Bezirksliga: FC Lustadt – SV Ruchheim

Bezirksliga: FC Lustadt – SV Ruchheim 1:0 (1:0)

Foto: Schütze des goldenen Siegtores, Max Imo

Was Ruchheim dazu ermächtigte, in dieses Spiel als Tabellenführer zu gehen, erschloss sich dem geneigten Fußballfan nicht. Sicher die Aktionen waren teilweise gefällig, es wurde versucht Fußball zu spielen, aber das war alles ohne die notwendige Spritzigkeit – von zündenden Ideen oder Kreativität konnte man überhaupt gar nicht sprechen. Das blieb alles harmlos und verdientermaßen torlos.

Lustadt war im Gegensatz zu dem vergurkten, sprich verlorenen Spiel gegen ESV Ludwigshafen deutlich präsenter und ging aggressiver zu Werke, ohne jedoch ins Unfaire abzudriften. Da man in der Abwehr keinen entscheidenden Fehler machte und die eine kleine Unsicherheit beim Gegner nutzen konnte, ist der Sieg absolut verdient. Max Imo wurde in der 24. Minute zentral angespielt, wurde nicht energisch genug gestört und ließ Herish Dindar Hasan mit seinem halbhohen Abschluss aus ca. 15m keine Abwehrchance.

Da auch Lustadt, bis auf den guten Freistoß von Marius Chirieac in der 35. Minute, den Hasan aus dem Winkel fischte, keine weitere echte oder gar zwingende Torchance hatte, war es ein ganz knapper Sieg und darf als Arbeitssieg bezeichnet werden.
Die Gelb-Rote Karte für einen, nicht lange zuvor eingewechselten Ruchheimer (Einwechslung in der 71., Gelb in der 73., Gelb-Rot in der 77.) war ein kleiner Bonus für Lustadt, das in der Schlussphase gar nichts mehr anbrennen ließ.

Kann die zweifellos vorhandene spielerische Qualität Ruchheims zukünftig wieder in Effektivität umgesetzt werden – immerhin hat man bis dato die mit Abstand meisten Tore geschossen -, kann das Team lange im vorderen Drittel der Tabelle verweilen. Auf Dauer wird man jedoch nicht mit den anderen „großen Drei“ (Billigheim-Ingenheim, Südwest LU, Jockgrim) mithalten können.
Lustadt steht momentan auf Platz 8; das dürfte eine gute und realistische Position sein, mit der man zufrieden sein kann. Sollte sich der Kader im Laufe der Zeit stabilisieren, darf man auch ein oder zwei Plätzchen weiter nach oben schielen.

A-Klasse: SV Rülzheim II – Phönix Bellheim

A-Klasse: SV Rülzheim II – Phönix Bellheim 2:4 (1:2)

Es war noch keine Minute gespielt, da stand es 0:1. Sascha Kopf stürmte auf der linken Außenbahn nach vorne und bediente in der Mitte den gut postierten Peter Kellerhals. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In der 9. Minute zimmerte Moritz Wolff eine zu kurz geratene Abwehr aus wenigen Metern Torentfernung in den Winkel, 1:1. Noch kürzer geriet der zeitliche Abstand zur erneuten Führung für Bellheim. Eine weitere Flanke von Kopf in der 15. Minute bugsierte ein Rülzheimer per verunglückter Kopfballabwehr ins eigene Netz. Trotz der weiterhin offensiven Ausrichtung beider Teams blieb es bis zum Kabinengang beim 1:2.

11 Minuten nach Wiederanpfiff (56.) erhöhte Michael Mamaev nach sehenswerter Einzelaktion auf 3:1 für den Phönix. Im Anschluss verpasste es der Gast aus dem Nachbarort mit dem 4:1 den Sack endgültig zu zu machen. Mehrere hochkarätige Torchancen wurden vergeben.
In der 81. wurde diese Nachlässigkeit bestraft, als der eingewechselte Harun Bican auf 2:3 verkürzen konnte. 4 Minuten später (85.) hatte der ebenfalls eingewechselte Robin Dränkow sogar den Ausgleich auf dem Fuß – dem 3:3 stand nur der Pfosten im Weg.

