A-Klasse: TuS Knittelsheim – Phönix Bellheim

A-Klasse: TuS Knittelsheim – Phönix Bellheim 2:1 (1:1)

Spielbericht von phönixblauer

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Spielbericht der Zweiten Mannschaften von phönixblauer: TuS Knittelsheim II – Phönix Bellheim II 0:2

Foto: 12. Minute, Lukas Bosch trifft zum 1:0

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Kreispokal: Phönix Bellheim III – SC Ramberg

Kreispokal: Phönix Bellheim III – SC Ramberg 1:5 (1:3)

Trotz der letztendlich klaren Niederlage, zog sich der D-Klasse-Vertreter aus Bellheim gut aus der Affäre gegen den zwei Ligen höher angesiedelten SC Ramberg. Alles andere als ein Weiterkommen der Dahler-Truppe wäre einer Sensation gleich gekommen. Allerdings gingen die Phönixler die Partie mutig und positiv gestimmt an und hielten 90 Minuten gut dagegen. Es war keineswegs so einseitig, wie man es vom Ergebnis her vermuten könnte. Für die wenigen Zuschauer (30 offiziell) vor Ort war es ein Pokalspiel, das man sich gut anschauen konnte.

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Der Spannung etwas abträglich war das frühe 0:1. Schon in der 3. Minute legte Timo Albrecht vor. Wieder Albrecht war es, der in der 17. Minuten einen tollen Spielzug seiner Kollegen aus der eigenen Hälfte heraus von links überragend abschloss, 0:2. Mit dem 0:3 durch Sascha Dörr in der 45. Minute schien die Entscheidung gefallen. Aber in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit (46.) gelang Jonathan Heid mit seinem Knaller aus 24m in den Winkel der 1:3 Anschlusstreffer, der die Hoffnung auf eine Überraschung am Leben hielt.
Kommentare an der Außenlinie zu dem schönen Distanzschuss von Heid
Boris Dahler (Trainer Ramberg): „So trifft der in 10 Jahren nur einmal.“
Tobias Böhm (Trainer Bellheim): “ Der kann das, so hat er schon öfter getroffen.“

In der 31. Minute hatte Phönix-Keeper Thomas Gschwindt den von Sebastian Spielberger getretenen Foulelfmeter pariert.

Nach der Pause war das Ding dann doch recht zügig zugunsten der Gäste entschieden. In der 48. Minute erhöhte Sascha Dörr auf 4:1. Damit gab es für die Böhm-Elf keine realistische Chance mehr aufzuholen. Lars Gabriel stellte in der 85. den 5:1 Endstand her.
Auch in der 2. Halbzeit ließ sich Bellheim nicht „lumpen“ und spielte durchaus gut mit. Sicherlich war man in der ein oder anderen Szene und speziell bei den Toren gegen den B-Klassisten überfordert. Aber sich hinten rein stellen und mauern war für Phönix III keine Option. Man wollte, und das konnte man nach Spielende auch, erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass auch der SC Ramberg eine gute und seriöse Leistung ablieferte und selbstverständlich verdient in die nächste Runde einzog.

A-Klasse: Phönix Bellheim – TuS Schaidt

A-Klasse: Phönix Bellheim – TuS Schaidt 6:1 (2:0)

Auch in der Höhe verdienter Sieg für Bellheim gegen biedere und bis auf den Gegentreffer offensiv weitestgehend harmlose Gäste aus Schaidt.

Tore: 1:0 Gergö Lenart (16.), 2:0 Kujtim Durmishaj (25.), 3:0 Gergö Lenart (54.), 4:0 Zsolt Nagy (66.), 4:1 Thomas Schmeißer (72.), 5:1 Antal Ignath (81.), 6:1 Simon Keakavocy (86.)

Foto: Abwehrkampf hart an der Grenze…

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A-Klasse: Phönix Bellheim – FC Insheim

Phönix Bellheim – FC Insheim 6:2 (3:0)

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Mit einer weitgehend überzeugenden Leistung deklassierte Bellheim den keineswegs schlechten, aber in der Defensive heillos überforderten FC Insheim mit einem auch in der Höhe verdienten 6:2. Es hätte auch deutlicher enden können, die ein oder andere gute Offensivaktion sowie ein Elfer wurden nicht genutzt.

