Kreispokal: SV Weingarten – TuS Mechtersheim II

Kreispokal: SV Weingarten – TuS Mechtersheim II 3:4 (1:0)

Trotz einer 3:0 Führung bis zur 66. Minute, verliert Weingarten noch 3:4.
Bes. Vork.: Beim Stand von 3:3 landet ein Strafstoß für Weingarten nur an der Latte.

Da der Gast aus der A-Klasse, laut eigener Aussage, personell geschwächt antreten musste, schien die Möglichkeit für den gastgebenden B-Klassisten SV Weingarten gut, in die nächste Pokalrunde einzuziehen. Von Anfang an gestaltete sich die Partie dann auch dementsprechend. Weingarten war die deutlich bessere Mannschaft und ging folgerichtig in der 10. Minute in Führung. Yves Schneiders Kopfball nach einer schönen und weiten Diagonalflanke konnte Savas Özkan nicht festhalten, so dass Schneider selbst abstauben konnte, 1:0.

Foto: Zwei, die sich verstehen…

Dass Mechtersheim trotz der scheinbaren Schwächung ein gefährlicher Gegner ist, zeigte sich in der 12. Minute, als SVW-Keeper Nazim Seyman mit einem Reflex den Einschlag verhindern musste. Auch eine weitere relativ gute Torchance für den TuS kurz vor der Halbzeit änderte nichts an der Berechtigung der einheimischen Führung. Insgesamt war der SVW das bessere Team und bestimmte das Geschehen auf spielerische Weise.

Foto: Die Wingerter Worschdeweck sind scheinbar sehr schmackhaft…

Dieser Eindruck verstärkte sich in der 2. Halbzeit zunächst noch. In der 50. Minute verwandelte Pascal Kaiser den fälligen Foulelfmeter sicher zum 2:0. Aber damit war immer noch keine Entscheidung gefallen – dazu ist Mechtersheim individuell doch immer noch zu gut besetzt. Erst mit dem 3:0 in der 64. Minute schien sich die Pokalwaage tatsächlich und eindeutig geneigt zu haben. Der eingewechselte Mike Spielmann nutzte einen schweren Lapsus in der Gästeabwehr zur „beruhigenden“ Drei-Tore-Führung.

Beruhigt, um nicht zu sagen ruhiggelegt war dann aber tatsächlich nur die gastgebende Elf. Plötzlich war ein Bruch in den Aktionen der Rot-Blauen, während die komplett in schwarz gekleideten Blauen keine Chance mehr hatten, die aber zu nutzen gewillte waren. So kam es nur 2 Minuten nach dem dritten Gegentreffer zum 3:1 Anschluss (66.). Links setzte sich Ali Dib ganz leicht durch und flankte gut nach innen, wo Rick Gerbes ebenso leicht einköpfen konnte.

Foto: Die vermeintliche Entscheidung, das 3:0 durch Mike Spielmann

Pech hatte Weingarten in der 71. als Fatih Bagci der Ball an den Arm sprang, leider im eigenen 16er. Den Strafstoß verwandelte Muhammet Koc zum 3:2. Inzwischen war Weingarten meilenweit entfernt von der Form der 1. Halbzeit. Und das nutzte Mechtersheim in der 74. zum 3:3 Ausgleich durch Gerbes.
Mit dem Foulelfmeter einen Minute später (75.) schien sich die Sache wieder zu Gunsten Weingartens zu entwickeln. Stefan Bonifart donnerte die Kugel aber nur an die Querlatte. Danach war erneut Mechtersheim am Ruder. Kurios die Szene in der 79. Minute, als ein TuS-Angriff dazu führte, dass der Ball vom einen Innenpfosten zum anderen Innenpfosten rollte und dann vor dem Nachsetzen eines Mechtersheimers weggeschlagen werden konnte.

Das bittere Ende der Weingartener Pokalhoffnungen folgte in der 89. als Muhammet Koc der 4:3 Siegtreffer für Mechtersheim gelang. Kurz danach pfiff der sehr gut leitende Jochen Julino ab.

