Verbandspokal: FSV Schifferstadt – VfR Kandel

Verbandspokal: FSV Schifferstadt – VfR Kandel 1:2 (0:2)

Ruckzuck ging der haushohe Favorit aus der Verbandsliga in Führung und baute diese schnell aus. Aber dann versäumte es Kandel den dritten Treffer nachzulegen udn die Schifferstadter Rumpfelf kämpfte sich bravourös rein in die Pokalpartie, erzielte den Anschlusstreffer und hätte kurz vor Schluss fast den inzwischen längst verdienten Ausgleich gemacht – der Treffer zählte nicht wegen Abseits.

Nach einem Freistoß von Yannick A. Kindler köpfte Yasin Oezcelik in der 4. Minute aus spitzem Winkel das 0:1. Joachim Bohrer sah dabei nicht gut aus, er war wohl überrascht; das Ding schien haltbar. In der 17. erhöhte Florian Hornig auf 2:0 und verpasste in der Folge allerdings das 3:0, das die Entscheidung bedeutet hätte.

Zum Ende der ersten Halbzeit hin, aber vor allem nach der Pause kämpften sich die FSV`ler regelrecht in das Spiel hinein und erarbeiteten sich Torchancen. In der 53. scheiterte Kai Ringelspacher an VfR-Keeper Sebastian Schaaf ebenso wie 7 Minuten später (60.) Marco John.
John war es dann, der in der 71. Minute erfolgreich war, zum 1:2 Anschluss. Die Partie war nun komplett offen, sogar mit leichten Vorteilen für den FSV Schifferstadt.

Die Anstrengungen hätten sich fast noch bezahlt gemacht. Einen direkten 20m Freistoß für die Gastgeber konnte Schaaf nur abklatschen, vor die Füße eines Schifferstädters, der einfach einschieben konnte. Verlängerung? Nein, der Assistent hatte die Abseitsstellung erkannt und die Fahne gehoben.
Der Pfiff des Schiedsrichters folgte sofort und war korrekt, denn da der Torwart und nicht ein Feldspieler am Ball war, war keine neue Spielsituation gegeben.

Foto: Mit die zwei Besten auf dem Platz; Kevin Schimming und Yasin Oezcelik im Laufduell

Endspieltag beim Mechtersheimer Eichbaum-Cup

Eichbaum-Cup in Mechtersheim – die Endspiele

Spiel um Platz 5
FV Dudenhofen – FSV Schifferstadt 0:1

Spiel um Platz 3
TuS Mechtersheim – FC Speyer 3:1 (2:0)
Tore: 1:0 Veth (38.), 2:0 Horn (39.), 2:1 Catovic (66.), 3:1 Wörzler (90., FE)

Endspiel
Arminia Ludwigshafen – TSG Pfeddersheim n:n+x n.E.
In der regulären Spielzeit trennte man sich 1:1. In der 8. Minute köpfte Sorg eine Flanke von Ferraro in die Maschen. In der 24. glich Krist zum 1:1 aus. Im Elfmeterschießen war Oberligist Pfeddersheim das treffsicherere Team.

Landesliga: FSV Schifferstadt – VfR Grünstadt

Landesliga: FSV Schifferstadt – VfR Grünstadt 0:2 (0:1)

Schade, aber insgesamt reichte die Kraft nicht mehr, um sich gegen Grünstadt durchzusetzen.
In der 25. Minute verwertete Ronald Kesselring eine Hereingabe von Nico Müller mit der Hacke zum 0:1. Und in der Nachspielzeit war es wieder Müller, der nach einem Konter die Vorlage zum 0:2 lieferte – Christopher Lampert musste nur noch einschieben.
Der Sieg für Grünstadt geht in Ordnung. Schifferstadt machte anfänglich zu viele Fehler in der Abwehr, was nach Umstellungen besser wurde, hatte aber vorne auch nicht die gewohnte Durchschlagskraft. Dennoch ergab sich die ein oder andere Möglichkeit, die aber alle recht deutlich und teilweise arg unkonzentriert vergeben wurden.

