A-Klasse: Phönix Bellheim – FC Insheim

Phönix Bellheim – FC Insheim 6:2 (3:0)

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Mit einer weitgehend überzeugenden Leistung deklassierte Bellheim den keineswegs schlechten, aber in der Defensive heillos überforderten FC Insheim mit einem auch in der Höhe verdienten 6:2. Es hätte auch deutlicher enden können, die ein oder andere gute Offensivaktion sowie ein Elfer wurden nicht genutzt.

17. Minute: 1:0 Cengiz Yavuz per Kopfball nach Hereingabe von Peter Kellerhals
18.: Patrick Hof lenkt den Schuss von Kellerhals an den Pfosten
25.: 2:0 Kellerhals nach Querpassvorlage von Yavuz
38.: Hof legt Kellerhals und pariert den anschließenden Strafstoß von Zsolt Nagy
40.: Erster Torschuss von Insheim durch den früh eingewechselten Wolfgang Schutzat – Sascha Pfirrmann pariert
45.: 3:0 Yavuz, nach schöner Kombination, ausgehend von Kujtim Durmishaj über Kellerhals zum Schützen

Foto: Das 5-Tore-Sturmduo, Peter Kellerhals und Cengiz Yavuz

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62.: 3:1 David Zickler aus 14m nachdem Bellheim die Kugel mehrfach nicht aus der Defensivzone klären kann
65.: 4:1 Kellerhals per direkt verwandeltem Eckball
70.: 4:2 Christoph Bauer wird im 16er nicht gestört und kann den auf ihn gespielten Pass mit links verwerten
85.: 5:2 Yavuz nach glänzender Vorarbeit auf der Außenbahn von Kellerhals
86.: 6:2 Gergö Lenart; der ungarische Einwechselspieler köpft den 6:2 Endstand

Bilder vom Spiel folgen

A-Klasse: Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim

Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim 5:4 (4:1)

Foto: Die intensiven taktischen Anweisungen von der Seitenlinie fruchteten, Knittelsheim holte (fast) einen „uneinholbaren“ 0:4 Rückstand auf

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Foto: So wie der Knittelsheimer Anhänger rechts, musste man sich durchaus etwas ratlos am Kopf kratzen, angesichts der Vorgänge nach Spielende.

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Letzter Spieltag – Teil 1 Samstag

Zwei Spiele am Samstag, bei denen es im Prinzip um nichts mehr ging und in denen trotzdem einiges drin war.

Zunächst die Partie der in diesem Jahr ungeschlagenen Herxheimer gegen den Landesligameister und Aufsteiger in die Verbandsliga FC Speyer.

Viktoria Herxheim – FC Speyer 2:1 (2:1)

Vor dem Anpfiff erfolgte die ausgiebige Zeremonie der Verabschiedung von insgesamt 7 Spielern. Christoph Bauer, Frederik Bayer und Patrick Hof schließen sich dem FC Insheim an. Christian Liginger geht zum Neu-Bezirksligisten SV Büchelberg. Alexander Schneider steigt auf in die Oberliga zum TuS Mechtersheim. Keeper Andreas Klein geht zurück zu seinem Heimatverein und Nikolai Müller verlässt die Viktoria Studiumsbedingt.

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Mit diesem Sieg beendet Herxheim die Saison mindestens auf Platz 6; sollte Bretzenheim sein Spiel gegen Hechtsheim nicht gewinnen, sogar auf Platz 5. Das hätte bis zur Winterpause und auch noch lange danach niemand für möglich gehalten und darf nach der schwierigen Startphase als großer Erfolg verbucht werden.
Möglich gemacht haben den Dreier Christoph Bauer mit seinem Freistoß in der 23. Minute zum 1:0 und Dennis Bodenseh per Kopfball nach Ecke zum 2:0. Den Anschlusstreffer noch vor der Pause besorgte Marvin Sprengling mit seinem Drehschuss zum 1:2.
Dass in der 2. Halbzeit nicht mehr heraus sprang für den Meister, der offensiv wechselte und massiv auf den Ausgleich drängte, lag vor allen am scheidenden Torwart Andreas Klein, der mit seinen Wahsninns-Paraden und Reflexen, die Speyerer Stürmer regelrecht zur Verzweiflung trieb. Die anschließende Wahl zum Spieler des Tages war wohl so ziemlich die verdienteste der ganzen Saison.

