Landesliga: SV Geinsheim – BSC Oppau

Landesliga: SV Geinsheim – BSC Oppau 2:2 (1:1)

Wie ein Tabellenletzter trat der BSC Oppau in Geinsheim (© by www.pfalzfussball.de) wahrlich nicht auf und erkämpfte sich ein verdientes Unentschieden. Der eine Punkt bringt in der Rangliste nicht so arg viel, aber nach dem Trainerwechsel ist er gut für die Moral und das Selbstvertrauen. Und diese Attribute werden gebraucht am nächsten Sonntag, wenn der aktuelle Spitzenreiter, Marienborn in Oppau aufschlägt.

Geinsheim machte auf dem rutschigen Boden und gegen einen schwierigen Gegner, was zu machen war. Zweimal ließ man allerdings eine Chance ungenutzt, die beide gut genug waren, die Zeichen Richtung Sieg zu stellen.
In der 29. verhängte Schiri Patrick Kunsmann einen Strafstoß gegen die Gäste, den Pascal Nebel (© by www.pfalzfussball.de) absolut unhaltbar zur 1:0 Führung verwandelte. So ganz nachvollziehbar war die Entscheidung von außen nicht, da Geinsheim zum Abschluss (drüber) gekommen war und wohl erst danach ein inkorrekter Kontakt statt fand. Etwas später kam es zu einem „Foul“ im Oppauer 16er, das (von außen betrachtet!) eher nach Foulelfmeter aussah. Die Pfeife blieb stumm; möglicherweise eine Konzessionsentscheidung.

Foto: Der Trainer des nächsten Geinsheim-Gegners wurde freundlich begrüßt – Peter Hagenbucher und Ediz Sari (Phönix Schifferstadt)

Trotz anfänglich guter Offensivaktionen des BSC war die Führung für Geinsheim (© by www.pfalzfussball.de) nach eine halben Stunde zumindest nicht unverdient. Und nicht lange danach, gab es sogar die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Pascal Nebel war völlig frei vor Keeper Daniel Jacob, legte, genauso uneigennützig wie unnötig quer auf den mitgelaufenen Christoph Appel, der die Kugel aber knapp verpasste.
Das war eine der oben erwähnte verpassten Gelegenheiten; ein 2:0 wäre ein schwer zu stemmendes Pfund gewesen für die Oppauer.

Der Ausgleich gelang Dominique Golab noch vor der Pause. Mit vollem Körpereinsatz behauptete er den Ball, setzte sich gut durch, zog ab und traf aus 14m in den Winkel, 1:1 in der 42. Minute.

Foto: Perfekter Elfer zum 1:0

In der 62. Minute wechselte Rudi Brendel Steffen Wiegerling (© by www.pfalzfussball.de) ein. Ein Glücksgriff, der sich 8 Minuten später bezahlt machte. Nach einem Eckball stieg Wiegerling hoch und köpfte in der 70. Minute das 2:1. Nachdem Christoph Jakob in der 75. mit gelb-rot vom Platz gegangen war, musste in Unterzahl ein Geniestreich her für den erneuten Ausgleich. In der 80. Minute erkannte Dennis Leising die Tatsache, dass Sebastian Schindler einige Meter vor seinem Kasten stand und feuerte aus 34m die Kugel an die Lattenunterkante und ins Netz, 2:2.

Kurz vor Schluss (87.) inszenierte Geinsheim noch einen schönen schnellen Angriff über 3 Stationen. Theobald schickte Nebel steil, der prima nach innen passte, wo Appel nur ganz knapp verpasste. Das hätte das späte Happy End für den SVG sein können. So aber blieb es bei der insgesamt gerechten Punkteteilung.

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim 2:2 (1:2)

73 Sekunden waren gespielt, da stand es 0:1. Mihai Petrescu war halbrechts vorne und netzte zur sehr frühen Führung der Viktoria ein. Den schnellen Ausgleich hatte Tobias Gleich auf dem Fuß, gegen Konstantin Stengel kam er in der 4. Minute einen Schritt zu spät. Dafür fiel auf der Gegenseite das 0:2. Nach einem Foul an Cristian Cenusa versenkte Raphael Hahn den fälligen Strafstoß.
Diesem Rückstand rannte Geinsheim nach und hatte den ersten Erfolg noch vor der Pause. Pascal Nebel setzte einen Freistoß an den Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor sprang, nur noch 1:2.

