Bericht und Bilder >> Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau

Bilder und Bericht >> Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau 1:5 (1:1)

Tore: 0:1 Ardit Hoxhaj (3.), 1:1 Jerome Mitchell (15.), 1:2 Mustafa Kadrija (53.), 1:3 Mustafa Kadrija (62.), 1:4 Ardit Hoxhaj (86.), 1:5 Mirand Kryeziu (90.)
Zuschauer: 400

Am Ende war es ein deutlicher Sieg des ASV, und auch hochverdient. Lange Zeit aber, speziell in der 1. Halbzeit sah es danach nicht unbedingt aus. Queichheim gestaltete die Angelegenheit gegen die favorisierten Landauer ausgeglichen, hatte phasenweise sogar die Feldhoheit. Leider muss in diesem Zusammenhang gleich relativiert werden, denn aus den spielerischen Möglichkeiten konnte in Form von Torchancen oder gar Toren kein Kapital geschlagen werden. Lediglich der 20m-Knaller von Jerome Mitchell, immerhin das schönste Tor des Tages, stand zu Buche.

Aber sonst muss die Angriffsleistung als sehr mangelhaft bezeichnet werden. Nicht selten wurde auf den Außenbahnen gut nach vorne agiert, die Flanken und Hereingaben waren dann so gut wie immer überhastet, unkonzentriert, sprich einfach schlecht ausgeführt. Flanken aus guten Positionen, die im Himmel über den Gehäusen statt vor diesen landeten, waren die Folge. Da auch die Standards, Freistöße und vor allem die Eckbälle durchweg grottenschlecht ausgeführt wurden, wundert es einen nicht, dass es für den FVQ nur zu einem einzigen Tor reichte.
Das alles ohne die Leistung der ASV-Mannschaft zu schmälern. Die agierte abgezockt und clever und nutzte die Fehler und Nachlässigkeiten des Gegners gnadenlos zum Einzug ins Pokalfinale aus!

Foto: Dennis Gläßgen kann dem Ball nur noch hinterher schauen – 0:1 durch Ardit Hoxhaj

Das alles machte der ASV Landau besser. Beim 0:1 in der 3. Minute nutzte Ardit Hoxhaj auf der linken Außenbahn die Schlafmützigkeit der gegnerischen Defensive, zog davon und ließ Dennis Gläßgen keine Abwehrchance. Der schnelle Ausgleich durch Mitchell machte Hoffnung auf eine spannende Pokalpartie. War es in gewissem Sinn ja auch, aber die oben beschriebenen Defizite der Einheimischen wurden schnell deutlich. So ging es ohne die zumindest nicht unmögliche Führung für die Gastgeber nur mit dem Unentschieden in die Halbzeitpause.

Foto: 3:1 durch Kadrija nach Freistoß K. Durmishaj

8 Minuten nach Wiederanpfiff (53.) konnte Gläßgen einen Schuss von Ardit Hoxhaj noch abwehren, aber gegen den Nachschuss von Mustafa Kadrija war er machtlos. Wie hier beim 1:2 war Kadrija auch beim 1:3 in der 62. zur Stelle als er gebraucht wurde. Kujtim Durmishajs Freistoß konnte Gläßgen nur kurz abwehren, Kadrija reagierte am schnellsten und schob ein.

Trotz Zweitore-Vorsprung für die Gäste war noch keine Entscheidung gefallen, denn Queichheim bäumte sich auf und kam übers Mittelfeld gut in den Offensivbereich – dort war allerdings wie schon die ganze Zeit vorher krasse Flaute. Teilweise schaffte man es nicht mal die Eckbälle hoch in den 16er fliegen zu lassen. Die waren komplett schlecht getreten und eine leichte Beute der ASV-Verteidiger. Und kam man doch mal zu einem Abschluss war der ungenau und ungefährlich. Trotz des Fehlens des etatmäßigen Mittelstürmers darf, nein, muss da mehr bei rumkommen.
Die offensive Einstellung des FV nutzte Landau kurz vor Spielende zu zwei Kontern und den Toren 4 (86.) und 5 (90.) – also zum 1:5 Endstand.