Auf dem Rückweg von Herxheim nach Hause lag die Station Bellheim. Der „Abstecher“ hat sich gelohnt, würde ich mal sagen…

Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim 5:4 (4:1)

Mit so vielen Toren konnte man sicherlich nicht rechnen, und erst recht nicht mit dieser Torfolge. Nach einer knappen halben Stunde führte Bellheim scheinbar uneinholbar mit sage und schreibe 4:0.
12. Minute: 1:0 Felix Drozynski
17.: 2:0 Simon Keakavocy
19.: 3:0 Felix Drozynski
29.: 4:0 Peter Kellerhals

Klar, Knittelsheim gab sich zu dem Zeitpunkt noch nicht geschlagen, aber große Hoffnungen weckte der Anschlusstreffer, der eher ein Ehrentreffer zu sein schien, nicht. Lukas Bosch erzielte in der 34. Minute das 1:4.

Foto: Peter Kellerhals schiebt auf Zuspiel von Felix Drozynski ein zum 4:0

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Verwundert rieb man sich nach der Pause die Augen. Der TuS verkürzte in der 48. durch Florian Schmidt auf 2:4 und in der 52. durch Lukas Bosch auf 3:4. Die Partie war wieder komplett offen.
Nun war aber die weitere Torfolge abweichend von den Einträgen in fussball.de. Es fiel nicht, wie dort angegeben das 4:4, sondern das 5:3 von Peter Kellerhals. Und erst danach der erneute Anschluss zum 4:5 per Foulelfmeter, verwandelt von Sven Matic. Hadern konnten die Schwarz-Gelben mit der Tatsache, dass der Schiedsrichter zuvor den Gästen einen klaren Strafstoß verweigerte – möglicherweise war ihm die Sicht versperrt.
Mit dem früheren Elfer und/oder einer entsprechenden Nachspielzeit, die laut Knittelsheimer Info nicht gewährt wurde, wäre vielleicht ein 5:5 Unentschieden möglich gewesen. Und vielleicht hätte dies dann auch die Tumulte nach Spielende vermieden, die ein zuvor geiles Derby in den Dreck zogen.
Es sei gesagt, dass bis auf einen (mehr oder weniger die Sache auslösenden) Faustschlag und die ein oder andere Rangelei nichts weiter passiert ist – die Stimmung war natürlich dennoch komplett im Arsch.

Bilder von den Spielen folgen

A-Klasse: Phönix Bellheim – VTG Queichhambach II

Phönix Bellheim – VTG Queichhambach II 5:2 (3:1)

Für Bellheim ging es um die Ehre und das letzte verfügbare Saison-Ziel: in der Tabelle vor dem Ortsnachbarn Knittelsheim zu bleiben. Beides gelang. Für Queichhambach allerdings geht es immer noch darum, Punkte zu ergattern, um den Abstieg zu vermeiden. Das gelang nicht, obwohl die Bauer-Truppe gut begann und Bellheim eine gute halbe Stunde überhaupt nicht ins Spiel kommen ließ. Das 1:0 in der 25. Minute durch Burhan Kuscu war demnach verdient, auch wenn es glücklich nach einem Missverständnis zwischen Verteidiger und Torwart fiel – die Bogenlmape flutschte genau unter der Latte ins Netz. Das erste von mehreren kuriosen Toren.

Foto: Queichhambach spielte gut, hatte einige Chancen, war aber gegen ein sich furios steigerndes Bellheim machtlos

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In der 36. glich Bellheim aus. Einen flüssigen Angriff über rechts außen vollendete Moritz Gemke mit dem 1:1. Mit seinem Freistoß in der 41. Minute aus 26m schoss Peter Kellerhals nicht nur seinen Phönix 2:1 in Front, sondern auch den gegnerischen Torwart mit ins Netz – war hart getreten, aber natürlich haltbar.
Die Vorentscheidung fiel noch vor der Pause, in der 44. Minute. Louis Kuntz spielte etwa von der Mittellinie einen weiten hohen Ball nach vorne, da seine Kollegen im Abseits standen und stehen blieben, sprintete Kuntz selbst los, holte die Kugel ein und schlenzte ein zum 3:1.