Foto: Griff auch noch in der Nachspielzeit konsequent durch und zückte dreinmal Rot, Schiedsrichter Adrian Muntean – hier war es lediglich Gelb für Michael Appel

Die 2. Halbzeit war ein intensiver Kampf auf Biegen und Brechen, in dem Herxheim dem 3:1 näher war als Geinsheim dem Ausgleich. Ein weiteres Tor für die Gäste wäre sicherlich die Entscheidung gewesen. Das gelang aber nicht und so blieb Geinsheim weiterhin die Aussicht auf einen Zähler. Es dauerte lange, aber in der 90. war es soweit. Im Gewühl vor der Torlinie war es Pascal Nebel, der den Ball über die Linie bugsierte, 2:2 in der 90. Minute.
Bei inzwischen ganz schlechten Lichtverhältnissen, war es im Getümmel wohl zu Handgreiflichkeiten gekommen. Genau wahrzunehmen war das von außen nicht, vom Schiri jedoch schon, denn er zeigte Konstantin Stengel und Patrick Linzenmeier die Rote Karte. Nach einem Tritt gegen Raphael Hahn, der sich im Spielaufbau befand, musste in der Nachspielzeit auch der zuvor erst eingewechselte Lukas Manger mit direkt Rot runter.

Foto: Verständlicher Jubel nach dem späten Ausgleich

Warum Schiedsrichter Adrian Muntean mit zunehmender Spielzeit und auch nach Spielschluss von außen (verbal) heftig angegriffen wurde, erschloss sich mir nicht. Aus meiner Sicht hatte er in der teilweise hart umkämpften Partie keinen gravierenden Fehler gemacht. Drei Rote Karten am Spielende sind natürlich unglücklich, man muss aber davon ausgehen, dass sie berechtigt waren – zumindest die Beschwerden auf dem Platz hielten sich in engen Grenzen.

Geinsheim fing sich gegen wache Herxheimer zwei frühe Dinger ein. Die Viktoria versäumte es jedoch dem Gegner mit dem dritten Treffer den „Todesstoß“ zu versetzen. So hatte der SVG bis zum Schluss die Möglichkeit mit einem Törchen noch was Zählbares zu erreichen, was dann mit dem entsprechenden Willen, dem nötigen Kampfgeist und einem unglaublich effektivem Pascal Nebel tatsächlich noch gelang.

B-Klasse: SV Geinsheim II – SV Weingarten

B-Klasse: SV Geinsheim II – SV Weingarten 0:4 (0:3)

Nach dem in der 1. Halbzeit sicher und verdient heraus geschossenen 3:0, ließ es Weingarten in der 2. Halbzeit langsamer, zu langsam an gehen und brachte die bis dahin schwachen Gastgeber ins Spiel. Hätten die Geinsheimer die ein oder andere vorhandene Chance nutzen können, wäre es durchaus nochmal spannend geworden. Das gelang aber nicht, und als das 0:4 fiel war die Sache geritzt. Damit bleibt der SVW weiterhin an der Tabellenspitze!

Tore: 0:1 ET (8., Vorarbeit von Jens Sommer), 0:2 Steffen Müller (21.), 0:3 Pascal Kaiser (42.), 0:4 Jens Sommer (85.)

Foto: Pascal Kaisers Abschluss zum 3:0

Foto: Der 4:0 Schlusspunkt durch Jens Sommer

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim 0:4 (0:1)

Bamm, die nächste Klatsche für den Titelfavoriten.
Nach dem 0:4 in Herxheim und der 1:2 Pokalniederlage in Altleiningen, war dies die dritte Niederlage in Folge innerhalb einer Woche!

Zur Halbzeit stand es „nur“ 1:0 für die Gäste aus Geinsheim. Wäre es ein 3:0 oder 4:1 gewesen, kein Problem, die Möglichkeiten dazu, u.a. ein Pfostentreffer, waren da. So aber konnte Pascal Nebel lediglich einen krassen Ballverlust am eigenen 16er von Martin Kramer in der 26. Minute zu der da schon verdienten Führung nutzen.

0:1 und noch 45 Minuten zu spielen, sowas ist machbar, sprich daraus kann man mit entsprechendem Einsatz, Kampf und Willen noch einen Sieg machen. Es kam gaaaanz anders; über den SV Rülzheim fegte die Geinsheimer „Holzhackertruppe“ hinweg wie Hurrikan Irma über die Karibik. Pascal Nebel (48.), Christoph Appel (66.) und Julian Pfeifer (89.) machten mit ihren Toren das Debakel für die Lilanen perfekt.