Foto: Pech, der Elfer von Stefan Bonifart landet nur an der Querbalkenunterkante

Kreispokal: SV Altdorf-Böbingen – VfL Hainfeld

Kreispokal: SV Altdorf-Böbingen – VfL Hainfeld 3:2 (1:1)

In einem intensiven, aber insgesamt sehr fairen Kampfspiel bezwang die Elf von Trainer Sascha Kadel die Gäste aus Hainfeld letztendlich verdient und mit drei Toren von Goalgetter Simon Hartmann.

Foto: Man Of The Match, Simon Hartmann mit drei Toren

In der ersten Minute schon scheiterte Kevin Horn am guten SV-Keeper Marc Mattern, der die Kugel um den Pfosten drehte. In der zweiten war er gegen den Abschluss von Steffen Gatting, nach einer Horn-Ecke machtlos, 0:1. Den Rückstand egalisierte Hartmann in der 7. Minute mit einem schönen Schuss aus der Drehung in den Winkel; unhaltbar für Alexander Engel.

Foto: Steffen Gatting (ganz rechts) eröffnete den Pokal-Torreigen mit dem Abschluss ins kurze Eck

Die Steigerung, die die Partie im Laufe der 1. Halbzeit erfuhr, setzte sich in der zweiten fort. Es wurde immer mehr ein richtiger Flutlicht-Pokalfight. In der 57. brachte Hartmann seine Farben mit 2:1 in Front. Den 2:2 Ausgleich besorgte Horn in der 68. per Foulelfmeter. Der 3:2 Siegtreffer folgte in der 78. Minute. Die Schlussphase dominierte Hainfeld, scheiterte aber spätestens an Mattern. Und als Mattern sich bei einer Flanke einmal verschätzte, setzte der Hainfelder Angreifer den Kopfball am Pfosten vorbei ins Aus. Auch die vom guten Schiri Ralf Liesert gestatteten drei Minuten Nachspielzeit konnten nicht zu einem (Ausgleichs-)Treffer genutzt werden – alles Anrennen hatte nichts genützt. Hainfeld raus – AltDorf/Böbingen in der 2. Runde.

Revanche ist am 23.08.2017, 19:30 Uhr, möglich, dann als Ligaspiel in Hainfeld.

Kreispokal: Jahn Zeiskam II – TSV Landau

Kreispokal: Jahn Zeiskam II – TSV Landau 3:2 (2:2)

Tore: 0:1 Cakmak (11.), 1:1 Jochem (38.), 2:1 Stade (44.), 2:2 E. Yilmaz (45.), 3:2 Jochem (49.)
Zuschauer: 16

Mit dem 3:2 Erfolg über den klassenhöheren TSV Landau sicherte sich Zeiskam den Einzug in die 2. Pokalrunde.
Beim Stand von 1:1 parierte Thorsten Reiter einen Landauer Foulelfmeter (41.). Schiriin Meike Trauth war dem gutklassigen und insgesamt fairen Pokalspiel eine gute Leiterin.

Kreispokal: TV Westheim – TSV Lingenfeld

Kreispokal: TV Westheim – TSV Lingenfeld 0:6 (0:5)

Das mit großer Spannung erwartete Pokalderby der Ortsnachbarn, ein Duell C-Klasse gegen A-Klasse, war sogar einige Minuten offen. Aber nach 2 vergebenen Hochkarätern in der Anfangsphase war es in der 25. Minute soweit, Lingenfeld ging in Führung und zog bis zum Halbzeitpfiff des fehlerfrei leitenden Unparteiischen Gerd Fischer uneinholbar davon.

