A-Klasse: SV Gommersheim – SV Weingarten

A-Klasse: SV Gommersheim – SV Weingarten 2:0 (1:0)

Ein schöner Tag für Gommersheim. Nachdem die Zweite in einem guten Spiel die SG Edesheim/Roschbach/Hainfeld bezwungen hatte, reichte der Ersten des SVG eine mittelmäßige Leistung enttäuschende Weingartener zu bezwingen.
Zwei Einladungen des SVW gereichten dem SVG zu zwei Toren und einem im Endeffekt verdienten Sieg.
Beim 1:0 nutzte Dennis Hartweck eine Fehleinschätzung des Gästetorwarts gnadenlos aus. Beim 2:0 durch Marcel Schäfter war dann die komplette SVW-Defensive so gar nicht im Bilde. Diagonalpass auf die linke Außenbahn – dort wurde der Verteidiger leicht überlaufen – die anschließende Hereingabe konnte ebenso leicht eingenetzt werden.
Für den SV Weingarten stand eine Chance zu Buche, aus der 1. Halbzeit, die aber unkonzentriert und leichtfertig vergeben wurde. Ob die Gäste in der Schlussoffensive bei numerischem Gleichstand noch was gerissen hätten, sei dahin gestellt. Nützlich war der Platzverweis (Gelb-Rot), entstanden nach dem Zweitorerückstand, aber keineswegs.

Weingarten empfängt am Freitag, dem 25.09.2020, um 19:00 Uhr zum Flutlichtspiel in der Arena den starken SV Altdorf-Böbingen.

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C-Klasse: SV Gommersheim II – SG Edesheim/​Roschbach/​Hainfeld II

C-Klasse: SV Gommersheim II – SG Edesheim/​Roschbach/​Hainfeld II 3:1 (0:1)

Zu diesem gutklassigen C-Klasse-Spiel bin ich nach der Pause beim Stand von 1:1 dazu gestoßen. Die gut erarbeiteten Siegtreffer habe ich dann noch vor Ort mitbekommen.
Nach einer Stunde Spielzeit setzte sich Tim Wagner auf links gegen seinen Gegenspieler durch und düpiert Gästeschlussmann Michael Steiner per Flachschuss zum 2:1.
Nicht ganz 20 Minuten später machte Achim Hempel mit dem 3:1 den Sack zu. Im 16er konnten ihn zwei Verteidiger nicht stoppen und bei seinem Abschluss aus 12m war auch Steiner wieder machtlos. Zwischenzeitlich hatte die SG Edesheim/​Roschbach/​Hainfeld auf der anderen Seite durchaus ihre Chancen gehabt, da fehlte aber vielleicht auch ein wenig das Glück. Insgesamt ein verdienter Sieg für Spielertrainer Timo Zwing und seine Mannschaft.

Foto: Tim Wagner kommt über links und erzielt das 2:1

Foto: Achim Hempel schließt ab zum 3:1

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Rhein-Mittelhaardt Cup: SV Gommersheim II – FC Lustadt II

Rhein-Mittelhaardt Cup: SV Gommersheim II – FC Lustadt II 2:6 (0:2)

Nach 8 Minuten schien sich für Gommersheim ein Debakel anzubahnen. Max Roida hatte seine Farben bis dahin mit 2 Treffern in Front geschossen. Eine absolut verdiente Führung angesichts der Überlegenheit der Chirieac-Elf.
Unerklärlicherweise schaltete Lustadt dann jedoch 2 Gänge zurück, versäumte es, mindestens das dritte Tor nachzulegen. Stattdessen passte sich der FCL nach dem 2:0 der Nicht-Leistung Gommersheims an. Die letzte halbe Stunde der ersten Spielzeit mutierte zum stupiden Abnutzungskampf im Mittelfeld. Der Halbzeitpfiff von Schiri Simon Sterbenk erlöste die Akteure auf dem Feld und die 45 (zahlenden) Zuschauer.