17. Minute: 1:0 Cengiz Yavuz per Kopfball nach Hereingabe von Peter Kellerhals
18.: Patrick Hof lenkt den Schuss von Kellerhals an den Pfosten
25.: 2:0 Kellerhals nach Querpassvorlage von Yavuz
38.: Hof legt Kellerhals und pariert den anschließenden Strafstoß von Zsolt Nagy
40.: Erster Torschuss von Insheim durch den früh eingewechselten Wolfgang Schutzat – Sascha Pfirrmann pariert
45.: 3:0 Yavuz, nach schöner Kombination, ausgehend von Kujtim Durmishaj über Kellerhals zum Schützen

Foto: Das 5-Tore-Sturmduo, Peter Kellerhals und Cengiz Yavuz

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62.: 3:1 David Zickler aus 14m nachdem Bellheim die Kugel mehrfach nicht aus der Defensivzone klären kann
65.: 4:1 Kellerhals per direkt verwandeltem Eckball
70.: 4:2 Christoph Bauer wird im 16er nicht gestört und kann den auf ihn gespielten Pass mit links verwerten
85.: 5:2 Yavuz nach glänzender Vorarbeit auf der Außenbahn von Kellerhals
86.: 6:2 Gergö Lenart; der ungarische Einwechselspieler köpft den 6:2 Endstand

Bilder vom Spiel folgen

A-Klasse: Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim

Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim 5:4 (4:1)

Foto: Die intensiven taktischen Anweisungen von der Seitenlinie fruchteten, Knittelsheim holte (fast) einen „uneinholbaren“ 0:4 Rückstand auf

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Foto: So wie der Knittelsheimer Anhänger rechts, musste man sich durchaus etwas ratlos am Kopf kratzen, angesichts der Vorgänge nach Spielende.

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Letzter Spieltag – Teil 1 Samstag

Zwei Spiele am Samstag, bei denen es im Prinzip um nichts mehr ging und in denen trotzdem einiges drin war.

Zunächst die Partie der in diesem Jahr ungeschlagenen Herxheimer gegen den Landesligameister und Aufsteiger in die Verbandsliga FC Speyer.

Viktoria Herxheim – FC Speyer 2:1 (2:1)

Vor dem Anpfiff erfolgte die ausgiebige Zeremonie der Verabschiedung von insgesamt 7 Spielern. Christoph Bauer, Frederik Bayer und Patrick Hof schließen sich dem FC Insheim an. Christian Liginger geht zum Neu-Bezirksligisten SV Büchelberg. Alexander Schneider steigt auf in die Oberliga zum TuS Mechtersheim. Keeper Andreas Klein geht zurück zu seinem Heimatverein und Nikolai Müller verlässt die Viktoria Studiumsbedingt.

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Mit diesem Sieg beendet Herxheim die Saison mindestens auf Platz 6; sollte Bretzenheim sein Spiel gegen Hechtsheim nicht gewinnen, sogar auf Platz 5. Das hätte bis zur Winterpause und auch noch lange danach niemand für möglich gehalten und darf nach der schwierigen Startphase als großer Erfolg verbucht werden.
Möglich gemacht haben den Dreier Christoph Bauer mit seinem Freistoß in der 23. Minute zum 1:0 und Dennis Bodenseh per Kopfball nach Ecke zum 2:0. Den Anschlusstreffer noch vor der Pause besorgte Marvin Sprengling mit seinem Drehschuss zum 1:2.
Dass in der 2. Halbzeit nicht mehr heraus sprang für den Meister, der offensiv wechselte und massiv auf den Ausgleich drängte, lag vor allen am scheidenden Torwart Andreas Klein, der mit seinen Wahsninns-Paraden und Reflexen, die Speyerer Stürmer regelrecht zur Verzweiflung trieb. Die anschließende Wahl zum Spieler des Tages war wohl so ziemlich die verdienteste der ganzen Saison.