Landesliga: SV Geinsheim – VfR Grünstadt

Landesliga: SV Geinsheim – VfR Grünstadt 3:2 (0:1)

Zu diesem Spiel beschränke ich mich auf die Schilderung der Topchancen und der Tore – und dem „Ereignis“ zum 3:1, so gut wie möglich jedenfalls.

In der 13. Minute hatte Pascal Nebel die große Chance zur Geinsheimer Führung. Frei vor Mischa Meyer scheiterte er an diesem. Nach 32 Minuten führte ein schneller Gegenangriff über die linke Seite zum 0:1 durch Tobias Fath. Zu diesem Zeitpunkt und auch zur Halbzeit war die Führung für die Gäste verdient.

Eine sehr gute Geinsheimer Phase wurde durch den Pfostentreffer in der 59. Minute eingeläutet. In der 62. Minute kam Steffen Wiegerling nach einem eigentlich schon abgewehrten Eckball zum Kopfball und setzte diesen zum 1:1 in die Maschen. Eine Minute danach (63.) traf Christoph Appel nur den Pfosten. Aber wieder nur eine Minute später, in der 64. also, erkannte Patrick Linzenmeier, dass VfR-Keeper Mischa Meyer relativ weit vor seinem Kasten stand und netzte aus 28m mit seinem einen schönen Bogen beschreibenden Schuss zum 2:1 ein.

Foto: Großchance für Pascal Nebel in der 13. – Mischa Meyer pariert.

Innerhalb von 2 Minuten das Spiel gedreht. Aber erst mit dem 3:1 in der 74. Minute und vielen anschließenden Diskussionen war die Entscheidung zu Gunsten Geinsheims gefallen.

Der Ablauf (so wie er sich für mich darstellte): Aus dem Mittelfeld wurde ein langer Ball nach rechts außen steil geschlagen. Ein Grünstadter Verteidiger und Fabijan Theobald sprinteten Richtung Ball. Weil Theobald im Moment des Abspiels im Abseits stand, winkte der Assistent dementsprechend. Sekundenbruchteile später verlängerte der VfR`ler den Ball mit dem Kopf. Damit schuf er, wie mir mein Schiedsrichter-Entscheidung-Erklärer Manuel Frech erklärte, eine neue Spielsituation und somit war keine Abseitsposition des Geinsheimer Spielers mehr gegeben. Dies war dann wohl der Grund, weshalb Schiedsrichter Fabian Jutzi NICHT seinem Assistenten folgte, sondern weiter spielen ließ. An die Kopfballverlängerung kam Theobald dran und setzte die Kugel von halbrechts ins Tor zum 3:1 für Geinsheim.

Foto: Fabijan Theobald, der Schütze des umstrittenen, aber regeltechnisch korrekten 3:1

Die vehementen Hinweise der Gäste auf die gehobene Fahne des Assistenten nützten nichts, sie hatten lediglich einige Karten zur Folge – in der Schlussviertelstunde, hüben und drüben zusammen genommen, 5 gelbe und eine gelb-rote. Dazu, nach Spielende, ein kurzzeitiger Tumult außerhalb des Platzes. Der letztendlich nutzlose Anschlusstreffer zum 3:2 in der 84. gelang Alexander Simon.

Verbandspokal: FC Lustadt – SV Geinsheim

Verbandspokal: FC Lustadt – SV Geinsheim 0:1 (0:0)

Nur eine Minute nachdem Pascal Nebel in der 78. eingewechselt worden war, sollte ihn in der Spitze ein langer Ball errreichen. Der konnte abgewehrt werden, aber zu kurz, vor die Füße von Christoph Appel. Der zögerte nicht, zog ab und traf neben den Pfosten ins Netz zum Sieg bringenden 1:0.

Lustadt hatte in dem nicht hochklassigen Pokalderby die Mehrzahl an Torchancen, konnte aber auch keine von den 2-3 sehr guten nutzen und unterlag letztendlich unglücklich dem Landesligisten aus Geinsheim.

Wie ich hörte, hat FCL-Kassierer Werner gesundheitliche Probleme. Werner, gute und schnelle Genesung, auf dass du bald wieder ordentlich abkassieren kannst!