Fotos: Sebastian Lutz` Heber zum 2:0 für Lingenfeld und kurz danach…

Florian Fischer, Bruder von TSV-Trainer Daniel Fischer, eröffnete mit dem 1:0 den Reigen. Von rechts in den 16er eindringend, netzte er flach ins lange Eck ein. 4 Minuten später (29.) legte Sebastian Lutz mit einem feinen Heber aus 18m über TV-Torwart Andreas Getto hinweg das 2:0 nach. Weitere 4 Minuten danach (33.) erhöhte Routinier Lucas Groß mit seinem sicher verwandelten Foulelfmeter auf 3:0.
Im bewährten 4-Minutentakt ging es weiter; Sebastian Lutz gelingt sein zweiter Treffer, 4:0 in der 37. Minute. Und Sekunden vor dem Pausentee machte Dominik Kupper mit dem 5:0 (45.; also 2x 4 Minuten nach dem 4:0) den Sack endgültig zu.

Foto: Strafstoß von Lucas Groß zum 3:0

Foto: Dominik Kupper überwindet Andreas Getto zum 5:0 Halbzeitstand

Mit dem klaren Vorsprung für die Gäste, bzw. dem Rückstand für Westheim war vor 220 Zuschauern die Luft raus. Niemand konnte in der 2. Halbzeit ernsthaft mit einer entscheidenden Resultatsändernung rechnen. Immerhin ließ sich Westheim vor seinen Anhängern nicht hängen und vermied eine deutlich höhere Niederlage. Man darf und muss positiv anmerken, dass das Gottschall-Team, wenn auch nun gegen einen Gegner, der nicht mehr ans Limit ging, Fußball spielte und bei der ein oder anderen guten Offensivaktion sein Potenzial andeutete. Insgesamt war man gegen den A-Klassisten chancenlos, für die C-Klasse scheint die Mannschaft gut gerüstet.
Ohne noch groß zu glänzen legte Lingenfeld in der 78. Minute den Treffer zum 6:0 Endstand nach, Kapitän Jan Friedrichsen war der „Glückliche“.

Foto: Jonathan Braun brachte nach seiner Einwechslung nochmal etwas Schwung in die TVW-Aktionen, entscheidende Akzente konnte er jedoch auch nicht mehr setzen.

Bilder vom Spiel

Doublesieger FV Dudenhofen

Endspiel Kreispokal Rhein-Mittelhaardt: FC Lustadt – FV Dudenhofen 1:3 (1:1)

Nach der Meisterschaft in der Landesliga holte sich die Mannschaft von Trainer Branko Ivanovic auch den Pokalsieg.
In einer spannenden Hitzeschlacht wurde der auf Augenhöhe spielende FC Lustadt bezwungen.

Der Kreisvorsitzende Klaus Karl: „Das war ein gutes und lange Zeit sehr spannendes Endspiel mit dem FV als verdienten Sieger. Respekt vor beiden Teams, die bei den tropischen Temperaturen 90 Minuten ein hohes Tempo gingen.“

Die Kreisfrauenwartin Dana Burkhardt überreichte den Pokal an die Schwarz-Gelben, betonte aber, dass es bei dieser Partie keinen Verlierer gäbe, sondern einen ersten und einen zweiten Sieger. In der Tat konnte auch der „Vize-Pokalsieger“ mit seinen Trainern Maximilian Roida und Jonathan Braun zufrieden und stolz sein. Hatte man doch dem hohen Favoriten Paroli geboten und war dem Meister ein ebenbürtiger Gegner.

In der 3. Minute schon nutzte Annika Antonaci den ihr gewährten Freiraum zum 0:1. Aus 18m traf sie in den Winkel. Lustadt ließ sich vom Rückstand nicht beirren und hatte in der 32. die große Chance zum Ausgleich, aber Caroline Sands Abnahme aus 14m klatschte nur auf die Latte. Vielleicht so etwas wie eine frühe Vorentscheidung verpasste Tabea Dietrich in der 40. Minute, als sie aus kurzer Distanz unbedrängt die Hereingabe über den Querbalken köpfte; das hätte das 0:2 sein können, wenn nicht müssen. Dennoch war der Ausgleich in der 45. Minute für Lustadt aufgrund des couragierten Auftretens hochverdient. Nach einem Eckball war Caroline Sand zur Stelle und netzte vor dem direkt danach anstehenden Kabinengang, dem berühmten psychologisch wichtigen Zeitpunkt, zum 1:1 ein.

