Oberliga: TuS Mechtersheim – Arminia Ludwigshafen

Oberliga: TuS Mechtersheim – Arminia Ludwigshafen 3:1 (1:1)

Kurz nach dem Anpfiff (3.) gelang Georg Ester die 1:0 Führung, kurz vor dem Ende der 1. Halbzeit (44.) glich Jannik Styblo aus zum 1:1.
Dazwischen lagen gute 40 Minuten mit viel Bewegung auf beiden Seiten, aber klaren Vorteilen für den TuS, der mannschaftlich deutlich geschlossener auftrat. Die Arminia, individuell sicherlich hervorragend besetzt, befindet sich sichtlich noch in der Findungsphase. Die Harmonie, die Abstimmung und das Verständnis zwischen den Mannschaftsteilen fehlten. Vieles blieb Stückwerk, was den Mechtersheimern vor allem die Abwehrarbeit um den, im wahrsten Sinne des Wortes, überragenden Thorsten Ullemeyer relativ leicht machte – die Konzentrationslücke beim Ausgleich mal ausgenommen. Das gilt jedoch auf der anderen Seite auch für die 3. Minute als der linksseitige Abwehrverbund der Arminia Spalier stand beim Passspiel zu Ester, der den Abschluss fast noch vertändelt hätte, aber durch die Passivität des Gegners regelrecht zum erfolgreichen Torschuss gezwungen wurde.

Foto: Lukas Metz auf dem Weg zum wichtigen 2:1

Das 1:1 zur Pause ging insgesamt in Ordnung, da es den 573 Zuschauern Spannung versprach für den 2. Spielabschnitt. Und in dem war Mechtersheim zunächst deutlich im Vorteil, was Lukas Metz in der 73. Minute endlich zum erneuten Führungstreffer ummünzen konnte. Dem 2:1 voraus ging ein Stellungsfehler der Gästeabwehr, Metz war durch und ließ auch Kevin Urban keine Abwehrchance.

Nur 3 Minuten später vergab der eingewechselte Sven Rauwolf – er war für den in der 1. Halbzeit verletzt ausgeschiedenen Jan-Michael Drese gekommen – die 100% Chance zum Ausgleich. Aus kurzer Distanz scheiterte er am gut reagierenden Peter Klug.
Ähnlich schlecht machte es Eric Veth in der 83., auch er fand seinen Meister in Urban. Aber Veth war 3 Minuten danach doch noch erfolgreich als er eine schöne Kombination über Georg Ester und Lukas Metz mit dem 3:1 abschloss. Das war die Entscheidung.

Der gut und umsichtig leitende Schiedsrichter Patrick Kessel, der mit der extrem fairen Partie keine Mühe hatte, bewilligte den Gästen keine Extra-Zeit und beendete die interessante Oberligapartie nach exakt 90 Minuten.


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