Bingen macht das Spiel, Zeiskam die Tore. Auf diesen einfachen Nenner kann man die "Hitzeschlacht" bringen.
Ein Zuckerpass von Christian Liginger brachte Felix Zaucker in die
Position aus etwa 20m den heraus eilenden Binger Torwart mit einem Heber
zu bezwingen. 1:0 in der 17. Minute.
7 Minuten zuvor konnte weder von Hafner, noch von Zaucker, noch von Kauz
ein böser Schnitzer in der Hassia Abwehr bestraft werden.
Das 2:0 (58.) bereitete auf der linken Seite Martin
Wall vor, sein exakter Pass in die Mitte landete bei Liginger, der
sicher vollendete.
Im Prinzip war die Hassia fast die komplette Spielzeit spielbestimmend
und hatte vor allem in der 1. Halbzeit mehrere Szenen, in denen ein
Tor hätte fallen können. Aber der Abschluss war die große Schwäche.
Was den Gäste fehlte war ein Torjäger, ein Knipser, der im richtigen Moment an der richtigen Stelle steht und eiskalt zuschlägt.
Das Tor fiel spät, nämlich erst in der 88. Minute und der Schütze war Silviu-Florian Ionescu. Haßloch hatte den Sieg verdient, weil man sich zuvor ein deutliches Chancenplus erarbeiten konnte.
Dass es bis zur Halbzeit und auch lange danach torlos blieb, war der Abschlussschwäche der Gelb-Schwarzen zu verdanken. Da wurde die ein oder andere Einschussgelegenheit doch recht kläglich vergeben. Aber man gab nie auf und das zahlte sich letztendlich aus.
Auf Lingenfelder Seite kam mit der Einwechslung von Christian Behne (60.) etwas Schwung in die Offensive, die bis dahin quasi gar nicht statt fand, aber mehr als ein Freistoß an die Latte (72.) sprang nicht heraus.
Der Sieg für den Bezirksklassisten ist hochverdient und hätte um das ein oder andere Tor höher ausfallen können, wenn da nicht ein überragender Andreas Benz im SVW-Kasten gestanden hätte.
Foto: Benz fliegt und pariert
Die SVW-Abwehr arbeitete gut gegen spielerisch überlegene Hainfelder, konnte aber nicht gänzlich vermeiden, dass die Gäste gefährlich vors Tor und zum Abschluss kamen.
Eine Stunde konnten die Rot-Blauen das 0:0 halten, dann war Johannes Ohliger halblinks durch und netzte aus kurzer Distanz ins kurze Eck zum 1:0 ein - unhaltbar für Benz.
Weingarten schwang sich nochmal zu einer Schlussoffensive auf, hatte aber, wie schon in der gesamten Spielzeit zuvor, keine echte Torchance zu verbuchen.
Die Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Ex-Bundesligastar Ailton spielt in der Verbandsliga Südwest für Hassia Bingen und ist am Sonntag zu Gast in Zeiskam. Dazu und anderem die Meinung des Zeiskamer Trainers, Sahin Pita.
Ein klarer 3:0 Sieg gegen TDSV Mutterstadt am vergangenen Wochenende. Dieser Verein scheint gewisse Probleme zu haben, also ein angenehmer und dankbarer Gegner zum Saisonauftakt?
Das seh ich anders! Der Verein hat wohl wirklich große Probleme. Die Mannschaft ist keine Mannschaft, hat aber viele gute Einzelspieler. Wenn man die spielen lässt, bekommt man Probleme. Wir waren nah am Mann, haben sie gut bearbeitet und sind so zum Erfolg gekommen. Ich sage, die werden den Ein oder Andern noch ärgern. Die Qualität ist bei Mutterstadt mit Sicherheit vorhanden. Die Schwachstelle beim TDSV war die Innenverteidugung, das wusste ich. So konnten z.B. Zaucker und Hafner die Tore machen.
Eigentlich bist du ja nie zufrieden, aber in dem Fall schon?
Wir haben unsere Tore gemacht und außer einem Weitschuss hinten fast nichts zugelassen. Die Abwehr stand sicher, das Mittelfeld hat gut gearbeitet und vorne haben die Stürmer zugeschlagen. Ja, ich bin zufrieden damit.
Dann gleich die Aussicht auf das kommende Heimspiel gegen Bingen. Voraussichtlich mit Ex-Bundesligastürmer Ailton. Kommt da auf die Abwehr, speziell die Innenverteidigung, eine besondere Aufgabe zu?