Foto: Kryeziu schiebt ein zum 1:5 Endstand

Kreispokal: FV Queichheim – ASV Landau

Halbfinale Kreispokal Südpfalz: FV Queichheim – ASV Landau 1:5 (1:1)

Tore: 0:1 Ardit Hoxhaj (3.), 1:1 Jerome Mitchell (15.), 1:2 Mustafa Kadrija (53.), 1:3 Mustafa Kadrija (62.), 1:4 Ardit Hoxhaj (86.), 1:5 Mirand Kryeziu (90.)

Der ASV Landau steht als erster Finalteilnehmer im Südpfälzer Kreispokal fest. Am Ostermontag in Wörth bei der Partie Bavaria Wörth gegen FSV Freimersheim wird der Gegner ermittelt.

Bericht und Bilder

Fotos: Der Schlusspunkt kurz vor Spielschluss; das 5:1 durch Mirand Kryeziu

Kreispokal: FV Berghausen – FV Heiligenstein

Kreispokal Halbfinale: FV Berghausen – FV Heiligenstein 1:0 (1:0)

Feuerstein schießt Berghausen ins Finale gegen Iggelheim

Das hätte auch anders enden können!!!
Ja, und zwar deutlich höher als nur 1:0; die Chancen waren da, wurden aber teilweise kläglich vergeben. Das ist im Pokal aber ziemlich egal, es zählt nur das Weiterkommen und unterhaltsam war es auch so. Neben dem Siegtreffer durch Matteo Feuerstein aus der 33. Minute, als er sich gegen Verteidiger und Torwart durchsetzte und zum 1:0 einschieben konnte, war es vor allem eine spezielle nicht genutzte Chance, die zur allgemeinen Belustigung beitrug.

Nach gut 20 Minuten verteiltem Spiel ohne gefährliche Offensivszenen, kam Domenico De Vico an den Ball und zog aus 20m ab. Heiligensteins Torwart Nikita Sidorenko wehrte ab, ließ die Kugel aber vor die Füße von Dino Fiducia fallen. Fiducias Nachschuss aus kürzester Distanz landete am einen Innenpfosten, um dann an den anderen Innenpfosten zu springen und von dort zurück ins Feld – unglaublich, kein Tor aus dieser Situation!

Fotos: Matteo Feuerstein setzt sich vorm Strafraum gegen Verteidiger und Torwart durch und schiebt relativ leicht ein zum 1:0 Siegtreffer

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Weitere ungenutzte Torchancen; Feuerstein vergibt in der 24. Minute aus 5m – machte es aber 9 Minute später besser, s.o.
Isuf Dellowa verzog in der 67. knapp und scheiterte eine Minute später (68.) am gut reagierenden Sidorenko ebenso wie Kevin Fischer in der 72.
Das Spiel hätte längst entschieden sein können, der Sieg in trockenen Tüchern; das Ganze geriet bei dem knappen Spielstand nochmal in Gefahr, weil Heiligenstein in der Schlussoffensive alles nach vorne warf, zu guter Letzt auch den Torwart. Nützte alles nichts, auch der letzte Angriff verpuffte.

Foto: Den Schuss von Kevin Fischer parierte Nikita Sidorenko zur Ecke

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Ein kleines Schmankerl zum Schluss lieferte Schiedsrichter Michael Baumgartl. Den Gegenkonter Richtung leeres Heiligensteiner Tor ließ er laufen bis der Berghausener Stürmer bis Mitte der gegnerischen Hälfte gesprintet war und pfiff, als die Möglichkeit bestand den Ball ins Netz zu befördern ab. Wahrscheinlich dachte er, bevor der jetzt auch noch diese super Chance zu einem Tor kläglich versemmelt und deswegen dann total deprimiert ist, erspar ich ihm das und beende die Partie lieber…

Fazit: Ein hoch verdienter Sieg für Berghausen. Trotz einer grausamen Chancen(nicht)verwertung zieht man ins Finale ein. Dort wird man sich das nicht leisten können. Aber: FV Berghausen gegen den VfB Iggelheim, eine wahrlich würdige Finalpaarung.
Was mit Heiligenstein los ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Irgendwie läuft da, trotz guter Einzelspieler, nicht viel zusammen. Das war heute beeindruckend schwach.