Auch in der 2. Halbzeit war es ein offenes Spiel mit guten Aktionen und Torraumszenen auf beiden Seiten. Die erneute Führung für die „Gäste“ besorgte Selina Liotta in der 63. Minute. Aus 20m zog sie flach ab und traf platziert und somit unhaltbar neben den Pfosten zum 1:2. Ein wenig bitter für den FC, dass die Entscheidung in der Partie durch ein Eigentor zustande kam. Nach einem Dudenhofener Eckball stieg Unglücksräbin Sand hoch und überköpfte ihre eigene Torhüterin zum 1:3 in der 78. Minute.

Diesem scheinbar uneinholbaren Zweitore-Rückstand rannte Lustadt in der Schlussphase hinterher. Wäre bei den beiden guten Chancen in der 80. und 81. ein Treffer gelungen, wer weiß…
Aber so wurde die Zeit für die Blauen immer knapper und trotz 4 Minuten Nachspielzeit brachte der FVD den Sieg letztendlich sicher über die Runden.

Glückwunsch an den Pokalsieger aus Dudenhofen.
Aber dieser Glückwunsch geht auch an den FC Lustadt für die gezeigte Leistung.

FV Berghausen

Der FV Berghausen hat sich nicht nur souverän die Meisterschaft der A-Klasse Rhein-Mittelhaardt gesichert, sondern holte sich in Dudenhofen auch den Kreispokalsieg und somit das begehrte Double.
Im Endspiel des Kreispokals wurde der VfB Iggelheim in der „Verlängerung“, sprich in der 6. Minute der Nachspielzeit mit 2:1 bezwungen.

Tore: 0:1 Schütz (64.), 1:1 Fiducia (70., FE), 2:1 Tolone (90.+5)

Also Glückwunsch nach Berghausen zum Pokalsieg – und nach Iggelheim zum Erreichen des Verbandspokals

Bericht und Bilder >> Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau

Bilder und Bericht >> Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau 1:5 (1:1)

Tore: 0:1 Ardit Hoxhaj (3.), 1:1 Jerome Mitchell (15.), 1:2 Mustafa Kadrija (53.), 1:3 Mustafa Kadrija (62.), 1:4 Ardit Hoxhaj (86.), 1:5 Mirand Kryeziu (90.)
Zuschauer: 400

Am Ende war es ein deutlicher Sieg des ASV, und auch hochverdient. Lange Zeit aber, speziell in der 1. Halbzeit sah es danach nicht unbedingt aus. Queichheim gestaltete die Angelegenheit gegen die favorisierten Landauer ausgeglichen, hatte phasenweise sogar die Feldhoheit. Leider muss in diesem Zusammenhang gleich relativiert werden, denn aus den spielerischen Möglichkeiten konnte in Form von Torchancen oder gar Toren kein Kapital geschlagen werden. Lediglich der 20m-Knaller von Jerome Mitchell, immerhin das schönste Tor des Tages, stand zu Buche.

Aber sonst muss die Angriffsleistung als sehr mangelhaft bezeichnet werden. Nicht selten wurde auf den Außenbahnen gut nach vorne agiert, die Flanken und Hereingaben waren dann so gut wie immer überhastet, unkonzentriert, sprich einfach schlecht ausgeführt. Flanken aus guten Positionen, die im Himmel über den Gehäusen statt vor diesen landeten, waren die Folge. Da auch die Standards, Freistöße und vor allem die Eckbälle durchweg grottenschlecht ausgeführt wurden, wundert es einen nicht, dass es für den FVQ nur zu einem einzigen Tor reichte.
Das alles ohne die Leistung der ASV-Mannschaft zu schmälern. Die agierte abgezockt und clever und nutzte die Fehler und Nachlässigkeiten des Gegners gnadenlos zum Einzug ins Pokalfinale aus!

