Oberliga: FV Dudenhofen – Arminia Ludwigshafen

Oberliga: FV Dudenhofen – Arminia Ludwigshafen 6:0 (2:0)

Wow, was für ein Abschuss für die Arminia.
Dudenhofen katapultiert sich mit diesem Kantersieg auf Platz 4 der Tabelle, vor Worms und Koblenz und nur 6 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Schott Mainz. Tendenz Regionalliga!?

Arminia-Kommentar zum Spiel

Nach ausgeglichener Anfangsphase und leichtem Chancenplus für Dudenhofen, begann das Desaster für die Gäste mit dem Eigentor von Daniel Evrard in der 28. Minute. Beim Versuch zu klären, drosch er die Kugel ins eigene Netz, zum 0:1. In der 39. folgte ein Geniestreich von Julian Scharfenberger, der aus 24m urplötzlich und für alle überraschend abzog und genau neben den Pfosten ins Tor traf, zur 2:0 Pausenführung.

Vor 680 Zuschauern blieb die Partie in der 2. Halbzeit zunächst torlos. Das änderte sich kurz nach der Gelb-Roten Karte in der 60. Minute für den nach der Pause eingewechselten Daniel Gulde. Nach dem 3:0 von Scharfenberger, der in seiner typischen Manier einen Konter vollendete, ging es Schlag auf Schlag. In der 72. profitierte Eric Häussler von der guten Vorarbeit von Paul Stock und musste nur noch einschieben, 4:0. Eine Minute später war der eine Minute zuvor eingewechselte Daniel Herbel erfolgreich, 5:0. Auch das 6:0 in der 88. war einem Einwechselspieler vorbehalten, und zwar dem 10 Minuten zuvor auf den Platz gekommenen Christopher Koch.

Fotos: Paul Stock gibt nach innen, wo Eric Häussler gegen die inzwischen vollkommen desorientierte Arminia-Abwehr, die keine ernsthafte Gegenwehr mehr leistete, locker vom Hocker zum 4:0 einnetzen kann

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C-Klasse: ASV Schwegenheim – ASV Speyer

C-Klasse: ASV Schwegenheim – ASV Speyer 3:2 (2:0)

Das Topspiel der Liga – Erster gegen Zweiter – entschied Schwegenheim nach einer 2:0 Führung und dem zwischenzeitlichen Ausgleich mit einem späten Tor zu seinen Gunsten.

Tabelle am 28.10.2019

Schwegenheim dominierte auf dem tiefen und holprigen Platz die 1. Halbzeit recht deutlich. Die Gastgeber gingen in der 26. Minute in Führung. Christian Meisl hatte in der Mitte keine Mühe die schöne „Lupfer-Flanke“ von Lars Vogel zum 1:0 zu verwerten. In der 30. verhinderte der Pfosten noch das 2:0, aber kurz vor der Pause war es soweit. Vogel köpfte den gut getimten Eckball ins Netz.

Die Chancen für die Schardt-Elf zum 3:0, was wahrscheinlich die Entscheidung gewesen wäre, waren da, wurden aber nicht genutzt. So kam Speyer nach genau einer Stunde zum Anschlusstreffer. Der umsichtige Schiedsrichter Thomas Schulz hatte da ein Eigentor notiert.
Eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit erzielte Constantinos Gonzales-Bäher mit einem klasse Heber den inzwischen verdienten 2:2 Ausgleich.

Schwegenheim begnügte sich jedoch nicht mit dem einen Punkt, legte noch eine Schippe drauf und hatte mit Christoph Rößler den Siegtorschützen in seinen Reihen. Das gutklassige C-Klasse-Spitzenspiel endete mit dem am Ende doch noch verdienten Sieg für die Heimmannschaft.

Der nächste Kracher für Schwegenheim steht am kommenden Sonntag (12:30 Uhr) an, wenn man gegen die erstarkte Zweite des SV Weingarten antreten muss.