Foto: Peter Kellerhals, Antreiber und Sitztorschütze

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Felix Drozynski erhöhte in der 51. auf 4:1. Dann der Auftritt der Queichhambacher Nr. 8, Tim Santowsky. In der 58. verhängte Schiri Julian Kuhn einen Elfmeter wegen eines Fouls an Santowsky. Aufgrund der Aussage Santowkys, dass er lediglich ausgerutscht sei, nahm der Schiri die Strafstoßentscheidung zurück – sehr faire Aktion des Spielers. Und, auch wenn es letztendlich nichts mehr nützte, belohnte sich Santowsky zwei Minuten später (60.) selbst – er erzielte den (korrekten) Treffer zum 4:2.
Den Schlusspunkt setzte der Beste an diesem Tag, Peter Kellerhals; im sitzen netzte er zum 5:2 ein und dementsprechend wurde auch im sitzen „gejubelt“.

A-Klasse: Phönix Bellheim – FSV Freimersheim

Phönix Bellheim – FSV Freimersheim Abbruch bei Stand von 2:2 (Halbzeit 0:1)

Fotos vom Spiel siehe unten

In der 84. Minute wurde die Partie aufgrund der schweren Verletzung (vermutlich Schienbeinbruch) von Torwart Andreas Benz, nach Absprache mit beiden Trainern vom Schiedsrichter abgebrochen. Das Spiel wird wiederholt.

Update – Aktuelle Info: Es ist „nur“ das Schienbein gebrochen. Operiert wird er heute am Montag.

Von hier aus schon mal GUTE BESSERUNG, Andi!

Die Brisanz war vorgegeben durch die Tabellensituation. Freimersheim musste gewinnen, um gegenüber Hagenbach wieder im Vorteil zu sein im Rennen um den Relegationsplatz. Bellheim musste gewinnen, um wenigstens noch halbwegs in Schlagdistanz auf den Reli-Platz zu bleiben. Von daher war es sicherlich kein hochklassiges Spiel, aber jederzeit umkämpft und angesichts der Torfolge mit einer sich steigernden Spannungskurve. Leider mit diesem unsäglichen Ende in der 84. Minute.

Nach einem Eckball köpfte FSV-Torjäger sein Team mit 1:0 in Führung. Die konnte man nach 45 Minuten als verdient ansehen. Von Bellheim war insgesamt zu wenig gekommen. Gleich nach Wiederanpfiff, ich war noch mit meiner Feuerwurst beschäftigt, glich Markus Wünstel zum 1:1 aus. Auch die erneute Führung für Gäste kam für mich zu früh, Stichwort Feuerwurst – Safak Metin gelang in der 48. das 1:2.
Es dauerte bis zur 84. Minute ehe Peter Kellerhals einen leicht abgefälschten Freistoß zum 2:2 in die Maschen hämmerte. Ein paar Minuten später war dies alles Makulatur…

Foto: Denis Thomas köpft in der 28. Minute das 1:0 für Freimersheim

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Foto: 84. Minute, Peter Kellerhals wird gleich den Freistoß ausführen…

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…der Schuss wird leicht abgefälscht und schlägt ein zum 2:2 „Endstand“

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Kurz danach prallten auf der Gegenseite Denis Thomas und Andreas Benz zusammen. Nach einer Behandlungspause durch den herbei gerufenen Notarzt, wurde Andreas Benz zur weiteren Diagnose und Behandlung in ein Landauer Krankenhaus gebracht.

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A-Klasse: TuS Knittelsheim – Phönix Bellheim

TuS Knittelsheim – Phönix Bellheim 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 Peter Kellerhals (55., FE), 1:1 Sven Matic (64., FE), 2:1 Sebastian Seither (70.)
Zuschauer: 700
Bes. Vork.: rote Karte Dennis Faust (64.)

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Bericht: phönixblauer

Mit bestem Fussballwetter und großer Kulisse von rund 700 Zuschauern war für das mit Spannung erwartete Lokalderby alles angerichtet. Die Partie hatte für den Fußballästheten eher wenig zu bieten und lebte zum Großteil von Kampf und Spannung. Mit dem TuS hatte am Ende die etwas zielstrebigere und willensstärkere Mannschaft die Nase nicht unverdient knapp vorn, auch wenn die Niederlage aus Sicht des Phönix sicherlich vermeidbar gewesen wäre.