Auf dem Rückweg von Herxheim nach Hause lag die Station Bellheim. Der „Abstecher“ hat sich gelohnt, würde ich mal sagen…

Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim 5:4 (4:1)

Mit so vielen Toren konnte man sicherlich nicht rechnen, und erst recht nicht mit dieser Torfolge. Nach einer knappen halben Stunde führte Bellheim scheinbar uneinholbar mit sage und schreibe 4:0.
12. Minute: 1:0 Felix Drozynski
17.: 2:0 Simon Keakavocy
19.: 3:0 Felix Drozynski
29.: 4:0 Peter Kellerhals

Klar, Knittelsheim gab sich zu dem Zeitpunkt noch nicht geschlagen, aber große Hoffnungen weckte der Anschlusstreffer, der eher ein Ehrentreffer zu sein schien, nicht. Lukas Bosch erzielte in der 34. Minute das 1:4.

Foto: Peter Kellerhals schiebt auf Zuspiel von Felix Drozynski ein zum 4:0

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Verwundert rieb man sich nach der Pause die Augen. Der TuS verkürzte in der 48. durch Florian Schmidt auf 2:4 und in der 52. durch Lukas Bosch auf 3:4. Die Partie war wieder komplett offen.
Nun war aber die weitere Torfolge abweichend von den Einträgen in fussball.de. Es fiel nicht, wie dort angegeben das 4:4, sondern das 5:3 von Peter Kellerhals. Und erst danach der erneute Anschluss zum 4:5 per Foulelfmeter, verwandelt von Sven Matic. Hadern konnten die Schwarz-Gelben mit der Tatsache, dass der Schiedsrichter zuvor den Gästen einen klaren Strafstoß verweigerte – möglicherweise war ihm die Sicht versperrt.
Mit dem früheren Elfer und/oder einer entsprechenden Nachspielzeit, die laut Knittelsheimer Info nicht gewährt wurde, wäre vielleicht ein 5:5 Unentschieden möglich gewesen. Und vielleicht hätte dies dann auch die Tumulte nach Spielende vermieden, die ein zuvor geiles Derby in den Dreck zogen.
Es sei gesagt, dass bis auf einen (mehr oder weniger die Sache auslösenden) Faustschlag und die ein oder andere Rangelei nichts weiter passiert ist – die Stimmung war natürlich dennoch komplett im Arsch.

Bilder von den Spielen folgen

A-Klasse: Phönix Bellheim – VTG Queichhambach II

Phönix Bellheim – VTG Queichhambach II 5:2 (3:1)

Für Bellheim ging es um die Ehre und das letzte verfügbare Saison-Ziel: in der Tabelle vor dem Ortsnachbarn Knittelsheim zu bleiben. Beides gelang. Für Queichhambach allerdings geht es immer noch darum, Punkte zu ergattern, um den Abstieg zu vermeiden. Das gelang nicht, obwohl die Bauer-Truppe gut begann und Bellheim eine gute halbe Stunde überhaupt nicht ins Spiel kommen ließ. Das 1:0 in der 25. Minute durch Burhan Kuscu war demnach verdient, auch wenn es glücklich nach einem Missverständnis zwischen Verteidiger und Torwart fiel – die Bogenlmape flutschte genau unter der Latte ins Netz. Das erste von mehreren kuriosen Toren.

Foto: Queichhambach spielte gut, hatte einige Chancen, war aber gegen ein sich furios steigerndes Bellheim machtlos

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In der 36. glich Bellheim aus. Einen flüssigen Angriff über rechts außen vollendete Moritz Gemke mit dem 1:1. Mit seinem Freistoß in der 41. Minute aus 26m schoss Peter Kellerhals nicht nur seinen Phönix 2:1 in Front, sondern auch den gegnerischen Torwart mit ins Netz – war hart getreten, aber natürlich haltbar.
Die Vorentscheidung fiel noch vor der Pause, in der 44. Minute. Louis Kuntz spielte etwa von der Mittellinie einen weiten hohen Ball nach vorne, da seine Kollegen im Abseits standen und stehen blieben, sprintete Kuntz selbst los, holte die Kugel ein und schlenzte ein zum 3:1.