Foto: Kein Tor von Goalgetter Christian Wolff. Hier vor Grünstadts Kapitän Uwe Rebholz am Ball

Aus dem Rennen um den Relegationsplatz ist der FSV jetzt draußen – und kann das doch noch entscheidend mit beeinflussen.
Holt Schifferstadt in Worms einen Punkt und gewinnen Rülzheim (in Altleiningen) und Grünstadt (gegen Schlusslicht Hechtsheim) ihre Spiele, hätten alle drei Teams 58 Punkte, Dann gäbe es eine Dreierrelegation um den Relegationsplatz. Das wäre wohl das attraktivste Szenario.
Das Wahrscheinlichste ist, dass die Wormser gewinnen. Die wären dann alleinig auf Platz 2.
Siegt Schifferstadt in Worms haben Rülzheim und Grünstadt die Chance auf Platz 2 – Niederlage oder Unentschieden würde den jeweiligen aus dem Rennen werfen.

Fotos: Ronald Kesselring per Hackenkick zum 0:1

Fotos: Konter über Müller, Hereingabe auf Lampert, Tor, 0:2

Landesliga: SV Rülzheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: SV Rülzheim – FSV Schifferstadt 1:1 (0:1)

Wenn es nicht schon nach den vorigen Spielen klar war, dann halt jetzt: der SV Rülzheim hat sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Davon dass gleich alle 4 vor Rülzheim stehenden Mannschaften dermaßen patzen, dass der SVR sich noch auf den Relegationsplatz vorarbeiten könnte, ist nicht auszugehen – wenn auch (theoretisch) nicht unmöglich.

Foto: Der gefährliche Freistoß von Dominik Werling zischt nur knapp am Pfosten vorbei ins Aus.

Mit einem Sieg gegen Schifferstadt und einem, wenn auch sehr schweren Nachholspiel gegen Herxheim im Rücken, wäre die Ausgangslage um einiges besser gewesen. Die Chancen dazu hatten die Lilanen zu Hauf. Nach dem 0:1 durch Goalgetter Christian Wolff in der 8. Minute, hatte Gökhan Istanbullu eine Großchance. Seinen Knaller in der 23. von halblinks entschärfte Mario Fohs mit einer fantastischen Parade. In der 26. rauschte ein Freistoß von Dominik Werling nicht so arg weit am Pfosten vorbei ins Aus. Und kurz vor dem Halbzeitpfiff setzte Marco Krucker die Kugel von halblinks nur an den Pfosten. Der Ausgleich sowieso, aber auch eine Führung für die Einheimischen wäre verdient gewesen. Viel mehr als den einen Angriff, der zum 0:1 führte hatte Schifferstadt offensiv nämlich nicht zu bieten gehabt in der 1. Halbzeit.

Foto: Möglicherweise ein Knackpunkt, der Platzverweis (gelb-rot) für Rülzheims Antreiber und Spielmacher Patrick Brechtel

Die Großchancen konnte Rülzheim nicht nutzen, zum 1:1 musste das Glück oder besser gesagt, das Pech des gegnerischen Torwarts herhalten. In der 63. Minute ließ der bis dahin glänzend haltende und nach dem Faux Pas fahrig-frustriert wirkende Mario Fohs eine ungefährliche Freistoßflanke von Michael Bittner durch die Hände rutschen, 1:1. Nach der gelb-roten Karte für Patrick Brechtel in der 65. Minute hätte es für Rülzheim nochmal brenzlig werden können, aber die Mannschaft zeigte nun ihr Können und blieb am Drücker.
Müßig zu überlegen, ob mit Brechtel vielleicht der Sieg gelungen wäre – dann müsste man auch bedenken, was gewesen wäre, wenn er für sein Foul von hinten in der 1. Halbzeit die berechtigt rote Karte gesehen hätte – aber wie gesagt, müßig.

In der 73. parierte FSV-Keeper Fohs einen Kracher aus der Distanz vom Dominik Werling und machte damit seinen vorhergehenden Fehler wieder gut. Schifferstadt schaffte es in der Schlussphase nicht mehr, die Angriffe optimal zu Ende zu spielen. Es blieb somit bei der Punkteteilung.