Im ersten Durchgang schafften es beide Mannschaften gut, den Gegner am Ausspielen seiner offensiven Stärken zu hindern und dementsprechend wenig Arbeit hatten die Torhüter Heiter und Benz zu verrichten. Auch die Standardsituationen brachten auf beiden Seiten keine nennenswerte Gefahr. Torlos ging es in die Halbzeit.

Bellheim hatte verletzungsbedingt die Abwehr umformieren müssen und büßte mit Enrico Niederer, der auf die Position des linken Verteidigers zurückrutschen musste, seinen an diesem Nachmittag besten Spieler im defensiven Mittelfeld ein. Der TuS erwischte den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und machte vor allem über die Außenpositionen viel Betrieb, ohne jedoch entscheidend zum Abschluss zu kommen. Die größte Chance für die Hausherren hatte Lukas Bosch, der nach gut 50 Minuten in einer 1-gegen1-Situation an Andi Benz scheiterte.

Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer für die Gäste. Der aufgerückte Sascha Trauth kam aus halbrechter Position zum Abschluss, der geblockt wurde. Trauth eroberte den Abpraller und wurde bei seinem Nachschussversuch aus Sicht von Referee Horst Wernicke strafstoßreif behindert. Kapitän Peter Kellerhals übernahm Verantwortung und ließ Daniel Heiter im Tor des TuS, der zwar die richtige Ecke geahnt hatte, keine Abwehrchance. Wuchtig rechts unten, 0:1 (56.).

Knittelsheim ließ sich durch den Gegentreffer nicht beirren und setzte weiter auf die eigene Offensive. Vor allem über die linke Angriffseite entstand immer wieder Gefahr und der TuS erzwang förmlich den Ausgleich, dessen Vorlauf gleichzeitig den Knackpunkt im Spiel darstellen sollte.

Ähnlich wie bei der Strafstoßentscheidung für Bellheim zeigte Wernicke in Minute 65 nach einer unübersichtlichen Situation im Bellheimer Strafraum wohl zurecht auf den Punkt und gab Elfmeter. Zudem verwies er Dennis Faust mit glatt Rot des Feldes, da er eine Geste des Gästespielers gegenüber einem Gegenspieler als Beleidigung interpretierte. Nach Spielschluss revidierte Wernicke allerdings seine Einschätzung, nachdem er mit dem betreffenden TuS-Akteur Rücksprache gehalten hatte. Sicher unglücklich, aber in der Situation die Schuld beim Unparteiischen zu suchen wäre dann doch zu einfach. Unbeirrt vom kurzen Aufbrausen der Emotionen versenkte Sven Matic den fälligen Strafstoß zum 1:1-Ausgleich (66.).

Der TuS mit Rückenwind und breiter Brust, der Phönix angeknockt und mit weichen Knien, alles in allem keine günstige Prognose für den weiteren Spielverlauf aus Gästesicht. Der nächste Nackenschlag ließ nur 4 Minuten auf sich warten. Sebastian Seither eroberte auf Höhe der Mittellinie einen zu weit vorgelegten Ball und erwischte mit seinem cleveren Abschluss aus über 30 Metern Andreas Benz auf dem falschen Fuß, der ungünstig zum Ball stand und den Einschlag so nicht mehr verhindern konnte (70.).

In Unterzahl und mit den zwei schnellen Gegentreffern im Gepäck versuchte der Phönix bis zum Schlusspfiff alles, um zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, konnte aber mit den nur selten strukturierten Angriffsbemühungen der Knittelsheimer Defensive keinen weiteren Schaden zufügen.

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A-Klasse: Phönix Bellheim – ASV Landau

Phönix Bellheim – ASV Landau 4:0 (2:0)

Bericht: phönixblauer

Gegen den erwartet unbequemen Gegner aus Landau kam der FC Phönix dank einer konzentrierten Leistung zu einem verdienten Heimerfolg, der am Ende vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel.

