B-Klasse: SV Dammheim – SV Völkersweiler

SV Dammheim – SV Völkersweiler 1:3 (1:2)

Bericht: SV Dammheim

Und die perfekte Bilanz ist nach dem dritten Spiel dahin. Nach der Niederlage in Wörth verlor man nun auch in der Liga mit 1:3, dieses Mal lautete der Gegner Völkersweiler.

Auf dem Rasen der härter war als das Leben in der Bronx konnte man nicht an die Leistungen der ersten beiden Heimspiele anknüpfen, was mitunter auch an der Anfangsphase lag. Bei schwülem Wetter dauerte es keine fünf Minuten, bis Völkersweiler über unsere rechte Seite durchbrach und bis zur Grundlinie vorpreschte. Der Ball wurde an die Strafraumgrenze gelegt, wo sich weder Verteidigung noch Mittelfeld zuständig fühlten für Matthias Braun. Der nahm den Ball trocken direkt und stellte per Flachschuss auf 1:0.

Dann nach 20 Minuten ein weiterer Schock. Nach einem Allerweltsfoul zwischen 16er und Mittellinie wurde der Freistoß von halbrechts auf den langen Pfosten geschlagen. Er wurde immer länger und länger und fand seinen Abnehmer erneut in Matthias Braun, 2:0.

Der SVD gab jedoch nicht auf, weiter wurde guter Offensivfußball angeboten mit ca. 80% Ballbesitz. Erwähnenswert die Chance von Simon Harsch, der aus 14 Metern frei zum Schuss kam, mit seinem schwächeren Rechten jedoch verzog.

Nach einer halben Stunde steckte dann Daniel Mühl den Ball durch auf den einlaufenden Joshua Wurm, der den Ball mitnahm und am herauseilenden Torhüter vorbei ins lange Eck schlenzte, 1:2 Anschlusstreffer.

Nach dem Pausentee ergaben sich fünf Chancen in fünf Minuten, alle für Dammheim, und alle blieben ungenutzt. Immer wieder schmiss sich ein Völkersweilerer in die Schussbahn. Der freie Raum im Tor konnte einfach nicht gefunden werden.

Weiterhin mit enorm viel Ballbesitz roch es förmlich nach dem Ausgleichstreffer. Doch es kam anders. Zwanzig Minuten vor Schluss schlug Nico Braun aus dem Zentrum heraus einen flachen Diagonalball auf links Außen. Irgendwie flutschte der Ball durch auf Boris Berberich, der einfach nur noch querlegen mussten auf den eingewechselten Woschko. Wie auch gegen Bergzabern zwei Wochen zuvor war er es, der den 1:3 Endstand herstellte.

Insgesamt war eine klare Steigerung gegenüber dem Pokalaus gegen Wörth zu erkennen, jedoch muss man resümieren, dass man sich gegen ausgebuffte Teams einfach schwertut. Bei Teams wie Völkersweiler wird jeder individuelle Fehler knallhart bestraft, denn viel mehr Chancen ließen die Dammer nicht zu.

Bittere Niederlage, doch so ist Fußball: Wer gewinnt, der verdient es! Nächste Woche folgt das erste Auswärtsspiel beim SV Kapellen-Drusweiler.


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