Dem Schützen des ersten Treffers in der 1. Minute war auch der letzte in der letzten Spielminute (93.) vorbehalten. Peter Kellerhals konterte und netzte zum 2:4 Endstand und zum verdienten Sieg ein.

Foto: Der Tritt hatte weh getan – aber 2 wichtige Tore machten die Schmerzen mit Sicherheit erträglicher

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim

Landesliga: SV Rülzheim – SV Geinsheim 2:1 (2:0)

Eine knappe halbe Stunde lang lief alles nach Plan des klar favorisierten Gastgebers. In der 5. und 6. Minute verpasste es Andelo Srzentic zweimal kurz nacheinander seine Farben früh in Führung zu bringen. Erst flog ein Kopfball aus kurzer Distanz vorbei, dann wurde ein Abschluss auf der Linie geblockt.

Besser machte es Max Krämer in der 12. Minute als er aus einer unübersichtlichen Situation im Geinsheimer 5er das 1:0 erzielte. Nur 6 Minuten später war auch Srzentic „endlich“ erfolgreich. Die einfach Dinger machte er nicht rein, dafür platzierte er in der 18. Minute die Kugel aus 20m wunderschön in den Winkel zum zu dem Zeitpunkt hoch verdienten 2:0.

Mit der Niederlage und womöglich einer deftigen Klatsche vor Augen legte Geinsheim seine „Schüchterheit“ ab, traute sich nun selbst Aktionen Richtung Yalcin-Tor vorzutragen. Den Anschluss hatte dann Pascal Nebel auf dem Fuß, als er eine Abwehr von Kadir Yalcin zum Nachschuss nutzte, diesen aber deutlich am Kasten vorbei zirkelte. Ein Nebel in Topform macht sowas blind rein…

Geinsheim war nun im Spiel drin, hatte aber weiterhin kein Glück im Abschluss. In der 43. Minute prüfte Christoph Appel den lilanen Außenpfosten, wieder nicht der erhoffte Anschlusstreffer vor der Pause.

Die 2. Halbzeit war noch gar nicht richtig angelaufen, da stand es nur noch 2:1. Steffen Wiegerling brachte das Spielgerät von halblinker Position im Netz unter. Und in der 53. verpasste Christoph Appel die gute Hereingabe und somit den 2:2 Ausgleich nur um wenige Zentimeter.

Inzwsichen war es ein Match zweier Teams auf Augenhöhe – Rülzheim mit spielerischen Vorteilen, Geinsheim egalisierte dies mit Einsatz und Kampfeswillen. Vor 200 Zuschauern war es längst ein richtig gutes, ausgeglichenes Fußballspiel, stand auf des Messers Schneide und war ausgesprochen spannend.

Zu Gunsten des SVR wirkte sich schlussendlich die Abschlussschwäche Geinsheims aus – wobei auch Rülzheim in der halbstündigen Schlussphase einige Chancen liegen ließ – und dann halt doch die individuelle Klasse der einheimischen Elf. So konnte man in der 2. Halbzeit mit André Nenning (für Max Krämer) einen Ex-Regionalligastürmer einwechseln und mit Marc Barisic (für den erneut überragenden Patrick Brechtel) den früheren Stammspieler vom Oberligist TuS Mechtersheim. Auch Rexhep Mustafa für Max Brechtel war sicherlich keine Schwächung.
Am Ende war es jedoch wieder Andelo Srzentic, der in der Nachspielzeit (90.+1) mit dem 3:1 den hart erkämpften Dreier fest machte.