All das Beschriebene änderte sich in der 2. Halbzeit. Gommersheim wollte sich mit der Niederlage so nicht abfinden und bäumte sich gegen die favorisierten Lustadter sichtlich auf. Man darf annehmen, dass die Pausenansprache von SVG-Trainer Timo Zwing einiges dazu beigetragen hat.
Jedenfalls entwickelte sich allmählich ein Spiel, das den Namen Pokalfight wirklich verdient hatte. Aber erst der in der 60. Minute direkt verwandelte Eckball von Max Herbst zum 1:2 brachte die Sache so richtig ins Rollen.
Gommersheim war nun am Drücker und nominierte in der 64. Minute den richtigen Mann, den fälligen Freistoß auszuführen (siehe Video). Aus etwa 18m ballerte Sven Kautzmann die Kugel zum 2:2 in den Winkel. Das nicht unverdiente gewesen wärende 3:2 kurz danach konnte keine Anerkennung finden. Da war die berühmt-berüchtigte „Hand Gottes“ im Spiel (siehe Foto), was der Schiedsrichter gut und sicher gesehen hatte.

Jetzt war es Lustadts Spielertrainer Marius Chirieac wohl zu bunt geworden und er wechselte sich selbst ein. Dadurch gewannen die Aktionen der Gäste wieder Sicherheit und Struktur, was letzten Endes in spielerische Überlegenheit mündete und ganz am Ende zum klaren, vielleicht um 1 oder 2 Tore zu hoch ausgefallenen Sieg führte. Entschieden war die Partie schon durch die 2 Treffer zum 2:4 von Maximilian Hirl-Bressler in der 71. und 80. Minute.


Video: Der tolle Freistoß zum zwischenzeitlichen 2:2 getreten von Sven Kautzmann – perfekt aufgenommen von Dennis Hartweck






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B-Klasse: SV Geinsheim II – SV Gommersheim

B-Klasse: SV Geinsheim II – SV Gommersheim 3:2 (2:0)

Geinsheims Trainer Holger Krämer hatte vor 2 Wochen die Fehler des SV Weingarten bei der Niederlage gegen Gommersheim beobachtet und augenscheinlich die richtigen Schlüsse gezogen für das eigene Derby gegen den SV Gommersheim. Die einheimische Abwehr war optimal eingestellt, hochkonzentriert und machte lange keinen Fehler. So war das leicht favorisierte Gastteam anfänglich feldüberlegen und mehr in der Offensive als die Heimmanschaft, aber echte und gefährliche Torchancen ließ die Krämer-Elf nicht zu. Das war die Grundlage für den letztendlich und insgesamt verdienten Sieg, der Geinsheim zu der Tabellenspitzengruppe aufrücken ließ.

In der 21. Minute stand es noch 0:0, als ein an der Mittellinie erkämpfter Ball Philipp Hirth in die Lage versetzte auf der rechten Seite davon zu stürmen und mit dem beherzten Abschluss ins lange Eck die zu dem Zeitpunkt eher überraschende 1:0 Führung zu erzielen. Dass die Geinsheimer nicht nur körperlich sondern auch geistig voll präsent waren, zeigte sich nur 2 Minuten später überdeutlich. Einen Freistoß im Mittelkreis ballerte Moritz Brendel über den (zu) weit vor seinem Kasten stehenden Alexander Lutz in die Maschen zum 2:0.
Der Doppelschlag zur Zweitoreführung saß, geriet jedoch in der 37. Minute in Gefahr als Mazlum Timurturkan zentral durch war und die große Chance zum Anschluss hatte. Daniel Sauter reagierte an der 16er-Kante prächtig und klärte zur Ecke, die nichts einbrachte.

In die Pause ging es mit dieser inzwischen durchaus verdienten Führung, die in der 55. Minute sogar noch ausgebaut wurde. Glück für Geinsheim, der Freistoß von Philipp Hirth zum 3:0 rutschte Lutz durch die Arme. Mit einem von der Trainerbank geforderten bzw. gewünschten und erhofften 4:0 wäre der Heimsieg definitiv eingetütet gewesen. Die Möglichkeit dazu hatte Hirth in der 67. Minute per Freistoß. Aus 16m zog er die Kugel schön an der Mauer vorbei und traf genau – allerdings nur den Innenwinkel, von wo der Ball zurück ins Feld sprang.