Alles schön und gut, aber wir spielen nicht gegen Ailton, wir spielen gegen Hassia Bingen. Das war eine der beiden Mannschaften, neben Dudenhofen, die uns letztes Jahr zweimal geschlagen hat. Da steht eine Revanche aus. Dass die mit einem Ailton kommen, ist gut für die Liga, freut mich für die Zuschauer, ich selbst würde ihn in meiner Mannschaft nicht brauchen.
Immerhin hat er nach seiner Einwechslung die 2 Tore zum Sieg gemacht. Das Ganze macht doch auch sportlich Sinn?
Um das in der Hinsicht beurteilen zu können, muss man erstmal 2-3 Monate abwarten. Natürlich ist das einer, der keine zwei Chancen braucht, um zu treffen. Die Tore gegen Ingelheim waren schon gut.
Deine Euphorie bezüglich Ailton hält sich in Grenzen. Du stellst dich, bzw. die Mannschaft also nicht besonders auf den "Star" ein?
Absolut nicht. Ich bleibe bei meinem System und vertraue meiner Innenverteidigung, mit dem erfahrenen Georg Humbert und dem jungen Kevin Hoffmann, und soweit möglich, der selben Elf wie gegen Mutterstadt.
Okay, dann sind wir gespannt auf die Partie am Sonntag und hoffen, im Sinne der mit Sicherheit zahlreichen Zuschauer, dass Ailton zum Einsatz kommt, und dass ihr dennoch die Scharten vom Vorjahr auswetzen könnt.
Nochmal zurück zum letzten Wochenende. Da hast du in der zweiten Mannschaft gespielt, für euch leider mit einer unglücklichen Niederlage. Wie ist das für dich als Trainer der Ersten, "nur" Spieler in der Zweiten zu sein?
Das ist überhaupt kein Problem. Den Thomas Wünstel (Anm.: Trainer der zweiten Mannschaft) schätze ich sehr, er leistet hervorragende Arbeit. Außerdem macht es mir einfach Spaß zu spielen, ich möchte nicht von heute auf morgen aufhören. So lange ich den Jungs noch helfen kann, bin ich dabei.
Gesundheitlich ist bei dir nach der Knieoperation wieder alles in Ordnung?
Mit dem Knie habe ich keine Probleme mehr. Im Moment quält mich ein entzündeter Zeh; das ist nichts schlimmes, tut aber höllisch weh. Das ist aber nebensächlich. Viel wichtiger ist, dass wir eine super Stimmung in der Truppe haben. Im Training muss ich die schon manchmal bremsen. Und jetzt werden uns auf das Spiel gegen Bingen vorbereiten, um auf den Punkt konzentriert zu sein. Dann kommt die schwere Auswärtspartie in Hohenecken und danach freue ich mich auf das Freitagabend-Derby gegen Neustadt mit meinem Freund Jürgen Kuntz.
Klingt nach einer interessanten Verbandsligasaison?
Natürlich, da sind die ganzen Derbys mit Dudenhofen, Neustadt und der jungen Truppe aus Offenbach. Dann haben wir noch die Topfavoriten der Liga mit Waldalgesheim, Ingelheim und Schott Mainz. Das alles macht die Verbandsliga sehr, sehr interessant.
Sahin, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast. Viel Erfolg nun gegen Bingen und auch in der weiteren Spielzeit.
Kreisliga Südpfalz Ost: Jahn Zeiskam II - Viktoria Neupotz
Jahn Zeiskam II - Viktoria Neupotz 0:1 (0:0)
In einer sehr guten und, trotz annähernd 30 Grad, durchweg schnellen Kreisligapartie mit zahlreichen prima Offensivaktionen gab es drei herausragende Szenen.
Aus der 1. Halbzeit wäre da ein Freistoß für Zeiskam in der 23. Minute. Eine halbhohe Rückgabe eines Neupotzer Verteidigers musste Viktoria Keeper Florian Gabriel notgedrungen auf der Torlinie mit der Hand abwehren. Klare Sache, indirekter Freistoß. Kleine Regelkunde; der Freistoß wird nicht auf der Torlinie ausgeführt und auch nicht 9,15m (entspricht 10 Yards) davon entfernt, sondern auf der 5m Linie. Eine gute Chance für Zeiskam in Führung zu gehen, aber anstatt, nach einem kurzen Antippen des Balls, voll drauf zu halten, entschied man sich die Kugel quer zu legen - und? Und traf den Schiedsrichter! Chance vertan.