Foto: Dennis Gläßgen kann dem Ball nur noch hinterher schauen – 0:1 durch Ardit Hoxhaj

Das alles machte der ASV Landau besser. Beim 0:1 in der 3. Minute nutzte Ardit Hoxhaj auf der linken Außenbahn die Schlafmützigkeit der gegnerischen Defensive, zog davon und ließ Dennis Gläßgen keine Abwehrchance. Der schnelle Ausgleich durch Mitchell machte Hoffnung auf eine spannende Pokalpartie. War es in gewissem Sinn ja auch, aber die oben beschriebenen Defizite der Einheimischen wurden schnell deutlich. So ging es ohne die zumindest nicht unmögliche Führung für die Gastgeber nur mit dem Unentschieden in die Halbzeitpause.

Foto: 3:1 durch Kadrija nach Freistoß K. Durmishaj

8 Minuten nach Wiederanpfiff (53.) konnte Gläßgen einen Schuss von Ardit Hoxhaj noch abwehren, aber gegen den Nachschuss von Mustafa Kadrija war er machtlos. Wie hier beim 1:2 war Kadrija auch beim 1:3 in der 62. zur Stelle als er gebraucht wurde. Kujtim Durmishajs Freistoß konnte Gläßgen nur kurz abwehren, Kadrija reagierte am schnellsten und schob ein.

Trotz Zweitore-Vorsprung für die Gäste war noch keine Entscheidung gefallen, denn Queichheim bäumte sich auf und kam übers Mittelfeld gut in den Offensivbereich – dort war allerdings wie schon die ganze Zeit vorher krasse Flaute. Teilweise schaffte man es nicht mal die Eckbälle hoch in den 16er fliegen zu lassen. Die waren komplett schlecht getreten und eine leichte Beute der ASV-Verteidiger. Und kam man doch mal zu einem Abschluss war der ungenau und ungefährlich. Trotz des Fehlens des etatmäßigen Mittelstürmers darf, nein, muss da mehr bei rumkommen.
Die offensive Einstellung des FV nutzte Landau kurz vor Spielende zu zwei Kontern und den Toren 4 (86.) und 5 (90.) – also zum 1:5 Endstand.

Foto: Kryeziu schiebt ein zum 1:5 Endstand

Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau

Halbfinale Kreispokal Südpfalz: FV Queichheim – ASV Landau 1:5 (1:1)

Tore: 0:1 Ardit Hoxhaj (3.), 1:1 Jerome Mitchell (15.), 1:2 Mustafa Kadrija (53.), 1:3 Mustafa Kadrija (62.), 1:4 Ardit Hoxhaj (86.), 1:5 Mirand Kryeziu (90.)

Der ASV Landau steht als erster Finalteilnehmer im Südpfälzer Kreispokal fest. Am Ostermontag in Wörth bei der Partie Bavaria Wörth gegen FSV Freimersheim wird der Gegner ermittelt.

Bericht und Bilder

Fotos: Der Schlusspunkt kurz vor Spielschluss; das 5:1 durch Mirand Kryeziu

Kreispokal: FV Berghausen – FV Heiligenstein

Kreispokal Halbfinale: FV Berghausen – FV Heiligenstein 1:0 (1:0)

Feuerstein schießt Berghausen ins Finale gegen Iggelheim

Das hätte auch anders enden können!!!
Ja, und zwar deutlich höher als nur 1:0; die Chancen waren da, wurden aber teilweise kläglich vergeben. Das ist im Pokal aber ziemlich egal, es zählt nur das Weiterkommen und unterhaltsam war es auch so. Neben dem Siegtreffer durch Matteo Feuerstein aus der 33. Minute, als er sich gegen Verteidiger und Torwart durchsetzte und zum 1:0 einschieben konnte, war es vor allem eine spezielle nicht genutzte Chance, die zur allgemeinen Belustigung beitrug.

Nach gut 20 Minuten verteiltem Spiel ohne gefährliche Offensivszenen, kam Domenico De Vico an den Ball und zog aus 20m ab. Heiligensteins Torwart Nikita Sidorenko wehrte ab, ließ die Kugel aber vor die Füße von Dino Fiducia fallen. Fiducias Nachschuss aus kürzester Distanz landete am einen Innenpfosten, um dann an den anderen Innenpfosten zu springen und von dort zurück ins Feld – unglaublich, kein Tor aus dieser Situation!