Die 100 Zuschauer im Franz-Hage-Stadion erlebten eine muntere Partie, in der die Gäste sich keinesfalls versteckten sondern immer wieder recht ansehnlich ihr Heil in der Offensive suchten. Dem Phönix boten sich entsprechend Räume für Konter und so konnten auf beiden Seiten einige gute Möglichkeiten bestaunt werden.

Erstmals gefährlich wurde es nach 8 Minuten, als Peter Kellerhals einen Freistoß aus über 30 Metern an den Querbalken des von Masum Demirel gehüteten ASV-Tores setzte. Zehn Minuten später stand Simon Keakavocy nach einer Flanke von Sascha Trauth zwar frei aber ungünstig zum Ball, so dass er das Leder knapp über den Kasten köpfte.

Nach 20 Minuten traten dann die Gäste erstmals richtig gefährlich in Erscheinung. Einen Fernschuss von Mirsad Hoxhaj konnte Andi Benz zur Ecke klären, die kurz auf Mannschaftskapitän Kujtim Durmishaj gespielt wurde. Dessen Flanke fand den in der Mitte völlig blank stehenden Fadil Durmishaj, dessen Kopfball nur Zentimeter am Pfosten vorbei strich. Benz wäre geschlagen gewesen.

Bellheim brachte sich dann mit dem nächsten Angriff zählbar aufs Papier. Serge Messie Tanguy zog von der linken Seite an den Strafraum und schloss aus halblinker Position wuchtig ab. Demirel konnte das Geschoss nur nach vorne abprallen lassen und Simon Keakavocy staubte handlungsschnell aus spitzem Winkel zur Phönix-Führung ab (26.).

Fast im Gegenzug bot sich Mustafa Kadrija die Chance zum Ausgleich, nachdem er über die rechte Bellheimer Abwehrseite bis in den Strafraum vorgedrungen war. Den Abschluss aufs kurze Kreuzeck parierte Benz mit einer Hand (27.). Ähnlich stark wehrte auf der anderen Seite Demirel einen Strahl von Dennis Faust ab, der nach 32 Minuten von der Strafraumkante Maß genommen hatte.

Das Spiel wogte in der Schlussphase der ersten Hälfte hin und her und beide Mannschaften spielten mit offenem Visier auf den Torerfolg. Dem ASV gelang zwar der nächste Treffer in der Partie, dieser fand allerdings wegen einer Abseitsstellung des Torschützen keine Anerkennung durch den souverän leitenden Martin Sommer (39.). Im Gegenzug hatte Messie den zweiten Treffer für seine Farben auf dem Fuß, legte sich den Ball jedoch einen Tick zu weit vor, so dass Demirel und Lulzim Muaremi mit vereinten Kräften klären konnten (40.).

Fadil Durmishaj brach einmal mehr über die linke Seite durch und forderte Benz mit einem Schuss aufs kurze Eck, den der Keeper entschärfte und unmittelbar abwarf, um den zweiten Treffer der Hausherren einzuleiten. Peter Kellerhals legte den Ball geschickt an seinem Gegenspieler vorbei auf die rechte Seite und spielte einen in dieser Runde schon mehrach gesehenen perfekten Diagonalpass auf Messie, der aus kurzer Distanz das 2:0 markierte und seinen Treffer ausgiebig feierte (44.).

Mit der Führung im Rücken spielte der Phönix im zweiten Durchgang wesentlich dominanter und kam zu guten Möglichkeiten. Kellerhals mit einem Schuss aus über 25 Metern, den Demirel parieren konnte (52.) sowie Dennis Hoffmeister, der schön freigespielt von Dennis Faust aus zentraler Position am Tor vorbei schoss (59.) verpassten die Möglichkeit zur frühen Entscheidung. Die gelang dann in der 63. Minute, nachdem Simon Keakavocy einen eroberten Ball blitzschnell zu Messie durchsteckte, der von der Strafraumgrenze aus wuchtig ins linke Eck netzte und das 3:0 erzielte.

Der Widerstand der Gäste war spätestens jetzt gebrochen und der Sieg für den Phönix besiegelt. Dennoch setzte der spielstarke Kapitän Kujtim Durmishaj immer wieder seine Vorderleute gekonnt in Szene, so dass ein Treffer für Landau gar nicht unverdient gewesen wäre. Andi Benz hatte entscheidendes dagegen und machte jede sich bietende Gästechance zu Nichte.