Es blieb also beim „nur“ 3:0, und mit dem Anschlusstor von Sven Vojacek eine Viertelstunde vor dem regulären Spielende (75.) wurde es nochmal spannend. Erst recht als 3 Minuten später die gesamte Geinsheimer Abwehr pennte und erneut Vojacek ohne Gegenwehr das 2:3 markieren konnte.

Die Partie war von Anfang an eine gute gewesen, ab dem Freistoß an den Knick und mit dem ersten Gommersheimer Tor sowieso war es ein Derby vom Feinsten. Die Gäste hatten Blut geleckt und schnupperten am Punktgewinn, Geinsheim kämpfte dagegen an und hatte schlussendlich Erfolg.

Die Spitzengruppe der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Ost rückte damit enger zusammen. Vorne bleiben Weingarten und Lingenfeld mit je 22 Punkten. Dann folgt Gommersheim und nun auch Geinsheim mit jeweils 19 Punkten. Denen auf den Fersen sind Altrip und Mutterstadt mit 17 Punkten. Es bleibt spannend in der Liga.

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B-Klasse: SV Weingarten – SV Gommersheim

B-Klasse: SV Weingarten – SV Gommersheim 4:5 (1:2)

Quizfrage: Wenn man zuhause 4 Tore schießt und trotzdem verliert; an was lag es dann?
Kleine Hilfe, der Schiedsrichter war nicht schuld.

Ja, die Abwehrleistung Weingartens war spziell in der 1. Halbzeit suboptimal. Die Gommersheimer durften vorm 16er schalten walten, wie sie wollten und nutzten dies weidlich aus. Durch das Tor von Marwin Kripp zum 1:1 Ausgleich stand es zur Pause aber nur 1:2.

Dass die Gastgeber in der 2. Halbzeit noch 3 Dinger kassieren würden und der Anschluss zum 4:5 erst in der letzten Minute, also kurz vor dem Schlusspfiff gelang, fügte sich in das Gesamtbild einer schlicht und ergreifend nicht ausreichenden Leistung gegen einen motivierten und relativ einfach, aber sehr effektiv spielenden Gegner. Der SVG machte eigentlich nur das, was grad so nötig war, um die Partie siegreich zu gestalten, ohne Firlefanz und ohne großartig zu glänzen. Im Prinzip wurden nur die offensichtlichen Schwächen des SVW ausgenutzt, das aber gnadenlos.

Am Ende stand da eine verdiente Niederlage für den SVW und ein ebenso verdienter Sieg für die agilere, aggressivere und wohl auch konzentrierter zu Werke Mannschaft aus Gommersheim.
Dass Weingarten einige Ausfälle zu verkraften hatte und auch Chef-Trainer Steven Kruse passen musste, darf weder als Grund noch als Ausrede für die Niederlage herhalten; da stand genug individuelle Qualität auf dem Platz, um die Spitzenpartie zumindest nicht zu verlieren. Was da im Detail nicht stimmte und somit nicht funktionierte und wie man das nächste Woche beim Angstgegener Hanhofen besser machen kann, darüber dürfen sich die Trainer den Kopf zerbrechen.

Gommersheim ist mit einem Nachholspiel in der Hinterhand auf dem Weg in die Phalanx von Lingenfeld und Weingarten an der Tabellenspitze einzutreten. Aber der Weg am kommenden Sonntag gegen Lustadt II wird kein leichter sein…

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Gommersheim – Handgreiflichkeiten am Spielfeldrand

Die Polizei sucht Zeugen, die nach einem Handgemenge im gestrigen Derby SV Gommersheim gegen den FV Dudenhofen III der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt-Ost detaillierte Angaben machen können. Ersten Ermittlungen zufolge soll ein Spieler des FV Dudenhofen von einem Vater eines Spielers des SV Gommersheim beleidigt worden sein. Im weiteren Verlauf wurde der Spieler von dem Vater in den Schwitzkasten genommen und dabei verletzt. In der Folge seien dann die Väter beider Spieler aufeinander losgegangen, wobei der Vater aus Gommersheim eine Beule an der Stirn sowie Prellungen am Hinterkopf erlitt. Als sich seine Ehefrau zur Wehr setzte, wurde diese im Gesicht verletzt. Die Aufnahme des Sachverhalts gestaltete sich schwierig, da sich die beteiligten Personen uneinsichtig und unkooperativ gegenüber der Polizei verhielten.
Zeugen, die Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 06323 9550 in Verbindung zu setzen.