Kreispokal: Phönix Bellheim – FC Insheim

Kreispokal: Phönix Bellheim – FC Insheim 4:1 (2:0)

Tore: 1:0 Gergö Lenart (6.) 2:0 Zsolt Nagy (32.), 3:0 Felix Drozynski (79.), 4:0 Zsolt Nagy (83., FE), 4:1 Sebastian Kempinger (84.)
Zuschauer: 80

Verdientes Weiterkommen für Bellheim gegen wackere, aber überforderte Insheimer.
Mit einigen guten Pararden und Reaktionen hielt FCI-Torwart Manuel Reddmann die Niederlage in Grenzen.

Bericht von phönixblauer

Gegen den klassengleichen FC Insheim rief die im Vergleich zum Punktspiel am Sonntag auf einigen Positionen veränderte Mannschaft von Helmut Behr eine über weite Strecken konzentrierte Leistung ab. Am Ende standen ein durch die höhere Effizienz und größere Spielanteile verdienter wie ungefährdeter Sieg sowie der Einzug ins Viertelfinale zu Buche.

Der Phönix erwischte einen guten Start, bereits nach 6 Minuten enteilte Gerry Lenart nach einem konsequent geführten Zweikampf der Gästeabwehr und netzte per Spitzkick flach zum 1:0 für Rot. Im Gegenzug geriet die frühe Führung prompt in Gefahr, Sascha Pfirrmann im Phönixtor behielt im 1-gegen-1 jedoch die Oberhand gegenüber Daniel Müller (7.).

Beide Teams präsentierten sich spielstark und boten den knapp 80 Zuschauern im Hage eine ansehnliche Partie, in der der nächste Treffer nur eine Frage der Zeit zu sein schien. Felix Drozynski spielte Doppelpass mit Gerry Lenart und schloss aus halblinker Position ab, der Ball rauschte Zentimeter am langen Pfosten vorbei (22.), kurz darauf war das Aluminium für den geschlagenen Pfirrmann zur Stelle, als Alexander Martin einen Kopfball der Kategorie „den darf man machen“ an die Latte setzte (25.).

Nach einer halben Stunde riss Bellheim die Partie dann recht deutlich an sich und vor allem über die von Zsolt Nagy beackerte rechte Angriffsseite wurde immer wieder Betrieb gemacht. Tunmelo Khoza scheiterte auf Vorlage von Nagy aus dem Rückraum an Manuel Reddmann im Tor des FCI, der aber zwei Zeigerumdrehungen später chancenlos sein sollte. Nach einer für die Gäste zu schnell vorgetragenen Kombination wurde Nagy zentral vor dem Strafraum freigespielt und erzielte mit einem wunderschönen Schlenzer in den rechten Knick das Tor des Tages (32.).

Bereits zum Seitenwechsel hätte der Phönix das Match entscheiden können, Reddmann avancierte allerdings zu Insheims bestem Akteur auf dem Platz. Felix Drozynski scheiterte mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel am in John-Terry-Manier per Kopfsprung heran hechtenden Sebastian Metz, ehe Reddmann den von Tumelo Khoza von der Strafraumgrenze abgefeuerten zweiten Ball aus dem linken Eck kratzte (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff preschte der aufgerückte Sascha Trauth in eine von Nagy an den langen Pfosten geschlagene Ecke, Reddmann parierte erneut stark und hielt seine Jungs im Rennen (44.).