Foto: Einwurf und so…

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim 3:0 (2:0)

Einen hoch verdienten und um mindestens 1-2 Tore zu niedrigen Sieg feierte der SVR und eroberte damit den Relegationsplatz – zumindest bis Sonntag. Sollte Worms nicht gegen Horchheim gewinnen, hat es Rülzheim dann in der eigenen Hand, den 2. Platz bis zum Ende zu behaupten. Ein Highlight wäre natürlich ein Entscheidungsspiel… aber soweit ist es noch lange nicht.

Foto: Moritz Stock – vom linken 5er Eck erzielt er das 2:0

Rülzhein wurde seiner Favoritenrolle schnell gerecht. In der 5. Minute köpfte Paul Stock einen Eckball zum 1:0 ins Netz. In der 9. verhinderte Sebastian Schindler noch den frühen zweiten Gegentreffer als er einen platzierten Freistoß von Patrick Brechtel an den Pfosten lenkte. Dafür war 1. Minute später Moritz Stock qualifiziert genug, den Ball aus spitzem Winkel im Tor unterzubringen. 2:0 nach 10 Minuten, das war mindestens schon eine Vorentscheidung. Rülzheim hatte weitere Gelegenheiten zu erhöhen, z.B. durch einen Kopfball von Raphael Gehrlein, den Schindler parierte, aber es ging „nur“ mit der 2:0 Führung in die Pause.

Foto: Gökhan Istanbullus Elfer zum 3:0 Endstand

Auch in der 2. Halbzeit lief das Spiel weitestgehend Richtung Gästetor. Wenn meinerseits nicht fahrlässigerweise etwas übersehen wurde, hatte Geinsheim in den gesamten 90 Minuten keine einzige echte Torchance. Den Schlusspunkt setzte in der 71. Minute Gökhan Istanbullu mit dem Strafstoß zum 3:0. Daniel Geiger war in der Box gefoult worden.

Landesliga: SV Geinsheim – BSC Oppau

Landesliga: SV Geinsheim – BSC Oppau 2:3 (0:2)

Zuschauer: 150

In einer intensiven Freitag-Abend-Partie setzte sich der abstiegsbedrohte BSC Oppau knapp, aber verdient durch und macht mit diesen 3 Punkten einen kleinen, aber feinen Sprung in der Tabelle auf einen möglichen Nichtabstiegsplatz. Gespannt wird man in Oppau auf das samstägliche Spiel der SpVgg Ingelheim in Herxheim schielen. Gewänne Ingelheim gegen arg ersatzgeschwächte Herxheimer würde der BSC wieder auf den vorletzten Tabellenplatz abrutschen. Gegen 19:00 Uhr weiß man mehr…

Die Gäste begannen aggressiv offensiv und erarbeiteten sich in der ersten Viertelstunde gute Torchancen, die von Sebastian Schindler ebenso gut entschärft wurden. Geinsheim schlug zurück und hatte seinerseits Gelegenheiten in Führung zu gehen (17. und 20. Minute). Christoph Appel scheiterte ebenfalls am Torwart, nämlich auf der Gegenseite Kevin Rebholz.

Foto: Ohne von der Geinsheimer Defensive gestört zu werden, konnte Francisco Cetin hier das 0:1 durch Max Schneider vorbereiten

Über einen schön inszenierten Angriff inkl. Abschluss per Hacke ging der BSC in der 25. Minute 1:0 in Führung. Francisco Cetin bereitete links außen vor, Max Schneider beförderte am kurzen Pfosten die ankommende Kugel mit dem Absatz ins Netz. Wahrlich nicht übel der Treffer.
Das 2:0 folgte nach einem Freistoß von rechts außen in der 34. Minute. Christian Schmalenberger brachte den Ball nach innen, eine Geinsheimer und ein Oppauer, nämlich Alexander Lindenau, stiegen hoch und das Spielgerät landete im Netz. Wer da noch, evtl. entscheidend mit dem Kopf dran war, konnte durch Befragung von Zuschauern nicht eindeutig geklärt werden, Es soll dem Schiedsrichter, Sebastian Epp, gefolgt werden, der das Tor Lindenau zusprach. Mit der verdienten Führung für die Oppauer ging es in die Pause.

