A-Jugend Verbandsliga: Viktoria Herxheim – SC Hauenstein

A-Jugend Verbandsliga: Viktoria Herxheim – SC Hauenstein 5:1 (1:0)

Mit diesem auch in der Höhe verdienten Sieg macht die Viktoria einen wichtigen Schritt in Richtung der Nichtabstiegsplätze.

Tore: 1:0 Raphael Hahn (25., Freistoß), 2:0 Marcel Reichling (59., FE an Musa Jabbi), 3:0 Marcel Reichling (70.), 4:0 Lars Meyer (75.), 4:1 Julian Herrmann (82.), 5:1 Maik Fichtenkamm (89., FE)

Bes. Vork.: Schiedsrichter nimmt auf Befragen des „gefoulten“ Spielers, Raphael Hahn, den (unberechtigt) verhängten Foulelfmeter zurück und entscheidet korrekterweise auf Eckball.

Foto: Strafstoß zum 5:1 durch Maik Fichtenkamm

Testspiel: Jahn Zeiskam – SC Hauenstein

Testspiel: Jahn Zeiskam – SC Hauenstein 0:4 (0:1)

Ohne zu glänzen bezwang Oberligist Hauenstein den TB Jahn Zeiskam auch in der Höhe verdient mit 4:0. Der Verbandsligist war ein hartnäckiger Gegner, der der favorisierten Rubeck-Truppe das Leben richtig schwer machte, aber letztendlich ohne Chance war.

Nach einer halben Stunde verletzte sich Jahn-Keeper Konrad Siegler an der Hand (evtl. Fingerbruch) und musste raus. Steffen Heß, der nach einer Schulterverletzung wieder ins Training eingestiegen war, ging in den Kasten und bestand den ersten ernsthaften Einsatz nach längerer Auszeit.

Tore: 0:1 Jesper Brechtel (16.), 0:2 Thorsten Riggers (79.), 0:3 Andelo Srzentic (81.), 0:4 Christof Seibel (90.)


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Oberliga: TuS Mechtersheim – SC Hauenstein

TuS Mechtersheim – SC Hauenstein 2:2 (1:1)
Bericht und Bilder/Video: T.W.

Vor 411 Zuschauern in Mechtersheim, entwickelte sich ein flottes und jederzeit faires Oberligaspiel. Den Gästen merkte man an, dass sie auf Wiedergutmachung für die 1:6 Niederlage vergangenen Samstag aus waren. Sehr bissig und gut organisiert übernahmen sie die Spielkontrolle.

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Es dauerte jedoch bis zur 20. Minute, ehe eine Torchance heraussprang. Maximilian Albrecht setzte Yanick Haag überragend ein und dieser lief alleine auf Peter Klug im Gehäuse der Gastgeber zu. Jedoch verzog er mit links knapp am langen Eck vorbei. Haag verpasste auch nach einem tollen Flankenlauf von Andelo Srzentic nur knapp in Minute 25. Eine Minute später konnte abermals Haag keinen Druck auf seinen Kopfball bringen und somit verpuffte auch diese Aktion, die Albrecht über rechts gut eingeleitet hatte. In Minute 31 war es Srzentic, der mit einer tollen Volleyabnahme am hervorragend reagierenden Klug scheiterte. Dann brach Minute 33 an und Florian Simon wurde kurz vor dem eigenen Strafraum angespielt. Er drehte sich um, schlug einen genialen 50 Meter Diagonalball zentimetergenau, über den schlecht postierten Srzentic hinweg, auf die Brust von Maximilian Krämer. Dieser nahm den Ball klasse mit und flankte flach von links vor das Gästetor. Eric Veth lief im richtigen Moment ein und versenkte die Kugel zum überraschenden 1:0.

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Nur 3 Minuten später unterlief Marc Barisic ein unnötiges Foulspiel im eigenen Strafraum an Kevin Schwehm und der souveräne Unparteiische Marc Schütz zeigte folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Albrecht ließ sich diese Chance nicht nehmen und traf abgeklärt rechts unten zum Ausgleich, 1:1. Dies war auch der Halbzeitstand.