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SG Rieschweiler

Verbandsliga: FV Dudenhofen – SG Rieschweiler 1:1 (0:0)

Tore: 0:1 Tobias Leonhard (47.), 1:1 ET (65.)
Bes. Vork.: Gelb-Rot Tolga Barin (71.)
Zuschauer: 105

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BILDERGALERIE – Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Idar-Oberstein

Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Idar-Oberstein 3:2

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Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Idar-Oberstein

Oberliga: TuS Mechtersheim – SV Idar-Oberstein 3:2 (3:1)

In einer gutklassigen und spannenden Partie vor 153 Zuschauern siegte Mechtersheim verdient, behauptet sich weiter in der absoluten Spitzengruppe und stürzt den Gegner in Abstiegsbedrängnis.

Bildergalerie vom Spiel folgt

Fotos: Doppelschlag Teil 1 – 10. Minute: Anstatt aus guter Position selbst abzuschließen, passt Kazuaki Nishinaka uneigennützig quer und findet links Lukas Metz, der zum 1:0 einschieben kann

Fotos: Doppelschlag Teil 2 – 11. Minute: Salvatore Saito inszeniert einen schnellen Vorstoß über die linke Seite und schließt selbst zum 2:0 ab

Foto: Nach guten ersten 10 Minuten lag der Gast aus Idar-Oberstein plötzlich mit 0:2 hinten, schlug aber in der 20. Minute zurück. Stanislaw Gonscharik gelang der Anschluss, weil die TuS-Abwehr in diesem Moment ein wenig nachlässig agierte. Keine Chance für den fehlerfreien Peter Klug.

Foto: In der 27. Minute erhöhte Georg Ester aus 6m Torentfernung auf 3:1. Wenige Minuten zuvor zwang Ester mit seinem gefährlichen Kopfball Idars Keeper Andreas Forster zu einer Glanzparade. In den letzten 15 Minuten der 1. Halbzeit passierte nichts mehr Wesentliches. Mit der hoch verdienten Zweitoreführung ging es in die Pause.

In der 2. Halbzeit versäumte es der TuS die Führung entscheidend auszubauen.
In der 48. traf Lukas Metz von rechts kommend nur den Pfosten im langen Eck.
In der 60. scheiterte Georg Ester mit seinem Abschluss am Außenpfosten
In der 78. entschärfte Forster den guten Abschluss von Lukas Metz, der auf der rechten Offensivseite ein grandioses Spiel ablieferte und mehr als einen Treffer verdient gehabt hätte.

So aber blieb es spannend – erst recht als in der 81. Minute ein Mechtersheimer Freistoß in der eigenen Hälfte verstolpert wurde, beim Gegner landete und Justus Klein TuS-Torwart Peter Klug zum 2:3 überwinden konnte.
Vom Kampfgeist und vom Einsatz her, wäre ein Unentschieden nicht gänzlich unverdient gewesen. Insgesamt war die Idarer-Offensivabteilung aber zu harmlos, um am Ende nochmal echte Torgefahr herauf beschwören zu können. Und so geht der Mechtersheimer Sieg vollauf in Ordnung.

Fotos: 48. Minute – Lukas Metz zieht vom rechten 16er Eck ab und trifft nur den Pfosten

Foto: 60. Minute – Georg Ester trifft nur den Außenpfosten

Foto: 78. Minute – Glanzparade von Andreas Forster gegen den Schuss von Lukas Metz

Foto: Man Of The Match bei einer guten bis sehr guten Mannschaftsleistung soll Lukas Metz sein, der mit seiner Agilität und Spritzigkeit imponierte und vom Gegner nie zu halten war.

Verbandspokal: FV Dudenhofen – ASV Fußgönheim

Verbandspokal: FV Dudenhofen – ASV Fußgönheim 3:2 (0:2)

Der Pokalwahnsinn hat einen Namen – FV Dudenhofen – und geht weiter…

Nach einem 0:2 Pausenrückstand kämpfte sich Dudenhofen zurück ins Spiel. Mit dem Anschlusstreffer in der 82. Minute von Julian Scharfenberger war die Aufholjagd gestartet und konnte in der 90.+5 Minute erfolgreich beendet werden. Das Tor vom eingewechselten Marius Schafhaupt in der 6. der 7-minütigen Nachspielzeit bedeutete den 3:2 Sieg. Zuvor, in der 94. hatte Scharfenberger einen Freistoß zum 2:2 versenkt.