Kurz vor Schluss gelang dem eingewechselten Fabio Bottaccio der Treffer zum 4:0-Endstand, der einen durchgerutschten Einwurf von Sascha Trauth aus 14 Metern zentraler Position im linken Eck unterbrachte (88.).

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BILDmobil

A-Klasse: Phönix Bellheim – Germania Winden

Phönix Bellheim – Germania Winden 5:1 (2:0)

Tore: 1:0 Serge Messie Tanguy (7.), 2:0 Serge Messie Tanguy (40.), 2:1 Manuel Gensheimer (50.), 3:1 Dennis Ramis (56.), 4:1 Peter Kellerhals (67.), 5:1 Fabio Bottaccio (86.)

Zuschauer: 100

Ein verdienter Sieg im Flutlichtspiel am Mittwoch Abend für den Phönix, der sich damit auf den 4. Tabellenplatz schiebt.

Serge Messie Tanguy reagierte in der 7. aus dem Gewühl heraus am schnellsten und kickte ein zur frühen Führung. Das war symptomatisch für die Leistung der Bellheimer in der 1. Halbzeit. Durch hohes Tempo wurde massiv Druck auf den Gegner aufgebaut, der kaum zu Entlastungsangriffen, geschweige denn zum Durchatmen kam. Dass die Gastgeber erst in der 40. Minute auf 2:0 erhöhten, lag unter anderem daran, dass Peter Kellerhals bei zwei seiner Abschlüsse ganz knapp sein Ziel verfehlte. Der Kopfball nach Eckstoß wurde vom Windener Torwart pariert, der knallharte 18m-Schuss wäre nicht haltbar gewesen.

Dass Winden besser ist als es die rote Laterne aussagt, zeigte sich nach der Pause. Plötzlich spielten die Gäste technisch guten Fußball und hatten Chancen. Eine davon nutzte Manuel Gensheimer zum 1:2 Anschlusstreffer in der 50. Minute. An dem Tag war aber gegen den Siegeswillen der Bellheimer kein Kraut gewachsen. Nur 6 Minuten später stellte Dennis Ramis den Zweitoreabstand wieder her. Allerdings erst mit dem 4:1 durch Kellerhals war der Widerstand gebrochen, die Partie entschieden. Der eingewechselte Fabio Bottaccio machte auf sich aufmerksam und besorgte in der 86. den 5:1 Endstand.

Bericht von T.W. aufklappen

151022_120141_behrHelmut Behrs Resumee zum Spiel: „Wir haben Spiel und Gegner weitgehend beherrscht und auch verdient gewonnen, das ist keine Frage. Vielleicht fiel das Ergebnis um ein Tor zu hoch aus. Winden war nicht so schlecht, wie es der Tabellenplatz ausdrücken mag. Unsere erste Halbzeit war überragend, aber nach dem 2:1 gab es ein paar Szenen, die mir nicht gefallen haben. Da hatte Winden einige gute Aktionen vor unserem Tor.
Personell sind wir, durch diverse Ausfälle, am Limit. Aber die jungen Spieler, z.B. Kuntz, Gumbrecht, Bottaccio, die jetzt ran müssen, machen ihre Sache sehr gut. Sicherlich müssen die sich noch weiter entwickeln, und Rückschläge wird es mit Sicherheit noch geben. Aber die Einstellung bei den Jungs stimmt, ich bin in der Hinsicht sehr zuversichtlich.“

Kann man in dem Zusammenhang, angesichts der Ausfälle, davon sprechen, dass der Tabellenletzte zum richtigen Zeitpunkt der Gegner war?

Behr: „In gewisser Weise schon. Am Sonntag war Hagenbach hier, das war ein anderes Kaliber. Da gab es ein 2:2 Unentschieden zwischen zwei starken aggressiven Mannschaften. Leider fiel der Mann in schwarz leistungsmäßig deutlich ab. Allein schon aufgrund seines Alters konnte er dem Tempo des Spiels nicht gerecht werden. Insgesamt und speziell bei dem Spiel gegen Winden bin ich jedoch mit den bisherigen Schiri-Leistungen sehr zufrieden.“

Stichwort Ausfälle, wie sieht es da konkret aus mit Rückkehrern?

