sack endgültig zu zu machen.

Foto: Taschinski (blauer Handschuh) schnappt sich den von Henninger (verdeckt) getretenen Elfer

So warf Hagenbach in der Schlussphase nochmal alles nach vorne und kam nach einem Abwehrfehler in der 84. zum 2:1 Anschlusstreffer durch Kay Rosin. Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit konnte Rülzheim einen Handelfmeter nicht verwandeln. Der war von Daniel Henninger zwar gut getreten – flach, rechts unten – aber von Jonas Taschinski, der die Ecke ahnte, noch besser gehalten.
Das gab den Gästen nochmal Auftrieb und in der 3. Minute der Nachspielzeit, quasi mit dem Schlusspfiff netzte erneut Kay Rosin zum 2:2 ein.

Foto: Verständlicherweise großer Jubel nach dem 2:2 in der 93. Minute

Fazit: Rülzheim hatte Torchancen plus einem Strafstoß um das Spiel für sich zu entscheiden. Niemand bei den Gästen hätte sich über einen Dreier der Einheimischen beschweren können. Aber die Hagenbacher gaben nie auf und kämpften bis zum Schlusspfiff in der 94. Minute. Natürlich hatten sie etwas Glück mit den späten Toren, entführten aber nicht gänzlich unverdient einen Punkt aus dem Peter-Becht-Stadion. Hervorragend geleitet wurde das insgesamt sehr faire Spiel von Schiedsrichter Hasan Babacan vom VfR Friesenheim.

Kurz vor Spielende prallte Rülzheims Torwart Sandro Faulhaber mit einem gegnerischen Spieler zusammen, musste raus und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung zur Untersuchung ins Krankenhaus.
Von hier aus gute Besserung!

Landesliga: SV Rülzheim – SG RWO Alzey

Landesliga: SV Rülzheim – SG RWO Alzey 3:1 (1:1)

Tore: 1:0 Gökhan Istanbullu (25.), 1:1 Vllaznim Dautaj (38.), 2:1 Patrick Brechtel (48.), 3:1 Paul Stock (80.)

Rülzheim bezwingt in einem guten Landesligaspiel den Spitzenreiter aus Alzey und nähert sich selbst langsam, aber sicher der Tabellenspitze.

Der Distanzschuss von Gökhan Istanbullu wurde in der 25. Minute dermaßen “genial” abgefälscht, dass er als extreme Bogenlampe über den verdutzten Jens Maaß im Gästetor hinweg flog und unter der Querlatte im Netz landete. Glücklich der Treffer und zu dem Zeitpunkt etwas überraschend, weil die Gäste bis dahin deutlich mehr in der Offensive zu finden waren als die Rülzheimer.
Für den Ausgleich in der 38. Minute brauchte aber auch Alzey Glück, oder, besser gesagt, das Pech des einheimischen Keepers Marcel Züchel. Die Hereingabe von rechts Richtung Vllaznim Dautaj hatte er eigentlich schon abgefangen, rutschte aber aus und ließ die Kugel vor die Füße von Dautaj fallen, der sich die unerwartete Gelegenheit natürlich nicht entgehen ließ und nach einem kurzem Haken zum 1:1 einschob.
Mit diesem insgesamt gerechten Unentschieden ging es in die Kabinen zum Pausentee.

Foto: Vllaznim Dautaj schiebt ein zum 1:1

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Zwei Minuten nach Wiederanpfiff (47.) hätte Manuel Helmlinger das 1:2 machen müssen, aber vollkommen frei und unbedrängt beförderte er die gute Hereingabe unkonzentriert deutlich übers Tor. Besser machte es Patrick Brechtel auf der Gegenseite. Die weite Flanke von rechts nahm er halblinks postiert auf und netzte gegen den Lauf von Maaß ins lange Eck ein. Statt einem möglichen Rückstand hinterher laufen zu müssen, stand es nun 2:1 für die Weißgerber-Elf.
Das war der Grundstein zum Sieg, denn Alzey musste aufmachen und sich noch offensiver ausrichten, als sie es eh schon taten.
Die RWO´ler waren denn auch sehr aktiv und sicherlich nicht ungefährlich, aber halt auch nicht so zwingend, dass die ca. 250 Zuschauer Bedenken haben musste, der Ausgleich würde nun bald fallen. Im Gegenteil, in der 80. nutzte Rülzheim den vorhandenen Raum zum Konter, den Paul Stock mit dem 3:1 vergoldete.

Foto: Patrick Brechtel überwindet Jens Maaß zum 2:1 in der 48. Minute

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Foto: Paul Stock versetzt Maaß und macht mit dem 3:1 den Sack zu

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Vielleicht war das Ergebnis letztendlich ein Tor zu hoch, in einem engen und intensiven Spitzenspiel. Aber so knapp es war, so verdient war der Sieg auch für Rülzheim, das mannschaftlich geschlossener auftrat als der Gegner, der vor allem von seinen schnellen Stürmern lebt und profitiert. Die kann man wohl nie ganz ausschalten, sie wurden aber von der SVR-Abwehr relativ gut in Schach gehalten.