Fazit: Klar, der Sieg für Rülzheim wäre möglich und verdient gewesen. Ein Punkt ist im Kampf um den Relegationsplatz zu wenig – das Thema dürfte für die Lilanen beendet sein. Wahnsinn, was Schifferstadt als Aufsteiger leistet. Da funktioniert fast alles. Am beeindruckendsten ist die Einstellung und die Disziplin der Mannschaft. Zum Beispiel ist es ganz toll, wie ein nach seinem Fehler niedergeschlagener Torwart von seinen Kollegen aufgebaut wird und dadurch nur wenige Minuten später wieder eine super Parade hinlegen kann.

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt 1:1 (0:0)

Zuschauer: 180
Tore: 0:1 ET (71.), 1:1 Julian Hahn (90.)

Es hätte so schön werden können, wenn, ja wenn der Tabellenführer FSV Schifferstadt komplett hätte antreten und auch so hätte durchspielen können. Sowas liegt Herxheim daheim „Am Krönungsbusch“, eine bessere Motivation hätte es für die Viktorianer nicht geben können. Auf diese Konstellation hatte ich bei der Auswahl des Spiels gesetzt.
Aber von vornherein fiel der Schifferstädter Wundersturm, Wolff (verletzt) und Heims (privat verhindert), aus; dazu gesellte sich aus dem Mittelfeld Fabian Klein. Nach für die Zuschauer vielversprechendem Beginn mit zwei halben Chancen für die Gäste und einem 20m-Flachschuss von Ismael Imre, musste in der 15. Minute Matthias Herrmann verletzt runter und in der 25. auch Christoph Mehrl.

Selbstverständlich war diese Schwächung ein Vorteil für Herxheim und man setzte das gegnerische Tor durch einen Distanzschuss von Marco Moch (28.) und einen von Leutrim Osaj an den Pfosten genagelten Distanzhammer (35.) unter Druck, aber die spielerische Qualität sank auf unteren Landesligadurchschnitt. Beide Seiten bemühten sich um Linie, heraus kam jedoch hauptsächlich Kampf um den Ball. Torlos ging es in die Halbzeitpause.

Grundlegend änderte sich an der Spielweise zunächst auch in der 2. Halbzeit nichts. Einen gefährlichen Freistoß Herxheims parierte FSV-Keeper Mario Fohs in der 48. und auch später nochmal bravourös. Ganz allmählich übernahm die Viktoria die Feldhoheit und dominierte die Partie zusehends. Einer der wenigen Gegenangriffe schien alles zunichte zu machen. Eine Flanke von rechts erwischte Philipp Keller nur mit der Fußspitze und beförderte den Ball unhaltbar neben den Pfosten ins eigene Netz. Batsch, das zu diesem Zeitpunkt sehr, sehr unverdiente 0:1.

Wie man es von Herxheim kennt, lässt sich die Mannschaft von sowas überhaupt nicht beeindrucken. Der Offensivdruck wurde noch erhöht – manifestiert an der Einwechslung zweier weiterer Stürmer, Dennis Bodenseh und André Heesakker. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit.
Und Gott, nein, Thorsten Reiter ist mein Zeuge, vor dem Marsch vom Essensstand hinters Schifferstädter Tor habe ich prophezeit, dass Viktoria Herxheim noch das 1:1 macht 🙂

Okay, man machte es spannend, aber in der 90. war es soweit. Eine Flanke von Ardijan Dullaj wuchtete Julian Hahn mit vollstem Körpereinsatz in die Maschen. Es war vollbracht und natürlich absolut verdient. Vom Einsatz und den vorhandenen Chancen her, wäre auch ein Sieg in Ordnung gegangen. Spielerisch war es von beiden Seiten bestenfalls Mittelmaß, insofern müssen und können beide mit der Punkteteilung leben.