Foto: Peter Kellerhals, Antreiber und Sitztorschütze

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Felix Drozynski erhöhte in der 51. auf 4:1. Dann der Auftritt der Queichhambacher Nr. 8, Tim Santowsky. In der 58. verhängte Schiri Julian Kuhn einen Elfmeter wegen eines Fouls an Santowsky. Aufgrund der Aussage Santowkys, dass er lediglich ausgerutscht sei, nahm der Schiri die Strafstoßentscheidung zurück – sehr faire Aktion des Spielers. Und, auch wenn es letztendlich nichts mehr nützte, belohnte sich Santowsky zwei Minuten später (60.) selbst – er erzielte den (korrekten) Treffer zum 4:2.
Den Schlusspunkt setzte der Beste an diesem Tag, Peter Kellerhals; im sitzen netzte er zum 5:2 ein und dementsprechend wurde auch im sitzen „gejubelt“.

A-Klasse: Phönix Bellheim – FSV Freimersheim

Phönix Bellheim – FSV Freimersheim Abbruch bei Stand von 2:2 (Halbzeit 0:1)

Fotos vom Spiel siehe unten

In der 84. Minute wurde die Partie aufgrund der schweren Verletzung (vermutlich Schienbeinbruch) von Torwart Andreas Benz, nach Absprache mit beiden Trainern vom Schiedsrichter abgebrochen. Das Spiel wird wiederholt.

Update – Aktuelle Info: Es ist „nur“ das Schienbein gebrochen. Operiert wird er heute am Montag.

Von hier aus schon mal GUTE BESSERUNG, Andi!

Die Brisanz war vorgegeben durch die Tabellensituation. Freimersheim musste gewinnen, um gegenüber Hagenbach wieder im Vorteil zu sein im Rennen um den Relegationsplatz. Bellheim musste gewinnen, um wenigstens noch halbwegs in Schlagdistanz auf den Reli-Platz zu bleiben. Von daher war es sicherlich kein hochklassiges Spiel, aber jederzeit umkämpft und angesichts der Torfolge mit einer sich steigernden Spannungskurve. Leider mit diesem unsäglichen Ende in der 84. Minute.

Nach einem Eckball köpfte FSV-Torjäger sein Team mit 1:0 in Führung. Die konnte man nach 45 Minuten als verdient ansehen. Von Bellheim war insgesamt zu wenig gekommen. Gleich nach Wiederanpfiff, ich war noch mit meiner Feuerwurst beschäftigt, glich Markus Wünstel zum 1:1 aus. Auch die erneute Führung für Gäste kam für mich zu früh, Stichwort Feuerwurst – Safak Metin gelang in der 48. das 1:2.
Es dauerte bis zur 84. Minute ehe Peter Kellerhals einen leicht abgefälschten Freistoß zum 2:2 in die Maschen hämmerte. Ein paar Minuten später war dies alles Makulatur…

Foto: Denis Thomas köpft in der 28. Minute das 1:0 für Freimersheim

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Foto: 84. Minute, Peter Kellerhals wird gleich den Freistoß ausführen…

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…der Schuss wird leicht abgefälscht und schlägt ein zum 2:2 „Endstand“

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Kurz danach prallten auf der Gegenseite Denis Thomas und Andreas Benz zusammen. Nach einer Behandlungspause durch den herbei gerufenen Notarzt, wurde Andreas Benz zur weiteren Diagnose und Behandlung in ein Landauer Krankenhaus gebracht.

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A-Klasse: TuS Knittelsheim – Phönix Bellheim

TuS Knittelsheim – Phönix Bellheim 2:1 (0:0)

Tore: 0:1 Peter Kellerhals (55., FE), 1:1 Sven Matic (64., FE), 2:1 Sebastian Seither (70.)
Zuschauer: 700
Bes. Vork.: rote Karte Dennis Faust (64.)