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Bezirksliga: Südwest Ludwigshafen – FC Lustadt

Bezirksliga: Südwest Ludwigshafen – FC Lustadt 3:0 (3:0)

Mit diesem verdienten und insgesamt ungefährdeten Heimsieg gegen abstiegsgefährdete Lustadter, setzte sich Südwest ganz vorne in der Tabelle fest.
Begünstigt waren alle 3 Tore durch schwache Abwehrleistungen. Das wurde von den Gastgebern gnadenlos ausgenutzt. Mit dem 3:0 von Daniel Fichtner, der viel zu frei zum Abschluss kam, war die Partie schon vor der Pause entschieden.

Dabei hatte der FCL sehr präsent angefangen, schien auf Augenhöhe mit den klar favorisierten Ludwigshafenern mitspielen zu können. Diese gute Anfangsphase wurde abrupt durch das 1:0 nach einer Viertelstunde beendet. Bei einem langen Ball in den 16er verschätzte sich Keeper Sandro Faulhaber derart, dass Südwest-Goalgetter Dominik Brust locker an ihm vorbei spazieren und gemütlich einschieben konnte.

Nur 4 Minuten später (19.), man kann es grade noch Doppelschlag nennen, erhöhte Robby van Rahden auf 2:0. Nach einer Hereingabe von rechts stand auch er frei und konnte am langen Pfosten unbedrängt einkicken. Nach noch nicht einmal einem Viertel der Spielzeit war das im Prinzip schon der Genickbruch für die Gäste. Zwar blieb man weiterhin im Spiel, kämpfte, ackerte und rackerte, sprich die Moral stimmte, aber der Lustadter Sturm war und blieb lediglich ein laues Lüftchen. Dennoch hätte Ahmet Mirsili mit der ersten echten Torchance in der 26. Minute den Anschluss erzielen können, brachte aber den Ball aus kurzer Distanz nicht an Abwehrspieler und Torwart vorbei ins Netz. Mit dem oben erwähnten 3:0 noch vor dem Kabinengang war das Ganze entschieden.
So sah es auch ein mitgereister Lustadt-Fan, der die bis dahin gezeigte Leistung seines Teams als Katastrophe bezeichnete.

In der 2. Halbzeit war es dann hauptsächlich ein Kampfspiel zwischen den Strafräumen. Wobei Südwest dem 4. Tor näher war als Lustadt dem „Ehrentreffer“.
Eine solide Leistung der Wieschalla-Elf reichte, um den Gegner sicher und relativ deutlich zu besiegen. Die Offensiv-Misere bei Lustadt setzte sich heute fort, und wenn dann solche Abwehrfehler dazu kommen, ist man in der Konsequenz logischerweise chancenlos.

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B-Klasse: SV Weingarten – Palatia Böhl

B-Klasse: SV Weingarten – Palatia Böhl 6:2 (4:0)

Eine knappe halbe Stunde musste Weingarten bohren, dann war mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute das dicke Brett Palatia Böhl vorentscheidend geschlagen.
Mit seinem zweiten Tor stellte der Ex-Böhler Bastian Wobst auf 3:0 und mit einen Strafstoß kurz vor der Pause zum 4:0 war das Ergebnis auch, wenn man es so nennen will, standesgemäß, wenn der Erste gegen den Letzten spielt.

Ein guter Eckball von Pascal Kaiser in die Nähe des langen Pfosten und nach 28 Minuten war der Bann gebrochen, Nico Kruse kickte aus kurzer Distanz zum verdienten 1:0 ein. Weingarten war von Anfang an überlegen, musste aber gegen den keineswegs wie ein Schlusslicht auftretendes Palatia erst in die richtige Spur finden. Danach lief es für den Spitzenreiter besser. Schon eine Minute später erreichte ein Pass von Marwin Kripp Bastian Wobst, der David Holzapfel im Kasten der Gäste keine Chance ließ, 2:0.
Einen Konter, nachdem Kripp den Ball in der eigenen Hälfte zurück erobert hatte, nutzte Wobst zum schönsten Tor des Tages. Aus 12m überlupfte er Holzapfel zum 3:0.
Unglücklich die Aktion vorm 4:0 in der 42. Einem Böhler sprang der Ball aufgrund eines Platzfehlers an den Arm. Dem hervorragend leitenden Schiedsrichter Werner Gilb blieb nichts anderes übrig als auf den Punkt zu zeigen. Pascsal Kaiser verwandelte humorlos rechts neben den Pfosten.