Foto: Nach dem Eigentor von Philipp K. gelang Julian Hahn per Kopf der hoch verdiente 1:1 Ausgleich

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Landesliga: FSV Schifferstadt – SV Rülzheim

Landesliga: FSV Schifferstadt – SV Rülzheim 1:0 (0:0)

Zuschauer: 150

Trotz drückender Überlegenheit in der 1. Halbzeit und zumindest ausgeglichenem Spiel in der zweiten, verliert Rülzheim durch einen Treffer von Jan Licht aus der 85. Minute mit 0:1. Die größte von mehreren Chancen, vor allem in den ersten 45 Spielminuten, vergab Robin Dränkow aus kurzer Distanz in der 33. Minute.
Trotz der Einwechslung der beiden Stock-Brüder nach der Pause, war Rülzheim dann offensiv eher ungefährlich. Schifferstadt kämpfte sich gegen nachlassende Rülzheimer in die Partie zurück und die Befürchtungen der Rülzheimer Anhänger wurden tatsächlich wahr – wer seine Überlegenheit und seine Chancen nicht nutzt, wird bestraft…

Foto: Die Großchance für Robin Dränkow; der Ball geht links am Pfosten vorbei ins Aus

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Foto: Jubelrudel aller Feldspieler nach dem Siegtreffer

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Landesliga: SV Geinsheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: SV Geinsheim – FSV Schifferstadt 1:4 (1:2)

Zuschauer: 200

Bilder des Spiels im Foto-Shop

Verdienter Sieg für den spielerisch klar besseren Aufsteiger aus Schifferstadt

Der positive Aspekt für Geinsheim fand schon in der 2. Minute statt. Christoph Appel wurde im 16er gefoult und Pascal Nebel verwandelte den Strafstoß zum frühen 1:0. Den nächsten 11er hätte es in der 8. Minute geben können. Christian Wolff wurde von SVG-Torwart Sebastian Schindler unsanft gestoppt, der Ball war schon vorbei. Schiedsrichter Tobias Groh hatte das irgendwie anders gesehen.
Schifferstadt ließ sich weder von dem einen noch von was anderem beeiflussen und spulte unbeeindruckt sein Programm ab. Wolff besorgte in der 14. Minute den Ausgleich – siehe Foto.

Foto: Christian Wolff erzielt das 1:1 in der 14. Minute

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In der 36. wurde Wolff im Geinsheimer 16er gefoult; der Gefoulte trat selbst an, scheiterte an Schindler und hatte Glück, dass Felix Klein im Nachschuss erfolgreich war. Ähnliches Spiel nur 3 Minuten später (39.), wieder scheiterte Wolff mit dem Foulelfmeter an Schindler, der mit dem Schienbein parierte. Nur diesmal sprang der Ball nicht vor die Füße eines Schifferstädters. Somit blieb es bei der knappen Führung für die Gäste zur Halbzeitpause.

5 Minuten nach Wiederanpfiff (50.) machte André Heims mit seinem Treffer aus 18m zum 1:3 im Prinzip alles klar. Sicher waren da noch 40 Minuten zu spielen, aber Geinsheim schien nicht in der Lage, die abgeklärt agierenden Gäste nochmal ernsthaft in Bedrängnis bringen zu können. Gut, man bemühte sich um eine früh beginnende Schlussoffensive und gab Gas. Aber mitten hinein in die sich anbahnende Druckphase beendete ein Torwartfehler die Hoffnung auf die Aufholjagd. Christoph Mehrl staubte nach einem Eckball zum 4:1 für den FSV ab.

Beeindruckend mit welcher Ruhe und sachlichen Abgeklärtheit der FSV Schifferstadt solche Partien absolviert und selbst bei recht offensichtlichen oder vermeintlichen Fehlentscheidungen nicht über den Schiri herfällt.

B-Klasse: FSV Schifferstadt II – SG Limburgerhof

FSV Schifferstadt II – SG Limburgerhof 2:7 (2:2)

FSV Schifferstadt II - SG Limburgerhof 2:7

Bericht: T.W.

Es war von Beginn an ein flottes Spiel bei tropischen Temperaturen. Schon in der 1. Minute erzielte Marcus Luzinski die Gästeführung nach Vorarbeit von Kevin Zöller. Die Gastgeber waren jedoch nicht geschockt und konnten in Minute 12 den Ausgleich erzielen. Mert Can Beser verwertete Maik Mohrs Vorlage. Beide Teams blieben beim offensiv ausgerichteten Fußball und somit wurden die Zuschauer gut unterhalten.

Carsten Rademacher war es vorbehalten, in der 25. Minute die erneute Gästeführung zu erzielen. Abermals ließ sich die Heimtruppe nicht davon beeindrucken. Diese Einstellung wurde in der 43. Minute nach Foulspiel an Alexander Joa mit einem Strafstoß belohnt. Den verwertete Marc Hoffmann zum Ausgleich und gleichzeitigen Halbzeitstand.

