Landesliga: SV Rülzheim – Phönix Schifferstadt

Landesliga: SV Rülzheim – Phönix Schifferstadt 1:1 (0:0)

Tore: 1:0 Andelo Srzentic (80.), 1:1 Dana Kader (90.+1)
Zuschauer: 220

Bes. Vork.: Der Anpfiff verzögerte sich um mehrere Minuten, weil das Tornetz geflickt werden musste. Bis zur 15. Minute musste schon zweimal der Ball gewechselt werden, weil er jeweils „platt“ war.

Aus dem Spiel heraus gelang Rülzheim trotz vieler guter Torchancen kein Treffer. Ein Standard musste her; in der 80. trat Carsten Lutz zum Freistoß an und Andelo Srzentic köpfte die Kugel zum höchst verdienten 1:0 in die Maschen. Eben jener Srzentic hatte zwei frühe Hochkaräter (10., 19.) nicht nutzen können. Auch Max Krämer (21.) und André Nenning (22.) verzogen aus der Distanz knapp.
Rülzheim war dominant, klar feldüberlegen, die eindeutige aktivere und bessere Mannschaft, scheiterte aber an der unterirdischen Chancenverwertung. Und da Schifferstadt extrem defensiv ausgerichtet war, dies gut und konzentriert umsetzte und lediglich punktuell offensive Nadelstiche setzte, ging es vor 220 Zuschauern torlos in die Halbzeitpause.

An der grundlegenden Kräfteverteilung änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nichts. Mindestens 70% Ballbesitz für den gastgebenden SVR, jetzt aber ohne die absoluten hochkarätigen Torchancen. Dafür wurden die vereinzelten Gegenangriffe der Sari-Elf gefährlicher.
Nach dem bisherigen Spielverlauf schien die Partie mit dem 1:0 für die favorisierten Rülzheimer ein gutes Ende zu nehmen. Allerdings bäumte sich der Phönix nochmal mächtig auf und profitierte in der Nachspielzeit von einer klasse Einzelleistung Manuel Maiers. Seine Vorarbeit auf links hebelte die in dem Moment nicht optimal gestaffelte Defensive des Gastgebers aus und die exakte Hereingabe konnte der ungedeckte Dana Kader leicht zum 1:1 Ausgleich einschieben.

Fotos: Carsten Lutz tritt an zum Freistoß; innen köpft Andelo Srzentic im Duell mit Pietro Berrafato das zu dem Zeitpunkt (80.) erlösende und hochverdiente 1:0, das aber am Ende nicht zum Dreier reichte, weil in der Nachspielzeit (90.+1) Manuel Maier über links toll vorarbeitete und Dana Kader nur noch einschieben musste.

Landesliga: FSV Offenbach – SV Rülzheim

Landesliga: FSV Offenbach – SV Rülzheim 2:1 (0:0)

Foto: Markierte das wichtige 1:0 und lieferte insgesamt eine bärenstarke Partie ab, Gustavo Felix Rudy

Dass es vor über 300 Zuschauern in der 1. Halbzeit torlos blieb, lag (vor allem)
1. an Jonas Mittenbühler, der in der 6. Minute knapp verzog
2. an Sascha Pfirrmann, der in der 8. Minute gegen Gustavo Felix Rudy zur Ecke klärte
3. an André Nenning, der in der 29. Minute nur den Pfosten traf
4. an Andelo Srzentic, dessen Distanzschuss in der 36. Minute am Tor vorbei zischte

um nur die wichtigsten Aktionen, sprich Torchancen zu nennen.

In der 66. erzielte Rudy das 1:0 für den FSV, das Nenning 3 Minuten später mit seinem Abstauber egalisierte.
Bevor Daniel Evrard in der 74. den von Pfirrmann an Jonas Mittenbühler verursachten Foulelfmeter zum 2:1 Siegtreffer verwandelte, hatte Offenbach durch Rudy und Tim Lechnauer in der 71. Minute eine Doppelchance. Insofern kann man ganz sicher von einem verdienten Sieg für die mannschaftlich geschlossen agierenden Roten sprechen. Das Spiel der lilanen Mannschaft war über die 90 Minuten betrachtet schlicht und ergreifend nicht gut genug, um sich die Tabellenführung (ein Punkt hätte gereicht) zurück zu erobern.