Foto: Fabijan Theobald verwandelt den Elfer zum 1:2

Mit neuer Motivation kam Geinsheim aus den Kabinen zurück auf den Platz und „erarbeitete“ sich einen Foulelfmeter. Fabijan Theobald vollstreckte zum 1:2 Anschlusstreffer. Rebholz war noch dran, konnte den Einschlag aber nicht verhindern. Das war in der 53. Minute – eine Minute später, quasi im Gegenzug stellte Sebastian Weber den Zweitoreabstand wieder her. Nach einem Eckball wurde er am langen Pfosten stehend nicht ernsthaft gestört und konnte zum 1:3 eindrücken.
Das 2:3 in der 67. durch Christoph Appel machte die Endphase des Spiels nochmal spannend. Geinsheim drückte, aber die Oppauer Abwehr hielt der einheimischen Schlussoffensive stand.

B-Klasse: SV Geinsheim II – TuS Diedesfeld

B-Klasse: SV Geinsheim II – TuS Diedesfeld 1:4 (0:2)

Fast im Alleingang erschoss Jonas Müller mit 3 Toren den SV Geinsheim und hielt seine Farben damit weiter an der Tabellenspitze vor den hartnäckigen Böhlern. Den vierten Einschlag steuerte Tobias Mang bei, bei einem Gegentreffer zum 1:3 durch Benjamin Eichholz.

Die Bilder des Spiels im Foto-Shop

Foto: Das erste von drei – 0:1 durch Jonas Müller

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Foto: Die Vorarbeit zum 0:1 lieferte Tobias Mang über die rechte Außenbahn. Weder hier noch innen beim Schützen, waren Geinsheimer Verteidiger nah genug dran.

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Natürlich profitierte Müller von der guten Vorarbeit seiner Kollegen. Die bereiteten die Treffer bis zum 3:0 gut über die Außenbahnen vor, innen musste der Goalgetter nur noch den Schlappen hinhalten. Das 0:2 (32.) war eine Kopie des 0:1 (27.), nur die Vorlagengeber unterschieden sich. Erst bediente Mang den anschließenden Schützen, dann war es Pascal Kientz.
Das 2:0 für Diedesfeld zur Halbzeit war hoch verdient. Einen weiteren guten Abschluss aus der 6. Minute hatte SVG-Torwart Daniel Lösch mit einer Flugparade entschärft. Beim Freistoß an den Querbalken in der 30. wäre er machtlos gewesen. Geinsheim war zwar bemüht, agierte vorne aber zu umständlich, machte es damit der TuS-Abwehr leicht, und war hinten speziell bei den Gegentoren nicht nah genug am Gegner dran. Das wurde in der Halbzeitansprache von Jochen Linzenmeier moniert und sollte im zweiten Spielabschnitt besser werden.

Foto: Der Diedesfelder Freistoß landet an der Latte und springt von dort zurück ins Feld – kein Tor

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Ein Distanzschuss von Johannes Anselmann in der 52. rauschte knapp am Diedesfelder Gehäuse vorbei und schien die Wende einzuläuten. Dem bereitete das 0:3 in der 67. ein mehr oder weniger jähes Ende. Nach bekanntem Muster, Angriff über (links) Außen, anschließender Hereingabe und Einschieben durch Müller war die (Vor-)Entscheidung gefallen. Immerhin gab sich Geinsheim nicht auf und kam in der 72. zum 1:3. Nach nicht sehr konsequenter Abwehrarbeit seitens der Gäste konnte Eichholz einköpfen. Mehr als Ergebniskosmetik war dies jedoch nicht, zumal Mang mit seinem 4:1 in der 80. nochmal erhöhen und den Sack endgültig zu machen konnte.

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Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim

Landesliga: SV Geinsheim – Viktoria Herxheim 0:1 (0:0)

Tolle Spielzüge, rassige Zweikämpfe, spannende Torraumszenen, schöne Tore – all das bekamen die Zuschauer in diesem Derby, das fast schon ein Klassiker ist, nicht zu sehen.
Die Aktionen in der ersten Halbzeit blieben alle schon im Ansatz hängen. Anzahl der Torchancen gleich Null; bei den halben oder viertel Torchancen kann man mit viel gutem Willen jeder Mannschaft 1-2 zusprechen.