Der erste Abschluss der Gäste datierte aus der 34. Minute. André Hammers Freistoß-Hammer lenkte Sebastian Ehlert über die Querlatte.
Mit dem Kabinengang war die Partie schon klar, deutlich und verdientermaßen zugunsten Weingartens entschieden. Aber, und das konnte man da schon trotz des hohen Zwischenergebnisses erkennen, Böhl hatte sich teuer verkauft, wahrlich nicht wie ein Absteiger gespielt und war vor allem extrem fair aufgetreten. Das sollte sich später noch bezahlt machen.

Kurz nach Wiederanpfiff markierte Marwin Kripp das 5:0. Den Weingartener Schlusspunkt setzte Albert Göhring nach einer Stunde Spielzeit. Auch der zweite Strafstoß, ein Foulelfmeter, wurde sicher verweandelt, 6:0. Danach schaltete Weingarten einen Gang zurück, bzw, verkünstelte sich in einer unnötig komplizierten Spielweise, die nicht mehr zielführend war.
Das versetzte die Gäste in die Lage endlich selbst mal offensiv aktiv zu werden. In der 75. Minute konterte Böhl über Achim Naumer, der in der Mitte vorne Johannes Stefan mustergültig bediente, der keine Mühe hatte den 1:6 Anschlusstreffer zu erzielen. Auch das zweite Weingartener Gegentor war nicht mehr als ein Schönheitsfehler. Der eingewechselte Yannick Brandenburger verkürzte in der 78. per Kopfball auf 2:6.

Von der Konkurrenz absetzen konnte sich der SVW mit diesem Pflichtsieg nicht, da auch Gommersheim sein Nachholspiel gewann.
Schwieriger dürfte die Aufgabe am kommenden Sonntag werden. In der Partie gegen Otterstadt sollte man konzentriert zu Werke gehen und sich möglichst keinen Punktverlust erlauben, da Gommersheim gegen Kellerkind Dannstadt/​Rödersheim mit allergrößter Wahrscheinlichkeit drei Punkte einfahren wird. Und auch die weiteren Verfolger, Lingenfeld, Altrip und Mutterstadt haben lösbare Aufgaben vor der Brust.
Fazit: Es bleibt weiterhin eng und spannend in der B-Klasse Rhein-Mittelhaardt Ost

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C-Klasse: SV Weingarten II – TSV Lingenfeld II

C-Klasse: SV Weingarten II – TSV Lingenfeld II 3:0 (2:0)

Halil Bakan per direktem Freistoß und Marcio Coelho per Abstauber nach Freistoß stellten auf 2:0. Spielertrainer Steven Spielmann erzielte den Treffer zum 3:0 Endstand.

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Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SV Morlautern

Verbandsliga: Jahn Zeiskam – SV Morlautern 2:1 (2:0)

Einen eher unerwarteten Heimsieg landete das bisherige Kellerkind Zeiskam gegen den bisherigen Tabellenzweiten und Verbandspokalhalbfinalisten aus Morlautern. Mit diesem Dreier kann sich der Turnerbund ein wenig von der direkten Abstiegszone absetzen und beschert gleichzeitig dem FC Speyer den Sprung auf den Relegationsplatz.

Christoph Wörzler besorgte nach einer guten Viertelstunde die zu dem Zeitpunkt überraschende Führung. Morlautern hatte bis dahin zwei gute Möglichkeiten liegen lassen. Danach war der Jahn gegen den Favoriten gut im Spiel und erhöhte in der 39. Minute. Die tolle Vorarbeit von Marian Kolb, der den Ball durch das Mittelfeld bis in den Strafraum trieb, nahm Eric Biedenbach auf und veredelte den Assist zum 2:0.

In der zweiten Halbzeit war der Gast am Drücker. Zeiskam verteidigte aber mit viel Einsatz und gewährte dem SVM aus dem Spiel heraus zunächst keine echte Torchance. Für den Anschlusstreffer in der 69. Minute benötigten die Gäste eine Standardsituation. Den gut getretenen Freistoß lenkte Kai Anschütz an die Querlatte, von wo der Ball vor die Füße von Markus Happersberger flog, der dadurch in der Lage war aus 5m zum 1:2 abzustauben.

