Landesliga: SV Rülzheim – LSC

Landesliga: SV Rülzheim – LSC 3:1 (1:0)

Erster gegen Letzter – Eher Arbeitssieg, denn Gala
Der Unterschied von 15 Plätzen war nicht zu erkennen, der LSC spielte gut und überhaupt nicht wie ein designierter Absteiger. Nicht wenige Zuschauer fragten sich, wie eine Mannschaft, die so Fußball spielt abgeschlagen Schlusslicht sein könne. Aber natürlich war Rülzheim das insgesamt bessere, abgezocktere und individuell deutlich besser besetzte Team. Dennoch tat man sich lange schwer, den Gegner standesgemäß unter Druck zu setzen.
Mit dem 1:0 in der 20. Minute durch den Abschluss von Max Krämer knabberte man dem Gästen ein paar Motivationskörner ab, während die Brechtel-Elf leicht zulegen konnte. Im Anschluss hatten die Lilanen ein paar Halbchancen und in der 32. Pech beim Abseitstor von Krämer. So blieb es beim knappen Stand von nur 1:0 bis zur Pause.

Halbzeitanalysen besagten, dass dies ein gefährlicher Zwischenstand sei. Da könne immer mal einer durchrutschen zum Ausgleich, dann stünden der SVR erstmal blöd da. Aber insgesamt war man der Meinung, dass die Gäste auf Dauer dem Druck nicht stand halten könnten und Rülzheim am Ende deutlich mit 3 oder 4:0 gewinnen würde. Und im Prinzip traf das auch genau so ein.

Schon 2 Minuten nach Wiederanpfiff vollzog Rülzheim über die linke Seite einen schnellen Angriff, beendet mit der guten Hereingabe von Jesko Pfister auf den direkt in den Winkel abschließenden Rexhep Mustafa. 2:0, ein früher Schock für den Gegner, der nur 5 Minuten später die Entscheidung hinnehmen musste. Nach einem Eckball von Patrick Brechtel stand André Nenning am langen Pfosten sträflich frei und ließ sich die Chance nicht entgegen, 3:0.

Damit war die Partie entschieden. Rülzheim hatte weitere gute Gelegenheiten zu erhöhen, dies gelang nicht. Ludwigshafen spielte weiter engagiert mit und wurde in der 86. mit dem verdienten Ehrentreffer belohnt. Wirbelwind Rosario Vinciguerra netzte vor 200 Zuschauern zum 3:1 Endstand ein.

Foto: Max Krämers Abschluss zum „Dosenöffner“-1:0


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