Im zweiten Durchgang sollte es bis zur 60. Minute dauern, ehe wieder Torgefahr aufkam. Khoza fasste sich ein Herz und strahlte aus 25 Metern Richtung linker Knick, Reddmann war zur Stelle und man begann sich zu fragen, wie lang der Keeper noch in der Lage wäre, die Entscheidung aufzuschieben. Plötzlich fehlte nicht viel, und der FCI hätte sich im Rennen um das Viertelfinale zurück gemeldet. Daniel Müller hatte bei einem der seltener werdenden Entlastungsangriffe der Gäste viel freie Kunstwiese vor sich und jagte das Leder an den rechten Außenpfosten (64.).

Der Phönix blieb durch diese Schrecksekunde wachsam und drängte weiter auf Treffer Nummer drei, dem sich Reddmann in einer 1-gegen-1-Situation gegen Drozynski zunächst erfolgreich entgegen stemmte (76.). Kurz darauf war Insheims Nummer Eins dann aber machtlos. Drozynski drang mit Geschwindigkeit in den Strafraum ein und nagelte die Kugel zum 3:0 ins kurze Eck (79.). Vier Minuten später wurde Tumelo Khoza bei einem Schussversuch aus 15 Metern hörbar unfair gestoppt, den fälligen Strafstoß verwertete Nagy zum 4:0 (83.).

Nicht unverdient kamen die Gäste fünf Minuten vor Abpfiff zu ihrem Ehrentreffer, der in seiner Entstehung nicht nur den wie ein Rohrspatz schwimpfenden Sascha Pfirrmann verärgerte. Eine sehr lässige Defensivdarbietung von Henry Alika nutzte Sebastian Kempinger sehenswert zum 1:4 aus Gästesicht und stellte den Endstand her.

Foto: Christoph Bauer (Nr. 18) schreitet zur Ausführung des Freistoßes

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Frage an Manuel: Wie ist das für einen Torwart, wenn man eine gute Leistung und tolle Paraden abliefert und dennoch vier Dinger rein kriegt?
Manuel Reddmann: “ Das ist natürlich ärgerlich und teilweise etwas frustrierend. Aber dafür bin ich Tormann und versuche der Mannschaft so gut zu helfen wie es geht.“

Kreispokal: FV Berghausen – ASV Harthausen

Kreispokal: FV Berghausen – ASV Harthausen 5:4 (1:0)

Kreispokal: SG Albersweiler/​Eußerthal – FSV Freimersheim

Kreispokal: SG Albersweiler/​Eußerthal – FSV Freimersheim 2:7 (0:5)

Auf der Anlage des TuS Albersweiler hat man eine schöne Aussicht auf den direkt angrenzenden Haardtrand. Dem konträr gegenüber standen die sportlichen Aussichten der SG Albersweiler/​Eußerthal gegen den Tabellenführer der A-Klasse Südpfalz. Nicht nur, dass man in seiner B-Klasse im Tabellenkeller steckt, man musste auch stark ersatzgeschwächt antreten.

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Wenn auch im Pokal vieles möglich ist, hier blieb die Überraschung aus. Freimersheim war von Anfang an klar überlegen und lag bis zum Kabinengang deutlich mit 5:0 vorne.

Tore der 1. Halbzeit
5. 0:1 Denis Tomas (Assist Joshua Moos)
20. 0:2 Josgua Moos
21. 0:3 Safak Metin
28. 0:4 Safak Metin
34. 0:5 Nicolas Freymeyer (Kopfball nach Eckball)

Grundlegend konnte sich an dem Ergebnis nichts mehr ändern, also machte ich mich in der Halbzeitpause auf den Heimweg.
Damit verpasste ich 2 Tore der Gastgeber (1:5 Mirco Seiter; 2:7 Niklas Imhof), die sich für ihre Verhältnisse und angesichts der personellen Umstände gut schlugen, aber insgesamt natürlich absolut chancenlos waren. Auch Freimersheim gelangen noch zwei Treffer (1:6 Denis Thomas; 1:7 Dennis Hartweck) zum auch in der Höhe verdienten Pokalerfolg.