Etwa Mitte der 2. Halbzeit trug Neupotz über die rechte Außenbahn einen Angriff nach vorne. Die anschließende Flanke landete bei Christian Heinrich, der hoch stieg und unhaltbar einköpfte. Halt, stopp! Unhaltbar? Nein, denn bei Zeiskam stand Konrad Siegler im Kasten. Dieser tauchte blitzschnell ab und fischte den "unhaltbaren" Kopfball aus der unteren Torecke.
Siegler hatte weitere gute Abwehraktionen, eine insgesamt klasse Leistung von ihm, aber in der 90. Minute war auch er machtlos, weil seine Vorderleute einen Moment nicht aufpassten. Aus einer Chance, die nicht wirklich eine war, gelang Manuel Heid mit einem 14m Flachschuss das Tor des Tages.
Ein Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe und für Kreisligaverhältnisse recht hohem Niveau. Nicht zuletzt auch deshalb, weil auf beiden Seiten mehrere Akteure auf dem Platz standen, die schon in deutlich höheren Ligen gegen den Ball getreten haben - dies sei gesagt, ohne die Leistung der anderen zu schmälern. In der Partie war einiges drin, so macht Kreisligafußball Spaß, so darf es weiter gehen...
In der ersten Halbzeit ging es rauf und runter. Wäre dies nicht nur zwischen den beiden Strafräumen geschehen, hätte man von einem guten bis sehr guten Auftakt sprechen können. So aber waren Torraumszenen oder gar Torchancen Mangelware. Queichhambach hatte in der 22. Minute einen Außenpfostentreffer zu verbuchen, ein paar Minuten später war der Abschluss von Christoph Bauer aus guter Position zu schwach, um auch nur ansatzweise gefährlich zu sein. Dann war endlich Pause - es konnte nur besser werden. Die Hoffnung auf echte Offensivszenen und vielleicht das ein oder andere Tor war bei den 320 Zuschauern jedenfalls vorhanden.
Den ersten Farbtupfer, im wahrsten Sinne des Wortes, setzte die VTG in der 64. Minute. Kapitän Stefan Schächter war mit Felix Sitter zusammen gestoßen und zog sich eine deftig blutende aufgeplatzte Lippe zu. Er musste ausgetauscht werden.
Dann war Herxheim am Zuge. Ein Kopfball vom freistehenden Michael Mattersteig in der 72. Minute wurde auf der Linie geklärt und einen prima 20m Schuss von Sitter lenkte Julian Roth mit den Fingerspitzen über die Querlatte.
Dann die 80. Minute. Ausgehend von einem Einwurf rollte die Kugel quer durch den Herxheimer Strafraum, wo Einwechselspieler Tobias Fromm ungedeckt war und keine Mühe hatte das Spielgerät ins lange Eck zu verlängern - 0:1.
Die Schlussoffensive Herxheims war eigentlich keine. Zu viele brotlose Einzelaktionen, zu viele lange Schläge, oder anders gesagt, die Gästeabwehr, die schon vorher gut stand, ließ jetzt erst recht nichts mehr zu.
Von den Spielanteilen wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, aber im Gegensatz zu Herxheim, das, positiv ausgedrückt, in Schönheit und Ineffektivität starb, war Queichhambach die willensstärkere Mannschaft und holte sich zumindest nicht unverdient den ersten Dreier der Saison.
Kreispokal Südpfalz: TB Jahn Zeiskam II - FC Leimersheim
TB Jahn Zeiskam II - FC Leimersheim 3:2 (1:1, 2:2, 2:2)
In einer recht ausgeglichenen Partie gelang Florian Stade per Kopf der goldene Treffer in der 106. Minute.
Leimersheim war nach 36 Minuten durch Yannick Hummel in Führung gegangen, die aber nur 3 Minuten hielt. Christian Siebert glich zum 1:1 (39.) aus. In der 2. Halbzeit passierte lange nichts, ehe in der 80. Minute Christian Laveuve zuschlug. Diesmal dauerte es 7 Minuten bis zum 2:2 Ausgleich. Torschütze war der zuvor eingewechselte Stade.
Der FSV Offenbach ist mit nur zwei Niederlagen Meister der Landesliga Ost geworden und steht nun erstmals in der Vereinsgeschichte in der Verbandsliga Südwest. Mittelfeldspieler Christopher Dollt stand für ein Gespräch zur Verfügung.