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Bericht: phönixblauer

Mit bestem Fussballwetter und großer Kulisse von rund 700 Zuschauern war für das mit Spannung erwartete Lokalderby alles angerichtet. Die Partie hatte für den Fußballästheten eher wenig zu bieten und lebte zum Großteil von Kampf und Spannung. Mit dem TuS hatte am Ende die etwas zielstrebigere und willensstärkere Mannschaft die Nase nicht unverdient knapp vorn, auch wenn die Niederlage aus Sicht des Phönix sicherlich vermeidbar gewesen wäre.


Im ersten Durchgang schafften es beide Mannschaften gut, den Gegner am Ausspielen seiner offensiven Stärken zu hindern und dementsprechend wenig Arbeit hatten die Torhüter Heiter und Benz zu verrichten. Auch die Standardsituationen brachten auf beiden Seiten keine nennenswerte Gefahr. Torlos ging es in die Halbzeit.

Bellheim hatte verletzungsbedingt die Abwehr umformieren müssen und büßte mit Enrico Niederer, der auf die Position des linken Verteidigers zurückrutschen musste, seinen an diesem Nachmittag besten Spieler im defensiven Mittelfeld ein. Der TuS erwischte den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt und machte vor allem über die Außenpositionen viel Betrieb, ohne jedoch entscheidend zum Abschluss zu kommen. Die größte Chance für die Hausherren hatte Lukas Bosch, der nach gut 50 Minuten in einer 1-gegen1-Situation an Andi Benz scheiterte.

Etwas überraschend fiel dann der Führungstreffer für die Gäste. Der aufgerückte Sascha Trauth kam aus halbrechter Position zum Abschluss, der geblockt wurde. Trauth eroberte den Abpraller und wurde bei seinem Nachschussversuch aus Sicht von Referee Horst Wernicke strafstoßreif behindert. Kapitän Peter Kellerhals übernahm Verantwortung und ließ Daniel Heiter im Tor des TuS, der zwar die richtige Ecke geahnt hatte, keine Abwehrchance. Wuchtig rechts unten, 0:1 (56.).

Knittelsheim ließ sich durch den Gegentreffer nicht beirren und setzte weiter auf die eigene Offensive. Vor allem über die linke Angriffseite entstand immer wieder Gefahr und der TuS erzwang förmlich den Ausgleich, dessen Vorlauf gleichzeitig den Knackpunkt im Spiel darstellen sollte.

Ähnlich wie bei der Strafstoßentscheidung für Bellheim zeigte Wernicke in Minute 65 nach einer unübersichtlichen Situation im Bellheimer Strafraum wohl zurecht auf den Punkt und gab Elfmeter. Zudem verwies er Dennis Faust mit glatt Rot des Feldes, da er eine Geste des Gästespielers gegenüber einem Gegenspieler als Beleidigung interpretierte. Nach Spielschluss revidierte Wernicke allerdings seine Einschätzung, nachdem er mit dem betreffenden TuS-Akteur Rücksprache gehalten hatte. Sicher unglücklich, aber in der Situation die Schuld beim Unparteiischen zu suchen wäre dann doch zu einfach. Unbeirrt vom kurzen Aufbrausen der Emotionen versenkte Sven Matic den fälligen Strafstoß zum 1:1-Ausgleich (66.).

Der TuS mit Rückenwind und breiter Brust, der Phönix angeknockt und mit weichen Knien, alles in allem keine günstige Prognose für den weiteren Spielverlauf aus Gästesicht. Der nächste Nackenschlag ließ nur 4 Minuten auf sich warten. Sebastian Seither eroberte auf Höhe der Mittellinie einen zu weit vorgelegten Ball und erwischte mit seinem cleveren Abschluss aus über 30 Metern Andreas Benz auf dem falschen Fuß, der ungünstig zum Ball stand und den Einschlag so nicht mehr verhindern konnte (70.).

In Unterzahl und mit den zwei schnellen Gegentreffern im Gepäck versuchte der Phönix bis zum Schlusspfiff alles, um zumindest einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, konnte aber mit den nur selten strukturierten Angriffsbemühungen der Knittelsheimer Defensive keinen weiteren Schaden zufügen.

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