Schon in Minute 46 jedoch setzten die Gäste das nächste Ausrufezeichen. Albrecht setzte genial Haag ein, dieser legte maßgerecht auf Jesper Brechtel ab und der grätschte den Ball über die Linie, 1:2. Mechtersheim war kurz geschockt und Lukas Hartlieb hätte den Sack in Minute 50 zu machen können, aber er scheiterte per Kopf nach Albrecht Ecke an Klug.

Video der beiden Strafstöße (von Thorsten Reiter)
1:1 durch Maximilian Albrecht
2:2 durch Thorsten Ullemeyer



Nun „erwachten“ die Gastgeber und brannten ein Offensivfeuerwek ab. Veth scheiterte dreimal am hervorragenden Kevin Urban im Tor der Gäste. Den Kopfball aus 7 Metern (51. Minute) drehte er um den Pfosten. In der 77. hielt Urban Veths Schuss aus 17 Metern klasse. Und in der 90. rettete er den Gästen den Punkt, als Veth aus 12 Metern hart, flach und platziert das linke untere Eck anvisierte, Urban jedoch blitzschnell abtauchte und parierte.

In der 68. Minute wurde Veth im Strafraum gefoult und Kapitän Thorsten Ullemeyer versenkte den fälligen Strafstoß eiskalt oben im linken Eck. So trennten sich die Kontrahenten leistungsgerecht 2:2.

Pressekonferenz mit Thomas Fichtner und Manfred Schmidt

Relegation zur Regionalliga: SC Hauenstein – FC Nöttingen

SC Hauenstein – FC Nöttingen 4:4 (1:3)

0:1 (4.)
0:2 (6.)
1:2 Straub (29. FE)
1:3 (36.)
———
2:3 Rösner (52.)
3:3 Rösner (64.)
4:3 Straub (73. FE)
4:4 (87.)

Bericht: Glory Game

Die Wetterprognosen waren zwar nicht die besten, aber die extrem interessante Konstellation vor dem Spiel sorgte doch für eine Kulisse irgendwo zwischen 1200 und 1500 Zuschauer, die genaue Zahl wurde nicht durchgesagt. Klar war, wenn Nöttingen ein Remis oder einen Sieg holt, sind sie oben. Bei einem 1:0 oder 2:1 für Hauenstein wäre Rot-Weiß Frankfurt aufgestiegen, bei einem 3:2 für Hauenstein gibt es einen Losentscheid, und bei jedem höheren Sieg vom SCH (4:3, 5:4 oder mit 2 und mehr Toren Unterschied) wäre die Mannschaft aus dem Wasgau in die Regionalliga aufgestiegen.

Das Spiel wurde vom 2.Liga-Schiri Robert Kempter geleitet, der während des Spiels häufig – und soweit ich das mitbekommen habe, leider auch danach – im Mittelpunkt der Ereignisse stand. Eins vorneweg, für die 9 Euro Eintritt bekam man allerhand geboten heute mittag.
Dabei sah die Angelegenheit am Anfang nach einer einseitigen Nummer aus. Durch einen direkt verwandelten Freistoß und einen im Nachschuss verwandelten Foulelfmeter stand es ruckzuck 0:2. Jusufi vergab Mitte der ersten Halbzeit freistehend den Anschluss, der gelang dann Straub per sicher verwandeltem Foulelfmeter. Nöttingen konnte aber noch vor der Pause per Kopf nach Freistoßflanke auf 1:3 erhöhen.

