Verbandspokal: FSV Schifferstadt – Phönix Schifferstadt

Verbandspokal: FSV Schifferstadt – Phönix Schifferstadt 2:3 (2:1)

Foto: Talha Demihan erzielt das 0:1 in der 5. Minute nach einem katastrophalen Querpass eines FSV`lers im eigenen 16er

In einem hochintensiven und dramatischen Pokalderby siegt der Phönix durch das späte Tor von Jan Rillig in der 88. Minute.

Bes. Vork.: Schiedsrichter Gassmann zeigt Demirhan für ein Foul zunächst Gelb, dann nach Rücksprache mit seinem Assistenten Rot. Phönix, 40 Minuten in Unterzahl, dreht den Rückstand und zieht in die nächste Pokalrunde ein.
Zuschauer: 650

Foto: Pietro Berrafato nach seinem Kopfball zum 2:2 Ausgleich

Foto: Der Abschluss von Jan Rillig (verdeckt) nach einem Eckball zischt am kurzen Pfosten ins Netz zum 3:2 Siegtreffer für Phönix Schifferstadt

Bildergalerie vom Spiel

Testspiel: SV Weingarten – FSV Schifferstadt II

Testspiel: SV Weingarten – FSV Schifferstadt II 5:3 (1:2)

In einer munteren Partie ließ sich Weingarten weder vom böigen Wind noch von Rückständen beeindrucken und setzte sich am Ende deutlich und verdient mit 5:3 gegen den aufstiegswilligen Gegner aus der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Nord durch.
Als vierfacher Torschütze für den SVW trug sich Marcel Stubenrauch in die Liste ein.


_

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt 2:1 (0:0)

Wie ein Abstiegskandidat trat der Gast aus Schifferstadt wahrlich nicht auf, sondern machte den favorisierten Herxheimern das Leben und das Siegen ganz lange ganz schwer. Am Ende setzte sich der Favorit aufgrund zweier individueller Glanzpunkte doch durch.

In der 70. Minute brach Marcel Hadrosek den Bann. Mit seinem schönen Schlenzer von links außen in den rechten Winkel erzielte er die zu dem Zeitpunkt ein wenig überraschende 1:0 Führung. Schifferstadt war gut in der Partie drin gewesen, machte immer wieder über die Außenpositionen ordentlich Druck auf die Viktoria Abwehr, die jedoch trotz der Ausfälle von Philipp Keller und Mihai Petrescu stand hielt.
Eine der wenigen Ausnahmen war der Anschlusstreffer von Christoph Mehrl, der in der 85. Minute nach einer nicht konsequent geklärten Ecke und der erneuten Hereingabe zum 1:2 einköpfen konnte.
Das war aber nach dem zweiten Herxheimer Tor in der 77. Minute, durch den nur ein paar Minuten zuvor eingewechselten Julian Hahn zu wenig. Bei seinem Treffer zum 2:0 setzte Julian Hahn mit einem Slalomlauf die gesamte FSV-Abwehr schachmatt und ließ auch Eric Ehringer zwischen Pfosten keine Abwehrchance.

Apropos Pfosten; den, und zwar den Herxheimer Innenpfosten, prüfte in der 1. Halbzeit, in der 34. Minute Fabian Klein, als er aus 20m flach abzog und Pech hatte. Schon in der 20. Minute hatte der Gast kein Glück, als ein Abschluss knapp vorbei rauschte. Eine Führung für Schifferstadt nach 45 Minuten wäre aufgrund der Chancenverteilung nicht unverdient gewesen. Die größte Chance für die Viktoria hatte Raphael Gehrlein schon in der 4. Minute; sein Kopfball, nach einem Imre-Freistoß, wurde von Ehringer von der Linie gekratzt.

Trotz der durchaus vorhandenen Brisanz – Herxheim kämpft um den Anschluss an die absolute Spitze, Schifferstadt gegen den Abstieg – und einiger gelber Karten, war es vor 100 Zuschauern ein absolut faires und korrekt geführtes Kunstrasen-Derby, das in Schiri Nico Bauer und seinen Kollegen an den Außenlinien einwandfreie Spielleiter hatte.