A-Klasse: SV Rülzheim II – ASV Landau

A-Klasse: SV Rülzheim II – ASV Landau 4:1 (2:1)

Highlight dieses gutklassigen Nachholspiels war sicherlich der 30m-Knaller von Marcel Grallert zum 2:1 in der 45. Minute, also kurz vor der Pause. Er erkannte, dass der ASV-Torwart Goncalves da Cunha etwas weit vor seinem Kasten stand, zog ab und traf unhaltbar in den Winkel – tolles Tor.
Nach Treffern von Dennis Faust (26.) und Serkan Sendar (33.) stand es bis dahin 1:1. Der ungedeckte Faust hatte keine Mühe die gute Hereingabe von links zur verdienten Führung für Rülzheim zu nutzen. Auf der anderen Seite profitierte Sendar von dem unwiderstehlichen Flankenlauf von Spielertrainer Fadil Durmishaj.
Gegen gute und immer gefährliche Gäste hatte die Hartenstein-Elf leichte Feld- und Chancenvorteile, insofern ging die Halbzeit-Führung in Ordnung.

Nach Wiederanpfiff drängte Landau auf den Ausgleich und hatte durch Shkodran Kryeziu einen ansehnlichen Abschluss (56.), der aber knapp vorbei ging. Der Knackpunkt zu Gunsten der Einheimischen folgte eine gute Viertelstunde vor Schluss. In der 73. Minute landete ein flacher Distanzschuss von Durmishaj nur am Pfosten – im Gegenzug gelang dem kurz zuvor eingewechselten Kevin Goodloe das 3:1. Zweitoreführung statt dem möglichen 2:2, das war mindestens die Vorentscheidung.

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Landau ließ sich jedoch nicht hängen und hatte in der 82. gleich die Dreifachchance zum Anschluss. Den ersten Schuss wehrte Sandro Faulhaber mit Mühe ab, warf sich dann aber noch zweimal mutig und erfolgreich in die folgenden Nachschüsse. Mit einem 2:3 Anschlusstreffer wäre es die restlichen 8 Minuten nochmal spannend geworden. So aber lief den Landauern die Zeit weg und als (der ebenfalls zuvor eingewechselte) Patrick Vollmann in der 89. das 4:1 gelang, war die Sache endgültig geritzt – Schiedsrichter Johannes Müller pfiff denn auch sekundengenau ab; und verhängte nach Spielende eine gelb-rote Karte gegen einen “diskutierenden” ASV`ler.

Mit diesem verdienten Dreier schnuppert Rülzheim wieder ein wenig an die vorderen Ränge ran.
Landau ist vom Potenzial her kein Abstiegskandidat, vom Personal her sogar eine Mannschaft fürs vordere Drittel. Zumindest ein Teil der Konzentration geht flöten durch unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichter…

Landesliga: FSV Schifferstadt – SV Rülzheim

Landesliga: FSV Schifferstadt – SV Rülzheim 1:0 (0:0)

Zuschauer: 150

Trotz drückender Überlegenheit in der 1. Halbzeit und zumindest ausgeglichenem Spiel in der zweiten, verliert Rülzheim durch einen Treffer von Jan Licht aus der 85. Minute mit 0:1. Die größte von mehreren Chancen, vor allem in den ersten 45 Spielminuten, vergab Robin Dränkow aus kurzer Distanz in der 33. Minute.
Trotz der Einwechslung der beiden Stock-Brüder nach der Pause, war Rülzheim dann offensiv eher ungefährlich. Schifferstadt kämpfte sich gegen nachlassende Rülzheimer in die Partie zurück und die Befürchtungen der Rülzheimer Anhänger wurden tatsächlich wahr – wer seine Überlegenheit und seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft…

Foto: Die Großchance für Robin Dränkow; der Ball geht links am Pfosten vorbei ins Aus

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Foto: Jubelrudel aller Feldspieler nach dem Siegtreffer

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Verbandspokal: SV Rülzheim – FV Dudenhofen

Verbandspokal: SV Rülzheim – FV Dudenhofen 0:3 (0:0)

Vereinfacht auf den Punkt gebracht: Rülzheim macht das Spiel, Dudenhofen die Tore

Tore: 0:1 Marius Wittemann (66.), 0:2 Christopher Koch (71.), 0:3 Christopher Koch (82.)

