A-Klasse: Phönix Bellheim – FSV Freimersheim

A-Klasse: Phönix Bellheim – FSV Freimersheim 3:5 (2:2)

Tore: 1:0 Simon Keakavocy (4.), 2:0 Zsolt Nagy (31.), 2:1 Patrick Lindner (43., FE), 2:2 Dennis Hartweck (45.), 2:3 Hartweck (48.), 2:4 Hartweck (56.), 2:5 Denis Thomas (76.), 3:5 Kujtim Durmishaj (90.)

Das war eine meisterliche Leistung der Gäste aus Freimersheim, aber erst nach eine gespielten halben Stunde und dem 2:0 für Bellheim.
Simon Keakavocy, der wenig später (17.) verletzt raus musste, hatte den Phönix schon in der 4. Minute 1:0 in Front gebracht. Zsolt Nagy erhöhte mit einem 20m Schuss in der 31. auf 2:0. Bellheim verpasste es auf 3:0 davon zu ziehen, der ebenfalls eingewechselte Felix Drozynski (34. für Cengiz Yavuz) hatte die gute Chance.

Mit dem Abschluss von Dennis Hartweck an den Pfosten und dem Schuss von Denis Thomas, den Sascha Pfirrmann parierte, wendete sich das Blatt. In der 43. verwandelte Patrick Lindner den fälligen Strafstoß zum 1:2 Anschluss. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit folgte sogar noch der Ausgleich durch Dennis Hartweck, der steil angespielt einfach schneller und geistesgegenwärtiger war als seine Gegenspieler. Das war ein ernüchternder 2:2 Zwischenstand für die Bellheimer Elf beim Kabinengang.

Fotos: Bellheims Torwart Sascha Pfirrmann ärgert sich; fast wäre er an den Strafstoß von Patrick Lindner zum 2:1 dran gekommen – die Ecke hatte er geahnt…

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Gleich nach dem Wiederanpfiff machte Freimersheim weiter. Hartweck brachte seine Farben in der 48. mit 3:2 in Führung und baute diese in der 56. auf 4:2 aus. Als dann Denis Thomas in der 76. sogar auf 5:2 erhöhte, war die Entscheidung gefallen. Trotzdem mühte sich Bellheim dankenswerterweise, im Sinne der ca. 300 Zuschauer, weiterhin um einen Torerfolg. Der nach der Pause eingewechselte Kujtim Durmishaj betrieb in der 90. Ergebniskosmetik zum 3:5 Endstand.

Ein hoch verdienter und nach dem Rückstand beeindruckender Sieg des FSV. Die Lokalität für die Meisterschaftsfeier im nächsten Sommer kann gebucht werden – sofern nichts außergewöhnliches passiert, wie z.B. ein Weltuntergang oder ähnliches…

Spitzenreiter, Spitzenreiter – hey, hey, hey

In der A-Klasse Südpfalz schlägt der FSV Freimersheim den Rangzweiten aus Bellheim nach 0:2 Rückstand mit 5:3; mit Dennis Hartweck als dreifachem Torschützen. Bilder vom Spiel folgen Und in der A-Klasse Rhein-Mittelhaardt bezwingt der FV Berghausen Verfolger TSV Lingenfeld mit … Weiterlesen

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Hatzenbühl

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Hatzenbühl 4:3 (1:0)

Bei Torwart Marco Beideck kann sich der SVH bedanken, dass die Partie nicht schon nach 45 Minuten mehr als deutlich entschieden war. Acht (!) gute bis hochkarätige Torchancen der Freimersheimer machte er zunichte. Gegen den satten Abschluss von Maximilian Becker in der 34. Minute zum 1:0 nach einer feinen Ballstafette quer über den Platz, war er allerdings machtlos. Mit der für die Spannung in der 2. Halbzeit günstigen knappen, aber angesichts der Einschussgelegenheiten viel zu niedrigen Führung für den FSV ging es in die Kabinen.

Foto: Maximilian Becker, nominell rechter Verteidiger, gelang das einzige Tor des ersten Durchgangs

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Danach begann das Match richtig und wurde dem Anspruch Spitzenspiel – Zweiter gegen Erster – gerecht. Hatzenbühl, das nur in den Anfangsminuten einen Torschuss zu verbuchen hatte, hatte gemerkt, dass man gegen Freimersheim dagegen halten muss und kann. Dennoch hätte es schnell, in der 48. Minute schon, Richtung Entscheidung gehen können, wenn Patrick Lindner den an Dennis Hartweck verursachten Foulelfmeter nicht an den Pfosten gesetzt hätte; ein 2:0 wäre sowas wie eine Vorentscheidung gewesen. Die gelang nicht, dafür fiel das Tor auf der anderen Seite. Manuel Weigel wusste den ihm gebotenen Freiraum zu nutzen und netzte aus 18m flach zum 1:1 Ausgleich ein.