10 Minuten später hatte Zeiskam Glück, als ein freier Abschluss von der Strafraumkante knapp am Anschütz-Gehäuse vorbei flog. Zu dem Zeiskamer Defensiv-Geschick gesellte also auch ein wenig Glück, was den erhofften, aber nicht unbedingt einplanbaren Heimsieg nach 90+3 Minuten perfekt machte. Insgesamt kann man von einem verdienten Sieg sprechen.

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B-Klasse: SV Weingarten – TSV Lingenfeld

B-Klasse: SV Weingarten – TSV Lingenfeld 1:0 (0:0)

Vor über 200 Zuschauern entschied der Treffer von Marcel Stubenrauch aus der 58. Minute das spannende Lokalderby um die Tabellenführung.

Video: Erst wenn der letzte Freistoß verballert wurde und der letzte Gegenangriff verpuffte, werdet ihr feststellen, dass das Spiel zu Ende ist.


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Foto: Wer in so einem Spitzenspiel das goldene Tor erzielt, darf gerne zum Man of the Match gekürt werden: Marcel Stubenrauch

Von den hochkarätigen Chancen her, wäre auch ein Unentschieden und somit eine Punkteteilung möglich gewesen. Lingenfeld scheiterte dreimal am Alu, davon zweimal in der hart umkämpften Schlussphase und aus kurzer Distanz. Aber auch Weingarten verbuchte mehrere Möglichkeiten, die für das ein oder andere Tor gut waren. Insgesamt geht der knappe Sieg in Ordnung, weil Weingarten vor allem individuell doch den einen Ticken besser war als die gut eingestellte Hock-Elf. Die hatte scheinbar die Vorgabe, den Weingartenern mit Körperlichkeit möglichst den Schneid abzukaufen. Das gelang nicht wie gewünscht, obwohl Schiedsrichter Robin Schott sehr kulant war und viel laufen ließ. Das kam dann auch dem SVW zugute – gegen Ende der ersten Spielhälfte wäre eine Gelb-Rote durchaus gerechtfertigt gewesen. Trainer Steven Kruse reagierte und wechselte nach der Pause Marwin Kripp für Luca Helfer ein, was die akute Gefahr der Unterzahl bannte.

Eine kuriose „Hinausstellung“ gab es dennoch. Der sich warmlaufende Phlipp Schüler unterhielt sich kurz mit einem Lingenfelder Spieler – der hatte grade eine Großchance versemmelt – und quittierte dafür glatt Rot. Was der Schiedsrichter da vernommen zu haben glaubte, war bis Spielende und kurz danach nicht in Erfahrung zu bringen. Ich selbst stand nah dabei und konnte von keinem der beiden etwas beleidigendes hören.

Zwei Minuten zuvor (58.) hatte Stubenrauch das 1:0 geschossen. Eine gute Hereingabe von Albert Göhring lief er an und netzte aus kurzer Distanz ein. Klasse Vorarbeit von Göhring, der auf der rechten Außenbahn permanent Betrieb machte und der passende Abschluss der Weingartener Nummer 9.

Die letzte halbe Stunde lief Lingenfeld dem Rückstand hinterher, war stets gefährlich und scheiterte zwei mal am Pfosten und ansonsten am guten Rouven Gauweiler. Da Weingarten aber auch nicht das (beruhigende) 2:0 gelang, blieb es bis zur letzten Sekunde spannend. Erst als der letzte Lingenfelder Freistoß (siehe Video) in den Weingartener Abendhimmel gejagt wurde, war die Sache entschieden und der SVW mit 3 Punkten Vorsprung alleiniger Tabellenführer.
Die Spitzenposition kann schon am Donnerstag ausgebaut werden. Im Nachholspiel gegen Schlusslicht Palatia Böhl. Anstoß ist um 19:30 Uhr.