Fotos: Matteo Feuerstein setzt sich vorm Strafraum gegen Verteidiger und Torwart durch und schiebt relativ leicht ein zum 1:0 Siegtreffer

161101_150842_02_feuerstein01_1024

161101_150844_02_feuerstein02_1024

Weitere ungenutzte Torchancen; Feuerstein vergibt in der 24. Minute aus 5m – machte es aber 9 Minute später besser, s.o.
Isuf Dellowa verzog in der 67. knapp und scheiterte eine Minute später (68.) am gut reagierenden Sidorenko ebenso wie Kevin Fischer in der 72.
Das Spiel hätte längst entschieden sein können, der Sieg in trockenen Tüchern; das Ganze geriet bei dem knappen Spielstand nochmal in Gefahr, weil Heiligenstein in der Schlussoffensive alles nach vorne warf, zu guter Letzt auch den Torwart. Nützte alles nichts, auch der letzte Angriff verpuffte.

Foto: Den Schuss von Kevin Fischer parierte Nikita Sidorenko zur Ecke

161101_160400_01_kfischer_1024

Ein kleines Schmankerl zum Schluss lieferte Schiedsrichter Michael Baumgartl. Den Gegenkonter Richtung leeres Heiligensteiner Tor ließ er laufen bis der Berghausener Stürmer bis Mitte der gegnerischen Hälfte gesprintet war und pfiff, als die Möglichkeit bestand den Ball ins Netz zu befördern ab. Wahrscheinlich dachte er, bevor der jetzt auch noch diese super Chance zu einem Tor kläglich versemmelt und deswegen dann total deprimiert ist, erspar ich ihm das und beende die Partie lieber…

Fazit: Ein hoch verdienter Sieg für Berghausen. Trotz einer grausamen Chancen(nicht)verwertung zieht man ins Finale ein. Dort wird man sich das nicht leisten können. Aber: FV Berghausen gegen den VfB Iggelheim, eine wahrlich würdige Finalpaarung.
Was mit Heiligenstein los ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Irgendwie läuft da, trotz guter Einzelspieler, nicht viel zusammen. Das war heute beeindruckend schwach.

Kreispokal: Phönix Bellheim – FC Insheim

Kreispokal: Phönix Bellheim – FC Insheim 4:1 (2:0)

Tore: 1:0 Gergö Lenart (6.) 2:0 Zsolt Nagy (32.), 3:0 Felix Drozynski (79.), 4:0 Zsolt Nagy (83., FE), 4:1 Sebastian Kempinger (84.)
Zuschauer: 80

Verdientes Weiterkommen für Bellheim gegen wackere, aber überforderte Insheimer.
Mit einigen guten Pararden und Reaktionen hielt FCI-Torwart Manuel Reddmann die Niederlage in Grenzen.

Bericht von phönixblauer

Gegen den klassengleichen FC Insheim rief die im Vergleich zum Punktspiel am Sonntag auf einigen Positionen veränderte Mannschaft von Helmut Behr eine über weite Strecken konzentrierte Leistung ab. Am Ende standen ein durch die höhere Effizienz und größere Spielanteile verdienter wie ungefährdeter Sieg sowie der Einzug ins Viertelfinale zu Buche.

Der Phönix erwischte einen guten Start, bereits nach 6 Minuten enteilte Gerry Lenart nach einem konsequent geführten Zweikampf der Gästeabwehr und netzte per Spitzkick flach zum 1:0 für Rot. Im Gegenzug geriet die frühe Führung prompt in Gefahr, Sascha Pfirrmann im Phönixtor behielt im 1-gegen-1 jedoch die Oberhand gegenüber Daniel Müller (7.).