Foto: 2:1 durch Denis Thomas nach Vorarbeit und Vorlage von Dennis Hartweck

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Foto: Abschluss von Denis Thomas zum 4:2

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Lange währte die Freude der Gäste nicht, 3 Minuten später (57.) legte Hartweck vor und Denis Thomas vollendete zum 2:1. Das wiederum hatte nur 2 Minuten Bestand; in der 59. gelang David Cebulla mit einem wunderschönen Schlenzer von links in den rechten Winkel der erneute Ausgleich, 2:2. Aber auch das war nach 2 weiteren Minuten schon wieder Geschichte. Denis Thomas ballerte einen Freistoß an der Mauer vorbei direkt ins Netz, 3:2 in der 61. Minute.
Obwohl die Kugel im Torwarteck landete, kann man SVH-Torwart Beideck keinen Vorwurf machen; er wusste um die Schussqualitäten von Thomas und versuchte auch einen Teil seines Gehäuses hinter der Fünfmannmauer mit abzudecken. Das war halt, ähnlich wie bei einem Elfer, eine fifty-fifty Entscheidung, und ging diesmal schief. Im Anschluss vereitelte er wieder zwei fast sichere Einschläge…

Foto: Ergebniskosmetik per Strafstoß in der 96. Minute

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In der 90. Minute, Hatzenbühl hatte verständlicherweise aufgemacht, führte ein Konter Freimersheims, zelebriert vom nun dreifachen Torschützen Denis Thomas, zum 4:2. DAS war die Entscheidung. Der 4:3 Anschlusstreffer per Foulelfmeter kam zu spät, nämlich in der 96. Minute – kurz danach pfiff Rolf Göttel ab.

Durch dieses und die anderen Ergebnisse rückt die Spitzengruppe noch enger zusammen. Sechs Vereine sind nur durch 2 Punkte getrennt – mit dem neuen Spitzenreiter FSV Freimersheim.

Tabelle

Kreispokal: SG Albersweiler/​Eußerthal – FSV Freimersheim

Kreispokal: SG Albersweiler/​Eußerthal – FSV Freimersheim 2:7 (0:5)

Auf der Anlage des TuS Albersweiler hat man eine schöne Aussicht auf den direkt angrenzenden Haardtrand. Dem konträr gegenüber standen die sportlichen Aussichten der SG Albersweiler/​Eußerthal gegen den Tabellenführer der A-Klasse Südpfalz. Nicht nur, dass man in seiner B-Klasse im Tabellenkeller steckt, man musste auch stark ersatzgeschwächt antreten.

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Wenn auch im Pokal vieles möglich ist, hier blieb die Überraschung aus. Freimersheim war von Anfang an klar überlegen und lag bis zum Kabinengang deutlich mit 5:0 vorne.

Tore der 1. Halbzeit
5. 0:1 Denis Tomas (Assist Joshua Moos)
20. 0:2 Josgua Moos
21. 0:3 Safak Metin
28. 0:4 Safak Metin
34. 0:5 Nicolas Freymeyer (Kopfball nach Eckball)

Grundlegend konnte sich an dem Ergebnis nichts mehr ändern, also machte ich mich in der Halbzeitpause auf den Heimweg.
Damit verpasste ich 2 Tore der Gastgeber (1:5 Mirco Seiter; 2:7 Niklas Imhof), die sich für ihre Verhältnisse und angesichts der personellen Umstände gut schlugen, aber insgesamt natürlich absolut chancenlos waren. Auch Freimersheim gelangen noch zwei Treffer (1:6 Denis Thomas; 1:7 Dennis Hartweck) zum auch in der Höhe verdienten Pokalerfolg.

Der Zuschauerzuspruch war mit knapp über 50 sehr dürftig. Rolf Göttel aus Wernersberg sprang kurzfristig ein für den angesetzten Schiedsrichter, der auf dem Weg nach Albersweiler einen Unfall (nur Blechschaden) hatte.

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Wernersberg/​Spirkelbach

A-Klasse: FSV Freimersheim – SV Wernersberg/​Spirkelbach 10:1

Vor der Landesligapartie in Geinsheim war ich noch eine knappe Viertelstunde in Freimersheim. Tore sah ich dabei keine, aber anhand der Spielverteilung in diesen 15 Minuten war klar, dass es nach dem ersten Treffer, der eher früher als später definitiv fallen würde, deutlich zu Gunsten der Gastgeber enden würde. Dass es gleich zweistellig wird, davon konnte nicht unbedingt ausgegangen werden.