Foto: Der finale Schuss zum Einzug in die 5. Pokalrunde

Vor fast 300 Zuschauern war der ASV Fußgönheim über eine Stunde lang die Spiel bestimmende Mannschaft. Der Gast führte völlig verdient 2:0. Das 0:1 in der 36. Minute gelang Meridon Haxhija. Nach einem gefährlichen Freistoß, den Malcolm Little parierte, versenkte er den Nachschuss aus spitzem Winkel. Nur 4 Minuten später (40.) erhöhte Steffen Euler per direktem Freistoß auf 0:2.

Fußgönheims Problem war, dass man es versäumte aus weiteren guten Torchancen weitere Treffer zu erzielen. Schon vor der Führung wären Erfolge möglich gewesen und danach hätte man mit einem 0:3 den Sack zu machen können. Die einzige Dudenhofener Gelegenheit der 1. Halbzeit hatte Julian Scharfenberger mit seinem Abschluss in der 21. Minute, den Marvin Gebhard per Fußreflex bereinigen konnte.

Nach dem Anschluss in der 82. war der FVD am Drücker, der ASV stand ab da massiv unter Druck und quittierte in der 88. einen Platzverweis – Gelb-Rot für Kevin Takpara. Von einem nicht gegebenen Tor in der 89. Minute – ob wegen Abseits oder Foul war für mich nicht erkennbar – ließen sich die Gelb-Schwarzen nicht beeindrucken.

Und dann kam die Nachspielzeit, die mit 7 Minuten großzügig bemessen erscheint, aber der Tatsache geschuldet war, dass zu Beginn der 2. Halbzeit bei einem Klärungsversuch eine Zuschauerin voll im Gesicht getroffen wurde und behandelt werden musste. Dies und weitere kleinere Unterbrechungen führten zu der langen Extrazeit, die der FVD optimal zu nutzen wusste.

Die von Gästetrainer Fisnik Myftari in der Pressekonferenz geäußerte Schiedsrichterkritik war nicht wirklich nachvollziehbar. Schiri Patrick Simon machte, wie auch von Christian Schultz bestätigt, keinen entscheidenden Fehler. Aus meiner Sicht machte er im Prinzip alles richtig, war keinesfalls ein Heimschiedsrichter. Dass er am Ende der Partie von der permanenten lautstarken Schelte seitens der Gäste möglicherweise genervt war, mag sein und wäre verständlich.

Foto: Julian Scharfenberger besorgte den Anschluss und den Ausgleich

Video: Statement von Fisnik Miftari (ASV Fußgönheim)


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Video: Statement von Christian Schultz (FV Dudenhofen)


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Bezirksliga: TuS Knittelsheim – Südwest Ludwigshafen

Bezirksliga: TuS Knittelsheim – Südwest Ludwigshafen 0:3 (0:1)

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Aufstiegsaspirant Südwest Ludwigshafen war für den TuS eine Nummer zu groß und siegte ungefährdet, auch in der Höhe verdient.

Fotos: 0:1 durch „Man Of The Match“ Jawad Zein – 2 Tore und ein Freistoß, der zum dritten Tor führte

Knittelsheims Torwart, Joel Pereira hielt mit guten Paraden vor allem in der 1. Halbzeit den Rückstand in Grenzen. Lediglich beim Abschluss von Jawad Zein in der 10. Minute war er machtlos. Die gefährlichste Aktion der Einheimischen war ein Freistoß, der den Querbalken touchierte – insgesamt war das und die Chaqnce in der 2. Halbzeit einfach zu wenig.