Behr: „Von unseren 6-7 Ausfällen aus dem Stamm, werden zunächst in den nächsten 1-2 Wochen Jens Kellner, Simon Keakavocy und Markus Wünstel wieder zur Verfügung stehen. Der urlaubsbedingte Ausfall von Lucas Groß tut weh, er fehlt uns im Mittelfeld. Die Tore von Benedikt Back, der wahrscheinlich erst im März wieder dabei sein kann, fehlen uns selbstverständlich auch.“

Allgemein zur Situation in der Tabelle. Ihr seid jetzt Vierter und somit wieder in der Spitzengruppe dabei.

Behr: „Büchelberg ist wohl nicht zu stoppen auf dem Weg zur Meisterschaft. Freimersheim hat eine richtig gute Mannschaft. Dann ist eine kleine (Punkte-)Lücke. Die zwei sind stabil. Wenn wir da dran bleiben wollen, müssen wir einfach unsere Spiele gewinnen.“

Der Relegationsplatz ist also noch nicht abgehakt?

Behr: „Nein, wir versuchen dran zu bleiben und Punktverluste der Gegner, so sie denn eintreten, zu nutzen. Büchelberg und Freimersheim konnten bisher fast durchweg mit ihrer optimalen Besetzung antreten. Den Luxus hatten wir in den ersten drei Spielen, die haben wir gewonnen, dann ging es los mit Verletzungen. Dafür stehen wir dennoch auf einem guten 4. Platz, was u.a. damit zusammenhängt, dass wir aus der Zweiten und auch aus der Dritten personell auffüllen können.“

In der Vorrunde sind es nun noch drei Spiele mit dem abschließenden Highlight, dem Lokalderby in Knittelsheim.

Behr: „Ja, das Derby in Knittelsheim ist ein Saisonhighlight. Davor versuchen wir aber unsere Spiele in Queichhambach und gegen Landau zu gewinnen. Danach stehen noch drei Rückrundenspiele an. Wenn wir mit 4-5 Punkten Rückstand [Anm.: auf den Relegationsplatz] ins neue Jahr gehen, bin ich soweit zufrieden.“

A-Klasse: FSV Freimersheim – Phönix Bellheim

FSV Freimersheim – Phönix Bellheim 5:1 (2:1)

Noch nicht mal 5 Minuten waren gespielt, da stand es 1:1. Schon in der 2. ging Freimersheim in Führung durch Dennis Hartweck. In der 5. glich Serge Tanguy mit einem fulminanten Distanzschuss aus. Prima Vorzeichen für ein 90-minütiges Spektakel. Es war bis dahin ein gutes, schnelles und umkämpftes Match und das blieb es auch bis zum Schluss, allerdings mit klaren spielerischen Vorteilen für den FSV und vor allem allen weiteren Toren für eben diesen. Augenscheinlich konnte der Gastgeber seine zwei Ausfälle – Denis Thomas und Sascha Bittig – besser kompensieren als der Phönix seine vier – Lucas Groß, Benedikt Back, Andreas Benz und Markus Wünstel.

Nach einer halben Stunde brachte Spielertrainer Edin Pita seine Blau-Gelben wieder in Front, 2:1. Dabei blieb es bis zur Pause, weil ein Schlenzer von Tanguy von der Linie geköpft werden konnte (36.).
Vor ca. 200 Zuschauern erhöhte Hartweck in der 52. auf 3:1. Gegen kämpferische Bellheimer wollte man da noch nicht von einer Vorentscheidung sprechen; 2 Treffer zum Ausgleich war ihnen zu dem Zeitpunkt durchaus noch zuzutrauen. Die Steigerung blieb jedoch aus und mit dem 4:1 in der 70. erneut durch Hartweck, nach einem Abwehrfehler, der den Schützen in eine optimale Position brachte, war es dann um die Behr-Elf geschehen. Den Treffer zum 5:1, quasi mit dem Schlusspfiff, besorgte der eingewechselte Markus Waldschmitt.

Damit bleibt Freimersheim, bei einem ausstehenden Nachholspiel, zumindest theoretisch dem Ligafavoriten Büchelberg auf den Fersen, während Bellheim im Mittelfeld fest sitzt.

