Kreispokal: Phönix Bellheim III – SC Ramberg

Kreispokal: Phönix Bellheim III – SC Ramberg 1:5 (1:3)

Trotz der letztendlich klaren Niederlage, zog sich der D-Klasse-Vertreter aus Bellheim gut aus der Affäre gegen den zwei Ligen höher angesiedelten SC Ramberg. Alles andere als ein Weiterkommen der Dahler-Truppe wäre einer Sensation gleich gekommen. Allerdings gingen die Phönixler die Partie mutig und positiv gestimmt an und hielten 90 Minuten gut dagegen. Es war keineswegs so einseitig, wie man es vom Ergebnis her vermuten könnte. Für die wenigen Zuschauer (30 offiziell) vor Ort war es ein Pokalspiel, das man sich gut anschauen konnte.

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Der Spannung etwas abträglich war das frühe 0:1. Schon in der 3. Minute legte Timo Albrecht vor. Wieder Albrecht war es, der in der 17. Minuten einen tollen Spielzug seiner Kollegen aus der eigenen Hälfte heraus von links überragend abschloss, 0:2. Mit dem 0:3 durch Sascha Dörr in der 45. Minute schien die Entscheidung gefallen. Aber in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit (46.) gelang Jonathan Heid mit seinem Knaller aus 24m in den Winkel der 1:3 Anschlusstreffer, der die Hoffnung auf eine Überraschung am Leben hielt.
Kommentare an der Außenlinie zu dem schönen Distanzschuss von Heid
Boris Dahler (Trainer Ramberg): „So trifft der in 10 Jahren nur einmal.“
Tobias Böhm (Trainer Bellheim): “ Der kann das, so hat er schon öfter getroffen.“

In der 31. Minute hatte Phönix-Keeper Thomas Gschwindt den von Sebastian Spielberger getretenen Foulelfmeter pariert.

Nach der Pause war das Ding dann doch recht zügig zugunsten der Gäste entschieden. In der 48. Minute erhöhte Sascha Dörr auf 4:1. Damit gab es für die Böhm-Elf keine realistische Chance mehr aufzuholen. Lars Gabriel stellte in der 85. den 5:1 Endstand her.
Auch in der 2. Halbzeit ließ sich Bellheim nicht „lumpen“ und spielte durchaus gut mit. Sicherlich war man in der ein oder anderen Szene und speziell bei den Toren gegen den B-Klassisten überfordert. Aber sich hinten rein stellen und mauern war für Phönix III keine Option. Man wollte, und das konnte man nach Spielende auch, erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass auch der SC Ramberg eine gute und seriöse Leistung ablieferte und selbstverständlich verdient in die nächste Runde einzog.