Foto: Die Zeichen standen von Anfang an auf „Victory“

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A-Klasse: FSV Freimersheim – TuS Knittelsheim

A-Klasse: FSV Freimersheim – TuS Knittelsheim 5:2 (3:1)

Einen souveränen Sieg fuhr der spielfreudige FSV Freimersheim gegen den Tabellenführer ein. Nach 11 Minuten stand es nach Treffern von Joshua Moos (6. Minute) und Andreas Klundt 2:0. Nach 25 schon 3:0, Schütze war Safak Metin. Mit einem wunderschönen Schlenzer in den Winkel verkürzte Patrick Richter zwischenzeitlich auf 1:3 (27.). Knittelsheim haderte bei 2 Toren mit dem Schiedsrichter aufgrund angeblicher Abseitsstellungen. Zutreffend oder nicht, sei dahin gestellt. Fakt war, dass der TuS dem Gegner das Toreschießen (zu) leicht gemacht hatte – sprich, mal besser an die eigene Nase fassen.

Foto: 200 Zuschauer bildeten eine angemessene Kulisse für das Spitzenspiel der A-Klasse Südpfalz

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Als Ousamma Ferraoumi in der 65. den 2:3 Anschlusstreffer gelang, schien es nochmal spannend zu werden, ein kippen der Partie denkbar. Der FSV korrigierte das jedoch umgehend 4 Minuten später mit dem 4:2. Denis Thomas pflanzte den verhängten Freistoß unhaltbar in den Winkel. Dennis Hartweck stellte in der 82. den 5:2 Endstand her. Zuvor, in der 72., schwächte sich Knittelsheim selbst, als Michael Meyer wegen einer Tätlichkeit vorzeitig den Platz verlassen musste. Eine weitere rote Karte blieb dem TuS erspart; bei einem (mehr oder weniger unabsichtlichen) Handspiel auf der Torlinie war dem Mann in gelb die direkte Sicht auf den Spieler versperrt.

Freimersheim (14 Punkte) rückt mit diesem Dreier dem Spitzenduo (Knittelsheim, Hatzenbühl – jeweils 15 Punkte) auf die Pelle und ist als einziges Team noch ohne Niederlage

A-Klasse: FSV Freimersheim – TuS Schaidt

A-Klasse: FSV Freimersheim – TuS Schaidt 1:1 (0:1)

Da die Konzentration beim letzten Spiel des Wochenendes nicht mehr so groß war, fällt der Bericht entsprechend kurz aus.
Die 1. Halbzeit gehörte den Gästen, die zweite dem FSV. So geht die Punkteteilung letztendlich in Ordnung, auch wenn jeder der Kontrahenten Chancen hatte das zweite oder dritte Tor zu erzielen.
In der 29. Minute gelang Thomas Schmeißer die 1:0 Führung. Dennis Hartweck glich in der 86. zum 1:1 aus. Die gelb-rote Karte für Schaidt in der 92. war lediglich eine Randnotiz.

Vorschau
Am nächsten Spieltag, am Sonntag, kommt es zu Hammer-Partien in der A-Klasse Südpfalz. Wäre die Saison schon weiter fortgeschritten würde man wahrscheinlich von vorentscheidenden Spielen sprechen.

Jeweils um 15:00 Uhr:
VfB Hochstadt – SV Hatzenbühl
Der Tabellenzweite aus Hatzenbühl gegen die immer unangenehmen Hochstadter, die punkten müssen, um nicht schon frühzeitig im Mittelfeld zu versinken.

SVO Rheinzabern – SV Hagenbach
Eine scheinbar leichte Aufgabe für den Fünften gegen noch sieglose Hagenbacher (14.)

Phönix Bellheim – TuS Schaidt
Sechster gegen Vierter. Ist Bellheim wieder in der Spur und kann gegen eine starke Schaidter Truppe punkten? Eine Niederlage würde Phönix im Titelrennen weit zurück werfen.

