Bericht und Galerie: Phönix Bellheim – Olympia Rheinzabern

A-Klasse: Phönix Bellheim – Olympia Rheinzabern 5:1 (1:1)

Tore: 0:1 Christoph Schlimmer (1.), 1:1 Zsolt Nagy (3.), 2:1 Felix Drozynski (63.), 3:1 Gergö Lenart (73.), 4:1 Felix Drozynski (78.), 5:1 Felix Drozynski (83.)

Bericht: phönixblauer

Vor knapp 100 Zuschauern begann die Partie gegen den erwartet unbequemen Gegner alles andere als günstig für den Phönix. Bereits nach 36 Sekunden schlug ein nicht unhaltbar anmutender Diagonalschuss von Christoph Schlimmer aus gut 30 Metern im langen Eck des Phönixtores zur Gästeführung ein. Doch die Antwort in Form einer ungarischen Koproduktion sollte nicht lange auf sich warten lassen. Gerry Lenart bediente am rechten Strafraumeck Zsolt Nagy, der einen Gegenspieler aussteigen ließ und das Kunstleder trocken ins lange Eck nagelte (3.).

Beide Teams blieben auf dem Gaspedal und zeigten ihr Offensivpotenzial. Der sehr agile Marvin Sauerhöfer enteilte über die linke Seite und setzte seinen Abschluss knapp neben das Tor (6.). Auf der Gegenseite wurde ein Kopfball von Simon Keakavocy auf der Linie geklärt (8.). Kujtim Durmishaj zog einen Freistoß aus 25 Metern über die Mauer und knapp am Tor vorbei (13.), im Gegenzug scheiterte Sauerhöfer nach schön vorgetragenem Konter über Nikolas Fischer an Sascha Pfirrmann (15.). Dies sollte zunächst die letzte Torraumszene der Gäste sein, da der Phönix sich besser auf das schnelle Umschaltspiel einstellen und seinserseits offensiv einen Gang nach oben schalten konnte.

Zunächst Doppelchance Keakavocy, der erst knapp verzog (23.) und dann in aussichtsreicher Position geblockt wurde (25.). Dann ein Pfostenschuss von Lenart nach feinem Zuspiel von Patrik Varga (28.). 15 Minuten später der nächste geblockte Schuss von Keakavocy (43.). Als alles sich schon auf ein für die Gäste zu dem Zeitpunkt schmeichelhaften Remis vorbereitete, wurde Gerry Lenart im Strafraum regelwidrig gestoppt und der gut leitende Philipp Lauer zeigte auf den Punkt. Kapitän Sascha Trauth brachte allerdings nur ein Schüsschen zu Stande, also doch remis zur Halbzeit.

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Der zweite Durchgang brauchte etwas mehr Anlauf und erst in Minute 55 wurde es erstmals heiß in einem der Strafräume. Nach Freistoßflanke von Nagy tauchten gleich 4 Phönixbuben vor dem Tor auf, konnten sich aber nicht so recht entscheiden, wer den Ball verwerten sollte. Kein Schuss, kein Tor und auf der Gegenseite hätte sich fast gerächt, wie fahrlässig Bellheim mit seinen Chancen wucherte. Marco Zirker dropkickte aus gut 20 Metern und Pfirrmann musste beim Aufsetzer schon beherzt nachfassen, um den Ball zu sichern (58.).

Nach einer Stunde gelang Helmut Behr mit der Einwechslung von Felix Drozynski der goldene Griff. Nur drei Minuten später war die hochverdiente Führung fällig. Dennis Hoffmeister setzte mit einem Zuckerpass Gerry Lenart ein, der über rechts bis an die Grundlinie vordrang und quer legte. Drozynski hielt im Zentrum recht entspannt den Fuß hin und zeigte den Kollegen, wie einfach Toreschießen sein kann (63.).