Bis zur 60. Minute waren die Kontrahenten absolut auf Augenhöhe. Aber mit dem erneuten Führungstreffer durch Kevin Zöller nach einem Eckball, konnte Limburgerhof den entscheidenden Moment für sich verbuchen. Nun musste der Gastgeber wieder einem Tor hinterher rennen und dies war bei der Hitze einfach zu kräfteraubend. Vergab Maurice Klein in Minute 68 noch die Möglichkeit den Sack zu zu machen, so machte es Luzinski in Minute 71 nach berechtigtem Foulelfmeter besser. Christian Mohr hatte Christian Maffenbeier zu Fall gebracht.

Und nun nahm das Spiel einen sehr deprimierenden Verlauf für die Schifferstädter. Maffenbeier bediente zuerst Luzinski in Minute 78 und genau umgekehrt erzielte Maffenbeier dann das 2:6 in Minute 81. Den Schlusspunkt durfte der eingewechselte Mahmoud Hussein vom Elferpunkt aus setzen, 2:7. Wieder war Maffenbeier von Christian Mohr gefoult worden. Danach war Schluss und die Gäste feierten ihre Rückkehr an die Tabellenspitze der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Ost.

Fazit: Das Ergebnis ist ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen, ein deutlicher Sieg aber absolut verdient aufgrund der starken 2. Hälfte. Die ca 70 Zuschauer haben ein gutes B-Klasse Spiel gesehen und 9 Tore waren das Salz in der Suppe.

Bezirksliga: FSV Schifferstadt – ASV Maxdorf

FSV Schifferstadt – ASV Maxdorf 2:1 (2:0)

Mit diesem Sieg im Spitzenspiel steht der FSV praktisch als Meister und direkter Aufsteiger in die Landesliga fest. Um das Ding endgültig fest zu machen, fehlen noch 2 Punkte. Dafür stehen zwei Spiele gegen schlagbare Gegner (Schaidt [A], Seebach [H]) zur Verfügung. Und falls dies nicht gelingt, lacht über Schifferstadt durchaus die Sonne, aber über den FSV sicherlich die ganze Welt. Theoretisch ist auch noch ein Entscheidungsspiel möglich; ist sehr unwahrscheinlich, wäre allerdings sehr reizvoll.
Maxdorf muss in die Relegation, in der aller Wahrscheinlichkeit nach TSV Schott Mainz II der Gegner sein wird.

Oldie (but Goldie) André Schlug gelang nach Traumquerpass von Christoph Mehrl das 1:0 in der 19. Minute. 2:0 stand es in der 33. als Fabian Klein eine Vorlage von Christian Wolff verwerten konnte. Danach steigerte sich Maxdorf deutlich und kam vor dem Kabinengang zu der ein oder anderen Torchance – absolut zwingend war jedoch nichts davon. Und auch trotz einer 6-minütigen Nachspielzeit änderte sich am Zwischenergebnis nichts mehr.

Foto: Rannte, ackerte, kämpfte und erzielte den wichtigen Führungstreffer: André Schlug

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Die Grundausrichtung der 2. Halbzeit war die, dass Maxdorf das Spiel bestimmte, Druck ausübte und Schifferstadt fast nur noch auf Konter setzte. Beides gelang den Teams nur mäßig. Den längst fälligen Anschlusstreffer zum 1:2 nach 62 Minuten besorgte Sascha Rühm aus der Distanz flach ins untere Eck. Der FSV konterte ein paar Mal halbgar. Je länger die Partie lief, desto mehr schwanden den Schifferstädtern bei hochsommerlichen Temperaturen die Kräfte – die Gegenstöße verpufften. Immerhin verteidigte man die knappe Führung mit Konzentration und noch mehr Einsatz gegen im Endeffekt wenig durchschlagkräftige Gäste. Da muss auf Maxdorfer Seite dran gearbeitet werden, die offensive Gefährlichkeit aus der Vorrunde wieder zu finden; das wäre für die Relegationsspiele eine essentielle Sache.