Wie ist der Aufstieg in die Verbandsliga einzuordnen? Für den FSV Offenbach ist das der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, aber auch für mich selbst. Die vergangene Saison war ein tolles Jahr. Die Landesligameisterschaft basierte auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Da hat von Anfang an alles gestimmt, jeder hat gewusst um was es geht. So konnten wir die Vorgaben von unserem Trainer Dietmar Bittner umsetzen und auf den Platz bringen.
Es gab also nie Zweifel am letztendlichen Erfolg? Das kann man so nicht sagen. Im Sport und speziell im Fußball ist vieles möglich. Von vornherein planen lässt sich ein Saisonverlauf ja nicht und sicherlich gab es Zeiten wo wir uns nicht 100%ig sicher waren. Der Aufstieg war aber unser Ziel und mit lediglich zwei Niederlagen kann man wohl sagen, dass wir das relativ souverän gemeistert haben.
Die Meisterschaft in der Landesliga und der Aufstieg waren mit Sicherheit verdient, aber jetzt steht die Verbandsligarunde vor der Tür. Wie läuft die Vorbereitung? Fast keiner von uns hat Verbandsligaerfahrung, aber jeder einzelne hat sich weiter entwickelt und tut das auch weiterhin. Die Abgänge haben wir mit den Neuzugängen gut kompensiert. Ich denke, dass wir uns sogar verstärkt haben. Das Grundgerüst der Mannschaft ist seit ca. vier Jahren zusammen. So sind Laufwege und Passspiele zum großen Teil automatisiert. Das war u.a. ein Teil des Erfolgs.
Z.B. der 4:1 Sieg im Testspiel gegen Mechtersheim hat das gezeigt!? Ja, auch wenn es "nur" Vorbereitung war, ist es doch gut zu sehen, dass wenn wir uns entsprechend vorbereiten, auch einem Oberligisten Paroli bieten können. Natürlich haben wir uns über den Sieg gefreut und sowas ist gut fürs Selbstvertrauen. Aber klar, überbewerten darf man das nicht.
Jetzt mal Richtung kommende Saison - ihr empfangt im ersten Spiel den LSC (So., 12.08., 17:00 Uhr)!? Der LSC ist ein machbarer, aber dennoch gefährlicher Gegner - vielleicht ein ganz guter Einstieg in die Runde.
Thema Zuschauerresonanz; so ganz zufrieden kann man angesichts der vergangenen, sportlich erfolgreichen Runde nicht sein. Wird sich das bessern? Also laut Statistik hatten wir in Offenbach im Schnitt die meisten Zuschauer. Natürlich würden wir uns als Mannschaft freuen, wenn noch mehr zu den Spielen kommen würden.
Das wird zumindest zum Teil auch von den zukünftigen Ergebnissen abhängen. Was sind die Ziele für die Runde? Unsere Mannschaft ist jung und hat kaum oder wenig Verbandsligaerfahrung, von daher gehen wir relativ unbelastet in die Saison. Als Aufsteiger hat man immer das Ziel nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und sich möglichst im gesicherten Mittelfeld zu positionieren.
Das ist die Standardaussage eines Aufsteigers - ziemlich langweilig!? Stimmt. Nein, ich denke, dass jeder im Verein mit einem einstelligen Tabellenplatz richtig zufrieden wäre. Als konkretes Ziel kann man das nicht ausgeben, weil einfach die Verbandsligaerfahrung fehlt.
Und zum Schluss, deine ganz persönlichen Ziele fürs kommende Fußballjahr? Ich werde alles dafür tun, um in der Mannschaft zu sein und ihr weiter zu helfen. Einen Stammplatz hat man nie sicher, aber ich werde mein Bestes dafür geben. Zu verbessern gibt es immer was, sei es die Spritzigkeit oder das Passspiel, oder, worüber ich auch mit dem Trainer spreche, meine Torgefährlichkeit. Wie gesagt, ich möchte mich auch weiterhin verbessern. Auf jeden Fall ist die Verbandsliga für den Verein und die Mannschaft eine große Herausforderung - ich freue mich darauf!
Christopher vielen Dank für das Gespräch und viel Erfolg in der "neuen" Liga.
Das Ziel der Weingartener war es, möglichst lange das 0:0 zu halten und in der 2. Hälfte die Windunterstützung eventuell zu einem entscheidenden Treffer nutzen zu können. Klingt absurd? Zumal es gegen einen Bezirksligisten ging, der als haushoher Favorit galt. War es aber gar nicht.