Verbandspokal: FSV Schifferstadt – VfR Kandel

Verbandspokal: FSV Schifferstadt – VfR Kandel 1:2 (0:2)

Ruckzuck ging der haushohe Favorit aus der Verbandsliga in Führung und baute diese schnell aus. Aber dann versäumte es Kandel den dritten Treffer nachzulegen udn die Schifferstadter Rumpfelf kämpfte sich bravourös rein in die Pokalpartie, erzielte den Anschlusstreffer und hätte kurz vor Schluss fast den inzwischen längst verdienten Ausgleich gemacht – der Treffer zählte nicht wegen Abseits.

Nach einem Freistoß von Yannick A. Kindler köpfte Yasin Oezcelik in der 4. Minute aus spitzem Winkel das 0:1. Joachim Bohrer sah dabei nicht gut aus, er war wohl überrascht; das Ding schien haltbar. In der 17. erhöhte Florian Hornig auf 2:0 und verpasste in der Folge allerdings das 3:0, das die Entscheidung bedeutet hätte.

Zum Ende der ersten Halbzeit hin, aber vor allem nach der Pause kämpften sich die FSV`ler regelrecht in das Spiel hinein und erarbeiteten sich Torchancen. In der 53. scheiterte Kai Ringelspacher an VfR-Keeper Sebastian Schaaf ebenso wie 7 Minuten später (60.) Marco John.
John war es dann, der in der 71. Minute erfolgreich war, zum 1:2 Anschluss. Die Partie war nun komplett offen, sogar mit leichten Vorteilen für den FSV Schifferstadt.

Die Anstrengungen hätten sich fast noch bezahlt gemacht. Einen direkten 20m Freistoß für die Gastgeber konnte Schaaf nur abklatschen, vor die Füße eines Schifferstädters, der einfach einschieben konnte. Verlängerung? Nein, der Assistent hatte die Abseitsstellung erkannt und die Fahne gehoben.
Der Pfiff des Schiedsrichters folgte sofort und war korrekt, denn da der Torwart und nicht ein Feldspieler am Ball war, war keine neue Spielsituation gegeben.

Foto: Mit die zwei Besten auf dem Platz; Kevin Schimming und Yasin Oezcelik im Laufduell

Endspieltag beim Mechtersheimer Eichbaum-Cup

Eichbaum-Cup in Mechtersheim – die Endspiele

Spiel um Platz 5
FV Dudenhofen – FSV Schifferstadt 0:1

Spiel um Platz 3
TuS Mechtersheim – FC Speyer 3:1 (2:0)
Tore: 1:0 Veth (38.), 2:0 Horn (39.), 2:1 Catovic (66.), 3:1 Wörzler (90., FE)

Endspiel
Arminia Ludwigshafen – TSG Pfeddersheim n:n+x n.E.
In der regulären Spielzeit trennte man sich 1:1. In der 8. Minute köpfte Sorg eine Flanke von Ferraro in die Maschen. In der 24. glich Krist zum 1:1 aus. Im Elfmeterschießen war Oberligist Pfeddersheim das treffsicherere Team.

Landesliga: FSV Schifferstadt – VfR Grünstadt

Landesliga: FSV Schifferstadt – VfR Grünstadt 0:2 (0:1)

Schade, aber insgesamt reichte die Kraft nicht mehr, um sich gegen Grünstadt durchzusetzen.
In der 25. Minute verwertete Ronald Kesselring eine Hereingabe von Nico Müller mit der Hacke zum 0:1. Und in der Nachspielzeit war es wieder Müller, der nach einem Konter die Vorlage zum 0:2 lieferte – Christopher Lampert musste nur noch einschieben.
Der Sieg für Grünstadt geht in Ordnung. Schifferstadt machte anfänglich zu viele Fehler in der Abwehr, was nach Umstellungen besser wurde, hatte aber vorne auch nicht die gewohnte Durchschlagskraft. Dennoch ergab sich die ein oder andere Möglichkeit, die aber alle recht deutlich und teilweise arg unkonzentriert vergeben wurden.

Foto: Kein Tor von Goalgetter Christian Wolff. Hier vor Grünstadts Kapitän Uwe Rebholz am Ball

Aus dem Rennen um den Relegationsplatz ist der FSV jetzt draußen – und kann das doch noch entscheidend mit beeinflussen.
Holt Schifferstadt in Worms einen Punkt und gewinnen Rülzheim (in Altleiningen) und Grünstadt (gegen Schlusslicht Hechtsheim) ihre Spiele, hätten alle drei Teams 58 Punkte, Dann gäbe es eine Dreierrelegation um den Relegationsplatz. Das wäre wohl das attraktivste Szenario.
Das Wahrscheinlichste ist, dass die Wormser gewinnen. Die wären dann alleinig auf Platz 2.
Siegt Schifferstadt in Worms haben Rülzheim und Grünstadt die Chance auf Platz 2 – Niederlage oder Unentschieden würde den jeweiligen aus dem Rennen werfen.