Um 17:00 Uhr
FSV Freimersheim – TuS Knittelsheim
Wahrscheinlich das Highlight des Spieltags. Der Dritte empfängt den Spitzenreiter. Ich glaube, da muss man nicht viel dazu sagen. Knittelsheim, mit fünf Siegen in fünf Spielen, gegen die wohl spielstärkste Mannschaft der Liga

A-Klasse Südpfalz – da bekommen Sie was geboten 🙂

Foto: Dennis Hartweck, nicht im Abseits, netzt ein zum 1:1 Ausgleich

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Verbandspokal in Freimersheim

1. Runde Verbandspokal: FSV Freimersheim – FC Lustadt 4:0 (0:0)

Torlose 1. Halbzeit. Warum? Weil Lustadt trotz eines klaren Chancenübergewichts das Runde nicht ins Eckige brachte. Das machte Freimersheim in der 2. Halbzeit besser als der Aufsteiger in die Bezirksliga. In der 48. Minute zirkelte Denis Thomas einen Freistoß an der Mauer vorbei, Daniel Humm konnte nur kurz abwehren und Andreas Klundt staubte zum 1:0 ab.

Foto: Keine Chance für Daniel Humm, der Strafstoß war berechtigt

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Thomas selbst erhöhte mit seinem Schlitzohrtreffer in der 53. auf 2:0. Rechts außen am Ball sah er, dass FCL-Keeper zu weit vor seinem Kasten weilte und hob die Kugel maßgenau in die Maschen. Entschieden war die Partie mit dem 3:0 von Klundt. Den 4:0 Schlusspunkt setzte erneut Thomas per Foulelfmeter. Humm hatte als letzter Mann Dennis Hartweck unfair gestoppt – und sah von Schiri Schäfer nur gelb, nicht rot. Doppelbestrafung vermieden – gut so.

Endlich wieder Ernst

Na, das war doch schon mal ein guter Einstieg in die Pflichtspielsaison. Die zwei Verbandspokalpartien boten so einiges, was der geneigte Fußballfan ein paar Wochen vermisst hatte.

Da war zunächst die Partie VfB Haßloch gegen ASV Maxdorf, die endete 2:7 für die favorisierten Gäste, war allerdings sehr unterhaltsam und bei weitem nicht so einseitig, wie es das Ergebnis glauben machen möchte.
Nicht der Favorit aus der Landesliga legte los, sondern der heimische VfB. Schon nach 30 Sekunden hatte Mirco Hoffmann nach einer Flanke die Gelegenheit zur Führung, musste den Ball aber mit dem „falschen“ Fuß nehmen und verzog aus bester Position. Schade für Haßloch, aber nicht schlimm, denn in der 4. Minute nutzte man einen Ballverlust von Jannik Said zum schnellen Gegenstoß, den Dennis Kindler aus knapp 16m flach abschloss zum 1:0.
Maxdorf ließ sich nicht lange bitten und ging durch einen Doppelschlag mit 2:1 in Front. In der 9. Minute vollendete Sascha Rühm eine schöne Kombination per Schlenzer zum 1:1 und nur 2 Minuten danach nahm Christian Jesberger eine Diagonalpass von Alexander Völkl auf und schmetterte die Kugel ins Dreieck.
Nach genau einer Viertelstunde war wieder der VfB dran. Bei einem Konter über links kam ASV-Keeper Taner Özdemir zu früh raus und machte es Jens Schleicher damit einfacher die Kugel an ihm vorbei ins Netz zu schieben, 2:2.

Vier Tore in 15 Minuten, das war schwer in Ordnung, aber in der 1. Halbzeit noch lange nicht alles. Bevor 2 weitere Treffer fielen musste die Partie für 4-5 Minuten unterbrochen werden. Von außerhalb des Geländes war Geschrei zu vernehmen. Bei Inspizieren der Sachlage stellte sich heraus, dass zwei Personen in ein Gerangel verwickelt waren und jemand weiteres ordentlich Pfefferspray versprüht hatte. Das Zeug wurde aufs Gelände und auf den Platz geweht. Das musste sich erst verziehen, bevor wieder angepfiffen werden konnte. Die Aktion draußen erforderte das Herbeirufen von RTW und Polizei. Was die ganze Sache ausgelöst hatte, war nicht zu erkennen.

Foto: Die ASV-Abwehr um Routinier und Ex-Profi Rainer Hauck hatte nur zu Beginn der beiden Halbzeiten einige Probleme mit der VfB-Offensive. Schiedsrichter Dorian Schurer hatte in Zusammenarbeit mit seinen Assistenten an den Linien die sehr faire Partie jederzeit im Griff.

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Wie gesagt, nach gut 4 Minuten konnte weiter gespielt werden. Und beim nächsten Tor für Maxdorf machte Said den frühen Fehler wieder gut. Sein toller Pass landete bei Rühm, der das 3:2 erzielte. In Minute 45+1 wurde die VfB-Abwehr mit einfachen, schnellen Pässen ausgespielt und Jesberger besorgte mit seinem zweiten Treffer den 4:2 Halbzeitstand.