Der Zuschauerzuspruch war mit knapp über 50 sehr dürftig. Rolf Göttel aus Wernersberg sprang kurzfristig ein für den angesetzten Schiedsrichter, der auf dem Weg nach Albersweiler einen Unfall (nur Blechschaden) hatte.

Kreispokal: SV Dammheim – SV Wernersberg/Spirkelbach

Kreispokal: SV Dammheim – SV Wernersberg/Spirkelbach 3:1 (1:1)

Zuschauer: 75

Dammheim hätte schon früh für klare Verhältnisse sorgen können, aber in der ersten halbe Stunde wurden 3-4 gute bis sehr gute Torchancen vergeben. Nach Treffern von Daniel Schneider zum 1:0 in der 34. und von Kevin Weilacher 2 Minuten später in der 36. zum 1:1, ging es mit einem für die Gäste glücklichen Remis in die Halbzeitpause.

Foto: Wernersberg/Spirkelbachs Torhüter Fabian Thomas ahnt zwar die Ecke, kommt aber an den platziert geschossenen Strafstoß von Markus Rocker nicht dran

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5 Minuten nach Wiederanpfiff (50.) sorgte Schneider für die 2:1 Führung und Markus Rocker stellte per Foulelfmeter in der 67. den 3:1 Endstand her. Wernersberg/Spirkelbach bäumte sich gegen Ende der Partie gegen die Niederlage auf und hatte kurz vor Schluss eine Riesenchance zum 2:3 Anschlusstreffer, die aber kläglich vergeben wurde. Ob das überhaupt noch was genützt hätte, sei dahin gestellt. Erstens wurde das Spiel vom gut leitenden Schiedsrichter Werner Müller sowieso kurz danach beendet. Und zweitens war das Team von Wernersberg/Spirkelbach zwar bemüht und schenkte keineswegs ab, aber es fehlte das Feuer und der unbedingte Wille sich als A-Klassist gegen eine B-Klasse Mannschaft durchzusetzen – wobei grundlegend der Unterschied zwischen einem Abstiegskandidaten in der A-Klasse und einem guten B-Klasse-Team eh nicht so groß ist. Das Weiterkommen war für Dammheim jedenfalls klar und deutlich verdient.

Kreispokal: Phönix Bellheim III – SC Ramberg

Kreispokal: Phönix Bellheim III – SC Ramberg 1:5 (1:3)

Trotz der letztendlich klaren Niederlage, zog sich der D-Klasse-Vertreter aus Bellheim gut aus der Affäre gegen den zwei Ligen höher angesiedelten SC Ramberg. Alles andere als ein Weiterkommen der Dahler-Truppe wäre einer Sensation gleich gekommen. Allerdings gingen die Phönixler die Partie mutig und positiv gestimmt an und hielten 90 Minuten gut dagegen. Es war keineswegs so einseitig, wie man es vom Ergebnis her vermuten könnte. Für die wenigen Zuschauer (30 offiziell) vor Ort war es ein Pokalspiel, das man sich gut anschauen konnte.

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Der Spannung etwas abträglich war das frühe 0:1. Schon in der 3. Minute legte Timo Albrecht vor. Wieder Albrecht war es, der in der 17. Minuten einen tollen Spielzug seiner Kollegen aus der eigenen Hälfte heraus von links überragend abschloss, 0:2. Mit dem 0:3 durch Sascha Dörr in der 45. Minute schien die Entscheidung gefallen. Aber in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit (46.) gelang Jonathan Heid mit seinem Knaller aus 24m in den Winkel der 1:3 Anschlusstreffer, der die Hoffnung auf eine Überraschung am Leben hielt.
Kommentare an der Außenlinie zu dem schönen Distanzschuss von Heid
Boris Dahler (Trainer Ramberg): „So trifft der in 10 Jahren nur einmal.“
Tobias Böhm (Trainer Bellheim): “ Der kann das, so hat er schon öfter getroffen.“

In der 31. Minute hatte Phönix-Keeper Thomas Gschwindt den von Sebastian Spielberger getretenen Foulelfmeter pariert.

