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Nachfolger von Wormatia Worms, dem Pokalsieger aus der Saison 2008/2009, wurde der FK Pirmasens. Beim FKP darf man sich jetzt nicht nur über die Trophäe freuen, sondern auch über einen außerordentlichen Geldsegen in Höhe von 100.000 Euro durch die Teilnahme am DFB-Pokal. Man of the Match, Patrick Freyer, sorgte mit 2 Toren für die (Vor-)Entscheidung schon in der 1. Halbzeit.
Eine gute halbe Stunde lang, hielt Dudenhofen den Angriffen des Favoriten stand, ehe eine unglückliche Abwehraktion von FVD-Keeper Florian Karlein Freyer in die Position brachte den Ball zum 1:0 (35. Minute) einzuschieben. Dudenhofens Trainer Christian Schultz räumte einen Torwartfehler ein, relativierte aber im gleichen Atemzug: "Die Fehler sind vorne dran schon passiert. Kein Vorwurf an Florian, in zwei Elfmeterschießen hat er uns ja erst soweit gebracht."
Den ersten ernsthaften Torschuss verbuchte Dudenhofen erst in der 40. Minute. Timo Enzenhofer prüfte aus 22m Frank Steigelmann, der bis dahin wenig zu tun hatte, aber da und auch bei einem fulminanten Distanzschuss von Peter Kellerhals in der 2. Halbzeit gut reagierte. Im direkten Gegenzug nach Enzenhofers Schuss setzte sich Freyer auf der rechten Seite durch, zog nach innen, versetzte die komplette Abwehr inklusive Karlein und netzte zum vorentscheidenden 2:0 ein.
Das 3:0, der vorzeitige KO für den Verbandsligisten, gelang Christoph Weller nach einem Konter in der 43. Minute. Nach Meinung vieler ging dem Treffer ein Foul an Kevin Fischer voraus, Schiedsrichterin Christina Jaworek sah das anders, das Tor somit regulär.
In der 2. Halbzeit stemmte sich Dudenhofen mit aller zur Verfügung stehender Macht gegen die Niederlage, hatte aber realistisch betrachtet keine echte Chance gegen die vom überragenden Patrick Hildebrandt gut organisierte FKP-Abwehr. Lediglich beim erwähnten Kellerhals-Schuss musste sich Steigelmann lang machen.
Pirmasens seinerseits verwaltete die komfortable Führung und hätte diese bei dem ein oder anderen Konter ausbauen können, hatte aber Pech im Abschluss. In der 77. traf Aleksandar Burch von links kommend den Innenpfosten, von wo der Ball genau in Karleins Arme flog. In der 85. stand der Außenpfosten einem Torerfolg im Weg.
FVD-Spielleiter Gerd Fischer: "Pirmasens hat verdient gewonnen. Von der Spielanlage waren sie uns überlegen, man merkt halt, dass es eine Oberligaspitzenmannschaft ist. Die Tore sind für uns etwas unglücklich gefallen. Aber wir sind stolz auf unsere Mannschaft und glücklich über das Erreichte. Wir haben eine gute Runde gespielt, sind Dritter geworden und haben das Pokalendspiel erreicht."
Christian Schultz: "Wir haben uns riesig gefreut hier dabei sein zu können. Ins Finale zu kommen, war ein toller Erfolg. Nach den ersten beiden Toren waren wir eigentlich schon geschlagen. Wir hatten uns viel mehr vorgenommen, vor allem nach vorne zu spielen. Aber Pirmasens war einfach besser, das müssen wir anerkennen. So lange es 0:0 stand haben wir Nadelstiche setzen können, und wenn es länger 0:0 steht kriegen wir mehr Chancen. Das ist uns nicht gelungen und somit müssen wir das einfach für heute akzeptieren. Ich bin ehrlich, wir hatten uns mehr ausgerechnet, aber ich bin nicht unzufrieden. Die Tatsache, dass wir hier dabei sein durften, vor allem die Art und Weise wie wir hier her gekommen sind, das macht mich stolz."
Tore: 0:1 Freyer (35.), 0:2 Freyer (40.), 0:3 Weller (43.) Zuschauer: 1950
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