Nach der Pause wurde es von Minute zu Minute dramatischer. Innerhalb kurzer Zeit konnte Hauenstein zwei Tore nach dem exakt gleichen Muster erzielen, Freistoß aus halbrechter Position, und der aufgerückte Innenverteidiger Sandro Rösner traf jeweils aus kurzer Distanz zum 2:3 bzw. 3:3. Kurz nach dem Ausgleich wäre ihm fast sogar ein Hattrick gelungen, der Kopfball klatschte aber nur an die Latte. Eine gute Viertelstunde vor dem Ende gab es den nächsten Freistoß für Hauenstein, der in der Pause eingewechselte Zimmermann wurde beim Kopfballversuch zu Fall gebracht. Straub verwandelte den Foulelfmeter erneut sehr sicher. Fünf Minuten vor Schluss erhielt der SCH-Stürmer Zimmermann nach grobem Foulspiel die rote Karte. Auf einmal begann Hauenstein zu schwimmen und verlor jede Ordnung, sodass Nöttingen der viel umjubelte Ausgleich per Kopf gelang. Hauenstein warf in Unterzahl alles nach vorne, aber die beste Möglichkeit in der Nachspielzeit vergab Nöttingen bei einem Konter.

Mit dem Abpfiff war die Aufregung jedoch noch nicht vorbei. Zuerst wollten ein paar SCH-Spieler dem Schiri ihre Meinung geigen, sie wurden von den eigenen Leute aber zurückgehalten. Die drei Unparteiischen mussten beim Verlassen des Feldes von rund einem halben Dutzend Ordnern vor wütenden Zuschauern geschützt werden, dabei kam es zu Rangeleien. Es war alles etwas unübersichtlich, einige Leute haben später behauptet, Robert Kempter sei tätlich angegriffen worden. Ob das stimmt, kann ich aber nicht sagen. Auch Nöttingen zeigte nach dem Spiel nicht nur seine gute Seite, zwei provozierende „Fans“ wurden von Polizei und Ordnern vom Feld geholt, auch zwischen den Spielern beider Mannschaften kam es Minuten nach dem Abpfiff nochmals zur Rudelbildung.

Vom Spielverlauf her war alles drin, was ein Relegationsspiel ausmacht. Technisch nicht immer ein Leckerbissen, aber mit unheimlich viel Einsatz und Kampf geführt. Die Aufholjagd von Hauenstein verdient in dem Fall Beachtung. Warum man am Ende auf den Schiedsrichter losgehen muss, kann ich bestenfalls in Ansätzen verstehen. Es ist zwar richtig, dass allgemein recht kleinlich gepfiffen wurde, es war relativ leicht möglich, Freistöße herauszuholen (7 der 8 Tore fielen nach Standardsituationen, nur das 4:4 fiel aus dem Spiel heraus). Von der kleinlichen Art profitierte in der 1. Halbzeit Nöttingen, bei den Toren nach der Pause aber auch Hauenstein. Die rote Karte war meiner Meinung nach vertretbar, Zimmermann geht vollkommen wild in den Zweikampf, und das in der gegnerischen Hälfte.

Aus pfälzischer Sicht sehr schade, dass es der SCH nach 2015 auch in 2016 nicht in die Regionalliga geschafft hat. Zumindest bleibt als Trostpflaster endlich einmal die Teilnahme im DFB-Pokal.

Bildergalerie: SC Hauenstein – Schott Mainz (Verbandspokal Endspiel)

SC Hauenstein – Schott Mainz 2:1 n.V.

Auf einen ausführlichen Spielbericht wird an der Stelle verzichtet.
Der SC Hauenstein hat verdient gewonnen, war insgesamt die bessere Mannschaft und konnte nach kräfteraubenden 90 Minuten in der Verlängerung nochmal zulegen.
Über 1000 Zuschauer sahen ein gutes, jederzeit spannendes Endspiel. Der Wettergott spielte hervorragend mit – während es in weiten Teilen der Republik zu starken Gewittern kam, beschränkte sich in Mechtersheim der Guss von oben hauptsächlich auf die Halbzeitpause, und dafür war mit den Bierschirmen gut vorgesorgt.
Die Organisation der diversen beteiligten und verantwortlichen Stellen war gut bis sehr gut. Die komplette Veranstaltung lief wie am Schnürchen, ohne jegliche Komplikationen.

