Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Büchelberg

Landesliga: Viktoria Herxheim – SV Büchelberg 4:2 (0:1)

Nach zwei Viertelstunden lag Herxheim 0:2 zurück, nach einer weiteren Viertelstunde (plus 5 Minuten) hatte man mit 4:2 gewonnen.

Foto: Kadir Seker, Schütze des wichtigen Anschlusstores und der überragende Ismael Imre

Gegen verhalten beginnende Gäste hatte Herxheim leichte Feldvorteile. So richtig in die Gänge kam die Viktoria aber nicht, der Ausfall von Julia Hahn und die Bankpräsenz von Ismael Imre konnte nicht wirklich kompensiert werden. Das konstruktive Mittelfeldspiel lahmte arg. Ein wenig Gefahr versprühte der ein oder andere Distanzschuss – eine echte Torchance sprang jedoch lange Zeit nicht heraus.

Erst ganz allmählich legte der SVB seine Hemmungen ab und bewegte sich aber auch dann eher gemächlich nach vorne. Normalerweise will jede Mannschaft einen Freistoß in der Nähe des 16ers vermeiden, Herxheim konnte dies in der 38. Minute nicht.
Der in Sachen Freistoß allgemein bekannte Gökhan Istanbullu trat an und schlenzte die Kugel diesmal nicht über die Mauer, sondern tunnelte die hoch springende Abwehrreihe und traf flach neben den Pfosten; keine Chance für den ansonsten glänzend haltenden Dennis Karn – das überraschende und für den Gastgeber ernüchternde 0:1. Damit ging es dann auch in die Pause, weil sich auf beiden Seiten nicht mehr so wirklich tat.

Das wenig ansehnliche Agieren der Viktoria ging zunächst auch nach Wiederanpfiff weiter und fand nach 60 Minuten (also nach zwei Viertelstunden) seinen Höhepunkt in einem krassen Missverständnis der beiden Innenverteidiger Philipp Keller und Raphael Hahn, die der Nummer 9 Büchelbergs, Tristan Wiese, den Ball so vorlegten, dass dieser alleine auf Karn zumaschieren und zum 0:2 einnetzen konnte.

Immerhin gab sich Herxheim auch da noch nicht geschlagen, sondern kämpfte weiter und hatte in der 67. Minute ein wenig das Glück auf seiner Seite, als Kadir Seker einen raffiniert geschlenzten Freistoß von links durch alle Mann hindurch im langen Toreck versenken konnte. Der 1:2 Anschluss war die Initialzündung zu einer furiosen Aufholjagd unter Flutlicht im Stadion „Am Krönungsbusch“.

5 Minuten nach dem Anschluss war plötzlich Imre steil angespielt worden und konnte vollkommen frei auf Houssam Nezhari zulaufen, umkurvte diesen und brachte das Leder aus spitzem Winkel im Tor unter, 2:2 in der 72. Minute.

Obwohl Herxheim in der Folge nahe am 3:2 war, musste Karn in der 88. gegen den entgegen kommenden Gianluca Calabrese noch einmal den Rückstand verhindern.
Erst in der Nachspielzeit machte Herxheim alles klar. Der nach seiner Einwechslung in der Halbzeit überragende Imre stürmte in der 93. auf der rechten Außenbahn nach vorne, brachte den Ball prima nach innen, wo der gut 10 Minuten zuvor ebenfalls eingetauschte und deshalb frische Nicolas Fink die Nerven behielt und sicher zum 3:2 einschob.

Das i-Tüpfelchen auf eine lange Zeit verloren geglaubte und mit viel Siegeswillen gedrehten Partie setzte in der letzten Minute (95.) der ebenso eingewechselte Cristian Cenusa auf. Einen an ihm verschuldeten Foulelfmeter verwandelte er vor 400 Zuschauern sicher zum 4:2 Endstand.

Erst mit dem Einsatz von Ismael Imre kam Zug in die (Mittelfeld-)Aktionen der Viktoria. Mit einem tollen Tor, einer super Vorlage sowie grandiosem Einsatz und Spielwitz darf er mit Fug und Recht zum Man Of The Match gekürt werden.