Rheinzabern kratzte in Minute 68 nochmal an der Tür zum Punktgewinn, die Abschlüsse von Schlimmer und Schlindwein von den jeweiligen Eckpunkten des Strafraumes konnte Pfirrmann allerdings unschädlich machen. Der dritte Treffer durch Gerry Lenart nach Vorarbeit von Keakavocy kam einer Vorentscheidung gleich und brach die Moral der Gäste (74.). Drozynski vollendete vier Minuten später ein starkes Solo von Louis Kuntz mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck zum 4:1 (78.) und veredelte in Minute 84 eine Maßflanke von Nagy per Kopf zum Schlusspunkt.

A-Klasse: Phönix Bellheim – SV Hagenbach

A-Klasse: Phönix Bellheim – SV Hagenbach 7:1 (4:0)

Gegen insgesamt überforderte Gäste, die ersatzgeschwächt antraten, tat sich Bellheim trotz des hohen Ergebnisses relativ schwer. Allerdings hatte man mehr mit sich selbst „Probleme“ als mit dem Gegner. Spielerisch lag doch einiges im argen und wollte nicht so recht klappen. Immerhin nutzte man fast 100% der vorhandenen Torchancen.
Bei einem Kantersieg mit 7 Treffern hört sich das an wie Jammern auf hohem Niveau, aber Hagenbach war vor allem in der 1. Halbzeit hinten offen wie ein Scheunentor und machte dem Phönix das Tore schießen leicht. Daraus resultierte ein 4:0 zur Pause, was natürlich schon die Entscheidung bedeutete.

In der 9. Minute hatte der beste Mann auf dem Platz, Zsolt Nagy mit einem Freistoß noch nur die Latte getroffen. In der 18. folgte allerdings der erste Einschlag. Die Vorlage von Stefan Bonifart veredelte Gergö Lenart zum 1:0. In der 23. leitete ein Diagonalball von Nagy das 2:0 ein. Stefan Bonifart köpfte den weiten Pass weiter auf Gergö Lenart, dessen Schuss wurde von SVH-Torwart Marcel Weber abgewehrt, aber gegen den Nachschuss von Felix Drozynski war er dann machtlos.

Einen Abschluss hatte auch der SV Hagenbach zu verbuchen. In der 27. zog Daniel Reis von links aus spitzem Winkel die Kugel am langen Pfosten vorbei. Im Gegenzug, einem Konter, erhöhte Lenart auf 3:0 (28.). Kurz vor der Pause (43.) kam Bonifart nach einer Flanke, die von Keeper Weber unterschätzt wurde zum Kopfball und netzte ein zum 4:0 Halbzeitstand.

Foto: Der dreifache Torschütze, Gergö Joszef Lenart

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Nach dem Wiederanpfiff ließ Bellheim die Sache sehr lässig anlaufen und kassierte prompt den 4:1 „Anschlusstreffer“ (57.). Danach wurden die Zügel wieder angezogen und der Gegner mit 3 weiteren Toren abgestraft.
In der 62. netzte Nagy von rechts außen direkt ein, Torwart Weber half beim Versuch abzuwehren ein wenig mit, 5:1.
In der 65. verlängerte Lenart einen hohen Pass vom grade eingewechselten Markus Faust per Kopf über Weber hinweg zum 6:1.
Und in der 86. Minute war es „Spätkommer“ Cengiz Yavuz vorbehalten den 7:1 Endstand herzustellen.

Kreispokal: Phönix Bellheim – FC Insheim

Kreispokal: Phönix Bellheim – FC Insheim 4:1 (2:0)

Tore: 1:0 Gergö Lenart (6.) 2:0 Zsolt Nagy (32.), 3:0 Felix Drozynski (79.), 4:0 Zsolt Nagy (83., FE), 4:1 Sebastian Kempinger (84.)
Zuschauer: 80

Verdientes Weiterkommen für Bellheim gegen wackere, aber überforderte Insheimer.
Mit einigen guten Pararden und Reaktionen hielt FCI-Torwart Manuel Reddmann die Niederlage in Grenzen.