A-Klasse: FC Speyer 09 II – SV Gommersheim

A-Klasse: FC Speyer 09 II – SV Gommersheim 0:0

Gute 60 Minuten brauchte die Partie um warm zu laufen, die letzte halbe Stunde war dann sogar eine gute. In der ging es permanent rauf und runter. Torchancen ergaben sich für den relativ kurzen Zeitraum recht viele. Und alle wurden von den besten Akteuren auf dem Platz, den beiden Torhütern, Alexander Lutz (Gommersheim) und Felix Rupp (Speyer), bravourös entschärft.
Insgesamt ein gerechtes Unentschieden – ein mögliches 2:2 wäre für die verbliebenen, sehr kulant aufgerundeten 50 Zuschauer natürlich schöner gewesen.

Foto: Ein auffälliger Aktivposten in der Speyerer Offensive war der flinke Kenneth Eissler

A-Klasse: FV Heiligenstein – SV Gommersheim

A-Klasse: FV Heiligenstein – SV Gommersheim 5:0 (1:0)

Eine gute Viertelstunde lang gingen die Blicke der, von Groundhopper Sven gezählten 25 Zuschauer (offiziell 40) auschließlich Richtung Heiligensteiner Tor. Gommersheim machte das Spiel, dominierte und hätte in Führung gehen können; verdient wäre sie gewesen. Aber auch der schöne Distanzschuss von Mazlum Timurturkan in der 13. Minute fand nicht den Weg ins Netz – Constantin Gallo flog und lenkte die Kugel mit den Fingerspitzen ins Aus.

Foto: An diesem Abend der Garant für schöne Tore; Doppeltorschütze Sven Hoffmann hier nach seinem Schlenzer zum 2:0

Der FV fand nach dieser Druckphase der Gäste allmählich selbst rein in die Partie und befreite sich vom Dauerdruck. Der erste echte Gegenangriff mündete in einen (berechtigten) Foulelfer für den FVH. In der 27. vollstreckte Manuel Wechsler zum 1:0. Alexander Lutz ahnte zwar die Ecke, war aber gegen den platzierten Schuss machtlos.

Mit dem 0:1 Rückstand zur Pause war für den Abstiegskandidaten aus Gommersheim noch alles drin für die 2. Halbzeit. Das änderte sich jedoch schnell. Mit einem wunderschönen Schlenzer aus mittels Tangensfunktion errechneten 30m Torabstand – von außerhalb des linken 16er Ecks in den rechten Torwinkel – erhöhte Sven Hoffmann in der 55. Minute auf 2:0.

Ab der 77. Minute schraubten die Gastgeber in regelmäßigen Abständen das Ergebnis auf 5:0 hoch.
77.: 3:0 Edward Beifuß
83.: 4:0 Weschler, dessen Flanke dem Gommersheimer Torwart durch die Hände rutschte
90.: 5:0 Hoffmann; mit dem Abpfiff das Sahnehäubchen, aus 24m in den Winkel

Gommersheim hatte in der 2. Halbzeit nicht mehr viel entgegen zu setzen. Symptomatisch die Gelb-Rote (88.) für einen Gommersheimer wegen meckern.
Insgesamt natürlich ein hoch verdienter Sieg für Heiligenstein, der im Kampf gegen Abstieg ein wenig Luft verschafft.

Fritz Walter Cup in Freimersheim – Tag 1, Dienstag

1. Spiel: SV Gommersheim – SV Altdorf/Böbingen 3:0 (2:0)

Trotz des relativ klaren Ergebnisses, war es ein umkämpftes Spiel. Der Sieg für Gommersheim verdient.
Tore: 1:0 Marcel Zimmermann (15.), 2:0 Marcel Zimmermann (28.), 3:0 Janusz Maciej (53.)

2. Spiel: SV Weingarten – TSV Venningen/Fischlingen 0:1 (0:0)

Zwei Torchancen, ein Tor für Venningen/Fischlingen gegenüber 5-6 nicht genutzten Hochkarätern seitens Weingarten.
Tor: 0:1 Maximilian Klein (49.)