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FK Pirmasens II

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – FK Pirmasens II 2:5 (0:1)

Durch zwei Tore von Eric Biedenbach holte Zeiskam einen 0:2 Rückstand auf und musste sich am Ende doch recht hoch mit 2:5 geschlagen geben.

Der Ex-Zeiskamer Yasin Oezcelik steuerte beim 5:2 Sieg seines FKP den Treffer zum 4:2 bei. Trotz dieses Erfolges und der Tatsache, dass ihn FKP-Trainer Patrick Fischer 90 Minuten durch spielen ließ, wird Oezcelik den Verein wohl in der Winterpause verlassen. Unbestätigten Gerüchten zufolge, wird er sich womöglich dem Landesligisten SV Rülzheim anschließen – Gespräche wurde geführt – und sollte dort die möglichen (Winter-)Abgänger Martin Kramer und Carsten Lutz „kompensieren“.
Bis auf das eine Tor war von unserem oben genannten Protagonisten nicht sehr viel zu sehen; dem Individualkünstler fehlte sichtlich die Bindung zum Team. Das war aber auch gar nicht nötig, bzw. wirkte sich nicht negativ aus. Die Gastmannschaft war insgesamt stark genug, um keineswegs schlechte Zeiskamer, am Ende deutlich, in Schach zu halten.

In der 1. Halbzeit war der kleine FKP den Gastgebern klar überlegen, dominierte die Partie, ohne jedoch eine klarere Führung heraus holen zu können als das 1:0 aus der 20. Minute. Sandro Kempfs Abschluss konnte Zeiskams Torhüter, Alex Reichert, nicht fest halten, der Ball kullerte ins Netz.

In der 7. Minute verbuchte Luca Eichhorn die erste echte Torchance des Spiels, die wurde zur Ecke geklärt. Und erst in der 33. konnte der erste gefährliche Abschluss Zeiskams notiert werden. Mittelstürmer Christian Liginger nahm eine Flanke direkt, verfehlte das Ziel aber um gut einen Meter.
Vor 194 Zuschauer ging es mit der in der Entstehung glücklichen, aber verdienten Führung für Pirmasens in die Pause.

In der 2. Halbzeit nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf; 6 Tore zeugen davon.
Zunächst erhöhte Jan Luca Rebmann per Konter auf 0:2. Danach setzte sich Zeiskam vehement zur Wehr und glich durch 2 Tore (56., 67.) von Eric Biedenbach zum 2:2 aus.

Leider wurde in der anschließenden Phase die Abwehrarbeit vernachlässigt. Dadurch kam Rebmann zu seinem zweiten Treffer; das vermeidbare 2:3 fiel nur 5 Minuten nach dem Ausgleich. In gewisser Weise hat sich der Jahn damit selbst um die Früchte seines Zwischenhochs gebracht. Dieser Eindruck verstärkte sich noch mit dem 2:4 von Oezcelik.

Und dennoch wäre die „Wende“ fast nochmal gelungen. Aber Liginger (80.) und Maurice Hafner (87.) vergaben die beiden Hochkaräter, die bei optimaler Nutzung das 4:4 bedeutet hätten. Das 2:5 in der 91. durch Eichhorn war lediglich „Kosmetik“; kurz danach pfiff der positiverweise, viel laufen lassende Markus Dunsbach ab.

Foto: Eric Biedenbach nach dem Treffer zum 2:2 Ausgleich; der Assistpunkt geht an Maurice Hafner für seinen glänzenden Pass auf den Doppeltorschützen

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt

Landesliga: Viktoria Herxheim – FSV Schifferstadt 2:1 (0:0)

Wie ein Abstiegskandidat trat der Gast aus Schifferstadt wahrlich nicht auf, sondern machte den favorisierten Herxheimern das Leben und das Siegen ganz lange ganz schwer. Am Ende setzte sich der Favorit aufgrund zweier individueller Glanzpunkte doch durch.