Mit diesem Sieg im Rücken, dem Feiertagsspiel bei Basara Mainz und dem Hammer-Derby gegen Rülzheim am nächsten Sonntag (18:00 Uhr) vor der Brust kann man sich bei der Herxheimer Viktoria auf eine bemerkenswerte Fußballwoche freuen.

Bilder des Spiels

Weiter in der Landesliga?

André Nenning, Topscorer beim Meisterschaftsfavoriten SV Rülzheim (aktuell 16 Treffer), wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern.

André Nenning: „Aus beruflichen und familiären Gründen kann ich den wohl wahrscheinlichen Gang des SV Rülzheim in die Verbandsliga nicht mitgehen. Um Patrick Brechtel und dem Verein für die kommende Runde, egal ob Verbands- oder Landesliga Planungssicherheit zu geben, habe ich mich zu dem Schritt entschlossen. Die Landesliga konnte ich vom Aufwand her mit Beruf, Studium und Familie noch in Einklang bringen und könnte dies auch weiterhin tun. Fit bin ich und Lust auf Fußball habe ich auch noch. Aber wie es weiter geht wird sich in den nächsten Wochen zeigen.“

Foto: André Nenning im Spiel gegen den SV Geinsheim

Rhein-Mittelhaardt-Cup: FC Lustadt II – TSG Deidesheim II

Rhein-Mittelhaardt-Cup: FC Lustadt II – TSG Deidesheim II 1:1 (1:0) 8:7 n.E.

Pokalsieger nach 11m-Schießen wurde der FC Lustadt. Herzlichen Glückwunsch!

Nach dem 1:0 durch Daniell Rocker, der in der 24. Minute ungedeckt eine Hereingabe von Max Roida locker einschieben konnte, versäumte es Lustadt zu erhöhen und die Pokalpartie vorzeitig zu entscheiden. So blieb es bei der knappen Führung und einem spannenden Spiel bis zur 74. Minute als sich Christian Schubing an der 16er Kante durch setzte und auch Marco Klobuciar zum 1:1 Ausgleich überwand.

Dabei blieb es bis zum Schlusspfiff, an den sich, ohne Verlängerung direkt das 11m-Schießen anschloss. In der regulären Spielzeit und auch bei der Entscheidung vom Punkt avancierte Lustadts Torwart, Marco Klobuciar zum Pokalhelden und damit zum eindeutigen Man Of The Match.
Mit zahlreichen Paraden bewahrte er sein Team vor Gegentoren und am Ende parierte er den letzten Elfer Deidesheims. FCL-Trainer Uwe Neubert wusste nach Spielschluss sofort, bei wem er sich vor allem bedanken musste und auch die Mannschaft ließ es sich nicht nehmen ihren nicht gerade leichtgewichtigen Keeper hoch leben zu lassen.

Video: Klobuciar pariert den Elfer zum Pokalsieg


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Aller Guth(en) Brüder sind drei

Der SV Erlenbach verstärkt sich zur kommenden Saison mit zwei Kreispokalsiegern. Trainer Patrick Pfaff kann dann nicht nur auf den einen Guth, den Florian zählen, der schon seit Jahren beim SVE kickt, sondern auch auf Marco Guth (früher u.a. bei TB Jahn Zeiskam) und den dritten Bruder, Patrick Guth (verh. Wybchlo).

Marco und Patrick spielen aktuell noch beim frisch gebackenen Kreispokalsieger VfB Iggelheim. Patrick Pfaff bemühte sich intensiv um die beiden, konnte sie überzeugen zum SV Erlenbach zurück zu kommen (2013 waren sie bereits beim SVE) und dürften zukünftig für den Trainer eine tragende Rolle bei der Mannschaftsplanung spielen.

Foto (vlnr): Marco Wenner (Sportl. Leiter), die Guths; Patrick Wybchlo und Marco sowie SVE-Trainer Patrick Pfaff

Foto: Marco Guth nach dem Pokalsieg gegen FC Speyer II

Kreispokalfinale: VfB Iggelheim vs FC Speyer – Die Bilder des Spiels

Kreispokalfinale: VfB Iggelheim – FC Speyer II 2:1 (1:1)

Bericht und die Bilder des Endspiels

Das Endspiel begann gleich mit einem Paukenschlag. Ein Iggelheimer Foul im eigenen 16er ahndete Schiri Stephan Rüdiger mit Strafstoß. Den versenkte Pascal Heuß in der 4. Minute zum 1:0 für die „Orangenen“.