Nach der Pause war das Ding dann doch recht zügig zugunsten der Gäste entschieden. In der 48. Minute erhöhte Sascha Dörr auf 4:1. Damit gab es für die Böhm-Elf keine realistische Chance mehr aufzuholen. Lars Gabriel stellte in der 85. den 5:1 Endstand her.
Auch in der 2. Halbzeit ließ sich Bellheim nicht „lumpen“ und spielte durchaus gut mit. Sicherlich war man in der ein oder anderen Szene und speziell bei den Toren gegen den B-Klassisten überfordert. Aber sich hinten rein stellen und mauern war für Phönix III keine Option. Man wollte, und das konnte man nach Spielende auch, erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Es soll natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass auch der SC Ramberg eine gute und seriöse Leistung ablieferte und selbstverständlich verdient in die nächste Runde einzog.

Kreispokal: SV Hatzenbühl – VfR Sondernheim

Kreispokal: SV Hatzenbühl – VfR Sondernheim 3:4 (1:2)

Die Sensation ist perfekt…

In einer dramatischen Pokalschlacht setzte sich der B-Klasse-Tabellenführer VfR Sondernheim gegen den favorisierten A-Klasse-Vertreter SV Hatzenbühl durch, der als Aufsteiger einen tollen Rundenstart hinlegte und auf einem vorzüglichen zweiten Platz in der aktuellen Tabelle steht – noch vor dem Ligafavoriten FSV Freimersheim!
Und mit dem Willen zuhause zu siegen und in die nächste Runde einzuziehen, legte der SVH entsprechend los und hatte in der 6. Minute einen gefährlichen 16m-Flachschuss zu verbuchen, den VfR-Keeper Jens Kuhn mit etwas Mühe um den Pfosten zur Ecke klären konnte. Der Pfosten stand auch in der nächsten Szene im Mittelpunkt, aber auf der anderen Seite. In der 11. Minute setzte Sergej Lutz einen Freistoß aus 22m an den Innenpfosten und von dort sprang die Kugel zur 1:0 Führung für die Gäste ins Netz. Keine Chance zur Reaktion für Torwart Marco Beideck.

Foto: Freistoß Sergej Lutz – Innenpfosten – Tor – 0:1

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Mit dem 2:0 von Denis Bengs aus der 18. Minute konnte man schon erahnen, dass heute eine Überraschung möglich sein könnte. Hatzenbühl leistete sich in der eigenen Hälfte einen Ballverlust, Sergej Lutz legte Bengs vor und der hatte keine Mühe das Tor zu treffen.
Einen „Hoffnungsschimmer“ gab es in der 25. Minute, als Adrian Cebulla einen Eckball von Manuel Weigel zum 1:2 Anschlusstreffer einköpfen konnte. Zuvor schon hatten sich die Stürmer von Spielertrainer Matthias Orso 2-3 sehr gute Torchancen erarbeitet, scheiterten aber hauptsächlich an der vielbeinigen und konzentrierten VfR-Defensivabteilung.
Vor 120 Zuschauern ging es mit dem Rückstand für den Favoriten in die Pause.

Foto: Adrian Cebulla steigt hoch zum Kopfball – nur noch 1:2

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Nach Wiederanpfiff schien sich das Blatt schnell zu wenden. In der 49. konnte Felix Müller eine gute Flanke von Mirco Jungherr per Kopf zum 2:2 Ausgleich nutzen. „Korrigiert“ wurde das in der 53. als Denis Bengs nach einem Freistoß von außen ebenfalls per Kopf zur Stelle war und zur erneuten Führung einnetzte, 2:3. Mit dem 2:4 in der 66. schien der Käse gegessen, zumal das Tor ein recht deprimierendes und unnötiges war. SV-Torwart Beideck hatte den Ball eigentlich schon in Händen, ließ ihn an der 16er Kante fallen und Alexander Linder reagierte schnell, nahm die Kugel auf und schob locker ein.
Toll, dass sich Hatzenbühl dennoch nicht aufgab und nochmal alles in die Waagschale warf, um ein Ausscheiden zu vermeiden. Belohnt wurden die Gastgeber in der 80. mit dem 3:4 Anschluss, Ricardo Fonseca-Santos war aus 10m erfolgreich. Ein paar Minuten vorher hatte Adrian Cebulla weniger Glück, als er aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf.