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Herzlichen Glückwunsch an den Pokalsieger und DFB-Pokal-Teilnehmer SC Hauenstein – und viel Erfolg in der Relegation. Die Mittel, eine sorgenfreie nächste Runde spielen zu können, hoffentlich in der Regionalliga, stehen ja jetzt zur Verfügung…


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Video – Verbandspokal Endspiel: SC Hauenstein – Schott Mainz

SC Hauenstein – Schott Mainz 2:1 n.V. (1:0, 1:1, 2:1)

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Bericht und Fotos folgen

Foto: Das wichtige Tor zum 1:0 vom späteren Man of the Match Armin Jusufi (7. Minute)

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Foto: Patrick Manthe fliegt vergebens, der Freistoß von Steffen Straub schlägt neben dem Pfosten ein zum 2:1 Siegtreffer – in der 101. Minute

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Foto: Der Pokalsiegertrainer Jürgen Kohler im Interview

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Verbandspokal: FV Dudenhofen – SC Hauenstein

FV Dudenhofen – SC Hauenstein 0:1 n.V. (0:0)

Der Tabellenführer der Oberliga zu Gast beim Verbandsligisten; da war ein Klassenunterschied zu sehen. Aber nicht so, wie man meinen könnten. Sondern Dudenhofen spielte den SC Hauenstein 119 Minuten regelrecht an die Wand und musste sich durch ein Tor vom eingewechselten Dennis Krob in der 120. Minute dennoch geschlagen geben.

Im Prinzip hieß das Spiel, Dudenhofen gegen Sebastian Grub, dem Torwart der Gäste. Wäre der nicht in absoluter Topform gewesen, hätte es in der regulären Spielzeit ganz locker 3 oder 4:0 für den FVD heißen können; und die Sache wäre frühzeitig entschieden worden.
Schon nach ein paar Minuten hatte Firas Zein eine Führungschance, aber beim Gestochere vor der Torlinie fehlte das Quäntchen Glück. In der 17. ließ Timo Enzenhofer einen Hammer aus der Distanz los, da sah man eigentlich schon das 1:0. Aber Grub flog und fischte die Kugel mit einer Weltklasseparade aus dem Winkel. Auch in der restlichen Spielzeit blieb Dudenhofen, spielerisch wie kämpferisch klar dominant, so dass das 0:0 zur Halbzeit sehr unverdient war.

Foto: Endlich hat Julian Scharfenberger Sebastian Grub mal überwunden – dann steht in der 99. Minute der Pfosten im Weg

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Das „unverdient“ verstärkte sich jedoch in der 2. Halbzeit noch deutlich. Zunächst musste in der 54. Marcell Oehler vom Platz. Innerhalb weniger Minuten hatte er Andreas Lange zwei Mal deftig zu Boden gebracht. Jede Diskussion war überflüssig, die gelb-rote Karte hatte sich Oehler redlich verdient. Ob das, die Überzahl, der Grund für die Vielzahl an Torchancen für den FVD war, sei dahin gestellt; Hauenstein agierte, auch später in der Verlängerung, jedenfalls nicht schlechter als in der ersten Spielhälfte, aber auch nicht besser, also insgesamt eher enttäuschend.

Den Rest kurz und knapp im Ticker:
65. Rami Zein zieht aus 16m knapp vorbei
72. Julian Scharfenberger scheitert aus kurzer Distanz an Grub
73. Firas Zein scheitert an Grub
84. Timo Enzenhofer ans Außennetz
89. Enzenhofer scheitert aus 20m an Grub
90. Grub muss für 2-3 Minuten in die Kabine seine Kontaktlinse richten.
99. Scharfenberger überlupft Grub aus spitzem Winkel, Ball landet am Pfosten
120. 0:1 durch Dennis Krob; der bis dahin kaum beschäftigte FVD-Keeper Julius Höpfner verschätzt sich beim heraus laufen…

Fazit: Eine unverdientere Niederlage bzw. einen glücklicheren Sieg habe ich, wie wohl auch die geschätzten 500 Zuschauer schon lange nicht mehr gesehen. Aber im Pokal zählt nur das Weiterkommen. Und das gelang dem SC Hauenstein, von daher konnte man dort zufrieden sein und durfte sich über den Einzug in die nächste Runde freuen.

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