In der 70. Minute brach Marcel Hadrosek den Bann. Mit seinem schönen Schlenzer von links außen in den rechten Winkel erzielte er die zu dem Zeitpunkt ein wenig überraschende 1:0 Führung. Schifferstadt war gut in der Partie drin gewesen, machte immer wieder über die Außenpositionen ordentlich Druck auf die Viktoria Abwehr, die jedoch trotz der Ausfälle von Philipp Keller und Mihai Petrescu stand hielt.
Eine der wenigen Ausnahmen war der Anschlusstreffer von Christoph Mehrl, der in der 85. Minute nach einer nicht konsequent geklärten Ecke und der erneuten Hereingabe zum 1:2 einköpfen konnte.
Das war aber nach dem zweiten Herxheimer Tor in der 77. Minute, durch den nur ein paar Minuten zuvor eingewechselten Julian Hahn zu wenig. Bei seinem Treffer zum 2:0 setzte Julian Hahn mit einem Slalomlauf die gesamte FSV-Abwehr schachmatt und ließ auch Eric Ehringer zwischen Pfosten keine Abwehrchance.

Apropos Pfosten; den, und zwar den Herxheimer Innenpfosten, prüfte in der 1. Halbzeit, in der 34. Minute Fabian Klein, als er aus 20m flach abzog und Pech hatte. Schon in der 20. Minute hatte der Gast kein Glück, als ein Abschluss knapp vorbei rauschte. Eine Führung für Schifferstadt nach 45 Minuten wäre aufgrund der Chancenverteilung nicht unverdient gewesen. Die größte Chance für die Viktoria hatte Raphael Gehrlein schon in der 4. Minute; sein Kopfball, nach einem Imre-Freistoß, wurde von Ehringer von der Linie gekratzt.

Trotz der durchaus vorhandenen Brisanz – Herxheim kämpft um den Anschluss an die absolute Spitze, Schifferstadt gegen den Abstieg – und einiger gelber Karten, war es vor 100 Zuschauern ein absolut faires und korrekt geführtes Kunstrasen-Derby, das in Schiri Nico Bauer und seinen Kollegen an den Außenlinien einwandfreie Spielleiter hatte.

Auf Sparflamme…

…liefen meine Wochenendaktivitäten hinsichtlich des Besuchs von Fußballspielen. Schuld daran war und ist ein grippaler Infekt, der in Ruhe auskuriert werden will. Ich hoffe bis Donnerstag so weit wieder auf dem Damm zu sein, um das Abstiegsderby Lingenfeld gegen Edesheim/Roschbach verfolgen zu können.

Was Herxheim daran hinderte, seine hochkarätigen Torchancen zum Sieg zu nutzen, mag eher bzw. vor allem am Gegner gelegen haben. Geinsheim wehrte sich mit aller Macht gegen den haushohen Favoriten und erarbeitete und erkämpfte sich u.a. mit einem guten Daniel Vogelsang im Kasten letztlich ein ein wenig glückliches, aber nicht unverdientes Unentschieden. Vor 270 Zuschauern am kalten Samstag Nachmittag wäre von den Spielanteilen und den Torchancen her, aber auch ein Sieg für die Viktoria in Ordnung gegangen.

Am kommenden Samstag kann Herxheim die verlorenen Punkte gegen das nächste Kellerkind, FSV Schifferstadt, zurück holen. Um Anschluss an das Spitzentrio zu halten, ist ein Dreier Pflicht.
Geinsheim kann am Sonntag das nächste Spitzenteam ärgern. Warum sollte man nicht auch in Bretzenheim einen Bonuspunkt erkämpfen!?

Foto: Zeichen gesetzt…

Verbandspokal: FV Dudenhofen – RWO Alzey

Verbandspokal: FV Dudenhofen – RWO Alzey 4:2 (0:1)

Da ist das Ding… äh, das Halbfinale

Foto: Christopher Koch, der das wichtige 1:1 erzielte – per Kopf nach einem Freistoß

Nach einem 0:1 Rückstand (29., Yannik Wex) zieht der FVD durch Tore von Christopher Koch (54., 1:1), Daniel Eppel (57., 2:1), Paul Stock (83., 3:1) und Tolga Barin (88., 4:2) recht sicher und im Endeffekt problemlos ins HALBFINALE ein.
Kurz vor dem 2:1 durch Bittner handelte sich der Alzeyer Yannik Niemann eine Rote Karte ein für sein Nachtreten. Der Anschluss zum 3:2 gelang Mirco Cet Müller in der 84. und machte die Sache kurzzeitig nochmal ein wenig spannend – bis dann Tolga Barin vor (geschätzten) 650 Zuschauern zum 4:2 zuschlug und das Semifinale realisierte.