Bericht von phönixblauer

Gegen den klassengleichen FC Insheim rief die im Vergleich zum Punktspiel am Sonntag auf einigen Positionen veränderte Mannschaft von Helmut Behr eine über weite Strecken konzentrierte Leistung ab. Am Ende standen ein durch die höhere Effizienz und größere Spielanteile verdienter wie ungefährdeter Sieg sowie der Einzug ins Viertelfinale zu Buche.

Der Phönix erwischte einen guten Start, bereits nach 6 Minuten enteilte Gerry Lenart nach einem konsequent geführten Zweikampf der Gästeabwehr und netzte per Spitzkick flach zum 1:0 für Rot. Im Gegenzug geriet die frühe Führung prompt in Gefahr, Sascha Pfirrmann im Phönixtor behielt im 1-gegen-1 jedoch die Oberhand gegenüber Daniel Müller (7.).

Beide Teams präsentierten sich spielstark und boten den knapp 80 Zuschauern im Hage eine ansehnliche Partie, in der der nächste Treffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Felix Drozynski spielte Doppelpass mit Gerry Lenart und schloss aus halblinker Position ab, der Ball rauschte Zentimeter am langen Pfosten vorbei (22.), kurz darauf war das Aluminium für den geschlagenen Pfirrmann zur Stelle, als Alexander Martin einen Kopfball der Kategorie „den darf man machen“ an die Latte setzte (25.).

Nach einer halben Stunde riss Bellheim die Partie dann recht deutlich an sich und vor allem über die von Zsolt Nagy beackerte rechte Angriffsseite wurde immer wieder Betrieb gemacht. Tunmelo Khoza scheiterte auf Vorlage von Nagy aus dem Rückraum an Manuel Reddmann im Tor des FCI, der aber zwei Zeigerumdrehungen später chancenlos sein sollte. Nach einer für die Gäste zu schnell vorgetragenen Kombination wurde Nagy zentral vor dem Strafraum freigespielt und erzielte mit einem wunderschönen Schlenzer in den rechten Knick das Tor des Tages (32.).

Bereits zum Seitenwechsel hätte der Phönix das Match entscheiden können, Reddmann avancierte allerdings zu Insheims bestem Akteur auf dem Platz. Felix Drozynski scheiterte mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel am in John-Terry-Manier per Kopfsprung heran hechtenden Sebastian Metz, ehe Reddmann den von Tumelo Khoza von der Strafraumgrenze abgefeuerten zweiten Ball aus dem linken Eck kratzte (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff preschte der aufgerückte Sascha Trauth in eine von Nagy an den langen Pfosten geschlagene Ecke, Reddmann parierte erneut stark und hielt seine Jungs im Rennen (44.).

Im zweiten Durchgang sollte es bis zur 60. Minute dauern, ehe wieder Torgefahr aufkam. Khoza fasste sich ein Herz und strahlte aus 25 Metern Richtung linker Knick, Reddmann war zur Stelle und man begann sich zu fragen, wie lang der Keeper noch in der Lage wäre, die Entscheidung aufzuschieben. Plötzlich fehlte nicht viel, und der FCI hätte sich im Rennen um das Viertelfinale zurück gemeldet. Daniel Müller hatte bei einem der seltener werdenden Entlastungsangriffe der Gäste viel freie Kunstwiese vor sich und jagte das Leder an den rechten Außenpfosten (64.).

Der Phönix blieb durch diese Schrecksekunde wachsam und drängte weiter auf Treffer Nummer drei, dem sich Reddmann in einer 1-gegen-1-Situation gegen Drozynski zunächst erfolgreich entgegen stemmte (76.). Kurz darauf war Insheims Nummer Eins dann aber machtlos. Drozynski drang mit Geschwindigkeit in den Strafraum ein und nagelte die Kugel zum 3:0 ins kurze Eck (79.). Vier Minuten später wurde Tumelo Khoza bei einem Schussversuch aus 15 Metern hörbar unfair gestoppt, den fälligen Strafstoß verwertete Nagy zum 4:0 (83.).