Fotos: Ronald Kesselring per Hackenkick zum 0:1

Fotos: Konter über Müller, Hereingabe auf Lampert, Tor, 0:2

Landesliga: SV Rülzheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: SV Rülzheim – FSV Schifferstadt 1:1 (0:1)

Wenn es nicht schon nach den vorigen Spielen klar war, dann halt jetzt: der SV Rülzheim hat sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Davon dass gleich alle 4 vor Rülzheim stehenden Mannschaften dermaßen patzen, dass der SVR sich noch auf den Relegationsplatz vorarbeiten könnte, ist nicht auszugehen – wenn auch (theoretisch) nicht unmöglich.

Foto: Der gefährliche Freistoß von Dominik Werling zischt nur knapp am Pfosten vorbei ins Aus.

Mit einem Sieg gegen Schifferstadt und einem, wenn auch sehr schweren Nachholspiel gegen Herxheim im Rücken, wäre die Ausgangslage um einiges besser gewesen. Die Chancen dazu hatten die Lilanen zu Hauf. Nach dem 0:1 durch Goalgetter Christian Wolff in der 8. Minute, hatte Gökhan Istanbullu eine Großchance. Seinen Knaller in der 23. von halblinks entschärfte Mario Fohs mit einer fantastischen Parade. In der 26. rauschte ein Freistoß von Dominik Werling nicht so arg weit am Pfosten vorbei ins Aus. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte Marco Krucker die Kugel von halblinks nur an den Pfosten. Der Ausgleich sowieso, aber auch eine Führung für die Einheimischen wäre verdient gewesen. Viel mehr als den einen Angriff, der zum 0:1 führte hatte Schifferstadt offensiv nämlich nicht zu bieten gehabt in der 1. Halbzeit.

Foto: Möglicherweise ein Knackpunkt, der Platzverweis (gelb-rot) für Rülzheims Antreiber und Spielmacher Patrick Brechtel

Die Großchancen konnte Rülzheim nicht nutzen, zum 1:1 musste das Glück oder besser gesagt, das Pech des gegnerischen Torwarts herhalten. In der 63. Minute ließ der bis dahin glänzend haltende und nach dem Faux Pas fahrig-frustriert wirkende Mario Fohs eine ungefährliche Freistoßflanke von Michael Bittner durch die Hände rutschen, 1:1. Nach der gelb-roten Karte für Patrick Brechtel in der 65. Minute hätte es für Rülzheim nochmal brenzlig werden können, aber die Mannschaft zeigte nun ihr Können und blieb am Drücker.
Müßig zu überlegen, ob mit Brechtel vielleicht der Sieg gelungen wäre – dann müsste man auch bedenken, was gewesen wäre, wenn er für sein Foul von hinten in der 1. Halbzeit die berechtigt rote Karte gesehen hätte – aber wie gesagt, müßig.

In der 73. parierte FSV-Keeper Fohs einen Kracher aus der Distanz vom Dominik Werling und machte damit seinen vorhergehenden Fehler wieder gut. Schifferstadt schaffte es in der Schlussphase nicht mehr, die Angriffe optimal zu Ende zu spielen. Es blieb somit bei der Punkteteilung.

Fazit: Klar, der Sieg für Rülzheim wäre möglich und verdient gewesen. Ein Punkt ist im Kampf um den Relegationsplatz zu wenig – das Thema dürfte für die Lilanen beendet sein. Wahnsinn, was Schifferstadt als Aufsteiger leistet. Da funktioniert fast alles. Am beeindruckendsten ist die Einstellung und die Disziplin der Mannschaft. Zum Beispiel ist es ganz toll, wie ein nach seinem Fehler niedergeschlagener Torwart von seinen Kollegen aufgebaut wird und dadurch nur wenige Minuten später wieder eine super Parade hinlegen kann.

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt 1:1 (0:0)

Zuschauer: 180
Tore: 0:1 ET (71.), 1:1 Julian Hahn (90.)