Der SVR hatte die Feldhoheit, tat sich aber schwer mit dem kreieren von Torchancen. Ein großes Manko war das Fehlen eines echten Mittelstürmers. Paul Stock war verletzt und gar nicht einsatzfähig, sein Bruder Moritz, ebenfalls angeschlagen und nicht voll einsatzfähig, kam in der 57. Minute für Gökhan Istanbullu ins Spiel und konnte dann aber keine entscheidenden Akzente mehr setzen. Am ehesten gefährlich waren die Gastgeber noch mit Standards in Form von Freistößen und bei Eckbällen. Oder bei ganz wenigen Distanzschüssen, wie dem von Neuzugang Dominik Werling in der 60. Minute, als der Ball aus 24m abgefeuert mit hoher Geschwindigkeit nur knapp über den Balken rauschte.

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Dudenhofen verlegte sich aufs Abwarten und gelegentliches Kontern. In der 66. nutzte Marius Wittemann die Tatsache, dass er nach einer Ecke am langen Pfosten alleine gelassen wurde und nickte unbedrängt zum 0:1 ein. Nun musste Rülzheim noch etwas mehr aufmachen und eröffnete den Gästen Kontermöglichkeiten, die zu den beiden weiteren Toren führten.
Zunächst, in der 71. Minute, sprintete Julian Scharfenberger rechts Richtung gegnerischen Strafraum und fand im richtigen Moment innen Christopher Koch, der zum 0:2 vollstreckte.
Etwas mehr als 10 Minuten später (82.) wagte Koch einen kompletten Alleingang, setzte sich klasse durch, machte einen Schlenker und schlenzte ein zum 0:3. Damit war der Einzug in die 4. Runde natürlich geritzt.
Eine leicht überzogene gelb-rote Karte quittierte Max Brechtel in der 89. Minute. Exakt nach 90. Minute beendete Schiri Adrian Kokott die faire Pokalpartie.

In der Halbzeitpause wurden die Paarungen der 4. Runde ausgelost

SG Alszental – FK Pirmasens
RWO Alzey – SC Hauenstein
TuS Rüssingen – VfB Bodenheim
Phönix Schifferstadt – SG Rieschweiler
VfR Kirn – FV Dudenhofen
Karadeniz Bad Kreuznach – SV Gonsenheim
Hassia Bingen – TSG Pfeddersheim
Viktoria Herxheim – SV Herschberg
SV Mackenbach – Alemannia Waldalgesheim
TSG Jockgrim – VfR Kandel
SV Rodenbach – Eintracht Bad Kreuznach
VfR Grünstadt – SV Morlautern
SC Idar-Oberstein – Wormatia Worms
FC Speyer – TuS Mechtersheim
SV Nanz-Dietschweiler – TSV Schott Mainz
ASV Fußgönheim – Arminia Ludwigshafen

Landesliga: SV Rülzheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Rülzheim – Viktoria Herxheim 1:0 (0:0)

Zuschauer: 750 (geschätzt)

Ein samstäglicher Sonntagsschuss von Michael Bittner beschert Rülzheim den Sieg im Derby.

Das war ein knapper, aber verdienter Erfolg für den SVR in einem Spiel, das sich hauptsächlich über die vorhandenen Torchancen definierte. Der Einsatz stimmte weitgehend, spielerisch waren nicht wenige Zuschauer doch recht enttäuscht ob des Gezeigten – auf beiden Seiten.

Mit etwas Glück hätte Herxheim einen Punkt mitnehmen können. Dennis Bodenseh hatte die Gelegenheiten, vergab aber unglücklich – bei seinem Lupfer – oder etwas überhastet – bei seiner Direktabnahme einer guten Flanke. Pech auch bei einem Herxheimer Schuss, der nur an der Latte landete.

Foto: Kommt ein Keller geflogen… Zweikampf Philipp Keller und Moritz Stock

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Es hätte jedoch auch deutlich dicker für Herxheim kommen können, z.B. wenn Nicolai Esswein treffsicherer gewesen wäre. Einmal (12. Minute) scheiterte er am sicheren Konstantin Stengel, zum Andern ging sein Nachschuss (29.) nach einem Freistoß drüber – das waren zwei 100%-Chancen. Ganz früh (6.) hatte schon Bernhard Benneter aus sehr guter Position das Ziel verfehlt.

Foto: Bernhard Benneter vergibt knapp gegen den gut den Winkel verkürzenden Konstantin Stengel

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Foto: Kann man auch rein machen – Nicolai Esswein zielt zu gut, Konstantin Stengel hält

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45 plus 5 Minuten torlos, trotz einiger guter bis sehr guter Einschussmöglichkeiten. Dann kam Michael Bittner 20m vor dem Stengel`schen Gehäuse an den Ball, zog ab und traf unhaltbar in den Winkel, 1:0 in der 50. Minute. Herxheim mühte sich im Anschluss, wenigstens noch den Ausgleich zu erzielen, hatte aber nicht die Mittel und nicht mehr die nötige Power die stabile SV-Abwehr entscheidend auszuhebeln. Ein gefährlicher Kopfball kurz vor Spielende war die mäßige Ausbeute der “Schlussoffensive”.