Nicht unverdient kamen die Gäste fünf Minuten vor Abpfiff zu ihrem Ehrentreffer, der in seiner Entstehung nicht nur den wie ein Rohrspatz schwimpfenden Sascha Pfirrmann verärgerte. Eine sehr lässige Defensivdarbietung von Henry Alika nutzte Sebastian Kempinger sehenswert zum 1:4 aus Gästesicht und stellte den Endstand her.

Foto: Christoph Bauer (Nr. 18) schreitet zur Ausführung des Freistoßes

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Frage an Manuel: Wie ist das für einen Torwart, wenn man eine gute Leistung und tolle Paraden abliefert und dennoch vier Dinger rein kriegt?
Manuel Reddmann: “ Das ist natürlich ärgerlich und teilweise etwas frustrierend. Aber dafür bin ich Tormann und versuche der Mannschaft so gut zu helfen wie es geht.“

A-Klasse: TuS Knittelsheim – Phönix Bellheim

A-Klasse: TuS Knittelsheim – Phönix Bellheim 2:1 (1:1)

Spielbericht von phönixblauer

Bericht von phönixblauer HIER anzeigen

Spielbericht der Zweiten Mannschaften von phönixblauer: TuS Knittelsheim II – Phönix Bellheim II 0:2

Foto: 12. Minute, Lukas Bosch trifft zum 1:0

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Kreispokal: Phönix Bellheim III – SC Ramberg

Kreispokal: Phönix Bellheim III – SC Ramberg 1:5 (1:3)

Trotz der letztendlich klaren Niederlage, zog sich der D-Klasse-Vertreter aus Bellheim gut aus der Affäre gegen den zwei Ligen höher angesiedelten SC Ramberg. Alles andere als ein Weiterkommen der Dahler-Truppe wäre einer Sensation gleich gekommen. Allerdings gingen die Phönixler die Partie mutig und positiv gestimmt an und hielten 90 Minuten gut dagegen. Es war keineswegs so einseitig, wie man es vom Ergebnis her vermuten könnte. Für die wenigen Zuschauer (30 offiziell) vor Ort war es ein Pokalspiel, das man sich gut anschauen konnte.

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Der Spannung etwas abträglich war das frühe 0:1. Schon in der 3. Minute legte Timo Albrecht vor. Wieder Albrecht war es, der in der 17. Minuten einen tollen Spielzug seiner Kollegen aus der eigenen Hälfte heraus von links überragend abschloss, 0:2. Mit dem 0:3 durch Sascha Dörr in der 45. Minute schien die Entscheidung gefallen. Aber in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit (46.) gelang Jonathan Heid mit seinem Knaller aus 24m in den Winkel der 1:3 Anschlusstreffer, der die Hoffnung auf eine Überraschung am Leben hielt.
Kommentare an der Außenlinie zu dem schönen Distanzschuss von Heid
Boris Dahler (Trainer Ramberg): „So trifft der in 10 Jahren nur einmal.“
Tobias Böhm (Trainer Bellheim): “ Der kann das, so hat er schon öfter getroffen.“

In der 31. Minute hatte Phönix-Keeper Thomas Gschwindt den von Sebastian Spielberger getretenen Foulelfmeter pariert.

Nach der Pause war das Ding dann doch recht zügig zugunsten der Gäste entschieden. In der 48. Minute erhöhte Sascha Dörr auf 4:1. Damit gab es für die Böhm-Elf keine realistische Chance mehr aufzuholen. Lars Gabriel stellte in der 85. den 5:1 Endstand her.
Auch in der 2. Halbzeit ließ sich Bellheim nicht „lumpen“ und spielte durchaus gut mit. Sicherlich war man in der ein oder anderen Szene und speziell bei den Toren gegen den B-Klassisten überfordert. Aber sich hinten rein stellen und mauern war für Phönix III keine Option. Man wollte, und das konnte man nach Spielende auch, erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass auch der SC Ramberg eine gute und seriöse Leistung ablieferte und selbstverständlich verdient in die nächste Runde einzog.