Ab der 53. Minute war Knittelsheim in Unterzahl; Friedrich Kunstmann musste wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot quittieren. Die Gäste waren schon vor dem Platzverweis überlegen und blieben es auch danach. An der grundlegenden Ausrichtung der Partie änderte sich also nichts. Immerhin versuchte der TuS weiterhin dagegen zu halten und hatte eine Torchance durch Patrick Richter, dessen Abschluss jedoch zu schwach geriet – der Ball kullerte Frederik Tilger-Kuhn in die Arme.

Mit dem klasse Freistoß von Jawad Zein, der die Kugel von links außen mit rechts in den langen Winkel schlenzte, war das Spiel entschieden. 0:2 in der 72. Minute.
Im Anschluss an einen Zein-Freistoß gelang Alexander Völkl der 0:3 Endstand.
Ohne Nachspielzeit zu verhängen, erlöste der ruhig und sachlich leitende Schiri Manuel Frech die Knittelsheimer von dieser unlösbaren Aufgabe gegen den Mitfavoriten um die Meisterschaft.

Foto: Keine Chance für Pereira; der Freistoß von Jawad Zein (verdeckt) fast von der Auslinie fliegt in den langen Winkel, 0:2

Foto: Nach dem 0:3 durch Alexander Völkl (Nr. 33) wird dieser vom „offiziellen“ Torschützen, Dominik Brust (Nr. 23) beglückwünscht

Bezirksliga: FC Lustadt – ESV Ludwigshafen

Bezirksliga: FC Lustadt – ESV Ludwigshafen 1:3 (1:1)

Bilder vom Spiel folgen

Das hatte sich der FCL aber ganz anders vorgestellt; eine Heimniederlage gegen den Aufsteiger war nicht eingeplant.

Am Ende war der Sieg der Gäste verdient, hätte Marius Chirieac eine seiner frühen Großchancen nutzen können, wäre es recht wahrscheinlich anders gekommen.
In der 5. Minute kam Chirieac nach einer Ecke aus dem Hinterhalt zum Abschluss; der war gut, aber nicht gut genug, um den großartig zum nächsten Eckball parierenden Peter Provo im ESV-Kasten zu überwinden. Auch bei dieser Ecke war es Chirieac, der zum Schuss kam, diesmal wurde die Kugel von einem Abwehrspieler von der Linie befördert. Das hätte jeweils die Führung für Lustadt sein können und hätte für positive Stimmung gesorgt.

So aber blieb es zunächst torlos; bis in der 17. Minute Hasan Yüceer mit einem Pass in die Schnittstelle steil geschickt wurde und von halbrechts ins lange Eck einschoss – plötzlich und eher unerwartet stand es 0:1. Der Gegentreffer bedeutete schon einen kleinen Bruch im Spiel der Orange-behosten. Immerhin kämpfte man sich wieder rein in die Partie und glich in der 26. Minute aus; Luca Werling gelang das zu dem Zeitpunkt verdiente 1:1.
Danach allerdings entglitt das Spiel beiden Teams und bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Pascal Rastetter war es eine sehr zerfahrene und unansehnliche Angelegenheit.

Foto: Das vorentscheidende 1:2

Auch nach dem Wiederanpfiff änderte sich an der mäßigen Qualität nicht viel. In der 67. konnte sich Provo erneut auszeichnen, als er einen Eckball per Reflex von der Linie kratzte. Im Ansinnen nicht nur einen sondern drei Punkte daheim zu behalten, stürmte Lustadt vehement, allerdings weitestgehend harmlos drauf los. Dies hatte zur Folge, dass man hoch stand und den beiden schnellen Stürmern des ESV (Yüceer und Kevin Müller) Raum und Platz anbot.