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B-Klasse: TSV Lingenfeld – FG 08 Mutterstadt II

B-Klasse: TSV Lingenfeld – FG 08 Mutterstadt II 1:3

Ein paar Bilder von der Heimniederlage Lingenfelds

Oberliga: FV Dudenhofen – Schott Mainz

Oberliga: FV Dudenhofen – Schott Mainz 1:0 (0:0)

Mit einer bärenstarken Leistung und erneut einem Zaubertor von Paul Stock wurde der Oberliga-Tabellenführer Schott Mainz hochverdient mit 1:0 bezwungen.

Video von Sportler86 – Youtube-Kanal von Sportler86


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Das war eine wahrlich beeindruckende Leistung des FVD gegen das Mainzer Spitzenteam. Zuhause bleibt man damit weiterhin ungeschlagen und hat in 7 Spielen nur einen Punkt abgeben müssen. Auswärts ist bei 4 Niederlagen und 2 Unentschieden allerdings noch Luft nach oben. Die Luft nach oben in der Tabelle wird da schon dünner, aber hinter den „großen Fünf“, Mainz, FCK, Koblenz, Worms und Trier ist die Schulz-Elf „Best of the Rest“ – auch das eine beeindruckende Leistung in einer recht starken und recht ausgeglichenen Oberliga.
Die Auswärtsbilanz könnte am kommenden Samstag aufgebessert werden, wenn man bei der TuS Koblenz antreten muss – gewiss keine leichte Aufgabe.

Im Nachhinein betrachtet scheint der Sieg für Dudenhofen nie so wirklich in Gefahr gewesen zu sein. Die Schwarz-Gelben lieferten eine hochkonzentrierte und fehlerfreie Leistung ab. Aufgrund der Chancenverteilung hätte der Sieg auch höher ausfallen können. Julian Scharfenberger verpasste in der Anfangsphase zweimal knapp (einmal drüber, einmal an den Außenpfosten) und später hatte auch Paul Stock mindestens einen sehr guten Abschluss, den Gästekeeper Tim Hansen parieren konnte.

Demgegenüber hatte Schott Mainz im Prinzip eigentlich nur Halbchancen. Der gut mitspielende FVD-Keeper Malcolm Little wurde auf keine wirklich gefährliche Probe gestellt, was auch der Verdienst einer intensiven Abwehrarbeit war. Trotzdem war klar zu erkennen, dass der Gast keine Sekunde lang aus den Augen gelassen werden durfte. Schott baute hintenrum gut auf, passte und spielte sich durchs Mittelfeld bis an oder teilweise in den 16er, aber dort fehlte so ein Mann wie Dudenhofen ihn mit Paul Stock halt hat. Einer, der in der gefährlichen Zone tatsächlich den Ball bearbeiten kann und dann den Abschluss sucht.

So wie es Paul Stock in der 58. Minute tat, als er im Strafraum die gegnerischen Abwehrspieler wie Anfänger aussehen ließ, den Torwart auch düpierte und zum 1:0 einschob.
Nicht nur aufgrund dieser Szene bezeichnete der frühere FVD-Stürmer Peter Kellerhals seinen „Nachfolger“ Paul Stock als „Stürmer der Extraklasse“.
Und nach diesem Tor sahen die 290 Zuschauer eine nochmalige Steigerung der Spannung, denn Mainz intensivierte nun seine Bemühungen die Niederlage zu vermeiden. Dudenhofen hielt jedoch Stand und konnte sich nach den knapp 94 gespielten Minuten über einen richtig geilen Sieg freuen.

P.S. Dass hier hauptsächlich vom Torschützen die Rede ist, liegt in der Natur des Fußballspiels, das durch Tore entschieden wird. Zu dieser Partie gegen Schott Mainz muss aber ausdrücklich gesagt werden, dass ALLE Dudenhofener Spieler eine Partie der Extraklasse geboten haben – und taktisch haben auch die Trainer, Christian Schultz und Steffen Litzel alles richtig gemacht. Nur so kann man gegen einen so starken Gegner, wie Mainz es nun mal ist, auf diese Art und Weise gewinnen.
Also, das Kompliment für ein tolles Spiel geht an das komplette Team 🙂

Foto: Paul Stock ließ 4 Gegenspieler ins Leere laufen, umkurvte auch den Torwart und schob zum Siegtreffer ein

Bilder vom Spiel