A-Klasse: Phönix Bellheim – TuS Schaidt

A-Klasse: Phönix Bellheim – TuS Schaidt 6:1 (2:0)

Auch in der Höhe verdienter Sieg für Bellheim gegen biedere und bis auf den Gegentreffer offensiv weitestgehend harmlose Gäste aus Schaidt.

Tore: 1:0 Gergö Lenart (16.), 2:0 Kujtim Durmishaj (25.), 3:0 Gergö Lenart (54.), 4:0 Zsolt Nagy (66.), 4:1 Thomas Schmeißer (72.), 5:1 Antal Ignath (81.), 6:1 Simon Keakavocy (86.)

Foto: Abwehrkampf hart an der Grenze…

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A-Klasse: Phönix Bellheim – FC Insheim

Phönix Bellheim – FC Insheim 6:2 (3:0)

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Mit einer weitgehend überzeugenden Leistung deklassierte Bellheim den keineswegs schlechten, aber in der Defensive heillos überforderten FC Insheim mit einem auch in der Höhe verdienten 6:2. Es hätte auch deutlicher enden können, die ein oder andere gute Offensivaktion sowie ein Elfer wurden nicht genutzt.

17. Minute: 1:0 Cengiz Yavuz per Kopfball nach Hereingabe von Peter Kellerhals
18.: Patrick Hof lenkt den Schuss von Kellerhals an den Pfosten
25.: 2:0 Kellerhals nach Querpassvorlage von Yavuz
38.: Hof legt Kellerhals und pariert den anschließenden Strafstoß von Zsolt Nagy
40.: Erster Torschuss von Insheim durch den früh eingewechselten Wolfgang Schutzat – Sascha Pfirrmann pariert
45.: 3:0 Yavuz, nach schöner Kombination, ausgehend von Kujtim Durmishaj über Kellerhals zum Schützen

Foto: Das 5-Tore-Sturmduo, Peter Kellerhals und Cengiz Yavuz

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62.: 3:1 David Zickler aus 14m nachdem Bellheim die Kugel mehrfach nicht aus der Defensivzone klären kann
65.: 4:1 Kellerhals per direkt verwandeltem Eckball
70.: 4:2 Christoph Bauer wird im 16er nicht gestört und kann den auf ihn gespielten Pass mit links verwerten
85.: 5:2 Yavuz nach glänzender Vorarbeit auf der Außenbahn von Kellerhals
86.: 6:2 Gergö Lenart; der ungarische Einwechselspieler köpft den 6:2 Endstand

Bilder vom Spiel folgen

A-Klasse: Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim

Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim 5:4 (4:1)

Foto: Die intensiven taktischen Anweisungen von der Seitenlinie fruchteten, Knittelsheim holte (fast) einen „uneinholbaren“ 0:4 Rückstand auf

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Foto: So wie der Knittelsheimer Anhänger rechts, musste man sich durchaus etwas ratlos am Kopf kratzen, angesichts der Vorgänge nach Spielende.

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Letzter Spieltag – Teil 1 Samstag

Zwei Spiele am Samstag, bei denen es im Prinzip um nichts mehr ging und in denen trotzdem einiges drin war.

Zunächst die Partie der in diesem Jahr ungeschlagenen Herxheimer gegen den Landesligameister und Aufsteiger in die Verbandsliga FC Speyer.