Die Geschichte der 2. Halbzeit ist schnell erzählt. Maxdorf machte angesichts der Zweitoreführung nicht mehr als nötig. Haßloch machte Druck, hatte die ein oder andere Chance zum Anschlusstreffer, was die Sache nochmal spannend gemacht hätte. Der gelang jedoch nicht und Maxdorf erhöhte gegen aufgerückte Einheimische durch den eingewechselten David Gerner in der 74. auf 5:2. Eigentlich war das schon die Entscheidung; den Sack endgültig zu machte Felix Sembritzki in der 79. mit dem 6:2. Zu diesen beiden Toren lieferte jeweils der ebenfalls erst in der 2. Halbzeit eingewechselte Rick Martsfeld die vorzügliche Vorarbeit.
Danach fuhr ich los Richtung Freimersheim, um rechtzeitig zum Anpfiff (17:00 Uhr) vor Ort zu sein. So verpasste ich den unwesentlichen letzten Treffer zum letztendlich 1-3 (je nach Sichtweise) Tore zu hohen Endergebnis von 7:2.

Zuschauer: 200

Bilder vom Spiel folgen

FSV Freimersheim – FC Lustadt 4:0 (0:0)

Bericht folgt

Relegation: TSG Deidesheim – FSV Freimersheim

TSG Deidesheim – FSV Freimersheim 5:3 (2:2)

In einer dramatischen Partie vor über 900 Zuschauern und nach einem 0:2 Rückstand bezwang die TSG Deidesheim den FSV Freimersheim und steigt in die Bezirksliga auf.
Dazu herzlichen Glückwunsch.

Tore: 0:1 Denis Thomas (22.), 0:2 Denis Thomas (30.), 1:2 Rudolf Benkler (35.), 2:2 Rudolf Benkler (43.), 3:2 Marvin Ehrenpreis (51.), 4:2 Marvin Ehrenpreis (58.), 4:3 Dominik Stubenrauch (87.), 5:3 Marvin Ehrenpreis (90.)

Foto: Marvin Ehrenpreis erzielt das 4:2

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Relegation: FSV Freimersheim – ESV Ludwigshafen

FSV Freimersheim – ESV Ludwigshafen 2:0 (1:0)

Aus der erwarteten, um nicht zu sagen erhofften Schlammschlacht wurde nichts. In Gommersheim hatte es scheinbar nicht so viel geregnet wie in den Nachbarorten und zudem war der Platz hervorragend präpariert, super bespielbar – der Platzwart hatte ganze Arbeit geleistet.
Eine „Schlammschlacht“ war es auch im übertragenen Sinne nicht, da standen zwei technisch und spielerisch gute Mannschaften auf dem Platz, die lediglich mit dem Torabschluss so ihre Probleme hatten. Manches Mal wurde zu umständlich agiert, anstatt zügig den Abschluss zu suchen. Oder aber, wenn der Ball aufs Gehäuse kam, war auf der jeweiligen Seite der Torsteher zur Stelle. Beide Keeper, Peter Provo (ESV) und Christoph Kopf (FSV) hielten, was zu halten war, und das ein oder andere Mal sogar ein wenig mehr.

Foto: Rados Ristic kann Denis Thomas nicht halten, Peter Provo pariert

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Die Erfahrung und die Abgezocktheit ließ das Pendel zugunsten des FSV Freimersheim ausschlagen. In der 35. Minute setzte Denis Thomas einem fast geklärten Ball nach und wurde im 16er der ESV`ler von Rados Ristic unfair gestoppt. Unglückliche Aktion von Ristic, aber von Schiri Manuel Brell korrekterweise mit Strafstoß geahndet. Der Gefoulte selbst verwandelte sicher zum 1:0.

Die 500 Zuschauer mussten bis zur 78. Minute warten, ehe die Entscheidung fiel. Einen Freistoß von links außen verlängerte der kurz zuvor eingewechselte Andreas Klundt zum 2:0 in die Maschen. Die Ludwigshafener gaben nicht auf, aber es war klar, dass sie nicht mehr zu drei Toren kommen würden – ein Sieg wäre nötig gewesen, um im Rennen zu bleiben.
Das machen jetzt der FSV Freimersheim und die TSG Deidesheim unter sich aus. Am Freitag kommt es in Bellheim (19:00 Uhr) zum Aufeinandertreffen der Sieger. Der Gewinner dieses Spiels steigt auf in die Bezirksliga; bei Unentschieden gibt es auf neutralem Platz ein weiteres Spiel, dann bis zur endgültigen Entscheidung, notfalls per Elfmeterschießen.