Beide Teams präsentierten sich spielstark und boten den knapp 80 Zuschauern im Hage eine ansehnliche Partie, in der der nächste Treffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Felix Drozynski spielte Doppelpass mit Gerry Lenart und schloss aus halblinker Position ab, der Ball rauschte Zentimeter am langen Pfosten vorbei (22.), kurz darauf war das Aluminium für den geschlagenen Pfirrmann zur Stelle, als Alexander Martin einen Kopfball der Kategorie „den darf man machen“ an die Latte setzte (25.).

Nach einer halben Stunde riss Bellheim die Partie dann recht deutlich an sich und vor allem über die von Zsolt Nagy beackerte rechte Angriffsseite wurde immer wieder Betrieb gemacht. Tunmelo Khoza scheiterte auf Vorlage von Nagy aus dem Rückraum an Manuel Reddmann im Tor des FCI, der aber zwei Zeigerumdrehungen später chancenlos sein sollte. Nach einer für die Gäste zu schnell vorgetragenen Kombination wurde Nagy zentral vor dem Strafraum freigespielt und erzielte mit einem wunderschönen Schlenzer in den rechten Knick das Tor des Tages (32.).

Bereits zum Seitenwechsel hätte der Phönix das Match entscheiden können, Reddmann avancierte allerdings zu Insheims bestem Akteur auf dem Platz. Felix Drozynski scheiterte mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel am in John-Terry-Manier per Kopfsprung heran hechtenden Sebastian Metz, ehe Reddmann den von Tumelo Khoza von der Strafraumgrenze abgefeuerten zweiten Ball aus dem linken Eck kratzte (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff preschte der aufgerückte Sascha Trauth in eine von Nagy an den langen Pfosten geschlagene Ecke, Reddmann parierte erneut stark und hielt seine Jungs im Rennen (44.).

Im zweiten Durchgang sollte es bis zur 60. Minute dauern, ehe wieder Torgefahr aufkam. Khoza fasste sich ein Herz und strahlte aus 25 Metern Richtung linker Knick, Reddmann war zur Stelle und man begann sich zu fragen, wie lang der Keeper noch in der Lage wäre, die Entscheidung aufzuschieben. Plötzlich fehlte nicht viel, und der FCI hätte sich im Rennen um das Viertelfinale zurück gemeldet. Daniel Müller hatte bei einem der seltener werdenden Entlastungsangriffe der Gäste viel freie Kunstwiese vor sich und jagte das Leder an den rechten Außenpfosten (64.).

Der Phönix blieb durch diese Schrecksekunde wachsam und drängte weiter auf Treffer Nummer drei, dem sich Reddmann in einer 1-gegen-1-Situation gegen Drozynski zunächst erfolgreich entgegen stemmte (76.). Kurz darauf war Insheims Nummer Eins dann aber machtlos. Drozynski drang mit Geschwindigkeit in den Strafraum ein und nagelte die Kugel zum 3:0 ins kurze Eck (79.). Vier Minuten später wurde Tumelo Khoza bei einem Schussversuch aus 15 Metern hörbar unfair gestoppt, den fälligen Strafstoß verwertete Nagy zum 4:0 (83.).

Nicht unverdient kamen die Gäste fünf Minuten vor Abpfiff zu ihrem Ehrentreffer, der in seiner Entstehung nicht nur den wie ein Rohrspatz schwimpfenden Sascha Pfirrmann verärgerte. Eine sehr lässige Defensivdarbietung von Henry Alika nutzte Sebastian Kempinger sehenswert zum 1:4 aus Gästesicht und stellte den Endstand her.

Foto: Christoph Bauer (Nr. 18) schreitet zur Ausführung des Freistoßes

161004_195425_bellheim_insheim_pfalzfussball_dester

Frage an Manuel: Wie ist das für einen Torwart, wenn man eine gute Leistung und tolle Paraden abliefert und dennoch vier Dinger rein kriegt?
Manuel Reddmann: “ Das ist natürlich ärgerlich und teilweise etwas frustrierend. Aber dafür bin ich Tormann und versuche der Mannschaft so gut zu helfen wie es geht.“