Viktoria Herxheim – FC Speyer 2:1 (2:1)

Vor dem Anpfiff erfolgte die ausgiebige Zeremonie der Verabschiedung von insgesamt 7 Spielern. Christoph Bauer, Frederik Bayer und Patrick Hof schließen sich dem FC Insheim an. Christian Liginger geht zum Neu-Bezirksligisten SV Büchelberg. Alexander Schneider steigt auf in die Oberliga zum TuS Mechtersheim. Keeper Andreas Klein geht zurück zu seinem Heimatverein und Nikolai Müller verlässt die Viktoria Studiumsbedingt.

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Mit diesem Sieg beendet Herxheim die Saison mindestens auf Platz 6; sollte Bretzenheim sein Spiel gegen Hechtsheim nicht gewinnen, sogar auf Platz 5. Das hätte bis zur Winterpause und auch noch lange danach niemand für möglich gehalten und darf nach der schwierigen Startphase als großer Erfolg verbucht werden.
Möglich gemacht haben den Dreier Christoph Bauer mit seinem Freistoß in der 23. Minute zum 1:0 und Dennis Bodenseh per Kopfball nach Ecke zum 2:0. Den Anschlusstreffer noch vor der Pause besorgte Marvin Sprengling mit seinem Drehschuss zum 1:2.
Dass in der 2. Halbzeit nicht mehr heraus sprang für den Meister, der offensiv wechselte und massiv auf den Ausgleich drängte, lag vor allen am scheidenden Torwart Andreas Klein, der mit seinen Wahsninns-Paraden und Reflexen, die Speyerer Stürmer regelrecht zur Verzweiflung trieb. Die anschließende Wahl zum Spieler des Tages war wohl so ziemlich die verdienteste der ganzen Saison.

Auf dem Rückweg von Herxheim nach Hause lag die Station Bellheim. Der „Abstecher“ hat sich gelohnt, würde ich mal sagen…

Phönix Bellheim – TuS Knittelsheim 5:4 (4:1)

Mit so vielen Toren konnte man sicherlich nicht rechnen, und erst recht nicht mit dieser Torfolge. Nach einer knappen halben Stunde führte Bellheim scheinbar uneinholbar mit sage und schreibe 4:0.
12. Minute: 1:0 Felix Drozynski
17.: 2:0 Simon Keakavocy
19.: 3:0 Felix Drozynski
29.: 4:0 Peter Kellerhals

Klar, Knittelsheim gab sich zu dem Zeitpunkt noch nicht geschlagen, aber große Hoffnungen weckte der Anschlusstreffer, der eher ein Ehrentreffer zu sein schien, nicht. Lukas Bosch erzielte in der 34. Minute das 1:4.

Foto: Peter Kellerhals schiebt auf Zuspiel von Felix Drozynski ein zum 4:0

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Verwundert rieb man sich nach der Pause die Augen. Der TuS verkürzte in der 48. durch Florian Schmidt auf 2:4 und in der 52. durch Lukas Bosch auf 3:4. Die Partie war wieder komplett offen.
Nun war aber die weitere Torfolge abweichend von den Einträgen in fussball.de. Es fiel nicht, wie dort angegeben das 4:4, sondern das 5:3 von Peter Kellerhals. Und erst danach der erneute Anschluss zum 4:5 per Foulelfmeter, verwandelt von Sven Matic. Hadern konnten die Schwarz-Gelben mit der Tatsache, dass der Schiedsrichter zuvor den Gästen einen klaren Strafstoß verweigerte – möglicherweise war ihm die Sicht versperrt.
Mit dem früheren Elfer und/oder einer entsprechenden Nachspielzeit, die laut Knittelsheimer Info nicht gewährt wurde, wäre vielleicht ein 5:5 Unentschieden möglich gewesen. Und vielleicht hätte dies dann auch die Tumulte nach Spielende vermieden, die ein zuvor geiles Derby in den Dreck zogen.
Es sei gesagt, dass bis auf einen (mehr oder weniger die Sache auslösenden) Faustschlag und die ein oder andere Rangelei nichts weiter passiert ist – die Stimmung war natürlich dennoch komplett im Arsch.

Bilder von den Spielen folgen