A-Klasse: SV Gommersheim – FV Berghausen

A-Klasse: SV Gommersheim – FV Berghausen 3:4 (0:0)

Zuschauer: 75

Trotz vorhandener guter Chancen, im Verhältnis 3:2 für Berghausen, endete in einer umkämpften Partie die 1. Halbzeit torlos 0:0. Dafür fielen die Tore im zweiten Spielabschnitt wie reife Früchte.

Foto: Drei Tore von Sebastian Brauch reichen nicht…

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Foto: Zwei Tore von Dino Fiducia bringen Berghausen auf die Siegerstraße

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Der am Ende dreifache Torschütze Sebastian Brauch (Gommersheim) brachte seine Farben in der 59. mit 1:0 nach vorne. Isuf Dellowa glich in der 62. zum 1:1 aus. In der 67. erneuerte Brauch die Führung, 2:1. Dino Fiducia egalisierte in der 69. per Kopf zum 2:2. Nach 72 Minuten die erstmalige Führung für die Gäste; Matteo Feuerstein gelang das 2:3. Per Strafstoß erzielte Brauch das 3:3 in der 84. Minute.
Der Siegtreffer blieb FVB-Kapitän Dino Fuducia vorbehalten, 3:4 in der 85. Minute. Die gelb-rote Karte für den einzigen, aber dreifachen Torschützen Gommersheims in der 6. Minute der Nachspielzeit hatte keine Auswirkung mehr. Kurz danach war Ende Gelände.

A-Klasse: SV Gommersheim – FV Heiligenstein

A-Klasse: SV Gommersheim – FV Heiligenstein 5:2 (2:2)

Nach dem Ende der B-Klasse Partie in Geinsheim (Bericht und Bilder folgen), trudelte ich in der Halbzeitpause in Gommersheim ein. Puh, es stand 2:2, ich hatte 4 Tore verpasst. Das konnte in der 2. Halbzeit gerne so weiter gehen.

Halbwegs wurde mein Wunsch erfüllt. 3 Tore – allerdings nur für Gommersheim – waren okay. Dazu einige richtig gute Offensivaktionen von den Gästen, darunter ein toller Freistoß von Johannes Walter, den Nicolas Kuzu mit den Fingerspitzen an die Latte lenkte, die aber nicht ultimativ genutzt werden konnten.
Zählbares brachte der FVH dennoch zustande, nämlich 3 Platzverweise. Zunächst musste der Trainer den Innenraum verlassen – klar, da war zu viel und zu laut Richtung Schiedsrichter reklamiert worden. Und in der 72. und 90. Minute gab es jeweils eine gelb-rote Karte. Zu dem Zeitpunkt des ersten Verweises, also in der 72., war das Spiel schon entschieden, der 5:2 Endstand bereits hergestellt.

In der 50. gelang mit dem Treffer von rechts aus spitzem Winkel ins lange Eck Jordi Prades Manresa die 3:2 Führung. Danach, in der 57. und 65. war es Patrick Pfaff, der deutlich erhöhte. Zum 5:2 gab der mit nach vorne gestürmte, nominell innenverteidigende Spielertrainer Sven Adam die Vorlage.

Foto: SVG-Keeper Nicolas Kuzu hielt in der 2. Halbzeit seinen Kasten sauber

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Was in der 1. Hälfte lief, weiß ich nicht – hab ich ja nicht gesehen -, aber in den zweiten 45 Minuten war es teilweise lächerlich wie der Schiri bzw. dessen Entscheidungen von außen kritisiert wurden. Teilweise ist das nicht mehr mit „Vereinsbrille“ zu erklären.
Bis auf eine möglicherweise (!) erfolgte Tätlichkeit eines Heiligensteiners, die ich nicht gesehen habe und, weil der Ball schon woanders war, der Schiri auch nicht, die aber von direkt daneben stehenden Zuschauern moniert wurde, hat er sehr gut gepfiffen und alle Fouls (oder Nicht-Fouls) usw. einwandfrei erkannt. Respekt, dass sich Lars Schiller davon in keinster Weise beeindrucken ließ – auch nicht von der Verbal-Attacke des Heiligensteiner Trainers nach Spielende.