Es hätte so schön werden können, wenn, ja wenn der Tabellenführer FSV Schifferstadt komplett hätte antreten und auch so hätte durchspielen können. Sowas liegt Herxheim daheim „Am Krönungsbusch“, eine bessere Motivation hätte es für die Viktorianer nicht geben können. Auf diese Konstellation hatte ich bei der Auswahl des Spiels gesetzt.
Aber von vornherein fiel der Schifferstädter Wundersturm, Wolff (verletzt) und Heims (privat verhindert), aus; dazu gesellte sich aus dem Mittelfeld Fabian Klein. Nach für die Zuschauer vielversprechendem Beginn mit zwei halben Chancen für die Gäste und einem 20m-Flachschuss von Ismael Imre, musste in der 15. Minute Matthias Herrmann verletzt runter und in der 25. auch Christoph Mehrl.

Selbstverständlich war diese Schwächung ein Vorteil für Herxheim und man setzte das gegnerische Tor durch einen Distanzschuss von Marco Moch (28.) und einen von Leutrim Osaj an den Pfosten genagelten Distanzhammer (35.) unter Druck, aber die spielerische Qualität sank auf unteren Landesligadurchschnitt. Beide Seiten bemühten sich um Linie, heraus kam jedoch hauptsächlich Kampf um den Ball. Torlos ging es in die Halbzeitpause.

Grundlegend änderte sich an der Spielweise zunächst auch in der 2. Halbzeit nichts. Einen gefährlichen Freistoß Herxheims parierte FSV-Keeper Mario Fohs in der 48. und auch später nochmal bravourös. Ganz allmählich übernahm die Viktoria die Feldhoheit und dominierte die Partie zusehends. Einer der wenigen Gegenangriffe schien alles zunichte zu machen. Eine Flanke von rechts erwischte Philipp Keller nur mit der Fußspitze und beförderte den Ball unhaltbar neben den Pfosten ins eigene Netz. Batsch, das zu diesem Zeitpunkt sehr, sehr unverdiente 0:1.

Wie man es von Herxheim kennt, lässt sich die Mannschaft von sowas überhaupt nicht beeindrucken. Der Offensivdruck wurde noch erhöht – manifestiert an der Einwechslung zweier weiterer Stürmer, Dennis Bodenseh und André Heesakker. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit.
Und Gott, nein, Thorsten Reiter ist mein Zeuge, vor dem Marsch vom Essensstand hinters Schifferstädter Tor habe ich prophezeit, dass Viktoria Herxheim noch das 1:1 macht 🙂

Okay, man machte es spannend, aber in der 90. war es soweit. Eine Flanke von Ardijan Dullaj wuchtete Julian Hahn mit vollstem Körpereinsatz in die Maschen. Es war vollbracht und natürlich absolut verdient. Vom Einsatz und den vorhandenen Chancen her, wäre auch ein Sieg in Ordnung gegangen. Spielerisch war es von beiden Seiten bestenfalls Mittelmaß, insofern müssen und können beide mit der Punkteteilung leben.

Foto: Nach dem Eigentor von Philipp K. gelang Julian Hahn per Kopf der hoch verdiente 1:1 Ausgleich

161014_211651_hahn_1zu1_1024

Landesliga: FSV Schifferstadt – SV Rülzheim

Landesliga: FSV Schifferstadt – SV Rülzheim 1:0 (0:0)

Zuschauer: 150

Trotz drückender Überlegenheit in der 1. Halbzeit und zumindest ausgeglichenem Spiel in der zweiten, verliert Rülzheim durch einen Treffer von Jan Licht aus der 85. Minute mit 0:1. Die größte von mehreren Chancen, vor allem in den ersten 45 Spielminuten, vergab Robin Dränkow aus kurzer Distanz in der 33. Minute.
Trotz der Einwechslung der beiden Stock-Brüder nach der Pause, war Rülzheim dann offensiv eher ungefährlich. Schifferstadt kämpfte sich gegen nachlassende Rülzheimer in die Partie zurück und die Befürchtungen der Rülzheimer Anhänger wurden tatsächlich wahr – wer seine Überlegenheit und seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft…

Foto: Die Großchance für Robin Dränkow; der Ball geht links am Pfosten vorbei ins Aus

160925_153648_02_fsvs_rilze_draenkow_1024

Foto: Jubelrudel aller Feldspieler nach dem Siegtreffer

160925_164545_fsvs_rilze_jubel_1024