Für die eher verhalten startenden Iggelheimer erzielte Marcel Meyer in der 20. Minute den 1:1 Ausgleich. Sein Schuss von halbrechts war gut angesetzt, schien aber nicht unhaltbar.

Insgesamt war Speyer die konstruktiver agierende Mannschaft, war allerdings im 16er und vor dem Tor zu zögerlich. Des Öfteren warteten die FC-Fans auf den Abschluss, der nicht folgte, weil nochmal und nochmal quer gespielt wurde.
Nach Schlusspfiff monierte Andreas Backmann demzufolge auch die mangelhafte Chancenverwertung seiner Elf.

Dieses Prinzip zog sich durch die komplette Partie. Unterbrochen wurde das Ganze von dem Konter des VfB, der in der 54. Minute zum 2:1 führte. In die Drangphase des FC nach dem Wiederanpfiff hinein, gelang Iggelheim ein schneller Gegenangriff über links. Denis Selinger lief seinem Gegenspieler davon und ließ auch dem Speyerer Torwart keine Chance.

In der langen Schlussoffensive des FC Speyer war nach einer Stunde der Lattentreffer die beste Gelegenheit zum Ausgleich. Der gelang nicht nur da nicht, sondern auch nicht bis nach 5 Minuten Nachspielzeit.
Es blieb also beim knappen, aber verdienten Pokalsieg für den effektiven VfB Iggelheim.

Pokalsieger VfB Iggelheim – Die Tore

Kreispokalfinale: VfB Iggelheim – FC Speyer II 2:1 (1:1)

Die Tore des Endspiels

Fotos: Das 1:0 für Speyer per Foulelfmeter durch Pascal Heuß in der 4. Minute

Fotos: Der Ausgleich zum 1:1 durch Marcel Meyer in der 20. Minute

Fotos: Der 2:1 Treffer zum Pokalsieg, erzielt von Denis Selinger

Pokalsieger ist der VFB IGGELHEIM

Pokalsieger ist der VFB IGGELHEIM

VfB Iggelheim bezwang in einem spannenden Finale den FC Speyer mit 2:1
Herzlichen Glückwunsch dazu!

Tore: 0:1 Pascal Heuß (4., FE), 1:1 Marcel Meyer (20.), 2:1 Denis Selinger (54.)

Bericht, Fotos der Tore und viele Bilder vom Spiel folgen

Oberliga: TuS Mechtersheim – VfB Dillingen

Oberliga: TuS Mechtersheim – VfB Dillingen 2:0 (2:0)

Das Spiel wurde eine dreiviertel Stunde später angepfiffen, weil die Gäste aus dem Saarland durch einen Stau aufgehalten wurden. Vor 181 Zuschauern dauerte es dann nur eine Viertelstunde bis zum 1:0 des TuS gegen das Oberliga-Schlusslicht. Kevin Selzer arbeitete auf der linken Außenbahn vor und seine Hereingabe fand die Stiefelspitze von Eric Veth, der unbedrängt einkicken konnte.
Keine Viertelstunde sondern nur 12 Minuten später folgte schon der 2:0 Endstand. Von rechts kam der Ball herein und flog nach von mir nicht genau beobachteten Berührungen, sei es vom Torwart und/oder eines Mechtersheimers an die Lattenunterkante, wurde nicht entscheidend abgewehrt und Yasin Oezcelik staubte aus kurzer Distanz ab.
Insgesamt war Dillingen, speziell offensiv zu schwach, um Mechtersheim auch nur in irgendeiner Weise gefährlich zu werden.

Fotos: Das Tor zum 1:0

Landesliga: FSV Schifferstadt – Phönix Schifferstadt

Landesliga: FSV Schifferstadt – Phönix Schifferstadt 3:0 (0:0)

Der Phönix traf drei mal das Alu, der FSV traf drei mal ins Netz.

Foto: Mit dem von Fabian Klein (verdeckt) verwandelten Elfer war der wichtige Dreier eingetütet

Wie ein Absteiger trat der Gastgeber nicht auf. In der gesamten Spielzeit agierte man auf Augenhöhe mit dem Lokalkonkurrenten. Insgesamt hatten die Roten mehr gefährliche Szenen und Torchancen, scheiterten aber an sich selbst, an der gegnerischen Abwehr oder halt am Alu.