Fotos: Kopfball Philipp Keller zum 1:0 Siegtreffer – SVG-Torwart Sebastian Schindler kann dem Ball nur hinterher schauen

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Die Flaute wurde in der 54. Minute mit Hilfe eines Standards beendet. Nach Freistoß von Christian Slatnek stieg Philipp Keller am höchsten und köpfte ein zum 1:0. Man kann von „verdient“ sprechen, weil Herxheim bis dahin die aktivere Elf gewesen war. Das Tor tat dem Spiel gut – naja, bedingt. Die Mittel, die beide Teams zur Verfügung hatten waren begrenzt und blieben es auch nach dem Treffer. Klar, Geinsheim musste etwas mehr wagen nach Vorne, was Herxheim eigentlich Kontermöglichkeiten hätte eröffnen sollen; so läuft das dann ja meistens.
Die Realität war allerdings die, dass Geinsheim nicht die Qualität hatte, die Viktoria-Abwehr ernsthaft unter Druck zu setzen und in Verlegenheit zu bringen, und Herxheim schaffte es nicht, die vorhandenen Räume zu schnellen Gegenstößen zu nutzen.
Halt stopp, da war doch noch was! In der 82. Minute, nach einem Eckball köpfte Pascal Nebel nur knapp neben das von Konstantin Stengel gehütete Gehäuse. Das hätte der Ausgleich sein können, ja eigentlich müssen, denn wirklich verdient hatte den Sieg keiner. Der Viktoria wird das jedoch herzlich egal sein – drei Punkte sind drei Punkte, ohne Wenn und Aber. Nichtsdestotrotz fragt man sich, wann denn endlich der zum Rundenauftakt (vorm Heimspiel gegen Geinsheim) versprochene „begeisternde Fußball“ geboten wird, der „den Fan mitreißt“!? Bisher war davon wenig bis nichts zu sehen. Ergebnisfußball gab es in Herxheim vergangene Saison schon zu sehen, und da war es teilweise tatsächlich mitreißend und dramatisch. Nunja, es braucht halt alles seine Zeit – Geduld, liebe Viktoria-Fans. Siebter in der Tabelle und nächste Woche das Heim-Derby gegen Rülzheim ist auch nicht soo übel 🙂

Landesliga: SV Geinsheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: SV Geinsheim – FSV Schifferstadt 1:4 (1:2)

Zuschauer: 200

Bilder des Spiels im Foto-Shop

Verdienter Sieg für den spielerisch klar besseren Aufsteiger aus Schifferstadt

Der positive Aspekt für Geinsheim fand schon in der 2. Minute statt. Christoph Appel wurde im 16er gefoult und Pascal Nebel verwandelte den Strafstoß zum frühen 1:0. Den nächsten 11er hätte es in der 8. Minute geben können. Christian Wolff wurde von SVG-Torwart Sebastian Schindler unsanft gestoppt, der Ball war schon vorbei. Schiedsrichter Tobias Groh hatte das irgendwie anders gesehen.
Schifferstadt ließ sich weder von dem einen noch von was anderem beeiflussen und spulte unbeeindruckt sein Programm ab. Wolff besorgte in der 14. Minute den Ausgleich – siehe Foto.

Foto: Christian Wolff erzielt das 1:1 in der 14. Minute

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In der 36. wurde Wolff im Geinsheimer 16er gefoult; der Gefoulte trat selbst an, scheiterte an Schindler und hatte Glück, dass Felix Klein im Nachschuss erfolgreich war. Ähnliches Spiel nur 3 Minuten später (39.), wieder scheiterte Wolff mit dem Foulelfmeter an Schindler, der mit dem Schienbein parierte. Nur diesmal sprang der Ball nicht vor die Füße eines Schifferstädters. Somit blieb es bei der knappen Führung für die Gäste zur Halbzeitpause.

5 Minuten nach Wiederanpfiff (50.) machte André Heims mit seinem Treffer aus 18m zum 1:3 im Prinzip alles klar. Sicher waren da noch 40 Minuten zu spielen, aber Geinsheim schien nicht in der Lage, die abgeklärt agierenden Gäste nochmal ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Gut, man bemühte sich um eine früh beginnende Schlussoffensive und gab Gas. Aber mitten hinein in die sich anbahnende Druckphase beendete ein Torwartfehler die Hoffnung auf die Aufholjagd. Christoph Mehrl staubte nach einem Eckball zum 4:1 für den FSV ab.

Beeindruckend mit welcher Ruhe und sachlichen Abgeklärtheit der FSV Schifferstadt solche Partien absolviert und selbst bei recht offensichtlichen oder vermeintlichen Fehlentscheidungen nicht über den Schiri herfällt.