Bericht von phönixblauer:

Nach der dritten Niederlage und der zweiten schwachen Auswärtsvorstellung in Serie muss der FC Phönix in Sachen Aufstiegsambitionen in den nächsten Wochen wohl eher kleine Brötchen backen, auch wenn man den Hausherren zumindest im ersten Durchgang noch Paroli bieten konnte.

Beide Teams starteten vor gut 200 Zuschauern mit offenem Visier und kamen mit ihrer jeweils ersten Torgelegenheit direkt zum Erfolg. Gerade eine Zeigerumdrehung nach Anpfiff tauchte Dennis Hartweck in abseitsverdächtiger Position vor Torsten Kopf im Phönixtor auf und setzte das Leder mit einem diagonalen Flachschuss millimetergenau zum 1:0 an den linken Innenpfosten. Praktisch im Gegenzug gelang Serge Messie Tanguy mit einem klasse Distanzschuss aus knapp 30 Metern der Ausgleich für Bellheim, Keeper Christoph Kopf hatte zu weit vor seinem Kasten gestanden.

Nach 10 Minuten kombinierten die Hausherren ihren Kapitän Edin Pita in aussichtsreicher Position frei, der jedoch mit seinem Flachschuss an Bellheims Kopf scheiterte. Der anschließende Konter über Dennis Ramis, der Peter Kellerhals auf rechts bediente, war ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt, Messie verzog aus zentraler Position auf Hereingabe seines Kapitäns deutlich.

Bellheim leistete sich in Folge immer mehr Fehler im Spielaufbau und ließ in den Zweikämpfen die letzte Konsequenz vermissen. Der FSV kam auf und ging wenig überraschend in der 30. Minute erneut in Führung. Edin Pita überwand Kopf mit einem cleveren Flachschuss zum 2:1, nachdem Bellheim nach Ballverlust im Aufbau keinen Zugriff auf das häufig doch recht umständlich angelegte Angriffsspiel der Freimersheimer bekam.

Bellheim mühte sich, in der Partie zu bleiben und kam dem Ausgleich 9 Minuten vor Ende der ersten Hälfte recht nahe, als Messie an Freimersheims Kopf vorbeizog und den Ball von der Grundlinie aus aufs Tor schlenzte. Der Versuch konnte allerdings auf der Linie abgewehrt werden, so dass Freimersheim mit einer knappen Führung in die Kabine ging.

Recht früh im zweiten Durchgang setzte es den nächsten Gegentreffer für den Phönix. Nach einem Eckball, bei dem Bellheims Kopf vermeintlich gefoult wurde, konnte die Situation nicht geklärt werden und Hartweck kam aus 12 Metern frei zum Abschluss. Drehschuss flach rechts, 3:1 nach 50 Minuten und der Glaube an eine Wende im Spiel schwand angesichts der gnadenlosen Chancenverwertung der Hausherren sichtlich.

Nach eigenem Eckball dann der endgültige Knockout für die Gäste. Dennis Ramis, an diesem Nachmittag bester Bellheimer, verschätzte sich nach einem Befreiungsschlag der Freimersheimer Defensive, so dass Hartweck alleine auf Torsten Kopf zulaufen, am Keeper vorbeiziehen und zum 4:1 vollenden konnte (70.).

Die Partie war gelaufen und Freimersheim beschränkte sich auf Defensivarbeit. Bellheim rannte an, konnte jedoch im Mittelfeld nie die für ein gefährliches Angriffsspiel nötigen Überzahlsituationen erzeugen. Der eingewechselte Patrick Gumbrecht brachte nochmal etwas Tempo ins Spiel, konnte aber durch seine Abschlüsse oder Hereingaben keine zwingende Gefahr heraufbeschwören.

Der Schlusspunkt der Partie spiegelt recht gut wieder, was an diesem Tag den Unterschied zwischen den beiden Mannschaften ausmachte. Der eingewechselte Markus Waldschmitt setzte in der Schlussminute ein Solo an, bei dem er gleich drei Pressschläge gegen Bellheims Verteidigung gewann und sich durch die gesamte Defensivabteilung der Gäste dribbelte, ehe er flach links zum 5:1 einschob (90.). Die Partie wurde nicht wieder angepfiffen.