Der FSV Schifferstadt machte es ab der 73. Minute besser und nutzte dann vor allem Standardsituationen optimal aus.
Der Kopfball nach einem Freistoß flog zum 1:0 in die Maschen. In der 85. folgte das 2:0 durch David Pranschke.
Den Deckel drauf machte der Strafstoß von Fabian Klein zum 3:0 in der 89. Minute. Davor hatte Phönix noch die große Chance zum 1:2 Anschluss, aber trotz mehrerer Versuche konnte die Kugel auch aus kürzester Distanz nicht über die Linie bugsiert werden.

Vor über 600 Zuschauern siegte der FSV am Ende verdient, aufgrund seiner kämpferischen Qualitäten.

Vor der Partie wurde mit einer Schweigeminute einem unter der Woche verstorbenen FSV-Ehrenmitglied gedacht.
FSV-Trainer Christoph Mehrl stand kurzfristig aus familiären Gründen nicht zur Verfügung.

Bilder des Spiels

Bezirksliga: FC Lustadt – TuS Knittelsheim

Bezirksliga: FC Lustadt – TuS Knittelsheim 1:0 (0:0)

Pascal Gaschott erzielte per Foulelfmeter den Siegtreffer zum Abschied von Marius Chirieac, der sein letztes Heimspiel bestritt.

Foto: Marius Chirieac

Marius wird Ende April an seinem lädierten Knie operiert und wurde ein paar Minuten vor Spielschluss eingewechselt, um ihm die Möglichkeit zu geben, sich vom Lustadter Publikum gebührend zu verabschieden. Ein großartiger Fußballer beendet seine lange Karriere und bleibt dem FCL hoffentlich in irgendeiner Form und Funktion erhalten.

Das Spiel selbst, zwischen den gesicherten Lustadtern und den immer noch abstiegsbedrohten Knittelsheimern war intensiv und hart umkämpft. Auf dem recht holprigen Nebenplatz (wegen Flutlicht), waren spielerische Highlights eher Mangelware. Das Resultat vor 250 Zuschauern war, dass es kaum Torraumszenen, geschweige denn echte Torchancen gab – das Geschehen spielte sich hauptsächlich zwischen Strafräumen ab. Wenige Ausnahmen bestätigten diese Regel.
So hatte Florian Schmidt in der 10. Minute die Gelegenheit Steve Leonhardt zu überlupfen, überwand diesen, aber auch die Querlatte; die Führungschance war vertan. Auf der Gegenseite landete 4 Minuten später ein Heber von El-Baki San an der Unterkante der ominösen Querlatte. Lustadter Zuschauer wollten den Ball baim Aufprallen hinter der Linie gesehen haben, aber Schiri Roland Schäfer entschied wohl korrekt auf Nicht-Tor.

So lief die Partie so dahin, bis in der 60. Minute Ahmed Mirsili von links in den TuS-Strafraum eindrang und von dem ihn verfolgenden Jannik Langer, der ansonsten eine überragende Leistung ablieferte, regelwidrig am Fuß getroffen und gelegt wurde. Auch wenn einige Knittelsheimer Zweifel hatten an der Entscheidung, dem Mann in schwarz blieb nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Pascal Gaschott ballerte die Kugel unhaltbar für Lasse Wittke zum 1:0 in die Maschen.

Trotz der Einwechslung zweier Offensivkräfte, die durchaus eine Belebung in die „Schlussoffensive“ der Gäste brachten, waren die Aktionen doch weiterhin nicht durchschlagskräftig genug, um die kompakte FC-Abwehr zu überwinden. Und am Ende half auch der kopfballstarke Chirieac den knappen Sieg über die Runden zu bringen.

Eigentlich war das ein Spiel, so spannend es insgesamt war, eins das gut und gerne in einer Punkteteilung hätte münden können. Symptomatisch, dass es durch einen Elfer entschieden wurde.
Mit 44 Punkten ausgestattet steht für Lustadt nach der Pflicht nun die Kür an; die Runde kann man ohne Druck, aber mit Lust und Spaß am Fußball zu Ende spielen.
Knittelsheim muss weiter kämpfen und im nächsten Spiel gegen Maxdorf, ein 6-Punkte-Spiel, möglichst einen Dreier einfahren. Dann hätte man sich ein kleines Polster zu den Abstiegsplätzen verschafft und würde dem Klassenerhalt ein gutes Stück näher kommen.

