Auftakt beim SV Weingarten – Saison 2019/2020

Auftakt beim SV Weingarten zur Saison 2019/2020

Das Training beim SVW startete am Montag, dem 1. Juli 2019 und fand seine Fortsetzung am Mittwoch. An beiden Terminen wurden die Einheiten von Ex-Oberliga-Trainer Manfred Schmitt geleitet – ein Freundschaftsdienst für den urlaubenden Cheftrainer Steven Kruse. Der neue Co-Trainer Raphael Schweitzer war mit von der Partie, nahm aber an den Trainingseinheiten teil, da er ein spielender Co-Trainer sein wird. Am Freitag wird das etatmäßige Trainerteam in der Arena präsent sein.


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Raphael Schweitzer stand vor dem 2. Training für ein Gespräch zur Verfügung.

Raphael, wir kennen uns seit Du damals aus der A-Jugend heraus und nach Herxheim gekommen bist. Die ganzen Jahre standen wir immer in Kontakt, immer in gutem Kontakt und nun mit Deinem Engagement in Weingarten schließt sich in gewisser Weise ein Kreis. Ich darf sagen, dass ich mich freue, dass Du jetzt hier in meinem Heimatort Deine Kompetenz und Dein Können zur Verfügung stellst. Von daher erst mal Herzlich Willkommen.

Aber für die, die noch nicht oder nicht so gut kennen, schildere bitte Deine Fußball-Vita die Aktivität betreffend.

Raphael Schweitzer: „Aus der A-Jugend der Stuttgarter Kickers bin ich direkt nach Herxheim in die Verbandsliga gekommen. Diese Saison endete leider mit dem Abstieg und einem weiteren Umbruch und somit vielen personellen Wechseln bei der Viktoria. Über Alan Stulin kam der Kontakt zu seinem Vater zustande, der mich nach Gommersheim holte. Nach den 2 Jahren spielte ich 2 Jahre im Badischen in Oberhausen. Der Kontakt zu Slawomir Stulin blieb erhalten und so wechselte ich dann zum ASV Fußgönheim, wo Stulin Trainer war. Einem kurzen Engagement beim TDSV Mutterstadt folgten 3 Jahre beim FC Speyer, davon 1 Jahr bei Trainer Günther Birkle und zwei unter Ralf Gimmy. Danach kam meine bisher letzte Station, der TuS Mechtersheim, wo Manfred Schmitt Trainer war. In dem Jahr sind wir von der Verbandsliga wieder aufgestiegen in die Oberliga. Dann übernahm ich die Zweite des TuS als Trainer.“

Die vergangene Saison habt ihr den zweiten, sprich den Relegationsplatz belegt und seid dann in der Relegation an Queichhambach gescheitert. Wie beurteilst Du dieses Ergebnis?

Raphael Schweitzer: „Insgesamt war eine gute Runde. In der Rückrunde haben wir von 16 Spielen 15 gewonnen. Für den Aufstieg hat es dann nicht gereicht. Da war Queichhambach einfach den Ticken besser – das muss man anerkennen.“

Und wie kamst Du dann zum SV Weingarten?

Raphael Schweitzer: „Die erste Initiative ging von Manfred Schmitt aus, als klar war, dass es in Mechtersheim nicht mehr weiter gehen würde. Er empfahl mich seinem Freund und früheren langjährigen Spieler Steven Kruse. Die Gespräche mit den SVW-Verantwortlichen verliefen gut und konstruktiv, sodass die Entscheidung gegen andere Vereine und pro Weingarten leicht fiel. Eine Rolle spielt auch die Tatsache, dass die Anlage mit der Arena und der ganzen Infrastruktur überragend ist.“

Stichwort „in Mechtersheim geht es nicht mehr weiter“; das betrifft die Zweite, deren Konzept anders angeordnet werden soll. Soweit ich es mitbekommen habe, soll die Mannschaft verstärkt als Unterbau zur Oberligamannschaft auf- und ausgebaut werden. So ist es wohl zu verstehen, dass der Großteil Deiner (jetzt ehemaligen) Mannschaft, die eher keine Ambitionen Richtung Oberliga haben, den TuS verlassen haben und teilweise Dir nach Weingarten gefolgt sind. Spieler, die in der A-Klasse die Vize-Meisterschaft erreichen, sind normalwerweise für die B-Klasse eine echte Verstärkung. Daran orientieren sich doch sicherlich die Aussichten und die Ziele für die kommende Saison!?

Raphael Schweitzer: „Weingarten hatte durchaus eine gute Mannschaft, der meiner Meinung nach aber die Qualität in der Breite gefehlt hat. Vom TuS II sind 9 Spieler mit nach Weingarten gewechselt. Da ich ja die alle gut kenne, kann ich sagen, dass sie charakterlich absolut in Ordnung sind – das ist ein ganz wichtiger Punkt. Außerdem, und auch das ist mir extrem wichtig zu erwähnen, bei allen Gesprächen und Entscheidungen waren die Verantwortlichen des SVW immer direkt und unmittelbar beteiligt.“

Das klingt gut und auf solider Basis aufgestellt, aber dennoch, gibt es (schon) konkrete Ziele für die Saison?

Raphael Schweitzer: „Konkret zu Zielen werde ich mich jetzt nicht äußern, das wird alles erst mit Steven Kruse intern besprochen, wenn er ab Freitag wieder hier ist. Klar ist, dass wir eine gute Rolle in der neu eingeteilten Liga spielen wollen. Viele tolle Derbys, wie z.B. gegen Lustadt II lassen eine hochinteressante Runde erwarten. Natürlich wollen wir attraktiven Fußball bieten, ohne die Grundtugenden, wie z.B. den Kampf zu vergessen. Wenn wir erreichen, dass die Leute gerne zu unseren Spielen kommen, weil sie guten, möglichst schönen und möglichst auch erfolgreichen Fußball zu sehen bekommen, haben wir aus meiner Sicht alles richtig gemacht.“

Wie geht die Vorbereitung weiter vonstatten?

Raphael Schweitzer: „Wir haben i.d.R. 3 mal pro Woche Training und dann ein Spiel. Das ist der grobe Ablauf. Ich möchte aber hier die Gelegenheit ergreifen und Manne Schmitt danken, dass er die zwei ersten Einheiten geleitet hat und mir so die Möglichkeit gab, voll mitzutrainieren. Persönlich will ich noch sagen, dass ich mich unglaublich auf die Aufgabe beim SVW und die neue Saison freue.“

Raphael, vielen Dank. Und viel Erfolg in der neuen Saison, als (Co-)Trainer wie auch als Spieler!

Foto: Kurzzeit-Interimstrainer, Manfred Schmitt

Foto: Spielender Co-Trainer, Raphael Schweitzer


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