FVD-Coach Christian Schultz würde sich in der Vorschlussrunde über ein Heimspiel gegen Speyer freuen. Soweit bekannt, soll am Freitag die Auslosung statt finden.

Foto: Tolga Barin setzt hier den Schlusspunkt mit seinem Treffer zum 4:2

Foto: Sturmlauf von Michael Bittner vor vollen Rängen und unter einwandfrei funktionierendem Flutlicht

Verbandspokal – Kerzen mitbringen!

Weil am Rasenplatz das Flutlicht nicht ordnungsgemäß funktioniert, wird das Pokalviertelfinale gegen Alzey auf den Kunstrasen verlegt. Um jeder Eventualität aus dem Weg zu gehen, werden die Zuschauer gebeten, zahlreich Kerzen mit zu bringen, um im Falle eines Falles das Spielfeld hell erleuchten zu können. Ist dies nicht nötig, kann auf den Rängen immer noch eine heimelige vorweihnachtliche Stimmung erzeugt werden, die die Akteure auf dem Platz zusätzlich motiviert und sicherlich zu fußballerischen Höchstleistungen antreibt!

Zum Vorglühen hier noch die Bildergalerie vom Spiel Dudenhofens gegen Waldalgesheim

BILDERGALERIE: FV Dudenhofen – SV Alemannia Waldalgesheim

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SV Alemannia Waldalgesheim 2:1 (2:1)

B-Klasse: SV Weingarten – 1. FC 23 Hambach

B-Klasse: SV Weingarten – 1. FC 23 Hambach 4:2 (1:1)

In einer anfänglich extrem zerfahrenen Partie – beide Teams hatten arge Probleme ihre Linie zu finden – ging Weingarten früh in Führung. Marcel Stubenrauch überwand in der 5. Minute Markus Schuler im Kasten der Hambacher zum 1:0.
Danach fanden die Mannschaften ganz allmählich ins Spiel, die Augenkrebsgefahr war weitgehend gebannt. Nichtsdestotrotz blieb es ein Kampfspiel zwischen zwei Kontrahenten auf Augenhöhe. In der Nachspielzeit der 1. Hälfte glichen die Gäste durch Yannick Lutz verdientermaßen zum 1:1 aus.
Und überraschend, wenn auch nicht unverdient, gingen sie nach dem Wiederanpfiff sogar in Führung. Hambachs bester, El Hamoul Ala Attar netzte in der 58. Minute zum 1:2 ein. Diesen Rückschlag musste die Kruse-Elf erstmal verdauen. Das dauerte bis zur 80. Minute, ehe erneut Stubenrauch zuschlug, 2:2.

Der Knackpunkt, bzw. die Knackpunkte zu Gunsten des SVW war wohl die sehr harte Rote Karte (83. Minute) gegen Jan Müller – und zudem die zuvor (66. Minute) vollzogene Einwechslung von Joker Ali Shohani. Inklusive Nachspielzeit gute 10 Minuten in Überzahl mit dem schnellen Shohani in der Offensive, das zahlte sich für Weingarten aus.
In der 87. erreichte ein weiter Schlag aus der Abwehr heraus auf der linken Außenbahn Ali Shohani; der ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schloss klasse direkt zur 3:2 Führung für die Einheimischen ab.
Des Weiteren vollendete Shohani in der 94. einen Konter zum 4:2; sofort danach pfiff Schiedsrichter Alfred Brendel ab.

Fazit: Vor 50 Zuschauern ein wichtiger Sieg für Weingarten, das nun auf Platz 6 das Verfolgerfeld hinter den „großen Fünf“ anführt. Hambach haderte nach dem Schlusspfiff ein wenig mit dem Schiri, da der Platzverweis als überzogen angesehen wurde und zwei Weingartener Tore mindestens abseitsverdächtig waren.

Am Sonntag, dem 18.11.2018, um 14:45 Uhr, steht dem SV Weingarten eine harte Prüfung bevor. Man muss beim souveränen Tabellenführer und designierten Aufsteiger Edenkoben – mit Abstand bester Angriff (68 Tore) und beste Abwehr (nur 9 Gegentreffer) – antreten… Viel Spaß 🙂