Der Lattentreffer von Mariusz Chireac in der 8. Minute war eine von zwei Torchancen der Gäste in der 1. Halbzeit. Die zweite (37.) vereitelte Spielertrainer Matthias Trauth, indem er einen Chireac-Kopfball von der Linie kratzte. Dass es dennoch zur Führung (12.) für den FCL reichte, war einem Stockfehler eines Weingartener Verteidigers am eigenen 5er zu verdanken. Chireac ließ sich nicht zweimal bitten und netzte ein.
Glücklich, wenn auch nicht unverdient für Lustadt, aber bitter für Weingarten. Am torlosen Remis zur Halbzeit war man nahe dran. Wie wichtig das gewesen wäre, sah man in der 64. Minute. Heiko Hutschenreuther hatte sich links außen durchgesetzt und exakt in die Mitte auf Soner Elci gepasst. Der blieb cool und überlistete den heraus eilenden FC-Keeper Pahle mit einem wunderbaren Heber zum 1:1 Ausgleich.
Angesichts der guten Defensivarbeit der SVW`ler und der Offensivharmlosigkeit Lustadts stellte man sich als Zuschauer schon auf eine mögliche Verlängerung ein. Allerdings nur knapp 10 Minuten lang. In der 74. entschied Schiri Gassmann auf Freistoß, nachdem Tim Kasper in seinem Vorwärtsdrang wenige Meter vorm SVW-Strafraum geblockt wurde. Ein vieldiskutierter und umstrittener Pfiff. Die Hereingabe wurde zu kurz abgewehrt und Michael Dambach stand richtig und drosch die Kugel zum 2:1 Siegtreffer in die Maschen.
Ein unnötiger Abwehrfehler und eine zumindest fragwürdige Schiedsrichterentscheidung verhinderten die durchaus mögliche Pokalsensation. Schade für die engagierte Trauth-Truppe, für die es nun im Kreispokal weiter geht, gegen den Bezirksklassisten VfL Hainfeld (Mi., 15.08., 18:30 Uhr). Zuvor steht noch das Kreisliga-Heimspiel gegen TuRa Otterstadt an (So., 12.08., 16:00 Uhr)
Lustadt empfängt kommendes Wochenende in der 2. Verbandspokalrunde den TSV Lingenfeld, der auch eine weitere Woche später zum Bezirksligaauftakt (So., 12.08., 16:00 Uhr) der Gegner sein wird.
Testspiel: TuS Mechtersheim - FSV Offenbach 1:4 (0:3)
Offenbach in bestechender Frühform
Auch wenn die 3 Treffer in der ersten Halbzeit nach schweren Abwehrfehlern fielen, die Führung für den Neu-Verbandsligisten war nicht unverdient. So auch der schlussendliche 4:1 Sieg.
Tolga Barin und zweimal Thomas Gottlieb schossen bis zur 31. Minute eine 3:0 Führung heraus. Mechtersheim hatte nach 45 Minuten keine Torchance zu verbuchen. Gegen läuferisch immens starke FSV`ler tat man sich ungemein schwer. Aber auch spielerisch war die Bittner-Truppe dem Oberligisten überlegen.
Foto: Tolga Barin zum 1:0 für Offenbach Daran änderte sich in der 2. Halbzeit nichts Wesentliches, außer dass es Offenbach etwas ruhiger angehen ließ. Mechtersheim hatte lange Zeit die Feldhoheit, allerdings ohne sich echte Chancen heraus spielen zu können - die FSV-Abwehr war auf dem Posten. Bis auf den Angriff in der 66. Minute, als Rami Zein zum 1:3 Anschlusstreffer einköpfte, lief im Offensiv-Bereich des TuS nicht viel zusammen. Den alten Abstand stellte in der 73. Michael Bittner nach toller Einzelleistung von Engin D. her. Auch danach hatte Offenbach die besseren Spielszenen, es blieb aber bis zum Schlusspfiff beim deutlichen 4:1. Andreas Holdermann bezeichnete die Leistung seiner Elf als "unterirdisch".
Impressionen vom 2. Trainingstag des 1. FC Kaiserslautern in Herxheim
Die weiteren Trainingszeiten: Mittwoch, 18. Juli - 10:00 und 17:00
Uhr Donnerstag, 19. Juli - 10:00 Uhr Freitag, 20. Juli - 10:00 und 17:00
Uhr Samstag, 21. Juli - 10:00 Uhr Sonntag, 22. Juli - 10:00 Uhr und 17:00 Uhr Montag, 23. Juli - 10:00
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