Foto: Pascal Gaschott (Nr. 19) verwandelt den Strafstoß zum 1:0

Landesliga: Phönix Schifferstadt – Viktoria Herxheim

Landesliga: Phönix Schifferstadt – Viktoria Herxheim 3:2 (2:0)

Verdienter Sieg für Phönix Schifferstadt

Herxheim erzielte die schöneren Treffer, die zwei reichten aber nicht. Phönix Schifferstadt gewann, wahrscheinlich mit der bis dahin besten Saisonleistung, die Partie verdient mit 3:2.

Schifferstadt war fast immer einen Ticken schneller und aggressiver als die Gäste. Man kann sagen, der Wille zu siegen war erkennbar und setzte sich insgesamt dann auch durch. Das soll nicht heißen, dass Herxheim kein ebenbürtiger Gegner war, aber diesmal war der Fußballgott auf Seiten der Truppe von Ediz Sari.

So z.B. in der 12. Minute, als ein Tor der Gastgeber wegen Abseits nicht anerkannt wurde, der Schiri aber zuvor ein Foul gesehen hatte, den (aufgrund der Abseitsstellung nicht genutzten) Vorteil laufen ließ und dann doch Freistoß pfiff. Geri Hasa verwandelte aus der Distanz ins linke untere Eck zum für Phönix befreienden 1:0.

Ein weiterer Standard führte in der 38. Minute zum 2:0. Nach einem Eckball sprang Lucas Federer höher als seine Gegenspieler und köpfte aus kurzer Distanz unhaltbar für Lukas Dudenhöffer ein.

Stichwort Herxheimer Torhüter; Dudenhöffer stand im Kasten, weil Dennis Karn krank gewesen war und in der Woche nicht trainieren konnte. Bei einer Abwehraktion hatte sich Dudenhöffer jedoch verletzt, war gehandicapt und musste noch vor der Pause für Karn Platz machen.
Dieser ungeplante Wechsel machte sich später bemerkbar, als Herxheim noch zweimal getauscht hatte und Julian Hahn sich eine Viertelstunde vor Schluss verletzte und raus musste – Unterzahl für die Viktoria.

Aber der Reihe nach; zunächst startete Herxheim nach Wiederanpfiff eine Aufholjagd. In der 52. klatschte ein Kopfball der Gäste nur an den Pfosten, in der 59. folgte der Anschlusstreffer. Einen hohen Querpass vor dem Phönix-Strafraum nahm Julian Hahn volley und ballerte die Kugel in den Winkel – nur noch 2:1.

Ein Konter in der 68. Minute brachte Manuel Maier in die Position allein vor Karn an den Ball zu kommen, diesen zu versetzen und zum 3:1 einzunetzen. Gefühlt war das schon die Entscheidung, weil Schifferstadt eine richtig gute und stabile Mannschaftsleistung auf den Platz „zauberte“. Spannend blieb es dennoch, weil sich Herxheim nicht geschlagen geben wollte – auch nicht als dann Julian Hahn runter musste, sprich, eine viertelstündige Unterzahl zu bewältigen war.

Ein wenig Hoffnung auf wenigstens einen Punkt keimte bei der Stengel-Elf auf, als Kadir Seker in der 85. aus 18m einfach drauf hielt und, wie Hahn zuvor, das Spielgerät in den Winkel platzierte. Wirklich zwei tolle Tore, aber nach einem intensiven, kräftezehrenden Spiel und nun in Unterzahl fehlten den Herxheimern die nötigen Körner, um in den letzten 10 Minuten (davon 5 Nachspielzeit) noch entscheidende Akzente zu setzen. Zumal Schifferstadt nach wie vor auf hohem Level agierte und nichts mehr anbrennen ließ.

Foto: Sieg für Phönix – Manuel Maier nach dem entscheidenden 3:1 in der 68. Minute

Foto: Julian Hahn gelang hier der spektakulärste Treffer des Tages mit der Volleyabnahme aus 20m in den Winkel – bei seinem Anschluss zum 1:2 keimte Hoffnung auf bei der Viktoria

Bildergalerie vom Spiel