Einen Freistoß von links außen konnte der am langen Pfosten ungedeckt stehende Kevin Müller in der 73. Minute aus kürzester Distanz zum 1:2 einschieben. Mit dem 1:3 durch Yüceer in der 80. Minute, der eine weitere Unkonzentriertheit in der Defensive des FC eiskalt zu nutzen wusste, war die Partie entschieden, auch wenn die Glaser-Elf weiterhin alles versuchte um zum Torerfolg zu kommen. Das war aber auch jetzt alles viel zu ungenau, das ganze Bemühen hatte bei der inzwischen mit dem entsprechenden Selbstvertrauen agierenden Abwehrabteilung der Gäste keine ernsthafte Erfolgsaussichten, so dass man eine nicht einkalkulierte Heimniederlage quittieren musste.

Foto: Lustadt am Boden – der ESV feiert

Kreispokal: SV Dammheim – VTG Queichhambach

Kreispokal: SV Dammheim – VTG Queichhambach 0:4 (0:0)

Das war einfach zu gut – die 80 Zuschauer in Dammheim haben den kommenden Pokalsieger und Meister der A-Klasse Südpfalz gesehen.

Der gastgebende SV Dammheim machte fast eine Stunde lang alles richtig, hielt den haushohen Favoriten aus der A-Klasse (5 Spiele, 5 Siege, 22:0 Tore!) in Schach und gewährte diesem 56 Minuten lang keine Torchance – verbuchte den ersten echten eigenen Torschuss allerdings auch erst in der 78. Minute. Maximilian Arnolds Schuss war stramm, flog aber am Pfosten vorbei ins Aus.

Mit einem lupenreinen Hattrick erlegte Christian Schumacher den B-Klassisten quasi im Alleingang. „Alleingang“ natürlich nur, was die Torausbeute anbelangt. Zunächst, in der 56. Minute profitierte er von einer exakt getimten Flanke von Sascha Hübl. Der Kopfball war dann zu platziert, als dass ihn der gute Daniel Becker hätte erreichen können, 0:1.

Die Hereingabe von Max Wilhelm in der 67. Minute veredelte Schumacher zur Abwechslung mit dem Fuß, 0:2. Dass er es auch aus der Distanz kann, bewies der bis dahin doppelte Torschütze mit dem 0:3 in der 70. Minute, als er aus 20m flach ins Eck traf.

Spätestens jetzt war der Sieg für die Gäste in trockenen Tüchern. Im Sinne der eigenen Fans mühte sich die Welzel-Elf engagiert um den Ehrentreffer, der ihr aber trotz einiger guter Offensivaktionen in der Schlussphase verwehrt blieb. Im Gegenteil, man musste noch das 0:4 (83.) hin nehmen. Nach einer Ecke kam weit außen Jan Wachter an den Ball, zog ab und traf durch die Komplettversammlung im 16er hindurch ins Netz.

Der Sieg für Queichhambach war selbstverständlich klar verdient und am Ende standesgemäß. Dammheim kämpfte und spielte bravourös, musste sich aber der individuellen Klasse und dem mit zunehmender Spielzeit steigenden Druck des Gegners beugen. Schiedsrichter Stefan Kopf hatte keine Mühe mit der bemerkenswert fairen Partie.

Bilder vom Spiel folgen

Foto: Sascha Hübl im Vorwärtsgang – dem extremen Tempofußball Queichhambachs hielt Dammheim fast eine Stunde lang stand

4. Runde Verbandspokal

Die für uns interessanten Paarungen des Verbandspokals

Gau-Odernheim – Mechtersheim
Herxheim – Pirmasens
Rülzheim – Arminia Ludwigshafen am 25.09.2018, 19:30 Uhr
Dudenhofen – Fußgönheim
Idar-Oberstein – FCK
Hüffelsheim – Speyer

Landesliga: SV Geinsheim – Phönix Schifferstadt

Landesliga: SV Geinsheim – Phönix Schifferstadt 2:3 (1:2)

In der letzten Minute köpfte Dana Kader seinen Phönix zum Sieg.

Tore: 0:1 ET (15.), 0:2 David Höll (26.), 1:2 Fabijan Alois Theobald (35.), 2:2 Julian Herrmann (78.), 2:3 Dana Kader (90.+1)