Foto: Denis Bengs köpft Sondernheim wieder in Front, 3:2 in der 53. Minute

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Die restlichen 10 Minuten überstand Sondernheim mit Glück und Geschick, auch weil die Defensive durch entsprechende Wechsel und Umstellungen gestärkt wurde. Hatzenbühl fehlte dann zum Ende hin etwas die Kraft und Konzentration entscheidend nachzulegen. Kurios die gefühlt ewig lange Ansprache von Schiedsrichter Bernd Forstner an Denis Bengs (siehe vorletztes Foto der Galerie), fast direkt im Anschluss an diese pfiff er die Partie ab.
Eine intensive, abwechslungsreiche und extrem unterhaltsame Pokalschlacht ging mit dem nicht unverdienten Sieg des „Underdogs“ zu Ende.

Kreispokal: Jahn Zeiskam II – TSV Landau II

Kreispokal: Jahn Zeiskam II – TSV Landau II 3:0 (0:0)

Bei Dauerregen zog Zeiskam hochverdient in die 2. Pokalrunde ein.



Die 1. Halbzeit endete aufgrund mangelhafter Chancenverwertung seitens der Gastgeber torlos. Landau war kein schlechter Gegner, aber der letzte Pass, meistens schon der vorletzte kamen in 90 Minuten nicht an. Man kann auch sagen, dass die Jahn-Abwehr sicher stand. Das konnte man von der TSV-Defensive in der 2. Halbzeit nicht behaupten. Zunächst betätigte sich Thorsten Reiter in der 52. Minute als „Dosenöffner“, ihm gelang das längst fällige 1:0. Danach tat sich Die Hähnle-Truppe etwas leichter, der Tor-Bann war gebrochen.
Nach einer Stunde (60.) erhöhte Guldenschuh auf 2:0 und Wittmann stellte mit einem schönen Lupfer über den sehr guten, aber bei den Toren machtlosen TSV-Keeper den 3:0 Endstand her. Damit war in der 72. Minute schon das Spiel entschieden. Eine gelb-rote Karte für einen Landauer in der 85. Minute hatte keine Auswirkungen mehr. Ohne Nachspielzeit konnte Nicolas Pabst, der der Partie ein guter Leiter war, nach exakt 90 Minuten abpfeifen.

Foto: Mit dem 1:0 durch Thorsten Sascha Reiter aka TR17 war die Richtung vorgegeben – Landau war offensiv zu schwach, um ernsthaft Paroli bieten zu können

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Kreispokal Endspiel der Frauen: TuS Knittelsheim – SV Minfeld

TuS Knittelsheim – SV Minfeld 2:3 n.V. (2:1, 2:2, 2:2)

Der favorisierte SV Minfeld setzte sich in einem aufregenden Spiel auf Augenhöhe letztendlich verdient gegen starke Knittelsheimerinnen in der Verlängerung durch.

Herzlichen Glückwunsch nach Minfeld zum Pokalerfolg!
Aber auch Kompliment Richtung Knittelsheim für eine engagierte Leistung.

Tore: 1:0 Lena Städtler (13.), 1:1 Sabine Völkel (14.), 2:1 Lena Städtler (28.), 2:2 Romy Fosselmann (81.), 2:3 Bianca Riegler (111.)

Foto: Bianca Riegler (Nr. 17) erzielt das goldene Tor zum Pokalsieg

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Foto: Woman of the Match – Sabine Völkel

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Bericht und Bilder folgen

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